Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 3. Gefährliche Funde

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Calvin Nathan Cat
Junger fescher und mitunter draufgängerischer Kommandant der DRACO I
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 5 Okt 2010 - 12:27

Cal beobachtete die Männer, dei sich da unterhielten, hielt sich aber aus dem Großteil der Unterhaltungen raus. Er rührte auch den Whiskey nicht an, schließlich trank er keinen Alkohol. Weiterhin hörte er zu, was Krikorow sagte und legte den Kopf schief, als die Frage an Manuel gestellt wurde, was das für ein Ding sein könnte.

'Ein Wurmloch', schoss es Cal durch den Kopf, 'Das Ding ist eindeutig ein Wurmloch.'

Die Überlegung lag einfach nur nahe und er dachte kurzzeitig daran, sich zu äußern, aber er lies es dann doch bleiben. Sollten sich die darüber unterhalten, die wirklich Ahnung von der Materie hatten.
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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 6 Okt 2010 - 2:50

*Zava steht auf und stellt sein Glas in den dafür vorgesehenen Behälter. In Calvins Gesicht sieht er ein Erkennen und fragt sich zum wiederholten Mal, warum Leutnant Cat zwar einer der fähigsten Männer der Flotte ist, wenn es um logische und schnelle Aktionen geht, die ein sofortiges Eingreifen erfordern, - aber bei der Theorie den anderen das Reden überläßt. Dann schaut er Dr. Krikorow lange prüfend an. Tief ein- und ausatmend setzt er zu einer Beantwortung der Fragen an, nicht ohne vorher etwas klar zu stellen.*

„Dr. Krikorow,lassen Sie uns vorher noch etwas klären: Ich habe nie verstanden, warum man uns ein Schulschiff der Akademie mit lauter Kadetten an Bord zur Begleitung schickte. Aber weil mitunter die Wege von ORB und TRAV doch recht merkwürdig sind, habe ich es vorläufig akzeptiert. Dann habe ich allerdings erfahren, dass Sie es sind, den man als einen der fähigsten Wissenschaftler der Föderation bezeichnet, und dass man Sie sogar zum Major beförderte. Wenn das also alles stimmt, habe ich als Commander-Leutnant nicht das Recht, Ihnen Vorschriften zu machen. Außer - Sie anerkennen die Führerschaft der ORION 17. Sobald Commander Wagimen wieder aus dem Krankenlager aufstehen kann, werden Sie es sowieso müssen.“

*Er macht eine kleine Pause und zieht die Stirn etwas kraus. Dann setzt er sich wieder auf seinen Platz, stützt sich mit den Armen auf und schaut Dr. Krikorow direkt in die Augen:*

„Was Ihre Frage angeht, bin ich der Überzeugung, dass Sie auf der richtigen Spur sind, Doktor. Wenn wir hier nicht in diese … dumme Raumfalle geraten wären, hätten wir auf diesem Planeten das Gleiche gefunden, was wir auf der Venus zusammen mit Prinz Atlan und General McLane selber gesehen haben, bevor es bei Ihrem Besuch dann von außerhalb zerstört wurde: nämlich ein künstliches und steuerbares Wurmloch, ein Tor zu den Sternen, was mehrere weitere Stationen hat, damit gigantische Ausmaße, und deren Energieversorgung wir finden müssen, Major Krikorow. Und wenn das wahr sein sollte, was Sie vermuten, dann ist dieser Fall größer, als wir bisher angenommen haben. Allerdings sind die einzigen Personen, die den Original-Stoff besitzen, McLane und Atlan. Alle anderen sind nur Kopien. - Trotzdem: Die Erde muss sofort gewarnt werden.“

*Zava lehnt sich zurück und verschränkt die Arme*

„Das, was wir jetzt gemeinsam tun müssen, ist a) noch mal runter auf den Planeten, um mit Ihrem Wissen, Ihren Fähigkeiten und Kenntnissen ein ähnliches Exemplar wie auf der Venus zu finden, und b) die Energiequelle suchen, die das Ganze versorgt. – Oder hätten Sie andere, vielleicht sogar bessere Vorschläge?“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 6 Okt 2010 - 5:11

Orm sitzt in seinem Quartier und brütet vor sich hin. Soeben war er von seinen Herren zur Schnecke gemacht worden. Denn alle seine sorgsam aufgebauten Fallen hatten nicht funktioniert. Die ORION war wieder freigekommen durch diesen bescheuerten Atoniden-Raumer, der aber seine gerechte Strafe erhalten hatte. Orm lächelt. Zumindest ein Erfolg. Dann stampft er wieder auf den Boden. Denn auf der anderen Seite hatten die Erdlinge jetzt den Beweis, dass er die durch einen Sonnensturm und seinem Sternentor gefangene SIRIUS in seinem Besitz, die ehemalige Besatzung war durch den Sturm ums Leben gekommen, und deshalb er jetzt selber Overkill an Bord seines Schiffes hat. Orm lächelt wieder, als er daran denkt, was das für ihn bringen wird. Denn bald auch wird seine große Flotte mit tausenden von Schiffen mit dieser enorm tödlichen Waffe ausgerüstet sein und eine Großkampfflotte darstellen, wie sie das bekannte Universum noch nie gesehen hat.

Befriedigt über diesen Gedanken reibt Orm von Harkoll sich die Hände. „Jahaa, McLane hätte meinen Vater damals auf Mura nicht so demütigen sollen. Hahaha, die Erdlinge werden sich noch wundern…“


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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 6 Okt 2010 - 5:37

*Inzwischen hat Temari den Gesundheits-Check bei Major Wagimen abgeschlossen.*

"Du bist bald wieder auf den Beinen. Ich gehe jetzt zurück in die Kommandokanzel, damit du dich noch etwas ausruhen kannst. Etwas essen solltest du auch, aber nicht gleich Steak mit Folienkartoffel. Sollte etwas sein, ruf mich über BSA."

*Sie verlässt die Kabine, kehrt zurück auf ihren Posten und wartet ungeduldig ab, was bei dem Gespräch zwischen Krikorow, Zava und den anderen herauskommt.*
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Calvin Nathan Cat
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 6 Okt 2010 - 10:32

Cal hörte sich die Worte Zavas an und legte den Kopf schief.
Der Mann hatte natürlich recht, man musste die entsprechenden Schritte gehen. Mit einem Räuspern zog er - wie er hoffte - die Aufmerksamkeit auf sich und erhob seine Stimme.
"Nun", sagte er, "ich stimme Commander-Leutnant Zava zu. Wir müssen da runter und das alles nochmal untersuchen. Schließlich - und jetzt kommt der springende Punkt - ist es nicht nur als eine gefährliche Waffe zu begreifen. Man könnte doch, wenn wir irgendwann einmal Frieden in der Galaxie haben, das Teil zur Erforschung nutzen, oder?"
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 0:04

Major Krikorow hört sich die Argumente beider offiziere an und geht als erstes auf die Einleitenden Worte von Leutnant Commander Zava ein.

"Commander. Selbstverständlich wird die Leitung der Operation auf jeden Fall in ihrer bzw der Hand Commander Wagiman`s bleiben. Der Dienstgrad eines Majors ist meinem Verständniss nach an die Tätigkeit als Akademieleiter gekoppelt. Es wäre vermessen, wenn Ich als Offizier mit fast 15 Jähriger Dienstzeitunterbrechung ein so wichtiges und Riskantes Kommandounternehmen an mich reissen würde und Ich habe weder einen diesbezüglichen Befehl noch schreibt mir die Auslegung meiner Befehle etwas derartiges vor. Selbst wenn dem so wäre, würde Ich sie bitten das Kommando weiterhin zu behalten. Alles andere wäre unverzeihlicher Dilletantismus.
Zu ihren beiden Alternativen der Vorgehensweise. Ich würde Aktionen in beiden Gebieten Vorschlagen.

Erstens kann es unschätzbare Wissenschaftliche Erkenntnisse bringen, sollten wir es schaffen in ein funktionstüchtiges, in Aktion befindliches Sternentor einzudringen und es könnte in Erfahrung gebracht werden auf welche BEIDEN Zielsektoren das Tor ausgerichtet werden kann. Bislang war wohl immer von einem Zweiwegtor die Rede, wie eben das auf der Venus. Aber zwei Fokussierungstrichter deuten auf Wählbare Zielgebiete hin. Also könnte es sein, das die Operation der WEGA II in einem anderen Gebiet stattfindet als es unsere Militärische Aufmerksamkeit nahelegt. Das Schiff der Frogs ist in Richtung Andromeda entschwunden...........also in Richtung des zweiten Trichterzieles. Sollten die Frogs etwas fies-böses vorhaben und davon bin Ich überzeugt, sitzen wir hier mit unseren zwei Schiffen auf einer Prima Zielscheibe.

Denn.........zerstören können wir das Tor nicht einfach, dann wären beide Schiffe in der Ferne verloren und wer weiss aus welchem Loch die Frogs dann gekrochen kommen.

Tja und die zweite Aufgabe die uns obliegt bietet einen möglichen........Ich sage bewusst, möglichen Ansatz , wie wir uns im Falle eines Angriffes wehren können.
Die Energie der Künstlichen Singularität, also des Wurmloches, wird und kann nicht künstlich erzeugt werden. Energieanlagen werden wir vergebens suchen. Es ist den Burschen irgendwie gelungen einen Antimateriebypass zu legen und alle Wurmlochjustierungen damit zu speisen. Dieses Ding kann also Jahrtausende stabil gehalten werden weill die Energie unerschöpflich ist. Aber....."

Krikorow setzt ein leichtes Grinsen in sein Gesicht und die gleichzeitige Falte über der Stirn bringt wiederum den Ingenieur der ARION zum lächeln, denn über Theoretische Möglichkeiten haben er und Krikorow aus Wissenschaftlichem Interesse schon länger Diskutiert..., daher weiss er ungefähr was jetzt kommt.

" ...........wenn wir in die Anlage hineinkommen und relativ schnell das Prinzip verstehen könnten..............Nun Commander Zava........was es auf die Moral einer Truppe für eine Wirkung hätte, wenn eine Flotte statt im vorgesehenen Materialsisationsfeld des Planeten, im Zentrum der Sonne Asterions wieder in den Normalraum fällt könnte für unsere Freunde eine nette Erfahrung sein.Wir müssen lediglich dafür sorgen, das McLane und seine Leute, sollten sie aus ihrer Richtung anreisen, nicht auch in *unserer* Raumfalle landen."

Der Gedanke, den Krikorow da eben ausgesprochen hat, hat ihn selbst in helle Aufregung versetzt.

" Wir müssen nur schnell handeln und uns gegenseitig absichern.......denn beide Schiffe auf Asterion zu landen wäre sicher ein fataler Fehler und wir müssen in der Lage sein Gedankenschnell zu Handeln, falls etwas unvorhergesehenes passiert."


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Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Temari
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 3:14

*Nachdem sich Temari vergewissert hat, dass Major Wagimen ausreichend Ruhe und ein leichtes Mittagessen eingenommen hat, geht sie ans BSA:*

"Lt.-Commander Temari an Lt.-Commander Zava", beginnt sie ganz formell ihre Durchsage. "Major Wagimen ist soweit genesen, dass er das Kommando wieder übernehmen kann. Er wird in ein paar Minuten bei Euch sein für den Bordbucheintrag."
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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 3:47

*Zava schaut sein Gegenüber wegen dessen Ausführungen erstaunt an, drückt aber vorher auf sein ASG und bestätigt:*

„Danke Lt.-Commander. Wir sind hier auch gleich fertig.“

*Dann schmunzelt er leicht und spricht Dr. Krikorow wieder an:*

„Man merkt, dass man sich mit einer wissenschaftlichen Ikone unterhält. Einige von Ihnen erwähnte Punkte waren mir neu, sind aber verständlich und mit Logik behaftet. Auch mit Ihrer Vorgehensweise bin ich einverstanden. In einem Punkt muss ich Sie allerdings berichtigen: Die WEGA und die ATLANTICA durchflogen nicht dieses Tor, sondern sind auf anderen Wegen in die Galaxis M85 gelangt. Wir brauchen uns also keine Gedanken um einen evtl. Reinfall in eine Falle zu machen.“

*Er steht auf und kommt zum Ende des Gespräches*

„Dann schlage ich Ihnen eine Symbiose unserer beiden Vorschläge vor: Die ORION wird im Orbit bleiben und die ARION wird auf dem Planeten landen und forschen. Ich setze im Falle der Entdeckung nämlich immer noch auf das kleine Verwechsungsspielchen, verstehen Sie? Die Geräte, die Sie benötigen, werden auf die ARION umgeladen. Während die ARION auf dem Planeten forscht, kann die ORION die komplette Umgebung scannen und auch die beiden Nachbarplaneten … soweit waren wir nämlich noch nicht gekommen. Auch dort könnte sich etwas verstecken. Außerdem können wir immer noch die PROCYON anfordern, die uns auch schon oft behilflich war, bevor wir auf einen Teil der Flotte angewiesen sind … denn die ORION löst ihre Probleme am liebsten alleine. – Wenn Sie mit dieser Vorgehensweise einverstanden sind, werde ich die Gesprächsaufzeichnung an Commander Wagimen weitergeben, der dann die letzte Entscheidung haben wird.“

*Zava reicht Major Krikorow die Hand, wobei ihm noch etwas einfällt, was ihn leicht zum Schmunzeln bringt:*

„Ach noch etwas: Bisher war ein höfliches SIE immer an der Tagesordnung. Sollten wir aber jetzt eng zusammenarbeiten, würde ich das persönliche und auch schnellere DU, so wie es jeder an Bord kennt, bevorzugen.“

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Zuletzt von Manuel Zava am Do 7 Okt 2010 - 3:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 3:49

Wagimen läuft langsam von der Krankenstation in Richtung Expresslift zur Kommandokanzel, irgendwie ging es ihm doch schon mal noch einen Tick besser, dennoch lässt er sich nichts anmerken und sieht Leutnant Zava im Gang.
"Hallo Leutnant Zava, Temari hat mich über das gröbste informiert. Haben Sie noch aktuelle Informationen für mich? Und: danke, dass Sie so schnell meine Vertretung übernommen haben."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 4:38

"He Commander. So schnell hatte ich Sie jetzt nicht erwartet. Unsere Gäste sind noch in unserem Wohnzimmer, äh ... Mannschaftsraum. Dr. Krikorow ist ein sehr umgänglicher Bursche, sehr intelligent und von daher als Partner in diesem Unternehmen sehr von Vorteil."

*Zava macht eine kleine Pause und schaut seinen Kommandanten ins Gesicht*

"Etwas bleich biste ja noch um die Nase herum, mein Lieber. Aber das wird wieder. Ich melde mich erstmal ab, um die Kristalle zu montieren und das System neu einzurichten. Das dauert etwas. Vielleicht kannste ja mit Krikorow den genauen Plan durchgehen, den wir nur oberflächlich besprochen haben. Wünsche viel Erfolg. - Bis später."

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 5:00

Wagimen winkt Zava noch freundlich nach und entschliesst sich dann doch nicht zur Kommandokanzel zu fahren sondern in den Mannschaftsraum zu gehen. Er betritt diesen und erblickt direkt Dr. Krikorow.
"Hallo Dr. Krikorow, ich bin Commander Wagimen."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 6:31

Atlan sitzt in seiner Kommandanten-Suite an Bord der ATLANTICA und lässt sich an einem kleinen Monitor die Ergebnisse der bisherigen Forschungen anzeigen. Gut, sie sind jetzt in der Galaxie M85, wo vor Millionen vor Jahren eine Supernova stattgefunden hatte, die zufällig auf Terra zu sehen gewesen war. Hingekommen waren sie durch ein Wurmloch, welches gesteuert werden konnte. Immer mehr drängte sich in ihm der Verdacht eines oder mehrerer Sternentore auf, und die gefundenen Steuerungsbojen bzw. Barken bewiesen, dass es ein Volk gab oder gegeben hatte, welches sich selber Atlanter nannte. Zufälle? - Wurde denn vieles aus der Vergangenheit plötzlich Realität? Oder war es das schon immer gewesen? - Wer war dieses Volk … oder existierte es immer noch? Waren oder sind es seine Vorfahren? Ein Volk, welches auf Atlantis lebte, dass von einem Dichter der Erde als Insel beschrieben worden war und dessen Ursprünge noch viel älter sind? Und wo ist Atlantis … ist es dieses Trümmerfeld?

Er wird aus seinen Gedanken gerissen, als die Tür zischend aufgeht. Der wissenschaftliche Leiter tritt ein und meldet:

„Prinz Atlan. Tut mir leid, aber wir kommen einfach nicht weiter. Wir haben jetzt alles versucht, weitere Zugriffe auf die Rettungsbarke zu bekommen, aber … keine Chance.“ - Er seufzt leicht und zuckt mit den Schultern. - „Was sollen wir jetzt tun?“

Atlan seufzt ebenfalls und steht auf. „Das habe ich befürchtet. Ich glaube, wir sind am Ende unserer Aktion angekommen. Okay, danke. Ich werde McLane unterrichten.“

Als Atlan die Meldung an die WEGA 2 weiter gegeben hatte mit der Feststellung: „Cliff, wir brechen das ganze Unternehmen ab und fahren wieder nach Hause“, kommt die Antwort: „Nix da, Atlan. Das wird jetzt ein Fall für den ZTG. Wir werden in die Vergangenheit reisen. Kommst du zu uns an Bord?“
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 6:44

Krikorow geht auf das Du- Angebot des Commanders gerne ein und bestätigt sein Einverständniss mit dem Vorgehen während der Aktion.

Der vielbeschäftigte Commander verlässt den Mannschaftsraum nicht, ohne seinen Kommandanten anzukündigen, welcher nun offenbar auf dem Weg ist.


Und kurz darauf betritt der Kommandant der ORION 17 den Raum und begrüsst ihn mit den Worten

Zitat :
"Hallo Dr. Krikorow, ich bin Commander Wagimen."


"Hallo Commander,dies ist mein Bordingenieur Leutnant Larsen. Wir hatten soeben das vergnügen mit Manuel.......äh Leutnant Commander Zava einen Einsatzplan zu besprechen. Ich nehme an, er hat sie hiervon Unterrichtet? Ansonsten gebe Ich ihnen noch eine Zusammenfassung. "

OF Topic: Ich gehe davon aus, das Manuel den Kommandanten in Kenntniss gesetzt hat.

"Commander. Ich würde vorschlagen, das wir sowenig wie möglich Zeit verstreichen lassen.Auch wenn sie Schlussendlich immer unterlegen waren............die Frogs sind keine Dummköpfe. Ich bin erst wieder beruhigt, wenn es uns gelungen ist das Sternentor zu unseren Bedingungen umzurüsten. Einem wirklich massiven Angriff durch eine ganze Flotte könnten wir auch mit unserer Überlegenen Ausrüstung nicht wirklich Siegreich gegenübertreten. Und wenn wir uns dann darauf einlassen kann es sein das wir ohne etwas dagegen unternehmen zu können in der größten Schlacht seid der Landung der Alliierten in der Normandie im zweiten Weltkrieg der Erdgeschichte stecken. In der Sonne Asterion sind sie meiner Meinung nach besser aufgehoben."

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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 7:25

Johnny van Hallen hatte den ZTG (Zeittunnel-Generator) schon lange programmiert, als Prinz Atlan die Kommandobrücke der WEGA 2 betritt.

Dazu sollte jetzt folgendes unterschieden werden: Als die ORION-Klasse noch der größte Typus aller Raumkreuzer war (es gibt natürlich noch Schiffe, die größer sind, wie Erzfrachter oder sonstige Transporter, die aber nicht unbedingt als elegant anzusehen sind wie eben die ORION- oder die PROCYON-Klasse und auch von der Funktion her eine andere Aufgabe haben), wurde es noch Befehlsstand bzw. Kommandokanzel genannt. Jetzt mit der fast doppelt so großen WEGA ist es zur Kommandobrücke geworden mit dem großen Zentralmonitor senkrecht an der Wand, statt waagerecht und rund in der Mitte … trotz Beibehaltung der schnittigen Diskusform. Aber so ein großes Kampfschiff wie die WEGA (oder die noch viel größere ATLANTICA) hat gegenüber der ORION-Klasse auch erhebliche Nachteile. So ist sie z.B. nicht so wendig wie diese, und braucht erheblich mehr Zeit zum Beschleunigen als die kleineren Raumkreuzer.

„Gut, das du da bist“, meint Johnny, „die Programmierung ist fertig, aber ich brauche noch die Koordinaten zum exakten Zeitsprung. Oder das Jahr. Der ZTG kann das dann umrechnen.“

Atlan stutzt sichtlich. „Da habe ich noch überhaupt nicht dran gedacht. Ist es auch möglich, einfach in der Zeit zurück zu gleiten, ohne eine bestimmte Epoche angeben zu müssen?“

Johnny zuckt mit den Schultern. „Klar ist das möglich. Kostet aber auch gleich wieder mehr Energie. Das muss also der Chef entscheiden!“

„Der Chef sagt Ja“, mischt sich McLane in das Gespräch ein, geht auf die Beiden zu und hebt sein Kinn unbewusst. „Denn wenn wir etwas genau wissen wollen, müssen wir auch etwas riskieren, stimmts? Das war schon in meiner Jugendzeit meine Devise!“ - Dann dreht er sich um und schaut alle nacheinander an. „Kinder, ihr wisst, was auf euch zukommt. Und wie schon mal gesagt: Für Schäden haftet der Auftraggeber nicht.“ - McLane klatscht in die Hände. „Alles auf seine Posten. Johnny, auf Minus 10 starten wir…“

Jetzt darf man sich so eine Zeitreise nicht so einfach vorstellen, wie es sich viele Romanautoren in ihren SciFi-Abenteuern machen, wo der Akteur sich in eine Zeitmaschine setzt, wo sich dann die Zahlen einer Uhr zurück drehen und peng … schon ist man in der Vergangenheit des Wilden Westens. Oder wo sich das Raumschiff mit fast unendlicher Geschwindigkeit durch den Raum bewegt, sich die Sterne noch nicht mal als Striche bemerkbar machen und dadurch die Zeit zurück gedreht wird. - Das sind Märchen, phantasievolle Vorstellungen und Beschreibungen von Autoren, die selber nicht wissen, was für galaktische Kräfte bei einem solchen Vorgang in Gang gesetzt werden … weil sie es noch nie selber erlebt haben.

Denn der ZTG, also der Zeittunnel-Generator, muss mehreres gleichzeitig bewerkstelligen. Als erster Punkt ist am Allerwichtigsten und oberstes Gebot, dass weder Material, noch die im Inneren befindlichen Lebewesen jünger werden, als zum Zeitpunkt des Starts in die Vergangenheit. Denn sonst wären ja schon nach 50 Jahren Reise in die Vergangenheit die Insassen noch nicht einmal geboren und ein Stahl wäre vielleicht noch nicht gehärtet, oder das ganze Schiff noch nicht gebaut. - Und es darf, außer dem Wissen und vielleicht dem Speichern der Erkenntnisse, nichts aus dem jeweiligen Jahr entnommen oder zurück gelassen werden. Dieses wäre gleichzusetzen mit dem Zusammenbruch des Zeit-Kontinuums und der Vernichtung allen zukünftigen Lebens nach der Entnahme. Der ZTG hat also absolutes Vorrecht, darüber zu wachen, dass noch nicht mal ein Sandkorn in eine andere Zeit mitgenommen wird oder von der Gegenwart dort verbleibt. Sogar der benötigte Sauerstoff bzw. die Atemluft wird vom ZTG mitgeliefert - einschließlich biologischer Sprachpillen, die das Lernen erleichtern - und den Reisenden umgibt ein Schutzmantel, der weder von Bazillen oder Viren der Vergangenheit, noch von denen der Gegenwart, durchdrungen werden kann. Absolute Sterilität ist also oberstes Gebot.
Das nur sehr kurz umrissen, was eine Zeitreise bedeutet. Und dann versteht man auch, warum moderne Kampfschiffe wie die WEGA, aber auch große schnelle Raumkreuzer wie die ORION, einen enormen Platz benötigen, wenn sie ein solches Gerät an Bord haben.

Tauchen wir also mit der WEGA 2 bei Minus 10 ein in das Abenteuer Vergangenheitsreise, um mehr zu erfahren über die Feinde der Erde …

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 7:53

Cal schaute zwischen den hier auflaufenden hochrangigen Personen hin und her und kam sich gerade ein wenig verloren vor. Nicht nur, dass er das Gefühl hatte, dass man seinen Vorschlag übergangen hatte - wobei, vielleicht dachte er es auch nur - nein, die ganze Situation wurde ihm ein wenig unbehaglich. Was konnte er hier noch tun?

Schnellen Blickes schaute er sich um, lächelte Commander Wagimen zu, dachte sich, dass es gut war, das er wieder auf dem Damm war und beschloss, erstmal nichts zu tun. Er wusste auch nicht, was genau er nun machen sollte - er war ein einfacher, ehrlicher Armierungsoffizier und hatte nicht unbedingt die große Ahnung davon, was nun an der Tagesordnung war.

Das, was Krikorow gesagt hatte, lies ihn überlegen. Man könnte doch einfach - in der Serie hatte es anders geklappt, aber vielleicht war es möglich.
Kurz lies er sich nieder, nahm sich einige Schreibutensilien und begann, eine Berechnung.
Doch, ja das könnte möglich sein.

Lächelnd stand er auf.
"Wie wäre es denn mit einem auf Frog-Schiffe eingestellten Overkillgenerator im inneren Periphärie-Gebilde des Sternentores?", schlug er vor.
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 8:23

„ATLANTICA ruft die WEGA 2. Captain Tirron ruft Commander McLane oder Prinz Atlan. Was sollen wir jetzt konkret tun?! - Nur euren Flug überwachen?”

Atlan eilt zur Lichtspruchanlage. „Nur ist gut. Wenn wir hängen bleiben, müsst ihr unseren Flug stimulieren. - Keine Zeit mehr, der ZTG läuft schon. Bis bald…“

Dann merkt man am Ansteigen des sonst ruhigen Summens, wie die Energiezufuhr ansteigt, als der ZTG um die WEGA herum ein Energiefeld anlegt, welches sich zu einer Art wabberndes Etwas verdichtet. Und plötzlich ist die WEGA 2 von allen Bildschirmen und Monitoren verschwunden und in die 4. Dimension, der Zeitdimension, eingedrungen.
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 8:54

Auf dem großen Monitor sieht man gemächlich die vergangenen Jahre rückwärts vorbei ziehen. Ähnlich einem Film, welches man rückwärts abspult. Man erkennt, wie sich das Trümmerfeld durch einen umgekehrten Sonnensturm zusammen zieht, wie daraus Planeten entstehen und wie der grimmige weiße Zwerg plötzlich in einer gewaltigen Detonation zu einem roten Überriesen wird. Friedlich kreisen jetzt die Planeten um den Stern. Bewegung zwischen den Planeten ist auszumachen. Kleine Flugkörper, künstliche, natürliche, Satelliten und Raumfahrzeuge. Einige dieser Fahrzeuge haben Ähnlichkeiten mit einem Diskus, andere mit Pyramiden, wieder andere mit spitzen Nadeln oder sogar … Hornissen.

„Stopp“, befiehlt McLane. „Der Unsichtbarkeitsgenerator ist doch eingeschaltet, oder?“

„Klar“, meldet sich van Hallen vom Pult des ZTG. „Cliff, siehst du die verschiedenartigen Raumfahrzeuge?“

„Ja, sehe ich. Modelle, wie wir sie kennen.“ - Und leise murmelt er. „Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt?“

„Du Cliff“, Atlan tritt neben McLane und setzt sich auf den Platz des stellvertretenden Kommandanten. „Ich habe ein sehr ungutes Gefühl. Wenn das wahr ist, was ich sehe, dann haben früher alle Völker friedlich hier zusammen gelebt.“

McLane schüttelt den Kopf. „Das heißt nicht, dass alle ein Volk sind oder waren. Und auch nicht, dass es friedlich ist ... oder war.“

„Richtig“, meint Lai Mant Chu, „und was für ein Volk oder welche Völker das sind, wissen wir auch noch nicht.“

„Weiter zurück. Aber ganz langsam.“ McLane steht plötzlich auf und tritt näher an den großen Zentral-Monitor heran. „Stopp! - Der Planet interessiert mich. Näher ran!“ - Er tippt mit dem Finger auf einen blaugrünen Planeten, der der Erde ziemlich ähnelt und Alfons Müller bugsiert zusammen mit Lai Mant Chu die WEGA sanft an den Planeten ran, taucht in die Atmosphäre ein und lässt das Schiff nahe einer größeren Stadt, die Ähnlichkeit mit den Städten der Erde aus dem 22. Jahrhundert hat, in Warteposition gehen. Ein großer, wunderschöner und grüner Park breitet sich aus, der McLane unwillkürlich an Chroma erinnern lässt. Und dort werden sie Zeuge eines außergewöhnlichen Gesprächs:



„Meinst du, dass mir das passt, dass dieser Park vernichtet werden soll, nur wegen eines unterirdischen Bahnhofs? Die Politiker verstehen einfach immer nur Bahnhof und werden jedes Jahr um 23% dümmer.“

„25%“

„Nein, 23%. Denn nach vier Jahren brauchen sie die 8% zur Aufrechterhaltung ihrer lebenswichtigen Funktionen!“



McLane will schon ein Weiter befehlen, als Atlan die Hand hebt und „Psst!“ flüstert. Und so hört die Besatzung der WEGA 2 einer Verschwörung zu:



„Und wieweit ist es jetzt mit dem Stoff?“ Der eine schaut sich hektisch um. „Wir sind alleine hier. Du kannst offen reden.“


„Ich habe ihn jetzt behandelt, so wie du gesagt hast.“

„Und die Götter werden nichts feststellen?“

„Nein. Denn ich habe das Material von diesem Planetoiden in der Nähe von Chroma genommen. Absolut verlässlich.“

„Und die Nano-Teilchen?“

„Kannste nicht erkennen. Wenn die Götter mit dem Raumanzug in eine Ozonhaltige Atmosphäre treten, sind sie hin!!!“

„Pssst, nicht so laut. - Ist das auch sicher? Ich meine, wir sind uns doch einig, dass wir diese glitzernden und durchsichtigen Götter loswerden wollen, oder?“

„Ja klar!“

„Dann verstehe ich nicht, warum du mich belügst. Unser Planet Atlantis hat Ozon, die Venus, die Erde und auch Chroma haben Ozon. Wenn jetzt die Götter den Anzug anhaben und kommen auf Atlantis, dann merken sie sofort, dass da irgend etwas faul ist.“

„Da werden sie nichts von merken. Du hast mich nicht ausreden lassen. Wie immer.“

„Nagut. Trotzdem verstehe ich das nicht. - Und versuche nicht, mich für dumm zu verkaufen!“

Seufzer. „Also gut. Das Geheimnis sind die Nanokörper des Stoffs. Sie polen den Träger des Anzuges um, sobald er in einer ozonreichen Atmosphäre ist. Der Träger merkt nichts davon, dass er nach und nach mehr Sauerstoff in seinen Körper pumpt. Er merkt es erst so nach und nach, wenn seine Lungenfunktionen und weitere Organe, die eigentlich auf Stickstoff eingestellt sind, plötzlich nicht mehr funktionieren. Aber dann ist es zu spät. Und irgendwann ist er … hops!“

„Du bist ein Genie, Meister. So rottet man ein Volk nicht sofort und direkt, sondern nach und nach aus!“



McLane schreit plötzlich auf: „Sofortiger Abbruch der Reise. Wir müssen zurück zur Erde. Dieser Stoff stammt aus einer weiten Vergangenheit und wurde nicht von den Frogs entwickelt, sondern gegen sie. Und verdammt - diesen Stoff habe ich für die gesamte Flotte empfohlen und er könnte auch umgekehrt funktionieren! - Notruf und Hilferuf auf allen Frequenzen. - Dringende Alphaorder fertigmachen, sobald wir auftauchen!!!“



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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 9:03

Atlan tritt McLane entschieden entgegen. „So nicht, Cliff McLane. Wir haben hier die einmalige Gelegenheit, unsere Vergangenheit zu erforschen und zu erkunden, woher wir alle stammen. Willst du uns dieses Wissen verweigern???“
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 9:07

„Prinz Atlan. Was wäre dir lieber: entweder die Vergangenheit wissen und damit in der Gegenwart nichts anzufangen wissen, weil wir trotz unseres Wissens zugrunde gehen. Oder die Gegenwart retten, damit wir eine Zukunft haben, aus der heraus wir die Vergangenheit erneut erforschen können!“

Als Atlan ihn immer noch verständnislos anschaut, weil er sich dem Wissen seiner Vorfahren nähert, und damit auch dem Zweck seiner langjährigen Suche nach den Ahnen, schaut McLane ihn mit zornigem Gesicht an: „Du brauchst dich nicht zu entscheiden, das habe ich schon für dich gemacht. Und wenn du dich weigerst, werde ich gezwungen sein, dich festzunehmen. Denn hier stehen Menschenleben auf dem Spiel. - Ist dir das jetzt klar, Prinz von Arret???“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 7 Okt 2010 - 9:11

Atlan lächelt trotz seiner Niederlage. Natürlich hat McLane Recht. Die Verhinderung einer Katastrophe ist jetzt wichtiger. Atlan senkt den Kopf. Er wäre jetzt sooo nahe dran gewesen an der Auflösung gleich mehrerer Rätsel. Aber vielleicht kommt die Gelegenheit ja mal wieder.

„Okay Cliff. Retten wir wieder mal…“
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 8 Okt 2010 - 9:04

Calvin Nathan Cat schrieb:

Lächelnd stand er auf.
"Wie wäre es denn mit einem auf Frog-Schiffe eingestellten Overkillgenerator im inneren Periphärie-Gebilde des Sternentores?", schlug er vor.

Leutnant Cat meldete sich zu Wort und Major Krikorow Antwortete ihm kurz.

" Diese Idee ist im Prinzip eine Interessante. Sicher haben sie entsprechende Berechnungen eben durchgeführt wie Ich gesehen habe. Sie sollten allerdings die Alpha Wellen Ausbreitung eines Antimateriepotentialausgleichs in ihre Berechnungen mit einbeziehen. Diese Ausbreitung ist erst kürzlich an der Universität Cambridge nachgewiesen worden und wenn dieser Professor Roderick Hesterton-Smythe, dem Ich persönlich noch nie begegnet bin Recht hat, könnte das Auslösen eines Antimateriepotentialausgleichs, nichts anderes ist Overkill, in der unmittelbaren nähe einer Raum Zeit Anomalie zu einem unkontrollierten Aufreissen der Singularität des Wurmloches führen. Ich sende ihnen diese Formeln gerne aus meiner Privaten Wissenschaftlichen Datenbank, sowie Ich wieder an Bord der ARION bin. Ich wäre lieber nicht in der unmittelbaren nähe von sagen wir 20-30 Lichtjahren, sollte so ein Wurmloch ausser Kontrolle geraten.
Und sollte, was durchaus möglich ist, dieser Hesterton-Smythe unrecht haben und es passiert nichts.......zerstören wir vermutlich trotzdem das Wurmloch und verbauen uns den Weg zu grossartigen endgültig aufschlussreichen Forschungen. Als letztes Mittel eine Invasion zu stoppen sollten die Frogs soetwas versuchen, würde Ich allerdings ihrer Methode gegenüber der möglichen Unterjochung der Menschheit den Vorrang geben. Von daher ist sie auf jeden Fall eine Option, welche wir uns offenhalten sollten Leutnant. Ich danke ihnen für den Hinweis darauf."


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Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)


Zuletzt von Lukenko Krikorow am Fr 8 Okt 2010 - 11:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 8 Okt 2010 - 9:44

Cal schaute den Mann kurz an und schluckte unbehaglich.
"Ähm, dieser Professor Hesterton-Smythe ... naja, er soll Recht bei seinen Theorien haben. Habe ich so gehört. Andere wiederrum vermuten, dass er auf seine Ideen bei einem großzügigen Fläschchen Burbon bekommt. Kein Glas, sondern mehrere Buddeln hintereinander. Also - ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Theorie halten soll. Wenn er recht hat - naja... wär es nich unbedingt praktisch."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 11 Okt 2010 - 6:59

Wagimen legt Calvin die Hand auf die Schulter und meint "Sehr interessante Theorie Offizier Cat, aber der Major hat recht, das Risiko ist zu groß. Ich spiele ja gerne ab und zu mit dem Feuer wie Sie wissen, aber ein unkontrolliertes Wurmloch? Nein danke, das brauche ich dann doch nicht."

Er wendet sich an Krikorow: "Von meiner Seite aus einverstanden, ich möchte mich nur noch kurz mit Leutant Zava zu diesem Thema besprechen. Falls ich ihn finde ... Na ja, notfalls werde ich per BSA die gesamte Besatzung informieren." fügt er noch grinsend hinzu und verlässt den Raum. "Begleiten Sie mich Richtung Kommandokanzel, Major?"
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 11 Okt 2010 - 7:52

"Ich bin hier, Commander. Wir haben jetzt wieder volle Energie. Die drei Kristalle der ARION-Vorratskammer reichten, um die ganze Energie wieder auf 100% zu bringen. Das System ist neu gestartet und wir können wieder mal..."

*Zava stockt und schaut seinem Kommandanten ins Gesicht.*

"Probleme wegen einem Wurmloch? - Aber das hatten wir doch schon mal, als wir nach Ägypten, nach Alexandria, zur Bibliothek, gereist sind. - Okay, wir haben nicht das ZTG-System der WEGA 2, aber unseres funktioniert im Kleinformat auch. - Also eure Fragen?"

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 11 Okt 2010 - 10:47

Cal schaute dem jungen Mann ins Gesicht.
"Meine Frage, Manuel, ist, ob es möglich ist, einen Overkill in das Innere des Wurmlochs zu richten, um Feindschiffe zu zerstören, aber ohne dass uns das Ding um die Ohren fliegt. Sowas wie eine - ich möchte nicht IRIS sagen - abe so ähnlich. Ich meine, es wäre praktisch. Wir hätten das Ding für uns und könnten Forschen und die Frogs kämen nicht mehr rein. Aber es is auch nur so ein Gedanke."
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