Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 3. Gefährliche Funde

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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 12 Okt 2010 - 9:12

*Zava starrt den jungen Offizier der ORION fassungslos mit großen Augen an*

„Overkill in einem WURMLOCH??? --- Mein lieber junger Freund. Wenn du uns nicht allesamt in die Luft jagen willst, dann vergiss es ein für alle Mal. Wahrscheinlich hast du dir wieder deinem Hobby gemäß die Uraltserien der 2000er Jahre angeschaut und diesen Quatsch gesehen, was sich die Dichter damals alles so ausdachten.“

*Er macht eine Pause und seufzt ganz tief*

„Also. Wenn du in ein Wurmloch, welches nicht von uns kontrolliert wird - also von unserem TTG oder dem ZTG der WEGA in Form eines Sternentores - hinein schießt, und sei es nur mit der Lichtwerferbatterie, wird dieses Wurmloch instabil, kollarbiert und bricht augenblicklich zusammen - oder noch schlimmer: Du als Werfer. Denn die Energie eines Wurmloches besteht entweder aus einem schwarzen Loch - oder aus Antimaterie…“

*Zava zieht seine Augenbrauen hoch und hält seinen Blick starr auf Lt. Cat gerichtet. Dann erklärt er weiter:*

„Diese Antimaterie - in einem kontrollierten Wurmloch bzw. Sternentor wohlgemerkt - wirkt uns gegenüber wie ein Magnet, sodaß wir eindringen können, weil unsere Kristalle selber Antimaterie erzeugen und es für uns daher ein Hilfsmittel des Hyper-Antriebes ist. - Ansonsten empfehle ich mal die Lektüre der Einstein’schen Relativitätstheorie, wo er die Krümmung des Raumes und Abkürzungen mithilfe der Lichtgeschwindigkeit beschreibt … Beispiel Teppich. - Folge daraus also: Ich würde niemals zulassen, dass wir in ein unkontrolliertes Wurmloch eindringen, weil die Gefahr eines Zerquetschens, eines Zerdehnens oder einer plötzlichen Auflösung des Wurmloches viel zu groß ist. Eine gegenseitige Auslöschung wäre ebenfalls eine Folge mit ungeahnten Folgen für die gesamte Umgebung, vielleicht sogar der Galaxis. Also beschäftigen wir uns lieber nicht damit und überlassen es den SciFi-Schriftstellern wie seinerzeit PiPo Ibsen. - Frage damit beantwortet, Leutnant?“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 12 Okt 2010 - 9:37

Major Krikorow folgt mit seinem Bordingenieur dem Kommandanten des Schiffes.
In die Folge des Gespräches mischt er sich nicht ein..........dieser Leutnant Commander Zava beschreibt Eindrucksvoll genug, was er, Krikorow versucht hatte mit Wissenschaftlichen Worten zu Erklären.
Die Gruppe ist nun auf der Brücke des Kreuzers und auf dem großen Schirm liegt die ARION II ruhig in angemessener Entfernung.

" Commander Wagiman........Ich hörte etwas von einer möglichen Verwechselung unserer Schiffe. Sehen sie........wenn die ARION auf dem Planeten landet wird die Reichweite der Overkill_Version II ziemlich eingeschränkt. Die Orion verfügt nur, und das sage Ich keineswegs abwertend, über ZTG. Wenn wir unsere Rufzeichen wechseln ...........Nun........die Frogs wissen offenbar nichts von den möglichkeiten des neuen Overkill......sie nehmen an."

Major Krikorow sieht die Besatzung der Orion auf der Brücke sehr ernst an.

" Sie nehmen an, dasselbe Schiff ist auf Asterion gelandet. Sie können nicht Wissen, das die ARION in der Lage ist..."

Krikorow sieht Leutnant Cat ernst an und zwinkert Manuel zu...."

" Sie können nicht wissen, das die ARION in der Lage ist, Multiple Ziele in einer Entfernung bis zu 3 Astronomischen Einheiten Punktgenau zu treffen und zu zerstören........Warum nicht? Commander Wagiman.........warum nicht so tun als ob das neue Schiff auf Asterion gelandet ist. War das mit der Verwechselung nicht ursprünglich Bestandteil des Planes? Ich gehe mit der Orion auf Asterion nieder und sie übernehmen mit ihrer Crew die ARION und haben alle Zeit der Welt angreifende Schiffe mit einer Technologie zu vernichten, von denen die keine Ahnung haben. Es ist eine Überlegung Commander.......Bitte nehmen sie sie, so Absurd sie auch in jedem Niedergeschriebenen Befehl aussehen mag ernst. Schlussendlich haben sie den Befehl. Daher mache Ich hier an dieser Stelle auch nur den Vorschlag. Es wäre aber eine Chance......unsere Gegner Vernicjhtend Empfindlich zu schlagen ohne die Struktur des Wurmloches zu Gefährden."

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Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Temari
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 12 Okt 2010 - 18:51

*Temari horcht auf.*

"Ich finde die Idee großartig. Verwechslungsspiele werden sogar in den Lehrgängen für Funkoffiziere an der Akademie durchgeführt. Dr. Krikorow dürfte das bekannt sein. Man trainiert damit die Anwendung der verschiednen Rufzeichen und Programmierung der Funkstationen. Ein Rufzeichentausch muss sehr sorgfältig vorgenommen werden. Für die Umprogrammierung müsste ich mich mit dem Funkoffizier der ARION verständigen, aber es geht schnell. Allerdings müssten wir beide Schiffe außerdem 'verkleiden', so dass sie für Ortungsstrahlen auch wie das jeweils andere Schiff erscheinen. Mithilfe eines angepassten Laurin-Feldes ist aber auch das kein Problem."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 14 Okt 2010 - 6:43

Wagimen steht abschätzend da und schaut den Major lange und eindringlich an. "Die Idee ist durchaus bemerkenswert, aber was ist wenn die Frogs die Sache durchschauen? Ja, ich weiß, normalerweiser bin ich es, der einen Tick mehr riskiert als alle anderen, aber diese Sache ist doch sehr heiß."
Wagimen trippelt nervös von einem Bein auf das andere, man merkt ihm spürbar an wie gerne er alles austesten würde ...
"Ok Leute, keine Frage: ich würde das ganze gerne so ausprobieren wie vom Major vorgeschlagen. Aber ich will niemanden unnötigerweise in Gefahr bringen. Deshalb: alle, die nicht wollen, können die Mission hier und jetzt beenden. Wir setzen sie mit entsprechenden Vorräten auf dem nächsten Asteroiden ab und lassen sie abholen. Und dann machen wir denen Beine!!! Einverstanden?"
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 14 Okt 2010 - 7:16

*Temari nickt zustimmend. Sie hatte mit dieser Entscheidung des Kommanders gerechnet.*

"Ich warte schon lange darauf, unseren Freunden Beine machen zu können. Ich bin auf jeden Fall dabei!"
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Calvin Nathan Cat
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 14 Okt 2010 - 12:24

Cal grinste.
"Hey, meint Ihr im Ernst, ich komm mit und hock mich dann, wenn es spannend wird, auf die Ersatzbank? To the death, Commander, to the death."
Er zuckte mit den Schultern: "War jetzt vielleicht ein wenig - übertrieben, aber, wie sprach doch der weise Erpel so schön? Zwo, eins, Risiko!"
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   So 17 Okt 2010 - 22:16

(gemeinsam mit Atlan)


Die WEGA taucht aus dem Wurmloch, welches vom bordeigenen ZTG installiert wurde, auf und dockt direkt neben der ATLANTICA an. Atlan nickt McLane noch mal kurz zu und begibt sich zum Zentrallift, um zur ATLANTICA zu gelangen.

McLane schaut ihn erstaunt nach und fängt an zu grübeln. Der Junge war schon mal fröhlicher gewesen. Kurz nach dem Auftrag Ägypten hatte er ihn als Abdullah im Gewand eines Beduinen kennen gelernt, um anschließend festzustellen, dass er der regierende Prinz eines mächtigen Volkes auf dem Planeten Arret ist, und dass es dieses Volk gewesen war, welches der Erde seit Jahrhunderten hilfesuchend Kornkreise gesandt hatte. Atlan - als der Weltenwanderer bekannt auf der Suche nach dem Ursprung - und ein immer lustig aufgeweckter Bursche von etwa 15-16 Jahren, der seit einiger Zeit allerdings zum genauen Gegenteil wurde.

„Atlan, warte mal kurz“, McLane hält ihn zurück, bevor er in den Lift steigen kann. „Ist etwas passiert, was ich wissen sollte?“

Atlan hält kurz inne, dreht sich langsam um und schaut McLane fest in die Augen. „War das eine direkte Frage an mich und auch bezüglich des Verhältnisses von uns beiden zueinander?“

McLane schluckt angesichts der Frage. „Jjjja…“

„Dann will ich dir mal was sagen, Cliff McLane: Ich habe es langsam satt, mich von dir herum kommandieren zu lassen. Wir werden jetzt per Alphaorder alle Einheiten verständigen, die neuen Raumanzüge nicht zu benutzen … und dann werden wir uns trennen.“

McLane ahnt Schlimmes. Trotzdem fragt er noch mal nach: „Trennen? – Wieso, Atlan?!!“

„Hast du nicht zugehört? – Ich will wissen, wer meine Vorfahren sind - und wer diese Götter sind, von denen gesprochen wurde. Sie sind glänzend, erinnerst du dich nicht???“

Diese ziemlich wütend ausgesprochenen Worte brachten McLane augenblicklich wieder auf den Boden der Tatsachen. „Glänzend, sagst du? – Meinst du … die Frogs???“

Atlan ist immer noch wütend. Aber er merkt, dass McLane langsam auf das Gespräch und seine Ideengänge eingeht. „Ja, die Frogs … oder ähnlich aussehende Wesen. – Ich will wissen, was das für Wesen sind oder waren. Und … warum sie Götter genannt wurden!!!“

Bei McLane macht es Klick. „Stimmt. Aber auch ihr Arreter wurdet von uns Menschen als Götter bezeichnet – damals.“

„Genauso wie die Atoniden, die nach ihrem Herrscher Aton genannt wurden, und deren Pyramiden-Raumschiffe die Menschen nachbauten.“

„Du meinst also, dass die Frogs auch etwas damit zu tun haben?“

Atlan nickt und tritt näher an McLane heran. „Erinnerst du dich an die Geschichte aus eurem Großen Geschichtsbuch, wo einer mit Namen Hesekiel auch von glitzernden Göttern und von einem Raumschiff mitsamt Bodenstation gesprochen hat?“

„Du meinst…“

„Ich meine gar nichts. – Außerdem: Was interessiert dich das. - DU wolltest doch nach Hause!“ Damit dreht Atlan sich um und läuft innerlich jubilierend zum Lift. Bemerkt aber noch: „Sende lieber vorher noch die Alphaorder raus. Sonst glaubt dir mal wieder keiner…“



Während McLane noch staunend wegen der Rede eines Minderjährigen stehen bleibt, jagt Alfons Müller schon den Lichtspruch raus:

„Hier ist die WEGA 2, das Flaggschiff der Terrestrischen Raumaufklärungsverbände, kurz T.R.A.V. - Hiermit ergeht eine Alphaorder an alle Einheiten und an ORB und GSD: Der Einsatz der neuen Raumanzüge wird bis auf weiteres strengstens untersagt. Der Grund liegt in der Beschaffenheit, deren Auswirkungen auf die Gesundheit jetzt erst festgestellt wurde. – Achtung, dieses ist eine Alphaorder der T.R.A.V. und ist unbedingt Folge zu leisten. – WEGA 2 im Auftrag von General McLane - Ende.“

Als von Alfons Müller das Wörtchen „Ende“ kommt, erwacht McLane aus seiner Erstarrung. Er schüttelt seinen aufgekommen Zorn gegenüber Atlan ärgerlich von sich ab und eilt zur Lichtspruchanlage. „Eine Verbindung zur ORION und zur ARION - aber gleichzeitig bitte!“

Alfons Müller schaltet und horcht. Keine Reaktion. Er zieht resigniert die Schulter: „Also – die ORION kann ich erreichen. Aber die ARION sendet ‚Außer Dienst gestellt’. Da stimmt doch was nicht!“

McLane winkt ab. „Doch, das kann schon sein. Dann hat Krikorow also schon die ARION 2 übernommen. Aber warum hat er mich nicht informiert?!“

„Kann er nicht, Cliff“, meldet sich Johnny. „Es können doch nur Signale raus, aber nicht rein. So habe ich Atlan verstanden, als er die Boje des Wurmloches untersuchte.“

„Und mit welcher Geschwindigkeit?“

„Naja, mit der normalen Lichtgeschwindigkeit“, erklärt Alfons. „Die WEGA selber kann ja noch in den Hyperraum und dadurch mehrfache Lichtgeschwindigkeit erreichen. Aber ein Lichtspruch bleibt nun mal ein Lichtspruch.“

„Verdammt!“ McLane dreht sich um und schlägt mit der Faust auf die Rückenlehne seines Sessels. „Jetzt haben wir schon die beste Technik des Universums – und unsere Gespräche gehen immer noch mit Lichtgeschwindigkeit!!!“

Lai Mant Chu lacht leise: „Jahaha. Im Mittelalter waren sogar Brieftauben die schnellsten Boten!“

McLane horcht auf, zieht die Augenbrauen hoch, dreht sich wieder um und schaut Chu an. „Phantastische Idee! - Wir haben Brieftauben, mein Mädchen. - Johnny, mach’ Lancet 4 fertig. Das wird nämlich jetzt unsere superschnelle Brieftaube im Hyperraum. Schneller als das Licht und sogar mit Materialtransport.“

Und so geht kurze Zeit später eine Lancet in das bestehende, kontrollierte Wurmloch zwischen A85 und Diadem. Ziel: Eine gelbe Sonne mit Namen Asterion in der Hoffnung, die ORION 17 und/oder die ARION dort anzutreffen. An Bord: Neue Proben des Stoffes, Gesteinsproben, eine Aufzeichnung des belauschten Gespräches und eine Mitteilung von McLane:

„Hier ist Cliff McLane mit einer Botschaft an die ORION und die ARION: An Bord der Lancet sind neue Proben des Original-Anzugstoffes. Sollte Dr. Krikorow auf der Venus ebenfalls fündig geworden sein, bitte vergleichen. Bin sicher, dass es beide Male der gleiche Stoff aus gleicher Produktion ist. Die Gesteinsproben müssen mit denen der Venus und denen vom Asterionplaneten verglichen werden. Ist der darin gespeicherte CO2-Gehalt bei allen drei Proben gleich, sind definitiv die Frogs, aber auch noch eine andere Rasse beteiligt. Dann bitte unverzüglich ORB und GSD informieren. – Dr. Krikorow: Wenn Sie die ARION 2 inzwischen schon übernommen haben, begeben Sie sich schnellstens in das Operationsgebiet der ORION 17 und unterstellen sich den Anordnungen dieser Crew. Bedenken Sie aber bitte, dass die ARION 2 immer noch nur ein Schulschiff ist. Das bedeutet, dass Sie für strategische Operationen und für Reisen in die Vergangenheit kein TTG, sprich Time-Tunnel-Generator, an Bord haben, und auch ihre Overkill-Waffe ist eine eingeschränkte Version, die in etwa der Leistungsfähigkeit der der ORION entspricht. Seien Sie also vorsichtig bei militärischen Operationen. - Weitere Mitteilungen sicher bald persönlich.– McLane Ende.“


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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 18 Okt 2010 - 2:29

*Zava steht grübelnd neben seinem TTG, murmelt leise, nachdem er die Alphaorder gehört hat: „Keine Raumanzüge der neuen Bauart verwenden!“ und meint dann seelenruhig:*

„Dr. Krikorow, ich muss Sie berichtigen: wir haben kein ZTG an Bord. Das hat nur die WEGA. Und Sie können auch nicht als Kadetten-, Schul- und Wissenschaftsschiff den modernsten Overkillprojektor an Bord haben, das wäre unverantwortlich. - Außerdem wird diese Verwechslungsstrategie total falsch ausgeführt. Orm von Harkoll lacht sich einen Ast, wenn er uns sieht.“

*Dann wendet er sich an Commander Wagimen*

„Commander, ich möchte mit Proviant-Rucksack auf diesem Asteroiden ausgesetzt werden. Dieses Spielchen spiele ich nicht mit.“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 18 Okt 2010 - 4:45

*Auf Temaris Monitor zeichnen Resonanzwellen, die unmittelbar von dem Wurmloch auszugehen scheinen.*

"Raumüberwachung an Kommandant, erhalte Impuls eines fremden Objektes. Korrigiere: es ist kein fremdes Objekt, es ist eine Lancet. Sie ist offensichtlich unbemannt. Dem automatischen Funksignal nach handelt es sich um eine Lancet der WEGA. Cliff will uns offensichtlich per Weltraumpost etwas zustellen. Soll ich sie auf einen Leitstrahl setzen?"
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 18 Okt 2010 - 6:22

"Natürlich, Lancet per Leitstrahl in Landeschacht 5 holen. Irgendwas muss uns der alte Hund wohl mitteilen wollen." Wagimen denkt nebenbei über Zavas Aussage nach, von ihm hatte er am ehesten gerechnet Widerspruch zu erhalten, aber er hatte gehofft, er sei genau so eine kalte Hundeschnautze was Action angeht wie er. Er hatte sich wohl geirrt.
Wagimen betrachtet deshalb ruhig auf dem Monitor wie die Lancet näher kommt und sagt dann "Sofort ein Team zum Landeschacht 5, wir müssen sofort wissen was da in dem Lancet an Informationen für uns bereit liegt!"
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 18 Okt 2010 - 6:44

"Ich öffne die obere Schleuse. Lancet taucht ein. Kabine wieder unter Druck, obere Schleuse versiegelt."

*Temari schwenkt mit ihrem Sessel herum.*

"Dann wollen wir die Büchse mal aufmachen."

*Mit dem Lift verlässt sie den Leitstand Richtung Landeschacht 5. Bis auf kleine Abweichungen gleichen die Lancets der WEGA denen der ORION bis auf den dünnsten Kabelstrang, daher weiß Temari auch sofort, wo sich die Automatik für die Öffnung der Einstiegsluke befindet. Im Cockpit der Lancet sieht sie sofort die blinkende Bordbuchanlage, auf welcher die Nachricht von Cliff McLane gespeichert ist. Doch wendet sie sich zunächst der kleinen Frachtluke im Schiffsboden zu, die lediglich zugeklappt, aber eindeutig nicht verriegelt ist. Sie öffnet die Luke zu dem kleinen Laderaum (man kann diesen nicht betreten, sondern nur von oben hineingreifen), und findet dort einige Transportcassetten. Temari hebt eine davon heraus, und staunt über das Gewicht.*

"Lt. Temari an Lt. Zava: Manuel, ich könnte hier etwas Hilfe gebrauchen."


Zuletzt von Temari am Mo 18 Okt 2010 - 9:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 18 Okt 2010 - 8:31

„Commander, ich erkläre Ihnen gleich, was ich unter einem Bäumchen-wechsel-dich verstehe. Aber zuerst gehe ich mal zu Lt. Temari. Sie braucht meine Hilfe.“

*Schon eilt Zava zum Lift, dort drei Etagen tiefer, dann den Gang entlang zum Landeschacht. Dort angekommen sieht er, wie Temari einen anscheinend schweren Behälter aus der Lancet herauswuchten will*

„Puh, hat er uns Steine geschickt?“ meint er, als sie das Ding gemeinsam draußen haben. Dann lacht er, als Temari den Kasten öffnet: „Stimmt, hat er!“

*Dann schaut er sich die Außenfläche der Lancet an und fährt mit dem Finger über die Außenhaut. Ein blassgrünlicher Belag bleibt haften.*

„Interessant“, murmelt er. „Das ist etwas für den Lukenko. Der Doktor wird schon wissen, was das ist.“ - Dann sagt er laut, während Temari die Mitteilung von McLane liest: „Ist dir etwas aufgefallen, Temari? Diese Lancet kommt aus einem Wurmloch, was mit Cliff nicht verbunden ist. Denn er ist im Sternsystem Diadem und von dort weiter. Außer, dieses Wurmloch verbindet die beiden Sonnensysteme Asterion und Diadem miteinander. Wie also hat die Lancet den Weg zu uns gefunden? Gesteuert, weil es uralte Wege von Wurmlöchern und Sternentore gibt, die wir noch nicht kennen?“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 18 Okt 2010 - 9:12

Als sich McLane von der WEGA meldet und bittet, mit ihm zusammen noch einmal die vorherige Reise in die Vergangenheit des Planeten durchzuführen, muss Atlan schmunzeln. Dem Alten hat seine Rede anscheinend wohl gefallen.

„Mit der ATLANTICA oder der WEGA?“

„Mit der ATLANTICA diesmal“, antwortet McLane. „Mir ist wohler bei der Sache, wenn wir gleich die nötigen Labore an Bord haben, wenn wir was untersuchen müssen.“

„Okay, dann komm’ rüber.“

Es dauert eine Weile, bis die Lancet der WEGA im Hangar der ATLANTICA landet. Atlan wartet nicht ab, sondern geht McLane entgegen. Der Alte und der Junge begrüßen sich herzlich und freundschaftlich - und die vorherigen Unstimmigkeiten sind total vergessen.

„Ich lade dich vorher noch zum Essen ein.“

„Was gibts denn?“ fragt Cliff neugierig.

„Dein Leibgericht: Matjes mit Zwiebeln und Bratkartoffeln. - Absolut frisch.“

McLane staunt. „Mmh. Nicht synthetisch?“

Atlan lächelt spitzbübisch. „Nee. Frische junge Heringe auf Arret gefangen, zu Matjes nordischer Art verarbeitet. Kartoffeln und Zwiebeln auf Arret angebaut. Alles tiefgefroren im Lagerraum der ATLANTICA. Und frisch in der Kombüse zubereitet. - Köstlich, sage ich dir…“ Dabei schnalzt er mit der Zunge.

McLane lacht laut auf. „Hör auf, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Her mit der Küche.“



Lachend begeben sich die beiden ungleichen Freunde in den Mannschaftraum. Aber mit dem lästigen Gedanken, dass dieses auch ihre Henkersmahlzeit werden könnte…
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 18 Okt 2010 - 10:00

"Dieses neue Wurmloch gibt mir neue Rätsel auf", bestätigt Temari. "Es wurde völlig spontan initiiert, und nachdem es die Lancet ausgespuckt hat, verschwand es genauso schnell wieder. Weißt Du, was ich glaube?"

*Sie inspiziert das grüne Zeug an Manuels Fingern, zuckt die Schultern und fährt fort:*

"In dem Raum um uns herum befindet sich so etwas wie eine Wurmloch-Wiege. Wurmlöcher können spontan entstehen und wieder in sich zusammenfallen. Und mit der geeigneten Technik...", sie reicht ihm einen Lappen, bevor er sich die Finger an der Hose des Bordoveralls abwischt, "kann man diese Wurmlöcher auf Bestellung öffnen und schließen. So eine Art kosmischer Fahrstuhl oder Eisenbahn. Es ist also gut möglich, dass Du Recht hast."
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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 19 Okt 2010 - 8:04

"Kosmischer Fahrstuhl ... kein schlechter Vergleich." murmelt Zava, während er sich die Finger mit dem gereichten Lappen abputzt - und dabei denkt: 'Diese Frauen. Sie können ihre Bemutterungsgefühle einfach nicht verbergen. Aber gut so.'

Dann sagt er laut: "Wer sollte diesen ... Fahrstuhl aber eingerichtet haben. Die Frogs? In den letzten 50 Jahren hatten sie reichlich Gelegenheit dazu. Oder kommt jemand anderer ins Spiel? Ein Feldspieler oder ein Rechtsaußen? Vielleicht jemand, den wir noch nicht kennen?"

*Zava macht eine kleine Pause und schaut Temari dabei eindringlich an*

"Du bist doch eine Chroma-Frau und dein Denken ist etwas anders und von vornherein logischer als das Denken der anderen Menschen. - Sag, kann es Wesen geben, die weit über uns stehen? So weit, dass wir es uns nicht vorstellen können? - Ich meine jetzt nicht sowas wie ein Gott", wimmelt er ab, "sondern etwas größeres ... etwas besseres ... etwas..." - Er dreht sich um und winkt ärgerlich ab. "Ach, vergiss es. War nur so'n blöder Gedanke... - Außerdem müssen wir dem Commander Bericht erstatten, was angekommen ist und fragen, wie er verfahren will."

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 19 Okt 2010 - 9:17

"Geh und erstatte Bericht, ich kümmere mich weiter um diese Lancet und sichere ein paar Proben dieses merkwürdigen Staubes."

*Einen Moment zögert Temari, doch als Manuel schon auf dem Weg zum Lift ist, sagt sie noch:*

"Die Antwort ist: Ja, ich bin mir sogar ganz sicher, dass es Wesen in diesem Universum gibt, die uns möglicherweise sogar um Jahrmillionen in der Entwicklung voraus sind. Ich bin sogar überzeugt, dass die Menschheit in der Vergangenheit schon häufig Kontakt mit sehr mächtigen Wesen hatte, die durchaus auf unsere primitiven Vorfahren göttlich gewirkt haben müssen. Für diese Erkenntnis braucht man keine außergewöhnliche Logik, es reicht schon ein Blick in die verschiedenen heiligen Schriften der Antike.
Möglich sogar, dass es die FROGS sind, oder dass sie zumindest etwas mit ihnen zu tun haben. Um das herauszufinden, sind wir ja wohl hier."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 19 Okt 2010 - 10:15

Orm von Harkoll hatte aus gesicherter Entfernung gesehen, wie sich knapp vor der ORION ein Wurmloch auftat und dieses ein Lancet ausspie. Dann löste sich das Wurmloch wieder in Nichts auf.

Orm rieb sich verwundert die Augen. Das Ding kam nicht von ihm. Aber von wem sonst!?

Sein Gehirn ratterte, sodass es weh tat. Aber seine einzige Idee war, dass es die WEGA sein musste. Aber wieso konnte er sie nicht sehen...
Langsam tippte er die Daten ein, die er empfangen hatte. Da war die Position der ORION, dann der Endpunkt des Wurmloches und dazu die Ausmaße. Dann die Energie des Wurmloches, die sich auf den Anfang zurück verfolgen ließ.

Das Ergebnis ließ ihn einen Schritt zurück setzen: Das Wurmloch begann im Diadem-System! - Wieso denn da!? Dort ist doch nichts, was wichtig ist. Oder doch?
Andere Frage: Wo ist die WEGA. Sie war ja nicht in seine Falle getappt und musste irgendwo herumschwirren. Im Diadem-System? Von dort, wo auch dieses Ding kam? Hatte etwa McLane damit zu tun - oder sogar Atlan, dieser verhasste minderwertige sogenannte Prinz?

Orm von Harkoll war wütend und ihm schwirrte plötzlich der Kopf.
Denn wenn das wahr wäre, dann hätten seine Freunde und Meister entweder das größte Glück zum Angriff auf die Föderation, oder ... diese hatten was entdeckt, was zuerst einmal für ihn sehr gefährlich werden könnte.

Orm entschied sich dafür, weiter zu beobachten und nur seinen Herren knapp, sehr knapp, noch knapper ... überhaupt nicht zu unterrichten. Denn was er jetzt auch tun würde, es wäre falsch. Er musste einen geeigneteren Zeitpunkt abwarten.


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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 26 Okt 2010 - 3:19

*Zava läuft grübelnd zum Lift, der ihn in den Kommandostand führt. Jetzt möchte er am liebsten an Bord der WEGA sein. McLane hat sicher andere Probleme als dieses lahme Geforsche hier. Dann denkt er aber gleichzeitig an alle Möglichkeiten, die bisher in der ORION, aber auch in der ARION, durchgespielt wurden: Das Verwechslungsspiel, was allerdings nur Sinn macht, wenn das verfolgte Schiff verschwindet und ein anderes, ähnliches, mit ähnlichem Namen, das verschwundene Schiff vertritt. Irgendwie muss er das seinem Commander noch verklickern und auch dem Major der ARION. Denn der liegt mit seinen Ideen, die alle begeisterten, diesbezüglich total daneben. Zumindest würde es nie auf seine Art funktionieren.

Als er aus dem Lift tritt, spricht er sofort den Commander an und erzählt ihm zuerst einmal seine Gedanken. Dann endet er mit den Worten:*

"Und deshalb meine ich, dass so ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel nur dann funktioniert, wenn einer der beiden nicht da ist, damit er mit dem anderen verwechselt werden kann. Wobei die nächste Frage ist: Für wen machen wir das? Antwort: Frogs. Nächste Frage: Wie lange wollen wir warten, bis die kommen und unser Spielchen sehen?"

*Zava macht eine kleine Pause und schaut in die Runde.*

"Ich denke: überhaupt nicht. - Vorschlag: Wir werden uns trennen, aber in der Nähe bleiben, um notfalls zuschlagen zu können, wie es immer die Taktik von Commander Tyler war. Die ARION wird hier weiter forschen. Und die ORION wird sich die anderen Planeten vornehmen. Dann sind wir immer in der Nähe des anderen - und die Vorschläge von Commander Krikorow sind dann voll umsetzbar - aber NUR so!"

*Er dreht sich um, um über den Lift zum Maschinenraum zu gelangen und seufzt tief. Er vermisst seinen Professor Glaser, der zurzeit auf der Krankenstation liegt.*

"Übrigens Commander: General McLane hat es geschafft, uns Material zu schicken, was geprüft werden muss. Ich denke, das hat erst einmal Vorrang. Lt.-Commander Temari hat alles gesichert und wird Dir berichten."

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 26 Okt 2010 - 7:26

*Wenig später ist Temari mit der "Spurensicherung" an der Lancet fertig. Auch hat sie sich die Mühe gemacht, das Beiboot von dem merkwürdigen, grünen Staub zu befreien. Mit dem Ergebnis, dass die Lancet jetzt wieder glänzt, ihr Bordanzug dafür etwas verschimmelt erscheint. Aber das ist jetzt unwichtig. Sie hat einige Staubproben in Probenröhrchen gefüllt, ebenso einige Gesteinsteilchen von den Brocken, die Cliff ihnen übersandt hat, und eilt nun mit allem hinauf in die Kommandokanzel.*

"Kommander, Major Krikorov, hier sind die Proben. Leider sind wir kein Laborkreuzer und können deshalb nur die Standardanalysen vornehmen. Zunächst möchte ich aber die Nachricht von General McLane abspielen."

*Sie programmiert die Aufzeichnung aus der Lancet, und schon tönt Cliffs Stimme durch den Kommandostand:*

McLane schrieb:
(gemeinsam mit Atlan)
„Hier ist Cliff McLane mit einer Botschaft an die ORION und die ARION: An Bord der Lancet sind neue Proben des Original-Anzugstoffes. Sollte Dr. Krikorow auf der Venus ebenfalls fündig geworden sein, bitte vergleichen. Bin sicher, dass es beide Male der gleiche Stoff aus gleicher Produktion ist. Die Gesteinsproben müssen mit denen der Venus und denen vom Asterionplaneten verglichen werden. Ist der darin gespeicherte CO2-Gehalt bei allen drei Proben gleich, sind definitiv die Frogs, aber auch noch eine andere Rasse beteiligt. Dann bitte unverzüglich ORB und GSD informieren. – Dr. Krikorow: Wenn Sie die ARION 2 inzwischen schon übernommen haben, begeben Sie sich schnellstens in das Operationsgebiet der ORION 17 und unterstellen sich den Anordnungen dieser Crew. Bedenken Sie aber bitte, dass die ARION 2 immer noch nur ein Schulschiff ist. Das bedeutet, dass Sie für strategische Operationen und für Reisen in die Vergangenheit kein TTG, sprich Time-Tunnel-Generator, an Bord haben, und auch ihre Overkill-Waffe ist eine eingeschränkte Version, die in etwa der Leistungsfähigkeit der der ORION entspricht. Seien Sie also vorsichtig bei militärischen Operationen. - Weitere Mitteilungen sicher bald persönlich.– McLane Ende.“
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 28 Okt 2010 - 1:29

Der Aufbau des elektromagnetischen Feldes rund um die ATLANTICA dauerte gefühlte fünf Minuten länger als bei der WEGA. Was wahrscheinlich damit zusammen hing, dass die WEGA erheblich kleiner als die ATLANTICA war. Aber kaum war das Feld geschlossen, ging es erstaunlich schnell. Der vollständige Zeittunnel-Generator (ZTG) der ATLANTICA beschleunigte so sehr, dass Millionen von Jahren der Entwicklung des Universums wie flüchtige Schatten vorbei huschten.

McLane hatte trotz des heftigen Protestes Johnny van Hallen und Harald Svensson an Bord der WEGA zurück gelassen. Denn diese Beiden im Gespann hatten das Zeug dazu, die WEGA bei Gefahr alleine zu steuern.

Etwas gebückt steht er jetzt hinter dem Steuermann der ATLANTICA und schaut ihm über die Schultern. „Atlan“, ruft er, ohne den Kopf zu wenden, „wir müssen jetzt langsamer, sonst verpassen wir den Übergang.“

„Schon gecheckt, Cliff“, kommt es postwendend zurück.



„Cliff, wir haben etwas in der Ortung, was höchst sonderbar ist.“ Alfons Müller macht sichtlich eine Pause, als warte er auf Antwort. „Ich mag diese Signale nicht … es sind Dreier-Gruppen!“

Aber Cliff winkt nur ab. „Hatte ich erwartet. Position feststellen!“

Alfons wird zusehends nervöser. „Das … das geht nicht, Cliff. Die Signale kommen von überall her…“

McLane und Atlan fahren gleichzeitig herum und starren ihn an. „Von überall???“

„Jjja. - Als wenn wir mitten drin sind oder …“

„Oder - was?!!!“

„Nnaja. Sagen wir’s mal so: Als wenn wir selber die Signale senden…“

Atlan reagiert sofort: „Alle Schotten dicht, Kampfstände 1-5 besetzen, Magnetschirm fluten, Geschwindigkeit auf Null. Alarmstufe Rot!!!“

Im gleichen Moment kommt eine Meldung aus dem Hangar. „Commander, Prinz Atlan. Soeben hat die Rettungsbarke begonnen, Signale auszusenden und setzt sich jetzt in Bewegung! Was sollen wir tun?“

„Was tut die Barke?!!!“

„Sie schwebt langsam zur Schleuse. Sollen wir sie öffnen?“

„Nein!“

„Doch!“ - McLane mischt sich ein. „Atlan, lass die Barke raus. Du wolltest vorhin alles wissen. Jetzt hast du die Gelegenheit.“

„Wir wissen aber nicht, was das auslösen wird…“

„Wir wussten auch nicht, was uns erwartet, als wir die Reise angetreten sind.“ - Dann befielt er dem Hangar-Offizier: „Kampfjets besetzen. Schleuse öffnen. Zwei Jäger verfolgen die Barke!“ - Und zu Atlan gewandt: „Einverstanden?“

Atlan lächelt. „Ich glaube, deine Ausbildung bei mir trägt langsam Früchte…“

Cliff lächelt zurück: „Oder umgekehrt, mein Lieber.“ - Dann eilt er zur Raumüberwachung. „Was passiert, Alfons?!“

„Noch nichts. Die Signale stammen definitiv von der Barke. Und die ist im Begriff, das Schiff zu verlassen. - Halt Stopp. Ich empfange jetzt ein weiteres Signal. Von außerhalb.“ - Er schaut McLane an: „Ebenfalls Dreiergruppen…“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 28 Okt 2010 - 4:50

„Weißt du, was das Schlimmste ist, Cliff?“ - Atlan tritt langsam an Alfons Müller und McLane heran. „Das wir nichts tun können. - Wir sind hier in der Vergangenheit, Cliff. Und können nicht eingreifen, geschweige denn, etwas verändern, was den Zeitabläufen entgegen spricht. Verstehst, was ich damit meine? - Deine Jäger zur Verfolgung sind sinnlos!“

McLane schaut ihn mit großen Augen an. „Meinst du damit, dass wir hier etwas erleben, was vor Millionen von Jahren schon mal passierte?“

„Ja, eigentlich schon. Weil wir Beobachter sind in einer Zeit, die nicht mehr zu ändern ist.“

„Aha. Dann erkläre mir bitte mal, wieso die Barke sich urplötzlich selbstständig gemacht hat. Wiederholt sie das, was sie schon mal gemacht hat?“

„Du meinst … eine Zeitschleife?“

McLane schüttelt unwillig den Kopf. „An sowas mag ich überhaupt nicht denken. Aber irgendeinen Sinn und Zweck muss das wohl gehabt haben. Und das finden wir raus, wenn die Jäger die Barke verfolgen. - Alfons,was ist mit dem zweiten Signal?!“

„Unveränderlich, Cliff. Ist irgendwo auf dem Planeten zu finden.“

Atlan gibt noch keine Ruhe. „Und was ist Cliff, wenn die ORION die Proben analysiert hat und feststellt, dass die Ergebnisse identisch sind?“

McLane schaut ihn seelenruhig an. „Dann mein Lieber, sitzen wir ganz gewaltig tief in der Schei…“
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 29 Okt 2010 - 6:07

Wagimen, der die Mitteilung von McLane schweigend mit angehört hatte, geht nun ein paar Schritte in Richtung seines Pultes, setzt sich hin, zieht ein paar Kopfhörer aus einer Versenkung im Sitz und setzt diese auf. Er schliesst die Augen und hört sich etwas sehr genau an, setzt dann die Kopfhörer wieder ab und sagt dann: "Leutnant Zava, dass so ein Bäumchen-Wechsel-dich-Spiel nicht risikolos ist, das ist mir auch klar. Aber was zum Teufel sollen wir denn sonst tun? Natürlich spielen wir das Spiel mit, denn ich glaube nach wie vor nicht, dass es hier um die Frogs alleine geht!"
Er macht eine kurze Pause.
"Ansonsten stimme ich Ihnen zu, die Arion soll weiterhin forschen und aufpassen was sich tut, wir fliegen die anderen Planeten an und versuchen dort etwas zu finden. Auf jeden Fall bleibt der Kampfstand ständig besetzt, damit wir notfalls sofort eingreifen können."
Wagimen läuft nervös hin und her.
"Wie geht es Professor Glaser? Sein Fachwissen und seine Erfahrung wäre jetzt sehr hilfreich für uns."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 30 Okt 2010 - 5:35

*Temari atmet erleichtert auf. Wagimen hatte diesem vermeintlichen Machtkampf souverän ein Ende gesetzt (in dieser Beziehung würde sie die Männer von der Erde vermutlich nie begreifen. Auf einem Raumschiff von Chroma wäre so etwas nie passiert - zumindest nicht, solange eine Frau an Bord war!). Nun galt es, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.*

"Ich hoffe, Professor Glaser ist soweit fit, um mit mir diese Proben einem gründlichen Screening zu unterziehen. Die Ergebnisse werden wir dann mit denen von Major Krikorov vergleichen."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 3 Nov 2010 - 10:02

Cal schaute zum Kommandanten herüber.
"Erste Schicht, Kampfstand, alles im Lot.", meinte er und salutierte mehr als lässig. Dann warf er einen Blick auf den kleinen Bildschirm und zuckte mit den Schultern.
"Alles in Ordnung, Kommandant."
Er warf einen Blick zu Temari herüber und stellte fest, dass sie irgendwie besorgt wirkte.
"Alles in Ordnung, da drüben?", fragte er und schenkte seinem Computer einen weiteren Blick. Ne, da war noch immer nichts Beeindruckendes, "Was sagt der Prof?".
Da konnte ja auch noch nix Beeindruckendes sein, schließlich waren sie noch nicht unterwegs.
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 8 Nov 2010 - 7:16

"Mir ist das Ganze unheimlich. Immerhin haben wir diese Anzüge schon getragen, und jetzt gibt es möglicherweis neue Erkenntnisse über das Material. Ich gehe dann mal runter zum Professor und überlasse ihm die Proben. Bin dann gleich zurück und übernehme die Raumüberwachung."
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