Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

Hier sind sie: die neuen Abenteuer des schnellen Raumkreuzers ORION 17 bzw. ORION 18. Sei herzlich dazu eingeladen, um bei uns an Bord das galaktische Abenteuer Deines Lebens zu verbringen. Tritt kostenlos ein in die große Fan-Community...
 
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 3. Gefährliche Funde

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Cliff McLane
T.R.A.V. Terrestrische Raumaufklärungsverbände, Kommandant ORION 18
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 8 Nov 2010 - 8:11

Die Barke fliegt immer tiefer in das Sternensystem hinein. Die beiden Jäger der ATLANTICA folgen der Barke in einem sicheren Abstand, obwohl auch sie, wie die ATLANTICA und die WEGA, über einen Unsichtbarkeits-Generator verfügen. Eine kleine gelbe Sonne taucht auf, Planeten werden sichtbar. Die Piloten der beiden Jäger drosseln ihre Geschwindigkeit und verfolgen auf ihren Instrumenten, wie die Barke zielstrebig auf den dritten Planeten zufliegt. Dieser Planet kommt ihnen ziemlich bekannt vor – oder hat zumindest eine totale Ähnlichkeit - mit der … Erde???

Die beiden Piloten der Jäger stutzen. Durch den Terra/Astra-Code, den Arret im Zuge des Bündnisses vom Science-Center der Erde erhalten hat, ist es ihnen möglich, sich ungestört zu unterhalten, und beide Piloten stellen aufgeregt fest, dass sie … außerordentlich neugierig sind. Sie beschleunigen wieder und nähern sich vorsichtig dem Planeten. Die Audio- und Videoaufzeichnung wird eingestellt, und sie hören eine Sprache, die ihnen sehr vertraut ist, sie aber trotzdem nicht übersetzen können.

„Aufzeichnung läuft. - Ob das wohl Atlantis ist, der verlorene Kontinent?“ bestätigt und fragt Pilot Jonda zaghaft.

„Du meinst: unsere Heimat, die Prinz Atlan schon seit Jahren sucht - und viele andere vor ihm auch?“ gibt Pilot Alnus als Frage zurück.

„Ja klar! - Schau dir doch diesen Planeten an: sowas Schönes habe ich noch nie vorher gesehen. Das kann er doch nur sein!“

„Stimmt. Da muss unser Ursprung liegen. Denn Tatsache ist, dass die Barke, wo innen drin ATLANTIS stand, zielstrebig diesen Planeten angefahren ist.“

„Eben. Prinz Atlan ist am Ziel seiner Reise angekommen. Wir haben unsere Vorfahren gefunden. Komm, das müssen wir melden, damit wir in der Gegenwart noch mal hierher zurückkommen können.“ – Plötzlich wird Jonda aufgeregt: „Verflixt und zugenäht. Was kommt denn da alles hinter dem Planeten zum Vorschein?“

Alnus schüttelt verwundert mit dem Kopf und reibt sich die Augen. „Ich sehe es auch. Das ist eine riesige Armada von Riesenschiffen. Sehen die uns und wollen angreifen??“

„Aber doch nicht mit dieser Menge und dann noch mit Schiffen so groß wie Riesenplanetoiden!!!“

„Und jedes Riesenschiff ist von kleineren umgeben. Das sind ja Tausende – und es werden immer mehr!!! - Sag mal, was soll dieser Aufstand?!!“

Jonda dämmert etwas bei dem Anblick der Riesenflotte und wird plötzlich wieder ganz ruhig. „Ich hab da so ne Idee. Wir haben doch diese Astrogatorin der WEGA an Bord.“

„Du meinst Lai Mant Chu?“

„Bingo. Und die hat mal was über die terranische Legende von Atlantis erzählt. Sie sagte, dass die Atlanter kurz vor der Katastrophe die wichtigsten Menschen auf Schiffen ausgesandt haben, um ihre Art zu retten. Also bevor der Komet auf Atlantis traf und damit vernichtete. Verstehst, was ich meine?“

„Na klar versteh ich. Und jetzt wird mir auch einiges klarer, wenn ich diese Armada sehe. Wir kommen gerade zum Zeitpunkt der Flucht, wo laut Legende die verschiedenen Rassen der Erde, und hier der vielen bewohnten Sternensysteme, erklärt wurden. – Schau dir mal die Formenvielfalt an. Da sind die Pyramiden. Und da die Diskusse. Die Kugelraumer – und da: die Stifte und die … oops! …“

Jonda hört nicht zu und seufzt tief. „Dann steht also die Vernichtung von Atlantis kurz bevor.“

Alnus schaut auf seine Instrumente. „Hast du nicht gehört, was ich sagte? – Ich sagte: da sind auch Stifte und sogar kleine Libellen dabei. Und höre dir mal den Funkverkehr an!!!“

Jonda schaltet den Lautsprecher an … und erschrickt. „Heiliger Arturus!!!“ flucht er, als er die Signale hört. „WEG HIER!!! BLOSS WEG VON HIER!!! - An Bord der ATLANTICA haben wir zumindest noch etwas länger zu leben!!!“

Die beiden Jäger der ATLANTICA wenden auf der Stelle und fliegen mit Höchstgeschwindigkeit ihrem Mutterschiff entgegen. Denn das, was sie gehört hatten, waren bekannte Signale gewesen … in Dreiergruppen.

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 26 Nov 2010 - 19:20

*Zava wurde die Warterei langsam zu bunt. Weder der Professor der ORION, noch der Doktor der ARION meldeten sich bisher aus ihrem Krankenstand. Und selbst Commander Wagimen schien in eine Starre verfallen zu sein. Ob der grüne Staub etwa damit...?*

"He Freunde. Ich weiß ja nicht, wie ihr dazu steht. Aber mir geht dieses Warten gewaltig auf den Keks. Außerdem hatte McLane ja sowas gesagt wie: dringend."

*Er schaut sich nochmal um und als keine Reaktion kommt, zuckt er die Schultern*

"Egal. Ich für meinen Teil gehe jetzt in das Lager und hole mir das Testlabor des Professors heraus. Dann versuche ich, es mit dem Wissenschaftsprogramm des TTG zu verbinden. Wäre doch gelacht, wenn wir nicht auch ohne diese beiden Herrschaften zu einem Ergebnis kämen!"

*Damit dreht er sich um und läuft zum Zentrallift*

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 27 Nov 2010 - 8:44

*...aus dem Temari soeben die Kommandokanzel betritt. Sie hat Manuels letzte Worte noch mitbekommen.*

"Die erste Testreihe läuft schon. Die ersten Ergebnisse weisen auf eine Übereinstimmungen in den molekularen Strukturen der Gesteinsproben und des Gewebes hin. Bin gespannt, was das TTG-Programm herausfindet. Ich übernehme hier jetzt die Raumüberwachung."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   So 28 Nov 2010 - 6:01

*Zava stutzt, zuckt dabei zusammen und dreht sich langsam und vorsichtig nach Temari um:*

"Sagtest du: Übereinstimmung??? - Bist du dir da sicher? - Meintest du damit, dass die Analyse aller Gesteinsproben von Venus, Asterion und Diadem die gleichen Werte haben, was den CO2-Gehalt als Ablage im Gestein betrifft???"

*Er holt ganz tief Luft und versucht, ruhig zu bleiben*

"Weißt du, was das bedeutet? - Ja klar weißt du es. Denn wenn jetzt der TTG das Ergebnis bestätigt, dann haben wir nicht nur die ganzen letzten Jahre etwas übersehen, sondern geraten wahrscheinlich in den größten Schlamassel, den wir je erlebt haben."

*Er wendet sich an Kommandant Wagimen:*

"Commander, das muss sofort der Erde gemeldet werden!!"




/offtopic: Heißt es jetzt den größten Schlamassel oder das größte Schlamassel?

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   So 28 Nov 2010 - 6:55

*Temari schaut von Manuel zu Wagimen und zurück. Sie nickt.*

"Kommander, mit ihrer Erlaubnis sende ich Lichtspruch zur Erde. Diese Entdeckung muss dringend dem Science Center zur Verfügung stehen."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 7 Dez 2010 - 5:35

*Wagimen schüttelt sich, als wenn er aus einem Alptraum gerissen wurde. In Wirklichkeit waren seine Gedanken schon viel weiter gewesen. Die Folgen dieses neuartigen Wissens lähmten ihn fast.*

"Äh ... Ja ... Na klar" - Er räuspert sich. "Entschuldigung Lt. Temari. Ja klar muss das Science Center Bescheid wissen. Aber ich denke, eine Nachricht an die ORB und sogar dem GSD wäre jetzt wichtiger, wenn ... ja, wenn das Ergebnis bei uns genauso ausfallen sollte. - Lt. Zava, wann ist mit einem Bericht zu rechnen?"

*Dann überlegt er noch und zieht plötzlich seine Stirn kraus*

"Lt. Temari. Ich überlege die ganze Zeit, was passiert, wenn unsere Feinde wissen, was wir nicht wissen sollten. Ich denke, die Raumüberwachung sollte jetzt ganz penibel reagieren. Teilen Sie das im Terra/Astra-Code bitte auch der ARION mit."


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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 10 Dez 2010 - 4:32

"Aye, Sir. Ich mache Lichtspruch zur ARION, ORB und TRAV fertig."

*Schon sitzt Temari an ihren Instrumenten und tippt wie wild die kodierte Nachricht ein.*

"Kurz-, Mittel- und Langstrecken-Suchstrahlen arbeiten auf höchster Leistung, Kommander. Sollte sich irgendetwas oder irgendjemand nähern, werden wir es sofort wissen."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 11 Dez 2010 - 7:27

*In diesem Moment meldet sich Dr. Krikorow, der Kommandant der ARION:*

"Hallo ORION, hier ist die ARION, Major Krikorow. Ich rufe Lt.-Commander Temari. Hören Sie Leutnant, wir haben die Proben, die Sie uns gesandt haben, auch analysiert und haben eine erstaunliche Entdeckung gemacht, die sicher mit Ihrem Ergebnis übereinstimmen wird: Alle Proben weisen in Ihrer Struktur CO2-Einlagerungen auf, die überall gleich sind, aber in unterschiedlichen Zeitepochen auftreten. - Entweder spielt uns hier irgendjemand einen Streich ... oder ... wir sind einer heißen Entdeckung auf der Spur. - Ich bitte, zu Ihnen an Bord kommen zu dürfen. - ARION 2 - Ende."



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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 13 Dez 2010 - 6:16

"Unterschiedliche Zeitepochen..." Temari hält eine Moment die Luft an und lässt diese Erkenntnis erstmal sacken. Unwillkürlich erhöht sich ihr Puls und sie wirft Kommander Wagimen einen Blick zu. Als dieser nur schweigend nickt spricht sie ins Mikrofon:

"Ich mache einen Lancet-Schacht für Ihre Ankunft fertig, Dr. Krikorow."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 14 Dez 2010 - 10:00

*Zava verfolgt die Kontrollanzeigen auf dem TTG und nickt bedächtig:*

"Stimmt." - Er dreht sich um und seufzt: "Erstaunlich, dass ein menschlicher Geist schneller ist als die Auswertungen eines Computers. - Der Doktor hat recht!"

*Er druckst ein wenig herum, als wenn er neue Ideen ausbrütet, die aber noch nicht aussprechen möchte. Schließlich rückt er mit seiner Vermutung raus, nachdem er alle Bordmitglieder, seine Freunde, direkt in die Augen geschaut hatte:*

"Wisst ihr, was ich glaube? - McLane hatte wieder mal recht. Und wir stecken mitten drin in diesem Mist. - Ich hab' da so 'ne Theorie: Als der Peter in dem Märchen verschleppt wurde, hat er alle fünf Meter eine Münze fallen lassen, damit er wieder zurück finden kann. Die Münzen sind immer die gleichen, nur der Zeitabstand ist unterschiedlich. Versteht ihr? - Wenn der CO2-Gehalt immer gleich ist, aber der Zeitpunkt der Entstehung unterschiedlich, können wir anhand dessen die Route zurück bestimmen. Wenn das die Frogs gewesen sind, die überall die Atmosphären zu ihren Gunsten umgepolt haben, wie auf der Venus, dann brauchen wir sie nur zu verfolgen."

*Zava hatte sich bei dieser Erklärung immer mehr in Rage geredet. Jetzt holt er erstmal tief Luft und blickt seine Freunde erwartungsvoll an*

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   So 19 Dez 2010 - 8:29

*Temari steht noch am Lift und sieht Manuel nachdenklich an.*

"Das ist ein wenig wie vor tausend Jahren bei den Klimaforschern. Die haben anhand von Eisbohrungen berechnen können, wie sich das Klima auf der Erde in Jahrzehntausenden verändert hat - allein anhand des CO2- und Sauerstoffgehaltes im Eis."

*Dann fällt ihr noch etwas anderes ein.*

"Hat dein TTG Spuren von Radioaktivität gefunden? Du weißt doch: jedes Ding hat seine Halbwertzeit!"

*Dann erinnert sie ein Signal, dass von ihrer Überwachungskonsole ertönt, an ihre eigentliche Aufgabe.*

"Ich verschwinde dann mal in den Lancet-Schacht", sagt sie, während sie sich mit der Lifttür eindreht.


Zuletzt von Temari am Fr 11 Feb 2011 - 5:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 22 Dez 2010 - 2:52

Cal blickte Temari nach und warf dann einen Blick zu Manuel herüber.
"Nette Idee - wenn es klappt, haben wir eine Art Flugroute, was?", fragte er, ehe er den Kopf schieflegte: "Also - da können wir ja mal gespannt sein."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 5 Jan 2011 - 7:53

"Dr. Krikorow, ich sende Ihnen jetzt Landestrahl für Lancet-Schacht 3 und öffne die obere Schleuse."
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BeitragThema: Abschluß Abenteuer/Mission 4 und Ende des Rollenspiels Raumpatrouille   Mo 24 Jan 2011 - 2:25

Raumpatrouille am Ende…

Wie die 4. Mission jetzt geendet hätte, steht buchstäblich in den Sternen. Wahrscheinlich wäre folgendes geschehen:

McLane an Bord des Kampfschiffes WEGA II hätte vermutlich den Rückzug aus der Zeitreise angeordnet und wäre zusammen mit Prinz Atlan von der ATLANTICA auf einem Rücksturz zur Erde, um der ORB und dem GSD Bericht zu erstatten. Gleichzeitig hätte der Überläufer Orm von Harkoll eine riesengroße Streitmacht Richtung Erde geschickt, die nur noch von dem schnellen Raumkreuzer ORION 17 und dem neuen Schulschiff ARION 2 zeitweilig gestoppt werden könnte. Mit dem Eintreffen der 6. Galaktischen Flotte und den beiden Kampfschiffen WEGA und ATLANTICA wäre eine Raumschlacht beschrieben worden, die galaktisch gut gewesen wäre…

Wenn nicht im Laufe des Jahres 2010 diesem RPG seine Schreiberlinge abhanden gekommen wären. Einer kam von seinem Finnland-Urlaub nicht zurück, einer fand keinen Abschluss bei seinen Prüfungen, einer verstarb Anfang des Jahres, einer wurde unheilbar krank, eine ließ sich nicht mehr blicken, als es ernst wurde, einer warf seine Ideen über Bord und meldete sich überhaupt nicht mehr. Zum Schluß waren nur noch sechs Personen da: Fähnrich Luxumana, Lt.-Commander Temari, Prinz Atlan vom Planeten Arret, Lt.-Commander Manuel Zava, Lt.-Commander Calvin Nathan Cat und General Cliff McLane. Zu wenig, um das Rollenspiel weiter zu führen.

Von daher wird das RPG bis auf weiteres geschlossen. Die Entscheidung liegt bei den weiteren Mitgliedern, ob Raumpatrouille weiterlaufen soll.


Galaktische Grüße
Vom Admin Martin

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 28 Jan 2011 - 6:54

Kurz noch meinen Senf zu dem Thema:

Es ist einfach jammerschade, wenn jemand aus einem laufenden RPG aussteigt. Noch ärgerlicher ist es, wenn er ohne jede Begründung wegbleibt und auch nicht auf E-Mails reagiert. Es gibt immer mal Gründe, warum man keine Zeit hat zum Mitspielen. Darüber hinaus sollte man ehrlich sein und sich zumindest verabschieden, wenn mann beabsichtigt, gar nicht mehr ins Spiel zurückzukommen, egal aus welchem Grund. Dann wissen die anderen, die weiterspielen, wenigstens, woran sie sind.

Das war zusammengefasst meine Meinung dazu.

Und nun lasst endlich den Krikorow landen und an Bord kommen, damit wir wenigstens dieses Abenteuer noch zu Ende bringen können!

Ich bin ab morgen bis einschließlich 06. Februar in Fuerteventura und hoffe, bei meiner Rückkehr hier ein paar Posts zu finden! Very Happy
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 1 Feb 2011 - 5:58

*Energisch betritt Commander Krikorow der ARION II. den Kommandostand der ORION und tritt an Commander Zava heran. Dabei zwinkert er ihm mit dem linken Auge zu*

"Commander Krikorow meldet sich an Bord der ORION 17. - Commander Zava, ich habe Ihre Theorie über Bordfunk empfangen. Sie oder Lt.-Commander Temari hatten das Visiophon zwar ausgeschaltet, aber nicht den Ton."

*Er macht eine Pause und lacht laut, als er Zava's verdutztes Gesicht sieht. Dann wird er wieder ernst, lässt sich in einen Sessel fallen und verfällt in den allgemein lockeren kollegialen Ton*

"Deine Theorie ist ja ganz einleuchtend, mein Lieber, und zusätzlich noch sehr gut. Aber sie beruht auf der alten C14-Methode. Und was ist, wenn in der Zwischenzeit zufällig genau in der Nähe eine atomare Explosion von Plutonium stattgefunden hat? Kannst mir das erklären? - Dann nämlich ist Deine C14-Methode für die Katz, weil sie danach auf anderen Daten beruht. Stimmts?"

*Er schaut Zava abwartend an und als der etwas sagen will, winkt Krikorow ab:*

"Neenee, mein Lieber. Ist schon alles okay. Ich habe auch keine weitere erhöhte Radioaktivität feststellen können. Also ist Deine Idee schon richtig. Aber eines fehlt mir in meinen gesamten Überlegungen: Die Frage nach - Warum das Ganze?!!!"



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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 2 Feb 2011 - 7:19

Nachdem die beiden Jägerpiloten alle Ereignisse bis ins letzte Detail geschildert hatten, steht McLane auf und läuft zum Lift.

„Was hast du vor?“ fragt Atlan.

„Gehe zur WEGA, um die Rückkehr ins normale Zeitkontinuum vorzubereiten.“

„Willst du denn nicht wissen, was jetzt mit dem Planeten passiert?“

„Wieso?!“ fragt McLane erstaunt. - „Ist doch alles klar. Und das weißt du selber…“

„Ja, das weiß ich inzwischen ganz genau: Die Geschichte, die Plato erzählte, ist älter als alle anderen Geschichten. Sie ist die Urgeschichte von der Besiedlung des Alls und der einzelnen Planeten. Plato konnte sich allerdings ein Leben auf anderen Planeten nicht vorstellen. Deshalb verlegte er Atlantis auf eine Insel im Atlantischen Ozean, jenseits der Säulen des Herakles. Was ja auch außerhalb der Vorstellungskraft der anderen, einfacheren Menschen war.“

McLane schmunzelt und nickt. „Und als Atlantis unterging, fuhren von dieser Insel die verschiedenartigen Rassen in alle Welt und brachten den dort lebenden Menschen neue Kultur, neues Wissen und teilweise sogar die Götter, was in den einzelnen Legenden und Epen nachzulesen ist.“

Atlan steht ebenfalls auf und geht auf McLane zu. „Soweit ist Plato’s Legende ja schon richtig. Nur mit dem Unterschied, dass Atlantis nicht auf der Erde, sondern im All zu finden ist. Und die Säulen des Herakles sind nicht die beiden Felsen von Gibraltar und Dschebel Musa, sondern die beiden Sterne in den Beinen des Herakles bzw. des Sternbildes Herkules, die uns den Weg zeigen.“

Dann dreht er sich um und zeigt weiträumig mit der Hand auf den großen Wandmonitor. „Und jetzt steht der Stern Atlantis, unsere Urheimat, kurz davor zu kollarbieren. Das heißt: er ist ja schon, aber wir sehen es jetzt in unserer Zeitreise. Und nicht die Menschen von Plato’s Insel im Meer flüchteten in alle Richtungen zu anderen Menschen, sondern die verschiedenartigen Humanoiden des Planetensystems Atlantis schwärmten aus, um Kolonien zu gründen. Unter anderem auch meine Heimat Arret.“ - Er schaut sich andächtig das System an und ganz besonders den riesigen blauen Planeten, der ebenfalls Atlantis genannt wurde und von dem immer mehr verschiedenartige Raumschiffe starteten, und blickt dann betrübt zu Boden.

McLane tritt auf ihn zu, runzelt die Stirn und legt ihm eine Hand auf die Schulter. „Das nimmt dich arg mit, dieser Anblick. Oder?“

Atlan blickt ihn an und nickt. „Jahrelang habe ich gesucht, Cliff. Und wo ich es endlich gefunden habe, stellt sich heraus, dass die Atlanter, also meine Vorfahren, mit den Frogs zusammen gearbeitet haben … und sogar ihre Signale verwendeten!!!“

McLane tritt wieder zurück und schüttelt nachdenklich mit dem Kopf. „Hmm … Atlan, ich weiß nicht so recht. Wo du das gerade eben ansprachst … Ich denke, irgendetwas ist hier noch faul.“ - Er dreht sich um und läuft erneut zum Zentrallift. „Und das werde ich an Bord der WEGA heraus finden, wenn wir wieder in die Normalzeit zurückkehren. Außerdem müssen wir sehen, was die ORION inzwischen rausgefunden hat.“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 11 Feb 2011 - 5:11

*Temari hatte kurz nach Krikorow wieder die Kommandokanzel betreten und sitzt jetzt kopfschüttelnd an ihrem Pult. Sie hatte das Funkgerät ganz sicher ausgeschaltet, und nicht nur die Bildübertragung. Irgendwo musste mal wieder ein Kontakt nicht in Ordnung sein, zum Glück hatte es keinen Kurzschluss gegeben. Bei Gelegenheit würde sie die gesamte Funkanlage mal auseinandernehmen müssen (ja, sowas erledigt sie am liebsten selbst). Für den Moment aber gab es Wichtigeres.*

"Die Frage nach dem WARUM stellt sich in Bezug auf die FROGS schon seit 50 Jahren. Ich denke manchmal, wir haben es hier mit zwei verschiedenen Völkern von Exoterristen zu tun. Beide vom Typ Frog, aber in ihrem Handeln sehr unterschiedlich. Da sind einmal die, die unmittelbar stationäre Einrichtungen der Erde angreifen und Menschen töten. Zum anderen haben wir Hinweise, dass es in der Vergangenheit möglicherweise eine friedliche Co-Existenz der verschiedenen Völker gegeben hat- lange bevor es auf der Erde Raumfahrt gab. Atlanter, Atoniden, Frogs..."
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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 12 Feb 2011 - 0:44

*Zava hatte Lukenko zugehört, schaut jetzt Lt.-Temari nach dessen Erklärung erstaunt an und runzelt die Stirn:*

„Wie hast du das gemeint mit … zweimal Typ Frog? Etwa so wie bei den Arretaner und den Menschen der Erde bzw. Chroma?“

*Er wendet sich an Lt. Cat:*

„Calvin, gib diese Frage mal in den Computer ein und lasse nachrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist.“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 12 Feb 2011 - 9:06

*Temari geht langsam zu Manuel hinüber, sieht aber dabei Calvin zu, wie dieser das Elektronengehirn bearbeitet.*

"Wir - die Menschen - sind von Anfang an davon ausgegangen, dass die Frogs, wie wir sie nennen, bösartig sind. Was verständlich ist. Seit dem Vorfall auf MZ-4 vor über 50 Jahren waren alle Begegnungen mit ihnen ausnahmslös zerstörerisch. Es ist letztendlich einer Superwaffe namens Overkill zu verdanken, dass die Invasion dieser Fremden vereitelt wurde. Aber ich denke inzwischen, die Menschen sollten nicht voreingenommen gegenüber ALLEN Frogs sein. Wir haben nie - NIE wirklich versucht, Kontakt mit ihnen aufzunehmen."

*Sie sieht Manuel direkt an.*

"Ich bin nur eine Funkerin auf einem terrestrischen Flaggschiff - eine Wissenschaftlerin und, so ganz nebenbei, Gesandte der Botschaft von Chroma. Commander, ich denke es ist an der Zeit, die Frogs als das zu sehen, was sie sind: Lebewesen, die sich mit uns dieses Universum teilen. Wir sollten versuchen, Kontakt mit ihnen aufzunehmen."

*Sie zögert einen Moment und sagt dann, etwas leiser, zu Commander Zava:*

"Ich - hätte da etwas - hm - interessantes, was ich dir gerne erstmal unter vier Augen mitteilen würde."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   So 13 Feb 2011 - 6:27

Mit einem kurzen Aufsummen und einem kaum spürbaren Vibrieren taucht die WEGA II nach Verlassen des Zeittunnels in Form eines Wurmloches aus dem Hyperraum auf. Neben der WEGA wird kurz darauf das große Schlachtschiff des Planeten Arret, die ATLANTICA, sichtbar, welches ein Vielfaches an Größe der WEGA besitzt.

„Willkommen in der Gegenwart“, meldet Johnny van Hallen.

„Hör auf mit deinen Sprüchen“, entgegnet Funkoffizier Alfons Müller gereizt. „Ich habe hier tausende Anfragen auf allen Kanälen, wo wir denn solange waren.“

Armierungsoffizier Harald Svensson klopft ihm im Vorbeigehen lächelnd auf die Schulter: „Wir waren ja auch tausende von Jahren weit weg vom Fenster. - Aber verklicker’ das mal der Regierung.“

„Fängst du jetzt auch noch an zu …“

„Still mal“, unterbricht Astrogatorin Lai Mant Chu das Gespräch. „Hört ihr das auch? - Klingt wie Dreiergruppen.“ - Im Nu sind alle um sie und Alfons Müller versammelt. „Aber es klingt auch, als ob es rhythmisch wäre.“

Johnny van Hallen drängelt sich weiter nach vorne. „Stell diese Frequenz mal etwas lauter, Alfons. Dieser Takt kommt mir irgendwie bekannt vor.“

„Als Drummer in McLane’s Bigband wirst du ja auch wohl ein Taktgefühl haben müssen“, lacht Müller und dreht den Lautsprecher auf.

„Quatsch“, winkt Johnny ab. „Cliff, hör dir das mal an. - Ich helfe dir beim Rätselraten: 19. bis 20. Jahrhundert … Schiffe … Seenot … Na?“

McLane horcht auf Signale, die seit tausend Jahren nicht mehr gebräuchlich sind: „…---…---…---…“. - Und plötzlich dämmert es ihm und er nickt van Hallen anerkennend zu. „Das sind keine Dreiergruppen, Johnny. Das sind Dreiergruppen!“ - Als ihn alle fragend anblicken, erklärt er: „Leute, vor über tausend Jahren hatte man auf der Erde noch ein Notsignal-System, was aus maschinellen Funksignalen bestand und einheitlich war: das SOS, hörbar als drei kurz, drei lang, drei kurz. - Irgendein anderer kennt dieses Signal ebenfalls und
ist in Not geraten. Warum er das total veraltete Signal trotzdem noch sendet, weiß ich nicht.“

„Und was willst du tun?“

„Es herausfinden. Jemand was dagegen?“ Als keine Antwort kommt, tippt McLane eine Zahlenkombination an seinem Pult ein. „Also Kurs berechnen und dann ab zur Rettung. - Hoffentlich kommen wir nicht 1500 Jahre zu spät!“


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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   So 13 Feb 2011 - 8:37

Orm von Harkoll war gerade unterwegs, um einem komischen Signal zu folgen. Dieses hatte zwar aus Dreiergruppen bestanden, aber nicht aus denen seiner Herren. Aber sie glichen sehr den Signalen, die er früher schon oft gehört hatte und ihm sehr vertraut vorkamen.

Er war früher für die Erde als Handelsvertreter unterwegs gewesen und hatte praktisch die mütterliche Seite der Verbindung Erde-Kolonien dargestellt. Dann war diese Sache mit der Unterschlagung von Regierungseigentum passiert, was eine sehr heikle Sache gewesen war, und er war auf den Gefängnisplaneten Mura verbannt worden. Aber freundliche glitzernde Wesen hatten ihn überraschenderweise einfach so befreit und er war in deren Dienste getreten. Und er war ein Feind der Erde geworden, nach dem, was die ihm angetan hatten.

Sehr oft war er dann auf diesem ganz besonderen grünen Planeten der Freude gewesen, wo diese Glitzerwesen wie im Paradies lebten. Aus Erzählungen der Erde wusste er, dass man diese Wesen Frogs nannte - und mit ihnen befeindet war, weil die Frogs die Erde vernichten wollten. Orm konnte sich das aber absolut nicht vorstellen, denn die Frogs waren immer anständig zu ihm gewesen.

Orm legte die Stirn in Falten.

Immer anständig?
Ja, eigentlich schon. Von Anfang an.
Aber wenn er es so richtig mal durchdachte, ohne sich dabei zu überanstrengen, dann…

Orm stand auf und dachte nach:

Seit letzter Zeit hatte er nur noch Befehle über Lichtspruch erhalten.
Und es war ihm verboten worden, die neue Einsatzzentrale zu betreten.
Und er bekam immer nur Befehle.
Und wenn er auf dem grünen Planeten der Freude war, war plötzlich alles ganz anders und man wusste von nichts und keinen Befehlen.


Eigenartig …




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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 14 Feb 2011 - 6:26

*Zava schaut Temari entsetzt an, als sie zuende gesprochen hatte. Seine Augen funkeln, als seine Worte leise zischend, sodaß sie nur Temari hören kann, über seine Lippen kommen:*

„Temari, bevor wir zum Gespräch unter vier Augen kommen … überlege dir ganz genau, was du soeben gesagt hast. Wir haben Besuch an Bord und deine Worte könnten auch als Hochverrat aufgefasst werden. Ich glaube, du hast mir einiges zu erklären!!!“

*Er dreht sich um und wendet sich lächelnd an Commander Krikorow, der Temari und ihn aufmerksam beobachtet hatte*

„Luc, bitte entschuldige uns einen Moment. Wir beide haben etwas zu besprechen.“

*Und zu Calvin Nathan Cat gewandt:*

„Calvin, übernimm bitte kurz das Kommando. Wir sind gleich zurück.“

*Damit fasst er Temari ungewollt etwas zu hart am linken Armgelenk und geht mit ihr zum Zentrallift, um in den Mannschaftsraum zu gelangen.*

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 14 Feb 2011 - 7:17

*In der kleinen Offiziersmesse, die auch als Besprechungsraum dient, stehen sich Manuel und Temari gegenüber. Die Funkerin möchte keine lange Rede halten, also kommt sie ohne Umschweife zur Sache, während sie Manuels Blicke förmlich durchbohren:*

"Mir ist natürlich bekannt, dass die oberste Direktive der Erdregierung auch nach 50 Jahren noch gilt: Kollaboration mit dem Feind - hier die Frogs - steht unter Strafe. Aber sicher ist dir das Projekt Gaviota bekannt. Ein Team von Wissenschaftlern der Erde und Chroma hat sich seinerzeit, nach dem missglückten Invasionsversuch der Fremden, zusammengefunden, um die Sprache der Frogs zu entschlüsseln und ihre Signale übersetzen zu können. Es lief eine Weile ganz gut. Doch verlor dieses Projekt an Bedeutung, da die Aktivitäten der Frogs innerhalb des von der Erde kontrollierten Raumes in den Jahren nach der Invasion fast vollständig eingestellt war. Dem Projekt Gaviota wurden seitens der Erdregierung sämtliche finanziellen Mittel gestrichen - typisch Erde halt. Was auf Terra niemand wusste: die Wissenschaftler von Chroma führten das Projekt fort, unterstützt von Privatinvestoren - die übrigens unter anderem auch von der Erde kamen."

*Temari holt tief Luft, um ihre Erklärung fortzusetzen:*

"Ich unterstehe dem Kommando der Obersten Raumbehörde auf Terra - richtig. Allerdings hätte man mich auf Chroma lieber an den obersten Gerichtshof berufen, da in meine Ausbildung dort viel Zeit und Geld investiert wurde. So war meine Freigabe durch unsere Regentin an eine Bedingung geknüpft: Ich musste mich einverstanden erklären, für die Regierung Chromas Aufträge zu übernehmen, sofern diese auf meinen Missionen mit der ORION durchführbar sind und der Bevölkerung Chromas nützen."

*Da Manuel offensichtlich inzwischen sehr ungeduldig ist, beeilt sich Temari, endgültig mit der Sprache herauszurücken:*

"Das Projekt Gaviota hat auf Chroma nun ein Übersetzungsprogramm entwickelt. Ja, es ist ihnen nach Jahrzehnten tatsächlich geglückt, die Sprache der Frogs zu entschlüsseln. Ich habe dieses Programm bei mir, gespeichert auf meinem Handscanner. Wir könnten es in den Hauptcomputer einspeisen, allerdings müssten einige Änderungen vorgenommen werden, da das Basisprogramm nicht zu dem des Bordcomputers passt. Oder wir benutzen das Interface, das ich zwischenzeitlich konstruiert habe, um meinen Handscanner direkt mit der Funkanlage zu verbinden. Dann würden sämtliche eingehenden Frog-Signale sofort in unsere Sprache übersetzt, und sämtliche ausgehenden Signale umgekehrt in Frog-Sprache."

*Temari merkt, dass sie vor Begeisterung für diese Idee schneller spricht. Dann wird sie sich jedoch des Ernstes der Lage bewusst. Betretenes Schweigen füllt für ein paar Sekunden den Raum.*

"Ich bleibe bei meiner Meinung, dass ein Versuch der Kontaktaufnahme mit den Frogs erfolgen sollte. Du kannst mich natürlich jetzt unter Arrest stellen, mich beim GSD und der ORB melden. Ich werde dann meinen Diplomatenstatus geltend machen. Man wird mich nach Chroma zurückschicken und wahrscheinlich nie wieder auf die Erde zurücklassen. Oder wir versuchen, mit den Exoterristen zu kommunizieren und kommen damit vielleicht dem Frieden in der Galaxis einen Schritt näher. Die Entscheidung liegt jetzt bei Dir."

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mo 14 Feb 2011 - 8:08

*Innerlich muß Zava lächeln, äußerlich tut er das natürlich nicht. Denn es hing mit seiner Bewunderung für Temari zusammen. Es war einfach süß anzusehen, wenn sie sich für eine Idee begeisterte. Und meist war dann auch das, wofür sie sich einsetzte, der springende Punkt, der noch fehlte. Auch hier hatte das süßeste Mädel des Universums die genialste Idee des Universums. Trotzdem bleibt er knapp mit seinen Worten:*

„Wir könnten es auch im TTG einspeisen. Dann hätten wir besseren Zugriff.“

*Er macht eine kleine Pause, stützt sich mit den Händen auf einer Stuhllehne ab und geht in Gedanken blitzschnell durch, was außerhalb sonst noch passieren könnte. Außer McLane fällt ihm sonst nichts Negatives ein. Dann richtet er sich wieder auf:*

„Gut, Temari. Versuche zuerst einmal, Cliff zu erreichen. Der wollte eigentlich um diese Zeit etwa mit Atlan wieder aus der Vergangenheit zurück sein. Er hat bestimmt auch seine Erlebnisse gehabt und Ideen, wie wir weiter verfahren. Außerdem hat er die Lancet mit den Proben ja nicht umsonst geschickt. Und bevor wir uns da in die Quere kommen, sollten wir uns zumindest mit ihm abstimmen. Einverstanden?“

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