Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 3. Gefährliche Funde

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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 21 Apr 2010 - 8:53

*Leise summend nähert sich die ORION 17 der Oberfläche des Planeten Ursus des Sonnensystems Asterion. Kurz danach schwebt sie über der Planetenoberfläche und fährt den zentralen Landeschacht mit dem Lift aus. Zava steigt als erster vor seinen Kameraden Calvin Cat und Prof. Glaser aus dem Lift, kniet sich sofort nieder und tastet den Boden ab.*

„Tatsächlich Gras, Leute. Oder sowas ähnliches. Kann aber auch künstlich sein.“

*Er schaut auf die Anzeigen seines ASG*

"Oxygen, Stickstoff ... Fehlanzeige. Keine atembare Luft hier. Also entweder Gras ohne Sauerstoff oder doch künstlich. Wenn künstlich, warum?"

*Dann steht er auf und schaut sich um*

„Die großen Hügel dort drüben sind mir auch zu gleichmäßig. Calvin, kannst du irgendeine Strahlenquelle entdecken?“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 22 Apr 2010 - 2:27

Greg meldet sich leicht lachend über das ASG bei Frances:
"Das trifft sich gut, denn ich habe interessante Fragen.
Wenn Du grad im Science Center bist, frag doch mal, ob die wissen, ob die Frogs vor 50 Jahren auf MZ-4 Anzüge anhatten.
Ich grübele grerade darüber nach, was wir eigentlich wissen.
1. Es ist anzunehmen, dass die Frogs nur Anzüge tragen, wenn die Atmosphäre schlecht für sie ist.
2. Warum sollten sie Anzüge tragen, wenn diese für schädliche Gase wie Sauerstoff durchlässig sind (Angriff aus dem All) - Zumal diese Gasdurchlässigkeit eventuell in beide Richtungen gegeben ist. Was bedeutet, dass auf MZ-4 die ´Atemluft´ der Frogs durch die Anzüge in das dort herrschende Vakuum verschwunden wäre.
3. In den von uns damals abgefangenen Aufzeichnungen der Frogs (Planet ausser Kurs), sahen sie genauso aus, wie auf MZ-4 - da ich nicht annehme, dass sie in ihrer eigenen Kommandozentrale Raumanzüge tragen, sahen wir die Frogs entweder ´Nackt´ oder in ihrer mormalen ´Kleidung´. Das bedeutet, dass sie ihre ´Lebensenergie´ zumindest nicht ausschließlich, wie wir, aus Wasser, Nahrung und Atmung herstellen. Sie können also zumindest für längere Zeit auf Atmung verzichten und im Vakuum überleben können. Ein Grund weniger für die Frogs, Anzüge zu tragen (zumal, wenn sie sauerstoffdurchlässig sind).
Es stellt sich also die Frage, warum die Jungs Sauerstoffdurchlässige Anzüge bauen, die den Sauerstoff umwandeln. Es ist doch sicher einfacher einen sauerstoffdichten Anzug zu bauen. Tja und dann ist da noch die Frage, warum die einen hitzebeständigen Anzug bauen, wenn ihnen Kälte und Hitze nichts ausmachen. Ich meine den HM-3 Schuss von Atan, oder war es Hasso damals, steckten Sie ja locker weg (Angriff aus dem All).
Weißt Du, den Indizien und der Logik nach, glaube ich nicht, dass wir die Schöpfer der Anzüge bei den Frogs suchen müssen. ... Es sei denn.... ja, es sei denn die Frogs hätten die Anzüge nicht für sich selbst gemacht. Aber das ist reine Spekulation...

Ach sag mal, die Jungens vom Science Center müssten doch in der Lage sein herauszufinden wann die Atmosphäre der Venus weit genug mit Sauerstoff angereichert zu sein um einer Lebensform, wie der unseren, genüge zu tun. Zumindest auf plus minus 1000 Jahre - die unteren Gesteinschichten sollte ja halbwegs geschützt vor der Atmosphäre sein, so dass eine Kernbohrung mit datierung strattfinden kann. Dann hätten wir zumindest eine grobe Angabe, ab wann die Venus besiedelbar gewesen wäre.
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 23 Apr 2010 - 3:46

*Frances, die einen der langen Korridore des Science Center durchquert, verlangsamt ihre Schritte. Mit gerunzelter Stirn bleibt sie schließlich stehen.*

"Greg, was wäre wenn - ich meine, du hast gerade so viele Fakten über die Frogs aufgezählt, dass sich mir ein Verdacht aufdrängt. Was wäre, wenn wir in den Aufzeichnungen von vor 50 Jahren gar nicht die leibhaftigen Frogs sehen, sondern es sich um Projektionen handelt? Sozusagen virtuelle Frogs, und die "echten" saßen irgendwo in ihren Schiffen? Das würde einiges erklären, zum Beispiel warum die HM 4-Strahlen durch sie hindurchgingen. Allerdings nicht, warum sie sauerstoffempfindlich sind. Das ergibt alles keinen Sinn. Übrigens die Aufzeichnungen über die Frog-Vorfälle findest du in den Archiven der ORB. Ich werde mich im Science Center um mehr Informationen zur Venus und dem Terraforming bemühen."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 24 Apr 2010 - 21:34

"Tja, das mit den virtuellen Frogs ist schon eine interessante Idee. Aber es handelt sich dann wohl eher um eine Art ferngesteuerte Roboter, autonome Androiden oder so. Wären sie Ausschließlich virtuell, würden sie einfach verschwinden, wenn sie ´sterben´und nicht einfach liegenbleiben, wie in den Aufzeichnungen (Angriff aus dem All).
Mir ist bein durchgehen der Aufzeichnungen klar geworden, dass wir eignetlich gar nichts über die Frogs wissen. Und so hilft uns Deine Idee nicht großartig weiter. Wir müssen davon ausgehen, dass wir wohl wieder auf diese Art von Frog treffen würen, egal ob Roboter oder ´echter´ Frog.
Allerdings habe ich ein Idee, wie die Frogs aufgebaut sind. Als erstes fällt einem auf, dass sie aussehen, wie Menschen, deren Haut sich ständig verändert. So wie etwa wallender Nebel, der von Blitzen durchzogen wird. Zum anderen gehen HM-4 Strahlen durch sie hindurch, als ob sie durchsichtig wären.
Was wäre, wenn die Frogs aus Gas bestünden. Das Gas könnte durch eine Art Haut in Form gehalten werden. Dann wären die Frogs uns beinahe Ähnlich. Menschen sind ja grob gesagt nur Ansammlungen mit Wasser gefüllter Beutel, die duch ein Skelett aufrechterhalten werden. Die Frogs wären dann mit Gas gefüllte Beutel die sich durch den GAsdruck aufrecht erhalten. Bewegen könnten sie sich, indem sie den Druck in den Gliedmassen verändern - also Ausstrecken = mehr Druck und Beugen = weniger Druck. So wie das bei Insekten, Spinnen und Krebsen der Fall ist. Da die Haut der Frogs durchsichtig ist, sehen wir praktisch deren inneres. Das erklärte auch, warum Strahlenwaffen, wie die HM-4 da einfach ohne schaden durchgehen. Gas ist nicht so dicht, wie unser Körpergewebe. Der Schaden bei den Frogs wäre minimal. Sprengwaffen würden wielleicht die Haut angreifen und dann... wer weiß. Angenommen, ich habe Recgt und wir sehen das Innere der Frogs, dann sind die Lichtblitze vielleicht Nervenimpulse, sogar bei uns wird Nerveniformation über Elektrizität weitergegeben.
Korrigiere mich bitte, wenn ich mich irre. Wenn Du auch keinen Fehler findest, sollten wirsehen, ob wir in den Aufzeichnungen Argumente finden, die diese Hypothese stützen oder schwächen.
Zu der Sauerstoffproblematik ich nehme an, dass die ´Haut´ der Frogs nur bestimmte Gase durchlässt, so wie unsrere Zellwände auch nur bestimmte Stoffe durchlassen. Stimmte dies, dann wäre das Körperinnere in dem ´Beutel´ eingeschlossen. Andere Gase dringen ein und sind dann Nahrung und geben den Frogs vielleicht Informationen, wie unsrere Nase. Vorsicht schlechter Geruch, bleib fern etc. Und Sauerstoff ist unter Umständen einfach so tödlich, dass die Frogs keine Zeit zum reagieren haben - man denke nur an Kampfgase aus dem ersten Weltkrieg in hoher Konzentration schnell tödlich.
Ich gebe zu, mit dieser Hypothese sind nicht alle Fragen geklärt, aber es könnte ein erster Ansatzpunkt sein. Ich hoffe, dass Cliff bald meine Anfragen beantwortet. Dann kann ich vielleicht weitere Fragen dieser Hypothese klären... oder muss sie halt wieder verwerfen.
WAs meinst Du dazu Frances?"
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 24 Apr 2010 - 22:04

*Der Professor drückt sein ASG welches ihm eine Verbindung mit Lt. Temari ermöglicht.

"Leutnant Temari wären sie so nett, das was ich ihnen nun diktiere an die ORB weiter zu leiten. Meine Recherchen haben leider etwas länger gedauert, bin aber trotz allem auf keine befriedigende Antwort gekommen. Danke!

*Der Professor schaut noch mal auf seine Instrumente um zu kontrollieren wie die äußeren Zustände sind.*

"Der Anzug, den Lionel Cartwright erbeutete, ist ein sogenanntes Piratengut.
Diese Piraten wiederum erbeuteten sie von anderen uns noch unbekannten Lebewesen. Das diese von den Frog's stammten, wußten sicher weder die Unbekannten, noch die Piraten. Sie verarbeiteten nur das Innenleben in ihre eigenen Roboteranzügen.
Ich weiß es klingt kompliziert, aber das muß zur Erklärung erst mal reichen, denn wir wissen ja auch nicht mit absoluter Sicherheit, das der Stoff von den Frog's stammt. Doch das sollen wir auf dieser Mission ja heraus finden.

Zuerst nur soviel! Das Science Center hat festgestellt, das die biologischen Nanokörper die in diesem Anzug verwoben sind noch nicht von uns herstellbar sind.

Für uns war es damals vorrangig wichtig, das wir Schutz vor der großen Hitze hatten.

Die weiteren Forschungen im Science Center laufen noch auf Hochturen.

Gez. Professor Glaser

Lt. Temari, ist alles verständlich angekommen und hat die Übertragung geklappt? "
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 27 Apr 2010 - 8:15

Cal schaute sich um.
"Tse, die große Verlade. Keine Atmosphäre, aber 'n Wimbledon-Rasen haben... das ist doch Verlade, wie sie in den Viseo-Filmen zu sehen ist.", sagte er und schaute dann zu Zava: "Hm, was, wie? Ach so, sekunde, ich schau mal nach."
Er aktivierte seinen scanner, schaute sich um - mal nach links, mal nach Rechts (oder andersrum.). Dann stockte er.
"Ja, da brat mir doch einer n Storch, die Beine recht knusprig und den Schnabel nich zu labberig... da kommen tatsächlich Strahlungswerte aus den Hügeln."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Di 27 Apr 2010 - 9:47

"Hier ist Wagimen an Bord der Orion, Ihr Bericht kam an Professor. Passt auf euch auf dort draußen ...."
*Wagimen zögert einen Moment und sagt dann doch nur* "Orion Ende."
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 28 Apr 2010 - 2:55

*In den Korridoren des Science Center. Frances hat dem Bericht von Greg gespannt gelauscht.*

"Greg, wir sind doch Idioten. Natürlich tragen die Frogs Raumanzüge, vollkommen logisch! Und diese Anzüge, die die Orion mit auf der Venus hatte, sind Weiterentwicklungen davon. Entweder haben die Frogs sie für eine andere Rasse hergestellt, oder diese andere Rasse hat selbst einen Froganzug erbeutet und ihn dann für ihre Bedürfnisse weiterentwickelt. Mit wem wir es auch immer zu tun haben - er steht auf jeden Fall mit den Frogs in Verbindung."

*Frances holt tief Luft.*

"Okay, ich kümmere mich jetzt um diese Terraforming-Geschichte auf der Venus und melde mich später wieder. Sanchez ende."
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BeitragThema: Auf der WEGA   Mi 28 Apr 2010 - 3:42

Johnny van Hallen sitzt in seinem Maschinenraum und rauft sich verzweifelt die Haare. Nochmals kontrolliert er die Anzeigen, um sicher zu gehen, dass er nichts übersehen hat und meldet sich dann über die BSA an McLane:

„Du Cliff, dieser neue Tarngenerator frisst mehr Energie, als ich gedacht hatte. Auf so großen Schiffen wie der ATLANTICA scheint es ja zu funktionieren, aber hier auf der WEGA…“

Auch Funkoffizier Alfons Müller meldet sich: „Kann es auch sein, dass ich deshalb keine Meldungen mehr rein bekomme?“

McLane runzelt die Stirn: „Auch keine Verbindung zur ORION oder zur ORB mehr möglich?“

„Nein, nichts“, meint Müller und schüttelt den Kopf.

„Cliff, wir müssen den Tarngenerator abschalten.“

„Kommt nicht in Frage. Solange wir Atlan noch nicht erreicht haben und dieser Orm von Harkoll hier im Sektor noch herum schleicht, bleiben wir getarnt. Wir müssen das Risiko jetzt eingehen!“

„Orm von Harkoll ist in Resonanz-Reichweite“, meldet Astrogatorin Lai Mant Chu plötzlich.

„Verdammt“, entfährt es Cliff, „wenn man vom Teufel spricht. Kannst du schon die Richtung feststellen, die er fährt?“

„Moment … Es scheint das System Diadem zu sein, etwa 60 Lichtjahre entfernt im Sternbild Haar der Berenice.“

„Ououou“, macht van Hallen, als er durch den Lift die Brücke betritt. „Ist das nicht das, was wir auch anfliegen?“

„Ja, das ist es“, bestätigt McLane. „Folgen wir ihm!“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 28 Apr 2010 - 4:15

*Zava schaut Leutnant Cal verwundert an:*

„Na, wenn das hier ein Tennisplatz sein soll, dann will ich nur hoffen, dass wir nicht die Bälle sind, sondern die Schläger. – Kommt, tasten wir uns mal vorsichtig ran und suchen die Strahlenquelle. Ich bin sicher, da gibt es irgendwo ein großes Tor mit Festkomitee und aufreizenden jungen Damen…“

„Professor, schon ne Ahnung, warum das ganze hier? Auf einem Felsenplaneten???“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Mi 28 Apr 2010 - 22:21

"Verstanden Professor!
Sie sagten, dass der Anzug, den Lionel Cartwright erbeutete, Piratengut ist. Da Cartwright selbst Pirat war nehme ich an, dass er den Anzug von anderen Piraten erbeutete, die diesen unbekannten Lebewesen, aber nicht den Frogs abnahmen.
Gut, damit wissen wir nicht, ob diese Entwicklung letztendlich tatsächlich von den Frogs stammt. Ich hatte gehofft, dass die Informationen die Mission erleichern würde, da man dann gewusst hätte, in welche Richtung man suchen soll.
Wir können die biologischen Nanokörper selbst nicht herstellen, aber wir haben Sie auf einem Abraum Asteroiden gefunden, daher lässt sich vermuten, dass sie unter bestimmten Bedingungen von selbst entstehen. Also ließen sie sich mit den entsprechenden Kenntnissen züchten. Damit wissen wir schon mal, dass es sich nich um eine technische Entwicklung einer hoch technisierten Rasse handeln muss. Man kann es ja auch durch einfachen ´Abbau´ beschaffen. Wieder eine Sackgasse, schade. Ich hatte gehofft eine Spur oder ein Indiz zu finden. Naja, vielen Dank herr Professor."

Damit unterbricht Greg die Verbindung zum Professor

"Tja Frances vielleicht sind die Anzüge von den Frogs, vielleicht aber auch nicht
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 29 Apr 2010 - 8:29

McLane grübelt, während die WEGA mit eingeschalteter Tarnvorrichtung den Verräter Orm von Harkoll verfolgt, über das Problem der Kommunikation nach.

„Keine einzige Verbindung möglich? Auch nicht zu Atlan oder GSD?“

Lai Mant Chu schüttelt den Kopf. „Keine einzige … Moment Cliff, doch. Wir könnten den GSD über Sonderkanal erreichen.“

McLane horcht auf. „GSD? – Na, das wäre ja schon mal was. Dann kann ich auch gleich kontrollieren, ob Leutnant Arc auch schon auf Posten ist. Gib mir mal die Verbindung.“

„Verbindung steht, Cliff.“

„Cliff McLane vom schnellen Raumkreuzer WEGA 2 ruft den Galaktischen Sicherheitsdienst, Leutnant Arc. – Zuerst einmal herzlich willkommen im Team. Sie könnten mir auch gleich eine kleine Bitte erfüllen, da wir zurzeit mit Tarnvorrichtung fahren und technischerweise eine Verbindung zur ORB nicht funktioniert. Teilen Sie Oberst Halden bitte mit, dass wir auf einer sehr heißen Fährte sind. Orm von Harkoll kreuzt vor uns und nimmt genau denselben Kurs wie wir. Wie sie wissen, ist Orm von Harkoll zu den Frogs desertiert und fährt auch eines ihrer Schiffe. Der Kurs ist das Sonnensystem Diadem im Sternbild Haar der Berenice. Ich werde mich zu gegebener Zeit wieder bei ihm melden. –-- McLane – Ende.“



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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 29 Apr 2010 - 10:23

*Der Professor runzelt die Stirn und räuspert sich.

"Manuel auf Deine Frage habe ich zuerst mal diese Antwort.
Warum nicht auf diesem Felsenplaneten?
Dieser Planet wird doch kaum benutzt und angeflogen, also kann irgend jemand ob die Froogs oder Andere doch seelenruhig irgend etwas aufbauen.
Das hier so manches nicht der Natur entspricht haben wir ja schon festgestellt."

*Der Professor denkt das nächte still für sich. Wenn hier nicht noch das Sternentor zum Vorschein kommt dann will ich nicht mehr Glaser heißen*
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 29 Apr 2010 - 11:01

*Zava schaut den Professor erstaunt an und wiederholt die Worte:*

"Irgend-et-was-auf-bauen. Logisch. Damit man nicht gleich sieht, dass unter diesen Hügeln etwas verborgen ist. - Komm, Professor, Sie gehen mit mir. Cal, du gehst die andere Seite zum Hügel hoch..."

*Alle Drei suchen angestrengt. Langsam und immer auf den Boden schauend, läuft Zava auf den ersten Hügel zu. Plötzlich stockt er, als der Hügel merklich ansteigt. Ist da nicht eine kleine Spalte am Fuß des Hügels?*

"Calvin, komm mal schnell. Ich glaube, ich habe was gefunden."

*Als Lt. Cal da ist, bückt er sich, tastet die Spalte ab ("Ich hab was hier") und hebt vorsichtig ....*

"Na sieh mal an: eine Öffnung. Und was sehen wir da? Eine Treppe, eine ziemlich große sogar."

*Zava zückt seine HM-5, die anderen tun es ihm gleich. Dann schaut er Calvin an*

"Na, dann wolln wir mal. Wer geht zuerst?"

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 29 Apr 2010 - 12:13

Warum um Himmels Willen hatte er eigentlich nach einem neuen Posten gefragt? Ah, natürlich, das hatte er gar nicht - er war einfach so versetzt worden.
Leicht gereitzt sichtete Arc endlich die Unterlagen, die man ihm für diesen Posten hatte zukommen lassen. Sie hätten vor drei Tagen ankommen sollen, hatten aber defacto so viele Checks durchlaufen müssen, dass sie erst vor einer halben Stunde eingetroffen waren. Und zu allem Überfluss war jetzt etwa die Hälfte geschwärzt. Na super. Alles Zusammenhangslos gemacht.
Natürlich, es gab Dinge, die ihn nichts angingen. Und die interessierten ihn auch nicht.
Aber zwei Umzugskartons voller Dokumente und Akten zu schicken, in denen die Hälfte unleserlich gemacht wurde und auf das Paket handschriftlich ein 'Nach dem Lesen vernichten' draufzukritzeln war schon ziemlich grenzwertig. Wer, bitte, sollte sich dieses Gestückel merken können?

Der Ruf von McLane war da eine willkommene Abwechslung.
Kurz verzog der gebürtige Westeuropäer das Gesicht. Es gab seit Jahren einen kleinen Fehler in seiner Dienstakte und keiner war offenbar Willens oder in der Lage, diesen zu beheben.
Arc bestätigte zunächst seine Anwesenheit mit einem "Hier Leutnat Arc", wobei er das letzte Wort kaum betonte.
Doch McLane redete einfach weiter.
... Orm von Ha-was? Nein, wusste er noch nicht.
Aber immer wieder interessant.

Arc erhob sich und suchte eine Sprechanlage, die funktionierte und den neusten GSD-Standarts entsprach.
"Leutnant Ciel vom GSD an ORB, Oberst Halden"
Ihm gab Arc anschließend die Nachricht getreu Wort für Wort wieder.
Dieses verdammte Gedächtnis war es erst gewesen, dass ihm den Ärger mit der Versetzung eingebracht hatte....


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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 29 Apr 2010 - 20:33

Greg stöhnt innerlich auf.
"Der GSD, na toll, immer wenn die sisch einmischen geht was schief und wenns hart auf hart kommt, sind die entweder nicht da oder an muss ihnen hinterherräumen"

Dann fasst er sich ein Herz und antwortet mit fast zuckersüßer Stimme:
"Hier Oberst Halden in der ORB."

Geduldig hört er zu und denkt sich dabei:
"Hrmp, wieder son jungscher Leutnant, der alles besser weiß... Und wie der die Mitteilung runterleiert, also ob ers auswendig gelernt und keine Lust aufs wiedergeben hätte. Ist sich wahrscheinlich zu gut dafür, eine Meldung zu Übermitteln. So einer fehlte mir gerade noch."

Als der Leutnant geendet hatte, wieder die fast zuckersüßer Stimme:
"Vielen dank für die Nachricht. Sie brauchen Cliff nicht mitzuteilen, dass er unbedingt dranbleiben soll, denn das wird er sicher.
Sagen Sie Leutnant wissen sie sicher, dass die Nervensäge Orm zu den Frogs desertiert ist oder ob sich das ganze Antonidische Volk mit den Frogs zusammengetan hat?."

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Do 29 Apr 2010 - 22:00

Arc hob eine Augenbraue, was über die Audioleitung natürlich nicht zu sehen war.
Die Stimmlage dieses Oberst war ihm nicht entgangen. Mit milder Verärgerung dachte er sich seinen Teil - der lediglich aus dem Ausdruck Crottin bestand - und setzte zu einer Antwort an.

"Nein, ich weiß nicht sicher, ob besagtes Individuum konvertiert ist und ebensowenig über Kleingedrucktes in Bündnissen fremder Völker."

Auch wenn Arc diesen Satz absolut trocken zum Besten gab, es zumindst versuchte, ein klein wenig Missbilligung klang unterschwänglich doch mit.
Er war mit den Akten halt noch nicht soweit gekommen, weil seine salaud Dienststelle so viel hatte prüfen müssen. Auch wenn Halden ja schwerlich Verantwortung dafür trug, so konnte Arc es ihm auch nicht sagen - schließlich war der GSD nach außen hin perfekt.

Da man den Oberst aber nicht mit solch einer Aussage allein abspeisen konnte, überwand sich Arc, noch etwas versöhnlich hinzuzufügen. Und verzweifelt versuchte er, den überheblichen Tonfall aus seiner Stimme zu verbannen.

"In diesen Zeiten scheint doch nichts mehr 100%ig sicher zu sein. McLane jedenfalls klang, als sei er absolut überzeugt, und es erscheint mir nicht allzu wahrscheinlich, dass er einem Telenosestrahl ausgesetzt war, der ihm das lediglich glauben machen soll."

Andererseits, warum eigentlich nicht? Das mit der Telenose wäre eine interessante Theorie... Arc beschloss, sie sich im Hinterkopf zu behalten.


Zuletzt von Admin am Fr 30 Apr 2010 - 1:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Schriftfarbe in Weiß geändert)
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 30 Apr 2010 - 1:05

Greg fährt sich mit der hand über das Gesicht und denkt: Jaja der GSD charmant wie immer... aber anstatt zu sagen, dass der GSD, wie immer, keinen blassen Schimmer hat, macht man sich lieber über die Anfrage lustig.

"Nein, nein es ging mir nicht um das Kleingedruckte von Völkerverständigungsverträgen, sondern nur um die Frage, ob der GSD mehr weiß, als ich. Ahm...Telenose....? Äh nein, das glaube ich auch nicht..."

Gregs Hirn fängt an auf hochtouren zu arbeiten... könnte ein Telenosestrahl die Tarnung durchbrechen? Wenn er wie normaler Raumfunk arbeitete dann nein, aber sonst... möglich. Nur... angenommen ein Telenosestrahl kann ein Tarnfeld durchbrechen, woher wusste man wo das getarnte Schiff sich befand?

"Sagen Sie mal Leutnant hat der GSD schon eine Möglichkeit in petto, unsere eigenen getarnten Schiffe zu lokalisieren?"


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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 30 Apr 2010 - 3:04

Es dauert und dauert. Seit fast einer halben Stunde tuckelt die WEGA 2 schon mit halber Geschwindigkeit durch den Raum, weil der Tarngenerator zuviel Energie verbraucht.

„Johnny, was ist denn nun. Geht’s bald weiter? Wir verlieren ihn sonst…“ McLane wird langsam ungeduldig.

Im Maschinenraum stößt van Hallen einen leisen Fluch aus: „Verdammt, immer dann muss er sich melden, wenn ich voll in dem Mist hier drinstecke.“ – Er taucht mit dem Kopf aus dem großen Schaltkasten auf und drückt die Antworttaste an seinem ASG: „Warte noch 10 Minuten, Cliff. Ich glaube, ich habe den Fehler gefunden.“

McLane flucht nicht minder, sagt aber besänftigend: „Na gut, aber beeil dich etwas. Wir spielen in der Zwischenzeit eine Runde Canasta.“

„Keine Zeit zum Spielen, Cliff“, meldet sich Alfons Müller von der Raumüberwachung, „ich empfange 3er-Gruppen.“

McLane schreckt auf: „Was??? – 3er-Gruppen? – Und die kannst du empfangen???“

Alfons zuckt mit den Schultern und stellt die Signale auf Bordlautsprecher. Sofort ertönen die Töne eines Funkverkehrs, welches nicht auf das duale System beruht, sondern aus Triangeln besteht.

„Wer sendet das?!!!“

„Unser Freund Orm.“

„Und wohin?“

„Keine Ahnung. Kann ich noch nicht feststellen.“ Alfons hebt erneut entschuldigend seine Schultern. „Zuwenig Energie.“

Cliff schlägt wütend auf die Armlehne seines Sessels. „Oberleutnant van Hallen. Ich brauche jetzt sofort ein funktionstüchtiges Schiff. Verstanden???“

„Ay-ay, Capt’n. Kommt sofort.“ – Seelenruhig klettert van Hallen wieder in seinen Sessel und startet die Hauptmaschine. Als diese hochgefahren ist, checkt er noch mal die Anzeigen, lächelt zufrieden und schaltet das Ersatztriebwerk wieder aus. „Ihr könnt wieder, Leute. Papa Johnny hat’s wieder gebügelt. Volle Energie für alles, trotz VG-5.“

„Na also! Muss ich denn immer kommandieren??? – Hat es noch gereicht mit der Quelle, mit dem sich Orm von Harkoll unterhält?“

Müller lacht: „Kommandieren ist gut. Wer hat hier denn wohl das Kommando! – Nein, hat nicht mehr gereicht. Aber er bleibt auf Kurs. In einer Stunde haben wir ihn wieder eingeholt.“

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 30 Apr 2010 - 4:11

Atlan hatte aus weiter Entfernung beobachtet, wie sich das Frogschiff auf einem Kurs befand, der auch der Kurs der WEGA war. Aber die WEGA konnte er nirgends orten. Was war geschehen? Die WEGA müsste doch zumindest für die ATLANTICA sichtbar sein, weil diese beiden Schiffe dieselbe Tarnvorrichtung installiert haben. Langsam wurde dieser Flug zu einem Rätsel. Denn überall, wo sie fuhren, tauchte auch dieses Frogschiff auf. Wie hieß er noch gleich? Ach ja, Orm von Harkoll. Sollte er diesem Typen in dem schneeweißen Schiff folgen?

Kurzentschlossen drückte er die besondere Taste, die ihm mit dem Pyramidenraumer SPHINX des Atoniden Thot verband: „Hi Thot, hier ist Atlan. Siehst du auch dieses Frogschiff auf deinen Anzeigen?“

„Ja, sehe ich“, kam sofort die Antwort. „Und ich habe auch schon den Kurs errechnet.“

„Oh, dann bist du schneller als ich. Wohin fliegt er?“

„System Diadem. Hat sieben Planeten, drei gasförmige und drei Felsenplaneten, alle unbedeutend. Der siebte Planet ist ein Planet mit Vegetation, so ähnlich, wie Arret in der Urzeit mal war. Es leben dort riesige Tiere in Wäldern, deren Bäume so hoch sind wie eure Hochhäuser.“

Atlan bleibt der Mund offen stehen. „Sag mal, seit wann gibst du mir Berichte, ohne dass ich danach gefragt habe. Außerdem: woher weißt du das?“

Thot lacht laut auf und antwortet dann: „Mein Geheim. – Nein, ganz im Ernst: dieses System war für uns früher mal sehr interessant, als Atonien und Arretanien miteinander im Krieg lagen. Wir wären dann näher bei euch gewesen.“

„Und … wolltet ihr es als Basis gegen uns haben?“

„Ursprünglich ja. Aber die großen urtümlichen Tiere, ähnlich dem Tyrannosaurus Rex vom Planeten Erde, waren uns im Weg. Wir haben es dann aufgegeben.“

„Wie lange ist es jetzt her?“

„Hmm … etwa 70 bis 80 Jahre?“

„Das heißt: du warst auch nicht dabei!“

„Stimmt. Aber ich verstehe jetzt eines nicht: Was will dieser Typ da auf dem Planeten?!!!“

Atlan nickt. „Ja, das möchte ich auch gerne wissen. Vielleicht zur Tarnung?“

Man sieht im Monitor, wie Thot die Stirn runzelt. „Tarnung? Wofür?!“

„Für ein Sternentor vielleicht?“

Thot winkt ab. „Ach was. Dafür ist es dort viel zu gefähr…“ – Thot stutzt und schaut Atlan mit großen Augen an. „Das wäre allerdings ein Ding!!!“

„Eben. – Thot, wir müssen alle Sinne schärfen, damit dort nichts passiert, was uns alle gefährden könnte. McLane muss gewarnt werden, damit er nicht in eine Falle gerät. Verstehst du?“

„Aber klar verstehe ich. McLane ist dem fremden Schiff dicht auf den Fersen.“

„DU kannst ihn sehen?“

„Ja natürlich. Ich habe dir doch schon oft angeboten, unsere neuste Technologie zu übernehmen. Uns bleiben praktisch keine getarnten Schiffe verborgen.“

„Das ist gut. Du bleibst in der Nähe, Thot. Und wirst mein drittes Auge.“

Thot lacht herzhaft und laut. „Ja was denn noch alles: Babysitter, guter Engel, lieber Onkel und jetzt drittes Auge. Ich glaube, ich muss mal Gehaltserhöhung beantragen!“

Das Lachen der Beiden schallte noch lange über die Decks.

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 30 Apr 2010 - 8:12

Eine kurze Pause machte Arc stutzig.
Der Kerl war doch nicht wirklich auf die Telenose, die Arc nur als Stilmittel angeführt hatte, eingegangen, oder?
Die nächste Frage bestätigte den Verdacht jedoch nicht.

Jetzt war es an ihm, sein Gedächtnis zu wälzen. Eine Technologie, um die eigenen Schiffe zu lokalisieren? Trotz Tarnung? Klar, sicher gab es sowas. Immer doch. Gleich neben den fliegenden Schweinen.
Obwohl... Arc stellte verblüfft fest, dass er es nicht wusste.
Aber, woher denn auch?
Ihm hatte man zumindest nichts erzählt, doch der GSD war nicht dafür bekannt, alles jedem der Mitarbeiter mitzuteilen. Wahrscheinlich wurde daran schon irgendwo gearbeitet, und bald würde der GSD-Chef den Hasen aus dem Hut ziehen...
Es galt also nun, eine Antwort zu geben, ohne eine Antwort zu geben und ohne gänzlich respektlos zu sein.

"Ich bitte Sie, Sie wissen doch: Wir sind der GSD!"
Arc hatte seiner Stimme einen absolut sicheren Klang und unverkennbar überheblichen Tonfall verliehen. Und dennoch war dies weder ein 'Ja', noch ein 'Nein'. Vielmehr ein 'Fragen sie nicht Mich'.
Und damit Halden das nicht tat, setzte Arc eine Frage hinterher.

"Warum fragen Sie? Sie vermissen doch nicht etwa eines?"
Das dürfte ihn erst einmal ablenken...
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 30 Apr 2010 - 14:13

NSC für Calvin Nathan Cat


Cat schaut Zava verwundert an.
"Natürlich der, der fragt", antworte er. Dann berichtigt er: "Na gut, ich gehe zuerst. Ihr folgt mir unauffällig. Manuel, nimm den Professor in unsere Mitte!"

Dann beginnt Cal langsam an den Abstieg der breiten Treppe, die HM-5, die Laserwaffe neuster Bauart, im Anschlag.

Kaum unten angekommen, öffnet sich der Treppengang zu einem weiten Tunnel, der noch weiter sanft nach unten führt. Dann kommt er an eine Abzweigung mit drei weiteren Tunneln.

"Und wohin jetzt? Rechts, links oder geradeaus?"



ML



@ Calvin Nathan Cat:
Wenn besseren Text, bitte neuen Text schreiben. Dieser wird dann gelöscht.
@ All:
Bitte mit nächstem Eintrag warten, bis dieses geklärt ist.

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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Fr 30 Apr 2010 - 22:30

Greg hörte zu und hatte plötzlich lust ind Tischplatte zu beißen - das konnte ja echt noch heiter werden, mit diesem Kerl.
Geantwortet hatte er nicht - eine Gegenfrage war zwar legitim, aber auf diese impertinente Art einfach nur frech.
Greg fiel dann siedendheiß ein dass ja nur die Wega (als einziges Schiff der Flotte) mit diesem Tarnfeld ausgestattet war. Gut man hatte ihn auf die Schippe genommen, weil er einen Fehler gemacht hatte, aber Greg war dennoch irgendwie sauer.
Er zwang sich zur Ruhe und antwortete zwar später als normal aber äußerlich ruhig:
"Natürlich, wir vermissen jedes getarnte Schiff - da wir nur eins haben das sich tarnen kann, vermissen wir also die Wega."

Der Witz war flach, halbgar und aus platter Wortwitz bei Kalau, aber das war Greg egal.

"Natürlich ist sie nicht wirklich verschwunden, wir kennen die Position immerhin halbwegs genau. Aber wir wollen ja nicht, dass sie wirklcih verschwindet. Und das mit der Telenose wollen wir zwar nicht hoffen, aber es interessiert mich. Wir sollten wissen, was passieren kann - die Frogs haben diese Techink schon einmal erfolgreich und unbemerkt eingesetzt."
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Arc
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   Sa 1 Mai 2010 - 5:16

Während sein Kommunikationspartner noch schwieg - Arc vermutete, er hatte etwas an der Frage zu kauen - wurde er von hinten angestubst.
Kurz drehte er sich um und erblickte seinen Kollegen Schneider, der nicht nur ein hochgradig entsetztes Gesicht machte, sondern auch mit seinem Zeigefinger immer wieder über seinen Hals hin und her fuhr und den Kopf schüttelte.
Arc fragte sich jetzt nicht, was dieser Typ so nah bei ihm zu suchen hatte, wenn er ein wichtiges Gespräch führte; er war eher über diese Gestik verwundert.
Wollte der Typ ihm erzählen, er solle die Verbindung unterbrechen? Nein, das ging nicht...
Er blickte Schneider forschend an, schüttelte sanft den Kopf und zog gleichzeitig die Schultern hoch.
Dieser deutete jetzt auf die Sprechanlage und anschließend zur Decke.
Hä? Arc war vollkommen verwirrt. Aber es besorgte ihn schon, Schneider, den er sonst als abgebrühten Typen kannte, so aufgelöst zu sehen.

Mehr Zeit für dieses stumme Gespräch war jedoch nicht mehr, da der Crottin am anderen Ende der Leitung antwortete.
Arc war zu irritiert, um sch die passende Antwort zu überlegen - und angesicht Schneiders war es ihm gerade mal egal - dass die Worte einfach mal absolut unüberlegt seinen Mund verließen:

"Falls sie wünschen, dass der GSD im Rahmen einer Sicherheitsprüfung einmal versucht, die Wega zu orten, muss ich sie leider enttäuschen: Uns steht meines Wissens kein Gerät zu Verfügung, das entsprechend weit entwickelt ist.
Und selbst wenn, wäre es bedauerlicherweise nicht auszuschließen, dieses mit einem gut konfiguriertem Laurin in die Irre zu führen. Schließlich schläft die Entwicklung der Technologie nirgens."

Es war überaus unwahrscheinlich, dass es die Frogs mit der gleichen Technik versuchen würden, wie vor 50 Jahren. Die Telenose sollte jetzt wesentlich ausgereifter sein.

Schneider senkte kurz den Kopf und seufzte lautlos, blickte allerdings immer noch beunruhigend alamiert.


_______________________________
(Farbänderung nicht außzuschließen)
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BeitragThema: Re: 3. Gefährliche Funde   So 2 Mai 2010 - 1:49

Greg hatte irgendwie den Eindruck, dass der Mann am anderen Ende der Verbindung ihm irgendetwas verheimlichte ... aber was hieß das schon. Beim GSD hatte man diesen Einduck unweigerlich immer.
Und wie der sprach, man konnte die Arroganzdes Anderen fast schon riechen. Entweder war der Mann der 08/15 Standard-GSDler, als große Klappe und außer seinem Fachgebiet nicht wirklich was dahinter oder er hatte einen von diesen Überfliegern an der Strippe. Was davon jetzt besser war, war Greg nicht ganz klar. Klar war Greg nur, dass der GSDler ihn Oberst Halden für wenig mehr als einen Wurm zu halten schien.
Als Erika Greg noch einen Kaffe brachte, deutete Greg auf sein Mikro und formte lautlos das Wort "Akte". Erika grinste und nickte.
Bald würde Greg meh wissen. Doch zurück zum Thema.
Der Leutnant hatte zwar behauptet, man könne die Wega nicht orten, aber Greg war sich sicher, dass das nur die halbe Warheit war, aber das spielte sowieso keine Rolle, da es momentan unwichtig war. Nur, hatte sich das Gespräch auf unerfreuliche Weise in ein Sackgasse manöviert. Greg fehlten immer noch Informationen, mal sehen, was er dem GSD aus der Nase ziehen konnte

"Tja, Leutnant sicher haben Sie recht was die Telenose betrifft, doch auch alte Waffen können sehr effektiv sein, wenn ihre Anwendung unerwartet erfolgt - eine schussichere Weste z.B. hilft gegen ein Messer herzlich wenig. Aber lassen wir das mal beiseite.
Der gute MaLane hat vor 50 Jahren mal wieder einen seiner berüchtigten Alleingänge gestartet, danach landete er vor einen Raumgericht und wurde wegen Hochverrats angeklagt - die Anklage wurde aber auf Durck von Oberst Villa und Genaral VAn Dyke fallengelassen. Dieser Alleingang hat, so wie es aussieht etwas mit der derzeitigen Mission zu tun. Ich muss dringend diese Akten einsehen, aber das kann ich nicht, da die im GSD unter Veschluss liegen. Angesichts der möglichen Bedrohung durch die Frogs, frage ich Sie, ob Sie mir die besorgen können?"

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