Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen

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Cliff McLane
T.R.A.V. Terrestrische Raumaufklärungsverbände, Kommandant ORION 18
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Mi 2 Mai 2012 - 10:42

Total überarbeitet schleicht sich Cliff McLane aus seinem Büro, um die Richtung zum Starlight-Casino einzuschlagen. Er ist ganz in seinen Gedanken versunken und merkt überhaupt nicht, wie ihm mehrere Menschen entgegen kommen und freundlich grüßen. Es gehen ihm so viele Gedanken im Kopf herum, die sich alle um die neue Mission mit dem ebenfalls neuen Forschungsverbund drehen, dass er erschreckt zusammenzuckt, als hinter ihm eine überaus bekannte sonore Stimme locker und leicht meint:

„He Cliff, noch zu Fuß unterwegs?“

McLane dreht sich überrascht um: „Johnny, wo kommst Du denn her?“

Johnny van Hallen, der 1. Offizier der WEGA, läuft wieder zurück und klopft McLane freundschaftlich auf die Schulter. Die beiden kennen sich schon lange. Mindestens, seit Hasso Sigbjörnson seinen Dienst auf der ORION quittierte und Van Hallen den Posten übernahm. Die Beiden wurden sogleich Freunde, was sicherlich damit zu tun hatte, dass Van Hallen seinem Vorgänger Hasso außer der Stimmlage in allen Dingen ziemlich ähnelte und Cliff ihn schon mehrmals, wie Hasso seinerzeit, als „alter Büffel“ bezeichnet hatte. Als McLane dann das Kommando auf dem neuen Kampfkreuzer WEGA übernahm, bat er sogleich darum, Johnny van Hallen mit auf das neue Schiff nehmen zu können.

„Ich komm grad aus dem Starlight.“

„Da wollte ich gerade hin.“

„Jetzt noch?“

„Naja. Ich wollte einfach mal sehen, ob Commander Wirich noch da ist.“

„Aber Cliff, doch jetzt nicht mehr. Weißt Du, wie spät es ist?“

„So wie Du das schon fragst, brauche ich das ja nicht mal mehr zu ahnen.“

Van Hallen muss laut lachen. „Na gut, dann gehen wir wieder zurück. Und dann sag nicht Nein, wenn ich meinen Chef mal zu einem Glas Whiskey einladen möchte. Okay?“

Jetzt muss auch McLane lachen. „Einverstanden, mein alter Büffel. Dann lade ich Commander Wirich am besten demnächst ins Büro ein. Da können wir uns bei einer Tasse Kaffe auch besser ernsthaft unterhalten.“

„Gute Idee, Cliff. Aber zuerst kommt der wunderbare Duft von original irischem Whiskey.“

Lachend und guter Laune laufen die beiden Freunde Arm in Arm zum Casino.



Das Gespräch mit McLane geht kurzzeitig hier weiter: http://raumpatrouille.forumieren.de/t339-vorstellungsgesprach-wirich

Ansonsten bleibt es hier weiter spannend...



_________________


Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle (Albert Einstein)


Zuletzt von McLane am Do 3 Mai 2012 - 8:13 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Namen von Commander Wirich berichtigt - Link eingefügt)
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Do 3 Mai 2012 - 8:39


„ Orbiter 1 setzt zur Landung an Chef.“ meldet Leutnant Hayashi.

„ Ok, Ich möchte einen Kompletten Kameramitschnitt des KRABBLER Einsatzes. Und einen zweiten Kanal der den Einsatz zur ATLANTICA überträgt. Leutnant Klaasen übernimmt die Fernsteuerung von KRABBLER 1 , Leutnant Feruci KRABBLER 2 und Leutnant Kutzner übernimmt KRABBLER 3....... ( Luitenant Commander) Kapitänleutnant Marouf sowie die KRABBLER an ihren jeweiligen Einsatzorten abgesetzt sind, übergeben sie an die Fernpiloten zum Funktionscheck“.

„ Verstanden Oberst....... wir setzen gerade Dr Klingenberg mit dem Aussenteam ab und der KRABBLER steht auf der Rampe. Leutnant Klaasen bitte Funktionscheck“ meldet sich der Orbiterpilot Marouf der Dienstgradhöchste und erfahrenste der Einsatzpiloten meldet sich.

Eine weile passiert nichts, dann meldet sich der Pilot von KRABBLER 1 , Leutnant Klaasen.

„Bildübertragung läuft..... KRABBLER 1 funktionsbereit und über dem Bohrloch.... bereit zur Einfahrt“

„ Dann los Leutnant....ab damit“

Auf dem grossen Schirm der HEISENBERG- Brücke sieht man nun das Hell erleuchtete Bohrloch und an den Rändern des Kreisförmigen Bildes werden die drei vorderen Rollen Sichtbar, welche an Spezialstahlfahrgestellen Flexibel montiert die Sichtbaren der insgesamt 6 Rollenräder des KRABBLERS zeigen.

„ Ich Arretiere die Andruckautomatik und setze die gebremste Abfahrt in gang. „

Auf dem Schirm wird nun anhand weisser Strichmarkierungen die Bewegung des KRABBLERS deutlich. Die mit Plasma verkleideten Wände des Bohrloches selbst sind so ebenmässig, das man keine Bewegung nachvollziehen könnte.

„ Ich erhöhe die Abwärtsgeschwindigkeit auf 1 Meter pro Sekunde....... erster Stopp zur Probenentnahme bei 100 Metern. …......... Bremsvorrichtung funktioniert einwandfrei. Waagerecht- Probenbohrung eingeleitet. Ich schalte auf Kamera 2 um“

Auf dem Schirm sieht man nun, wie sich ein Bohrstrahl durch die Plasmawand des Bohrloches arbeitet und nach dem Abschalten schiebt sich ein Bohrer in das Waagerechte Loch um das dahinterliegende Planetenmaterial anzubohren.

„ Waagerechtbohrung bei 500 Zentimetern abgeschlossen. Probenentnahme läuft........erste Probe der Serie Bohrloch 1 abgeschlossen. Die Probe ist im Sicherheitsbehälter angekommen und die Probentrommel hat sich ohne Probleme weitergedreht. Plasmaversiegelung der Probenentnahmestelle abgeschlossen........KRABBLER fährt weiter auf Probenposition 2 , Kamera umgestellt.“


Alle Anwesenden auf der Brücke beobachten fasziniert den Vorgang...........aber nach der 10ten Waagerechtbohrung verlieren die ersten das Interesse. Zumal bereits die ersten Meldungen des zweiten Bohrloches durchgegeben werden und der ORBITER bereits auf dem Weg zur Bohrstelle 3 ist.

Lukenko übergibt die Bordwache an Steereen Fome und begibt sich in sein Büro um die weiteren Vorgänge von dort aus zu überwachen.

Dort angekommen ruft er zuerst Leutnant Monning, die Drohnenpilotin der HASU 34 ALPHA per Bordvisiophon.

„ Wie stehts mit der Drohne??“

„ Ich durchfliege gerade einige Täler der Hauptgebirgeausläufer. So wie das aussieht ist hier Tektonisch ne Menge los Oberst. Aussteigen möchte ich hier nicht. Ständig brechen irgendwelche Geröllhänge ab und rauschen zu Tal. Und das liegt sicher nicht an der Drohne. Die verursacht keine solchen Schwingungen. Die Hundertfüsser zeichnen auf aber Ich habe gerade keine Zeit mir irgendetwas auf den Monitoren anzusehen. Mein nächstes Ziel ist ein Vulkan im Zentralgebirge den wir bei der Planung mit den Geologen die Höllenpforte auf dem Mönchshaupt getauft haben, weill der Vulkan aussieht wie ein Mönchsschädel mit Tonsur und einem Fuerespeienden Loch oben drauf. „

Trotz der offensichtlichen Anspannung unter der die junge Drohnenpilotin steht schaltet sie die Aussenkamera mit Frontsicht auf die Übertragung.

Hier sieht Lukenko das Ausmaß der Aktivitäten in dem Gebirgszug. Die Talsohle ist vor lauter Geröllstaubentwicklung nur schwer auszumachen und die abgehenden Felsstürze sehen aus als durchflöge die Drohne ein Erdbebengebiet in Aktion.

„ Aber die Hundertfüsser scannen eine grosse Menge Uran, Thedirium und ne Menge anderes Zeugs …........... wird vom Mönch ausgespuckt wie es aussieht und lagert sich an den Hängen ab um dann durchgerüttelt wieder ins Tal zu rauschen. Ich würde aber kein Bergbauteam hierher schicken........nichtmal Blechknilche stehen die Aktivitäten durch. …... Wow....schauen sie sich diesen Ausbruch an Oberst. „

Leutnant Monning schaltet auf die Steuerbordkamera und auf dem Bildschirm wird eine gigantische Feuersäule Sichtbar, welche sich in einer Entfernung von ca 200 Kilometern in den Himmel schiebt.

„ Und das ganze setzt eine Strahlung frei die gerade die Grenzwerte der Drohne erreicht...........Ich drehe ab und gehe auf Sicherheitsdistanz.........“

In der Übertragung ist ein Schalterklacken zu hören.....

„ Dr Klingenberg, suchen sie sofort die Strahlenschutzvorrichtungen für ihr Aussenteam auf , da steigen gleich ihre Messwerte extrem an...........Assise hol das Aussenteam da raus sowie Du den KRABBLER an Loch drei abgesetzt hast. Die Eruption des Mönchs wird immer grösser.“
schalt die Warnung von Leutnant Monning aus den Lautsprechern.

Oberst Krikorow hört die Meldung während er zurück auf die Brücke rennt.

„ ORBITER 1 sofort Starten um die KRABBLER nach beendigung der Arbeiten zu bergen.........ORBITER 1.......Marouf........holen sie das Aussenteam ab, sofort. Das ist ein Befehl!“

„ORBITER 1 ! Verstanden, Ich bin in drei Minuten an der Landestelle.........Dr Klingenberg, nehmt nur eure Proben mit und lasst den ganzen anderen Plunder liegen, den kann ORBITER 2 bergen wenn er den KRABBLER abholt.“ meldet Kapitänleutnant Marouf.

„ Drohnenpilotin Monning an HEISENBERG und alle Aussenteams. Wir haben eine sich öffnende Erdspalte. Vermutlich zwischen der Äquatorialplatte und der Nordkontinentalen Platte. Sie verbreitert sich auf 200 Meter und öfnnet sich mit einer Geschwindigkeit von 750 Stundenkilometern entlang des Äquators. Im Kopf des Risses werden riesige Mengen Wasser verdampft, gefolgt von 400 Meter hohen Lavasäulen die wie ein Band über den Planeten rasen.“

„ OK Petra. Beobachten sie das ganze weiter auch mit den Scannern“ schaltet sich Krikorow ein.

„ Na Chef.........wie es aussieht ist das Äquatorialgebirge nicht der Ort zum Abbau von Erzen“ schmunzelt Leutnant Fome.

„ Das ist die reinste Hölle ….........wie ein Gemälde von Dante........“ bemerkt Leutnant Hayashi.

Kurz darauf meldet ORBITER 1, das er auf dem Rückweg zur HEISENBERG sei.

„ Achtung ORBITER 2! Wir werden die HEISENBERG zwei weitere Bohrungen durchführen lassen. Die Koordinaten bekommen sie übermittelt. Tauschen sie nach der Landung an Bohrloch 4 die Probencontainer der KRABBLER 1+2 aus und beeilen sie sich danach. Die Strahlenwerte sind zwar für ein geschütztes Fahrzeug ok aber Ich will kein Risiko eingehen“

„ORBITER 2 verstanden...........dann brennt der Kugel mal noch zwei Löcher ins Fell“ gluckst der Pilot des zweiten ORBITERS.

Oberst Krikorow schaut zufrieden auf die Astrogatorscheibe um die Bewegung seines Schiffes zu überwachen.

„ Oberst Krikorow vom Forschungsraumschiff HEISENBERG an ATLANTICA! Aufgrund eines Vulkanausbruches und grossen Tektonischen Aktivitäten in Äquatornähe habe ich die Bohrung von zwei weiteren Löchern in Interessanter aber nicht so aktiver Umgebung Befohlen. So wie es aussieht, hat der Planet grosse Mengen an Erzen deren Abbau sich Wirtschaftlich mehr als lohnt......allerdings sollten wir die Äquatorialzonen meiden so wie es aussieht. Die Äquatorialplatte und die Nordplatte sind gigantisch am arbeiten. Ich habe bisher noch keine so gewaltige Plattentektonik beobachtet. Auch nicht auf jüngeren Planeten. Wir sollten von bestimmten Gebieten des Planeten einfach die Finger lassen. Aber die Messergebnisse werden sie Interessieren. Sowie die Proben an Bord sind werden wir sie vorauswerten und dann bereits mit den Umfangreicheren Testreihen beginnen. Alle Ergebnisse, auch die der Hundertfüsser die mit der HASU Drohne zum Einsatz gekommen sind, werden ihnen ja Simultan übermittelt. Aber natürlich erfassen die Scanner weit mehr als wir in der kurzen Zeit über die Datenbahn schicken können. Da wird also nochj einiges auf sie zukommen.“

Krikorow setzt sich nun in den Kommandantensessel und wartet sowohl den Ausgang der Expedition als auch die Rückmeldung Atlans ab.

_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Atlan
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Do 3 Mai 2012 - 11:01

Ganz gespannt sitzt Prinz Atlan zusammen mit Hochprofessor Dong und Oberst Thorens vor dem großen Monitor der ATLANTICA, beobachtet die Kamerafahrten und hört dazu die Ergebnisse der HEISENBERG.

„Weitere Bohrungen stoppen lassen, mein Prinz. Ich weiß jetzt genug!“ meldet Hochprofessor Dong.

Sofort gibt der wachhabende Mediaoffizier die Meldung an die HEISENBERG weiter.

„Und? Was wissen Sie genug?“ Atlan schaut seinen Chefwissenschaftler streng ins Gesicht.

Und obwohl Atlan noch so jung ist, wird alleine sein Blick sofort respektiert: „Die HEISENBERG hat meine Vermutung und auch meine Berechnungen bestätigt: Der Planet besteht tatsächlich aus nur 9 Prozent mehr Eisen als Arret und die Erde. Ein wahrer Reinfall sozusagen,“ erklärt Professor Dong. „Nur habe ich nicht im Entferntesten vermutet, dass die Plattentektonik in diesem Bereich so extrem auftritt und unverhältnismäßig große Schäden anrichten würde, wenn wir dort tatsächlich doch noch bohren oder sogar versuchen würden zu fördern. Der Einsatz der HEISENBERG hat sich aber trotzdem entgegen all meiner negativen Befürchtungen voll uns ganz gelohnt. Ich werde mich persönlich bei Oberst Krikorow entschuldigen und ihm eine grandiose Leistung bescheinigen.“

Atlan lächelt sanft und klopft dem Professor auf die Schulter: „Alle Achtung Ihnen, Professor, dass Sie endlich mal in der Lage waren, jemand anderen zu loben.“ Dann ändert sich schlagartig sein Tonfall und er steht zornig auf: „Hochprofessor Dong! Schon seit langem beobachten wir, wie Sie Ergebnisse nicht nur schlecht reden, sondern sogar die Entstehung boykottieren. Ich habe einen schlimmen Verdacht, dass Sie die HEISENBERG absichtlich in diese Zone gelockt haben, um Ergebnisse zu erhalten, die nicht annehmbar sind. Ergebnisse, die durch den Ort verfälscht sind. Ist es so?“ - Seine Stimme war immer heftiger geworden und Oberst Thorens hat große Mühe, ihn zu beruhigen. „Das tatsächliche Ergebnis ist nämlich nicht nur 9 Prozent mehr, sondern ganze 69 Prozent mehr als Arret und Erde gemeinsam. Ist das richtig? - Jetzt reden Sie schon!“

Hochprofessor Dong wendet sich hin und her und wird plötzlich weiß im Gesicht. Ein Zeichen, dass er in einer unangenehmen Situation erwischt wurde. Aber er bleibt stumm.

Dafür wird Atlan wieder tätig: „Hochprofessor Dong. Sie sind mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert. Begeben Sie sich sofort in die Obhut des Sicherheitsdienstes, der Sie auf Ihr Zimmer bringt. Sie stehen ab sofort unter Arrest. Hochprofessor Miester wird Ihre Aufgaben übernehmen. Wir werden uns später über Ihre Beweggründe unterhalten.“

Dann wendet er sich nach einem zustimmenden Blick von Oberst Thorens, mit dem er diesen Schritt vorher abgesprochen hatte, an Oberstmajor Amaro: „Bitte geben Sie mir eine Leitung zur HEISENBERG, Oberst Krikorow persönlich.“

Als die Leitung steht, meldet sich Oberst Krikorow selber und Atlan kommt gleich zur Sache: „Oberst, hier ist Atlan. Die Meldung zum Abbruch haben Sie ja inzwischen erhalten. Aber ich habe trotzdem noch eine Bitte. Ich weiß nicht, ob Sie eine Verantwortung mittragen können, ich trage die Verantwortung auf jeden Fall, weil ich einen ganz scharfen Riecher habe. Sie wissen ja, dass McLane und ich uns in Sachen Riecher sehr gleichen. Und jetzt bitte ich Sie, entgegen den bisherigen wissenschaftlichen Daten, noch eine Bohrung durch zu führen. Auch wenn uns der Rest der Flotte auslachen wird. Aber ich vermute, dass bei einer Bohrung im Südpolargebiet, dort, wo die riesigen Eisgebirge sind, uns genau dort erstaunliche Ergebnisse vorliegen werden. Wenn Sie nicht einverstanden sind, dann dürfen Sie es mir ehrlich sagen. Aber ich habe es so im Gefühl, dass dort der große Schatz verborgen ist. Meine und Oberst Thorens ermittelten und von Hochprofessor Miester bestätigten Raumkoordinaten, bitte in die Planetendaten umrechnen, sind: X0027-2897-5559. Wenn Sie einverstanden sind, schicke ich Ihnen spezielle Eisbohrvorsätze aus Arretkristallen runter. - Atlan - ATLANTICA - Ende.“

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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Do 3 Mai 2012 - 19:50

Oberst Krikorow hört sich den Funkspruch von Prinz Atlan ruhig an. Eine weitere Bohrung oder zwei hätte er auf jeden Fall auch vorgeschlagen. Aus den zwei Zusätzlichen, die er angeordnet hatte um die Kritische Zone einzugrenzen würde nun mindestens eine weitere werden. In einem Gebiet, welches nicht nur Tektonisch unbedenklich ist, sondern, wie sich seine
Geologen ausgedrückt hatten als die ursprünglichen Bohrstellen ausgekundschaftet wurden, als sehr Lohnenswert erweisen könnte.

"Prinz Atlan. Ich werde die beiden vorgesehenen Ersatzbohrungen am RAnd der Tektonischen Aktivitätszone durchführen um anhand der Datenauswertung eine Vermutung unserer Geologen und Planetenphysiker zu verifizieren. In der Zwischenzeit können wir die Eisbohrvorsätze übernehmen und mit einem Konventionellen Bohrgerät, welches wir gerade in einen ORBITER verladen an zwei Südpolaren Bohrpunkten zum Einsatz bringen. Einer wird die Koordinaten ihres Vorschlages haben, der andere wird einige 2000 Kilometer nördlich liegen. In einer Verlängerung der gedachten Linie zwischen den Ursprünglichen Bohrungen, den Randbohrungen des Tektonischen Gebietes und dem Bohrgebiet mit ihren Koordinaten. Wir werden mit den Eisbohrvorstzen die offenbar einige Hundert Meter dicke Eisschicht durchbohren und das LOch anschliessend mit unserem Plasma verstärken. Dann können wir ohne Sorge das uns beim Einsatz des Bohrstrahlprojektors die Eiswände auseinanderbrechen oder alles voll geschmolzenes Wasser läuft die eigentliche Bohrung durch die Gesteinsschichten anfahren. Wir werden sofort beginnen und sie wie bisher mit Kamera und Audioübertragungen in Kenntniss halten."

Bereits während des Visiophongespräches sind umfangreiche Vorbereitungsarbeiten angelaufen an Bord der HEISENBERG.

Das Schiff schwebt bereits seid dem Kurzfristigen Abbruch der eigentlichen Mission über der Bohrstelle 4 und nun gibt der Oberst mit einem Wink die Aktivität frei. Fast schon Routiniert laufen die Prozesse ab und erst mit dem Beginn der Aufbauarbeiten des Turmes über der Bohrstelle 6, der von Atlan vorgeschlagenen, weicht die Arbeit von der Routine ab.

Es sind insgesamt 3 Flüge des ORBITERS 2 notwendig um alles Material auf die Planetenoberfläche zu bringen und neben einigen Besatzungsmitgliedern der Geologischen Abteilung ist auch der
Bordingenieur und der erste Offizier mit an der Bohrstelle. Krikorow hat auch den Einsatz des Bordarztes Befohlen. Bei so einer grossen Anzahl mechanischer Vorgänge kann eine Menge passieren.

Schliesslich kommt, während die ganze Aufmerksamkeit der Eisbohrung gilt, die Meldung, das Bohrung 4 5 abgeschlossen sind und die KRABBLER bereits mit ORBITER 1 auf dem Weg zurück zum Schiff sind.

Die Übertragung von der Eisbohrung indessen ist so spannend, das Krikorow sogar einen Anruf aus dem Geologielabor zunächst ignoriert.

Die Kamerabilder zeigen die Mannschaft und die Roboter, die in einem dichten Schneetreiben den Turm aufrichten und die Aggregate anmontieren. In der Zwischenzeit ist auch eine Transportlancet der ATLANTICA an der Bohrstelle gelandet und man sieht Arretanische Mannschaftsmitglieder ,
welche in dicken Kälteschutzanzügen, die sich nur in der Farbe von den Irdischen unterscheiden, die Bohrköpfe ausladen und zum Bohrturm bringen.

Dann beginnt das einige Stunden dauernde Prozedere des Gestängebohrens durch die Eisschicht. Ein kurzer schwenk der Kamera zeigt deutlich die am Südpol sichtbaren beiden Sonnen Alpha Centauris und die leicht Purpurne Färbung des Himmels.

Weit nach MItternacht HEISENBERG Bordzeit meldet der Bohrleiter das der Boden der Eischicht und das feste Gestein erreicht ist.

Der Bohrturm wird in aller Eile einige Hundert Meter zur Seite gefahren, nachdem das Gestänge und der Bohrkopf geborgen ist und kurz darauf hebt der ORBITER mit der Mannschaft ab um in 50000 Metern Entfernung zu sein, wenn der Bohrstrahl der HEISENBERG in das Bohrloch schiesst um zuerst die Eiswände zu stabilisieren und dann weiter durch das Gestein zu Bohren.

Der Rest ist bei nun schon 5 Bohrungen mit dem neuen Gerät fast zur Routine geworden. Bevor die ersten Ergebnisse der Probevoruntersuchungen des KRABBLERS kommen, findet Krikorow Zeit sich
dem Anruf des Geologenteams zu widmen.

"Was gibt es den Professor?"

"Nun Oberst, dieser Planet scheint eine Goldgrube zu sein. Unsere ausgesetzten Satelliten haben ein Phänomen beobachtet, das ohne sie unbeachtet geblieben wäre. Der Planet hat einen sehr schweren Kern, Ich würde nach ersten Schätzungen die Vermutung aufstellen wollen...........mindestens drei bis vier mal schwerer als die Erde. Da er aber durch die Gravitation von zwei Sonnen beeinflusst wird, verändert er ständig seine Form. er wird in der Äquatorialzone wie ein Knetgummiball gewalckt und verformt. Das es da zu solchen Tektonischen Aktivitäten kommt ist nicht weiter verwunderlich. Aber weiter.........er hat keinen direkt durchgängig flüssigen Kern. Die Masse Geschmolzenen Materials umkreist sozusagen auf Äquatorebene den festen Kern und schwappt dabei ziemlich ungleichmässig. In der Schmelze sind natürlich sehr grosse Mengen an Erzen vorhanden..........mit unseren Mitteln allerdings können wir sie nicht bergen.

Aber an den Polen tritt dieser Kern zutage...........er verläuft wie eine Gigantische Stange oder Säule von Nord zu Südpol. Und, wenn unsere Vermutungen richtig sind, besteht diese Stange zu fast 98 % aus Metallen. Angeordnet und sortiert in Milliarden Jahren Schwerkrafteinfluss.

Wenn wir uns eine Fahrt in das Innere des Planeten vorstellen, dürften die Leichten Erze in der Nähe der Oberfläche zu finden sein...........Bauxit können wir wohl mit einem Bagger abbauen und darunter Etage für Etage je tiefer es geht die schwereren Erze. Wie ein Gigantisches unterirdisches Warenhaus."


Fasziniert hört sich Krikorow den Bericht an.......der, nur etwas länger formuliert die vermutung Prinz Atlans bestätigt.

Inzwischen ist auch der KRABBLER des Eisbohrlloches geborgen und mit Ausrüstung und annschaft auf dem Weg zur HEISENBERG.

Die nächsten Stunden vergehen mit gespanntem Warten. Dann eindlich liegen die Ergebnisse des Bohrloches vor wie auch alle anderen.

Das Tiefendiagramm der Eisbohrung mit den Eingezeichneten Entnahmepunkten lässt Krikorows Herz höher schlagen. Die Visoiphonanlage ist zwar eingeschaltet aber die ganze Zeit hatte der Oberst nicht an die ATLANTICA gedacht.

Nun bricht es unvermittelt aus ihm heraus.

"Prinz Atlan, schauen sie sich das an........Wir können mit unseren MItteln soviel Erz auf diesem Planeten abbauen, und so unterschiedliche hochwertige Erze, das es für hunderte, wenn nicht tausende Jahre reicht für alle beteilligten Völker reicht. Die Datenübermittlung zur ATLANTICA läuft. Nach Aussagen meines Teams haben wir genug Daten um präzise Auswertungen zu ermöglichen. Alles weiter ist wohl Sache der Prospektorschiffe und der Bergbauspezialisten.
Die geschätzte Ausbeuteerwartung dürfte bei 92-96% liegen. Ich schlage vor, wir kehren
in das Terranische Sonnensystem zurück, da unsere AUfgabe beendet ist vorerst." strahlt der Oberst in die Übertragungskamera.


Zuletzt von Admin am Do 3 Mai 2012 - 20:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Systemfehler beseitigt und Farben berichtigt. Posting neu formatiert)
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Mo 7 Mai 2012 - 3:35

Auch auf der ATLANTICA bricht ein Jubel aus, als die Meldung des Erfolges kommt und Prinz Atlan Oberst Krikorow zum Erfolg gratuliert.

„Es ist phantastisch, Oberst. Meine allerherzlichsten Glückwünsche. Sie haben sich diesen Erfolg redlich verdient. Und natürlich bin ich einverstanden. Lasst uns mit dieser tollen Nachricht heimkehren!“




Zuletzt von Atlan am Mo 7 Mai 2012 - 7:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Text umgeschrieben.)
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Di 8 Mai 2012 - 20:26

Oberst Krikorow nimmt die Glückwünsche von Prinz Atlan entgegen.Unmittelbar nach Beendigung des Visiophon Kontaktes gibt er den Befehl die Rücksturzkoordinaten einzuprogrammieren und den gemeinsamen Flug mit der ATLANTICA abzustimmen. Etwas weniger als eine Stunde später sitzt Lukenko zusammen mit den an der Operation beteiligten Mannschaftsmitgliedern im Schiffscasino. 0 Aussen ist für grössere Mannschaftstreffen ein gut geeigneter Ort und so sitzen sie in entspannter Runde um mit den von Luke ausgegebenen Getränken ( ACHTUNG !! Verstoss gegen die Raumdienstvorschriften!!! Lol ) an einem grossen Tisch. In die ausgelassene Stimmung hinein wirft Leutnant Monning, die mit Abstand jüngste des Teams, eine Bemerkung, die Lukenko aufhorchen lässt. Denn das war ihm als kleines Echo auch schon durch den Kopf gegangen. Das es nun ein Teammitglied anspricht holt das leich unangenehme Gefühl wieder aus den Tiefen des Gedächtnisses.
Das Erfrischend jugendliche Aussehen der jungen Offizierin mit ihren Schulterlangen dunkelblonden Wassertropfenlöckchen, ihren strahlend blauen Kulleraugen und der kleinen Sommersprossenbewachsenen Nase steht im krassen Gegensatz zum , was sie zu sagen hat.

"Ich verstehe eins nicht..........die ATLANTICA hat den gesamten Planeten umkreist und gescannt. Wir mussten mit dem Beginn der Operation warten bis dieser Hochprofessor Dong seine Untersuchungen abgeschlossen hatte. Die Vorschläge für die Bohrgebiete kamen ursprünglich von der ATLANTICA ?..........OK, mit einer solchen Tektonik, die ja kurzfristig zu etwas Aufruhr im Team gesorgt hat musste wohl auch ein Arretischer Spezialist nicht rechnen...........aber das das Äquatorialgebiet absolut ungeeignet für Bergbau ist, das hätte dieser Arreter wissen müssen. Das ist es aber nicht was Ich meine......Kurz nachdem wir die Lage wieder im Griff hatten wurde die Aktion von der ATLANTICA aus gestoppt. Im Namen von Hochprofessor Dong. Das war ja über Funk zu hören. Und kurz darauf wird ein wesentlich besser geeignetes Terrain für weitere Bohrungen vorgeschlagen.......und der Hochprofessor ist nun ein anderer. "

Krikorow horcht bei diesen Worten auf.
" Petra.........komm mal bitte mit in die Ecke dort" Unterbricht er ihren Redefluss.
In einer Nische des Casinos angekommen fordert er sie auf ihren Gedanken zuende zu sprechen.
" Chef, Ich habe Psychologie und Investigativen Journalismus studiert, bevor Ich zur Flotte ging. " erklärt sie nun unsicher und mit geröteten Wangen.
" Weiter Petra........lass mich deine Gedanken hören. Niemand reisst in der Flotte einen Kopf ab , weil ein wachsamer Offizier die Flöhe husten hört. Das ist spätestens seid General McLane auf dem Chefsessel sitzt vorbei. "

"Nun..........könnte es sein, das es bei den Arretern eine Gruppe von Leuten gibt, die nicht so uneingeschränkt wie Prinz Atlan und seine engsten Vertrauten eine Zusammenarbeit mit Terra und Chroma anstreben?? Ich meine eine solche Panne wie die mit dem Äquatorgebiet hätte einem so qualifizierten Spezialisten nicht passieren können..........dürfen hingegen ist eine ganz andere Frage. Ich überlege mir.........nicht das, was schlussendlich über Funk kam, sondern das, was in den Gesprächspausen auf der ATLANTICA passiert istgibt mir zu denken. Warum tauscht Prinz Atlan seinen Spitzenwissenschaftler kommentarlos aus und schlägt kurz darauf ein besser geeignetes Gebiet vor. Abgesehen von der Tatsache das wir da ja auch schon drauf gekommen sind. Wenn es bei dem Stopp der Operation geblieben wäre, der gewaltige Fund und die Entdeckung grosser Schürfgebiete wäre nicht gemacht worden."

"Petra..........sie sind eine noch sehr junge Offizierin. Ich sage ihnen jetzt etwas, das sollte dieses Thema für sie abschliessen. Ich stimme mit ihnen in den wesentlichen Punkten überein. Aber wenn hier irgendjemand seinen Kopf und seinen Kragen riskiert, indem eine Bemerkung oder eine Meldung abgegeben wird, dann werde Ich das sein. Ich bin Oberst und wenn Ich in der ORB keine goldenen Löffel klaue werde Ich es auch bleiben wenn Ich mal etwas unangenehmes zur Sprache bringe. Sie aber Petra sind mein jüngster Leutnant und sie haben bewiesen das sie ihre Aufgaben sehr gut beherrschen und ausserdem eben bewiesen, das sie auch Denken und Kombinieren können. Daher und weil Ich mit ihnen im Starlightcasino einmal darauf anstossen möchte, das sie einen Kommandanten Sessel erklommen haben......das sie das werden, davon bin Ich überzeugt...........verpflichte Ich sie hier auf der Stelle zum absoluten Stillschweigen über ihre Vermutungen. Es wird nicht vergessen werden.......aber es wird nicht von ihnen kommen. Sie sind in ihrem Enthusiasmus zu rein und zu unschuldig als das Ich es zulassen würde, das sie in irgendwelchen Politik oder GSD Wirren untergehen............kommen sie, wir gehen wieder zu den anderen zurück. Sonst geht der alte Witz durch das Schiff, dem sich schon der Armierungsoffizier auf der alten ORION 8 aussetzen musste......( sie könnten ja mein Vater sein.....) " lachend klopft Luke der jungen Frau auf die Schulter und während des weiteren Verlaufes im Casino wird das Thema mit keinem Wort erwähnt.
Zurück in seinem Büro allerdings grübelt Luke noch eine ganze Weile über das, was ihm die Junge Frau so unbedarft ausgebrochen hatte.

Er nimmt sich vor, zurück auf der Erde noch vor dem Start zur Expedition mit General McLane zu sprechen.
Und brummelt leise vor sich hin: " Wenn an der Sache was dran ist........möchte Ich nicht in deiner Haut stecken Prinz Atlan.............auch Du, mein Sohn Brutus..... waren die letzten Worte von jemandem, der auch nicht darauf geachtet hat was hinter seinem Rücken passiert. ach halt die Klappe Lukenko........der Prinz, so jung er auch ist, scheint ein sehr aufgewecktes Kerlchen zu sein........der wird den alten Betonköpfen schon die Murmel rasieren."

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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
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Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Wirich
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Mi 9 Mai 2012 - 20:50

Zum ersten Mal in seinem Leben betritt Commander Wirich das Starlight-Casino als ein Angehöriger seiner neuen Dienststelle TRAV.
Zu diesem Zeitpunkt herrscht reger, aber keinesfalls überfüllter, Betrieb. Ein paar Tänzerinnen und Tänzer versuchen sich auf der Tanzfläche in einem der modernen Tänze zur Musik von Peter Thomas. Manche der Frauen machen dabei einen durchaus gelungenen Eindruck und Wirich, der weibliche Attraktivität durchaus zu schätzen weiß, gönnt sich den einen oder anderen Blick.
Wiewohl sein Hauptinteresse natürlich seinem Warten auf die Einsatzbesprechung gilt. Was wohl auch eine erste Vorstellung sowohl von Wirich an die anderen Kommandanten als auch von den anderen Kommandanten an Wirich beinhalten kann.
Nichtsdestotrotz kann Commander Wirich während dieses Wartens die angenehme Atmosphäre des Starlight-Casinos auf sich wirken lassen. Wer weiß, ob und, falls ja, wann er wieder hierherkommen wird.
Wer weiß schon, wie lange die Mission dauern wird, was passieren wird, wer alles überleben wird und, und, und ...? Vielleicht würde er ja auch wieder auf dieses Raumphänomen treffen, aufgrunddessen es ihn und seine Leute vor nunmehr 20 Jahren nach Terra verschlagen hatte? Oder ein Wurmloch, welches ihn noch ganz woanders hintransportieren würde? Oder Gefahren, die zu erwähnen in der gegenwärtigen Lage ihm nicht gerade opportun erscheint? Oder vielleicht würde er auch noch ganz anderen Faktoren begegnen. Sicher ist ggw. nur, daß es nicht sicher ist, ob und, falls ja, wann er wieder ins Starlight-Casino kommen kann, sobald er es nach diesem Besuch hier wieder verlassen hat.


Zuletzt von Wirich am Do 10 Mai 2012 - 9:06 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Atlan
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Do 10 Mai 2012 - 23:22

Während die HEISENBERG in Richtung Erde davon fährt, dreht die ATLANTICA ab nach Arret, wo sie im Orbit verharrt. Mit einem Zubringerfahrzeug wird Professor Dong sofort zur Hauptstadt gebracht, wo er sich vor einem Militärgericht wegen Hochverrat zu verantworten hat. Die Beweise, die durch Prinz Atlan, Oberst Thorens, Oberst House, Oberstmajor Amaro, Oberstmajor Rheida, Major Rubeta und nicht zuletzt durch Admiral Thot von der atonidischen Flotte, herangetragen werden, sind erdrückend.


Beweislast, Gegenbeweise und Aufklärung:

Eine an der atonidischen Regierung beteiligte Partei gläubiger Unionisten will das wirtschaftliche Abkommen zwischen Terra, Arret, Chroma und Aton boykottieren, da sie hierin die Autonomie des Planeten Aton beeinträchtigt sieht, obwohl schon lange vorher per Volksabstimmung die überwiegende Mehrheit des Volkes für diesen Vertrag gewesen war. Diese Regierungsmitglieder hatten Professor Dong, der eigentlich als hervorragende wissenschaftliche Kapazität des Planeten Arret gilt, unter Druck gesetzt, damit dieser die auf verschiedenen Planeten durchzuführenden Versuchsbohrungen, die der Erzförderung aller beteiligten Planeten dienen sollen, zusammen mit ihren Ergebnissen als Farce hinstellt.

Da aber nachgewiesen werden konnte, dass Professor Dong tatsächlich unter Zwang gestanden hatte (nicht erwähnenswerte Vorteilnahme beim persönlichen Einkauf), er aber auf der Gegenseite maßgebliche Hinweise geben konnte, damit Admiral Thot eine Handhabe hatte, um die Aufständischen zu bekämpfen, wurde auf ein weiteres Strafverfahren verzichtet und Professor Dong mit verschiedenen Auflagen wieder in den Dienst der ATLANTICA gestellt. Allerdings noch nicht wieder als Hochprofessor, sondern vorerst nur als besonderer wissenschaftlicher Berater des provisorischen Übergangs-Hochprofessors Miester.


Atlan war froh, als diese Angelegenheit ausgestanden war und freut sich jetzt auf seine Freunde, die er bald wieder treffen wird. Ganz besonders natürlich auf seine
( Wink ) Beduinenfreundin Temari, wo er gespannt ist, wie sie sich als Kommandantin eines nagelneuen, speziellen Chromakreuzers machen wird.


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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Fr 11 Mai 2012 - 3:23

„Oberst, eine verschlüsselte Meldung von ORB/TRAV.“ Meldet Leutnant Hayashi an.
„ Ok Mich.....leg es in mein Büro ich decodiere mit meinem Arbeitsplatzvisiophon selbst.“

Kurz darauf erscheint ein Eingabefeld im Intercosmocode auf dem Bildschirm. Krikorow gibt die Notwendige Ziffernfolge ein die ihn als Berechtigten Empfänger ausweist und die Nachricht erscheint nun in voller Länge auf dem Schirm.

„VON TRAV/ORB AN OBERST KRIKOROW /HEISENBERG. TERRANORMZEIT ( BLABLA)

SIE SIND ANGEWIESEN UND ERMÄCHTIGT DAS IHNEN UNTERSTELLTE BESATZUNGMITGLIED, LEUTNANT STEEREEN FOME , DERZEIT ERSTER OFFIZIER AUF DEM FORSCHUNGSSCHIFF HEISENBERG,MIT SOFORTIGER WIRKUNG ZUM COMMANDER ZU BEFÖRDERN.

GLEICHZEITIG ENDET MIT DER RÜCKKEHR DER HEISENBERG AUS DEM SYSTEM ALPHA CENTAURI DAS DIENSTUNTERSTELLUNGVERHÄLTNISS VON COMMANDER FOME BEI IHNEN.

MIT DER IM ANHANG BEFINDLICHEN ERNENNUNGSURKUNDE ERHÄLT COMMANDER FOME DIE DIREKTE KOMMANDIERUNG ZUR BASIS 86 UM DORT DEN SCHNELLEN RAUMKREUZER AURIGA ZU ÜBERNEHMEN UND DANN DIE ANGESETZTEN MODERNISIERUNGSARBEITEN ZU ÜBERWACHEN. ANSCHLIESSEND WIRD DIE AURIGA DEN SCHNELLEN RAUMKREUZERVERBÄNDEN DIREKT DIENSTUNTERSTELLT.

SOLLTEN SIE FÜR DIE PLANSTELLE DES ERSTEN OFFIZIERS AUF DER HEISENBERG KEINEN EIGENEN GEEIGNETEN OFFIZIER HABEN KANN IHEN TRAV KURZFRISTIG EINEN AN BORD KOMMANDIEREN.

IM AUFTRAG TRAV
BRAUNER-SPRING“

Ein breites Grinsen geht über das Gesicht von Lukenko......er hat den Beförderungsvorschlag selbst eingereicht. Nicht um Steereen loszuwerden, sondern der bereits 35 Jährigen nicht durch eine lange Expedition die Chance auf ein eigenes Kommando zu verbauen..

Auch um die mögliche Nachfolge macht sich der Oberst keine Sorgen. Lediglich seine bisherige Stammbesatzung muss er von seiner Auswahl in Kenntniss setzen.
„Kommandant an Brücke! Alle Brückenbesatzungsmitglieder sofort in mein Büro. Die Brückenwache übernimmt derweill Leutnant Monning.“

Kurz darauf sitzen die Mitglieder der direkten Stammbesatzung erwartungsvoll in Krikorows Büro.

Der Oberst hat die Urkunde und die Abkommandierung bereits ausgedruckt sie aber noch unter einem Stapel Folien liegen.

„ Leute...........wenn wir den Fall erleben, das sowohl Ich als auch meine Stellvertreterin ausfallen, wer ist eurer Meinung nach Qualifiziert genug um den Kahn heile nach Hause zu bringen??“

„ Naja, meint der Ingenieur , fliegen können wir die HEISENBERG alle.......aber das ist nicht was Du meinst oder?Wir haben ausser Dir und Steereen nur einen weiteren Astrogator an Bord, der darüberhinaus auch eine Grossraumschifflizens besitzt..........das ist unser Nesthäkchen Petra. Die kleine würde Ich ohne zu zögern an die Konsole lassen wenn ihr beide ausfallen solltet.“

Die anderen Nicken zustimmend

„ Ausserdem ist sie freundlich und liebenswert.........trotzdem besitzt sie eine sehr überzeugend Autoritäre Ausstrahlung bzw sie kann sehr Überzeugend sein.“ lässt der Armierungsoffizier verlauten.

„ Gut Leute, das bestätigt meine Anstehende Entscheidung. Ich wollte euch keinen ersten Offizier vor die Nase setzen, den ihr nicht Akzeptiert“

„Wieso ersten Offizier??“ fragt Leutnant Fome mit Hochgezogenen Augenbrauen.

„Weill Du meine Liebe, in Zukunft deine Meinung anderen Geigen kannst! Du wirst die HEISENBERG verlassen, sowie wir angedockt haben und vorher deine Arbeitsbereiche ordentlich und ohne widerspruch an Leutnant Monning übergeben.“

„Wieso muss Ich das Schiff verlassen.......es gab doch nie etwas an mir auszusetzen........“ Leutnant Fome ist ungewöhnlich blass geworden und greift nach einem Wasserglas.

„ Weill Ich als Kommandant des Schiffes keinen zweiten Kommandanten neben mir dulden werde.....zwei Kapitäne auf einem Achterdeck....da liegt kein Segen drauf“

Krikorow holt ein vorbereitetes Tablet mit Sekt unter dem Schreibtisch hervor .

„ Ausserdem können sie von Bord der HEISENBERG schlecht das Kommando über ihren schnellen Raumkreuzer AURIGA führen, der auf Basis 86 samt Mannschaft darauf wartet das der neue Kommandant an Bord kommt um der faulen Bande endlich wider etwas sinnvolles zu tun zu geben..................COMMANDER Fome. ….........Herzlichen Glückwunsch Steereen.......Ich bin froh das die Bestätigung noch vor unserer Abreise kam........sie hätten sonst eine grossartige Chance verpasst. Sie werden also nach der Landung von Bord gehen..........und wenn Ich sie in Ketten von Bord schaffen muss. Hier ist ihre Ernennung und ihre Bestätigung von TRAV /ORB als Kommandantin der AURIGA“

Nun purzeln die Glückwünsche durch den Raum und die Umarmungen der beliebten Offizierin.

Nach einer Weile sagt der Oberst. „ OK, wir werden im Starlightcasino vor unserer grossen Abreise sicher noch Zeit für einen Schluck auf die Beförderung finden........ab jetzt mit Dir Steereen, lös mal eben Leutnant Monning ab und schick sie hierher. „

„Schade, das Ich das herrliche Rot in ihrem Gesicht und das aufgeregte Gestammel nicht miterleben kann.......ok, Ich schicke sie Dir.“ Commander Fome verlässt das Büro und kurz darauf betritt Leutnant Monning den Raum.

Alle schauen sie erwartungsvoll und ernst an.
„ Ich ….sollte mich hier melden.“ sagt sie leise und wird immer unruhiger und unsicherer ob der schweigenden Offiziere um sie herum.

„ Der Armierungsoffizier bricht das Schweigen „ Bischen Jung ist sie ja..........aber dann hat sie noch genug Zeit zum älterwerden“ grinst er sie an.
„ Trotzdem könnte sie auch immer deine Tochter sein, egal wie alt sie wird“ feixt Leutnant Hayashi.

„ OK Leute , hören wir auf sie zu ärgern und zu quälen. „ Der Oberst steht auf und geht auf sie zu, gibt ihr die Hand und schaut sie dabei sehr ernst an.

„ Leutnant, Heute ist ein Tag in ihrer Karriere, den sie möglicherweise nicht so schnell vergessen werden. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht und, obwohl Ich es nicht begründen müsste sogar alle anderen hier um Rat gefragt. Sie werden ab sofort eine sehr grosse Verantwortung zu tragen haben..........als meine Zukünftige Stellvertreterin in der Position und der Planstelle des ersten Offiziers der HEISENBERG.........sie können es jetzt ablehnen, was Ich möglicherweise sogar verstehen könnte, sollten sie sich nicht einigermassen sicher sein, mit unserer Hilfe bei den Startschwierigkeiten dieser Aufgabe gerecht zu werden. Aber Ich würde mich persönlich freuen , wenn sie einfach nichts sagen würden und ich ihre Sprachlosigkeit auskosten könnte.“

Völlig verdattert steht an diesem Tag zum zweiten Mal ein Offizier der HEISENBERG umringt von Schulterklopfenden Besatzungsmitgliedern im Büro des Chefs.

Kurz darauf liegt das Büro bei ausgeschaltetem Licht im Halbdunkel der Notbeleuchtung.

CUT!!!!

Langsam und Majestätisch schiebt sich die grosse HEISENBERG in die Andockklammern der Station.

„ Schiff angedockt, Klammern verriegelt, Antrieb auf Standby und gesichert Oberst“
meldet Leutnant Monning, frischbeförderter erster Offizier.

„ Danke Petra. „

Oberst Krikorow betätigt die Bordsprechanlage:
„ Hier spricht der Kommandant. Wir haben soeben an der Orbitalstation angedockt. Ab sofort gilt für alle Besatzungsmitglieder auch das Wissenschaftliche Personal ein Urlaub auf Abruf. Sollten sie über ASG angefunkt werden, erwarte Ich das alle innerhalb von 2 Stunden wider an Bord sind. Also keine Extratouren wie Kletterpartien im Himalaya oder Segelturns auf dem Pazifik. Ich habe keine Lust und keine Zeit, den ganzen Planeten nach meiner Besatzung abzusuchen.........wer nicht innerhalb von 2 Stunden an Bord ist wenn der Ruf erfolgt hat im günstigsten Fall ein Disziplinarverfahren zu erwarten. Wie die Science Center Fakultät die sie geschickt hat das ganze dann ahndet überlasse Ich dann ihren Vorgesetzten wenn wir sie zurücklassen müssen weill wir kurz darauf dann starten. Krikorow Ende!“

Schwungvoll steigt er aus dem Kommandantensessel und fordert seine Brückencrew mit einem Schwung beider Arme auf ebenfalls aufzustehen.

„ Kommt Kinder...........ab geht’s in das Starlightcasino, unser Shuttle wartet. Und es steht noch aus zwei Beförderungen mit der richtigen Flüssigkeit zu bestätigen. Übergeben wir das Schiff der Stationswache. „

Cut:

Kurz darauf betritt eine ausgelassene Besatzung das Casino. Auch Commander Fome ist dabei. Sie lässt es sich nicht nehmen vor ihrer Abreise zur Basis 86 der Crew einen Drink auszugeben.

„ Getränke für die Mannschaft „ sagt Leutnant Fome am Tresen der Bar an.
„ Ja und die zweite Runde gleich hinterdrein“ ordert Leutnant Monning.

Ausgelassen feiert die Crew der HEISENBERG zunächst alleine an einem er grossen Tische, obwohl sich der Oberst schon umschaut, wer denn wohl sonst noch bekanntes da sein könnte.

Aber spätestens nach dem lauten Gläserklirren der im Stehen anstossenenden Crew und dem strammen „ HEISENBERG“ Ausruf sollten auch alle anderen im Casino mitbekommen haben, wer da eigentlich feiert.








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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Fr 11 Mai 2012 - 4:21

Eigenbericht:

Mann, war das ein Tag heute und: Hallo Leute erstmal. Ich stehe hier grad vor dem Eingang zum Starlight-Casino, um mir doch noch einen Drink zu genehmigen. Ich hoffe, der frischgebackene Kommandant der LACERTA ist noch da. Den hatte ich im Eifer des Gefechts nämlich total versetzt. Und die anderen Aufregungen? Naja, die Besatzung der HEISENBERG müsste schon zurück sein, ich meine: im Starlight; dann hat die SAGITTARIUS ja endlich ihre Prüfstempel bekommen und Commander Wirich … ja, der hat sich hoffentlich schon etwas Gutes bestellt. Schaun wir mal, wer schon - oder noch - da ist.

[Vorsichtig die Casinotür aufmachend]

Ja, das Casino ist voll. Es grölt aus einer Ecke, wahrscheinlich Oberst Krikorow und seine Mann- und Frauschaft. Und an der Theke scheint ganz alleine Commander Wirich zu sitzen. Ich wollte ja einen ausgeben, und jetzt wartet der Ärmste auf mich. Dann geh ich jetzt gleich mal rein zu ihm.

Und, Leute, wenn ihr die nächste Zeit nichts von mir hört, dann bin ich am Arbeiten. Es muss noch dringend die Route festgelegt werden für die 5. Mission. Und dabei kann ich euch nicht brauchen. Aber vielleicht schreiben ja noch andere weiter. Und wenn dann die 5. Mission beginnt, seid ihr ja sicher sowieso alle wieder mit dabei. Also Tschüss von mir. - Bis bald.



Euer Cliff Allister McLane

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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Fr 11 Mai 2012 - 23:29

Oberst Krikorow zieht sich aus dem allgemeinen Feiern etwas zurück. Mit seiner ehemaligen ersten Offizierin und langjährigen persönlichen Freundin Steereen Fome strebt er in Richtung Bartresen. Dort sitzt ein Mann, der in seiner Erinnerung ein schwaches Echo hervorruft. Der Uniform nach zu Urteilen ein Commander der Flotte .

" Steer, wer ist das?? Ich hab das Gefühl Ich müsste ihn kennen." fragt er seine Begleiterin.
" Das ist Wirich , jetzt Commander wie Du eigentlich wissen müsstest. Kurz vor unserer Rückkehr ist ein Dossier von T.R.A.V. gekommen. Ich habe es mit Petra geöffnet, gelesen und wir haben es auf deinen Schreibtisch gelegt. Die Expedition wird ein weiteres Schiff haben. Die LACERTA unter Commander Wirich. Der Mann war mit seiner Mannschaft bisher auf einem Erzfrachter eingesetzt. Da er aber als Schiffbrüchiger eines weit entfernten Volkes und vor einigen Jahren halb am Sterben von einem unserer Schiffe gefunden bestens für eine Tiefraumexpedition geeignet ist, hat McLane ihm ein Schiff gegeben. Er soll verdammt gut sein, hörte Ich."

" Meinst Du, er mag einen Drink?"
" Ich weiss nicht, ob es da wo er ursprünglich herkommt , Alkohol gibt........aber das was er in der Hand hält scheint kein Fruchtsaft zu sein."

Lukenko gejht nun zielstrebig auf den am der Bar sitzenden Mann zu.
" Entschuldigen sie die Störung Commander Wirich . Ich bin Oberst Krikorow von der HEISENBERG und hörte, sie würden mit ihrem Schiff an der Expedition Teilnehmen. Da ist das Starlightcasino doch der geeignete Ort sich ausserdienstlich Kennenzulernen. Lukenko ist mein Name.......nennen sie mich Luke, das machen sowieso alle. Ich freue mich das sie dabei sind. Mögen sie einen Drink ...........wir haben etwas zu feiern aufmit der Besatzung. Mein erster Offizier hier ist soeben zum Commander Befördert worden und hat das Kommando über die AURIGA bekommen. Es ist ein Grund zum Abschied aber auch ein Grund zur Freude. Und der Jüngste Leutnant, den sie dort drüben zwischen meinen Leuten stehen sehen, ist seither erster Offizier und aus dem Staunen deswegen noch nicht herausgekommen. Nun und wer weiss, wielange wie das alte Starlight nicht zu Gesicht bekommen in der nächsten Zeit. Kommen sie mit uns.......falls der Chaf sie suchen sollte........er wird sie schon finden. Wir scheinen heute sehr auffällig zu sein.

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Zuletzt von Lukenko Krikorow am Do 17 Mai 2012 - 23:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Mo 14 Mai 2012 - 5:10

Wirich saß am Tresen, vor sich seinen Drink und schaute den Tänzern zu. Dabei kam er ein bischen ins Sinnieren. Wann er wohl wieder hier im Starlight-Casino sitzen könnte? Schließlich wartete ja eine Langzeitforschungsmission auf seine Kameraden und ihn.
,Ach du liebe Güte', schoß es ihm durch den Kopf, ,deine Leute, die kannst du doch nicht so sitzen lassen...'
An seine Leute denken und entsprechend handeln war für Wirich fast eins: schon führte er das ASG an seinen Mund.
„Wunna, hier Wirich."
„Wunna hört", kam es fast ohne Verzögerung zurück.
,Sie ist wirklich gut', dachte Wirich nicht zum erstenmal, seit er sie kannte, ,voll auf dem Kewief, da kannste dich echt drauf verlassen.'
Das sagte er ihr natürlich nicht. Stattdessen fuhr er fort: „Ich bin jetzt im Starlight-Casino, die Unterschriften sind geleistet, es geht baldmöglichst los. Vorher will ich euch aber alle hier im Casino sehen - und zwar jetzt sofort und ein bischen plötzlich. Das gilt auch für Otwin und Noting. Wirich, Ende."
Er schaltete sein ASG aus, ohne Wunnas Antwort abzuwarten. Sie hatte ihn verstanden, da war er sicher. Und manchmal war sogar Wirich egoistisch, denn diesmal wollte er nicht lange quatschen und er wollte sich noch weniger irgendwelches Standard-Sprechfunkgequatsche auf's Ohr drücken lassen.

Nein, diesmal wollte er eigentlich viel lieber den gerade gespielten aktuellen Hits von Peter Thomas zuhören und dabei die Tänzerinnen und Tänzer beobachten.
Diese seltsame, für ihn immer wieder ungewöhnlich klingende Musik von Peter Thomas, die aber nichtsdestotrotz seit Jahren einen gewissen Reiz auf Wirich ausübte und der er gerne lauschte, wenn er mal dazu kam.
Und diese ebenfalls seltsamen, für ihn bis heute immer wieder ungewöhnlich aussehenden Tanzbewegungen der hier bei der Raumflotte und im Starlight-Casino so überaus beliebten Tänze.

Wirich war selbst ein leidenschaftlicher Tänzer, aber eben der Tänze, die er auf Modolf, das war sein eigentlicher Heimatplanet, gelernt hatte. Leider gab es hier auf der Erde keine entsprechenden Tänze und so blieb ihm eigentlich nur seine 1. Offizierin, Frl. Oberleutnant Wunna als Tanzpartnerin, wenn sie beide mal Zeit dafür hatten, was leider nicht allzu häufig vorkam.
Wirich wußte es damals noch nicht, aber daß er als Kommandant hin und wieder mit seiner guten Bordkameradin und Untergebenen Wunna tanzte, ließ ihn etwas tun, was sein aktueller General, Cliff Allister McLane, vermutlich gut verstanden hätte. Denn auch Cliff hatte in jüngeren Jahren gerne mit seiner guten Bordkameradin und Untergebenen Helga Legrelle getanzt. Wenn auch, wie Helga mal hatte verlauten lassen, ohne sich so richtig fallen zu lassen...
Aber das wußte Wirich zu dieser Zeit noch nicht und so blickte er einfach genießerisch auf die Tanzfläche, wo sich ein paar ausnehmend hübsche Frauen in den modernen Tänzen übten, die mit der Musik von Peter Thomas präsentiert wurden.

Wie lange wohl seine 3 Bordkameraden bis hierher brauchen würden? Sie sollten jedenfalls ebenfalls noch einmal ein bischen feiern können. Der Umzug aus der EFRA 77 in die LACERTA sollte keine allzugroße Zeit in Anspruch nehmen, ihrer aller persönlicher Bordbesitz war relativ bescheiden. Schließlich hatten sie ihre größeren „Reichtümer" in ihren Wohnungen.

Wirichs Gedanken glitten von der Musik und den Tänzerinnen und Tänzern über Wunna hin zu seinen beiden anderen Bordkameraden, Otwin und Noting.
Otwin und Noting waren die beiden anderen Exoterristen, die zusammen mit ihm und Wunna aus der RUDFy-Galaxie ungeplanterweise zur Erde gekommen waren und die auch weiterhin zusammen mit Wunna unter ihm gedient hatten. Auch wenn sie manchmal ihrer aller Heimatplaneten Modolf vermißten, so hatten sie sich hier doch inzwischen mehr als nur gut eingelebt, ihnen war die Erde tatsächlich zu einer zweiten Heimat geworden. Natürlich half ihnen dabei auch ihr zutiefst menschliches Äußeres, denn rein optisch waren sie ja von Menschen nicht zu unterscheiden. Trotzdem waren sie natürlich keine Menschen, denn sie kamen ja von Modolf, wo sich die „Menschen" von Modolf natürlich auch nicht „Menschen" genannt hatten. Der einzelne „Mensch" hieß auf Modolf „Luitwin", die Mehrzahl nannte man dort „Luitwiner". Aber das spielte hier auf der Erde keine Rolle.



Gerade will Wirich sich wieder zum Tresen umdrehen und seinem Drink widmen, als er bemerkt, wie eine Gruppe Menschen sich zielstrebig in seine Richtung begibt. Uniformierte, allen voran eine sympathische Erscheinung: „Entschuldigen sie die Störung Commander Wirich. Ich bin Oberst Krikorow von der HEISENBERG und hörte, sie würden mit ihrem Schiff an der Expedition teilnehmen...." beginnt der Mann zu sprechen und dann redet er auch gleich weiter.
Wirich freut sich über die ausführliche Begrüßung, er steht ehrerbietig auf, nickt Oberst Krikorow und seinen Begleitern freundlich lächelnd zu und wartet geduldig darauf, daß der Oberst Luft holt, nachdem er gesagt hat: „Kommen sie mit uns.......falls der Chef sie suchen sollte........er wird sie schon finden. Wir scheinen heute sehr auffällig zu sein."
In diesem Moment spricht auch Wirich seine ersten Worte zu den Anwesenden: „Vielen Dank für die nette Begrüßung. Das ist sehr freundlich von Ihnen. Ich freue mich. Gehen Sie bitte voran, ich folge."
Spricht's und schnappt sich sein auf den Tresen stehendes Glas.


Zuletzt von Admin am Mo 21 Mai 2012 - 14:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Schriftfarbe geändert)
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Temari
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Di 15 Mai 2012 - 4:40

Temari ist immer noch sauer, weil sie mit der SAGITTARIUS ganze 24 Stunden auf Eintauchkoordinaten gestanden hatte, und zu guter Letzt trotzdem auf eine der benachbarten Landebasen umgeleitet worden war ("Das hätten die von der orbitalten Landeüberwachung auch viel früher machen können"). Letztlich waren sie und ihre Mannschaft glücklich gelandet und hatten sich in den Tiefseequartieren ausruhen und frisch machen können. Auf das bevorstehende Treffen mit ihren alten und neuen Freunden im Starlight Casino freut sich Temari jetzt besonders. Ihre Mädels und Paul würden auch bald kommen.

Temari betritt das Casino und entdeckt sofort Luke und die Kommandocrew der HEISENBERG und - ja, auch den "Neuen", Commander Wirich, von dem sie schon so viel Interessantes gehört hatte. Auf dem Weg zu ihnen schlendert sie an der Bar vorbei, bestellt sich einen Moonrise-Cocktail, und bahnt sich dann durch die Schar der Tanzenden einen Weg zum Tisch von Krikorow.

"Hallo, Luke, wie ich hörte, war Euer erster Einsatz ein voller Erfolg?!?!? Ich hoffe, ich kann mal in Deinem Missionsbericht lesen, zumindest in Auszügen."

Dann wendet sie sich an den Luitwiner Wirich:

"Willkommen im Team, und Glückwunsch zur Beförderung! Die LACERTA ist ein bemerkenswertes Schiff, ich freue mich darauf, sie in Aktion zu sehen!"
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Di 15 Mai 2012 - 22:59

"Hallo Leute. Dies hier ist Commander Wirich, Kommandant der LACERTA. Er wird mit seiner Crew und seinem Schiff an der Expedition Teilnehmen" Nacheinander stellt Lukenko dem Commander seine Crew vor als plötzlich hinter ihm eine Wohlbekannte Stimme ertönt,
Zitat :
Hallo, Luke, wie ich hörte, war Euer erster Einsatz ein voller Erfolg?!?!? Ich hoffe, ich kann mal in Deinem Missionsbericht lesen, zumindest in Auszügen."
Und sofort begrüsst die Chromanerin auch Commander Wirich.

Luke wartet die Begrüssung ab, bevor er auf die Frage von Temari antwortet.
" Ja, auf Alpha Centauri -A-4 gibt es Wirtschaftlich sehr Interessante Mengen an verwertbaren Erzen. Ich denke es wird unsere Gemeinsamen Bemühungen Rohstoffe zu gewinnen stark vorantreiben. Ob es in jeder Hinsicht auch ohne Diplomatische Klimmzüge vonstatten geht.........nun, das bleibt abzuwarten. Ist aber schlussendlich auch Sache unserer Regierungen und darüber bin Ich auch ganz froh. Den Bericht kannst Du ganz offiziell aus der Datenbank der HEISENBERG abrufen mit allen Infodaten und auch den Video/Audio und Drohnenmessdaten, die wir während des Einsatzes gesammelt haben. Das war Teil des Auftrages, das wir die Daten sowohl Arret, Aton, Chroma und auch Terra zu Verfügung stellen.Sofern unser GSD nicht eine Datensperre aus irgendwelchen Raumdienstblabla Vorschriften zaubert, sollte das kein Problem sein.
Hast Du etwas von Cliff gehört? Ich würde ihn gerne noch sprechen vor unserem Start......aber es muss nicht so Hochoffiziell im TRAV Büro sein"

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Zuletzt von Lukenko Krikorow am Do 17 Mai 2012 - 23:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Mi 16 Mai 2012 - 1:58

„Der kommt etwas später.“ Prinz Atlan war leise und unhörbar an die Gruppe herangetreten, sodass einige zusammenzuckten, als sie plötzlich seine junge Stimme hörten. „Ich habe gerade mit ihm gesprochen.“

Dann sieht er Temari zwischen den anderen Freunden der Erde stehen und sein Gesicht überzieht sich mit einem warmen Lächeln. So wie damals, als sie sich zum ersten Mal trafen, verneigt sich Atlan vor Temari: „Oh du Blume der ewigen Freuden. Du überstrahlst mit deinem holden Antlitz die Traurigkeit der Wüste und bringst Glanz in Abdullahs Umgebung. Als du fort gegangen bist, zog eine dunkle Wolke über Abdullahs Gemüt. Aber jetzt, wo die Blüte der tausend Wonnen wieder über die trockene Wüste aufgegangen ist, da ist es, als wäre im gleichen Augenblick wieder die Sonne in Abdullahs Herz aufgegangen.“

Strahlend lachend geht er auf sie zu und drückt herzlich ihre Hand, wobei er sie tief und innig in die Augen schaut. Dann dreht er sich um und begrüßt die anderen, wobei er kurz vor Commander Wirich stehen bleibt.

„Sie sind also der zweite Außerirdische. Willkommen im Club, Commander.“

Dann wendet er sich wieder an die anderen: „Ja, die Operation war sehr erfolgreich, obwohl es beinahe eine Panne gegeben hätte. Aber das kann zu einem späteren Zeitpunkt erklärt werden, oder wenn General McLane anwesend ist.“
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Mi 16 Mai 2012 - 7:13

Temari ist sichtlich erfreut und auch gerührt über Atlans Begrüßung.
'Dieser Junge verdreht den Mädels auf Arret sicher massenweise die Köpfe', denkt sie und fragt sich, wie es ihm wohl auf ihrer Heimatwelt Chroma ergehen würde. Irgendwann musste sie ihn mal dorthin einladen.

"Cliff steckt sicher wieder bis über beide Ohren in Aktenbergen. Der wird froh sein, sein stickiges Büro endlich mal hinter sich lassen zu können. Bin gespannt, was TRAV sich spannendes für uns ausgedacht hat. Allerdings frage ich mich, wo Manuel bleibt?"

'Ich habe ihn eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen', denkt sie im Stillen und kann es nicht lassen, immer wieder zum Eingang des Casinos hinüberzuschielen.
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Do 17 Mai 2012 - 11:02

Commander Wirich ist erfreut über die herzliche Aufnahme, die ihm hier reihenweise zuteil wird. Da die anderen sich ja schon deutlich länger und besser kennen und deshalb viel zu erzählen haben, kann er sich darauf beschränken, die freundlichen Begrüßungen genauso freundlich mithilfe eines Lächelns, eines höflichen Aufstehens, netter Blicke und ehrerbietiger Verbeugungen zu erwidern. Nicht, daß er dabei nicht hin und wieder wenigstens einen kleinen Satz sagt.
Nachdem er Oberst Krikorow freundlich geantwortet hat, bedankt er sich anschließend bei Temari - ,Ich sollte mir noch bei Gelegenheit die Einzelnen Dienstgrade merken', denkt er dabei - und bietet ihr als Reaktion auf ihr Lob für sein Schiff eine Schiffsführung an: „Jederzeit, wann immer Sie möchten, zeige ich Ihnen gerne mein Schiff."
Und als Atlan ihm ein lässiges „Willkommen im Club" hinwirft, kann Wirich gar nicht anders, als innerlich zu lächeln, denn genau diese Worte empfand er als so richtig passend, sowohl formell als auch materiell, also inhaltlich, passend. Um aber nicht nur Atlans Worte nachzuplappern, grüßt er ihn mit einem freundlichen Nicken und den Worten: „Vielen Dank, das ist sehr nett."
Dann hört Wirich wieder den ihn umgebenden Raumfahrern zu. Bei Atlans Begrüßung für Temari kann er ein leichtes Schmunzeln nicht verbergen: ,Junge, Junge, also der hat's ja drauf, na also wenn das 'mal keine blumige Sprache ist, die bekommt man ja tatsächlich nicht allzuhäufig zu hören.'
Und während er sich an seinem Drink festhält, den Gesprächen seiner neuen Kollegen zuhört und sich ihre Namen, Dienstgrade und Ansichten zu merken versucht, bemerkt er, daß nicht nur Temari immer wieder zur Tür schielt, sondern auch er, wenn auch aus einem anderen Grund, denn er wartet auf das Eintreffen von Wunna, Otwin und Noting.
Dabei fragt er sich dann auch gedanklich, ob wohl der Neue, der ihnen ja noch zugeteilt werden sollte, wohl schon eingetroffen ist und vielleicht gleich von Wunna, Otwin und Noting mit in's Starlight-Casino mitgebracht werden wird. Wäre ja ein guter Anfang für den Neuen. Oder die Neue. Bisher weiß er noch nicht einmal, ob da ein Männlein oder ein Weiblein zu ihnen abkommandiert worden ist. Denn auch die entsprechende Akte ist ihm noch nicht zugestellt worden. Nun ja, es ist ja auch noch genügend Zeit dafür.
Und wenn der/die Neue ein bischen was taugt, dann würde er/sie sich auch schnell einfinden. Und für den Rest bleibt auf dieser langen Reise mehr als genug Zeit - hoffentlich.
Jetzt gilt es erst einmal, seine restliche Besatzung hier im Casino zu versammeln, damit diese einerseits ihre neuen Kollegen kennenlernen und sie andererseits noch ein kleines bischen feiern können - denn wer weiß schon, ob und, falls ja, wann sie jemals wieder dazu kommen werden.
Hoffentlich ist nichts passiert, denn bisher ist immer noch nichts von seiner Besatzung zu sehen. Wenn etwas passiert wäre, so hätte es wohl nur etwas ziemlich Überraschendes sein können, weil ihm sonst irgendjemand schon längst Meldung, und sei es über das ASG, gemacht hätte. Das Ausbleiben dieser Meldung kann also sowohl etwas Positives bedeuten - im Sinne von: nichts passiert - als auch etwas Negatives - im Sinne von: so überraschendes Ereignis, daß zu einer Meldung keine Zeit mehr blieb.
Wirich bleibt äußerlich trotzdem ganz ruhig. Auch wenn wenigstens seine 3 Bordkameraden inzwischen länger brauchten, als er angenommen hatte, so sieht er aber für die Verspätung noch keinen ernsthaften Grund und einfach nur ins Blaue hinein zu spekulieren erscheint ihm zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht gerade sinnvoll. Infolgedessen beschließt er, die Verspätung der 3 im Hinterkopf zu behalten und sein aktuelles Hauptinteresse wieder den Gesprächen seiner neuen Raumfahrerkollegen zu widmen.


Zuletzt von Admin am Mo 21 Mai 2012 - 14:16 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Schriftfarbe geändert)
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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Di 22 Mai 2012 - 5:48

Zava kommt frohgelaunt ins Starlight und mischt sich auch gleich unter „seine“ Leute. Er sieht, dass Temari hochgereckt mitten im Gewusel steckt und winkt ihr zu. Nach kurzem Drängeln und dem Einsatz von Ellenbogen und Schulter steht er vor ihr.

„Hallo Temari. Schön, dass du da bist. Ihr anderen natürlich auch!“ Nacheinander begrüßt er alle Anwesenden durch ein Kopfnicken oder ein „Faust-an-Faust“-Ticken; seinen jungen Freund Atlan aber durch eine kurze Umarmung. „Ich freue mich, euch alle auf einmal zu sehen. Dann fällt es mir auch leichter, es euch zu verklickern: Ich werde bei der nächsten Mission nicht dabei sein.“

Als ein kurzes betretenes Schweigen eintritt, erklärt er weiter: „Es ist einfach so, und das wollte eigentlich keiner einsehen, dass die gute alte ORION 17 zum alten Eisen gehört. Mehrere Nachrüstungen haben nicht zum Besseren geführt, sondern uns gezeigt, dass wir langsam, und immer schneller werdend, auf einem Seelenverkäufer sitzen. Und da kam das Angebot der ORB gerade recht. Ich werde jetzt bald für etwa ein Jahr einen Lehrgang absolvieren und dann werden wir uns sicher hier wieder treffen.“

Dann schaut er Temari an: „Genehmigst du mir ein Abschiedstänzchen?“

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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Mi 23 Mai 2012 - 2:15

Oberst Krikorow sondert sich zum zweiten Mal an diesem Tag im Casino von der Gruppe ab.

Er grübelt über drei Anträge, welche er vor dem Verlassen des Schiffes gestellt hat.

Larsen, Petrov und Hollister. Drei Wissenschaftler aus unterschiedlichen Teams.

Die Leiter der Teams haben sich kurz nach der Operation auf Alpha Centauri bei ihm im Büro eingefunden und um Austausch gebeten.

Bei allen drei sind offenbar die in den Personalunterlagen nachgewiesenen Fähigkeiten nicht mit den Tatsachen Identisch. Krikorow kann sich nicht erklären wie so etwas hatte passieren können. Jeder einzelne der Expedition wurde geprüft und die Vorlage der Personalakte bei ihm als Kommandanten schlussendlich nur eine Formalität gewesen.

Aber alle drei haben in der Praxis so grosse Mängel in den Fähigkeiten gehabt, das es nicht mit einem "schlechten Tag" erklärt werden kann. Der Oberst hat eine nochmalige Überprüfung durch die Science Center Gremien gefordert und die Bewertung der drei Teamleiter beigefügt.

Was hatte Professor Bienlein vom Biologielabor gesagt über Petrov?
"Der ist so dämlich...........kann nicht einmal eine Petrischale von einer Salatschüssel unterscheiden!!" und Professor Bienlein gilt bei allen in der Disziplin als überaus freundlicher, toleranter und als er noch an der Pariser Sorbonne unterrichtete bei seinen Schülern als überaus Geduldiger Lehrer und Vorgesetzter.

Das es im Vorfeld einige Täuschungsversuche gegeben hat um an Bord und ins Team zu kommen war Krikorow durchaus bekannt,das es aber auch nach den strengen Kriterien noch drei trotzdem geschafft haben macht ihm als Wissenschaftler, weniger als Kommandant, zu schaffen. Erbarmen mit den dreien hat er dabei nicht. bei den begrenzten Kapazitäten an Bord der HEISENBERG ist ein faules Ei schon eines zuviel.

Er betätigt sein ASG. " Science Center, 3-4-A-H-67........"
"Dr. Häusler....!"
"Krikorow hier, guten Tag Dr. . Ich muss leider etwas dringlich nachfragen, was inzwischen wegen meiner drei Anträge hinsichtlich der Auszutauschenden Expeditionsteilnehmer unternommen wurde. "


" Verdammte Schweinerei !!! Gut das das jetzt zutage kam und nicht, wenn die HEISENBERG schon hunderte von Lichtjahren entfernt ist. Tatsächlich hat der GSD vor einigen Minuten einen meiner Sekretäre verhaftet. Alle drei haben mit ausserordentlichen Vorteilsangeboten den Platz erschwindelt und die Echtheit der Zertifikate wurde von ihm bestätigt. Sie können sich nicht vorstellen, wie ausserordentlich peinlich mir das als Leiter ist. Selbstverständlich habe Ich sofort die nächsten auf der Liste aktiviert und die dürften inzwischen an Bord bei ihrem Arzt sitzen"

" Ich danke ihnen Dr. Häusler..........in Bezug auf peinlich brauchen sie keine Sorge zu haben. Die drei Teamleiter sind froh einen Ersatz zu bekommen und vermuten so etwas wohl nichteinmal und der GSD wird sich hüten so etwas an die grosse Glocke zu hängen. Mit jedem Lichtjahr, welches die HEISENBERG zurücklegt wird schliesslich mehr Gras über die Sache wachsen und Ich selbst habe ein Interesse an funktionierenden Teams nicht am aufbauschen von Science Center Skandalen.Einen schönen Abend noch Dr. und danke für die schnelle Reaktion"

Nach Beendigung der Verbindung steuert Lukenko direkt den Schiffsarzt an, der gerade an der Bar Konversation mit dem männlichen Besatzungsmitglied der SAGITTARIUS führt.

" Leider muss Ich sie unterbrechen. Dr. sie müssen so schnell als möglich an Bord zurück . Drei neue Besatzungsmitglieder benötigen ihre Untersuchung um für die Expedition zugelassen zu werden. Dürfte ja nicht allzulange dauern. Wenn sie fertig sind kommen sie einfach wieder zu uns."

Seufzend macht sich der Arzt der HEISENBERG auf den Weg und Krikorow läd den Chroma Mann als Entschädigung für den abhanden gekommenen Gesprächspartner zu einem Drink ein.


_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)


Zuletzt von Lukenko Krikorow am Mi 23 Mai 2012 - 2:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Satz vervollständigt)
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Sa 26 Mai 2012 - 0:09

Das Starlight-Casino ist brechend voll. Noch nie zuvor hat Cliff das Casino mit so vielen Menschen gefüllt gesehen, die sich nicht nur an der Theke drängeln, sondern auch die Tanzfläche vollständig belegen und sich fast gegenseitig auf die Füße treten. Und obwohl er als hoher Dienstgrad sofort durchgelassen wird, braucht er doch noch eine Weile, bis er an der Theke steht und mit der Bedienung ein paar Worte wechseln kann. Es dauert dann aber nicht mehr lange, da wird die Musik ausgeblendet und eine Durchsage ertönt:


ACHTUNG - ACHTUNG ! - Es folgt eine Durchsage der T.R.A.V., General McLane: „An die anwesenden Damen und Herren Kommandanten Commander Randomir, Commander Wirich, Major Cat, Major Zava, Oberst Krikorow, Oberstmajor Temari und seine Hoheit Prinz Atlan von Arret: Bitte sofort im casinoeigenen Besprechungszimmer 1 einfinden zwecks Kurzmitteilung über eine neue Mission.“ Es folgt noch eine Wiederholung des Textes mit dem Abschluss: „Durchsage beendet.


Cliff ist zufrieden und begibt sich zielstrebig hinter die Theke und in einen langen Flur, von dem aus man direkt ins Besprechungszimmer kommt.

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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Sa 26 Mai 2012 - 9:21

Es dauert nicht lange, da sind alle im Besprechungszimmer des Casinos versammelt. Ein allgemeines Gemurmel ist zu hören und Cliff meint, auch unzufriedene Stimmen zu hören, die anklagen, warum eine Versammlung während ihrer kargen Freizeit im Starlight stattfinden muss, statt einer offiziellen dienstlichen Einladung im TRAV-Büro.

Schließlich hebt McLane beide Hände, um die Kollegen und Kolleginnen zu beruhigen: „Liebe Anwesende. Ich möchte Sie jetzt nicht unbedingt länger als nötig in Ihrer Privatsphäre stören, aber ein flotter Spruch auf dem ASG war mir nicht persönlich genug anlässlich des Anlasses, den ich Ihnen gleich nennen werde und der ein weiterer Grund zum Feiern ist.“

McLane wartet die letzten Bemerkungen ab, bevor er fortfährt: „Ja, es ist richtig: Wir werden so schnell wie möglich wieder in den Raum starten, diesmal gemeinsam als kleine Sondereinheit - wenn ich Sie alle so betrachte, dann eher als Eliteflotte - mit einem zwar ziemlich drögen Einsatz, der aber von mir etwas interessanter gestaltet wurde.“

Ein verhaltenes Klatschen ertönt. Man ist sich sicher, dass das nicht alles war, was ihnen der Alte zu sagen hat. Und viele kennen ihn schon lange, einige waren sogar seine Schüler, um zu wissen, dass der Chef immer ein kleines Ass im Ärmel versteckt hält.

McLane schaut aber zuerst zwei Kommandanten besonders an: „Oberst Krikorow, Commander Wirich: Sie werden erfreut sein, wenn ich Ihnen erzähle, dass ich die ORB überzeugen konnte und bei Ihnen beiden an Bord der HEISENBERG und der LACERTA Spezialisten sind, die gerade in diesem Moment ZTG bzw. Overkill, oder auch beides, einbauen. Es ist nur ein kleiner Schritt für uns, aber ein wichtiger für die Flotte - sozusagen in Abwandlung eines Ausspruchs in den 1960er Jahren.“

Der darauf folgende Lacher ist für ihn bestimmt, der Applaus aber ausschließlich für die beiden Kommandanten, und McLane hat Mühe, diesen zu unterbrechen. Denn es folgt ja noch die Bekanntgabe des Ziels der Expedition. Und die wird Einigen, zumindest wenn es nach dem Willen der Auftraggeber geht, überhaupt nicht gefallen.

„Das Ziel ist eigentlich viel zu weit für eine kleine Aufgabe und könnte von einem Kadettenschulschiff erledigt werden. Wir sollen nämlich außerhalb unserer 900-Parsec-Raumkugel erforschen, wie weit in der nächsten Nähe Sonnensysteme mit Planeten sind, die unsere Wirtschaft wieder ausbeuten kann. Dieses Prinzip, dass öffentliche Gelder eingesetzt werden, um Vorarbeiten für wirtschaftliche Großkonzerne zu leisten, damit diese dann anschließend davon profitieren, habe ich schon mehr als oft bei der ORB angezweifelt und zur Sprache gebracht. Aber man hat damals vor 50 Jahren schon nicht auf General Wamsler bezüglich Pallas gehört und wird es jetzt auch nicht mir gegenüber tun.“

Ein gleichzeitiges Murren mit zustimmenden Beifall geht durch die Menge, die McLane anspornt, sofort weiter zu machen.

„Und deshalb bin ich so frech gewesen, den Auftrag zu erweitern mit etwas, was uns allen mehr bringen wird. Jeder kennt den Stern Fomalhaut, nur knapp 25 Lichtjahre entfernt, der von einer feinen Staubschicht umgeben ist und der daraus schon zwei Planeten geboren hat. Auf dem ursprünglichen Begleiter, einem Kleinstplaneten, hat die irdische Flotte schon vor Jahren eine EAS aufgebaut, die automatisch den Vorbeiflug der Erzfrachter registriert, Nachrichten übermittelt und den gesamten Lichtspruchverkehr im Sektor kontrolliert. Jetzt hat aber einer der vorbeifahrenden Erzfrachter durch Zufall entdeckt, dass auf einem der neuen frischen Planeten, die als trocken und unwirtlich klassifiziert wurden, Sporen niederer Art zu finden sind. Ich würde sagen, das schauen wir uns einmal genauer an, bevor wir weiterfliegen, um die dröge ORB-Aufgabe anzufassen. Und ich glaube, das wäre eine nette kleine Aufgabe für die HEISENBERG und ihr Labor, festzustellen, warum ausgerechnet dort beginnendes Leben zu finden ist. Aber auch für die SAGITTARIUS, da Chroma ja seinerzeit selbst Versuche mit unserer Sonne gemacht hat, um Leben entstehen zu lassen. Vielleicht finden wir hier ja etwas ähnliches. Sehe ich das richtig?“

Ein schon fast tosend zu nennender Applaus bringt McLane fast zum Schmunzeln. Aber bevor er noch weitere Erklärungen abgibt, wartet er jetzt einfach mal die Wortmeldungen ab.




*/offtopic - Anmerkung für die Leser: die 900-Parsec-Raumkugel ist im Kneifel-Universum und damit auch im Raumpatrouille-Universum der Herrschaftsanspruch der Erde (siehe http://www.orionspace.de/ww/de/pub/geheimsache/paralleluniversen.htm), wobei die Erde als Mittelpunkt gilt und drum herum mit einem Radius von 450 Parsec eine Kugel gezogen wird. Ein Parsec entspricht 3,26 Lichtjahre, womit die Raumkugel also einen Durchmesser von 2934 Lichtjahre hat, von der Erde bis zum Rand also die Hälfte = 1467 Lichtjahre. Heute unvorstellbar, so einen Herrschaftsanspruch zu haben, im Jahre 3052 im Raumpatrouille-Universum aber normal und … viel zu wenig - sagt die ORB.

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Zuletzt von Cliff McLane am Sa 26 Mai 2012 - 13:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Sa 26 Mai 2012 - 13:04

Als Zava die Mitteilung von General McLane hört, überkommt ihm eine schwere Wehmut, weil er an dieser Expedition nicht mehr teilnehmen kann. Aber er hatte es selber so gewollt. Er selber hatte den Antrag gestellt, um direkt bei der ORB, bei der Obersten Raumbehörde, in Zukunft seinen Dienst tun zu können. Was hatte er getan?!!!

Andererseits konnte er in Zukunft vielleicht viel besser der Sache dienen, die bedeutete, Militär- und Wirtschaftsmächte von der Nutzung fremder Territorien des Weltraums fern zu halten und dafür der Erforschung neuer Welten einen viel größeren Raum zu geben.

Er wünschte es sich so sehr. Aber trotzdem würde er die Flotte, vor allem die neue, schmerzlich vermissen.

Niedergeschlagen verläßt Major Manuel Zava hängenden Kopfes den Raum.

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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   Sa 26 Mai 2012 - 13:52

Es ist Commander Wirich, der sich als erstes meldet:
„Herr General, meinen ganz ausdrücklichen Dank dafür, daß Sie es geschafft haben, daß die LACERTA endlich mit Overkill und ZTG ausgestattet wird. Das sage ich auch ganz ausdrücklich im Namen meiner Besatzung, die sich nämlich bei mir schon bitterlich beschwert hat, daß wir ohne starten sollten. Gute Arbeit. Ansonsten lassen Sie mich bitte noch etwas an alle hinzufügen."

Wirich dreht sich jetzt einmal im Halbkreis, so daß er jeden der Anwesenden dabei kurz mit seinem Blick streift, bevor er fortfährt:
„Für alle, die mich noch nicht so gut oder auch gar nicht kennen: ich habe in den letzten 10 Jahren einen Erzfrachter kommandiert. Für mich ist dieser Auftrag deshalb gar nicht dröge - sondern eine mehr als willkommene Abwechslung. Und auch meine Crew wird sich freuen, die für diese simplen Erztransporte eindeutig überqualifiziert war und ist. Hätten wir damals nicht hin und wieder ausgefallenere Erlebnisse gehabt, wären wir dabei vermutlich eingeschlafen. Auch wenn meine Leute noch nicht da sind, weiß ich, daß sie sich auf diese Mission freuen und ich danke hiermit auch im Namen meiner Besatzung allen, daß wir an diesem Einsatz teilnehmen dürfen."

Dann lächelt Commander Wirich auf einmal auf seine ganz eigene, unnachahmliche Weise verschmitzt, er hebt sein Glas und sagt:
„Reden sind am besten, wenn sie kurz sind. Deshalb erhebe ich nun mein Glas auf ein „Prost!" auf diese Mission und spendiere anschließend die erste Runde, die geht dann auf mich - AUF DIE MISSION, PROST!"

Und damit leert er sein Glas, wie er es hier auf der Erde kennen- und schätzengelernt hat, in einem einzigen Zug. Gerade noch kann er es sich verkneifen, das Trinkgefäß auf den Boden zu werfen, während er seine künftigen Kameradinnen und Kameraden ebenfalls „AUF DIE MISSION, PROST!" rufen hört und trinken sieht. Statt also sein Glas zu zerschmettern, hebt er es stattdessen hoch, schaut dabei in Richtung der Ordonnanz im Hintergrund und bedeutet mit einer halbkreisförmigen, die ganze hier versammelte „Rasselbande" umfassenden, Bewegung seiner glasführenden Hand sowie dem Ausruf: „EINE GANZE RUNDE FÜR ALLE HIER IM RAUM, BITTE!" der Ordonnanz, den Anwesenden Getränkenachschub zu bringen.



Dann überläßt er die Runde für einen Augenblick sich selbst und er geht ein paar Schritte zur Seite. Wo bleiben denn nur seine Leute?
Er hebt sein ASG an den Mund:
„Wunna, hier Wirich. Wo bleibt ihr denn?"

Wie erwartet, kommt die Verbindung sofort zustande. Er hört statisches Rauschen, schweres Atmen, verschiedene Geräusche, die er nicht auf Anhieb zu deuten weiß, ein Stöhnen, da - ein unterdrückter Schrei! Das ist doch nicht möglich. Doch, diesen Ton kennt er genau, so klingt es, wenn jemand schlagartig die Luft aus den Lungen gepreßt wird.
„Melde mich gleich", kommt Wunnas Stimme aus dem ASG. Dann bricht der Kontakt ab.

Was war das denn? Und wieso antworten die anderen denn nicht? Schließlich haben Otwin und Noting doch auch ASG's und wenn der Neue, der ihnen noch zukommandiert werden sollte, inzwischen auch bei ihnen ist, dann müßte der doch auch ein ASG tragen. Aber von den beiden oder gar drei anderen kommt keinerlei Information an.

Nun, er kennt Wunna schon lange genug, er weiß, daß er sich auf sie verlassen kann. Er weiß aber auch, daß er, wenn sie sich, wie eben, nicht gleich meldet, sich dann zu gedulden hat - ob er nun der Commander ist oder auch nicht. Also tief durchatmen und warten. Was ist denn da nur los?

Irgendwie, wenn er die Geräusche in seiner noch frischen Erinnerung analysierte, hatte es sich für ihn nach einem Kampf angehört. Jemand war geschlagen worden und hatte dabei Atemprobleme bekommen. Aber wer?
Wunna hatte sich auch nicht gut angehört. Aber ob das eine Folge der Anstrengung des Kampfes war - wenn es ein Kampf gewesen war - oder ob es einfach nur eine Folge der - woraus auch immer bestehenden Streßsituation - gewesen war, weshalb sie sich eben so gar nicht gut und nur kurz angebunden angehört hatte, das vermag Wirich in diesem Moment nicht zweifelsfrei für sich zu entscheiden.

So ein Mist, daß das ASG nicht mit einem GPS gekoppelt ist - dann hätte Wirich jetzt wenigstens gewußt, wo Wunna, Otwin und Noting wären und er könnte ihnen zu Hilfe eilen. Aber so ist das sinnlos. Vielleicht würde er sie nur um ein paar Meter im falschen Gang verfehlen. Das waren diese Momente, die er am meisten haßte. Wenn Leuten, die ihm etwas bedeuteten, in Gefahr waren und er nicht helfen konnte. Ja, sicherlich, das ist ein Teil seiner Aufgabe als Kommandierender, nämlich hin und wieder einfach nur auszuhalten und sich für den entscheidenden Moment bereit zu halten, aber dadurch wird es auch nicht einfacher.

Und diese 3 bedeuten ihm alle etwas. Seit gut und gerne 2 Jahrzehnten sind sie eine Mannschaft, sie kennen sich besser als ihre Frauen, besser als ihre Kinder - als es diese noch gab.
Sie sind miteinander durch dick und dünn gegangen und sie sind gerade im Begriff, sich wieder einmal auf eine Reise zu begeben, die lebensgefährlich werden kann.
Unbekanntes Gebiet. Das will im Weltall, welches von abertausenden von Sonden und Satelliten und Schiffen und Radar- und optischen und sonstigen Augen durchkämmt und beobachtet und ausspioniert wird, trotzdem, sogar im Jahre 3052 n.d.Z., noch etwas heißen. Denn aller modernen Technik zum Trotz und obwohl inzwischen Antriebe zur Verfügung stehen, die bisher fast unvorstellbar erscheinende Geschwindigkeiten ermöglichen, ist es ein riesiger, ein wirklich riesiger, ein mit menschlichen Sinnen und menschlichen Maßstäben in concreto fast schon nicht mehr vorstellbar großer Raum. Ein dreidimensional riesiger und aberriesiger Raum.
Dreidimensional in seinen Abmessungen, mindestens vierdimensional in seinem Regelzustand und je nachdem, welchen Physiker oder sonstigen Wissenschaftler man fragte, konnte man auch Theorien über einen Weltraum hören bzw. lesen u./o. sehen, die, z. T. sogar weit, über das übliche vierdimensionale Universum hinausgingen.
Wie oft hatten sie das schon mit ihrem Erzfrachter erlebt, wenn beim Rücksturz zur Erde etwas mit der Maschine schiefging. Ein Schaden, ein Ausfall, ein Stillstand. Urplötzlich wurden Entfernungen von Tagen zu Jahren. Gestrandet im Weltall: die große, einsame, alles verschlingende und behaltende Schwärze - und seine altersschwache EFRA 77 regungslos darin. Dann wurde einem auf einmal wieder einmal klar, wie groß das Weltall wirklich ist.
Es braucht ganz besondere Menschen - und in seinem Fall und dem Fall seiner Besatzung - Luitwiner, um das auszuhalten. Sie alle hatten das schon erlebt und es hatte ihnen nicht geschmeckt.
Der Ausfall des Triebwerkes, der Ausfall der Funkanlage, der Ausfall des Stromes und der Bordelektronik, abseits der öfters befahrenen Routen - abgeschnitten von der Welt, von der Erde, von den EASen, vom Leben um sie herum.
Es hatte ihnen nicht gefallen, keinem von ihnen und es war ihnen, dem einen mehr, dem anderen weniger, durchaus schwer gefallen, sich dieser Absolutheit zu stellen - aber sie waren ein Team, sie waren füreinander da. Sie hatten es gemeinsam durchgestanden. Damals wie heute.
Heute, ja, heute - verdammt. Und wieder kann Wirich nichts machen. Damals konnte er wenigstens mit seinen Leuten reden, einen Tee kochen, einen Witz erzählen und was man halt so machen kann.
Heute, jetzt dagegen, kann er gar nichts machen - nur warten. Sein Blick klärt sich wieder, er ist wieder aus seiner Erinnerung zurück und in der Gegenwart.

Seine neuen Kameradinnen und Kameraden feiern fleißig. Sie haben es verdient, daß er sich nicht absondert und als Eigenbrötler auf die Stimmung drückt. Also beschließt Wirich, sich bei der Ordonnanz ein neues, gefülltes Glas zu holen und sich wieder zu den Feiernden zu gesellen.



„Wirich, hier Otwin" kommt es in diesem Moment aus seinem ASG.

„Wirich hört!"

„Wirich, wir sind ungefähr noch 5 Minuten vom Starlight-Casino entfernt und warten auf das Eintreffen der Ambulanz und der Polizei, also hier wohl des GSD. Werden wir noch gebraucht oder können wir das hier an Ort und Stelle zu Ende bringen?

„Ambulanz? Was ist mit Wunna, wieso erstattet sie mir keine Meldung? Was ist mit Noting? Wie geht's dir? Ist der Neue bei euch? Nun rede doch schon! Was..."

„Ist ja gut!", unterbricht ihn Otwin, „darf ich auch mal wieder was sagen?"

„5 Minuten?", fährt ihm Wirich dazwischen, „wartet da, ich komme, gib mir die Position."

Und während Otwin ihm die Position durchgibt, macht sich Wirich schon auf zu General McLane:
„Herr General, es hat einen Zwischenfall gegeben, in den meine Leute verwickelt sind, ungefähr 5 Minuten von hier. Erbitte Erlaubnis, mich zu meinen Leuten zu begeben, um die Lage vor Ort zu klären. Wenn Herr General es wünscht, können wir anschließend per ASG klären, ob meine Rückkehr in's Starlight-Casino noch erforderlich ist oder nicht, einverstanden?"

Glücklicherweise macht der General keine Einwände geltend und so entläßt er den Commander zu seiner Besatzung - natürlich nicht, ohne ihm aber vorher noch aufzutragen, daß er anschließend ausführlich informiert werden will.
Commander Wirich nickt, grüßt noch kurz und schnell, aber trotzdem ordentlich und dann nimmt er auch schon zügig Kurs auf den Ort des Geschehens, über das er noch viel zu wenig weiß.
Im Hinausstürmen wäre er fast, aber glücklicherweise nur fast, auf Major Manuel Zava geprallt, der gerade dabei ist, mit hängendem Kopf niedergeschlagen den Raum zu verlassen. Es tut Commander Wirich wirklich leid, aber er hat jetzt keine Zeit für den, falls er das richtig aufgeschnappt hat, zukünftigen Oberst. So schafft er es gerade noch, dem zukünftig bei der ORB Dienenden auszuweichen und bereits schon wieder im Weiterlaufen ruft er ihm noch zu: „Viel Glück und alles Gute, Herr Major!" Dann hat er aber auch schon wieder nach vorne zu schauen, damit er niemand anderen über den Haufen läuft und so drängt er sich durch die Masse der Gäste des Casinos.



Draußen, außerhalb des Starlight-Casinos, genügt ein kurzer Blick zur Orientierung und dann stürmt Wirich los. Konzentriert, unaufhaltsam - mit einer Ausstrahlung, die jedem anderen auf dem Weg vermittelt, daß es jetzt besser ist, diesen Vorwärtsdrängenden nicht aufzuhalten. Wirich paßt selbst darauf auf, menschlichen und anderen Hindernissen auszuweichen und seine Ausstrahlung sorgt dafür, daß ihm auch die anderen nicht in die Quere kommen und so dauert es keine 3 Minuten, bis er am Ort des Geschehens eintrifft.

3 Minuten, in denen alles Mögliche passieren kann. Vielleicht schon passiert ist. Was hat Wirich nur bewogen, einfach loszurennen, ohne sich vorher alles erzählen zu lassen?

Nun, es waren, wie so oft, mehrere Gründe, die Wirich zu seinem Entschluß bewogen. Da war zum einen Otwins Stimme: gestreßt, aber ruhig genug, um ihm zu sagen, daß Otwin anscheinend nicht mehr in direkter Gefahr war - aber das brauchte nicht unbedingt zu stimmen. Und wenn noch Gefahr bestand, dann war jede Hilfe schnellstmöglich nötig und das hieß: auch die Hilfen, die er, Commander Wirich, anbieten konnte.
Zum anderen hatte es keine Hintergrundgeräusche mehr gegeben, die ihn darüber informiert hätten, daß er sich hätte anders entscheiden sollen.
Und außerdem war er der Commander seiner Leute. Sein Platz war bei ihnen, wann immer das geboten war. Und hier war es eindeutig geboten. Wunna meldete sich nicht, stattdessen informierte ihn Otwin, aber so, daß nicht eindeutig klar wurde, wie die Lage war und ob Otwin nicht vielleicht doch noch Hilfe brauchte.
Denn schließlich kennt Wirich seine Leute. Otwin gehört zu denen, die sich grundsätzlich keine Hilfe holen, weil sie es lieber selbst schaffen wollen. Das ist als Grundeinstellung durchaus lobenswert, kann aber in manchen Situationen auch von Nachteil sein. Und dies hier ist eindeutig eine solche Situation. Er hat das schon öfters mit Otwin durchgekaut, aber, wie er auch jetzt wieder erlebt, mit ungenügendem Erfolg.
Wenn Otwin aber noch mit der Gefahrenabwehr beschäftigt sein sollte, wer kümmert sich dann um Wunna? Eventuell Noting? Aber von dem hat er ja auch nichts gehört. Nein, nein, da ist es schon besser, wenn er, der Commander, selbst alsbald vor Ort ist.
Und es kommt ja auch noch hinzu, daß Otwin etwas von einer Ambulanz und dem GSD erzählt hat. Es ist also eine offizielle Sache, Behördenkram, Verwaltung, Vorschriften, ... Da ist es sicherlich besser, wenn er sich im Zweifelsfalle vor seine Leute stellen kann, bevor die möglicherweise unter die Räder irgendwelcher Verwaltungsheinis kommen. Auch unter diesem Aspekt erscheint Wirich sein baldmöglichstes Erscheinen vor Ort höchst sinnvoll.
Und wer weiß, wie schnell die Beamten auftauchen? Oder wie schnell möglicherweise seine konkrete Hilfe erforderlich ist? Lieber zu früh da als zu spät.
Folglich hat Commander Wirich also ziemlich spontan und schnell entschieden, sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen und, falls nötig, helfend in das Geschehen einzugreifen.



Und so ist er nun am Ort des Geschehens eingetroffen. Nach noch nicht einmal 3 Minuten. Mit einem geübten Blick nimmt er die sich ihm darbietende Szenerie in sich auf. Ganz automatisch speichert er sie in sich ab. Und wie selbstverständlich, gelernt ist halt gelernt, achtet er dabei auf harte Fakten: Farben, Zahlen. Wie viele Personen, welches Aussehen, Farben der Kleidung, der Haare, geschätzte Größen, geschätzte Gewichte, Auffälligkeiten, Tätowierungen, Narben, sonstige Besonderheiten, evtl. Zeugen usw.



2 Personen liegen ganz am äußersten Rand der Straße am Boden, ungefähr 1 Meter voneinander entfernt, 2 weitere stehen noch. Es sind Otwin und Noting, die stehen und das ist zweifellos Wunna, die da liegt. Die andere Person, die ungefähr einen Meter weiter am Rand des Weges liegt, ist ihm unbekannt.
Wirich kommt zum Stillstand, er atmet tief und schwer vom Rennen. Trotzdem fragt er ohne lange Pause:
„Also gut, was ist hier los? Wie geht's euch?"

Otwin antwortet ihm, während Noting weiterhin auf Wunna und den Unbekannten aufpaßt.

„Wir waren auf dem Weg zum Casino. Der Neue, oder die Neue, ist noch nicht an Bord eingetroffen. Auch keine Unterlagen über den Neuen oder die Neue."

„Ja, ja," unterbricht ihn Wirich ungeduldig, „mach hinne!"

„Bin ja dabei", antwortet Otwin, „wir haben eine Nachricht hinterlassen und sind los. Bis hierher keine Probleme.
Plötzlich löste sich aus einer Ecke ein Schatten und eine völlig besoffene Stimme grölt uns an: „Du Weibsstück gehst nicht ohne mich, so wirst du mich nicht los!" und dann - ehrlich, so was von schnell, das glaubst du nicht - urplötzlich ist der Besoffene da und zerdeppert seine Flasche auf Noting.
Bevor wir richtig wußten, was los war, griff er schon mit einer fließenden Bewegung Wunna an.
Da hast du gerade angerufen und sie hatte nicht viel Zeit und sagte dir, daß sie sich gleich melden würde. Das konnte sie dann aber nicht mehr. Wunna war gut, du wärst stolz auf sie gewesen, aber der Mistkerl war viel zu schnell. Sie schlug ihm auf den Solar Plexus, daß er stöhnte..."

,Aha', dachte Wirich, ,daher das Stöhnen, hab ich mir's doch gedacht.'

„...und der schnappte auch ganz schön nach Luft, aber gleichzeitig drehte er sich zu mir und trat mir voll gegen mein rechtes Schienbein.
Und noch bevor ich reagieren konnte, wandte der sich schon wieder Wunna zu. Sie brachte noch den Arm nach oben, aber es reichte nicht, ein Volltreffer auf die Kinnspitze, und Wunna fiel bewußtlos hin.
Aber in der Zeit konnte ich wieder an den ..."
- der folgende Ausdruck ist definitiv nicht jugendfrei; gut, daß Wirich und alle anderen Beteiligten schon erwachsen sind, Wink -
„... ran und hab ihm direkt eine auf seinen Hinterkopf gegeben, daß er ebenfalls umfiel. Ist gefährlich, ich weiß, aber in dem Augenblick...
Dann habe ich mich erst um Wunna und anschließend um Noting gekümmert. Noting ist ja schon wieder auf den Beinen, er hat nur eine Platzwunde auf dem Schädel, das dürfte aber ein hübsch narbiges Andenken an den heutigen Tag geben.
Wunna schlummert noch selig, weil sie auch ziemlich hart aufgeschlagen ist, aber sie dürfte gleich wieder zu sich kommen. Ich hab' natürlich trotzdem sicherheitshalber die Ambulanz angefunkt und auch den GSD, weil der hier ja, wenn ich das richtig weiß, auch die Polizeigewalt übernimmt, jedenfalls, soweit es um uns als Angehörige der Terrestrischen Raumflotte geht."



„In Ordnung" antwortet Commander Wirich und fügt hinzu: „Dann übernehme jetzt ich. Noting, wie geht es dir?"
Nach gemeinsamen 20 Jahren als ihr Befehlshaber ist das „Du" zwar in allen Situationen immer noch keine Selbstverständlichkeit für Wirich, aber manchesmal doch schon - dies ist ein solches Mal.

„Es geht schon, Commander, danke. Aber ehrlich, ich habe mich schon besser gefühlt. Was mich am meisten ärgert, ist, daß er mich so überrumpelt hat. Und mit einem einzigen Schlag außer Gefecht gesetzt hat. Ein Betrunkener. Das ist ja richtig eine Schande."

„Machen Sie sich nichts draus".
Wirich wechselt jetzt absichtlich in das formellere Dienstverhältnis. Die dadurch hergestellte Autoritätssituation soll Noting helfen, Commander Wirichs Worte im gewünschten Sinn auf sich einwirken zu lassen.
„Gegen Überraschungsangriffe ist keiner gefeit. Das ist auch mir schon passiert. Machen Sie sich nichts draus. Lernen Sie daraus, aber belasten Sie sich nicht damit. Dafür gibt es keinen Grund. Ist das klar?"

Noting nickt langsam, seine zusammengezogenen Augenbrauen beginnen sich ganz leicht zu entspannen: „Ja, ist klar, Commander!"
Und dann fügt er noch, deutlich, wenn auch ein kleines bischen leiser, hinzu: „Danke, Wirich!"

Und Commander Wirich nickt ihm zu. Kurz treffen sich ihre Blicke und beide wissen in dem Moment, daß sie sich richtig verstanden haben.



Otwin hat in diesen Augenblicken die Bewachung des Übeltäters und den Schutz der bewußtlosen Wunna übernommen. Der Betrunkene rührt sich weiterhin nicht. Was das wohl für einer ist? Daß er betrunken besser kämpfte als mancher Nüchterne kann ja einiges vermuten lassen.

Trotzdem lag natürlich unzweifelhaft eine Verwechslung vor, das war klar.

Aber was genau dahintersteckt? Otwin will es eigentlich gar nicht genauer wissen. Er haßt undisziplinierte Menschen, Lebewesen ganz allgemein, egal, ob Menschen, Chromanerinnen, Luitwiner oder wer auch sonst. Wegen 'ner Beziehung sich vollaufen zu lassen und dann Leute anzugreifen - egal, ob aus Verwechslung oder nicht - dafür hat Otwin kein Verständnis. Er weiß, wie er so jemanden verurteilen würde.
Aber das hier ist die Erde, da kann er froh sein, wenn sie, die Opfer dieses heimtückischen Angriffs, ohne Strafe davonkommen, während der Täter alleine schon aufgrund seines Suffs wahrscheinlich wieder mit Samthandschuhen angefaßt werden wird. Otwin seufzt - so eine große Galaxie: und ausgerechnet in der täterfreundlichsten Welt muß er stranden.
Na ja, wenigstens kam das nicht so häufig vor. Seit er hier auf Terra war, hatte er erst zweimal mit Kriminellen zu tun gehabt. Da waren einmal die beiden Einbrecher, die seine Wohnung ausgeräumt hatten und dann dieser Vorfall jetzt und hier.



In diesem Moment kommt Wunna wieder leicht stöhnend zu sich. Und die Ambulanz taucht auf, fast zeitgleich mit 2 GSD-Beamten.
Commander Wirich's Erfahrung kommt ihm jetzt zugute - ebenfalls fast zeitgleich koordiniert er den Einsatz der Ambulanz, überstellt den bewußtlosen Betrunkenen dem GSD und informiert dabei die Beamten über das Vorgefallene.
Es dauert ein bischen, bis die Beamten soweit alle Aussagen und Personalien aufgenommen haben und sich vorerst zufrieden geben. Ja, es geht sogar soweit, daß sie Wirich und seine Besatzung tatsächlich wieder laufen lassen.
Wirich atmet innerlich auf. Er hatte sich schon auf eine längere Zeit in einem Verhörzimmer eingestellt. Das scheint seinen Leuten und ihm glücklicherweise erspart zu bleiben.



Die Sanitäter sind wieder abgerückt.

Sie haben Wunna zweimal mit einem speziellen Spray gekühlt: einmal an ihrer getroffenen Kinnpartie und einmal an der Beule an ihrem Hinterkopf, wo sie aufgeschlagen war. Das Spray wirkt so gut, daß Wunna schon das Gefühl hat, daß ihr fast ihr Kopf einfriert.

Noting hat es da besser getroffen, das Betäubungsspray wirkt so gut, daß er von dem anschließenden Laser-Nähen seiner Platzwunde gar nichts mitbekommen hat - und auch jetzt fühlt sich die betäubte Stelle so betäubt an, daß er sie einfach nicht merkt. Irgendwie auch ein ganz interessantes Gefühl, wie er jetzt feststellt.

Einzig Otwin wird gar nicht behandelt. Obwohl sich auf seinem Schienbein ein großer Bluterguß zeigt, der ihm die nächsten Tage sicherlich noch zu schaffen machen wird. Aber Otwin wäre nicht Otwin, wenn er wegen jedem Wehwehchen gleich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen würde.
„In meiner Familie gehen wir erst dann zum Arzt, wenn wir nicht mehr gehen können!"
Das hat Otwin mehr als einmal stolz verkündet - und auch vorgelebt. Und auch heute tritt er wieder den Beweis für dieses inoffizielle Familienmotto an.
Geschadet hat es seiner Familie wohl nicht, die meisten kamen bis in den Bereich von 90 und mehr Jahren Lebensdauer. Für Luitwiner lagen sie damit eindeutig über dem Durchschnitt.
Nun, wenn Otwin so weitermacht - wer weiß, vielleicht wird er dann ja auch mal ein richtig alter Luitwiner. Vorerst aber bezahlt er den Preis dafür, indem er die Schmerzen erduldet, die ihn zu einem leichten Hinken bringen.



Als sowohl die Sanitäter als auch der GSD mit dem Betrunkenen abrücken, schaut Wirich noch einen Moment lang zu, wie sich seine Leute wieder in Form bringen, sich provisorisch säubern, die Haare zurechtstreichen, die Kleidung wieder zurechtrücken, sich den Staub und Straßenschmutz von den Klamotten klopfen und sich wieder wie anständige Raumfahrer herrichten. Schließlich sind sie Luitwiner, da gehört, soweit möglich, ein ordentliches Erscheinungsbild einfach dazu. Dann sammelt Commander Wirich seine Mannschaft um sich und sagt:
„Auf den Schrecken hin lade ich euch in's Starlight-Casino ein und spendiere euch eine Runde. Ich bin stolz auf euch. Ihr habt trotz Überraschung gut reagiert. Ihr habt nicht aufgegeben. Ihr habt zusammengearbeitet. Jeder für jeden. Und ihr habt gewonnen. So will ich euch haben. Los geht's."

Und so marschieren sie wieder los, hinkend der eine, hin und wieder leicht und leise stöhnend die andere, aber mit wiederhergestellter Kleidung, relativ sauberem Aussehen und gestärkter Moral.
Auf dem Weg zum Starlight-Casino, der jetzt deutlich länger als nur 3 Minuten und noch ein bischen länger als die ursprünglich vorgesehenen noch 5 Minuten dauert, bespricht sich Wirich per ASG kurz mit General McLane und anschließend bereitet er seine Crew auf das erste Zusammentreffen mit ihren neuen Kameradinnen und Kameraden von den anderen Schiffen vor.
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Lukenko Krikorow
Hochrangiger Wissenschaftler des Science Center und Kommandant der HEISENBERG
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BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   So 27 Mai 2012 - 8:13

Oberst Krikorow nimmt die erfreuliche Nachricht des Generals das die HEISENBERG mit dem ZTG ausgerüstet wird erfreut auf und klatscht und applaudiert mit der Menge. Allerdings macht ihn der Fortgang von Manuel Zava betroffen, auch wenn dieser Offenbar diese Entscheidung selbst getroffen hat. Commander Wirich ist als nächster dran dem General zu danken und mit einer hochgezogenen Augenbraue registriert er dessen Bitte, das Casino verlassen zu dürfen. Ein Vorfall mit den Leuten der LACERTA? Nun, falls es etwas ihn betreffendes sein sollte, würde er das früh genug erfahren.

„ Ich Danke ihnen General, das sie sich bei den Behörden dafür eingesetzt haben, das die HEISENBERG einen ZTG bekommt. Ja und unsere Expedition dürfte trotz der etwas unbefriedigenden Anweisung unserer Vorgesetzten Behörden eine Interessante Sache werden.

Schon als die ersten Pläne der HEISENBERG auf meinem Schreibtisch lagen wusste Ich das wir dafür einen Preis zu zahlen haben. So grosse Finanzmittel für ein rein Wissenschaftliches Forschungsschiff? Der Haken an der Sache wurde ziemlich schnell deutlich. Wussten sie das das Schiff ursprünglich einen Zivilen Kommandanten, bezahlt von einem Bergbauunternehmen haben sollte? Naja, TRAV ORB und GSD werden sich ordentlich auf die Hinterbeine gestellt haben um das zu verhindern. Dafür bin Ich Dankbar, sonst würde Ich der Expedition von der Erde aus Hinterherschauen. Ausserdem gibt es im zivilen Bereich keine geeigneten Leute um ein Alpha Drei Schiff, insebesondere nach diesen Erweiterungen, Vergrösserungen und Umbauten zu fliegen.

Das die Technologie der Zivilen Prospektorschiffe noch ein wenig flach gehalten wird ist für mich immer wieder ein kleiner positiver Lichtblick, das die unkontrollierte Ausbeutung des Weltraumes bei den Verantwortlichen noch Skrupel auslöst.

Nun, 25 Lichtjahre und Fomalhaut , das ist ein Interessantes Ziel …..........sicher mit bedacht gewählt, General. …....“

Bei dem letzten Satz lächelt er Cliff an. Und wirft Temari einen etwas längeren Blick zu.

„Die dortigen Vorgänge könnten einen einmaligen Blick auf die Entwicklung von Leben geben.......und das in einem ziemlichen Tempo. Noch eine Frage zum Schluss............wann geht es los ??“

Mit diesem Satz ruft er im Publikum etwas Gelächter hervor, besonders weill Lukenko, wenn er eine Aufgabe vor Augen hat dazu neigt ungeduldig zu sein.

_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)


Zuletzt von Lukenko Krikorow am So 27 Mai 2012 - 11:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Atlan
Prinz vom Planeten Arret und Kommandant der ATLANTICA - Auf der Suche nach dem Ursprung
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Zugehörig: Föderation Arret
Beruf: Thronfolger und rechtmäßiger Erbe der sieben Mysterien von Aztlán.

BeitragThema: Re: Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen   So 27 Mai 2012 - 8:23

„General McLane!“ Nach dem kleinen humorigen Tumult wegen der Frage des Oberst drehen sich alle um, um den Urheber der jungen Stimme zu sehen, obwohl sie genau wissen, dass sie Atlan gehört, dem Erbprinzen und Thronfolger des Planeten Arret. Aber sie staunen nicht schlecht, als sie dabei eine kleinere Ausgabe des Prinzen an seiner Seite entdecken. „Ich habe Ihnen meinen Bruder Panga mitgebracht, der demnächst an Bord der ORION seinen Dienst antreten wird.“

Panga ist knapp einen Kopf kleiner als Atlan, aber seinem Bruder wie aus dem Gesicht geschnitten. Er ist zur Feier des Tages in den Farben des Königshauses von Arret gekleidet, trägt zu einem kurzen Haarschnitt einen eng anliegenden zweiteiligen hellblau/fliederfarbenen Anzug aus glänzender Seide mit ledernen Schaftstiefeln, ähnlich gearbeiteten hellblauen Handschuhen, einen goldgelben und mit dem Wappen von Arret bestickten langen weiten Umhang und deutet eine kleine Verbeugung an: „Es ist mir eine besondere Ehre, die größten und besten Raumfahrer der terranischen Flotte kennen zu lernen. - General…“

Während Panga mit einem Lächeln jeden Anwesenden persönlich begrüßt, spricht Atlan McLane noch mal an: „Wie Sie wissen, General, wird die ATLANTICA nicht in voller Länge des Einsatzes dabei sein, weil ich ja auch noch meine eigene Aufgabe zu bewältigen habe. Sie wissen schon. Ich werde diesen Teil, den Sie erklärten, mit dabei sein, um dann zum System Wega zu fliegen, wo ich einige Hinweise zu meiner Mission erhoffe. Wobei ich durchaus hoffe, dass Sie diese Entscheidung nicht als Affront der irdischen Planung gegenüber betrachten.“

Dann läuft er ruhig zu McLane und flüstert ihm ins Ohr: „Cliff. Bitte nimm Panga für einige Tage bei Dir auf, weil ich gleich wieder weg muss. Du weißt, worüber wir gesprochen haben. Denn ich starte nicht eher, als dass die Vorfälle um Professor Dong nicht vollständig geklärt sind. Okay?“

Mit einem Lächeln wendet er sich wieder den anderen zu: „Ich wünsche euch noch eine gute Vorbereitungszeit. Pünktlich zum Start werde ich mit der ATLANTICA wieder hier sein.“

Dann flüstert er Panga noch zu: „Du wirst die Zeit, bis ich wieder zurück bin, bei Cliff McLane bleiben. Alles klar?“ und begibt sich dann zum Ausgang.
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Mannschaftstreffen und erste Flottenbewegungen
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