Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 1. Abschnitt, System Fomalhaut

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Temari
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 19 Jun 2012 - 22:12

Temari bestätigt den Befehl von Cliff McLane. Still grinst sie in sich hinein ob seiner Aufgebrachtheit wegen Lukes vorschnellem eigenständigem Handeln. Cliff, der selbst stets seine "Extratouren" geritten hat, monierte genau dies nun bei einem seiner Untergebenen. Wie sich die Geschichte doch wiederholte!

Sie begibt sich ans Funkgerät, lächelt Paul an: "Darf ich?" Natürlich war auch dies eher ein Befehl denn eine Bitte. Dann betätigt sie das Mikrofon:

"SAGITTARIUS an HEISENBERG: Kanal für Datenübertragung steht! Wir sind soweit, falls Ihr es auch seid!"

Dann geht sie auf eine andere Frequenz und ruft die ORION 18:

"Cliff, hier Temari. Unsere Raumüberwachung hat ein merkwürdiges Signal drin. Irgendein Wabern. Ich würde es gerne näher untersuchen und eine Peilsonde lossenden, wenn Du nichts dagegen hast."
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 20 Jun 2012 - 1:48

McLane hatte zwar die Nachricht gehört, ist aber mit seinen Gedanken ganz woanders. Denn es wurmt ihn immer noch, dass er als ersten Auftrag mit seiner kleinen Flotte eine Suche nach ausbeutbaren Planeten durchführen muss - eine dumpfe Tätigkeit, die Kadetten der Akademie hätten ausführen können. Einzig die Tatsache, dass diese Suche außerhalb der 900-Parsec-Raumkugel stattfinden soll und deshalb keine Kadettenarbeit ist, weil zu gefährlich, lässt ihn diesen Befehl ausführen. Aber da ist noch etwas anderes, in seinem Unterbewusstsein. Sein Riecher war bei der Befehlübergabe zwar noch ganz still, aber schon hartnäckig gewesen. Denn die Aufschrift der Mappe von Generalmajor Sanchez hatte ihn sehr gereizt und die roten Buchstaben „VORFALL“ hatten sich in sein Gehirn gebrannt. Und wie er Majoroberst Temari kennt, hegt sie ähnliche Gedankengänge, seitdem er es ihr erzählt hat.

„Commander“, reißt ihn Fähnrich Panga mit ruhigen und fast gleichgültigen Worten aus seinen Gedanken. „Wenn Majoroberst Temari mit dem Wabern meint, dass dieses Signal ins Unendliche gehen kann, dann soll sie es bitte lassen.“

McLane horcht auf. „Warum meinen Sie das?“

„Weil es ungewiss ist, Commander. Wir verlieren dadurch eine Sonde, die wir woanders besser einsetzen könnten.“

McLane steht auf und stellt sich neben den Fähnrich, der seelenruhig, als wenn nichts gewesen wäre, mit seinen Instrumenten hantiert. Cliff bewundert diesen Jungen, genauso, wie er dessen Bruder Prinz Atlan bewundert, der trotz seiner Jugend schon ein riesiges Kampfschiff befehligt und auf seinem Heimatplaneten Arret, obwohl Demokratie, als letzten Vertreter der ehemals herrschenden Adelsfamilie hoch verehrt wird. „Haben Sie einen Verdacht, Mister Panga?“

„Ich weiß nicht, Commander.“ Panga zögert etwas. „Sagen Sie ihr einfach, sie soll es noch nicht tun.“

„Könnte es etwa mit den Signalen zu tun haben, die Sie nicht identifizieren können?“

„Ja, Sir.“

„Ich verstehe nicht. Dann wäre es doch umso gescheiter, mit einer Sonde der Sache auf den Grund zu gehen, wie es Majoroberst Temari vorschlug.“

„Im Normalfall schon, Commander. Aber hier bin ich mir nicht ganz sicher. Es ist ein Gefühl, Sir. Aber es hält mich stark davon ab. - Entschuldigen Sie bitte, wenn ich mich in Ihre Befehlsgewalt einmische.“

„Dafür sind Sie hier, Fähnrich Panga.“ McLane klopft ihm freundschaftlich auf die Schulter. „Und glauben Sie mir: Ich hatte schon mal eine Person an Bord, die sich ebenfalls, sogar mal mit Waffengewalt, in meine Befehle einmischte. Da sind Sie noch ein Waisenknabe dagegen. Leutnant Jagellovsk habe ich damals geheiratet. Was ich mit Ihnen mache, weiß ich noch nicht.“

Die gesamte Brückenbesatzung hatte diesem Dialog zugehört und lacht jetzt. Bis Harald Svensson schließlich meint: „Und was machen wir nun?“

McLane schaut ihn an, läuft zu seinem Platz und drückt statt einer Antwort den Schalter für den Lichtspruchverkehr: „Temari, Fähnrich Panga meinte, Du solltest es noch nicht tun, wenn dieses Wabern in etwa gleichzusetzen ist mit dem unregelmäßigen Signal, was wir empfangen. Die Betonung liegt auf noch nicht. Wir sollten also noch etwas warten, bis wir genaueres wissen. Er hat da sicher eine Vermutung, das sehe ich seinem Gesicht an. Und mein Riecher sagt, dass wir ihm trauen sollten. Inzwischen konzentrieren wir uns einfach voll auf die Forschungen der HEISENBERG. - Einverstanden?“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 20 Jun 2012 - 6:47

Temaris Forschergeist ist ganz und gar nicht einverstanden - ihr Verstand sagt ihr jedoch, dass auf Cliffs Riecher bisher immer Verlass war, und da McLane von Fähnrich Pangas Fähigkeiten überzeugt zu sein scheint, würde sie auch diesem ihr Vertrauen schenken.

"In Ordnung, Du bist der Chef! Ich jage das Signal mal durch unser Superhirn und führe einige Vergleichstests durch, das dürfte ungefährlich sein."

Auf dem zentralen Monitor verfolgt sie das Ortungssignal der HEISENBERG.

"Weitere Unregelmäßigkeiten können unsere Instrumente nicht feststellen. Ich denke, Du kannst der HEISENBERG grünes Licht geben."

Dann dreht sie sich zu ihrem ersten Offizier um.

"Samana, kümmere Du Dich um dieses merkwürdige wabernde Signal. Miri, Kira, Paul, ihr könnt Euch für zwei Stunden auf's Ohr hauen, bis die ersten Datenpakete der HEISENBERG eingegangen sind. Vorher macht eine Analyse keinen Sinn. Samana und ich übernehmen die erste Bordwache."


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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 20 Jun 2012 - 9:25

Off Topic: Ich gehe auf die Wabernden Felder mal nicht ein und konzentriere mich auf die Ursprüngliche Messung. Diese Anomalien können wir im laufe der Handlung sicher Besprechen, daher lasse Ich frei ob und in welchem Ausmaß wir sie ebenfalls gemessen haben.


Oberst Krikorow nimmt im Sonnenlabor den durchgestellten Funkspruch und das stoppen der Messungen gelassen hin.
„Gehen sie auf Warteposition und halten sie die Schleppscanner straff, Leutnant Monning“

Natürlich gibt es einige Aufregung im Sonnenlabor, da die Programmschleifen wieder auf Start gesetzt werden müssen. Aber die Wissenschaftler sind alle Profis. Professor Benson grinst seinen alten Freund Luke an.
„Na, das hätte McLane sich auch nicht vorstellen können, das er, der immer Extratouren geritten ist, mal einen Kommandanten unter seinem Befehl zurückpfeifen muss....“
Die beiden Grinsen sich an und konzentrieren sich danach wieder auf die Daten von Chroma.

„Was wir daraus ableiten können ist, ab einer bestimmten Strahlungsintensität werden offenbar im Boden eingelagerte Elemente dazu angeregt einen Lebensprozess zu starten.Vergleich mal die letzten Daten des Planeten mit denen von vor zwei Jahren, ohne genaue Strahlenfeldmessungen ist das natürlich Hypothetisch. Aber der Planet bewegt sich von seiner Bahn weg. Naja, er hat seine Bahn geändert und wird im Laufe der Zeit in seine Sonne stürzen. Das ist zwar noch eine lange Zeit hin aber reicht offenbar schon aus um einen Lebensprozess zu starten.“ Professor Benson ist wieder ganz ernst und konzentriert.


„ Das ist alles noch viel zu früh um unsere Kostbaren Ressourcen an Ideen zu verbrennen,Peter..... Krikorow an Biologielabor! Sabine, wenn es irgendwelche Auslöser für Leben gibt.......wie sehen die wohl aus??“

„Schwer zu sagen Luke. Es gibt unterschiedliche Theorien über die Entstehung von Leben. Die eine sagt, es ist eine mehr oder weniger willkürliche, aber einem Grundschema folgende zusammenrottung von Mineralien und Elementen, die auf der Basis Biochemischer und Bioelektrischer Prozesse erste Lebensformen hervorbringen. Die andere besagt, das es Im Universum Sporen gibt, welche auf Meteoriten und Planeten heruntergenebelt sind. Über die Entstehung gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die im Moment Wahrscheinlichste Theorie........nein These ist. Diese Sporen sind in einer ganz bestimmten Phase der Entstehung des Universums als sogenannte Materiestrahlung in genau ihrer jetzigen zusammensetzung von einem Universellen Zentrum ausgestrahlt worden und verbreiten sich …......naja, wie eine Welle, nachdem man einen Stein in ein stilles Gewässer geworfen hat. Ist aber alles Vermutung. Aber dein alter Freund Professor Glaser hat sich damit auseinandergesetzt.......vieleicht findest Du in seinen veröffentlichungen dazu, etwas brauchbares. Diese Lichtdrucksporen haben in der Vergangenheit bis heute sowohl für ernsthafte Diskussionen als auch völlig verrückte Spekulationen geführt. Frag mal den General was er von den Schmetterlingsjagd ähnlichen Operationen vor 50 Jahren hält.“


Nach dem Ende der Verbindung seufzt Luke auf : „ Nun bin Ich genausoschlau wie vorher“

„Brücke an Kommandant !! Wir haben Freigabe zur Operation. Neustart anlaufen lassen?“

„Ja Petra.......lass abfahren, Ich bin gleich auf der Brücke“

Im gehen wendet er sich an Peter Benson „ Haltet die Augen offen, Peter.“

Nachdem Luke wieder auf der Brücke in seinem Sessel sitzt,kommen die ersten Messungen herein.
Sie sind erwartungsgemäss davon geprägt das der kleine Planet seine Position seid der letzten Messung mit annäherndem Hintergrund; selbstverständlich mit einer älteren Technologie und nicht so Ausführlich, in eine Zone eingetreten ist die man als Fruchtbare Zone Bezeichnen könnte.
Das alles ist zwar Hochinteressant aber nicht unbedingt eine Überraschung. Auf jeden Fall kann der Zeitpunkt, seitdem der Planet anfängt sich zu verändern so eingegrenzt werden, das ein Zusammenhang mit der Annäherung als Fakt angesehen werden kann.

Es gilt nun herauszufinden, ob es Hinweise auf Sporen auf dem Planeten gibt und ob diese in Tieferen Schichten Keimen. Denn daraus kann man schliessen, wann ungefähr diese Sporen den Planeten getroffen haben.Und der Verteilung auf dem Planeten nach kann man urteilen wie lang der Durchgang durch das, wenn es sich darum Handelt, wandernde Sporenfeld gewesen ist.

„Eine Verbindung zur SAGITTARIUS Bitte“

„Verbindung steht, Oberst“

„Oberst Krikorow von der HEISENBERG an Majoroberst Temari.Wir haben jetzt die Hälfte unseres Durchlaufs hinter uns. Wie es scheint, eine weitere Fortführung der Wollknäuel-Umkreisungen bei Annäherung an den Planeten ist nicht nötig. „
Krikorow erläutert die Vermutungen des Sonnenlabors und des Biologielabors der HEISENBERG
( Vorhergehende Gespräche in diesem Posting und die Gedanken seid er wieder auf der Brücke ist)
über Funk mit.
„Ich schlage daher vor,wir bereiten die Landung unserer Aussenteams vor.Dabei geht die Sicherheit der Teams an erste Stelle und die Scans der Oberfläche nach geeigneten Landeplätzen ist der nächste Schritt. Wenn sie damit einverstanden sind , Informieren sie Bitte die Expeditionsleitung und geben mir nach Freigabe durch General McLane den Start ihres Landeanfluges Bekannt. Wir vermeiden dadurch Unstimmigkeiten.Wir fahren unser Programm derweil vorerst weiter Vielen Dank, HEISENBERG Ende.“

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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
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Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Temari
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 21 Jun 2012 - 6:22

"SAGITTARIUS hat verstanden! Cliff, habt Ihr mitgehört? Die Aussenteams der HEISENBERG sind einsatzbereit. Unsere Ortungssysteme können keine orbitalen oder atmosphärischen Störungen feststellen, die einer Landung entgegenstehen. Die Oberfläche des Planeten zeigt keine Auffälligkeiten, zumindest nichts, was wir nicht erwartet hätten. Das rätselhafte Signal kommt eindeutig nicht von dem Planeten, sondern aus dem Tiefenraum, stellt also für eine Landung keine Gefahr dar. Erbitte Bestätigung für den Einsatz!"
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 21 Jun 2012 - 6:55

„… ja, haben alles verstanden, alles klar, ich sag’s ihm selber.“ McLane beendet soeben das Gespräch mit Majoroberst Temari, wo sie ihm gegenüber keine weiteren Bedenken geäußert hatte und zum Schluss nach der Erlaubnis für die Landung auf dem Planeten fragte.

„Fähnrich Panga, haben Sie Bedenken gegen eine Landung?“

„Nein-Nein, keine“, antwortet der Angesprochene sichtlich erregt, während er sich wie unter innerer Anspannung leicht erhebt, sich aber gleich wieder setzt. „Das interessiert mich gewaltig, Commander. Und am liebsten würde ich dabei sein. Mann, das muss toll sein!“

McLane schmunzelt und stellt fest, dass auch die anderen dasselbe denken: in solchen Momenten kommt in Panga, der ansonsten still und ernst seinen Dienst versieht, der kleine Abenteuer liebende Junge durch, der er eigentlich ist. Und am liebsten würde Cliff ihm auch diesen Wunsch erfüllen. Aber bei dieser Operation sind nur Experten, in diesem Fall die der HEISENBERG, für eine Erstlandung zulässig. Aber vielleicht würde sich ja noch mal eine Möglichkeit ergeben.

„Luke, hier ist Cliff. Du kannst frei walten. Fähnrich Panga hat keine Gefahr für euch feststellen können. Weil diese Operation speziell ist, hast Du volle Befehlsgewalt über den Bodeneinsatz. Weitere Maßnahmen aber unbedingt mit Majoroberst Temari absprechen. Viel Erfolg da unten. - McLane Ende.“



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 22 Jun 2012 - 8:04

Auf der HEISENBERG laufen nach dem Funkspruch General McLanes die Operationen an.

„Annnäherung an den Planeten bis auf Orbitalbahn......Die Orbitaldrohnen ausschleusen wenn Bahn erreicht.“

„Orbitaldrohnen sind ausgeschleust Oberst!“

Luke öffnet das Tablett mit dem Ablaufplan der ersten Phase.
Orbiter 1 und 2 werden demnach ein Vorausteam landen um die beiden ersten Stationen zu errichten. Sie bestehen aus Mitgliedern der Stammbesatzung, Wissenschaftlichen Helfern und je 10 Arbeitsrobotern. Nach errichtung der Camps 1 und 2 werden die Orbiter jeweills 10 Wissenschatftler in den Camps absetzen.
Die Errichtungsphase wird 12 Stunden dauern und nach dem Eintreffen der Wissenschaftler werden Scout-Ranger Fahrzeuge den näehern Umkreis der Camps sondieren.

Die Lage der Camps ist so festgelegt, das beide in Zonen mit grosser Floraktivität liegen.

„ Chef, warum landen wir ausgerechnet dort?“

„ Weill wir in diesen Gebieten Flächen geortet haben , die grosse Flechten und Moos Entwicklungen aufzeigen..........andererseits gibt es tiefe Schluchten und dauerdunkle Überhänge. Diese sind von eigentlicher Bedeutung. Denn dort verspreche Ich mir Fundorte von unentwickelten Sporen, sollte es diese geben. Sie sind von den Sonnenstrahlungen nicht berührt worden. „

Krikorow zögert und betätigt dann das Visiophon.

„ HEISENBERG an SAGITTARIUS. Bitte unterstützen sie uns bei der Suche von Oberflächenwasser. Sollten wir herausfinden, das Wasser aus dem Planeteninneren an die Oberfläche tritt, ist es von grossem Interesse, ob das in den Zonen der Lebensentwicklung liegt. Denn das bedeutet, das die Sporen, so es welche gibt, in grösseren Tiefen abgelagert sind. Wir müssten dann eventuell Bohren um annhand der Schichtstärke darüber herauszufinden, wann diese Sporen den Planeten getroffen haben könnten. Ich möchte nichts dem Zufall überlassen. Gerne dürfen sich Besatzungsmitglieder der SAGITTARIUS einem der Teams anschliessen........nachdem wir das Terrain gesichert haben. Sind sie damit einverstanden? Desweiteren möchte Ich von der HEISENBERG aus eventuelle Tektonische Aktivitäten des Planeten Scannen. Auf keinen Fall möchte Ich die Teams einer Gefahr aussetzen die wir durch vorherige Untersuchungen ausschliessen können. Wir beginnen mit dem Programm.........HEISENBERG Ende.“


OFF TOPIC: Die Beschreibung der Camps folgen in den nächsten Postings. Ich wollte nicht so weit vorgreifen um der Phantasie der anderen Mitspieler Platz zu lassen.

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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 22 Jun 2012 - 23:11

Die ATLANTICA steht unterdessen knapp vier Lichtjahre vom System Wega entfernt im Raum und lässt umfangreiche Messungen der Umgebung und besonders des Staubgürtels durchführen. Atlan ist nicht auf der Brücke, dort braucht man ihn im Moment nicht, sondern sitzt äußerst angespannt in seinem Wohnzimmer und schaut sich die holografische Projektion eines Buches aus dem 19. Jahrhundert der Erdzeit an. Ab und zu schmunzelt er über das, was er da liest. Aber das Buch, ein Zukunftsroman von Carl Sagan mit dem Titel „Contact“, ist sehr spannend geschrieben und hat viele reale Inhalte, wie sie früher tatsächlich mal passiert sind.

Atlan weiß von seinen Ur-Ur-Ur-Vorfahren, dass diese zu Urzeiten, noch vor der Besiedlung der Erde, dessen Nachbarplaneten Venus besiedelt hatten. Einige Jahrzehnte später waren sie auf eine andere Gattung der Spezies Mensch aufmerksam geworden, die aber ihnen gegenüber feindlich eingestellt gewesen war. Sie konnten damals nur mit äußerster Kraftanstrengung eine Invasion von der Wega verhindern. Es kehrte wieder Frieden ein. Doch dann waren plötzlich einige geistig niedrig stehende Vertreter seiner Vorfahren, die von korrupten Politikern unterstützt worden waren, damit angefangen, aus reiner Gier nach Macht und Geld, Raubbau an der Natur zu betreiben. Sauerstoff produzierende Urwälder wurden gerodet, fossile Kohlen/Wasserstoff-Verbindungen aus den Tiefen der Meere gepumpt und die Luft durch anfangs CO² und dann durch immer schwerere Methanverbindungen lebensgefährlich geschwängert. Bis dass durch die in Folge davon vermehrt auftretenden Ausbrüche aus dem Venusinneren, unter anderem durch Vulkane und durch die Tektonik plötzlich entstandene Venusspalten, große Mengen von Schwefelverbindungen in die Atmosphäre entwichen, womit zwar ein Brennen der oberen Atmosphäre verhindert wurde, aber die Bewohnbarkeit des Planeten Venus unmöglich machte. Man floh aus dem Paradies Eden, machte sich die Erde untertan und formte die dort lebenden menschenähnlichen Wesen nach ihrem Ebenbild.

Und jetzt sind Prinz Atlan und die ATLANTICA auf dem besten Weg, ein weiteres Mysterium aufzuklären. Denn Wega-Alpha ist ein großer Planet zwischen seiner Sonne und dem Staubgürtel. Die früheren Bewohner, die Weganer, sind aber aus unerklärlichen Gründen vollständig aus dem All verschwunden. Hängt es damit zusammen, dass sie als Nahrung nur Pflanzen zu sich nahmen? Oder gibt es andere Gründe?

„Na gut“, murmelt Atlan vor sich hin, „das werden wir heraus finden.“ Er steht auf und läuft zur Brücke, die nur wenige Schritte von seinem Wohnzimmer entfernt ist. „Wie weit sind wir?“ fragt er, als er die Brücke betritt.

„Wir können heranfahren, wenn Sie soweit sind, Hoheit“, antwortet Navigator Oberstmajor Amaro.

„Einverstanden. Schicken Sie zwei Jäger voraus und lassen dann das Landungsboot folgen. Wir parken in einiger Entfernung von Wega-Alpha. Oberst Thorens übernimmt das Kommando, ich möchte beim Landungstrupp dabei sein.“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 25 Jun 2012 - 2:39

Der Zylinderförmige Flugkörper ORBITER 1, Expeditionslandungsbeiboot der HEISENBERG überfliegt eine karge , fast Mondähnliche Felslandschaft.

Tiefe Schluchten, zerklüftet und Dunkel wechseln sich mit vollkommen ebenen Felsplateaus ab. Da der Kleinplanet sogar einen Mond hat, zumindest Astronomisch ist das Kartoffelähnliche Gebilde welches den Planeten umkreist als solcher zu bezeichnen, gibt es auf der Oberfläche des kleinen Fomalhautplaneten kaum Asteroidenkrater. Der kleine Begleiter hat, wie auch bei dem Terranischen Mond und allen anderen Bekannten Monden einen Gravitationsbeschützer gespielt und seinen Planeten vor dem schlimmsten bewahrt. Zwar gibt es einige Krater, wie auch auf der Erde aber lange nicht so dramatische wie bei Planeten ohne Mond.

Die tiefen Schluchten müssen also beim erkalten der Masse entstanden sein. Denn es deutet bisher auch nichts darauf hin, das es Meeresgräben gewesen sind, aus der Planetenvergangenheit.

Trotzdem haben die Sniffer des Orbiters schon in den oberen Gravitationsschichten, in denen bei der gemessenen Schwerkraft mit Gasansammlungen zu rechnen wäre Spuren von Wasser........hauptsächlich aber Ammoniak geschnüffelt.

Ammoniak-vorkommen deuten auf unterirdische Wasservorkommen hin, da dieses flüchtige Gas sich aus unterirdischen Wasserseen auslöst und durch das poröse Gestein an die Oberfläche tritt.

Oberst Krikorow hat es sich nicht nehmen lassen, an Bord von Orbiter 1 die Landung direkt mitzumachen.

„Die Werte der SAGITTARIUS?“ fragt er über zwischenkanal das Mutterschiff im Orbit.

„Die Messungen laufen noch Sir“

Langsam nähert sich der Orbiter seinem Zielgebiet, einer ausgedehnten Tiefebene mit den Ausdehnungen der Irdischen ex- Niederlande. Diese Ebene liegt 1,2 Kilometer unterhalb der Durchschnittlichen Planetenoberfläche und wird in ihrer gesamten grösse von felsigen Steilhängen gesäumt.


„Schauen sie sich das an Oberst.“ der Pilot deutet auf blaugrüne Flächen direkt voraus in der Flugbahn .

„Setzen sie in der Nähe der nächsten grossen Erdspalte auf diesen Moosen auf. Halten sie aber einen Abstand von mindestens 500 Metern zu der Schlucht. Was sagt die Atmosphäre?“

Mit unseren Verdichtermasken Atembar. Allerdings sollten die Ammoniakfilter unbedingt an die Automatische Überprüfung angeschlossen werden........zwei drei tiefe Züge von dem Zeugs und selbst bei der Verdünnung wars das“

„OK, HEISENBERG. Habt ihr Mitgehört? Setzt auch die SAGITTARIUS davon in Kenntniss. Und die Hochatmosphärendrohne soll auf jede Fall die tektonischen Aktivitäten dieses Planeten in der Nähe unserer Landestellen im Auge behalten. „

„ Erwarten sie ein Erdbeben?“

„ Nein Petra“ Antwortet der Oberst Leutnant Monning , der Stellvertretenden Kommandantin an Bord der HEISENBERG,
„ Aber falls eine der Erdspalten aufbricht und es unter der Oberfläche grosse Mengen an Wasser gibt, wird diese ganze Ebene möglicherweise ein See. Das Möchte Ich dann lieber von Bord der HEISENBERG aus beobachten...........ausserdem hab Ich mein Surfbrett auf Terra vergessen. „ lacht er .

Sanft setzt der Orbiter auf und nach einer halben Stunde, die ein Roboter die nähere Umgebung Analysiert hat senkt sich die Bodenschleuse des Beibootes ab.

Oberst Krikorow und Leutnant Ferucci, Co-Pilot des Orbiters, betreten die Oberfläche des Planeten.

„ Halten sie den Orbiter Startbereit „ befiehlt Krikorow dem an Bord gebliebenen Piloten.

„15 ° C Aussentemperatur, Planetarer Mittag........bah, wird Nachts vermutlich Saukalt ,Chef“

„Saukalt ist Absolut keine Wissenschaftliche Definition Leutnant........aber verspüren sie auch einen Hustenreiz? „
„Ja Chef, fühlt sich an, als ob ….....“ Leutnant Ferucci bekommt einen Hustenanfall.
„Umschalten auf Sauerstoffkreislaufsystem. „

Augenblicklich löst sich der Hustenreiz auf.

„Die Moose Samen aus , schauen sie Lt. , wenn man drauftritt sondern sie gelben Samenstaub aus. Ich habe noch nie von Moosen gehört, welche sich durch Flugsamen Fortpflanzen. Und warum auch.........die Atmosphäre ist so dünn, das es wohl noch nie zu nennenswerten Stürmen oder Windstärken gekommen ist. Da Brat mir doch einer nen Storch.........Ich vermute mal vorsichtig, diese Moose sind Einwanderer auf diesem Gastlichen Planeten. OK, lasst uns das Camp aufbauen, damit die Wissenschaftler mit ihrer Arbeit anfangen können. Ich fliege mit dem Orbiter dann zurück. Lt. Ferucci. Sie bleiben als Besatzungsmitglied bei den gesamten Forschungsarbeiten hier unten. Wenn einer von den Zivilisten nicht auf sie hört, schicken sie ihn zurück auf die HEISENBERG. …............Petra, Mitgehört?
Lass den Orbiter 2 starten und sag Majoroberst Temari bescheid, sie kann ihr Equipment ausschleusen lassen und bei den Camps absetzen.
Wenn Ich zurück an Bord bin, melde Ich mich zu einer Besprechung bei ihr „


OFF Topic : Ich hab mal das erste Landungsposting reingeschoben, damit Temari weitermachen kann. Sorry hab Ich nicht dran gedacht, das sie eventuell auf mich wartet.

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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 26 Jun 2012 - 10:27

Nachdem Atlan General McLane von der ORION 18 verständigt hatte und sein Bruder Panga ihn warnte, dass auf dem Planeten etwas Gefährliches wäre, steigt er doch lieber in einen Jäger und ordnet zusätzlich einen Begleitschutz von sieben weiteren Jägern für das Landungsboot an. Jetzt nähert sich der Jagdverband mit dem Landungsboot in ihrer Mitte der Planetenoberfläche. Durch die Scans der ATLANTICA wissen alle, dass die Atmosphäre aus einem Sauerstoff/Stickstoffverhältnis besteht, welches Arret ähnelt.

„Die Ebene scheint mir doch nicht der ideale Landeplatz zu sein“, meldet Atlan den anderen. „Das Tal da vorne mit den hohen Bergen scheint mir eher geeignet und könnte uns zusätzlich vor Überraschungen zu schützen.“

„Bin einverstanden“, bestätigt Professor Dong aus dem Landungsboot.

„Ich auch“, meldet Oberstmajor Rhaida von Bord der ATLANTICA. „Wenn mich nicht alles täuscht, scheinen in einigen Höhleneingängen auch Reste von Bauten zu stehen.“


„Sie meinen: Ruinen?“

„Jjja, so ähnlich. Nur dass sie vollständig intakt sind.“

„Das werden wir uns ansehen.“ Atlan ahnt nicht im Entferntesten, dass es nicht beim Ansehen bleibt und gibt Anweisung zum Landen. „Raumhelme trotz atembarer Atmosphäre mitnehmen.“

Als er aus seinem Jäger aussteigt, kommt ihm vom Landungsboot Professor Dong entgegen: „Was mich wundert, mein Prinz, ist die Tatsache, dass der ganze Planet, wie wir beim Überfliegen gesehen haben, grün ist und voller Leben scheint. Auch die Scanner zeigen es an. Aber hier…“, er macht eine Handbewegung, die das ganze Tal einschließt, „… und auch die anderen Täler, worüber wir flogen … ja … vollständig trocken und ohne Leben.“ Fieberhaft durchschaltet er sämtliche Funktionen seines Handscanners und schüttelt mit dem Kopf: „Unfassbar!“

Major Altus war inzwischen angefangen, mit einigen Leuten das Lager aufzubauen und hat etwas entdeckt: „Professor Dong. Hier ist doch etwas Grünes.“ Er hält den Scanner über das grüne Objekt, das wie die Spitze eines Löwenzahnblattes aussieht, dass sich gerade durch den Erdboden bohrt, und schüttelt ebenfalls den Kopf: „Keine Anzeige. Als wenn da nichts wäre. Komisch.“

Atlan hält das Ganze zwar für äußerst interessant, aber er hat für Grünzeug nicht viel übrig. Außer als kleine Portion Blatt- oder Krautsalat mit Zitrone und Stevia angemacht. Er ist deshalb froh, als ihm von einem der Höhleneingänge her einer seiner Wissenschaftler zuwinkt und meint dann: „Professor, machen Sie hier weiter. Ich schaue mir mal die unbeschädigte Ruine bei der Höhle an.“

Als er bei der Ruine ankommt, zeigt der Archäologe mit der einen Hand aufgeregt auf im Eingang liegende Teile eines menschlichen Skeletts, mit der anderen auf seinen Kosmoarchäologscanner, und hebt einen Unterarmknochen auf: „Schaun Sie mal, Prinz. Alter etwa 12.000 nach irdischen Maßstäben gemessene Jahre, Todesursache: Ersticken durch Erdrosseln. Anschließend bis auf die Knochen abgenagt. Die letzten Spuren von nagenden Zähnen sind etwa fünf Tage alt.“

„Fünf Tage?? Wer geht denn nach tausenden von Jahren noch an die Knochen zum Nagen?!“

„Hundeartige und viele Arten von Ratten oder Mäusen. Das wäre ja aber noch normal.“

„Wieso? Was wollen Sie damit sagen?“

„Prinz Atlan. Diese Knochen hier wurden als letzte nicht von Säugetieren genagt. Die DNA-Kurzanalyse eingetrockneter Schleimspuren zeigt auf etwas anderes, … nämlich auf Pflanzen. - Und ich bin mir sicher, dass Professor Dong es mir bestätigen wird, dass dieses Zeug nicht ursprünglich von diesem Planeten stammt.“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 26 Jun 2012 - 21:47

An Bord der SAGITTARIUS sind wieder alle Mannschaftsmitglieder in der Kommandokanzel versammelt. Temari den Funkspruch der HEISENBERG.

"Alles klar, Kira, Lancet 1 ist startbereit, Du musst nur Deine Gerätschaften noch einladen, dann setzen wir Dich auf die Koordinaten des Camps."

Dann wendet sie sich an Paul.

"Was sagen Deine Messungen bezüglich H2O-Vorkommen?"

"Auf der Oberfläche und in der Atmosphäre finden sich lediglich Spuren. Aber unterirdisch habe ich im Bereich des Nordpols etwas ausgemacht - sieht aus wie eine große Wasserblase."

Temari nickt.

"Übertrage die Daten an Luke."

Zehn Minuten später meldet sich Wissenschaftsoffizier Kira aus der Lancet.

"Lancet 1 fertig zum Start, Kommander. TORB ist bereits überprüft. Countdown abfahren."

Leise zählt die weibliche Stimme den Start runter.

"Guten Flug", wünscht Temari, dann schwebt die Lancet ins All auf die Planetenoberfläche zu.
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 27 Jun 2012 - 2:19

Der Abend war schneller gekommen, als sie erwartet hatten. Der Tag des Wega-Planeten, den sie Wega-Alpha getauft hatten, war nämlich kürzer als ein irdischer Tag. Statt mindestens 12 Stunden Helligkeit und Sonneneinstrahlung, wie bei Arret oder Terra, waren es hier nur acht Stunden. Aber sie hatten viel geschafft, wenn auch das meiste, was sie entdeckt hatten, blankes Entsetzen hervorrief, wenn es nicht sogar mit Horrorszenarien verglichen werden konnte. Überall war der Boden übersät gewesen mit Skeletten von Männern, Frauen und Kindern. Und alle mit weit aufgerissenen Mündern - wie zum letzten Schrei. Soeben hält Professor Dong im Landungsboot bei geöffneter großer Schleuse eine Zusammenfassung, während draußen ein gemütliches Lagerfeuer brennt:

„Wir können also davon ausgehen, dass die ersten Messungen von Dr. Lindsay schon korrekt waren. Die Weganer scheinen auf diesem Planeten tatsächlich ausgestorben zu sein. Und das während einer technisch außerordentlich hoch stehenden Epoche. Nach arretischen Maßstäben gerechnet geschah das vor etwa 12.370 Jahren. Und es geschah plötzlich - sehr plötzlich!“

„Welche Zeit war das in etwa bei uns?“ fragt Atlan und ergänzt: „Ich meine: Wieweit hat das mit unserer Vergangenheit zu tun bezüglich Besiedlungen der Venus und der Erde?“

„Ich will das mal so umschreiben“, erklärt der Archäologe Dr. Lindsay: „Vor etwa 20.000 Jahren siedelten unsere Vorfahren auf dem Planeten Venus. Sie hatten etwa 5.000 Jahre Zeit, entschuldigt bitte die Bosheit in meiner Stimme, um den Planeten durch Umweltverschmutzung und Ausbeutung soweit zu bringen, dass er unbewohnbar wurde bzw. langsam so wurde, wie er heute ist und sie deshalb zur Erde flüchten mussten. Innerhalb dieser 5.000 Jahre hatten sie Kontakt mit den vegetarischen Weganern, die unsere Vorfahren mittels einer Invasion zu Sklaven machen oder sogar vernichten wollten. Sie standen technologisch schon damals weit über ihnen, wobei eines heute noch bei uns existiert: die Form der Kugelraumer.“

„Genauso ist es“, bestätigt Professor Dong. „Und wir können aus diesen Ruinen sogar noch heute Erkenntnisse mitnehmen, die von großer Bedeutung sind. Was mir allerdings überaus große Sorgen macht und mir absolut schleierhaft ist…“, - er macht eine Pause und schaut gedankenverloren in die Runde - „… dieses plötzliche Massensterben. Es muss so plötzlich geschehen sein, dass sie keine Zeit mehr hatten.“

„Zeit wozu?“ fragt ein Mitarbeiter.

„Um zu flüchten!“ antwortet Dong, zuckt plötzlich zusammen, wie vorher schon einige Male, und hebt einen Zeigefinger. „Pssst. - Hört ihr das nicht? - Dieses Knirschen?“

„Das Lagerfeuer!“ lacht einer laut auf.

„Nein.“ Atlan schüttelt den Kopf: „Ich höre es auch schon eine Weile. Und es wird immer lauter! Hört doch!“

Alle verstummen und stellen jedes Gespräch ein. Es ist mucksmäuschenstill. Nur das Lagerfeuer knistert leise. Und dieses schleichende Knirschen, als wenn ein Gummireifen sehr langsam über einen Kiesweg gerollt wird. Major Altus stellt drei seiner bewaffneten Leute ab, um die Umgebung mit Nachtsicht- und Röntgenbrillen abzusuchen. Es bleibt gespenstisch ruhig.

Plötzlich ein schriller Schrei. - Noch einer. - Dann Ruhe. Alle warten angespannt, bis aus der Dunkelheit jäh einer der Männer auftaucht. Blutüberströmt und mit letzter Kraft torkelnd. Kurz vor dem Feuer bricht er zusammen. Die Hände am Hals, als wenn er keine Luft mehr bekäme. Ein Arzt eilt sofort zu ihm und setzt ihm eine Sauerstoffmaske auf. „Die Pflanzen - die Pflanzen…“, röchelt der Mann.

Atlan hatte sich auch sofort zu ihm gekniet. „Was ist mit den Pflanzen?!“ fragt er ihn laut. „Rede, sag es: Was ist mit den Pflanzen?!!“

Der Schwerverletzte holt unter der Maske tief Luft und stößt dann stöhnend hervor: „Sie fressen…! - Sie fressen … uns!!!“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 27 Jun 2012 - 2:25



Er schläft.
Eigentlich hat er einen ruhigen, einen sehr tiefen Schlaf, der sich von nichts stören lässt - aber das ist in Ordnung, schließlich hat er sich angewöhnt, präzise eine Stunde vor Arbeitsbeginn aufzuwachen und sich dann daran zu machen, seinen Job zu erledigen. Heute wird er allerdings durch eine sanfte, zärtliche Berührung geweckt, schaut in zwei grasgrüne, ihn verzaubernde Augen und stellt fest, dass seine 1. Offizierin, Agatha Silverbird, ihn anlächelt.
"Hey, Cal."; lächelt sie, "Los, Faultier, raus aus den Federn, wir haben seltsame Sensorendaten ausfindig gemacht."

Nach einer ausgiebigen Dusche ist der Kommandant der DRAGONFLY dann endlich auf dem Weg zur Kommandokanzel.
Er wirft einen Blick in die Runde, lächelt und sagt: "Wie sprach der weise Erpel? Let's get dangerous."


Zuletzt von Admin am Mo 2 Jul 2012 - 6:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Auf gegenwartliche Ausdrucksweise umgestellt.)
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 27 Jun 2012 - 7:19

"Paul, gib mir mal eine Leitung zum Landungstrupp der HEISENBERG."

Der Angesprochene nickt und bedient eifrig seine Instrumente.
"Kanal offen, Kommander", bestätigt er sodann.

"Majoroberst Temari an Oberst Krikorow. Luke, in ungefähr zwanzig Minuten landet meine Wissenschaftsoffizierin Kira bei Eurem Camp. Sie hat ein Analysegerät von Chroma dabei, mit welchem seinerzeit Wissenschaftler die niedere Vegetation auf den Planetoiden untersucht haben, die durch das Anheizen der terranischen Sonne entstanden ist. Ich bitte um Einweisung der Lancet!"

Statisches Knacken in der Leitung, dann ertönt die Stimme von Kira:

"Kommander, ich erhalte jetzt einen Leitstrahl von der Planetenoberfläche. Leite Landesequenz ein."

Temari bestätigt kurz und lässt sich dann in ihren Sessel fallen. Viel mehr hat sie für den Moment nicht zu tun, und so warten sie und ihre Besatzung mit Spannung auf die ersten Daten, die ihnen die Wissenschaftler der HEISENBERG senden werden.
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 27 Jun 2012 - 9:26

Die Mannschaft der ORION 18 nutzt, wo andere am Arbeiten sind und Forschungen betreiben, die wunderbare Gelegenheit, eine ruhige Kugel zu schieben. Einige hatten sich schon vor einer Weile in ihre Kabinen begeben, um ein Schäferstündchen zu halten, andere sind in der bordeigenen Kantine und vernichten die letzten Schokopralinchen, die Köchin Dorn vom „Fettauge“ mitgebracht hatte und wieder andere spielen das immer noch beliebte Samba-Canasta in 3D mit sich unterhaltenden und streitenden Königen, Damen und Buben.

McLane hat es sich auf der Brücke bequem gemacht, die Füße auf dem leeren Sessel neben sich ausgestreckt, und horcht den hochwissenschaftlichen Ausführungen und Informationen von Oberst Krikorow und seiner Besatzung mit den entsprechenden Antworten von Majoroberst Temari bzw. Leutnant Kira. Er kann beruhigt die Sache laufen lassen, denn hier sind wahre Profis am Werk, worauf er sich blind verlassen kann.

Aber plötzlich springt Fähnrich Panga wie von einer Nadel gestochen auf, verzieht schmerzhaft das Gesicht und hält sich mit beiden Händen den Kopf. Dabei stößt er, vor Schmerzen die Zähne zusammenbeißend, ein lang gezogenes „Nhnnn…“ aus.

Cliff springt gedankenschnell zu ihm hin und hält ihn von hinten an beiden Händen fest. „Panga! Was hast du?!!!“

„Mein Bruder!“ stößt Panga gequält hervor. „Er ist in großer Gefahr!!! - Wir müssen ihm helfen!“

„Wir können jetzt nicht zu ihm. Er ist in einem anderen System, fast 75 Lichtjahre entfernt. Was ist denn dort?!“

Panga antwortet schon etwas ruhiger, sodass Cliff ihn loslassen kann: „Fremde Lebensform. Kommt von weit her. Ist böse und bedroht ihn.“

McLane schaut Johnny van Hallen an, der von Panga’s Schrei geweckt worden war und jetzt neben ihm steht: „Was denkst du grade?“

„Sicher das Gleiche wie du“, antwortet Johnny ruhig. „Wenn es jetzt im Moment passieren würde, kämen wir sowieso zu spät. Ich denke mal, die ATLANTICA ist ein großes Schiff. Da wird es mit Sicherheit einen Ausweg geben.“

Cliff stößt einen Seufzer aus. „Gut. Warten wir auf eine Nachricht.“


Aber dies beruhigt Panga bestimmt nicht…


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 28 Jun 2012 - 2:43

Noch bevor Atlan irgend etwas sagen kann, übernimmt Major Altus, der Kommandant der Jägerstaffel, das Kommando: „Sofort in das Landungsboot. Alle Jägerpiloten in ihre Maschinen. Gefechtsstellung einnehmen!“

Dr. Lindsay klopft Atlan leicht auf die Schulter: „Mein Prinz, das hier habe ich noch in der Höhle gefunden. Ich konnte nichts damit anfangen. Aber jetzt ergibt das einen Sinn, wieso wir bei Licht nichts mit denen zu tun bekamen.“ Er überreicht Atlan eine Folie, auf der mit einem spitzen Gegenstand etwas eingekratzt worden war. „Vorsicht, das ist über 12.000 Jahre alt!“

Atlan nimmt die Folie entgegen und liest eine uralte Schrift der Weganer, die im ganzen Universum bekannt ist: „Sie kommen nur Nachts!

Dr. Lindsay klopft ihm abermals auf die Schulter. Atlan schaut auf, sieht das erschreckte Gesicht vom Doktor, blickt in die angegeben Richtung und sieht im ersten Augenblick - nichts. Dann fällt ihm auf, dass das Schwarze der Nacht einem Dunkelgrün gewichen ist, in dem es wabert und wuselt und raschelt und rauscht. Eine riesige Wand aus Pflanzen, die über fünf Meter groß erscheint, und wo von oben riesige gelbe Köpfe mit blinkenden Gebissen auf sie nieder schauen. Atlan kann einen Schrei nicht mehr unterdrücken. Andere haben es auch erkannt, fallen in den Schrei ein und flüchten in das Landungsboot. Atlan aber bleibt starr vor Schreck stehen. In seinem Kopf wirbeln die Gedanken durcheinander, weil diese Wand stehen bleibt: Wenn diese Wand nämlich bedeutet, dass sie aus den Pflanzen besteht, die zwei seiner Mannschaft getötet haben … warum greift dieses grüne Ungetüm dann nicht einfach an?!

Urplötzlich fällt sein Blick auf die knisternden Holzscheite vor ihm, die langsam in sich zusammen fallen. Die Flammen werden kleiner. Die Pflanzenwand kommt näher.

Das Lagerfeuer!“ durchzuckt es ihm. „Es hat Angst vor Feuer!“ Vorsichtig stößt er dem ebenfalls starren Lindsay an, bis der ihn anschaut. Stumm deutet Atlan auf den Satz der Folie und auf das Lagerfeuer. Der kapiert. Und als das Feuer erlischt, springt Atlan in seinen Jäger und startet durch. Die Fähre startet auch - oder will es - versucht es - bäumt sich auf…

Es ist ein sinnloses Unterfangen: Das Landungsboot wird von den starken Pflanzen festgehalten und langsam bedeckt.


Die ganze Nacht versuchen die Jägerpiloten, und auch die automatischen Punktphaser der ATLANTICA, die starken Blattstiele mit ihren Laserstrahlen vom Boot zu trennen. Aber es ist so wie bei der griechischen Hydra: wird ein Stiel durchtrennt, wachsen zwei neue nach.


Müde, abgeschlafft und im Glauben, verloren zu haben, schauen die Piloten zu, wie am Horizont des Planeten die weiße Sonne Wega aufgeht. Und werden plötzlich putzmunter, als einer der Piloten mit einem Freudenschrei meldet: „Das Zeug zieht sich zurück!!!“

Und tatsächlich ist das Landungsboot bald wieder frei. Atlan aber denkt aber gleich einen Schritt weiter und zuckt bei seinen eigenen Gedanken zusammen: „Wenn diese Mörderpflanzen als Sporen von weit weg kommen, dann könnte es auch da sein, wo Temari, Luke und Cliff gerade sind. Sie müssen gewarnt werden!

Eiligst meldet er den Vorfall an Oberst Thorens von der ATLANTICA weiter: „Geben Sie über Interkosmos eine Alpha-Order an alle Schiffe des Raumverbandes durch, schildern Sie unseren Fall und warnen sie vor Sporen, die nicht von dem Planeten stammen, wo sie sich gerade befinden. Als Pflanzen haben sie tagsüber ein Aussehen wie gewöhnlicher gelb blühender Löwenzahn, nachts verwandeln sich die Blütenköpfe der Pflanzen in echte Löwenmäuler mit scharfen Gebissen. Hier auf Wega-Alpha findet ein echter Überlebenskampf zwischen den Tieren und den Pflanzen statt. Krikorow und Temari sollen untersuchen, woher diese Sporen kommen. Denn wenn sie aus einem entlegenen Teil des Universums stammen, könnte das die schlimmste Invasion werden, die die Menschheit aller Planeten je erlebt hat.“


Oberst Thorens reagiert sofort und binnen einer Minute geht die Meldung raus an TRAV, GSD und ORB, an die Kreuzer ORION 18 und LACERTA und ganz besonders an die Forschungsschiffe SAGITTARIUS und HEISENBERG.


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 28 Jun 2012 - 23:23

Die Lancet der SAGITTARIUS hat neben Camp 1 aufgesetzt und der Oberst die Chromanische Wissenschaftlerin begrüsst.Sowohl die Roboter als auch die Besatzungsmitglieder haben in der zwischenzeit das Camp errichtet.
Zwei Komplexe sind entstanden.
Beide gleichen sich rein äusserlich sind aber von Einrichtung und Funktion Grundverschieden.
Jeder der Aufgebauten Komplexe hat eine Zentrale Kuppel in der Mitte, von der acht
Röhrenförmige Gänge abzweigen die in jeweils einer kleineren Kuppel enden.zwischen jeweils zwei der Röhren liegt einmal die Hauptschleuse. Beide Komplexe verfügen über eine solche und einer Röhre, die beide Komplexe miteinander verbindet.

In einem der Komplexe sind die Wissenschaftler untergebracht und die Versorgungseinrichtungen ebenfalls.
Der zweite Komplex ist den Laboratorien vorbehalten.

Und in eben einem dieser Labore beugt sich gerade Dr. Sabine Klingenberg über einen Objektträger mit gelben Samen der vorgefundenen Moose.Dieser Objektträger liegt unter einer Sicherheitshaube und Dr. Klingenbergs Hände stecken in schwarzen Arbeitshandschuhen deren Eingriffe mit der Haube verbunden sind..

Wie auch schon zuvor dem Oberst kommt es auch der Wissenschaftlerin komisch vor, das sich diese Fähigkeit zur Aussamung der Moose in einer derart dünnen Atmosphäre entwickeln konnte.

Sie vermutet, allerdings vorerst nur in ihren gekritzelten Aufzeichnungen, das es sich bei den Samen nicht wirklich um Samen handelt. Denn sowohl die Struktur der Muttermoose als auch der gelben länglichen Kapseln in Micromillimetergrösse verwirren die Attraktive Frau ungemein. Neben ihr steht die Chromanische Wissenschaftlerin deren Aussage nach diese Dinger nicht im Zusammenhang mit den Ergebnissen der damaligen Sonnenversuche stehen.

Nun, zumindest der Chemische und Biologische Aufbau folgt einem Streng universellen Muster. Das warum allerdings ist eine völlig andere Frage.

Einge lange Testreihen der Sequenzierer später stöhnt sie allerdings überrascht auf.

„Dr. Klingenberg an Oberst Krikorow...............Luke, als ihr die Atmosphäre des Planeten eingeatmet habt, wie schnell bekamt ihr einen Hustenreiz?“
„Zuerst Lt . Ferruci, der wie er mir vorhin sagte schwacher Allergiker ist, bei mir setzte die Reaktion später ein, Ca ein bis zwei Minuten.......Warum Sabine? „

Ich habe in einer der Testreihen ein Merkwürdiges Ergebnis erzielt........begebt euch beide in die Krankenstation und lasst unseren Medizinmann einen Lungengewebetest durchführen.......so Gründlich wie möglich. Jede kleinste Verletzung des Lungengewebes oder der Kapillaren möchte Ich als Ergebnis hier unten auf meinem Schirm sehen. Der Dr. soll euch eine Fliege schlucken lassen.“
„Bist Du Irre Sabine? Ich schlucke doch keine Insekten.“

Dr. Klingenberg lacht in die Kamera.
„Nun, genaugenommen sollst Du das Ding auch nicht schlucken, sondern Einatmen. Eine Fliege ist ein Autonomer Lungenscanner der sich im Luftsack relativ frei bewegen kann ohne einen Hustenanfall zu erzeugen.“

„Was genau erwartest Du Sabine? „ fragt der Oberst, obwohl ihn gerade ein verdammt unangenehmes Gefühl beschleicht.
„ Ich hoffe, nicht das zu finden was Ich erwarte.Richte Dich darauf ein......vorsichtshalber, das Petra das Kommando übernimmt bis alles weitere geklärt ist...........Du und Leutnant Ferruci sind vermutlich zu diesem Zeitpunkt schon schwerkrank. Ausserdem möchte Ich, das kein einziges Ausrüstungsteil in das Innere der Stationen gelangt, wenn es mit der Aussenatmosphäre in Verbindung gekommen ist. Das ist mein absoluter ernst Luke........und es war mir bisher noch nie so ernst mit irgendetwas wie gerade eben. Aber eine These zu meiner Vermutung bekommst Du nicht..........das ganze ist so verrückt das Ich nicht meine Reputation in die Waagschale werfe und mich zum Gespött aller Wissenschaftler der Expedition mache , sollte Ich falsch liegen..........Und Professor Bienlein soll herunterkommen......Ich brauche den alten Knaben hier und er wird diese Untersuchungen auf keinen Fall verpassen wollen.“

Auf Lukes Unterarmen zeichnet sich deutlich eine Gänsehaut ab als er das BSA betätigt und Lt Ferruci in die Krankenstation beordert.

Den Doktor hat er schon verständigt bevor er sich selbst, mit Umweg über Petras Kabine auf den Weg in die Krankenstation macht.

Die Umfangreichen Untersuchungen nehmen einige Stunden in Anspruch. Die Fliegen scannen langsam jede verborgene Falte in den Lungenflügeln der beiden Astronauten........während gleichzeitig Blutuntersuchungen und allgemeine Laborwerte aufgezeichnet werden .

Der Doktor ruft schliesslich beide in seinem Besprechungsraum.

„Also.........die Scans haben Ergeben das es sich bei euren Beschwerden, denen ihr euch noch nicht bewusst seid, nicht um so etwas wie eine Infektion handelt. Das ist einerseits eine gute Nachricht. Aber wie alles gute gibt es dabei auch schlechtes.
Euer Lungengewebe ist an den Stellen, wo ihr mit den Samen in Berührung gekommen seid , weitgehend zerstört.So etwas habe Ich noch nicht gesehen und Dr. Klingenberg auch nicht........bisher. Diese Zerstörungen sind definitiv durch Umwandlung von Eiweissproteinen entstanden und sie haben eure gelben Freunde, die ihr eingeatmet habt, ziemlich KO gemacht. Diese Dinger zerstören Eiweissbausteine ….....sie verwerten sie aber nicht. Das ist Seltsam. Mit den Untersuchungen auf dem Planeten durch Dr. Klingenberg aber ergibt das einen Sinn.
Lebensformen, insbesondere Pflanzliche Lebensformen sind oftmals gezwungen seltsame Methoden zu entwickeln um ihre Unbeweglichkeit auszugleichen.
Mit anderen Worten, diese Moose auf dem Planeten können nicht laufen.“

Der Dr. setzt sich auf die Tischkante, fasst an sein Kinn und überlegt eine Weile, wie er nun weiter erklärt.Er wird Unterbrochen, von einer Hyperspruchübertragung der ATLANTICA aus dem System Wega. Nachdem die Alpha Order Prinz Atlans verklungen ist schauen sich der Dr. und der Oberst erschüttert an.

„Petra, ein Hyperspruch an die ATLANTICA, die SAGITTARIUS und die ORION 18........Aussenteam Fomalhaut hat vermutlich Kontakt zu Sporen. Aggressivität bestätigt aber noch keine Beweise. Ich schlage vor, den Kleinplaneten und die HEISENBERG unter vorläufiger Quarantäne zu stellen Da es sich um einen Biologisch / Medizinischen Notfall handelt , ist der Kommandierende Offizier der Expedition nach § 194. 8 der Raumdienstvorschriften berechtigt eine Quarantäne bis zur Bestätigung durch TRAV/ORB zu verhängen und bis zur Bestätigung durch die Erdregierung. Sowie wir die auf Fomalhaut eingetretene Situation Analysiert haben übermitteln wir alle Fakten an die ORION , ATLANTICA und SAGITTARIUS. Ich hoffe, die Quarantäne erweist sich als unnötige Massnahme und nur als vorübergehend aber es sieht ernst aus ,Cliff.“


Krikorow wendet sich wider an den Doktor.
„Und nun in Ruhe weiter mit ihrer Erklärung Doktor“
Der Doktor fährt, allerdings Sichtich aufgeregter als vorher, mit seiner Erklärung fort.
„Und deshalb muss das, was ihre Weiterexistenz ermöglicht, eben zu ihnen kommen.Es ist jetzt natürlich erst nur eine Vermutung.......aber wir......äh Dr. Klingenberg , Professor Bienlein und Ich, gehen davon aus, das sie Angegriffen wurden. Dieses gelbe Zeugs ist kein Samen und sorgt für Fortpflanzung. Wenn wir damit richtig liegen sorgt dieser Staub dafür, das Höher Entwickelte Lebensformen durch die Eiweisszerstörung so geschwächt werden, das sie in den Moosen verenden und dort das Tierische Eiweiss beim Verwesungsprozess den Moosen zugeführt wird und deren Entwicklung ermöglicht. Ob der Samen dabei speziell die Atmungsorgane angreift oder das in ihrem Fall nur ein Zufall gewesen ist, das ist ohne Belang. In einem Schnelldurchlauf hat Sabine den Moosen in ihrem Labor Eiweiss in verschiedenen Konsistenzen zugeführt und das Ergebniss ist erschreckend wie Faszinierend zugleich. Die Moose Assimilieren das Eiweiss im Zersetzungsprozess und entwickeln sich innerhalb weniger Zellteilungsgenerationen weiter.

In diesem Fall entwickelt sich aus den Moosen ein Blattwerk mit einem Blütenstamm........allerdings ist diese Blüte mit Vorsicht zu geniessen. Sie richtet sich , und das beschleunigt sich von Generation zu Generation nach beweglichen Eiweiss aus. Dann spuckt sie eine Aminosäure aus, die ein Lebewesen, welches auf den Coctail reagiert Augenblicklich wie eine Eiche mit der Kettesäge fällt. Nicht alles reagiert auf diese Säure, stellte Dr. Klingenberg fest. Nur Eiweissverbindungen die schon einmal mit dem gelben Staub in Verbindung traten werden zu Grundlage dieser Biologischen Schockwaffe. Und ein Ende der Mutationen der Stammpflanzen ist noch nicht absehbar. Dabei ist es Interessant, das der Grundbaustein offenbar nicht so Aggressiv ist, sondern dieser Baustein so Multifunktionell ist, das er bei erreichen bestimmter Voraussetzungen so gut wie in jeder Umgebung angepasste Entwicklung ermöglicht.............

Ich und auch die beiden anderen möchten vorsichtig vermuten, das unsere Suche nach den Sporen Erfolgreich war. Auch wenn das Ergebnis noch unabsehbar ist. Nur soviel.........alle Entwicklungsergebnisse auf diesem Fomalhautplaneten bedeuten nicht, das diese Sporen einer bösen Idee entsprungen sind, sondern sie sind Lebensbausteine, die sich Multifunktionell anpassen können um Universelles Leben, in welcher Form auch immer, zu erzeugen. Das sie in diesem fall Eiweiss fanden ist eher unserem Besuch zu verdanken........sie hätten auch nach Jahrhunderte oder Jahrtausende langem Warten auf Sillikate stossen können und eine Verwendung dafür gefunden. „

Oberst Krikorow schaut eine Minute erschüttert vor sich hin, bevor er die Initiative ergreift.

„Kommandant an Brücke........alle aufgezeichneten Vorkommnisse sowie die eben mitgeschnittenen Zwischenfrequenzaufzeichnungen und Tonbandaufzeichnungen der Erläuterungen des Doktors und Dr Klingenbergs als gebündeltes Paket auf die ORION 18 , die SAGITTARIUS und die ATLANTICA ….....sofort. Danach soll die beiden Aussenteams Messungen vornehmen, wann diese Sporen vermutlich auf dem Planeten niedergegangen sind und ob es sich um ein unmittelbar Invasorisches oder eine Absehbar Natürliches Phänomen handelt. Also auch Tiefenbohrungen.......sie sollen uns Anfordern wenn wir unseren Tiefenbohrer zum Einsatz bringen sollen.
Petra........solange nicht hinreichend geklärt ist, ob die gelben Ableger der Mutterpflanzen sich fortpflanzen oder nur eine einmalige Aufgabe hatten und nun deaktiv bzw, verbraucht sind , bleiben Lt. Ferruci und Ich in der Quarantänestation. Ich möchte über jeden Schritt Informiert werden den ihr unternehmt. Pass mir auf das Schiff auf kleine, Trau Dich zu fragen, bevor Du mit der HEISENBERG lieber Gott spielst.........Ich bin bald wider bei euch.....Krikorow Ende.“

_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 29 Jun 2012 - 9:25

Nach der Nacht des Kampfes gegen einen Gegner, den sie nicht fassen konnten, folgt ein hektischer Tag. Major Altus lässt die Pflanze ausreißen, dem er die ganze Schuld an dem Überfall gibt. Professor Dong zeigt übergroßes Interesse daran und lässt sich daraufhin den ganzen Tag nicht blicken. Atlan und die anderen beseitigen zuerst die Schäden am Landungsboot und sorgen dafür, dass er nahe bei einer der Höhlenruinen auf sicherem Felsboden steht. Zwischendurch sehen sie, dass Professor Dong mit einigen seiner Mitarbeiter in den nahen Wald geht, dort herum gräbt, mit vollen Armen zurück kommt und sich wieder in das kleine Labor des Zubringers verkriecht.

Gegen Mittag kommt er endlich wieder heraus und holt alle zu sich. „Leute, ich habe was ganz wichtiges heraus gefunden!“

Interessiert kommen alle Expeditionsteilnehmer näher und Professor Dong beginnt mit seinen Ausführungen: „Ich werde versuchen, es so zu erklären, dass es jeder verstehen kann. Zuerst aber die Tatsache, dass die Pflanze, die uns angegriffen hat, ursprünglich nicht von diesem Planeten stammte. Denn alle anderen Pflanzen machen einen großen Bogen um sie, als wenn sie wüssten, dass die - ich sage mal: „Mörderpflanze“ - nicht dazu gehört. Mein Gedankengang beruht auf einem Kern der Kriminologie, wo es heißt: „Die Falle trägt den Fluchtweg bereits in sich.“ Er macht eine kleine Pause, während seine Zuhörer ihn nur staunend anschauen.

Dann fährt er fort: „Ich habe mir den Rest der Leichen unserer toten Kollegen angeschaut, habe etwas seziert und festgestellt, dass als erstes die Lungen angefressen waren und dann erst die Haut. Vollkommen unverständlich, weil jedes Säugetier von außen nach innen frisst. Bei näherer Betrachtung stellte ich dann kleines sporenartiges Material fest, welches sich an Eiweißverbindungen heftet und das Gewebe zerstört. Das ist also der Beweis, warum sich alle Toten und auch die Skelettierten mit den Händen den Hals halten: Weil sie ersticken.“

„Dann deckt sich das ja mit dem, was die HEISENBERG meldet, oder?“ will Major Altus wissen.

„Richtig. Die Sporen dringen ein, beschädigen das Atmungssystem, das Säugetier erstickt und wird dann gefressen.“

„Und wieso ist uns allen noch nichts weiter passiert?“

„Weil die Pflanze schon älter ist, wahrscheinlich sogar geschwächt, und es Nachts passiert, wo wir nicht darauf gefasst waren.“

„Und weil es hell bei uns war!“ warf einer ein.

„Oja. Aber nicht wegen der Helligkeit wurde es abgeschreckt, sondern wegen dem Feuer. Denn da brannte seinesgleichen und es wich vor Ehrfurcht zurück.“

„Haben Sie schon eine Idee, was uns heilen könnte, wenn wir von den Sporen getroffen sind?“ mischt sich Atlan ein.

„Ja-a. Efeu!“ Professor Dong schaut triumphierend in die Runde - und erklärt auch gleich weiter: „Der Efeu ist schon seit Urzeiten bei Lungenproblemen und bronchialen Beschwerden hilfreich. Und obwohl sämtliche Pflanzenteile giftig sind, finden sie in der Medizin wegen ihrer schleim- und krampflösenden Eigenschaften Verwendung in Mitteln gegen Bronchitis. Pflanze gegen Pflanze, das ist der Ausweg. Homöopathie nennt sich dieses bei den Terranern, gleiches mit gleichem bekämpfen.“

„Haben Sie schon einen Hinweis für die HEISENBERG?“

„Auch das habe ich schon fertig. Alle Zutaten sind auf der FA-2790 verfügbar. Efeu und Löwenzahn, falls sie schon kontaminiert sein sollten. Soviel ich weiß, ist dort eine Wissenschaftlerin von Chroma dabei, die weiß, was zu tun ist. Denn hier müssen zwei giftige Inhaltsstoffe des Efeus, nämlich Hederasaponin C und Falcarinol, mit dem Phenolcarbonsäurederivat und dem Inulin des Gemeinen Löwenzahnes im Verhältnis 2:1:3:6 gemischt werden. Derjenige Kranke, der es bekommt, wird wahrscheinlich Kopfschmerzen, einen erhöhten Puls, Krämpfe und vielleicht sogar einen Schock erleiden müssen, aber nach einer fiebrigen Nacht hat er oder sie es überstanden. Was natürlich besser ist, als Ersticken.“

„Kann ich das so zur HEISENBERG durchgeben?“ Major Altus hat schon sein HSG zur Hand, um dieses zur ATLANTICA weiter zu geben.

Professor Dong schüttelt den Kopf: „Geben Sie mir Ihr Gerät. Ich mache es lieber wegen der genauen Dosierung.“

Kurze Zeit später ist es in den Zentralen von Terra, Arret, Chroma und Aton und auch bei der kleinen Flotte nahe Fomalhaut angekommen.


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Sa 30 Jun 2012 - 10:54

Kira ist froh, mit Sabine zusammenarbeiten zu dürfen. Dass
Temari sie allein auf den Planeten geschickt hat, ist ein großer
Vertrauensbeweis. Sie will dieses Vertrauen nicht enttäuschen, so schwer es
auch ist. Die Begrüßung durch Oberst Krikorow - einem Mann! - nach ihrer Landung mit der Lancet war ihr zunächst unangenehm gewesen, obwohl sie ihn schon aus dem Starlight Casino kennt. Jedoch hatte er sie sogleich in die Laborkuppel zu Sabine geführt, und nun kann Kira sich voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren. Sie weiß, dass sie sich nur schwer an die Gleichstellung von Frauen und Männern gewöhnen würde, so wie es auf der Erde üblich war. Für ihr Empfinden sind Männer hier sogar eher etwas dominant. Aber sie würde sich bemühen und jetzt galt es, den Sporeninfizierten schnelle Hilfe zukommen zu lassen.
Soeben studiert Kira noch einmal die Interkosmos-Nachricht der ATLANTICA. Efeu und Löwenzahn!

Kiras Stimme kingt durch den Atemschutz, den hier jetzt alle tragen, gedämpft, als sie sich an Sabine wendet:
"Ich habe auf der SAGITTARIUS ein Medikament, das den Krankheitsverlauf zumindest verlangsamen könnte, bis die frischen Zutaten von der FA-2790 hier eintreffen und verarbeitet werden können."
Die Wissenschaftlerin der HEISENBERG nickt ihr zu, woraufhin Kira sofort Kontakt aufnimmt:
"Außenposten Kira an SAGITTARIUS, Kommander Temari!" spricht sie in ihr ASG. Sofort kommt die Empfangsbestätigung durch Paul Cushing, dann hört sie die Stimme ihrer Kommandantin:
"Kira, ich höre Dich!"
Kira kommt sofort zur Sache: "In meiner Kabine befindet sich im Medikamentenschrank eine grüne Amphore von Chroma..."
Bevor sie den Satz beenden kann, fällt Temari ihr ins Wort: "Hedelix!"
"Genau, der gute alte Hedelix. Ich benötige die Amphore so schnell wie möglich! Wir können damit die Zeit, bis das Efeu-Löwenzahn-Medikament zubereitet ist, überbrücken."
"Habe verstanden. Ich bringe es persönlich ins Expeditionscamp! Temari Ende."
Zufrieden schaltet Kira ihr Funkgerät auf Standby. Dann gibt sie eine kurze Erklärung für Sabine:
"Hedelix ist eine uralte Medizin gegen Bronchialerkrankungen, die es schon im 20. Jahrhundert auf der Erde gab. Damals war der Hauptbestandteil Efeublätter-Trockenextrakt. Die Mediziner von Chroma haben es weiterentwickelt. Bei der Besiedlung von Chroma wurden etliche Pflanzen von der Erde dort kultiviert. Durch die besonderen Eigenschaften des Bodens und des Klimas haben sich dort natürlich auch die terranischen Pflanzen anders entwickelt. Hedelix ist jetzt ein hochwirksames, sagen wir mal, Allheilmittel für jede Art von Lungenerkrankungen. Ich bin mir sicher, dass es uns helfen wird, den Betroffenen Linderung zu verschaffen und sie am Leben zu halten, bis wir das endgültige Medikament hergestellt haben."
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 1 Jul 2012 - 7:33

„ORION 18, hier LACERTA. Aktueller Statusbericht: Keine besonderen Vorkommnisse. Der Rückraum ist ruhig: bisher wurden keine die Flotte oder unsere Welten und Anlagen gefährdenden Kometen, keine entsprechenden Irrläufer, keine fremden Schiffe, keine unbekannten Signale, keine gefährlichen Strahlungen und überhaupt keine sonstigen Auffälligkeiten im Raumüberwachungsgebiet festgestellt. Die LACERTA ist voll einsatzbereit. Bordinterne Umbauten sind fast komplett abgeschlossen. Unser gegenwärtiger Auftrag wird fortgesetzt: Wir halten weiterhin die Rücksicherung aufrecht und damit den Rückraum frei, LACERTA Ende."
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 1 Jul 2012 - 9:39

McLane schreckt auf, als die Meldung der LACERTA herein kommt. Zuvor hatte er den Berichten der ATLANTICA, der HEISENBERG und der SAGITTARIUS gelauscht und war dabei trotz Spannung vor allem bezüglich der unvorhergesehenen Ereignisse vor Übermüdung kurz eingenickt.

„Soll ich bestätigen, Commander?“ fragt Fähnrich Panga, der mit ihm auf der Brücke Wache schiebt.

„Ja, tun Sie das“, antwortet McLane. „Teilen Sie ihnen auch unser Mitgefühl mit: Bei uns hat sich trotz der schwer angegriffenen Gesundheit von Oberst Krikorow und den versuchten Morden auf Forschungsteilnehmer der ATLANTICA auch schon Langeweile ausgebreitet. Damit will ich keineswegs die Leistung der anderen Schiffe schmälern, aber ein wenig Action auf das eigene Konto wäre nicht zu verachten.“ - McLane hält inne und richtet sich auf. - „Oha, war das ein geschwollener Satz!
Dann winkt er ab: „Naja. Aber die wissen sicher schon, was ich meine.“

Panga lächelt dezent: „Ich brauche auch Ablösung, Commander. Aber darf ich vorher noch ein Gefühl äußern?“

„Na klar, Fähnrich.“

„Da ist etwas, was ich nicht verstehe.“

„Und was? Erzählen Sie.“

„Ich stelle keine feindliche Aktivität fest. Aber irgend etwas passiert bald. Ich glaube sogar, direkt in unserer Nähe.“

McLane horcht auf: „Mit uns?“

„Nein, nicht direkt.“ - Panga zögert und zuckt schließlich mit den Schultern. - „Ich weiß es nicht, Commander.“

McLane steht auf. „Dann lassen wir uns überraschen und ablösen.“ Er drückt auf die BSA-Taste: „Leutnant Lai Mant Chu und Leutnant Harald Svensson auf die Brücke bitte.“



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 1 Jul 2012 - 9:52

In diesem Moment zeigen die Instrumente aller Schiffe eine heftige Explosion im System Fomalhaut an. Betroffen ist ein anderer Kleinstplanet unweit des zurzeit zu erforschenden Planeten. Die SAGITTARIUS steht der Ortung nach dem Geschehen am Nächsten, kann sich aber nicht darum kümmern, weil sie mit den Forschungen beschäftigt ist.




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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 1 Jul 2012 - 20:31

Temaris Lancet hat vor wenigen Minuten den Rumpf der SAGITTARIUS verlassen. Neben dem überlebenswichtigen Medikament hat sie noch weiteres medizinisches Equipment mitgenommen, welches auf Chroma für die Behandlung von Lungenerkrankungen verwendet wird. Sobald die Efeu- und Löwenzahnbestandteile vom Fettauge eintreffen würden, würde sie Sabine und Kira bei der Herstellung des Medikamentes nach besten Kräften unterstützen.

Temaris Gedanken kreisen um die bevorstehende Aufgabe, als ihre Lancet von einer heftigen Druckwelle erfasst wird. Fast zeitgleich vernimmt sie einen heftigen Knall - nein, eher einen Donnerschlag. Die Lancet gerät ins trudeln, die Instrumente spielen für einen Moment verrückt, und Temari hat alle Mühe, die kleine Raumkapsel wieder unter Kontrolle zu bekommen.

"Lancet 2 an SAGITTARIUS: Ist bei Euch alles in Ordnung? Was sagt die Raumüberwachung zu diesem Vorfall?"

Dann meldet sich die Stimme von Paul Cushing:
"Alle Absorber sind voll in Betrieb, es hat nur ein wenig gewackelt. Ansonsten alles in Ordnung."

"Wohar kam diese Druckwelle?"

"Direkt von nebenan, um es so auszudrücken. Die Abtaster zeigen eine heftige Explosion auf dem Nachbarplaneten F-035 an. Ursache unbekann."

"Samana, Ihr bleibt auf Position! Lichtspruch an LACERTA, Kommander Wirich: Alphaorder! Setzen Sie Kurs auf den Nachbarplaneten F-035 und untersuchen Sie die Ursache für diese Explosion! Bringen Sie sich und Ihre Mannschaft nicht unnötig in Gefahr! Berichterstattung unmittelbar an General McLane, dieser wird die übrigen Expeditionsteilnehmer informieren. Das war eine Alphaorder! LACERTA, bitte um Bestätigung!"

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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 2 Jul 2012 - 5:24

McLane will gerade die Brücke verlassen, um ein gemütliches Mittagsschläfchen zu halten, als es donnert. Lai Mant Chu flitzt zum Pult der Raumüberwachung: „Cliff, eine Explosion unbekannter Herkunft und Ursache auf dem Planeten F-035.“

„Sofort scannen und Zentrum feststellen. Dann einen Jäger rausschicken.“

„Tut nicht mehr nötig, Cliff. Majoroberst Temari hat schon die LACERTA damit beauftragt.“

„Danke Chu. - Dann geh ich jetzt schlafen. Weck mich, wenn die Galaxis zusammen bricht. Das möchte ich nämlich gerne sehn.“ Und während McLane seufzend im Zentrallift verschwindet, hört man ihn noch murmeln: „Egal, wo ich hinfliege: Immer ist ein Fettnäpfchen oder ein Kataströphchen vor mir da. Das war vor 50 Jahren schon so und hat sich bis heute kein bisschen geändert …“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 2 Jul 2012 - 6:35

Luke macht es sich in der Pneumoliege seiner Quarantänekabine bequem und sucht sich gerade ein Hörbuch aus.

Da fährt ein gewaltiger Ruck durch das Schiff, welcher ein plötzliches Schlingern verursacht. Gleichzeitig donnern die Aggregate der Prallfeldabsorber los und das Schiff liegt wieder still. Er verkneift sich, sofort die Brücke zu rufen, denn ein Schiffsweiter Alarm wird nicht ausgelöst.

Kurz darauf ertönt der Lautsprecher der Bordinformationsanlage.

„Hier ist die Brücke, Stellvertretende Kommandantin Leutnant Monning. Wir wurden soeben von einer Gravitationsschockwelle, ausgelöst von einem Ereignis auf vermutlich dem Nachbarplaneten getroffen. Das Schiff befindet sich nicht in Gefahr, die Erschütterung ist durch das leicht Zeitverzögerte Einsetzen der Prallfeldabsorber entstanden. Sie haben die Welle, welche das Schiff getroffen hat abgefangen. Allerdings wurde ein Teil der Schockwelle von der Gravitationszone des Planeten reflektiert, um den wir derzeit kreisen und darauf konnten die Absorber nicht schnell genug reagieren.. Es sind keine bedrohlichen Beschädigungen entstanden und es besteht kein Anlass zu Sorge.Brücke Ende.“

„Leutnant Monning an Oberst Krikorow über BSA. Chef........Wir bleiben auf Anweisung im Orbit und gehen dem Ereignis nicht nach. Die LACERTA hat eine Alpha Order von Majoroberst Temari, den Vorfall zu Rekognoszieren. Es sind einige Laborgeräte zu Bruch gegangen und unser Ingenieur war gerade in einem Wartungsschacht um eine Creutzkupplung zu überprüfen. Er rutschte von der Leiter und wird derzeit wegen eines Schienenbein und eines Sprunggelenkbruches am rechten Bein behandelt. Er flucht wie ein Kutscher........aber es ist nicht so schlimm, nur hinderlich vermutlich. In den Aussencamps ist alles in Ordnung, sie haben nichts davon mitbekommen. Luke........Ich würde gerne einige Tektodrohnen aussetzen um sicher zu gehen, das es in absehbarer Zeit als Reaktion des Planeten keine Tektonsichen Aktivitäten gibt. Sicherheitshalber lasse Ich in einer Vorstufe die Evakuierung von Camp eins vorbereiten.........wegen der Wassergefahr. Ich lasse die Aussenteams aber erst einmal in Ruhe und lasse nur die Orbiter in Warteposition gehen.“

„ Mach das Petra, Du hast das Kommando. Haltet die Augen offen und bombardiert das Geschwader nicht mit unnötigen Funksprüchen. Die werden das alle mitbekommen haben und ebenfalls auf die LACERTA warten........Luke Ende“


_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)


Zuletzt von Lukenko Krikorow am Mo 2 Jul 2012 - 10:23 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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