Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 1. Abschnitt, System Fomalhaut

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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 2 Jul 2012 - 7:28

Bevor die LACERTA sich aufmacht, um die Gründe der Explosionen heraus zu finden, soll noch folgende Information bekannt gegeben werden:

Dieser kleine Kleinstplanet, der in etwa die Größe des heimischen Pluto hat, wurde schon vor 75 Jahren mit einer Erdaußenstation (EAS) besetzt, die aber seit den letzten großen Angriffen der Frogs vor 50 Jahren (Zeitpunkt der Serie) verlassen und stattdessen in der Nähe des Systems Fomalhaut ein automatischer Satellit stationiert wurde, der den Erzfrachtern neue Koordinaten übermittelt. Die EAS ist also leer, unbewohnt und verwahrlost.

Von daher ist es also schon ein Rätsel, warum gerade hier eine oder mehrere Explosionen stattfanden. - Zufall?



ML

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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 2 Jul 2012 - 23:20

McLane dreht sich auf seiner Liege hin und her. Er kann nicht einschlafen - was jetzt bitter nötig wäre, denn er ist ja nicht mehr der Jüngste. Unwillkürlich fällt ihm seine Kinderzeit ein. Seine erste Raumreise war im Alter von knapp vier Jahren gewesen, als seine Eltern einen Forschungsauftrag erhalten hatten, die sie zu den inneren Planeten einschließlich dem Planetoidengürtel führte. Eine Reise in die Weite, zu den Sternen, in die Unendlichkeit. Eine Reise, die zwar drei ganze Jahre gedauert hatte, dafür aber den Grundstein legte, dass der Weltraum eine dermaßen große Faszination auf ihn ausübte, dass ihm noch heute im etwas ruhigerem Alter eine Stunde auf einen Platz verharren wie die viel zitierte Strafe Gottes vorkommt.

Seufzend steht er auf. Es hat keinen Sinn, es weiter zu versuchen. Schlafen kann er ohnehin nicht mehr. Dafür ist er viel zu aufgeregt und seine Gedanken kreisen nur um die Sache mit der heutigen Explosion. Was war da passiert und was war der Grund gewesen? - Früher hätte es ihm keine Ruhe gelassen und er wäre auch entgegen der Order hingeeilt, um die Ursache zu ergründen. Und heute? - Ja, heute! - McLane zuckt mit den Schultern: Warum eigentlich nicht? Majoroberst Temari hat zwar der LACERTA den Auftrag gegeben, was aber kein Grund wäre, nicht auch hinzufliegen. Wenn Commander Wirich mit seiner Crew eintrifft, kann er ja immer noch die weitere Ursachensuche an ihn abgeben…

Aber nein, das gehört sich nicht. Cliff schüttelt den Kopf und rügt sich selber: Einfach wie ein kleines Kind…
Aufgeregt läuft er in seiner Kabine hin und her. Seine Finger kribbeln und er muss tief Luft holen. Aber auch das beruhigt ihn nicht. Soll er oder soll er nicht?! - Alle anderen sind beschäftigt: Atlan ist im System Wega, Krikorow und Temari sind mit der Spurensuche und der Erforschung des Planeten unter ihm beschäftigt. Und er?

Kurzentschlossen drückt er auf die BSA: „Johnny, bereite die Lancet vor und gib Commander Wirich eine Nachricht, dass wir zu F-035 voraus fliegen. Du übernimmst das Kommando. Ich komme gleich nach oben.“



Kurze Zeit später landet die große Mannschafts-Lancet, besetzt mit Cliff McLane, Harald Svensson, Lai Mant Chu und Panga, neben der EAS, weil die Landebasis zerstört ist. Ein hellblaues undefinierbares Etwas liegt wie Qualm über der Anlage und als Harald Svensson mit dem Zeigefinger an die äußere Schleuse tippt, fällt sie wie in Zeitlupe nach innen. Kein Laut ertönt in den Lautsprechern der Raumanzüge, als die Schleuse den Boden berührt. Eine Verstrebung löst sich von der Decke und übersät mit weitere Deckenteilen den Eingang mit weiterem Schrott.


"Da müssen wir erstmal Platz schaffen", meint McLane und drückt eine Taste an seinem ASG, um die LACERTA zu unterrichten: "Commander Wirich, hier McLane. Hier ist alles zerstört. Wir müssen zuerst den Eingang frei machen. Wenn ihr kommt, bringt bitte den kleinen Arbeitsroboter mit."


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 3 Jul 2012 - 5:10

Als Commander Wirich die Alphaorder der SAGITTARIUS erreicht, befindet er sich gerade in der Zentrale der LACERTA. Unverzüglich weist er seinen Astrogator, Leutnant-Commander Noting, an, die Koordinaten von F-035 herauszusuchen und einen Kurs zu programmieren. Sein LI, Leutnant-Commander Otwin, erhält von ihm die knappe Anweisung, die Maschinen für Vollast bereitzustellen und anschließend die Ausrüstung für Erkundungsmissionen technisch klarzumachen. Dann ruft er Leutnant Rodelind im Labor und weist sie an, sich für einen Erkundungsauftrag auf F-035 vorzubereiten. Schließlich gibt Commander Wirich seiner Stellvertreterin, Leutnant-Commander Wunna, den Auftrag, die Allgemeine Flottenfrequenz freizumachen, während er sich in seinen Kommandantensessel sinken läßt.
Gleich darauf antwortet Wunna: „Frequenz ist frei, Commander!"
„Danke Wunna, ich funke von hier aus."

Noch bevor er dazu kommt, treffen weitere Meldungen bei ihm ein.

„Astrogator an Kommandant: Kurs ist programmiert und liegt an."

„Danke Astrogator. Bereiten Sie sich jetzt auf einen Außeneinsatz vor, Sie gehen mit Rodelind und mir nach unten."

„Jawohl, Commander. Ich sehe gerade auf meinen Raumüberwachungsanzeigen, daß die große Mannschafts-Lancet der ORION gerade den Verband verläßt. Commander, die ORION-Lancet steuert F-035 an. Ich dachte, wir sollten dort nachschauen?"

Wirich will gerade antworten, als sich wieder Wunna meldet: „Funkbude an Commander: Gerade kommt ein Spruch rein: Aha, es ist die ORION. Wirich, General McLane fliegt mit der Lancet und ein paar Leuten voraus. Wahrscheinlich hält es den alten Haudegen mal wieder nicht auf seinem Platz. Kennen wir ja schon von ihm."
Ein allgemeines Grinsen der Anwesenden begleitet diese Anmerkung.

„Maschine an Kommandant: Maschine ist klar, Automatik ist nach oben auf Ihre Schalttafel gelegt, ich kümmere mich jetzt um die Erkundungsausrüstung."
„Danke, LI. An alle, wir starten."

Commander Wirich bringt die LACERTA auf Kurs und schaltet nach dem Start den Autopilot ein. Dann legt er einen Schalter um und beginnt zu funken. Der Gebrauch der Allgemeinen Flottenfrequenz hat den Vorteil, daß alle Schiffe gleichzeitig seine Meldungen empfangen und deshalb sind auch alle gleichzeitig auf dem aktuellen Stand, wodurch zeitraubende Informationsweitergaben und Mißverständnisse durch dabei auftretende Übertragungsfehler entfallen.

„LACERTA an alle: Bestätige Alphaorder der SAGITTARIUS. Wer übernimmt jetzt die Sicherung des rückwärtigen Gebiets unseres Geleits? Die Rest-ORION oder wer? Wir sind jetzt unterwegs. SAGITTARIUS und HEISENBERG: viel Glück. Flotte: Mast- und Schotbruch, Ende."



* * *



Eintreffen bei F-035.

„Funkbude an Commander: Es kommt eine Meldung von McLane herein. Ich lege sie auf Lautsprecher."

"Commander Wirich, hier McLane. Hier ist alles zerstört. Wir müssen zuerst den Eingang frei machen. Wenn ihr kommt, bringt bitte den kleinen Arbeitsroboter mit."

„General, hier Wirich, verstanden."

Dann schaltet Wirich auf die BSA und allgemeinen Rundruf: „Commander an alle: Leutnant-Commander Wunna übernimmt die LACERTA, Leutnant-Commander Otwin unterstützt sie dabei. Währenddessen fliege ich mit Leutnant-Commander Noting und Leutnant Rodelind in der Lancet 1 zur Untersuchung der Explosion in der EAS. Ausführung: jetzt!"



* * *



Die Lancet 1 der LACERTA landet ungefähr 50 Meter von der EAS entfernt. Die nunmehr 7 terrestrischen und luitwinischen Raumfahrer begrüßen sich, dann räumt Leutnant Rodelind mithilfe des mitgebrachten Arbeitsroboters den Eingang frei. Zum erstenmal kann sie hier ihr Können aufblitzen lassen und sie nutzt diese Gelegenheit. Obwohl sie mit aller gebotenen Vorsicht und Rücksicht zu Werke geht, legt sie den völlig verschütteten Eingang überraschend schnell frei.

„LW Rodelind an General McLane: Eingang frei, Erkundung kann beginnen. Da ich tragbare Sondierer dabei habe, bitte ich darum, vorgehen zu dürfen."

Noch bevor General McLane antworten kann, drängt sich Commander Wirich dazwischen: „Nichts da. Ein guter Kommandant führt von vorn. Falls es der General erlaubt, gehe ich als erstes. Wer weiß, was wir vorfinden. Ich kann es nicht erlauben, andere meine Arbeit tun zu lassen.
Wir sind zu siebt. Ich schlage vor, daß 2 Mann bei den Lancets bleiben und damit auch zugleich die Außenwache übernehmen. Von uns ist das Leutnant-Commander Noting. Wer von euch?
In das Gebäude gehen wir zu fünft: zuerst ich, dann wegen des Sensoriums Leutnant Rodelind, in die Mitte der General und als Seitensicherung sowie als Rückenschutz die beiden, die nicht zur Lancet- und Außenwache eingeteilt wurden. Einverstanden?"
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 3 Jul 2012 - 8:52

McLane will gerade antworten, dass Commander Wirich für diesen Einsatz das Kommando hat und er gerne zuschaut, wenn andere arbeiten, aber in diesem Fall darauf besteht, zuerst den Ort des Geschehens zu suchen, als er merkt, dass Fähnrich Panga ihn am Ärmel zupft. Gleichzeitig hört er am kurzen Klick, dass dieser auf Privat umgeschaltet hat:

„Commander, bitte gehen Sie nicht.“

„Warum? Spüren Sie eine Gefahr dort drinnen?!“

„Nein Commander, das nicht. Sie werden wahrscheinlich sogar etwas finden, was u.a. auch die Theorien von Oberst Krikorow und meinem Bruder unterstützt, nämlich dass hier etwas ungeheuerliches vorgeht und vielleicht einer vor uns hier war und die Anlage für seine Zwecke benutzte.“

„Interessant. Aber was ist es dann, warum ich nicht gehen soll?!“

Statt einer Antwort drückt Panga auf seinem ASG die Taste zur ORION: „Leutnant-Commander Van Hallen, hier ist Fähnrich Panga vom Außenteam. Bitte erfinden Sie irgendeine Ausrede, damit wir hier weg können. Wir müssen hier weg, möchten aber vor Commander Wirich und seinem Team nicht bloß stehen. Ich erkläre es Ihnen gleich an Bord. Aber sorgen Sie bitte zuerst dafür, dass wir auf die ORION zurück können. Panga Ende.“ Dann schaut er den völlig überraschten McLane an. „Tut mir leid, Sir!“

Knapp eine Sekunde später meldet sich Johnny van Hallen über Interfunk: „Cliff, tut mir leid, wenn ich stören muss. Aber es ist wichtig. Es gibt hier nämlich seit gerade eben Störungen, die auf eine Anomalie hindeuten, die mir in dieser Form nicht bekannt ist. Ich weiß nicht, ob Commander Wirich alleine klarkommt, aber versuche es ihm klarzumachen, dass ihr hier mehr gebraucht werdet. - Oh Mist, das wäre eigentlich für Dich privat gewesen. - Van Hallen Ende.“

McLane ist zwar immer noch verwirrt, lässt es sich aber nicht anmerken: „Sie haben es durch einen Fehler meines Offiziers selber gehört, Commander Wirich. Leider kann ich an der kriminalistischen Forschung nicht teilnehmen, was mich persönlich sehr wurmt. Aber ich hoffe, Sie schaffen es mit Ihrem Team alleine. Lassen Sie mich dennoch einen Blick ins Innere werfen.“

Ohne eine Antwort abzuwarten, drängelt sich McLane ins Innere des Gebäudes und schaut in das Zentralzimmer und in einen Nebenraum, wo er auf den ersten Blick außer den gewaltigen Zerstörungen nichts Außergewöhnliches entdeckt. Beim Hinausgehen klopft er Commander Wirich auf die Schultern: „Sie schaffen das schon, Commander!“



Während die Lancet mit den vier Insassen wieder der ORION zusteuert, ruft er noch die HEISENBERG: „Oberst Krikorow, hier McLane. Wie geht es Dir, Luke? Ich hoffe, Temari ist schon bei Dir mit dem neuen Medikament, damit ihr die Forschungen fortsetzen könnt. McLane Ende.“



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 4 Jul 2012 - 9:35



"Oberst,wir bekommen einen Lichtspruch für sie von General McLane."

Der Oberst hört den den Spruch und lächelt.
"Verbindung zu General McLane , Michiko."
"Verbindung steht "
"Hallo Cliff, Ich bin zwar etwas kurzatmig ,die Dinger die wir eingeatmet haben reproduzieren sich aber nicht. Also Quarantäne Ende wie mir der Dr. sagte. Ich kehre auf die Brücke zurück und wenn die Chromanische Medizin da ist und anschlägt, kann Ich auch wieder Lieder singen ohne zu Husten. Aber was anderes. Ich verfolge die Forschungen und wir sind einigen Merkwürdigkeiten auf die Spur gekommen. Lass mir etwas Zeit und sag dem Commander der LACERTA das er vorsichtig sein soll. Da ist eine dicke Schweinerei im Gange......aber keine Panikmache. Ich melde mich sowie wir etwas näheres Wissen. ...........verdammt Ich werde langsam zu alt für solche Sachen. Aber Egal , Ich habe ein tolles Vorbild Chef. Krikorow Ende. Ach noch eine Frage........steht einem Oberst nicht ein Commander als erster Offizier zu? Ich meine.......naja, sie ist ja noch sehr jung . Hat sich aber als meine Stellvertreterin mehr als bewährt."

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Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 4 Jul 2012 - 19:54

„Da gibt es noch mehr Personen, die eine Beförderung verdient hätten, Luke. Ich denke da an Commander Wirich, der sein Schiff mir großer Umsicht führt. Aber mache es einfach so: Führe sie in Deinen Dateien als Commander, ich genehmige das, und wir holen die Beförderung nach, wenn wir wieder auf der Erde sind. Einverstanden? - McLane Ende.“


Als die Lancet wenig später wieder im Bauch der ORION 18 verschwunden ist und die Insassen auf die Brücke zusteuern, biegt McLane zu seinem Büro ab: „Sie kommen mit mir, Fähnrich Panga!“

Im Büro setzt sich McLane erst gar nicht hin, sondern kommt gleich zur Sache: „Fähnrich Panga. Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht, eigenständig und über meinen Kopf hinweg…

Er wird vom Zischen der Türschleuse unterbrochen und Leutnant-Commander Johnny van Hallen tritt ein: „Bevor du Panga zur Schnecke machst, Cliff, verurteile zuerst mich. Aber vorher schaue dir mal das an, was wir herausgefunden haben.“

Cliff McLane ist ziemlich sauer und lässt sich auch von seinem alten Büffel, wie er Johnny van Hallen in Anlehnung an seinen früheren Kameraden Hasso Sigbjörnson freundschaftlich nennt, nicht unterbrechen: „Sag mal, spinnst du jetzt auch noch? Was soll das Theater?!“

„Siehst du gleich. Panga war wirklich nur durch puren Zufall mit seinem „Befehl“ vor Ort. Ich war nämlich schon am Überlegen, ob ich dich da rausholen sollte oder nicht. Und da kam mir Panga mit seiner Vision ganz recht. Und er hat ziemlich recht. Auch wenn ich das zuerst nicht zugeben wollte, dass er das, was wir herausgefunden haben, eher spürte, als wir mit unseren Instrumenten. Zuerst also ein dickes Lob für unseren jungen Kameraden.“ Kameradschaftlich schlägt er Panga auf die Schulter.

„Und was habt ihr jetzt heraus gefunden?“ fragen McLane und Panga fast gleichzeitig, schauen sich an und müssen dabei lächeln. Der Zorn ist vorbeigerauscht und hat keinen getroffen.

„Zeig ich dir“, antwortet Van Hallen schmunzelnd. Er geht zum Schreibtisch und dreht den Monitor so, dass es alle sehen können. „Könnt ihr euch noch an das Signal erinnern, wo Majoroberst Temari beinahe eine Drohne rausgeschickt hätte?“ - Als beide nicken, fährt er mit seinen Erklärungen fort: „Mich interessierte das und deshalb habe ich dieses Signal auf meinem kleinen Testmonitor stehen lassen. Bis es schließlich verschwand. Einfach so, weg.“

„Moment!“ McLane hat sich fest auf die Ausführungen konzentriert. „Das muss doch einen Grund haben. Hast du nach dem Ursprung geschaut?“

Johnny nickt. „Und die Erkenntnisse kamen wie Donnerhall: Das Signal endete mit der Explosion auf F-035, also muss da schon was Außergewöhnliches sein, und entstand, als wir in das System Fomalhaut eindrangen. Und es wurde immer stärker, umso mehr sich Oberst Krikorow auf dem Planeten mit der Forschung beschäftigte. Sein Unfall kommt bestimmt nicht von ungefähr. Aber dazu später, weil ich das erst zusammen mit Oberst Thorens und Hochprofessor Miester von der ATLANTICA heraus fand. Denn der Impuls ging als Signal mittig in Wega rein und machte dann im Kern eine 90 Grad-Wendung, obwohl die Wega ein Stern ist, der 1. eine ungeheuer große Masse ähnlich Fomalhaut besitzt und dadurch einen größeren Widerstand entgegensetzt, und 2. seine Energie anders als unsere Sonne und den meisten anderen gelben oder roten Sonnen umwandelt. Die Kernfusionsreaktion ist nämlich effizienter als die Proton-Proton-Reaktion der Sonne. Im Kern ist eine Konvektionszone, die nach außen hin in eine Strahlungszone übergeht. Bei der Sonne ist das umgekehrt. Dort ist innen die Strahlungszone und in Richtung Oberfläche folgen die Konvektionszonen…“

„Ja-Ja, ist gut,“ unterbricht McLane den Ausführungen seines 1. Offiziers, da er weiß, dass das dessen Lieblingsthema ist. „Und wo geht das Signal oder der Impuls dann hin?“

„Nicht wohin, sondern umgekehrt: Woher kommt das Signal. Das Endziel war F-035. Und schaut hier mal auf die Grafik: Zurück verfolgt: F-035, dann Wega, Ablenkung 90 Grad, aus welchem Grund auch immer, die genaue Deklination steht hier, und dann ein gerader Strahl, der uns führt zum …?“

„Adlernebel!“ haucht Panga leise.

„Und du meinst, dort wäre die Quelle? Der Adlernebel ist fast 7000 Lichtjahre entfernt, mein Lieber! Es wäre schon ein unverschämtes Glück, wenn wir ein Wurmloch finden würden, das uns den Weg verkürzt. Und dann müssen wir auch wieder zurück! Und weißt du, in welcher Zeit wir dann zurück sind? Bei einem zweiten Wurmloch etwa wieder mit unverschämtem Glück???“

„Naja, wir müssen ja sowieso noch die Ergebnisse beider Forschungen abwarten. Aber ungeachtet dessen waren wir schon mal da, Cliff, als die ORION im Testlauf noch WEGA hieß.“ Van Hallen lässt nicht locker.

„Ja, zusammen mit der ATLANTICA!“ - Cliff McLane ist wütend auf sich selbst, weil Johnny van Hallen ihn in eine Situation manövrieren will, was er … - „Schlag dir das aus dem Kopf. Die ORION hat zusammen mit der Flotte einen Auftrag.“

„Und…“, Panga zögert etwas, weil er ahnt, dass er das ausspricht, was McLane insgeheim denkt. „Und wenn das, was unser Auftrag ist, zu dem führt, was uns interessiert?“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 4 Jul 2012 - 22:11

Lukenko Krikorow schrieb:

"Hallo Cliff, Ich bin zwar etwas kurzatmig ,die Dinger die wir eingeatmet haben reproduzieren sich aber nicht. Also Quarantäne Ende wie mir der Dr. sagte. Ich kehre auf die Brücke zurück und wenn die Chromanische Medizin da ist und anschlägt, kann Ich auch wieder Lieder singen ohne zu Husten....

Temari hat unbemerkt den Quanrantäne-Raum betreten und wartet, bis Luke und Cliff das Gespräch beendet haben. Dann tritt sie an Luke heran:

"Bevor Du auf die HEISENBERG zurückkehrst, werde ich Dir zunächst unser Allheil-Husten-Mittel von Chroma verabreichen. Das bewirkt bei diesem Sporenbefall zwar keine Heilung, aber zumindest eine Verlangsamung des Funktionsverfalls. Der Transporter vom Fettauge ist mit den benötigten Pflanzenextrakten unterwegs. Sobald wir die Mittel haben, werde ich mit Kira und Sabine das endgültige Medikament herstellen."

Sie zieht die grüne Amphore aus der Transporttasche, die an ihrer Schulter hängt, zückt ein Medizinlöffelchen und zählt einige Tropfen der zähflüssigen, grünschimmernden Flüssigkeit hinein.

"So, und nun schön den Mund aufmachen"!
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 5 Jul 2012 - 5:09

Commander Wirich, Leutnant-Commander Noting und Leutnant Rodelind stehen nach dem Abflug von General McLane und dessen Leuten vor dem Eingang der zerstörten EAS.
Commander Wirich legt das weitere Vorgehen fest: „Leutnant-Commander Noting, schalten Sie unsere Lancet auf Alarmstart und kommen Sie dann wieder her. Leutnant Rodelind, Sie bleiben hier und machen Ihre Sensoren einsatzbereit. Ausführung: jetzt."

Als Noting wieder zurückkehrt, nachdem er die Lancet 1 der LACERTA wie befohlen auf Alarmstart geschaltet hat, gibt sein Commander die nächsten Anweisungen: „In Ordnung, wir gehen wie folgt vor.
Ich gehe voran und untersuche den vorderen 180°-Bereich, dann folgt mir Rodelind, die mit ihren Sensoren 360° rundum abtastet und den hinteren 180°-Bereich und damit die Rücksicherung übernimmt Noting.
Wir bleiben zusammen, aber dabei trotzdem soweit auseinander wie möglich.
Die Aufzeichnungsgeräte in unseren Anzügen werden ab jetzt permanent auf Aufnahme geschaltet. Der Funk findet über die allgemeine Flottenfrequenz statt, so daß im Zweifelsfalle unsere Kameraden über alle Informationen verfügen, soweit wir sie erringen konnten.
Es gilt strikteste Disziplin. Es wird nichts angefaßt, bevor ich es nicht ausdrücklich genehmige. Jedes noch so kleine Vorkommnis wird akustisch ausgedrückt, und wenn es nur ist, daß einem von euch die Nase juckt, ist das klar?"

Die beiden nicken.

„Noting, Sie und ich gehen mit gezogenen, aber gesicherten HM4's los. Rodelind, Sie haben mit ihren Aufklärungsgeräten genug zu tun.
Die Anzugscheinwerfer werden auf volle Leistung eingestellt.
Desweiteren erwarte ich von uns allen jetzt vollen Einsatz, aber auch volle Beachtung der Rangordnung und der Sicherheitsbestimmungen. Daß das klar ist: Sicherheit geht vor Geschwindigkeit. Hier hat es gerumst, daß die Schwarte krachte, wir wissen nicht, womit wir es zu tun haben und es ist nicht ausgeschlossen, daß sich Sprengfallen hier befinden oder Hohlräume gebildet haben oder sonst etwas. Der Augenschein kann trügen, der Boden vielleicht nicht so tragfähig sein, wie's scheint undsoweiter.
Leutnant Rodelind, von Noting weiß ich es, aber wie ist das mit Ihnen, haben Sie diese Art von Erkundung schon einmal mitgemacht?"

„Nein, Commander, ich bin bisher noch nicht auf planetaren Außenmissionen gewesen. Ich habe aber im Rahmen meiner Raumflottenausbildung den üblichen Taktik-Lehrgang absolviert und bestanden."

„Na gut, dann kann ich also erwarten, daß sie uns nicht mit ihrer HM4 erschießen, das ist ja schon etwas..."

Der besondere Klang in Wirichs Stimme läßt die beiden anderen schmunzeln, was die Anspannung nach dieser verdeutlichenden Einweisung ein kleines bischen absinken läßt, obwohl die Ernsthaftigkeit und Konzentration trotzdem erhalten bleibt, womit der Commander sein Ziel erreicht hat.

„Seit ihr bereit? Dann geht's jetzt los. SAGITTARIUS und HEISENBERG: Gute Besserung. ORION, General McLane und Flottenverband: hier Commander Wirich und das „Auklärungsteam Null-Fünfunddreißig": Wir gehen jetzt rein, Ende."
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 10 Jul 2012 - 9:17

Commander Wirich wartet einen deutlichen Augenblick länger als üblich. Er erhält keine Bestätigung von der restlichen Flotte. Nun, das ist auch nicht unbedingt notwendig, schließlich sind die Anordnungen klar gewesen. Andererseits bietet gerade in so einer potentiell gefährlichen Situation - unbekanntes Gelände, große Explosion, zerstörte EAS, unklare Lage vor Ort, Bodeneinsatz, nur Truppstärke, unerfahrene Kameradin dabei - eine problemlos funktionierende Kommunikation eine der wenigen Möglichkeiten, die Chancen auf gutes Gelingen wenigstens ein kleines bischen zu erhöhen. Auf Modolf wäre das nicht durchgegangen. Hier jedoch hat er es überwiegend mit Terranern zu tun - und die haben, wie er schon seit vielen, vielen Jahren weiß, so ihre eigenen Vorgehensweisen. Also dreht er sich schließlich wieder um und wendet sich dem Eingang zu.

Gerade will er losgehen, als sich seine Stellvertreterin, Leuntnant-Commander Wunna von der LACERTA aus meldet: „Aufklärungstrupp AT-Null-Fünfunddreißig, hier LACERTA. Wir werden als Relaisstation fungieren und eure ASG- und Sensorsignale direkt an die restlichen Schiffe weiterleiten. Hals- und Beinbruch, Wunna Ende."

„Danke, Wunna", antwortet er, „Los geht's."

Entschlossen macht er den ersten Schritt vorwärts. Der zerstörte und mithilfe des mitgebrachten Arbeitsroboters freigelegte Eingang zur EAS bietet sich ihm wie ein großes schwarzes Loch dar. Ganz automatisch verringert er seine Geschwindigkeit und bewegt sich umso vorsichtiger, je näher er dem Eingang kommt. Jetzt ist es soweit. Er setzt seinen ersten Fuß über die Schwelle. Der Boden hält. Keine weiteren Trümmer regnen herab. Der zweite Fuß - jetzt ist er drin.

Langsam geht Commander Wirich vorwärts, sein Blick schweift hin und her. Er beginnt, sein Vorgehen akustisch zu dokumentieren, damit die Kameraden in den Schiffen auf dem aktuellen Stand sind, falls etwas schiefgehen sollte.

„Ich bin jetzt im ersten Raum. Die Raumanzugsscheinwerfer geben nur spärlich Licht. Ich gehe langsam vorwärts. Der Boden scheint brüchig zu sein. Gerade so noch fest genug.
Die Inneneinrichtung ist vollkommen zerstört. Brand- und Rußflecken. Eine Ascheschicht bedeckt den Boden. Trümmer. Geborstene Wände. Geschmolzene Möbelreste und Ausrüstungsteile.
Keine Verwundeten, keine Leichen, keine Leichenteile. Weder terrestrisch noch exoterrestrisch. Keinerlei Leben. Hätte mich auch gewundert, so, wie's hier aussieht.
Eine gespenstische Atmosphäre. So tot und doch nicht tot. Wer weiß, was noch auf uns lauert. Es fühlt sich so an, als wenn hier irgendwo noch irgendwas ist.
Keine Türen mehr, nur riesige Löcher da, wo einstmals Türen waren. Du meine Güte, und das bei dem überfesten Material und der wirklich stabilen Bauweise unserer vorgeschobenen Stationen. Hier muß es fürchterlich gerumst haben. Na ja, wenn wir es außerhalb des Planeten orten konnten. Aber so sieht's hier auch aus.
Ich bin jetzt fast durch den ersten Raum durch. Ich warte ca. 1 Meter vor der Tür zum nächsten Raum.
Leutnant Rodelind, bitte kommen Sie jetzt nach. Seien Sie vorsichtig. Klären Sie das Gebiet mit Ihren Instrumenten auf. Ausführung."

„Jawohl, Commander."

„Geben Sie laufend Bericht."

„Jawohl, Commander. Keine radioaktive Strahlung. Erhöhte thermische Strahlung. Was ist das denn? Augenblick, das sieht nach einer bisher unbekannten Strahlungsart aus. Und was kriege ich jetzt für Anzeigen? Was, wie,...? Moment, das sind unbekannte Werte.
Das kann kein terrestrischer Sprengstoff gewesen sein. Die Ergebnisse sind jetzt eindeutig. Hier war einer der Explosionsorte. Die Temperatur betrug über 20.000 Grad. Definitiv kein terrestrischer Sprengstoff. Die Signatur ist mir aber nicht geläufig. Nein, es dürfte auch kein chromanisches und auch kein arretanisches Sprengmittel gewesen sein. Warten Sie.
Ich bin jetzt in der Mitte des Raumes. Rundum-Scan ergibt einen Richtungsvektor. Commander, im Raum vor Ihnen könnte etwas zu finden sein. Vielleicht auch im Raum dahinter. Jedenfalls in dieser Richtung. Genaueres kann ich mit dieser tragbaren Ausrüstung und auf diese Entfernung noch nicht sagen. Ich empfange Meßwerte, die nicht klar zuzuordnen sind.
Commander, soll Leutnant-Commander Noting jetzt folgen?"

„Ja, Leutnant", antwortet Commander Wirich, „das ist eine gute Idee.
Leutnant-Commander Noting, Vorgehen wie besprochen, akustische Begleitung.
Leutnant Rodelind, Position halten und finden Sie endlich heraus, was da vor uns ist. Sie sind doch Wissenschaftlerin, nun zeigen Sie mal, was Sie können. Oder wollen Sie sich von den Wissenschaftlern der HEISENBERG oder SAGITTARIUS einen vorerzählen lassen?
Ihr beide: Ausführung. Und Vorsicht."

Und im fast völlig synchronen dualen Gleichklang klingen die von den Sprechgeräten übertragenen Stimmen der beiden Angesprochenen durch den Äther: „Jawohl, Commander."
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Temari
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 11 Jul 2012 - 4:48

Unterdessen nimmt Temari die soeben gelieferten Pflanzenextrakte in Empfang und eilt damit ins Labor
Y
"Lasst uns anfangen, Mädels!" Von jetzt an herrscht äusserste Konzentration...
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 11 Jul 2012 - 9:05

Nachdem Luke ohne Widerspruch die Medizin von Temari eingenommen hat und sich bedankt hat, kehrt er so schnell als möglich auf die HEISENBERG zurück.
Die Explosion auf dem Nachbarplaneten interessiert ihn. Allerdings sind die bisher von der LACERTA vorgenommenen Untersuchungen noch nicht soweit fortgeschritten, das es etwas verwertbares geben könnte. Luke überlässt Petra weiterhin das Kommando und begibt sich in das Astrolabor. Dort hat er seinem Wissenschaftlichen Gebiet entsprechend einen Zugang zu einem der Hochgeschwindigkeitsrechner.
Mit einer Tasse Kaffee vor sich und einem Stapel ausgedruckter Unterlagen, die er aus seinem Büro geholt hat macht er es sich vor dem Platz bequem.

" Was suchst Du da eigentlich, Lukenko.? " fast lautlos hat sich Professor Fiona Ni`Gillian herangeschoben.
" Fiona, mir sind einige Dinge aufgefallen, hinsichtlich unserer Landung auf dem Planeten und der freudigen Überraschung die so Plötzlich und schnell über uns gekommen ist."

"Ist das nicht eher etwas für Biologen und Exobiologen? Für einen so Hochkarätigen Mathematiker wie Dich dürfte das wenig Interessant sein."

"Komm mal in einer Stunde wider.......dann zeige Ich Dir etwas."

Die kleine Wissenschaftlerin schüttelt verständnislos den Kopf und kehrt an ihren Platz zurück.

Während der folgenden Stunde tippt schiebt , Flucht und kritzelt Luke ohne Unterlass.

Er nervt auch die Datenauswerter der Schleppscancrew,ohne weitere Informationen Preiszugeben.

Als Fiona schliesslich, geräuschvoll in einen grünen Apfel beisst um ihre Rückkehr anzukündigen, zieht Luke einen Magnetstreifen aus dem Rechner und sagt nur knapp,
"Komm mit"

Er geht eilenden Schrittes voran in den kleinen Astroprojektionsraum, schiebt den Streifen in das Lesegerät und deutet ihr, sich zu konzentrieren.

Als beide nach einer Viertelstunde wider aus dem Raum kommen ist Professor Ni`Gillian Leichenblass.

"Und Fiona............zu niemandem ein Wort. Ich möchte das Du meine Berechnungen Überprüfst, sie mit meinen Werten und den Tatsächlichen Messdaten vergleichst. Dann Überprüfst Du die Bahnsimulationen. Die Sache ist Top Secret. Wenn auch nur ein Gerücht unter die Mannschaft dringt oder gar auf andere Schiffe, ganz zu Schweigen von irgendwelchen Lichtsprüchen während der Familienstunde , sind die Folgen unabsehbar.Wir müssen ganz sicher sein, vorher werde Ich auch die ORION 18 oder die ATLANTICA nicht Informieren. Die LACERTA soll in Ruhe Ursachenforschung betreiben und sich nicht von unseren Berechnungen ablenken lassen. Vielleicht ist es ja auch etwas ganz anderes."

Der Professor bestätigt betreten und entfernt sich. Luke kehrt seufzend an seine Berechnungen zurück.




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Atlan
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 11 Jul 2012 - 22:14

Atlan kehrt erschöpft von einer Expedition zurück, die ihn und zwei weiteren Jägern über den bei Tag „zahmen“ Urwald geführt hatte, und lässt sich müde in einen Sessel fallen. Er hatte Tiere gesehen, große und kleine, Fleischfresser und Pflanzenfresser, mit Fell und mit Schuppen. Einige Schuppentiere sogar aufrecht gehend, wie Affen oder … Menschen. Diese sind, wie er und die anderen feststellen konnten, auch die Einzigen, die nicht in Höhlen wohnen. Als wenn die anderen sich in den Höhlen verstecken würden. Aus Angst vor den Pflanzen?

Professor Dong tritt ein und setzt sich neben ihn auf einen freien Stuhl. „Die Fauna und die Flora ist auf diesem Planeten eigentlich grandios. Sie ist vielfältig und voller Einfälle und Ideen neuen Lebens“, erklärt er begeistert.

„Ja. Und deshalb kann ich nicht verstehen, dass sich die Weganer nicht gegen diese Raubpflanzen behaupten konnten und quasi ausgerottet wurden.“

„Oh mein Prinz, da gibt es verschiedene Vermutungen.“ Professor Dong ist in seinem Element. „Eine gängige Theorie folgt der Evolution, die aussagt, dass sich die Pflanzen gegenüber den vegetarischen Weganern zu Fleischfressern entwickelten, um sich zu wehren.“

„Sie haben aber doch sicher eine andere. Oder, Professor?“

„Oja, durchaus. Ich denke, sie kamen von ganz woanders her.“

„Sie meinen: aus einem anderen Sonnensystem?“

„Ich denke noch weiter: Vielleicht aus einer anderen Galaxie oder sogar einem uns gänzlich unbekannten Universum!“

Atlan grübelt. „Ich verstehe aber nicht, wieso diese Art Fleischfresser vor über 12.000 Jahren hier war, die Weganer vernichtete, die anderen Tiere in Ruhe ließ, sich zurückzog und jetzt, wo wieder Menschen unterwegs sind, sich wieder auf das neue Opfer stürzt. Als wenn das Ganze gesteuert werden würde.“

Professor Dong zögert etwas. „Dazu kann ich leider noch nichts genaueres sagen. Ich weiß nur eines: wenn die Sporen hier und auf dem Planeten von Fomalhaut die gleichen sind, dann sind die HEISENBERG und die SAGITTARIUS mit ihren Forschungseinrichtungen näher dran, vor allem an der Entwicklung der Spezies. Und dann kann uns Oberst Krikorow demnächst sicher auch mehr erzählen.“

„Da ist bestimmt noch etwas, Professor. Sprechen Sie’s aus!“ Atlan hatte gemerkt, dass Prof. Dong immer noch zögerte.

„Ja“, antwortet der. „Es hängt mit den Echsen und Reptilien zusammen. Ich bin mir einfach unklar darüber, und es sind bisher nur Vermutungen, weil es so phantastisch und unfassbar zugleich ist. Aber es passt alles so wunderbar zusammen: Diese Echsen können sich durch ihre Schuppenhaut vor dem Gefressenwerden schützen. Dass aber einige von ihnen auf zwei Beinen laufen, gibt mir in Richtung Evolution, gewisser Intelligenzentwicklung und vor allem: der Geschwindigkeit, wie dies alles abläuft, einiges zu denken. - Wenn wir uns nur nicht auf einem gigantischen Versuchsfeld bewegen!!“

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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 15 Jul 2012 - 11:26


Leutnant Tran und Leutnant Kutzner sind mit zwei Biologen mit dem Ranger unterwegs um die nähere Umgebung eines Grabens zu untersuchen. Das stabile Fahrzeug bewegt sich auf seinen acht Ballonrädern ziemlich zügig vorwärts.
" Nicht so dicht ran, Melanie. Ich traue dem Rand des Grabens nicht. Wenn wir da abstürzen wird es schwierig uns da rauszuholen." warnt Tran seine Kollegin.
" Wir müssen aber dichter ran Leutnant" drängt einer der Wissenschaftler.
" Ich schlage vor, wir stoppen hier und steigen aus.Mit den Sicherheitsanzügen können wir bis an den Rand gehen."
Kurz darauf steigen drei der vier Besatzungsmitglieder aus. Leutnant Kutzner bleibt an Bord des Rangers.
"Station 1. Hier Ranger 1. Leutnant Tran, Mister Hunold und Miss Carpenter sind ausgestiegen um den Rand des Grabens in X23/c14 zu untersuchen. Ich bleibe zur Sicherung an Bord. "
"Station 1 verstanden........seid vorsichtig."

Die drei nähern sich vorsichtig der Kante des Grabens.
Der Rand ist eine gerade stabile Kante und der Graben führt mit glatten Kanten und Wänden in eine dunkle Tiefe.
"Fast 600 Meter geht's hier abwärts, der Boden ist nicht zu sehen..........moment mal. Die Scanner zeigen Wasserstoff /Helium Gemisch am Boden an, in Signifikanter Menge. Können wir das ausleuchten? Das sieht fast aus als wäre dort unten freies Wasser am Boden. "

Leutnant Tran aktiviert einen starken Handscheinwerfer und fächert den Fokus auf.

" Also, das ist eindeutig Wasser da unten. Muss ne ganze Menge sein, denn es kräuselt sich an der Oberfläche" bemerkt daraufhin Die Wissenschaftlerin"

" Komisch, so tief unten sollte sich da nichts kräuseln.......wir haben doch keinen Wind bei der schwachen Atmosphäre und da unten schon garnicht."

Melanie Kutzner beobachtet daraufhin die Seismofühler des Rangers.

" Leute......wir haben leichte Erschütterungen zu verzeichnen. Die Umgebung der Spalte ist aktiv."
"Interessant........Ich möchte da runter" eröffnet Hunold der Crew.

" Sie sind wohl verrückt geworden Hunold. Wenn die Spalte aktiv ist wird da niemand runtersteigen." schnauzt Tran.

"Aber......"........" Kein Wort davon, wir kehren zum Ranger zurück und fahren zur Station zurück. Das ist ein Job für einen Roboter. Der Chef häutet mich wenn Ich da einen von euch runtersteigen lasse."

Murrend kehren die Leute zum Ranger zurück und einige Minuten später setzt sich das Fahrzeug in Richtung Station in Bewegung.

Nach einer Ausführlichen Meldung an die Station und einer Rücksprache mit der HEISENBERG beschliesst das Stationsteam, einen Spezialroboter in die Spalte zu entsenden.

Da der Roboter erst von der HEISENBERG heruntergeschafft werden muss, wird die Operation auf den nächsten Tag verschoben, um einen zusätzlichen Versorgungsflug zu vermeiden.


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 16 Jul 2012 - 8:46

Sämtliche heimkommende Jägerpiloten meldeten in der Nacht das gleiche Ergebnis: Die Tiere sind zwar noch in verschwindend kleiner Population da, aber die sich intelligent verhaltenen Echsen sind verschwunden. Gleichzeitig meldet die Raumüberwachung der ATLANTICA ein Signal, welches sich verhält wie ein Energiestrahl. Prinz Atlan, Professor Dong und Dr. Lindsay auf dem Planeten Wepla-A und der Wissenschaftsoffizier Major Dr. Ali Gator an Bord der ATLANTICA sind ratlos. Jeder grübelt vor sich hin, bis plötzlich von Jäger Drei die Meldung kommt: „Die Echsen sind wieder da!“

Dong und Lindsay richten sich kerzengerade auf und schauen sich verblüfft an, während Atlan, seinen Kopf auf beide Hände gestützt, das Ganze äußerlich ziemlich kalt lässt. Dann seufzt er laut und geräuschvoll: „Wisst ihr, was mich jetzt gerade bei dieser Meldung besonders stört?“

Als die anderen kopfschüttelnd verneinen, richtet Atlan sich auf und geht einige Schritte zum Monitor der Landungsbootes. „Mich stört, dass Professor Dong mit seiner Bemerkung, dass er befürchtet, sich auf einem gigantischen Versuchsfeld zu befinden, recht haben könnte.“

Major Dr. Gator, der von der ATLANTICA aus mit ihnen verbunden ist, versteht nicht: „Versuchsfeld? Recht haben? Ich verstehe nicht ganz.“

Atlan schaut Prof. Dong und Dr. Lindsay an, sieht aber auch nur fragende Gesichter. Schließlich erklärt er: „Um es kurz und bündig zu sagen: Ich habe das ungute Gefühl, dass hier jemand mit uns spielt. - Dr. Gator: Dieses Signal oder dieser Strahl: Konnte er verfolgt bzw. sein Ursprung festgestellt werden?“

Dr. Gator zögert offensichtlich etwas, als er stumm vom Monitor auf sie herab blickt: „Nnnnein“, antwortet er schließlich. „Wir haben es versucht, mein Prinz. Aber der Strahl verliert sich irgendwo in Richtung Adler-Nebel. Ob er ihn erreicht, wissen wir auch nicht. Ist schließlich eine ziemlich große Entfernung und trotz der Lichtgeschwindigkeit könnten wir das Ergebnis erst in einigen Jahren sehen.“

„Schon gut, Doktor. So was ähnliches habe ich mir gedacht.“

Professor Dong wird hellhörig: „Mein Prinz! Ich habe die Befürchtung, Sie sind auf einer heißen Spur. Können Sie mir das bestätigen?“

Atlan schaut ihn durchdringend an: „Das Professor, teile ich Ihnen morgen früh mit. Dann, wenn eine weitere Nacht mit verschwindenden und herbeigezauberten Echsen vergangen ist.“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 16 Jul 2012 - 11:29

„Commander Wirich, hier Wunna, LACERTA: „Erwarten Sie wirklich, noch etwas zu finden, nachdem Leutnant Rodelind festgestellt hat, daß die Explosionstemperatur bei ungefähr 20.000 Grad gelegen hat?"

„Ehrlich gesagt, Wunna, ich weiß auch nicht, was wir noch finden sollen, aber irgendetwas muß da sein, sonst würde Rodelind nicht diese seltsamen Meßwerte empfangen. Wir machen weiter. Ende."

Leutnant-Commander Wunna: „Viel Glück. Paßt auf euch auf. Ende."

Die nächsten 2 Stunden leitet die stellvertretende Schiffsführerin an Bord der LACERTA die von der Planetenoberfläche eintreffenden Signale des Aufklärungstrupps AT-035 an die restliche Flotte weiter. Dann ist es soweit, Commander Wirichs Worte beenden die Durchsuchung der zerstörten Basis: „Wir sind komplett durch. Alles durchsucht. Alle Räume. Alle Ebenen. Nichts Entscheidendes gefunden. Melden uns wieder. Ende."

* * * * *

„Commander?"

„Ja, Leutnant?"

„Ich verstehe das nicht. Ich habe Ihnen doch von dieser merkwürdigen Energie-Signatur berichtet. Die ist immer noch da. Irgendwo vor uns, diese Richtung."

Leutnant-Commander Noting schaltet sich ein: „Diese Richtung führt uns aus der Basis heraus!"

„Ja", nickt Rodelind, „sieht so aus."

„Das heißt also, das wir uns die Durchsuchung der Basis hätten sparen können und wenn wir drumherum gegangen wären beziehungsweise von der anderen Seite gekommen wären, hätten wir viel Zeit gespart", schlußfolgert Wirich.

„Na ja", nickt die Leitende Wissenschaftlerin der LACERTA, „das ist tatsächlich so. Aber wir konnten das doch nicht wissen, die Anzeigen sind weder besonders ausgeprägt noch sonst klar. Nicht einmal, um was es sich eigentlich handelt, ist bisher zu erkennen.
Und außerdem war es ja vorher auch noch nicht klar, ob wir hier in den Überresten der zerstörten EAS nicht vielleicht doch noch etwas gefunden hätten."

„Und wie weit sollen wir noch laufen?", stöhnt Noting.

„Die Anzeigen sind da nicht aussagekräftig genug für", entgegnet Rodelind, „aber ich habe einen Vorschlag: warum fliegen wir nicht mit der Lancet, ich glaube, daß ich auch dann den Sensorkontakt halten kann."

Der Commander nickt verstehend und übernimmt wieder die Führung: „Also gut, machen wir es so, ich fliege, Sie geben die Richtung an, Noting übernimmt die Rundumüberwachung. Flottenverband, wir verlassen jetzt die Basis und fliegen mit unserer Lancet in Richtung der Sensoranzeigen. Ende."
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 19 Jul 2012 - 21:29

„Hier ist … TAU 12 unter … mando von … Ich rufe … und den GSD … wenn zu erreic … ORION 18 … ane, hören Sie mi … in größter Gefah … hier fest … Anomalie des Welt … Wir sind …“

Während die verstümmelte Meldung immer wiederholt wird, sitzt Fähnrich Panga, sich krampfhaft am Stuhlsitz festhaltend, horchend an seinem Platz und scheint innerlich mit seinen Gefühlen zu kämpfen. „Ich spüre gewaltige Angst, Commander“, sagt er schließlich. „Da muss etwas passiert sein, was überdimensionale Ausmaße hat.“

„Können Sie das etwas näher beschreiben, Fähnrich?“

„Hm. Ich versuche einen Vergleich, Commander. Danach fühlt es sich an, als ob sie mit offenen Mündern bewundernd vor einer 100 Meter hohen rasend schnell auf sie zukommenden Wasserwand stehen und genau wissen, dass sie in den nächsten Sekunden darin ertrinken werden.“

McLane schaut ihn ungläubig an. „Na gut“, meint er dann tief seufzend. „Dann schalt ab, Alfons. Immer wieder anhören bringt uns auch nicht weiter. Hast du die letzte Position der TAU festgehalten?“

„Ja, Cliff.“

„Übermittle Sie an die SAGITTARIUS. Und …Oberstmajor Temari soll sich damit beschäftigen. - Aus, wir vergessen die Sache. Ist mir zu ungewiss.“

„Aber Cliff, du willst doch nicht…“

„Doch Johnny, das will ich“, unterbricht McLane seinen 1. Offizier, wütend über sich selbst. „Wir haben einen klaren Auftrag von der ORB und ich will nicht, dass mir schon wieder Subordinanz ohne vorherige Koordination mit wissenschaftlichen Stellen, sprich Science Center von der Regierungsseite aus, vorgeworfen wird!“

„Schade. Ich hatte immer fest daran geglaubt, dass dich das Schicksal deines Nachbarn nicht gleichgültig lässt!“

Ein Ruck geht durch McLane, und er schaut Johnny van Hallen ernst an. „Das lässt mich auch nicht gleichgültig, Johnny. Aber hier führt die ORION in voller Verantwortung eine kleine Flotte an. Außerdem hast du Fähnrich Panga ja gehört …“

„…früher hättest du alles gegeben, jemand sogar aus der gefährlichsten Situation heraus zu pauken!“ unterbricht diesmal Johnny ihn. „Erinnere dich bitte an die Hydra - damals vor 50 Jahren!“

Jaaa, vor 50 Jahren! - McLane gehen die Bilder von damals durch den Kopf, wo General Lydia van Dyke ihn förmlich anschrie, seinem Befehl zur Rettung der Erde zu folgen. Der ihm zugeteilte GSD-Sicherheitsoffizier Tamara Jagellovsk hatte mit der HM4 im Anschlag dagestanden, um ihn daran zu hindern, befehlswidrig zu handeln und eigenständig Prioritäten zu setzen. Und sie hatte recht gehabt. Doch hier und heute …? - Oder sieht die Sache etwa anders aus?

„Du hast ja recht, Johnny. - Koordinaten der TAU?“

„ZX900-7-25G“ - Alfons Müller hat seine Daten voll im Griff.

„Das ist ja am Rande der irdischen Raumkugel!!!“

„Richtig. Da sollten wir ja auch hin … laut Auftrag der ORB!“

„Sporen sammeln“, ergänzt Harald Svensson schmunzelnd.

McLane schaut ihn an, dann die anderen. Nicht nur in den Fingern kribbelt es, sondern am ganzen Körper. Dann, ganz urplötzlich, erwacht der junge McLane in ihm:

„Komm Johnny, schmeiß die Maschinen an.“ Dann fegt er quer über die Brücke und bleibt hinter seinem Offizier für Raumüberwachung stehen: „Alfons: Meldung an HEISENBERG, LACERTA und FA-2790: Wir fliegen zu Koordinaten soundso, Forschungen hier weiterführen, die LACERTA übernimmt den Schutz, bis die ATLANTICA oder die SPHINX eintrifft. - Chu: Übertragung der letzten Koordinaten der TAU 12 in den ZTG, Kurs festlegen und Freigabe. - Harald: Funkspruch an Oberstmajor Temari, dass ich ihre Hilfe brauche. Sie soll hier alles abbrechen und mir folgen. - Ach ja, Alfons: Hyperraumspruch an ORB, GSD und TRAV über Hauna-3, Jupiter Außen und EAS-4: Wir machen uns auf dem Weg zu den letzten Koordinaten der TAU 12. Auftrag wird eingehalten: Erforschung des Niemandslandes - bla-bla-bla, usw. usw. - Wir wollen ja nicht, dass die uns vermissen und uns die fünfte taktische Flotte hinterher schicken. - Seid ihr soweit?“

„Ja, Cliff.“ Alle nicken.

„Also gut, Kinder. Wo bleiben die Rückmeldungen der anderen?“



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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle (Albert Einstein)


Zuletzt von Cliff McLane am Fr 20 Jul 2012 - 10:58 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 20 Jul 2012 - 1:07


„Brücke an Kommandant. ORION und SAGITTARIUS verlassen uns laut Funkspruch . Sie haben die Koordinaten durchgegeben und die LACERTA zum Schutz des Verbandes dagelassen.“

„Danke Petra. Bestätige das und das wir die Forschungen weiterführen.Ist der Spezialrobot schon unten?“

„Ja Luke. Die bauen ihn gerade zusammen.Bestätigung an ORION ist raus.......die haben es aber eilig!!“

Eine Stunde später sitzt Lukenko im Kommandantensessel und beobachtet die Projektionswand.

Der Roboter ist inzwischen in den Graben eingeflogen und hat den Boden erreicht.Tatsächlich ist es Wasser am Boden des Grabens. Der Roboter hat gerade einen Schnorchel voll proben eingesaugt um sie zu analysieren.

„Temperatur des Wassers liegt bei 14° Celsius: Moment die Analyse kommt......das Wasser ist in etwas vergleichbar mit Irdischem Quellwasser.......Durchschnittliche Werte an Mineralien, kaum Schwermetallbelastung.Moment............das Wasser enthält eine Algenart die irgendwie seltsam aussieht. „

„ Der Robot soll die Algen im Analysetank mit Tierischen Eiweissextrakten versorgen und dann will Ich eine Aufnahme des Tanks und möglichst auch Mikroskopische Aufnahmen.“ Befiehlt Luke.

„ HEISENBERG an Aussenteam 1 . Sabine. Schalte Dich mal dazu und schau Dir die Algenproben an. Am besten vor und nach der Zugabe von Eiweiß. „

„Ich bin schon am Schirm seid der Robot in den Graben eingeflogen ist. Deine Überlegungen gehen in dieselbe Richtung wie meine.“

„ Heiligsblechle!!“ entfährt es Leutnant Monning als die Reaktionen der Algen auf das Eiweiß sichtbar werden.

Die Blattartigen Algen wölben sich an den breitesten Stellen auseinander und bilden Trichter, die die Eiweißbrocken verschlingen. In kürzester Zeit ist der Probentank Eiweißfrei,dafür haben sich die Algen stark vergrössert und sind auf den Unterseiten in einem tiefen Blau und auf den Oberseiten in einem Schwarz/Weissen Tigermuster gefärbt.

„Schaut euch das an.......von oben sehen die Dinger aus wie der Grabenboden und von unten wie ein Blick in den Himmel........perfekte Camouflage.“

Luke sieht erschüttert auf die Fleischfressenden Algen. Nichts hatte darauf hingedeutet, das die Algen eine solche plötzliche Mutation durchleben.........insbesondere, da es in dem Wasser des Grabens nichts zu fressen für sie gibt. Aber nun kommen die Aufnahmen der Mikroskopischen Robotanlage des Forschungsroboters. Die Blattartigen Algen haben sich demnach in Lilienförmige Röhren verwandelt an deren dünnem Ende eine kleine Austrittsöffnung mit einem Querstehenden Blattauswuchs zu finden ist.Die Vermutung liegt nahe, das diese Algen Wasser durch dieselbe Öffnung ansaugen durch die sie auch das Eiweiß verschlungen haben und dann durch Kontraktionen am hinteren Ende ausstossen. Wobei das kleine Querstehende Blatt wie ein Ruder funktioniert.

„ Wenn die Dinger in dem Ausmaß wachsen, wie sie gefüttert werden........vieleicht sollten wir von Fettauge eine geschlachtete Kuh anfordern um auszuprobieren wie gross die Dinger werden können. Sabine nimm sie bitte in den Katalog auf unter dem Namen Tigeralge. Das ist mehr als passend oder?“ sagt Luke.

„Das bedeutet, der ganze Planet ist mit diesen Sporen verseucht. Und die Sporen sind in der Lage, Pflanzen für jede nur erdenkliche Umgebung auf einem Sauerstoffplaneten in Mutation zu erzeugen. Gnade uns Gott........so es einen gibt, sollten diese Dinger jemals in ein Ökosystem eines unserer Planeten eindringen können. Bei der Wachstums und Mutationsrate haben die einen Planeten wie Terra innerhalb kürzester Zeit leergefressen.“ warnt Sabine.

„HEISENBERG an alle Aussenteams und an LACERTA. Auf keinen Fall auf das Mutterschiff zurückkehren ohne absolute Biosterilisation aller Geräte, Ausrüstungsgegenstände und Biomaterialien. Auf keinen Fall Sporenproben an Bord der Raumschiffe bringen. Commander Wirich, wenn sie Proben des von ihnen untersuchten Gebietes haben, bringen sie sie mit einer Lancet in unser Aussencamp 1 zu Untersuchung. Ich weiss das sie ein Labor an Bord haben aber das Risiko einer Kontamination ist zu gross. Oberst Krikorow auf HEISENBERG, Ende!“

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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 20 Jul 2012 - 8:17

In der Nacht erwacht wieder das Pflanzen-Ungeheuer und die intelligent erscheinenden Echsen sind verschwunden. Am nächsten Morgen sind die Echsen wieder da und die fleischfressende Pflanze hat sich zurückgezogen. Gerade kommt Atlan müde und abgespannt von seinem Kampfeinsatz gegen die Pflanze zurück, die den Zweck hatte, die Pflanze von ihrem Landungsboot entfernt zu halten.

„Guten Morgen, mein Prinz.“ Ebenfalls schlecht gelaunt kommt ihm Major Altus aus dem Forschungsboot entgegen.

„Guten Morgen ist gut“, mault Atlan. „Schon Ergebnisse aus dem Labor der ATLANTICA?“

„Ja, mein Prinz. Das Signal konnte schon besser als gestern lokalisiert werden. Es kommt aus dem Adlernebel, genauer: hinter den Säulen der Schöpfung im neuen Gebiet der Sternenentstehung ANK-251.“

Atlan reibt sich die Augen. „Wie bitte? Jenseits der Säulen des Herakles? - Da waren wir doch schon einmal!“

„Richtig. Und auch damals haben wir schon festgestellt, dass dort nicht nur neue Sternsysteme entstehen, sondern auch neues Leben.“

Professor Dong kommt hinzu. Er hatte sich die ganze Nacht in seinem kleinen Labor eingeschlossen, um die Eigenschaften der Zellstrukturen der Mörderpflanze zu erforschen. „Höre ich neues Leben?“ - Als ihm Major Altus das Neuste erzählt, meint er leichthin: „Eigentlich ist das eine logische Folgeerkenntnis aus allen Erkenntnissen, die wir bisher gewonnen haben.“

„Also hatten Sie Fortschritte bei den fleischfressenden Pflanzen, Professor?“

„Sie meinen bei den Karnivoren? - Oja, durchaus. Ich habe herausgefunden, dass unsere hier zwei Arten ähneln, die bei uns auf Arret schon ausgestorben sind, auf der Erde aber noch in Moorreservate erhalten blieben. Wie z.B. die Kannenpflanzen oder auch die Venusfliegenfalle und das Gemeine Fettkraut einerseits, welche Beute machen können bis zur Größe eines kleinen Nagetieres. Und den Arten des sogenannten Sonnentau’s andererseits, welche Sauerstoffmangel, Salz- und sogar radioaktive Belastung aushalten können und dabei prächtig gedeihen. Das interessante an unseren Arten hier ist die Tatsache, dass sie auf irgendeine Art brutal, radikal, bösartig und damit, hauptsächlich wegen ihrer Größe, tödlich geworden sind für alle größeren und sogar alle denkenden Wesen, die aus Eiweiße bzw. Proteine, sprich: aus Aminosäuren aufgebaute biologische Makromoleküle bestehen. Gemäß dem Motto: Fressen und gefressen werden. Wenn diese Pflanzen sich also durch Sporen ausbreiten und den Temperaturen des Weltalls widerstehen können, sehe ich ziemlich dunkelschwarz für alle Lebewesen in unserem und allen sonstigen Universen.“

Fassungslos hatten nicht nur Atlan und Major Altus den Ausführungen des Professors zugehört, sondern die gesamte Mannschaft, die nach und nach hinzu gekommen war.

Atlan fasst sich als erster: „Dann passt das ja irgendwie mit meiner Theorie zusammen.“

„Das mit den Echsen? - Ich denke, das ist reiner Zufall.“

„Oh nein Professor, das ist ganz gewiss kein Zufall. Es ist eine Kriegsmaschinerie, die viel Energie kostet. Die Echsen sind nämlich nicht real. Es sind Spiegelungen, Projektionen, Holographien. Sie kommen mit einem Energiestrahl, der den Leitstrahlen der Frogs um ein Vielfaches übertrifft, aus der Nähe des Adlernebel’s und sind dazu da, um die Pflanzen zu bekämpfen. Leider ist die Entfernung des Absenders zu groß, um gleichzeitig und synchron mit den Pflanzen aufzutreten. Aber wir können jetzt schon behaupten, dass wir da im Absender wahrscheinlich einen potenziellen Mitstreiter an unserer Seite haben.“

„Das wäre die Lösung für die Vorkommnisse“, sinniert Dr. Lindsay und denkt gleich weiter. „Das würde aber auch auf kurzfristige Sicht bedeuten, dass, weil diese holografische Projektionen nicht funktionieren, wir alle Planeten, die im Umkreis liegen, desinfizieren müssen, damit sich keine weiteren Sporen auf dem Weg zu uns machen.“

„Alles schön und gut. Aber wissen Sie, wie viele Planeten es gibt, die sich im Bereich eines möglichen Sporenfluges befinden?“

„Nein, das weiß niemand“, mischt sich Major Altus wieder ein und ergänzt heftig: „Aber wenn es da, wie es Prinz Atlan ausdrückte, potenzielle Mitstreiter gibt, dann sind diese unbekannten Fremden ja vielleicht sogar schon dabei, einige infizierte Planeten, Asteroiden und Kometen mittels Energiestrahl zu zerstören. Vielleicht sollte ja der Kleinstplanet im System Fomalhaut dazu gehören, zerstört zu werden.“

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Wirich
Stammt von fremdem Sternsystem, Terra-Integriert, Kommandant der LACERTA
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Sa 21 Jul 2012 - 6:36

„Aufklärungstrupp Null-Fünfundddreißig, hier LACERTA, Leutnant-Commander Wunna. Ich habe gerade eben eine Meldung der ORION hereinbekommen, ich stelle durch."

„Meldung an HEISENBERG, LACERTA und FA-2790: Wir fliegen zu Koordinaten soundso, Forschungen hier weiterführen, die LACERTA übernimmt den Schutz, bis die ATLANTICA oder die SPHINX eintrifft.“

„LACERTA, hier AT-035, Commander Wirich. Verstanden. Beziehen Sie umgehend Schutzposition für die HEISENBERG und die „Fettauge". Wir kommen gleich zu unserer Lancet und starten dann. Unsere Lancet ist raumtauglich und ausdauernd genug, um später aus eigener Kraft zu euch stoßen zu können. Ausführung. Ende."

„Verstanden. Fliegen jetzt los. Ende."

„HEISENBERG und FA-2790, hier Commander Wirich. Habe gerade eben die LACERTA zu euch geschickt, sie sollte in Kürze bei euch eintreffen. Paßt auf euch auf. Ende."

* * * * *

Commander Wirich und seine Begleitung haben sich um Umkehren und weiteren Suchen nach den Ursprüngen seltsamer, bisher unerklärter Sensoranzeigen mithilfe ihrer Lancet 4 entschlossen. Es dauert ein bischen, bis sie durch die ausgedehnte, wenn auch durch die Explosion mit mindestens 20.000 Grad Explosionshitze fast vollständig zerstörte Erdaußenstation zu ihrem Kleinraumschiff Lancet IV zurückgefunden haben. Schließlich ist es soweit, sie stehen vor dieser fliegenden Perle des Weltraums. Gerade streckt Wirich seine Hand aus, um die auf Alarmstart geschaltete Lancet IV zu öffnen und damit den Zugang zu ermöglichen, als es erneut in ihren Funkgeräten knackt.

„AT-035, hier LACERTA. Ich habe da eben eine Meldung der HEISENBERG empfangen, die ich hiermit an euch weiterleite."

„HEISENBERG an alle Aussenteams und an LACERTA. Auf keinen Fall auf das Mutterschiff zurückkehren ohne absolute Biosterilisation aller Geräte, Ausrüstungsgegenstände und Biomaterialien. Auf keinen Fall Sporenproben an Bord der Raumschiffe bringen. Commander Wirich, wenn sie Proben des von ihnen untersuchten Gebietes haben, bringen sie sie mit einer Lancet in unser Aussencamp 1 zu Untersuchung. Ich weiss das sie ein Labor an Bord haben aber das Risiko einer Kontamination ist zu gross. Oberst Krikorow auf HEISENBERG, Ende!“

„Verdammt", flucht der Astrogator der LACERTA, Leutnant-Commander Noting und durch seine auf permanente Übertragung geschaltete Sprechanlage bekommt das auch jeder in Reichweite mit, „das hat uns gerade noch gefehlt."

„Keine Sorge", meldet sich in diesem Moment auch die Leitende Wissenschaftsoffizierin der LACERTA, LW Leutnant Rodelind zu Wort, „meine Scanner hier zeigen bis jetzt keine Sporen oder sonstige biologische Verseuchung an."

„In Ordnung, Danke", antwortet Commander Wirich, bevor er wie folgt fortfährt: „HEISENBERG, hier AT-035. Vielen Dank für die Warnung, das ist gut. Noch haben wir hier nichts gefunden. Auch keine biologische Verseuchung. Nur die Explosionsschäden und bisher unerklärte Sensoranzeigen. Wir suchen jetzt mit der Lancet weiter. Ende."

* * * * *

Ungefähr 1 knappe Stunde Langsamflug in geringer Höhe später ist es soweit: inmitten des unbewohnten, wilden Geländes findet AT-035 endlich ein ... - ja, was ist das eigentlich?

Commander Wirich landet die Lancet in ungefähr 50 Metern Entfernung von dem Fundpunkt. Sie steigen aus, schalten die Lancet auf Alarmstartverfahren und nähern sich vorsichtig ihrem Ziel.

Leutnant Rodelind zeigt sich jetzt durchaus ein bischen aufgeregt: „Das gibt's ja nicht. Seht ihr das? Autonome Energieversorgung, das exoterrestrische Äquivalent föderaler Solarzellen, Radarstrahlungs- und zusätzlich noch andere Strahlungsarten umwandelnde und auch damit energieerzeugende Zellen, eigenes Kraftfeld, Richtstrahl- und Empfangsantennen, Sensoren - du meine Güte. Was macht denn dieses Teil hier? Moment, ich scanne weiter. Bleibt mal sicherheitshalber ein bischen zurück, ich mach' das hier schon. Aha. Mhm. So, so. Ja, das macht Sinn. Aber wozu?"

„Wozu was?", fragt Noting.

Rodelind antwortet noch nicht, zu sehr ist sie auf das gefundene Objekt konzentriert, zu sehr mit dem Sammeln von Daten und deren Auswertung beschäftigt, zu sehr damit befaßt, welchem Zweck diese Entdeckung dienen könnte.

Wirich und Noting schauen sich beide an, beide sind sie fasziniert von dem ungewöhnlichen und eindeutig nicht-föderalen Fund und gespannt warten sie auf Leutnant Rodelinds Untersuchungsergebnisse. Trotzdem haben sie ihre zugewiesenen Aufgaben und es ist Commander Wirichs Pflicht, für deren Erfüllung zu sorgen. Als ihm das wieder bewußt wird, reagiert er unverzüglich: „Noting, kümmere dich wieder um die Sicherung deines zugewiesenen Bereichs, ich mache dasselbe mit meinem Bereich. Rodelind wird uns schon informieren, sobald sie soweit ist. Los!"

Es dauert, Leutnant Rodelind, die Hauptwissenschaftlerin von AT-035, hat anscheinend mit dieser Entdeckung so einiges zu tun. Ihre beiden Kameraden, die die Rundumsicherung aus entsprechender Entfernung durchführen, können in ihren Helmempfängern hören, wie die Forscherin vor sich hin murmelt, manchmal leise, dabei aber trotzdem relativ manierlich, flucht, sich Fragen stellt und Antwortfetzen herausläßt und weiter untersucht, aufklärt und auswertet.

,Du meine Güte', denkt sich Commander Wirich, ,wie lange dauert das denn noch?' Aber er beherrscht sich, er weiß, daß manches halt so lange dauert, wie es halt dauert.

* * * * *

Als sogar schon der Himmel seine Farbe verändert und so auch visuell die verstrichene Zeit deutlich wird, ist es endlich soweit.

Die LW Leutnant Rodelind klappt ihre tragbare Sensorenausstattung zusammen und breitet ihre Ergebnisse vor ihren Kameraden und durch ihre auf permanente Weitergabe geschaltete Sprechanlage letztlich auch vor der ganzen Forschungsflotte aus: „In Ordnung, Leute, jetzt ist es endlich klar. Wir haben hier, ob ihr's mir glaubt oder nicht, aber es ist wirklich so, wir haben hier eine autonome Aufklärungs- und Aktionsdrohne von, haltet euch fest, den FROGS!
Aber es ist keine neue Drohne, die Ergebnisse sind da ziemlich eindeutig. Sie ist ungefähr 50 Jahre alt, +/- 1 oder 2 Jahre.
Damals haben vermutlich die damaligen Frogs sie hierher gebracht und seitdem hat sie den gesamten Schiffsverkehr und sonstige Aktivitäten hier in ihrem Aufklärungsbereich überwacht. Sie hat eine Richt- und zugleich Empfangsantenne, die die ganze Zeit auf einen bestimmten Punkt im Raum gerichtet war. Daraus schließe ich, daß sie von dort Anweisungen bekommen konnte und daß sie ihre Ergebnisse dorthin übermittelt hat.
Sie hat aber noch mehrere Signalstrahler. Einer ist auf die ehemalige EAS gerichtet. Ich vermute, daß sie damit die in der EAS versteckte Frog-Bombe zur Explosion gebracht hat. Deshalb hat sie diese Riesen-Explosion, die unsere gesamte EAS praktisch pulverisiert hat, auch überstanden und ist weiterhin einsatzbereit. Warum die Frogs aber überhaupt hier 'ne Bombe versteckten und warum sie die ausgerechnet jetzt, 50 Jahre später, zur Explosion brachten, das vermag ich jetzt noch nicht zu erklären.
Wäre da nicht das sondeneigene Kraftfeld, so könnten wir auf die Programme und Speicher der Sonde zugreifen und deshalb vermutlich Genaueres sagen. So wissen wir halt nur, daß dieses Teil immer noch funktioniert.
Ob diese Sonde aber seit unserer Ankunft hier etwas gesendet hat, kann ich nicht sagen. Das wär's erstmal."

„Gute Arbeit, Rodelind, vielen Dank", antwortet Wirich. „Sie haben da was von einer Richt- und zugleich Empfangsantenne gesagt..."

„Ja, das ist das Faszinierendste. Das war auch einer der schwierigsten Punkte, denn dafür brauchte ich auch noch navigatorische Daten und deren Abgleich auf diesen Sternenhimmel hier ..."

„Ja, Ja", drängt Noting, der manchmal richtig ungeduldig sein kann, „reden Sie schon."

„Mach ich doch. Also hört her: Diese Multifunktionsantenne ist - haltet euch fest - Nicht, ich betone: Nicht, auf den uns bekannten Frog-Raum gerichtet, sondern auf den Adlernebel!"

„Was?"

„Ja, Commander, auf den Adlernebel! Wo genau, kann ich trotz aller Bemühungen leider noch nicht sagen, aber es ist definitiv der Adlernebel, das steht fest!"

Wirich nickt, jetzt wieder gefaßt: „Ganz großartige Arbeit, gut gemacht, Leutnant. Also gut, dann brechen hier wir jetzt hier ab, starten mit unserer Lancet und kehren auf die LACERTA zurück. Die anderen haben ja schon Ihre Daten bekommen, wir können also ruhigen Gewissens aufbrechen."

„Und was machen wir mit der Sonde hier?", fragt Noting, „sollen wir sie mitnehmen oder vernichten? Genügend HM4's, Lichtwerferbatterien undsoweiter haben wir ja. Sogar ,overkillen' könnten wir sie, denn hier ist doch eh alles hin, leer, unbewohnt und verwahrlost - außer diesem verdammten Frog-Teil. Also was machen wir mit dieser Sonde?"

Commander Wirich entscheidet umgehend: „Wir starten erst mal, dann sehen wir weiter. Jedenfalls habt ihr ja auch die Warnung der HEISENBERG gehört. Deshalb bringen wir diese Sonde keinesfalls auf die LACERTA, ja, noch nicht einmal in unsere LANCET IV werden wir sie mitnehmen. Vielleicht haben ja auch die anderen Kommandanten oder Wissenschaftler noch irgendwelche Wünsche in Bezug auf diesen Fund. Wir starten jetzt erst einmal, sobald Leutnant Rodelind festgestellt hat, ob wir verseucht worden sind oder nicht."

„Kein Problem, Commander, wir können starten. Wenn wir zur Sicherheit die Entseuchung auf der LACERTA nutzen, kann uns nach menschlichem Ermessen eigentlich nichts passieren."

„Vielen Dank. AT-035 an HEISENBERG und FA-2790. Wir starten jetzt zur LACERTA. Habt ihr Wünsche bezüglich der Frog-Sonde? Kommen."
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Atlan
Prinz vom Planeten Arret und Kommandant der ATLANTICA - Auf der Suche nach dem Ursprung
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 25 Jul 2012 - 11:33

Die ganze Nacht saßen sie zusammen, während die Pflanze zum wiederholten Mal versuchte, in das Innere des Zubringers zu gelangen. Auch die Jäger rauszuschicken hatten sie inzwischen aufgegeben. Nach vielen Hin und Her der Möglichkeiten zog man doch die Vermutung von Prof. Dong in den Bereich des Machbaren und eröffnete damit ein gedankliches Schreckensszenario, was den wildesten Science-Fiction-Romanen und Horrorgeschichten ziemlich nahe kam. Im Gegensatz dazu kam die Idee von Prinz Atlan, welcher eine Intelligenz außerhalb ihres Einflussbereiches voraussetzte, sofort bei jung und alt an.

Jetzt ist es nach anstrengenden Gesprächen wieder Morgen geworden, die Pflanze hatte sich schon längst entmutigt zurück gezogen, und Prof. Dong hat soeben allen einen starken Kaffee nach terranischem Rezept gemacht.

„Vielleicht“, bemerkt Dr. Gator von Bord der ATLANTICA, während der Professor sich wieder setzt, „ist das der Grund, weshalb der General so überraschend aufbrechen will. Er wartet nur noch auf eine Nachricht von der SAGITTARIUS, dann fliegen sie ab.“

„Dann hat mein Bruder Panga wahrscheinlich etwas entdeckt, was keinen Aufschub bedarf.“ Atlan ist aufgestanden und gestikuliert wild mit den Händen. „Begreift ihr jetzt? Diese Forschungen der HEISENBERG, dessen Ergebnisse wir ebenso noch nicht genau kennen, wie das, was die LACERTA herausgefunden hat, diese Ergebnisse zusammen mit unseren führen zu einem Mysterium, was wir noch nicht mal im Ansatz ahnen!“

„Dann sollten wir hier jetzt schleunigst abbrechen und den anderen zu Hilfe kommen, wenn die ORION ein anderes Ziel hat. Ich erwarte sowieso keine neuen Erkenntnisse hier.“

„Sie haben recht, Dr. Lindsay. Also Leute: die HEISENBERG und die LACERTA verständigen, dass wir kommen, dabei sämtliche Ergebnisse, die wie errungen haben, in einem Datenpaket übermitteln, und dann McLane und Temari einen guten Flug wünschen. Sie sollen uns sagen, wann wir nachkommen sollen. Einverstanden?“

Alle nicken und machen sich daran, ihre Abreise vom Sternsystem Wega vorzubereiten.


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 26 Jul 2012 - 3:47



"HEISENBERG an AT-035. Oberst Krikorow hier. Commander Wirich, Ich würde gerne die angekündigte Rückkehr der ATLANTICA abwarten. Diese Sonde sollte von einem oder mehreren EXO-Technik Experten untersucht werden. Wir haben zwei an Bord und mit ihnen bzw. ihren Spezialisten sind es wenigstens schon 3. Ich würde gerne die Expertise der ATLANTICA abwarten und dann gegebenenfalls eine Gemeinschaftsaktion durchführen wollen. Die Frogs sind verteufelt Trickreich. Auch wenn Ich persönlich glaube, das sie in diesem speziellen Fall genauso Opfer sein könnten wie wir und diese Sonde lediglich eine Reaktion auf etwas vergangenes darstellt...........wir wissen es nicht genau und wenn wir einfach an dem Ding rumfummeln sind bestenfalls Daten und verwertbare Ergebnisse futsch. Schlimmer wäre es, wenn uns der Apparat um die Ohren fliegt.Ein Aufzeichnungstransponder in der nähe der Sonde wäre allerdings schön. Dann können wir mitschneiden was das Ding anstellt wenn sie wieder gestartet sind.Es kann nicht mehr lange dauern, bis die ATLANTICA eintrifft.......dann wird es sicher sowohl neue Erkenntnisse als auch eine Besprechung geben.Guten Flug, Krikorow Ende."

_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 27 Jul 2012 - 6:52


_________________
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