Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse

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Atlan
Prinz vom Planeten Arret und Kommandant der ATLANTICA - Auf der Suche nach dem Ursprung
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Mi 5 Dez 2012 - 11:35

Atlan kann seine Freude kaum verbergen, als die Lancet im Schacht der HEISENBERG landet und er Oberst Krikorow auf sich zukommen sieht.

„Oberst Krikorow, ich freue mich sehr, Sie wiederzusehen und wollte es mir einfach nicht nehmen lassen, Sie persönlich abzuholen. - Bitte sehr.“

Atlan macht eine Aufforderung zum Einstieg und gemeinsam nehmen sie neben dem Piloten in der kleinen Kapsel Platz.

„Und entschuldigen Sie bitte die lange Abwesenheit. Während der Fluges zur ATLANTICA erzählen Sie mir bitte in kurzen Zügen etwas über Ihren menschlichen Fund, der sich, wie ich erfuhr, an Bord der HEISENBERG befindet. Es interessiert mich außerordentlich. - Außerdem: Was war das für ein GSD-Kreuzer, der sich mit Ihnen unterhielt?“


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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Mi 5 Dez 2012 - 12:19

Der Oberst ist seinerseits auch Hocherfreut Prinz Atlan wiederzusehen.
Nach der kurzen Startphase beginnt er die zusammenfassung des Fundes.

"Die LACERTA hat in einer Spalte auf F034 ein Raumschiff gefunden mit Kälteschlafkammern an Bord. Eine der Kammern war noch aktiv,das Schiff ist eindeutig als das Terranische Raumschiff Identifiziert worden, welches vor Tausend Jahren bei dem ersten Experiment mit einem Hyperspaceantrieb verschollen wurde.

Das damalige Projekt der USA Behörde NASA trug den Namen Rolling Stones und das Schiff wurde in einem Unterprojekt mit dem Namen Jumping Jack Flash in zusammenarbeit mit der US-Navy gebaut. Der einzige überlebende , der Pilot des Raumschiffes heisst Sir Rodney Chester wurde nach einem dramatischen Zwischenfall bei der Erweckung auf die HEISENBERG gebracht und ist nun bei uns an Bord derzeit in einem Lernschlaf um die gewaltigen Unterschiede der Sprachveränderungen auszugleichen. Unsere Psychologen halten es für definitiv besser, wenn er die Eingewöhnung an die sozialen Unterschiede zu damals unter Astronautenkollegen verbringt.

Ich habe ihn dafür gewinnen können, als Pilot für Flügelflugkörper nach seinem Schlaf mit der Steuerung einer unserer Drohnen zu Beschäftigen. Dabei kann er seine neuen Zeitgenossen gut kennenlernen. Aber es hat leider eine Panne gegeben, welche den Wissenschaftlern, welche mit der Recherche seiner Herkunft und den Hintergründen seines Projektes beschäftigt waren,unterlaufen ist.

Sie stellten eine Anfrage
an das Terranische Zentralarchiv und dort hat dann der GSD davon Wind bekommen. Sie haben sofort reagiert und den Kreuzer SCIAFARILLA unter Major Li Chin umgeleitet , um den Tausend Jahre Mann auf die Erde zu bringen.
Nunja....." der Oberst grinst den Prinzen Spitzbübisch an,
" Die Alpha Order die der Major uns gab , habe Ich als Haltlos zurückgewiesen. Eine Konzertierte Aktion mit sowohl Wissenschaftlich als auch Diplomatischem Charakter unterliege nicht der Befehlsgewalt des GSD. Ich konnte Li Chin davon überzeugen das Chester auf der HEISENBERG bleiben solle aus eben vorgenannten Gründen. Aber natürlich muss Ich dem Sicherheitshauptamt und auch TRAV/ORB noch eine begründung nachliefern. Das sollte allerdings unser kleinstes Problem sein. Wirklich Sorgen mache Ich mir darüber, das TRAV/ORB und GSD verzweifelt versuchen herauszufinden wo denn wohl die ORION 18 geblieben ist. Eine Anfrage der Erde hat mein erster Offizier Geistesgegenwärtig erfolgreich Ausweichend beantwortet. Die ORION steckt mit Untersuchungen in einer Staubwolke und ist derzeit nicht erreichbar............die haben ja nicht gefragt in welcher Wolke und in welchem System. Wenn aber in nicht mehr ganz drei Tagen die SCIAFARILLA hier eintreffen sollte müssen wir dem Major irgendetwas glaubhaftes erzählen sonst bekommt der General mächtigen Ärger vermute Ich. Ich hoffe, der GSD wird zurückgepfiffen und der Kreuzer ändert seinen Kurs. Wenn nicht......." der Oberst schaut den Prinzen ehrlich besorgt an.

" Nun der weitere Grund , weshalb ich mit ihnen sprechen wollte ist ganz anderer Natur, dshalb aber nicht weniger Besorgnisserregend. Ich glaube aber das diese ergebnisse der Datenauswertung bestimmt gemeinsam mit ihren Wissenschaftlern erörtert werden sollten. Nur soviel..........nicht nur ein Planet hat im System Fomalhaut seine Bahn verlassen. Die Bahnveränderung des zweiten Planeten wird sich in einigen Jahren dramatisch auf die Erde auswirken.Allerdings haben wir genügend Zeit das Problem zu beseitigen. Unsere derzeitigen Forschungen und deshalb auch der Einsatz aller Drohnen der HEISENBERG, eine davon trägt derzeit die LACERTA angedockt, sollen verifizieren, ob die Bahnveränderungen beide natürlichen Ursprunges sind oder ob da jemand dran gedreht hat. Dieser Jemand müsste gewaltige Kenntnisse in Astrophysik und Astronomie sowie Himmelsmechanik haben um ein derartiges Timing herzustellen. Geradezu Teuflisch. Aber es ist nicht auszuschliessen das es das ist was Ich einen Galaktischen Zufall nenne........obwohl auch der sicher einen Auslöser hatte............das allerdings fände Ich wesentlich dramatischer als das eigentliche Problem.

Wir versuchen herauszufinden ob an der Sonnenzugewandten Seite beider Planeten zum Zeitpunkt des Starts der Bahnveränderung die Flache Delle eines auftreffenden Gravitionsstosses der Sonne Fomalhaut zu finden ist oder ob es eine Thermische Explosion gegeben hat, welche auf Fremdeinwirkung schliessen liesse. Wenn Fomalhaut nur Galaktisches Billard gespielt hat und das Ziel der Auswirkungen nur Zufällig die Erde trifft gibt es eine im Ansatz stehende aber deshalb keinesfalls beruhigendere These dazu. In diesem Fall müssten wir alle in der Sicherheitszone unserer Sonnensysteme liegenden systeme anfliegen , Regelmässig anfliegen um nach weiteren Gravitionsstössen der Sonnen zu suchen. Aber das ist nur eine These Prinz Atlan. Ich hoffe diese zusammenfassung der letzten Tage wirkt auf sie nicht wie derAusstoss eines überspannten Wissenschaftlers."


Inzwischen nähert sich die LANCET der ATLANTICA.

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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
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Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Atlan
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 7 Dez 2012 - 2:28

Da Oberst Krikorow schon mal an Bord der ATLANTICA gewesen war, erübrigte sich ein Rundgang und Altan bringt ihn direkt zum großen Konferenzraum, wo sich schon alle betroffenen Wissenschaftler versammelt hatten. Der Kommandant der HEISENBERG schildert noch einmal, diesmal ausführlicher, die Vorgänge und seine Vermutungen. Dann meldet Hochprofessor Dong sich zu Wort:

„Herr Oberst: Ihre Vermutungen bezüglich der Sporen möchte ich hier nicht gerne besprochen haben. Ich schlage vor, dass es zuerst von einem Fachkolleg, bestehend aus Wissenschaftlern der HEISENBERG und der ATLANTICA, besprochen, notfalls auch mit dem Sammeln von neuen Erkenntnissen, und uns dann wieder berichtet wird. Was allerdings den tausendjährigen Terraner betrifft, muss ich Sie durchaus zu Ihrer Vorentscheidung beglückwünschen. Auch ich bin der Meinung, dass dieses ein Fund mit weitreichenden Folgen für die gesamte Konföderation ist und es deshalb abzulehnen ist, dass ein einzelnes Gremium, auch wenn es mit Alphaorder ausgestattet ist, diesen Fund für sich selber vereinnahmt, sich also praktisch unter den Nagel reißt. Ich bin überzeugt davon, dass Prinz Atlan derselben Meinung ist und - weil Sie, Oberst Krikorow, keine Befugnis dem Sicherheitsorgan der Erde gegenüber haben - dem GSD-Verlangen eine Absage erteilt.“

Dabei schaut er Atlan an, der daraufhin schmunzelnd nickt. „Sehr richtig, mein lieber Dong. - Atlan an Major Rubeta: Ich möchte eine Verbindung zum GSD-Kreuzer SCIAFARILLA, Major Li Chin.“

„Hier ist der GSD-Kreuzer SCIAFARILLA, mein Name ist Major Li Chin. Ich freue mich sehr, Kontakt mit dem Prinzenschiff des Planeten Arret zu haben und möchte Sie, Prinz Atlan, und Ihre Besatzung ganz besonders herzlich grüßen.“

Atlan kann ein lautes Lachen angesichts dieser geschwollenen Begrüßung kaum unterdrücken. Deshalb muss er zuerst einige Male schlucken, bevor er ernst antwortet: „Ich danke Ihnen, Major Li. - Mein Anliegen ist Ihre Alphaorder Oberst Krikorow und der HEISENBERG gegenüber. Ist es richtig, dass Sie ihm per Alphaorder vorschreiben wollen, wie er sich innerhalb unserer Flottille verhalten soll?“

„Nein-Nein! Durchaus nicht! Ich versichere Ihnen, eure Hoheit, dass dieses nie mein Anliegen war!“ Man hört es seiner Stimme an, dass ihm dieser Vorwurf äußerst unangenehm ist. Es liegt jetzt an seinem Verhalten, dass es zwischen der Erde und Arret nicht zu diplomatischen Verwicklungen kommt. „Aber ich muss leider auf die Auslieferung bestehen. Außerdem war mir auch nicht bekannt, dass das arretische Prinzenschiff zur Flotte des General McLane gehört.“

„Das ist nicht die Schuld des Oberst, wenn Ihnen von Ihrer Zentrale Fakten verschwiegen werden, Major. Ich dachte immer, der GSD wäre so korrekt und über alles informiert. Wie ich sehe, ist es nicht so.“ - Atlan macht eine kleine Pause und wartet eine Reaktion ab, bevor er weiter spricht: „Der Alphaorder wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Sagen Sie Ihrer Einsatzzentrale, dass der Fund, der schließlich ein Mensch und von daher auch als solcher zu behandeln ist, solange in unserem Verbund bleibt, bis General McLane und ich über eine Übergabe an ihre Behörden nachdenken.“

„Ja aber, General McLane ist ja seit Tagen nicht auffindbar und deshalb kann ...“

„Ich hoffte, dass es soweit klar war“, unterbricht Atlan ihn schroff. „Und ich dulde keinen Widerspruch, Major!!! - Diese Mission ist ein gemeinsames Unternehmen von Terra, Arret, Chroma und Aton, und wir sind dem Galaktischen Sicherheits-Dienst der Erde in keinster Weise Rechenschaft schuldig! - Major Li Chin, ich bedanke mich bei Ihnen für die freundliche Unterhaltung und wünsche Ihnen weiterhin eine gute Reise. - Atlan von der ATLANTICA – Ende.“

Man hört auf der anderen Seite noch einen leisen unterdrückten Fluch, bevor die Leitung mit einem elektronischen Gegengruß geschlossen wird.

„Das hat ihm nicht gefallen“, meint Dr. Lindsay schmunzelnd. „Die Leute von der Erde können sehr schnell eingeschnappt sein.“

„Wobei hier kein Grund vorhanden ist“, wimmelt Hochprofessor Dong ab. „Wichtiger wäre auch für mich zu wissen, wo die ORION und die SAGITTARIUS tatsächlich stecken...“



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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 7 Dez 2012 - 4:23

An Bord der SAGITTARIUS:

"Cliff, sei auf alle Fälle vorsichtig mit dem Traktorstrahl, sonst STECKEN wir womöglich ganz schnell in ziemlichen Schwierigkeiten!"

Temari nimmt zurecht an, dass sich der General von ihrer Warnung nicht beeindrucken lässt. Inzwischen ist es Paul gelungen, die durch Ausdehnung der Stachelblase verursachten Raumbeben vorherzusehen. Und die Drohne sendet weiterhin eine Flut von Bildern, einige davon sehr beunruhigend. Temari reißt die Augen auf, als auf dem Monitor unbekannte Wesen sichtbar werden, unterschiedlich in Größe und Form, einige ähneln Insekten, andere Reptilien. Ob es sich hier um intelligente Spezies handelt? Wenn ja, würde das die sensationellste Entdeckung in diesem Jahrtausend sein. Allerdings ist ihr Bedarf an sensationellen Entdeckung mehr als gedeckt. Dennoch wird die Chromanerin das Gefühl nicht los, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist.
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 7 Dez 2012 - 7:31

An Bord der HEISENBERG:

Commander Monning nimmt die Meldungen der Flugkörperbruecke entgegen.

"Ich habe verstanden. Unser Sporenbelasteter Planet ist offenbar abschliessend Untersucht wie auch der zweite Irrläufer. Die Messergebnisse sind nicht hundertprozentig eindeutig,zumindest nach der ersten Sichtung durch die Piloten. Okay, wenn sie die Reihe der Instrumentenscans abgeschlossen haben,lassen sie die Drohnen zurückkehren. ......... Michiko. Informiere die LACERTA, sie soll nach bestätigtem Abschluss durch den Piloten der geliehenen Drohne diese wieder andocken und auf die HEISENBERG zurückbringen. Danach wird die LACERTA auf ihre Geschwaderposition zurückbefohlen.Ebenfalls Spruch an Commander Randomir........Geschwaderposition einnehmen."

Sie wendet sich an den Diensttueneden Astrogator.
"Bitte Kurs Programmieren für das einnehmen der Formationsposition. Nach Rückkehr aller Drohnen mit ein Viertel Impuls Manövrieren. "

Die Befehle des Oberst waren eindeutig vor seinem Abflug zur ATLANTICA. Das Geschwader soll so schnell wie möglich Operationsbereit sein um möglichst schnell in eine Hyperspacephase eintreten zu können im Falle eines Marschbefehles.

Petra weiss zwar nicht, welche Eingebung den Chef dazu gebracht hat mit einem Abruf der Flotte zu rechnen, allerdings hat auch sie das unbestimmte Gefühl das etwas grosses bevorstehen könnte.

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Inzwischen auf der ATLANTICA:

Der Oberst zuckt mit den Schultern ohne ein Wort zu der eher Rethorischen Frage des Hochprofessors zu sagen. Niemand im Raum wusste wo die ORION 18 und die SAGITTARIUS sich derzeit aufhielten.

" Prinz Atlan. Ich bin etwas unruhig. Die Untersuchungsflüge der Drohnen dürften abgeschlossen sein demnächst. Ich habe meinem ersten Offizier Befohlen alle Drohnen wieder einzusammeln, ebenfalls die an die LACERTA ausgeliehene und demnächst dürften beide Schiffe dann auf Position in Geschwaderformation gehen. Wenn nicht unmiitelbar noch etwas zu klären ist, würde Ich jetzt, wenn keine weiteren Fragen an mich sind, gerne auf mein Schiff zurückkehren. ......Es ist eher ein Gefühl, Ich glaube aber das wir uns in einer Ruhephase vor dem Sturm befinden. Welcher Natur dieser sein könnte ................wenn Ich das wüsste, hätte Ich meinen Beruf verfehlt" lacht er in die Runde

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Zuletzt von Lukenko Krikorow am Fr 7 Dez 2012 - 9:56 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 7 Dez 2012 - 7:55

„Temari, zu Deiner Beruhigung werde ich die Restflotte nach hier beordern. Dann haben wir unser gesamtes Team wieder beinander. - McLane an Oberst Krikorow, Commander Wirich, Commander Randomir und Prinz Atlan im Solsystem Fomalhaut: Brechen Sie Ihren Auftrag und Ihre Forschungen sofort ab und eilen Sie mit Höchstlast zu unseren Koordinaten. Wir haben hier Erstaunliches entdeckt und benötigen dringend Ihre Hilfe. McLane Ende“

Dann öffnet er einen anderen Funkkanal und holt tief Luft: „Sonya, Johnny, wenn ihr soweit seid, dann startet.“

Alle Augen schauen auf den großen Wandmonitor, wo man erkennt, wie sich kurz danach ein doppelrümpfiger Kampfjäger von der ORION löst und in gerader Linie auf das wabernde Etwas zufliegt. Der Jäger fliegt langsam und sendet unablässig Daten zu den Computern der beiden Schiffe.

Dann sehen sie plötzlich, wie bei der Drohne der SAGITTARIUS vorher, den Jäger mit Leutnant-Commander Johnny van Hallen und Commander Soncháki Mbasa an Bord von einer Mikrosekunde auf die andere einfach verschwinden.

„Alle Sensoren auf äußerste Reichweite!“

Laut hallt der Befehl des Kommandanten über die Brücke. Und verzweifelt drehen Lai Mant Chu und Alfons Müller an ihren Instrumenten oder ziehen an ihren Monitoren neue Fenster auf, um neue Frequenzen abzutasten. Aber nichts. Kein Signal, keine Daten mehr. Die Anzeigen und Lautsprecher bleiben stumm. Der Kampfjäger ist und bleibt verschwunden.

McLane ist entsetzt und eilt zu den Anzeigen. „Panga, Sie haben doch vorhin die Umrisse der TAU-12 auf Ihrem Monitor erstellen können. Und die Drohne hat auch weiter gesendet. Wieso funktioniert es hier nicht???“

„Ich weiß es nicht, Commander. Aber ich habe irgendwie das dumme Gefühl, dass das hier so gewollt war.“

„Sie meinen, da spielt jemand Katz und Maus mit uns?“ Dr. Woloshyn ist herangetreten und starrt ebenfalls auf den Monitor. Dann beobachtet er aufmerksam die Brückenbesatzung.

„Wie kommen Sie drauf?“

„Nun, ich bin ein begeisterter Fan der irdischen Vergangenheit. Napoleon, Maria Theresia, Zar Peter, die Generäle der Kriege um Schlesien … alle waren ausgezeichnete Strategen.“

„Haben Sie nichts anderes zu tun, als uns mit Kriegen aus der Vergangenheit zu unterhalten?“

„Doch … Aber wie geht es Ihnen, Cliff?“

„Da fragen Sie mich, wie es mir geht, wo mein bester Freund gerade in diesem Nichts verschwunden ist und wahrscheinlich keine Möglichkeit hat, sich zu melden???“ herrscht er den Bordarzt an. „Harald: Traktorstrahl anziehen!!!“

„Die Fessel ist gekappt“, melden Panga und Leutnant Svensson gleichzeitig.

McLane rauft sich die Haare und schlägt mit der Faust auf einen Sessel. „Verdammt. Das ist meine Schuld. Ich habe ihn ins Verderben geschickt. Ich hätte vorher noch eine Sonde schicken sollen.“ Dann dreht er sich hastig um: „Ich muss ihm jetzt nach, um ihn zurück zu holen. - Harald, mach mir den Jäger ORION β fertig. Ich fliege alleine.“

Der Bordarzt hält ihn kräftig am Arm fest: „Das können Sie nicht, Cliff. Das ist zu gefährlich. Sie setzen damit nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben der anderen aufs Spiel. Das können wir nicht riskieren. Wir brauchen Sie als Kommandant.“

„Lassen Sie mich los. Ich muss ihn retten!!!“

„Cliff McLane. Ich verbiete es Ihnen als der Arzt dieses Schiffes!!!“

„Doktor, er ist auf meine Veranlassung hin. Deshalb muss auch ich es sein, der ihn zurück holt!!! - Keiner kann mich davon abhalten!“




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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 7 Dez 2012 - 10:04

Commander Wirich und Leutnant-Commander Noting sind derzeit die beiden einzigen Besatzungsmitglieder auf der Brücke der LACERTA. Commander Wirich, weil er sich während seiner Freiwache genausogut auf der Brücke aufhalten kann wie in seiner Kajüte und Leutnant-Commander Noting, weil er mit der Steuerung der Drohne beauftragt ist. Eine Tätigkeit, die seine ganze Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit erfordert.

Vom Commander wurde Lt.-Cdr. Noting dazu eingeteilt, diesen Flügelflugkörper durch die Atmosphäre von F-035 zu fliegen, weil er, wie der Commander und jeder seiner Bordkameraden, Leutnant Rodelind vielleicht ausgenommen, weiß, daß Noting ein begeisterter Modellflieger ist. Er hat mehrere Antigravitationsschiffsmodelle und auf Modolf, dem Heimatplaneten der Luitwiner, als Kind sogar einmal einen 3. Platz bei einem Modellflugwettbewerb belegt.
Seit er auf der Erde gestrandet ist, hat er sich ein kleines fernsteuerbares Modell eines >>Fieseler Storch<< gebastelt und zum Fliegen gebracht und auch ein kleines, noch mit Rotorblättern fliegendes, Hubschraubermodell nennt er inzwischen sein eigen. Von der gesamten Besatzung der LACERTA ist Leutnant-Commander Noting mit Abstand der am geeignetste Mann dafür, eine Flügelflugkörperdrohne durch eine Atmosphäre zu steuern.
Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die beständige Korrekturen und dementsprechend permanent höchste Konzentration erfordert. Deshalb wird es auch nötig sein, ihn spätestens nach 2 Stunden abzulösen, denn danach ist er mit seiner Konzentrationsfähigkeit am Ende. Commander Wirich hält sich bereits bereit dafür. Aber noch ist mehr als eine Stunde Zeit bis dahin.

* * *

Währenddessen umkreist die LACERTA mit Minimalgeschwindigkeit den Planeten F-035, um mithilfe der mitgeführten und nunmehr freigesetzten Drohne, die sie von der HEISENBERG bekommen hat, nach Spuren kinetischer Einwirkung zu suchen.
Aus deren Form könnte dann u. U. abgeleitet werden, ob die betroffenen Planeten von einer Gravitationslanze der Sonne Fomalhaut getroffen wurden oder ob auf oder über oder in bzw. unter der Oberfläche sehr große Sprengsätze gezündet wurden.
Diese Erkenntnisse können dann wiederum Rückschlüsse darauf erlauben, ob es sich bei der drohenden Lebensgefahr für Terra um eine natürlich entstandene Gefahr handelt oder ob da irgendeine andere Macht ihre Hände im Spiel hat. Das ist wichtig zu wissen, um die richtigen Maßnahmen zum weiteren Schutz der Erde und damit all der Milliarden Menschen und sonstigen Lebensformen auf Terra treffen zu können.
Denn auch das ist eine elementare Aufgabe der Terrestrischen Raumflotte: die Erde zu schützen.
Und es ist, neben all ihrer Forschungstätigkeit, ebenfalls eine grundlegende Aufgabe der LACERTA: winziger Teil eines gigantischen Sicherheitssystems zu sein, um die Erde vor Bedrohungen aus dem Weltraum zu schützen!

* * *

Kurzfristig hat sich Commander Wirich überlegt, ob nicht mithilfe der bordeigenen LACERTA-Sensoren viel schneller solche Spuren kinetischer Einwirkung zu finden wären.

Aber natürlich stimmte der Einwand seiner Chefwissenschaftlerin, Lt. Rodelind: „Commander, die Sensoren der LACERTA sind für die spezielle Art von Informationen, die wir brauchen, gar nicht konstruiert worden. Oh ja, kinetische Einwirkung werden wir ruck-zuck finden. In solchen Mengen, daß wir Jahrzehnte mit der Auswertung beschäftigt wären. Jeder Vulkanausbruch, jede Kontinental- und überhaupt -plattenverschiebung, jedes Erdbeben, jede künstliche oder natürliche Explosion, jeder Meteoriteneinschlag usw., du meine Güte, wenn wir mit den LACERTA-Sensoren suchen, dann gute Nacht. Bis wir das ausgewertet haben, sind wir alt und grau.
Nein, die Problematik besteht darin, daß wir ganz bestimmte Sensorendaten brauchen, für deren Aufspüren wir aber auch ganz spezielle Sensoren brauchen. Und diese Sensoren hat nun einmal in unserem Forschungsverband hier nur die HEISENBERG.
Außerdem brauchen wir ganz bestimmte Bedingungen zum Einsatz dieser Sensoren, wie z. B. die richtige Nähe. Was heißt, daß wir nicht zu weit davon entfernt sein dürfen. Deswegen kann das auch nicht die HEISENBERG alleine von Bord ihres Schiffes aus erledigen.
Denn wir brauchen die Sensoren quasi vor Ort, jedenfalls deutlich näher dran, als das die HEISENBERG in der zur Verfügung stehenden, knappen Zeit, leisten könnte.
Nein, Nein, Commander, das ist schon gut so, daß uns die HEISENBERG mit den richtigen Sensoren und dem dazu passenden Trägersystem bestückt hat. Auch wenn das halt mit viel zusätzlicher Arbeit verbunden ist und eine Menge Zeit und Mehraufwand kostet. Aber den Erfolg sollte es schon wert sein."

Und so sitzt nun der Commander auf seinem Brückensessel und fliegt die LACERTA mit der Minimalgeschwindigkeit, während an seiner Station Lt.-Cdr. Noting sich redlich abmüht, die HEISENBERG-Drohne erfolgreich zu steuern und auftragsgemäß einzusetzen.

* * *

Auch wenn ihre Anzeigen und Kontrollen zusätzlich auch noch auf die Brücke zu ihrer Wissenschaftsstation verlegt worden sind, so daß sie gleichwertig auch von dort arbeiten könnte, befindet sich die Leitende Wissenschaftlerin der LACERTA, LW Leutnant Rodelind, in ihrem Labor tief unten in dem Schnellen Raumkreuzer. Eigentlich eher umständehalber als freiwillig, denn sie wurde von ihrem kommandierendem Offizier ins Labor befohlen. Sie würde eher sagen „verbannt", aber sei es, wie es sei, nun ist sie hier in ihrem eigenen kleinen Reich und kümmert sich um die Auswertung der einlaufenden Daten.
Warum sie von ihrem Commander ins Labor verbannt, äh, befohlen wurde?
Kommandantenprivileg.
Commander Wirich braucht im Moment keine weitere Ablenkung auf der Brücke und so hat er LW Lt. Rodelind ins Labor abkommandiert. Aber natürlich trifft er üblicherweise keine reinen Willkürentscheidungen. Viel wichtiger als seine momentane Müdigkeit ist ihm, daß Lt. Rodelind sich endlich mit ihrem eigentlichen Hauptarbeitsplatz - dem Bordlabor der LACERTA - vertraut macht. Wirich ist schon seit Jahrzehnten Raumfahrer und hat gelernt, mit Verlusten zu leben. Zu den bittersten Verlusten gehören aber die Verluste aufgrund mangelhafter Ausrüstungskenntnisse. Jemanden zu verlieren, nur weil ein Ausrüstungsgegenstand nicht genügend beherrscht wird, weil man nicht richtig fliegen kann oder seine HM4 nicht richtig bedienen kann oder die verschiedenen Schleusenmechanismen nicht richtig bzw. schnell genug bedienen kann usw. - also das ist wirklich übel. Und vermeidbar.
Und dafür sorgt er bei seinen Leuten. Sie alle wissen, daß Fehler geschehen können und das versteht ihr Kommandant auch. Aber eines läßt er zu keinem Zeitpunkt durchgehen: mangelhafte Ausrüstungs- und Ausbildungskenntnisse.
Lt. Rodelind ist frisch zur LACERTA abkommandiert worden. Seitdem hat sie hervorragende Arbeit geleistet und ist auf dem besten Wege, die Anerkennung ihres Kommandanten und ihrer Bordkameraden zu erringen. Aber so wichtig und richtig ihre Außeneinsätze auch waren, die Laborarbeit blieb dabei ziemlich auf der Strecke.
Etwas, was Cdr. Wirich keinesfalls zu akzeptieren bereit ist. Es soll auf diesem Schiff keine Verluste geben, nur weil Rodelind nicht weiß, wo sie welche Sachen im Labor deponiert hat. Oder weil sie die Eigenheiten, um nicht zu sagen Macken, irgendeines Ausrüstungsteils im Labor nicht kennt. Oder weil sie sich bei einem Stromausfall bzw. eingeschränkter Sicht nicht schnell genug im Labor orientieren kann oder, oder, oder...
Infolgedessen hat Cdr. Wirich Lt. Rodelind ins Labor befohlen. Sie soll von dort aus messen und überprüfen, ob die Planeten von einer Gravitationslanze der Sonne Fomalhaut getroffen wurden oder eben nicht. Dort unten kann sie dann ungestört überprüfen, ob die einkommenden Daten auf eine möglicherweise flache Delle einer gravitionellen Stauchung durch die Sonne Fomalhauts hinweisen oder eben auch nicht. Und genau damit beschäftigt sie sich nun schon seit dem Start des Flügelflugkörpers und dem kurz darauf einsetzenden Strom von Aufklärungsdaten.

* * *

Wohingegen die stellvertretende Kommandantin der LACERTA, Leutnant-Commander Wunna und der Leitende Ingenieur, LI Leutnant-Commander Otwin, ihrer Freiwache frönen.

Leutnant-Commander Wunna genießt in ihrer Kabine gerade die Freuden eines ruhigen, tiefen, erholsamen und hoffentlich langen Schlafes.

Währenddessen macht Lt.-Cdr. Otwin das, was er in seiner Freizeit am liebsten tut - er vertieft sich in einen Lesefilm über irgendwelche technischen Themen. Aktuell beschäftigt er sich mit antiker Technologie - nämlich der Technologie der terrestrischen Kälteschlaftechnik von vor 1.000 Jahren und er vergleicht sie dabei mit seinem Wissen über die aktuelle Kälteschlafkammertechnik der Erdlinge und insbesondere auch mit seinen Kenntnissen über das luitwinische Kälteschlafwissen, das er einstmals auf Modolf gelernt hat.

* * *

Inzwischen jedoch ändert sich die Lage dramatisch: General McLanes Lichtspruch verlangt das Abbrechen der Forschungen und des Auftrags, um mit Höchstlast zu seinen Koordinaten zu fliegen.
Oberst Krikorow, als der Kommandierende Offizier vor Ort informiert dementsprechend die LACERTA, daß sie die geliehene Drohne wieder andocken und auf die HEISENBERG zurückbringen soll, um anschließend ihre Geschwaderposition wieder einzunehmen, damit dann die gesamte Formation unverzüglich zu General McLanes ORION 18 aufbrechen kann.

Commander Wirich überlegt kurz. Er weiß, wie wichtig und kostbar Schlaf ist und er weiß, gerade nach den Belastungen, Ereignissen und Entdeckungen der letzten Tage, wie wichtig die notwendigen Freizeiten sind. Er hat eine professionelle Besatzung. Die Navigationsarbeiten kann sein Astrogator Noting bewältigen, die fliegerischen Aufgaben zu erfüllen ist sein, des Commanders, Metier. Für eine Schiffszusammenführung, um dann im Formationsflug, auch wenn er mit Hyperspace-Geschwindigkeit geschieht, kann er mit der aktuellen Brückenbesatzung auskommen. Nur für den Antrieb braucht er seinen Bordingenieur. Die Überwachung und Steuerung des Hyperspaceantriebs kann er zwar anhand der Daten und Kontrollmechanismen auf seinen Brückenbildschirmen und Geräten auch von hier oben erledigen, die Arbeit vor Ort jedoch erfordert sicherheitshalber seinen Maschinen-Spezialisten.

„Leutnant-Commander Otwin", so ruft er auf einem separatem Kanal der Bordsprechanlage, so daß weder Wunna noch Rodelind etwas davon hören, nachdem er mithilfe der bordinternen Sensoren festgestellt hat, wo sich sein LI gegenwärtig aufhält, „wir haben neue Befehle. Es tut mir leid, aber ich brauche dich im Maschinenraum. Bereite alles für Unterlicht- und Überlichtgeschwindigkeitsformationsflug vor und melde mir alsbald Vollzug, Brücke Ende."

Dann schaltet er auf einen anderen Kanal, von dem er weiß, daß er nun nur mit dem Labor der LACERTA verbunden ist: „Labor, hier Brücke: Lt. Rodelind, wir haben neue Befehle erhalten. Packen Sie zusammen und liefern Sie mir unverzüglich alle Daten in einer Datei auf die Brücke. Dann gehen Sie in Ihre Freiwache, erholen Sie sich gut, ich will Sie möglichst ausgeruht und mit freiem Kopf, wenn Sie Ihre nächste Schicht beginnen. Viel Spaß, Brücke Ende."

Sodann erfüllt die LACERTA ihre neuen Befehle, sie fliegt zur HEISENBERG, gibt dort die geliehene Drohne wieder ab, überspielt die gesammelten, aber noch nicht zur Gänze ausgewerteten Daten auf einen Wissenschaftsrechner des riesigen Forschungsschiffes und nimmt ihre Geschwaderposition ein, um sodann und weiterhin auf ihrer Formationsposition verbleibend mit den anderen Schiffen ihres Verbandes aufzubrechen.
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Atlan
Prinz vom Planeten Arret und Kommandant der ATLANTICA - Auf der Suche nach dem Ursprung
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Name der Person: Prinz Atlan von Arret
Zugehörig: Föderation Arret
Beruf: Thronfolger und rechtmäßiger Erbe der sieben Mysterien von Aztlán.

BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 7 Dez 2012 - 12:39

Als Atlan den Oberst der HEISENBERG mit der Lancet zurück bringt, spricht er ihn nochmals wegen der kurzen Besprechung an:

„Luke, wir sind jetzt unter uns und können frei reden. Ich hoffe, Du verstehst, warum Dong das Gespräch über Deine Vermutungen quasi abwürgen musste und an die Gremien verwiesen hat. Es war reine Notwehr, verstehst Du? Denn eine Panik können wir uns Gottweiß nicht leisten. Wenn etwas von Deinen Vermutungen nach draußen dringt, sind wir geliefert. Der GSD wird es mit Kusshand aufnehmen, weshalb ich auch den GSD-Kreuzer so barsch behandelt habe. Aber es gibt auch Unruhen auf Aton, wovon Du nichts weißt und Admiral Thot und ich alle Mühe haben, den Aufstand, der im Übrigen mein vollstes Verständnis hat – er beinhaltet die Vorherrschaft der terranischen Wirtschaft – zumindest solange zu besänftigen, bis Cliff McLane und SIE von Chroma die ORB und die diktatorisch besetzte Wirtschaftsregierung überzeugt haben, dass wir alle gleichberechtigte Partner sind und uns auch als solche zu behandeln wünschen. Wenn die momentane terranische Wirtschaftsregierung unseren Wünschen nicht folgen will, werden Arret, Aton und Chroma aus der Konföderation austreten und damit Terra isolieren. Wir hoffen, dass dieses nicht im Interesse Terra's ist.“

Atlan schaut sein Gegenüber eine Weile an und wartet auf eine Antwort. Als dieser nur lächelt und verstehend nickt, fährt Atlan fort:

„Aber wir müssen diese unsere Sache weiter verfolgen und ich garantiere Dir, dass ich auf Deiner...“

In diesem Moment wird er von einer dringenden Durchsage von der ATLANTICA unterbrochen: „Prinz Atlan, soeben erreicht uns ein Ruf von der ORION 18, dass wir alles abbrechen und zu den angegebenen Koordinaten fliegen sollen. Was soll ich antworten?“

Es genügt ein kleiner Seitenblick auf den Oberst („endlich meldet sich die ORION wieder!“) und Atlan weiß, dass auch dieser verstanden hat: „Melden sie, dass Oberst Krikorow und ich die Meldung gehört haben und mit der Flotte folgen werden.“

Die HEISENBERG ist erreicht, die Lancet landet auf dem kleinen Deck und die beiden Insassen steigen aus. Atlan gibt dem Oberst freundschaftlich die Hand: „Luke, danke für das kurze Wiedersehen. Wir treffen uns bei der ORION wieder. - Viel Erfolg und alles Gute.“

Atlan nickt nochmal kurz als Bestätigung, steigt wieder in die Lancet, fliegt zur ATLANTICA und Minuten später setzt sich der gesamte Verband in Bewegung, um zur ORION und zur SAGITTARIUS zu gelangen. Nicht wissend, dass damit das größte Abenteuer ihrer jungen Flotte beginnt...


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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 7 Dez 2012 - 13:28


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