Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?

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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Di 12 März 2013 - 3:52

Temari schrieb:
... Cliff, ich bitte um Erlaubnis, auf die SAGITTARIUS zurückkehren zu dürfen", sagt Temari heiser.

„Ja bitte“, antwortet er fast abwesend und etwas niedergeschlagen auf die Frage.

Die Ereignisse überschlagen sich nämlich und Cliff McLane, der alte Haudegen, kommt nicht mehr mit. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er sein Alter. Er ist nicht mehr der junge Hüpfer, der Major McLane, der unter dem Befehl von General Lydia van Dyke steht und dann den Zorn von General Winston Woodrov Wamsler spürt, als der die Versetzung zur Raumpatrouille anordnet.

Aber … er kann immer noch die schnellen Gedankengänge eines Oberst Villa nachvollziehen.

Und genau deshalb checkt er die Lage auch erstaunlicherweise schneller, als er je erwartet hatte.

„Atlan, Du kümmerst Dich um die Gäste und erklärst ihnen die Sachlage. Führe sie auch auf einen Sicherheitsabstand, den Oberst Krikorow vorschlug. Den Wunsch, Professor Miester einzusetzen, würde ich befürworten. - Temari, ich brauche wieder Leutnant Kira, die zusammen mit Leutnant Wang bereits auf der TAU war, um Oberst Krikorow und seine Spezialisten einzuweisen. Vielleicht sind ja gerade sie diejenigen, die die Sensoren austricksen können, damit Lukenko's Leute arbeiten können. Halte Dich weiterhin zur Verfügung, um trotz allem den Magnetschirm mit mir zusammen aufzubauen. - Leutnant Wang, stellen Sie sich erneut zur Verfügung für eine Exkursion auf die TAU-12. - Oberst Krikorow: Ich bin gegen jede Art Selbstopferung, opfere Dir meinen Magnetschirm trotzdem, um nach einer evtl. Zerstrahlung ein Bersten zu verhindern. Aber auch, um einen Schutz um die natürlichen biologischen Ressourcen zu legen. Heldentum habe ich übrigens selber erlebt, bin immer gut damit gefahren, hätte aber auch manches schiefgehen können. Die Entscheidung überlasse ich Dir, Luke. Sie sollte im Sinne der Sicherheit und der Erhaltung der Flotte einschließlich seiner hochwertigen biologischen Einwohner sein. - Aller Einwohner! - Haben wir uns verstanden?“



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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Di 12 März 2013 - 8:52

Temari und Cliff schauen sich noch kurz an, dann nickt die Kommandantin der SAGITTARIUS und eilt zum Lift.

Kann es tatsächlich sein, dass die TAU 12 zu einer Bombe mutiert war? Und wenn ja, wie hatte Kira das übersehen können? Oder war dieser Aufladungseffekt nur nach und nach eingetreten, nachdem Kiras Lancet - die GITTA - die TAU bereits verlassen hatte?

Fragen über Fragen, die Temari durch den Kopf gehen, als sie ihre GITTA auf den Landeschacht der SAGITTARIUS zusteuert. So sehr sie sich über die Rückkehr von Manuel Zava freut - diese Freude war überschattet von dem Gedanken, dass sie möglicherweise eines ihrer wertvollen Crewmitglieder hätte verlieren können. Und dass möglicherweise die gesamte Mission in Gefahr ist, denn niemand weiß zur Stunde, ob die TAU 12 tatsächlich mit kontraterräner Energie aufgeladen ist und somit für alle Schiffe eine unmittelbare Gefahr darstellt.

Sanft setzt die GITTA im Lancetschacht des Protoschiffes auf. Temari wird von Kira bereits erwartet. Sie sind ungefähr im gleichen Alter, doch während Kira ihre Ausbildung und Karriere zuvor ausschließlich auf Chroma gemacht hat, hat Temari bereits einige Jahre auf der Erde gelebt. Dennoch schlägt in Temari auch ein chromanisches Frauenherz. Sie sieht ihre Maschinistin fest an:

"Du bist zum Sondereinsatz auf die TAU 12 abkommandiert und wirst mit Leutnant Wang herausfinden, was auf diesem verfluchten Kahn nicht stimmt."

Kira nickt kühl. "Kommander, während meines Aufenthaltes auf dem GSD-Schiff war nichts von einer Aufladung festzustellen. Wir sollten nicht voreilig - wie sagt man auf der Erde? - die Pferde scheu machen."
"Sicher, aber die Nachricht stammt von Oberst Zava, und wenn er sie ernst nimmt, ist höchste Vorsicht geboten.
Kiras Augen werden schmal, eine Sekunde herrscht Schweigen zwischen den Frauen. Dann sagt die Maschinistin:
"Seine Meinung bedeutet dir viel."
"Wir haben Einiges zusammen erlebt, und ich konnte mich immer auf sein Urteil und seinen sechsten Sinn verlassen. Nun mach dich auf den Weg, aber sei vorsichtig! Wenn du da drüben fertig bist, komm sofort auf die SAGITTARIUS zurück. Das ist ein Befehl!"

Kira nickt und steigt in die Steuerkuppel der GITTA. Die Schleuse schließt sich und Temari beobachtet den Startvorgang. Nachdem sie einmal tief Luft geholt hat, macht sie sich auf den Weg in die Kommandokanzel, um den Einsatz von dort zu beobachten und zu koordinieren.




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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Di 12 März 2013 - 13:08

Besprechungsraum der HEISENBERG mit Simultanübertragung an alle Schiffe des Verbandes:

Nachdem Oberst Krikorow McLane" Anordnungen bestätigt hat, dauert es nur wenige Minuten bis die LANCET auf dem Weg ist.
Und kurz darauf erscheint auch die HEISENBERG, die ihm mit Höchstgeschwindigkeit entgegengeflogen kommt.

Wieder an Bord der HEISENBERG begibt er sich sofort in den Taktischen Besprechungsraum.

" Meine Damen und Herren, die Ausgangslage dürfte mit dem Spruch der WEGA II klar sein. Die Möglichkeiten ein Schiff mit Kontraterräner Energie aufzuladen ist etwas verschwommen als Aussage. Selbstverständlich, das wissen wir alle wird die zur Energieerzeugung genutzte Antimaterie nicht herbeigezaubert. Sie befindet sich in kleinen Kammern, die mit einem starken Eindämmungsschild umgeben sind. So weit Ich weiss haben Kreuzer dieser grössenordnung 12 solcher Kammern. Sie alle befinden sich im unteren Teil des Schiffes, sind mit abgeschirmten Leitungen mit dem Hyperkonverter verbunden, bzw. durchlaufen vorher die Umformerbänke.
Beim Auslösen einer Selbstzerstörungssequenz werden die Abschirmfelder deaktiviert und die Energieversorgung der Magnetfelder, welche verhindern das die Antimaterie mit Materie in Kontakt kommt werden nach ablauf der Sequenz abgeschaltet.
Das hat eine Anilihation zur Folge die einen Schlagartigen Potentialausgleich darstellt. Ihre Aufgabe .........unsere Aufgabe wird es sein, dieses zu verhindern.Die zwei Offiziere, die die TAU als letztes betreten und verlassen haben, sie haben den grössten Überblick über eventuelle Sicherheitsroutinen die einen solchen Prozess im Falle der Nutzung des Schiffes ohne die erforderlichen Authentifizierungen ausgelöst haben könnten.

Wir wissen nicht ob eine solche Sequenz wirklich läuft und wenn, wielange schon. Also werden Kira und Leutnant Wang die ersten sein, die an Bord der TAU gehen und die normalen Routinen checken. Wir folgen unmittelbar danach um mit der vorliegenden Situation umzugehen.

Irgendwelche Vorschläge...?"

Ein schmächtiger Wissenschaftler meldet sich zu Wort.

" Die Antimateriekammern sind Zylindrische Körper von zwei Metern Durchmesser und 4 Metern länge. Unter den Bodenstücken liegt jeweills ein Runder Schacht, der bis zur Unterseite des Schiffes führt. Die Kammern haben eine Akkumulatorenanordnung. Diese halten die Spannung aufrecht für den Fall das die Versorgung mit Schiffsenergie unterbrochen wird. Aus Sicherheitsgründen kann auch bei einer Selbstzerstörungssequenz die Akkuspannung nicht kurzgeschlossen werden um den Prozess zu beschleunigen. Deshalb ist die Selbstzerstörung durch Antimaterie eine ziemlich langsame Art von Selbstmord. Und die Wahrscheinlichkeit, das alle Akkus gleichzeitig versagen ist höchst unwahrscheinlich. Eher ist es eine Kettenreaktion. Durch die Zerstörung eines Zylinders wird schon das Schiff an sich schwer beschädigt und dabei versagen dann auch die Akkus der anderen Behälter. Einfach ist es.........einen Behälter abzustossen und sich dann mit Höchstgeschwindigkeit zu entfernen. Das klappt im Katastrophenfall eines technischen Versagens mit bis zu 11 Behältern.........bei allen 12 aber kann sich das Schiff nicht entfernen, da es keine Antriebsenergie mehr hat.
Allerdings folgt eine Anhiliation strengen Mathematischen Gesetzen.
Ein Behälter hat nur eine bestimmte Masse welche die Antimaterie zum Potentialausglech nutzen kann. Im Schiff ist eine solche Aktion ungleich dramatischer. Die gesamte Schiffsmasse wird in den Ausgleich eingebunden.

Wenn es uns gelingt die Akkus zu stabilisieren und mit Fremdspannung zu versorgen, haben wir Zeit die Hauptenergieversorgung der Behälter zu umgehen und einen stabilen Zustand herzustellen. Bei 12 Behältern ist es höchst unwahrscheinlich, das uns das mit allen gelingt.

Die weiter Kritischen Behälter müssen wir so schnell wie möglich los werden. Die Behälter die wir durch die Röhren absprengen........wir sprechen dabei davon die Kerne abzustossen, beschleunigen die Behälter auf eine gewisse Fluchtgeschwindigkeit. Ich weiss nicht ob die ausreicht für eine ausreichende Entfernung. Denn sowie die Behälter das Schiff verlassen haben, sinkt die Spannung der Akkus wegen der Kälte des Weltraumes wesentlich schneller.

Wenn wir eine möglichkeit hätten, diese kritischen Behälter mit irgendetwas enorm zu beschleunigen........."

Der Oberst nickt dem Mann zu.
" OK, das ist das Problem, wenn wir den Prozess nicht stoppen können. Dieses ist aber unsere Vordringlichste Aufgabe. Daher werden sie und die Leute ihrer Abteilung mit diesem Problem beschäftigen, während unsere IT Spezialisten versuchen werden den Bordcomputer dazu zu bringen den Prozess anzuhalten, bevor es zum ausschalten der Hauptenergie kommt. Ich brauche um sie zu unterstützen die genauen Baupläne der TAU und einen Trupp Bordhandwerker, die mit schweren Schweissstrahlern arbeiten können um zwischenwände zu zerlegen. Ich habe die Idee, die kritischen Behälter im Notfall in relativ stabilem zustand zum Overkilltransformer zu bringen. Alles weitere dann. Ich brauche deshalb Professor Miester und unsere besten Hypermathematiker. Wir arbeiten als gesonderte Gruppe auf den Fall hin, das die Behälter.....hoffentlich sind es möglichst wenige die wir so behandeln müssen, bei uns im Overkillraum ankommen. Und noch etwas Leute........wir können und dürfen die TAU nicht bewegen. Denn dadurch geht die Verbindung nach Hause verloren. .....Franziska. Wenn die Gitta aufgenommen wird, startest Du mit LANCET 2 zur ORION 18 . Du nimmst alle Unterlagen mit und diese kleine Speicherplatte. Wenn alles schief geht, bist Du die einzige die genug von meiner Theorie versteht um dem Verband eine Rückkehr zu ermöglichen. Ich entbinde Dich für den Fall einer Katastrophe von deiner Schweigepflicht die Ich Dir abgerungen habe neulich Nachts im Hyperlabor.Eigentlich kannst Du es McLane auch gleich erzählen, denn was wir mit den Behältern im Overkilltransformer machen ist nichts anderes als das."

" Petra..........lass mal anfragen ob wi r die GiITTA mit Kira und Wang unterwegs aufsammeln können.........sonst sind wir vor denen da.Und die Orion soll unsere LANCET aufnehmen."

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Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Mi 13 März 2013 - 10:20

Im Normalraum


Zwei Schiffe, die unterschiedlicher nicht sein können, stehen nebeneinander im Raum: eines davon ein schnittiger Diskus, der erahnen läßt, dass er für schnelle und wendige Manöver geeignet ist; das andere ein großer wuchtiger Pyramidenbau, dem man absolut nicht ansieht, was in ihm steckt. Die Pyramidenraumer des Planeten Aton waren vor ziemlich langer Zeit schuld daran gewesen, dass auf der Erde die späteren Ägypter diese Idee wieder aufgriffen und ihre Königsgräber ebenfalls diese Form gaben, um ihren Pharaonen die Reise ins Jenseits zu ermöglichen.

Manuel Rodrigez Zava, der Kommandant des schnellen Diskus mit Namen HYDRA II, steht im Kommandostand unruhig neben der Astroscheibe und grübelt vor sich hin: Was ist, wenn die TAU in dem Moment explodiert, wenn die Leute das Schiff betreten?! - Was passiert, wenn sie es nicht betreten und das Schiff fliegt dann auseinander?! - Wieso ist es denn nicht schon lange zerstrahlt?! - Wurde das Schiff überhaupt scharf gemacht?! - Und wenn nicht, wodurch könnte sich der Automatismus der Selbstzerstörung in Gang setzen?! - Und wodurch aufgehalten werden?!

Oberst Zava seufzt so tief, dass ihn alle erschrocken anschauen. Und dann kommt ihm plötzlich eine schreckliche Idee:

„Verbindung zur SPHINX, schnell.“

„Verbindung steht, Oberst.“

„Admiral, bitte sagen Sie mir: Was macht die TAU-12 ganz genau in dem anderen Universum?“

Ghiri Thot ist sichtlich überrascht. „Sie hält über die Boje die Verbindung zu uns und der ATLANTICA aufrecht.“

„Noch genauer, bitte. Ist es eine Rechneranbindung?“

„Ja. Der Rechner der TAU ist in stetiger Verbindung zur ATLANTICA und verfolgt dessen Position. Somit ist es egal, wo die ATLANTICA steht, sie hat trotzdem immer Verbindung zu uns.“

„Welche Rechner sind involviert? - Auch der ZTG?“

Admiral Thot stutzt und es überfällt ihm siedend heiß. „Bei Aton!!!“ Schweiß bricht ihm aus allen Poren und er muss sich erstmal setzen.

Zava folgert nicht gleich: „Also ist er aktiv. Dann wäre meine Theorie falsch.“

„Nein, ist sie wahrscheinlich nicht!“ Ghiri Thot schreit es fast heraus. „Kommt drauf an, durch welchen Rechner die Aufladung mit kontraterräner Energie erfolgt. Ich denke, dass kann nur der Master. Oder?“

„Ja“, bestätigt Manuel und krallt sich mit den Fingern an den Lehnen seines Sessels fest. „Die Routensteuerung und alle anderen normalen Aufgaben an Bord erledigt der Hauptcomputer mit seiner Peripherie im Maschinenraum. Für die Spezialaufgaben, wie Overkill, Vergangenheitsreisen und ähnliches ist der ZTG zuständig. - Oh Scheisse!!! - Die haben den Code nicht! - Sie können das Ding gar nicht entschärfen, weil der Zugang zum ZTG nur über Code-Eingabe erfolgen kann.“

„Und wie bekommen wir den, wenn die ganze Mannschaft fehlt, Herr Galaktischer Sicherheitsdienst? Hat der Oberst den zufällig in seiner Hosentasche???“

Frances!“ durchfährt es Zava. Und an Leutnant Djira gewandt: „Direkte Verbindung zum Büro von Generalmajor Sanchez. Schnell, höchste Dringlichkeitsstufe!!!“

In Sekundenschnelle wird eine überlichtschnelle Funkverbindung zur Erde aufgebaut:

„Generalmajor Sanchez, hier spricht Oberst Zava. Zum Erklären ist keine Zeit. Frances, wir haben die TAU-12 ausfindig gemacht. Sie ist aber mit kontraterräner Energie aufgeladen, die wir abbauen müssen. Dazu fehlt uns aber der Code, damit wir in den ZTG eindringen können. Bitte organisiere schnellstens den Zugangscode. Allerhöchste Dringlichkeitsstufe. Es geht um Leben und Tod!!! - Zava wartet und Ende.“

Insgeheim denkt er: „Hoffentlich schaffen wir es. Wenn Oberst Krikorow einen anderen Weg einschlägt, kann ich nichts ändern. Wenn er überhaupt dazu kommt!!! - Ansonsten funktioniert es hoffentlich mit dem ZTG-Zugang. Sonst wäre nämlich auf immer eine Rückkehr ausgeschlossen!



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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Fr 15 März 2013 - 4:28

Atlan drehte sich abrupt um, als er die Stimme von Manuel, seinem irdischen Freund, hörte und war erschrocken und froh zugleich. Als er aber hörte, worum es genau ging, machte sein Herz einen schmerzhaften Sprung. Zum Glück sprach Manuel aber Oberst Krikorow an und ein riesiger Stein fiel von ihm ab. Denn für ihn gab es jetzt nichts wichtigeres als die allererste Begegnung mit seinen Vorfahren.

„Komm Panga. Wir gehen Rätsel lösen.“

Zusammen betraten sie den Lift und liefen schnurstracks zum Hangar, wo soeben die erste Maschine der Fremden einlief. Es wurde eine Begrüßung wie unter alten Bekannten. Die Sprache der Atlanter kam Atlan und Panga wie ein uralter Dialekt ihrer eigenen Sprache vor. Dann bedeutete Atlan ihnen, dass sie an Bord der ATLANTICA ihre Unterhaltung fortsetzen müssten, weil außergewöhnliche Ereignisse die Gesamtflotte daran hindern würden, ein Delegationsgespräch in festlicherem Rahmen zu führen.

Atlan unterrichtete noch kurz per Schiffsmonitor Cliff McLane von seinem Vorgehen, der brummig mit vorgeschobener Unterlippe quittierte, sich in aller Form entschuldigte und versprach, nach Abschluss der momentanen Unpässlichkeit sofort zu ihnen zu kommen.




Kurz danach verlassen drei Jäger, ein großer und zwei kleinere, den Hangar der ORION 18 und fliegen der ATLANTICA entgegen.


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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   So 17 März 2013 - 5:59

Auf der Erde, südliche Halbkugel, Cape York Peninsula, Australien, Bungalow von Consuela Francesca Sanchez, Nacht:

Das Visiophon leuchtet auf und gibt das Signal für einen einkommenden Anruf. Wieder und wieder. In der Dunkelheit des Wohnraumes verursacht es eine geisterhafte Atmosphäre. Frances ist erst vor zwei Stunden ins Bett gegangen, nachdem sie von einer weiteren fast zwanzigstündigen Konferenz des Krisenstabes an die Erdoberfläche zurückgekehrt war.

Endlich wird sie gewahr, dass das Geräusch des Visiofons nicht aus ihrem wirren Traum stammt, und sie richtet sich leise stöhnend auf. Ein Fuß aus dem Bett, dann den anderen. Mit einer Hand winkt sie leicht über den Lichtschalter und die Innenbeleuchtung des Bungalows aktiviert sich. Frances kneift geblendet die Augen zusammen, dimmt das Licht, und schlurft dann ins Wohnzimmer. Das Mikrofon bedient - auf eine visuelle Verbindung verzichtet sie bewusst - und "ja bitte" gemurmelt, dann hört sie den Ruf: "Hier ist ORB 27-9-8, Leutnant Schuster."

"Wer?" Frances unterdrückt ein Gähnen.
"Generalmajor Sanchez, sie werden dringend im Hauptquartier benötigt, ein wichtiger Anruf der HYDRA 2, Premium-Dringlichkeitsstufe!"

Endlich kapiert Frances, dass es sich bei Leutnant Schuster um den diensthabenden Ordonnanzleutnant handelt -also das Pendant zu Lt. Braun-Springer-. Ein junger, unerfahrener Kollege, der sie das aus dem Bett geholt hat.

"Leutnant, sie können mir den Anruf auch hierher durchstellen."

Frances ist mit einem Schlag hellwach. Dann hört sie den Lichtspruch von Manuel:


Manuel Zava schrieb:
„Generalmajor Sanchez, hier spricht Oberst Zava. Zum Erklären ist keine Zeit. Frances, wir haben die TAU-12 ausfindig gemacht. Sie ist aber mit
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uns aber der Code, damit wir in den ZTG eindringen können. Bitte
organisiere schnellstens den Zugangscode. Allerhöchste
Dringlichkeitsstufe. Es geht um Leben und Tod!!! - Zava wartet und
Ende.“

"Verdammte Scheiße", flucht Frances leise.
"Wie bitte?" hört sie Schusters unsichere Stimme. Anstatt Erklärungen abzugeben, fällt sie in Befehlston:

"Schuster, schicken Sie mir ein Submarine. Sanchez Ende."
Dann beendet sie das Gespräch, nur um sofort eine neue Verbindung anzurufen:

"Gamma-Sigma-Delta 3-3-0-0, Code 22!"
Sie schaltet den Bildschirm ein. Eine Computerstimme ertönt.
"Bitte Identifikation."
Frances schiebt eine Karte in das Lesegerät unter dem Visiophon und blickt in die Kamera über dem Bildschirm.
"Akzeptiert."
Jetzt hat sie Zugriff auf die wichtigen Datenbanken. Sie findet die wichtigen Dateien der TAU 12 beinahe blind, viel zu oft hat sie in den letzten Wochen deren Inhalt studiert, und sie weiß genau wo und wonach sie suchen muss. Eigentlich wundert sie sich, dass ausgerechnet die ZTG-Codes nicht auf dem Datenchip gespeichert sind, den sie Manuel mitgegeben hat.

"Na also, da seid ihr ja." Sie speichert die Codes auf ihrer Datenkarte. Dann eilt sie zurück ins Schlafzimmer. Geduscht hatte sie glücklicherweise kurz vor dem Schlafengehen, so dass sie jetzt nur in eine frische Unifrom schlüpft und sich auf den Weg zur Andockstation macht. Denn leider kann sie einen Lichtspruch nicht unmittelbar von ihrem Bungalow absenden, und die öffentlichen Funkstationen sind wahrhaftig nicht zum Transfer derartig wichtiger Informationen geeignet. Also bleibt ihr nichts weiter übrig, als auf schnellstem Wege zum ORB-Hauptquartier zurückzukehren. Wenigstens muss sie nicht erst den Umweg über die GSD-Zentrale machen.

Ihr bestelltes Submarine steht schon bereit. Das schnittige Gefährt bringt sie in fünfzehn Minuten zur Schleuse des ORB-Bahnhofs. Jetzt schnell zu ihrem Büro. Zu dieser Stunde ist nicht viel los in den Gängen des HQ. Endlich betritt sie ihr eher nüchternes Arbeitszimmer. Sie streicht sich eine dunkle Haarsträhne aus dem Gesicht - in der Eile war keine Zeit gewesen, sich eine praktischere Frisur zu stecken - und schiebt die Datenkarte in den Computer.

"Lichtspruch an HYDRA 2: Oberst Zava ich habe die Daten, gehe auf Aufzeichnung!"
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Manuel Zava
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   So 17 März 2013 - 10:04

Um das Warten auf den Code für den ZTG zu überbrücken, ist Zava, einer Einladung von Admiral Ghiri Thot folgend, zur SPHINX gefahren, um sich einen Pyramidenraumer mal von innen anzusehen. Nie hatte er sich vorher ausgemalt, wie ein solches Schiff, dass von außen viel zu klobig und zum schnellen Fliegen und Manövrieren völlig ungeeignet schien, von innen so elegant aussehen könnte. Und was die Schnelligkeit betrifft: Man vergisst als Bürohengst, der er in der letzten Zeit tatsächlich geworden war, dass der Weltraum keinen Widerstand bietet und deshalb die Form total unwichtig ist.

Bei diesem Gedanken seufzt er tief und seine Gedanken wandern zur Erde zu Generalmajor Frances Sanchez, die er heimlich verehrt. Nicht so sehr wie Temari, mit der er schon so manches Abenteuer erlebt und manches Tänzchen im Starlight getanzt hat. Frances ist etwas anders, vielleicht so, wie Cliff McLane ihm General van Dyke geschildert hat, und es tut ihm unendlich leid, dass er sie wahrscheinlich mitten in der Nacht hatte wecken müssen. „Entschuldigung Frances. Ich mach's wieder gut, wenn ich zurück bin. Dann werde ich denen von den Ausschüssen mal gehörig den Marsch blasen!“ - Verdammt, manchmal hat man einen ganz miesen Job zu machen.

„Oberst Zava, die HYDRA leitet uns einen Lichtspruch von der Erde weiter.“

Frances!“ durchzuckt es ihm. „Stellen Sie durch, bitte.“

Oberste Raumbehörde | Generalmajor C. F. Sanchez schrieb:
"Lichtspruch an HYDRA 2: Oberst Zava ich habe die Daten, gehe auf Aufzeichnung!

Dann folgt der Code, den der wachhabende Offizier der SPHINX aufzeichnet und Zava aushändigt.

„Bitte Eingang bestätigen mit Zusatz, dass ich mich von der HYDRA nochmal bei ihr melden werde. - Haben Sie den Kanal zur Boje frei?“

„Der ist immer geöffnet, Oberst“, gibt der Offizier zur Antwort.

„Dann habe ich eine Meldung durchzugeben.“

Der Offizier nickt und drückt zwei Tasten gleichzeitig: „Sie können sprechen, Oberst.“

„Danke.“ Er macht eine kleine Pause, indem er tief Luft holt. „Hier spricht Oberst Manuel Zava, zurzeit an Bord der SPHINX. Diese Meldung geht an Oberst Lukenko Krikorow: Oberst, hier kommt jetzt der Zugangscode für den ZTG, der mir soeben von Generalmajor Sanchez von TRAV übermittelt wurde. Mit diesem Code kommen Sie an alle Daten der TAU-12. Er lautet: „ZTG-Alpha.TAU-12...888.017.5589“. Ich wiederhole: „ZTG-Alpha.TAU-12...888.017.5589“. Bitte melden Sie sich, wenn alles geklappt hat. - Zava Ende.“



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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Mo 18 März 2013 - 8:33

An Bord des SAGITTARIUS-Beibootes "GITTA":

Kira steuert zielstrebig auf die HEISENBERG zu. Ihre Gedanken Kreisen um ihren letzten Einsatz auf der TAU 2. Sollte es wirklich möglich sein, dass sich das Schiff mit kontraterräner Energie auflädt? Hatte sie etwas übersehen? Sie kann es nicht verknusen, dass ihr die elektrostatischen Veränderung, die eine solche Aufladung zur Folge gehabt hätte, nicht aufgefallen war. Andererseits hatten Kira und der ORION-Offizier sich ausschließlich auf den Verbleib der Mannschaft der TAU konzentriert und darauf, das Schiff wieder mannövrierfähig zu machen. Aber gerade dabei hätte doch...

Kira schüttelt den Kopf. Es macht jetzt ohnehin keinen Sinn mehr, sich Vorwürfe zu machen. Der Einsatz, der jetzt vor ihr liegt, erfordert ihre höchste Konzentration.

Die HEISENBERG füllt mittlerweile den Sichtbereich ihrer Frontscheibe.

"Leutnant Kira auf GITTA 1 an HEISENBERG: Erbitte weitere Anweisungen für Annäherungsflug!"
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BeitragThema: Zitterpartie Teil 1    Mo 18 März 2013 - 9:10

Nach wie vor, sind die Funkkanäle alle für die Gesprächsverläufe an Bord der HEISENBERG geöffnet, über den Umsetzerumweg also auch für Oberst ZAVA ,dazu gehört auch die personalisierte Raumverfolgung der Leitenden Offiziere ( RDV 145 § 16 Abschnitt 4 : Wenn Raumschiffe und deren Besatzungen eine Flotillenrelevante Operation durchführen, werden auch die Bewegungen der Commandocrew , welche nicht unmittelbar auf der Brücke stattfinden, mitgezeichnet und dem Funkprotokoll zugefügt.)


Luke hört den Ruf der GITTA und reagiert. Denn er hat soeben den Code für den ZTG über einen Sensationellen Verbindungsweg von der Erde erhalten.

Trotzdem ist ihm Mulmig im Magen. Etwas stimmt nicht.....

" Leutnant Kira, Leutnant Wang. Sie können das Schiff Problemlos betreten. Das ist in der letzten Zeit so oft gemacht worden das ich an eine plötzliche Sensorfalle einfach nicht glaube. Und nun hören sie mir bitte genau zu. Ich habe auch mit Professor Miester gesprochen und er gibt mir recht.
Das die Selbstzerstörung der TAU nicht stattgefunden hat, ist eine Funktionsstörung . Also wenn sie an Bord sind und vor dem Rechner des ZTG stehen, müsste die Zerstörung eigentlich längst stattgefunden haben. Das haben sie zu überprüfen bitte.Ob die Besatzung die Selbstzerstörung ausgelöst hat oder nicht. Denn wenn das der Fall ist und das defekt ist, was Ich vermute, darf der Code auf keinen Fall eingegeben werden. Denn dadurch wird eine Selbsttestroutine ausgelöst und wenn das Bauteil das ist was Ich vermute werden wir Gefahr laufen, das es genau in dem Moment, wo der ZTG Entwarnung gibt umspringt und genau das Auslöst, was wir mit dem Code verhindern wollten. Wir Treffen uns im Unterdeck der TAU in Sektion Null 32 . Ich brauche ein paar Serviceroboter ,Lupenhelme Elektroniklötgeräte , Feinen Gutisolierten Draht und einige Messgeräte zur Niederspannungsmessung.
Ausserdem eine Röhrenzange mit Isolierten Greifflächen und ausser denen meines Leutnant Chester noch wenigstens ein paar superruhige Hände . Professor Miester und auch Ich sind für solche Basteleien zu alt und zittrig " Lacht er in die Kamera

" Wir folgen ihnen sowie sie uns die Meldung abgesetzt haben.."

Der Oberst verlässt kurz die Brücke, gefolgt von Commander Monning. In seinem Wohnbereich öffnet er ein Holzschränckcken und entnimmt ihm zwei Holzkästchen, Rot lackiert und auf der Oberseite jeweills eine Seriennummer eingelassen und in der Mtte der Deckel jeweills ein weisses Kreuz.

Vorsichtig öffnet er eines der beiden und zeigt Petra den Inhalt.

Beide müssen gleichzeitig schallend lachen und Petra eröffnet dem Oberst Glucksend : "Wenn das gutgeht Chef, dann haben die beiden die daran gearbeitet haben sich diese Dinger als echte anerkennung verdient..........Ich kenne diese alte Fernsehserie und habe sie immer geliebt. "

Grinsend kehren die beiden auf die Brücke zurück um die Annäherung der GITTA an die TAU zu beobachten.

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Atlan
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Fr 22 März 2013 - 2:59

Inzwischen hatte Atlan seine atlantidischen Gäste in das große gemütliche Wohnzimmer geführt, wo diese die gewaltige Panoramadecke mit dem freien Blick in den Weltraum bewunderten. Der wohlschmeckende arretische Tee wurde hereingefahren, ebenso Früchte und Obst der verschiedenster Art.

„Mein Name ist Kommandant Ares“, sagte soeben einer der Gäste und dreht sich in dem Moment um, als Panga den Raum betritt.

Panga hat kleine Probleme, seinem kleinen Übersetzer gut zuzureden, damit der in seinem Ohr hocken bleibt. Trotzdem hatte er die Bemerkung gehört und fragt ganz unbeholfen, während er weiter hantiert: „Du trägst denselben Namen wie dein Schiff?“

„Nein“, antwortet der Angesprochene. „Unsere Schiffe werden nach ihren Kommandanten benannt. Wechselt der Kommandant, wechselt auch der Name des Schiffes.“

„Wie praktisch!“ bestätigt Panga und murmelt, für die anderen nicht hörbar: „Auch für Piraten. Brauchen nur ihren Kapitän austauschen und … bumm ... die Piratenfregatte gibt’s nicht mehr.

Jetzt übernimmt Atlan, der sich und Panga schon vorher vorgestellt hatte, die Gesprächsführung: „Ich bin mit der ATLANTICA überall als der Sucher bekannt und wir ...“

„... ja, die ungewöhnliche Namensvielfalt ist mir schon vorher aufgefallen:“, unterbricht Ares ihn mit einem Schmunzeln, wird aber sofort wieder ernst, „Atlan, Atlantica, unser Planet heißt Atlantis … bist du dir sicher, dass wir irgendwie zusammenhängen?“

Atlan nickt eifrig: „Schon seitdem ich mit 10 Jahren das Schiff, worauf ich auch geboren wurde, als Prinz übernommen habe, suche ich nach unseren Vorfahren. Und das könnt nur ihr sein!“

„Was macht dich da so sicher?“

„Fragmente aus den Reiseerzählungen des Odys, ebenfalls ein Sucher wie ich, und die Königsbarke, die McLane und ich vor ein paar Jahren gefunden haben.“

Ares schaut ihn ehrlich verblüfft an. „Odys? Königsbarke? Wo sind sie?!!!“

Atlan und Panga wechseln einige Blicke, die aussagen: Siehste! Jetzt wird’s spannend!

„Odys lebt schon seit tausenden von Jahren nicht mehr“, erklärt Panga und nickt sanft. „Es wurden von ihm nur einige Schriftrollen in einer Höhle auf Arret gefunden. Darin heißt es allerdings schon, dass er von den Sternen kam.“

„Ja, von uns wahrscheinlich!“ Ares war während der Erklärung aufgesprungen und nickt heftig. „In unseren Geschichtsbüchern ist er ebenfalls erwähnt. Er startete einhundert Jahre, nachdem meine Vorfahren Schiffe mit biologischem Kolonistenmaterial losgeschickt hatten, deren Verbindung aber plötzlich abriss. - Und die Königsbarke?“

„Die haben mein Bruder und General McLane von der Erde in einer anderen Galaxis gefunden. - In der Nähe der Reste einer Supernova. - Wir haben die Barke an Bord.“

„Die muss ich sehen!!!“ ruft Ares heftig.

„Oberst House, übertragen Sie die Bilder der Livekamera mal in unser Wohnzimmer.“

Kurz danach kann man auf dem Monitor das Bild einer festlichen Barke sehen, die leicht geöffnet ist und im Inneren eine fliederfarbende Verkleidung erkennen lässt.

„Bethmel. Die kommt von Bethmel“, seufzt Ares leise und nickt dabei. Dann holt er tief Luft. „Ja ich weiß, denn in unseren Büchern steht, dass noch ein reger Lichtfunkverkehr geherrscht haben soll, der ...“

„Moment!“ unterbricht Atlan ihn. „Willst du damit sagen, dass auf diesem Planeten, der da verglüht ist, tatsächlich unsere Vorfahren gelebt haben?“

Ares schüttelt verneinend den Kopf, nickt dann aber unsicher: „Jjjain. - Bethmel war genauso eine Kolonie wie Atlantis!“

Atlan und Panga schauen ihn entsetzt an: „Kolonie??? - Dann seid ihr und Atlantis gar nicht der Ursprung?“

Ares seufzt tief. „So ist es. Wir sind auch nur Sucher. - Aber vielleicht ja auch eure direkte Vorfahren.“

„Und … und … und … wie kommt ihr hierher in diese … äh … Raumblase, in … in dieses ganz andere … ganz andere … Universum?“ Panga kommt ins Stottern.

„Kommt, ich lade euch ein auf Atlantis. Dort möchte ich euch meinen Bruder vorstellen. Und dort werden wir alles klären und erklären. - Und ihr uns hoffentlich helfen könnt.“


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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Fr 22 März 2013 - 10:13

Inzwischen an Bord der Gitta...

bereiten sich Kira und Lt. Wang, den sie auf der ORION 18 abgeholt hat, auf ihren TAU-Einsatz vor.

"Da liegt sie wie eine tote Flunder", murmelt Kira leise, während sie das Beiboot in eine Umlaufbahn um das GSD-Schiff bringt.

"Wang, tasten sie die Hülle nach Veränderungen ab. Ich führe inzwischen energetische Messungen durch. Der Innendruck ist im Normalbereich."

Wang, der sich schnell mit den Instrumenten der GITTA vertraut gemacht hat, sind sie doch einer Lancet sehr ähnlich, stellt fest:
"Keine Hüllenbrüche. Äußerlich ist das Schiff vollkommen intakt."

Kira nickt, bleibt aber skeptisch.

"Wenn das Schiff tatsächlich bis zur Überpulsion* mit kontraterräner Energie aufgeladen ist, müssen wir auf jeden Fall jede Form von gravitionellen* Schwankungen vermeiden. Luke hat mir die Steuerungscodes für die TAU übermittelt, ich kann also aus sicherer Entfernung die Schleuse für den Lancetschacht öffnen. Dann werden wir mit minimalem Schub die GITTA hineinmannövieren."

Die beiden tauschen einen Blick, es herrscht erstaunlicherweise stillschweigendes Einverständnis mit der Vorgehensweise.

"Also los!"

Die Außenbordkamera der GITTA überträgt an alle Schiffe des Verbandes, so können alle mitverfolgen, wie sich die Schleuse an der Oberseite der TAU langsam öffnet...

__________________________

* Erkennt Ihr die RP-Begriffe
Wink Wollte sie schon lange mal benutzen!
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Di 2 Apr 2013 - 10:18

Zitat :
"Wenn das Schiff tatsächlich bis zur Überpulsion*
mit kontraterräner Energie aufgeladen ist, müssen wir auf jeden Fall
jede Form von gravitionellen* Schwankungen vermeiden. Luke hat mir die
Steuerungscodes für die TAU übermittelt, ich kann also aus sicherer
Entfernung die Schleuse für den Lancetschacht öffnen. Dann werden wir
mit minimalem Schub die GITTA hineinmannövieren."
Der Oberst schaut Konzentriert auf den Zentralschirm der HEISENBERG-Brücke muss aber leicht schmunzeln als er die Worte von Leutnant Kira hört.
Commander Monning sieht den Gesichtsausdruck und schaut ihn fragend an.
Luke aber will durch die Simultanübertragung nichts senden was die beiden Astronauten auf der GiITTA verwirren könnte.

Weitere 10 Minuten später meldet Kira das sie auf der TAU gelandet sind .

" OK Leutnant. Um unsere derzeitige Kommunikation auf das Notwendigste zu beschränken um ein Funkstörsignal nicht für unseren Untergang verantwortlich zu erleben:
Sind die Akustischen oder Visuellen Alarmgeber des Schiffes in Betrieb? Wenn nein,liegt auf dem Bildschirm des Landeschachtcomputers ein Sperrbalken, der die Eingabe eines Codes erfragt? Und schlussendlich............können sie die Schottanlage betätigen und in das innere des Schiffes gelangen vom Schleusenvorraum aus? Beantworten sie bitte die Fragen, danach sehen wir weiter."

Kurz darauf meldet sich die Chromanerin: " Kein Akustik oder visueller Alarm. Der Bildschirm ist frei mit blinkendem Eingabecursor. Und wenn Ich das aussenschott in den Landeschacht schliesse, öffnet sich das Innenschott wie vorgesehen."

" Nun geben sie den ersten der beiden Codes ein.....er meldet sie als Authorisierte Personen an.....sozusagen unsere Visitenkarte......sowie irgendetwas darauf hindeutet das der ZTG Zentralcomputer ihnen nicht folgt.....verlassen sie sofort das Schiff.......Bitte"

Einige Bange Minuten später meldet sich Leutnant Wang: " Was soll das Theater? Natürlich erkennt uns der ZTG. Wir gehen nun in den ZTG Raum und geben den Code ein das wars dann..Ende"

" Leutnant Wang! Solange sie hier keinen höheren Dienstgrad als meinen Antreffen führen sie gefälligst meine Befehle aus. Danach können sie gerne an geeigneter Stelle Beschwerde einreichen. Ich bin sicher...General McLane wird vor Freude auf und ab springen wenn er sich neben den ganzen Belanglosigkeiten unserer derzeitigen Situation mal mit etwas wirklich wichtigem beschäftigen darf. Nun gehen sie zuerst in den Maschinenraum und dort an das Pult mit der Flusssteuerung für die Kontraterräne Energie. Erzählen sie mir bitte was sie dort sehen. Leutnant, auch wenn sie sich nun sehr geärgert fühlen, Ich haber durchaus das Fachwissen, meine Handlungen verantworten zu können. Also keine Handlungen ohne Absprache."
"Verstanden Oberst Krikorow" bestätigt Leutnant Wang deutlich pikiert und reserviert.

" Das ganze hat der General sowieso gehört.......die Kommunikationskanäle sind alle Synchron und offen Oberst " wirft Leutnand Hayashi , hinter dem Fukpult hervorschauend in die Stille der Brücke .

"Dann ist der General ja sicher gut Informiert mit dem wichtigsten Ereigniss der letzten Stunden" ätzt Lukenko böse grinsend zurück.

Gut zehn Minuten später meldet sich der Leutnant wieder " Auf dem Pult sind die Visuellen Darstellungen der Flussdaten zu sehen. Ein Halbkreis aus runden Leuchten umgeben von jeweills einem Ring. bis auf eine Lampe die Grün leuchtet und den dazugehörigen Ring der Ebenfalls grün leuchtet steht alles auf Rot."

" Sehr schön Leutnant, das dachte Ich mir. Die Antimateriekammern des Schiffes sind inklusive der Fluxröhren deaktiviert bzw durch Energiefelder gesichert. Bis auf die eine Kammer , die im Normalbetrieb die Energieversorgung sichert. Also , wenn es einen Zerstörungsbefehl gegeben hat, ist dieser nicht eingeleitet worden bzw. umgesetzt. Ziehen sie sich mit Leutnant Kira im Casino einen Kaffee und warten sie auf uns , wir kommen an Bord."

Der Oberst gibt Befehl und der Orbiter 1 verlaässt kurz darauf den Hangar der HEISENBERG. An Bord befinden sich Oberst Krikorow , Leutnant Chester,Professor Miester, zwei Hypertechniker, drei Bordmonteure und jede Menge Ausrüstung.

Erst als das Plumpe Spezialbeiboot in Schacht zwei der TAU steckt entspannt sich die Brückenbesatzung des Forschungsraumschiffes .

Im Casino der TAU treffen die beiden Gruppen aufeinander.

" Oberst, Ohne ihnen zu nahe treten zu wollen. Aber die Frage Leutnant Wang`s ist gerechtfertigt. Was soll das ganze? Warum können wir nicht einfach den zweiten Code eingeben?" Leutnant Kira schaut den Oberst entwaffnend freundlich an, während Wang deutlich grummelnd abseits steht.

" Leutnant , Ich habe Grund zu der Annahme das die Selbstzerstörung sehrwohl ausgelöst wurde. Sie hat aber nicht geschaltet und dafür gibt es nach meinem Wissen nur eine Erklärung. ......Dafür ist eine kleine, ungefähr zwanzig Zentimeter lange Relaisröhre verantwortlich. Auf Terranischen Schiffen, Ich nehme an auch auf Chromanischen sind um Fehlfunktionen durch Transistoren bei EMP Impulsen im Gefecht oder durch Stellare Ereignisse zu vermeiden, fast alle wichtigen Schaltelemente mit Miniaturröhren oder normale Röhrenrelais bestückt. Bei einem ZTG gesteuerten Impuls , der eine Kontraterräne Anhiliation auslösen soll schaltet eine Vorstufe alle Kanäle zum Zerstörungsinterface Synchron. Diese Röhre hat eine Funktionsstörung. Sie hängt sozusagen fest. Wenn wir einfach den Code in den ZTG eingeben, wird ein Selbsttest des Systemes ausgelöst..............eben dieser aber kann dafür sorgen, das die verdammte Röhre schaltet und uns alle in die ewigen Jagdgründe schickt. Daher werden wir nun auf die Antimateriekammernebene gehen..........diese verdammte Röhre genau ansehen und elektrisch überbrücken. Dazu ist es Notwendig das vier absolut ruhige Hände zuerst die Kontrollspannungskabel so überbrücken, das das Interface und der ZTG glaubt, die Röhre sei noch dort wo sie engebaut wurde. Inzwischen bauen meine Techniker eine kleine Grundplatte, die exakt der der Röhre entspricht. Mit einer geerdeten Zange werden wir dann die Röhre entfernen und durch diese Grundplatte ersetzen. Unsere vier ruhigen Hände werden dann eine den Unterlagen für diese Röhre entsprechende Ruheschaltung verdrahten. Mit einer Miniaturröhre werden wir dann eine positive Reaktion auf den Selbsttest nach Codeeingabe Simulieren und dann dem ZTG den Code geben. Damit dürfte die Explosion der TAU ausfallen. Überigens.....für diese Röhre gibt es nur eine Funkionsanwendung , deshalb hat sie ein Techniker zynischerweise Seppuko - Röhre getauft.......das ist das Terranisch Japanische Wort für Rituellen Selbstmord zur vermeidung von Ehrverlust. Alles klar?"

Leutnant Kira starrt den Oberst tiefbetroffen an: " Das ist eine Teuflische Konstruktion.........auf der Erde Entwickelt? Oh Entschuldigung.......auch auf Chromanischen Schiffen gibt es soetwas. Ich wusste bloss ehrlich gesagt nicht , wie es funktioniert. Aber wie kommen sie zu diesen Informationen? Die sind doch sicher streng geheim?"

" Ich bin Wissenschaftler für Weltraumtechnik Leutnant........und Hypertechniker. Die Wissen soetwas..........nur in der Regel ist das Wissen uninteressant .............wenn Seppuko funktioniert kann nichts auf der Welt die Zerstörung aufhalten. Nun lassen sie uns ans Werk gehen. Leutnant Wang und Leutnant Chester haben die ruhigsten Hände und die entsprechende Ausbildung. Sie werden die Manipulationen vornehmen.Professor Miester und Ich werden den Röhrendummy bauen. Also , auf ans Werk Leute."

Die Gruppe geht in den Gang mit der Abdeckung, hinter der sich das kleine Biest befindet.

Die Bange Arbeit beginnt.



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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Fr 5 Apr 2013 - 14:25

Während Leutnant Wang und Leutnant Chester an ihre Arbeit gehen, unterstützt von Lt Kira, gehen der Oberst und Professor Miester in einem angrenzenden Raum an die Arbeit den Dummy zu bauen.

" Warum haben sie mich eigentlich angefordert Oberst? Ich bin natürlich erfreut an dieser Aufgabe mitzuwirken. Aber einen Dummy kann auch einer der Techniker bauen."

Während die beiden die kleine Grundplatte aus nichtleitendem Kunststoff ausarbeiten, entwickelt sich ein Gespräch zwischen den beiden Wissenschaftlern.

" Sie haben natürlich Recht Professor. Alerdings müssen wir mit Komplikationen rechnen, wenn wir den Dummy einbauen. Es muss nicht, kann aber passieren das das Interface nach dem Testlauf nicht so reagiert wie erwartet. Bei den Vorgesprächen zu diesem Einsatz auf der HEISENBERG warnte mich einer meiner Hypertechniker davor das eventuell nicht alle Antimateriekammern im Ruhezustand bleiben. Es kann passieren das eine der Kammern keine Spannung zur Aufrechterhaltung des Eindämmungsfeldes mehr erhält. Die Spannung wird von speziellen Akkumulatoren eine Zeitlang aufrecht erhalten. Wenn das passiert und wir den Stromkreislauf nicht wieder auf Schiffsenergie umstellen können..............müssen wir die Kammer loswerden. "

Der Oberst kramt in der Werkzeugkiste und lässt seine Worte auf den Professor wirken.
Seine Worte verfehlen ihre Wirkung nicht.
" Es gibt einen Ausstossschacht durch den eine solche Kammer abgestossen werden kann, nach Aussenbord"

" Ja Professor. Im Normalfall kein Problem. Wir müssten nur das Schiff auf vollen Impuls beschleunigen und die Kammer dann abstossen. Die Geschwindigkeit reicht aus um bis zum zusammenbruch der Akkuspannung eine genügend grosse Distanz herzustellen........"

Der Professor kaut auf seiner Unterlippe und fängt plötzlich säuerlich an zu lächeln.

" Das geht aber nicht..........wenn wir die Tau bewegen, verlieren wir den Kontakt zur Sphinx " Der Professor schaut auf einmal sehr konzentriert drein.

" Oberst............wenn sie sagen, sie brauchen mich dabei, hat das mit Sicherheit damit zu tun. Ich hoffe sie Überschätzen meine Phantasie in dieser Frage nicht. Ehrlich, Ich habe keine Ahnung was sie vorhaben könnten um das zu verhindern. "

" Die TAU hat eine Overkillanlage der neuesten Generation an Bord......." mit vorgestreckter Zungenspitze setzt der Oberst einige Lötpunkte und spricht nicht weiter.
Er hofft das der Professor die Kapazität auf seinem Gebiet ist in deren Ruf er steht.

" Ein Hyperschlauch mit stabilen Werten kann einen Körper von der Grösse einer Kammer mit Kontraterräner Energie ohne Zeitverlust .................das ist Wahnsinn!! Alles Theorie." schnappt der Professor entsetzt.

" Genau so ein Schlauch hat vermutlich unsere Flotte in dieses Universum gebracht Professor. Nur ungleich stärker aufgebaut. schauen sie auf meine Aufzeichnungen auf dem Tablett in meiner Aktentasche......dann sprechen wir weiter" grinst der Oberst.

Der Professor beschäftigt sich mit dem Datenaufzeichnungsgerät des Oberst lange 10 Minuten, dann entfährt ihm soetwas wie ein Jauchzer.

" Diese Formel zur Programmierung des Overkillgerätes ........die haben sie entwickelt??"

" Ich habe , noch auf der Erde daran gearbeitet mit Hilfe eines Overkillprojektors feste Körper an einen Programmierten Ort zu bewegen. Dabei dachte Ich hauptsächlich an Sonden , aber auch an soetwas wie Antimateriebomben. Der Grundgedanke dabei ist.............es lässt sich auf diese Weise nicht nachvollziehen, woher der Körper gekommen ist, der völlig plötzlich mitten in einem Feindlichen Verband auftauchen kann. Die Distanz ist mit Hilfe sogar eines Projektors von der grösse den wir hier an Bord haben sehr......sehr gross. Ich habe diese Erkenntnisse für mich behalten........denn sie würden einen Koalitionspartner unserer zartgeknüpften Föderation in einen enormen Taktischen Vorteil versetzen. Unverantwortlich. Wenn aber wir beide unser Wissen zusammentun um das Friedlich zu nutzen erhalten alle Föderationspartner diese Technologie ohne das sich der Terranische Geheimdienst einmischen kann. Es gibt keinen Terranischen Vorteil........und es kann unsere Situation deutlich entspannen. Wir brauchen die TAU nicht zu bewegen"

" Ein stabiles Hyperfeld mit Energetisch verstärkten Wänden in dem eine, wie sie ausführen, Bipolare Hyperblase rutscht wie eine alte Historische Terranische Rohrpost.....am Ende des Hyperfeldes löst sich die Blase auf und der Körper materialisiert sozusagen im freien Raum.......fantastisch..........und sie lassen mich mitarbeiten obwohl Ich ......" Der Professor schaut den Oberst erstaunt an.

" Ich finde , eine grossartige Chance zu beweisen das sie sowohl die Wissenschaftliche als auch die soziale grösse Besitzen um ihren guten Leumund wiederhergestellt zu sehen."

"Dafür also die Mechaniker in der Crew und das schwere Gerät?"

"Genau Professor........wir müssen einige Wände in der TAU durchbrechen um die Antimateriekammer zum Projektor zu bringen. Solange kann der Akku auf jeden Fall die Spannung halten.......das aber wird nur Notwendig, wenn der Befürchtete Zwischenfall eintritt. Ich hoffe allerdings, wir müssen das nicht in einem so dramatischen Ernstfall ausprobieren... Ansonsten werden wir beide mit einer Hyperingenieurin, die der Idee sehr nahe gekommen ist und die sich an Bord der HEISENBERG befindet, genaustens überlegen wie man einen Test unter günstigeren Bedingungen durchführen kann. Eine Terranisch/Arretische gemeinsame Wissenschaftliche Arbeit."

Der Professor schweigt dazu vorerst und untersützt den Oberst stattdessen beim Aufbau der Täuschschaltung.

Erst als die beiden mit kleinen Schweisstropfen auf den Stirnen die komplizierte Arbeit beendet haben, wendet er sich an den Oberst.

" Ich kann garnicht ausdrücken, wie geehrt Ich mich fühle Oberst. Ich habe sie eigentlich für einen Arroganten überheblichen Terraner gehalten"

Nun, jeder von uns hat seine kleinen Eitelkeiten und schwächen. Es gibt aber gute Gründe diese versuchen zu überwinden......oder?"

Die beiden gönnen sich eine kleine Pause, den es hat noch kein OK aus dem Nebenraum gegeben und beide wollen die wichtige Arbeit der drei Leutnante nicht stören.

Einträchtig sitzen sie nebeneinander auf einer Metallkiste und teilen sich ein paar Schlucke Whiskey , die der Oberst in einem Metallflachmann aus seiner Tasche gezaubert hat.

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Zuletzt von Lukenko Krikorow am Sa 6 Apr 2013 - 8:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Atlan
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Sa 6 Apr 2013 - 3:17

Nachdem Atlan General McLane und den übrigen Kommandanten der Flotte mitgeteilt hatte, dass er sich mit der ATLANTICA vorübergehend von der Flotte entfernt, um den fremden Raumern nach Atlantis zu folgen, macht sich bei ihm ein mulmiges Gefühl breit. Was werden er und Panga dort entdecken?

Eine kleine Hand legt sich auf seinen Arm. Er schaut auf und blickt in das ernste Gesicht seines Bruders. „Jetzt sind wir soweit gefahren und haben Angst vor der nächsten Begegnung.“

Atlan nickt. „Ich weiß, Panga. Siehst du schon irgendwas?“

Panga schüttelt den Kopf. „Das ist ja das Komische in diesem Universum: Ich spüre überhaupt nichts. Atlan, sag: kann es sein, dass meine Fähigkeiten in diesem Universum keinen Wert haben?“

„Wir mussten sie ausschalten“, meint beiläufig Kommandant Ares, der für die Dauer des Fluges an Bord der ATLANTICA geblieben war. „Es wäre sonst für euch und uns gefährlich geworden, wenn die Anderen gemerkt hätten, dass hier ein Seher an Bord ist. Und wahrscheinlich wäre auch Kassandra außer sich gewesen, was sie wahrscheinlich sowieso sein wird. Sie hat nämlich immer noch einen handfesten Krach mit Pythia. Aber das wird euch sicher alles Apollon erzählen, wenn wir gelandet sind. Zuerst jedoch will mein Bruder euch sehen.“

Atlan und Panga schauen sich ungläubig an. Dann schluckt Atlan den Kloß runter, dem ihm im Hals steckengeblieben war, als Ares freigiebig erzählte. „Moment mal: Willst Du damit sagen, dass Du unsere Gefühle je nach Belieben ein- und ausschalten kannst???“

Der Kommandant der ARES mit Namen Ares nickt freundlich und hebt dann abwehrend die Hände, als er sieht, wie Atlan und Panga ihn grimmig anschauen: „Aber nur vorübergehend“, beeilt er sich zu versichern. „Es ist, wie gesagt, nur zu eurem und unserem Schutz und wird bald wieder in den Originalzustand zurück versetzt.“

„Das will ich Dir auch geraten haben“, erwidert Atlan sauer. „Und was sind das für … Andere? Sind das welche von den Planeten, die die SAGITTARIUS entdeckt hat?“

Als Ares zögernd nickt, tritt Panga an ihn heran: „Da fielen aber noch andere Namen: Kassandra, Pythia, Apollon. Alles Namen von der Erde vor mehreren tausend Jahren. Alles aus einer Kultur, die längst untergegangen und unter dem Begriff Griechische Mythologie bekannt ist. Auch Dein Name stammt aus dieser Zeit. Stimmt das?“

Ares tritt einen Schritt zurück und windet sich unter Panga's Worten. „Das werdet ihr alles noch erfahren.“

Atlan und Panga sehen, dass jetzt nichts mehr von ihm zu erfahren ist, tauschen noch einen Blick miteinander und begeben sich an ihren Platz, um die Ankunft auf dem Planeten Atlantis zu erwarten.


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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   So 7 Apr 2013 - 0:44

Cliff McLane sitzt in der Bordküche an der Theke, wo sich die Essensausgabe anschließt, und grübelt vor sich hin. Natürlich hatte er dem arretischen Prinzen viel Erfolg und alles Gute gewünscht und dabei gehofft, dass alles gut verlaufen würde. Aber Atlan ist alt genug, um auf sich selber aufzupassen; dass hatte er schon mehrfach bewiesen. Die Sache mit der kontraterräner Energie ist eine andere. Er weiß, was das bedeutet. Er hatte schon mal die ORION 7 mit kontraterräner Energie aufgeladen und sie ins Zentrum einer künstlichen Nova, oder besser: eines in und von sich selber brennenden Planeten, gesteuert, wo die Explosion der zusammenstoßenden Materie und Antimaterie beide nicht nur zerriss, sondern auch gegenseitig auflöste – ins pure Nichts. Jetzt sind praktisch drei Welten damit beschäftigt, die Gefahr, dass so etwas auf der TAU-12, also in ihrer unmittelbaren Umgebung, passiert, nur weil vielleicht ein Relais nicht funktioniert, zu bannen.

„Na General, lässt ihnen wieder mal irgend etwas keine Ruhe?“ hört er plötzlich die Schiffsköchin Franka Doorn hinter sich, was ihn augenblicklich aus seinen Gedanken reißt.

„Wie? Ähm. - Nein“, stammelt er verwirrt, sammelt sich aber sofort wieder. „Es ist momentan leider nur etwas zuviel, was hier abläuft. - Für alle!“ beeilt er sich noch hinzuzufügen.

Der Leutnant der Speisen und Getränke geht auf die andere Seite der Theke, kommt ihm näher und lehnt sich, ihm direkt gegenüber, mit beiden verschränkten Armen, die, wie der ganze Körper, einen beachtlichen Umfang aufweisen, auf der Theke auf. Ihr Gesicht kommt dem von McLane gefährlich nahe. Aber Cliff bleibt in seiner Position, er kennt diese vertrauliche Geste, die nur von der dunkelhäutigsten Person auf diesem Schiff und ihren wunderbaren und glänzenden Augen ausgehen kann.

Fast Nasenspitze an Nasenspitze bemerkt Franka Doorn sanft: „Sie haben Sorgen. Nicht wahr, Cliff?“

McLane schaut die korpulente, aber wunderschöne Südafrikanerin mit dem holländisch klingenden Namen, die in der Nähe der kleinen Stadt Winterton, im Herzen der Drachenberge in KwaZulu-Natal geboren und aufgewachsen ist, ebenfalls direkt an und nickt mit dem Kopf. „Einige“, bemerkt er, während Franka wieder etwas Abstand nimmt und sich jetzt mit den Fäusten abstützt.

„Und die sollte man nicht mit einem Schluck Whiskey herunterspülen. Das bringt nur zusätzlichen Ärger.“ Sie dreht sich um, ergreift ein Tuch und beginnt, die Gläser mit der Hand zu putzen. „Ist es, weil wir hier in diesem anderen All gelandet sind?“ Sie dreht ihr Gesicht zu Cliff, spricht aber gleich weiter: „Ist es, weil wir andere außerirdische Existenzen entdeckt haben?“ Sie dreht ihren Kopf wieder weg und wirbelt mit dem Spültuch immer heftiger. „Oder ist es, weil sich ein Jägerpilot, obwohl erst Leutnant, etwas herausnimmt, was ihm eigentlich von Berufs wegen zusteht?“ Das Glas, was sie gerade putzt, fällt klirrend zu Boden. „Oh Verzeihung, General!“

Cliff hat verstanden: Das war eine Geste, keine Provokation. Sie diente nur dazu, ihn aus der Reserve zu locken. Er seufzt tief: „Nein Franka, das ist es nicht. Es ist einfach zu viel, was meine Leute erst einmal verdauen und dann bewältigen müssen. Es geht langsam an ihre Substanz, wenn sie immer mehr gefordert werden, verstehst Du? Angefangen damit, dass wir nicht wissen, wo wir sind und die damit verbundenen Probleme, dies festzustellen, dann das … Sag mal, hörst Du mir überhaupt zu???“

Schiffsköchin Doorn, die gerade dabei gewesen war, die Scherben beiseite zu fegen, richtet sich wieder auf, kippt den Inhalt der altmodischen Kehrschaufel in den Müllbehälter und dreht sich zu McLane um: „Cliff, das müssen Sie mir nicht alles erzählen. Ich bin nicht dumm und weiß, dass unser Verband, und nicht nur Sie (!), ganz erhebliche Probleme hat, die nicht alle auf einmal gelöst werden können. Aber sie sind lösbar, das haben wir mehr als nur einmal bewiesen. In unserem Verband gibt es Menschen, Cliff, die wissen, was zu tun ist. Und es wird nicht besser, wenn Sie sich Ihren Kopf noch zusätzlich mit deren Sorgen vollstopfen.“

„Glauben Sie ihr“, ruft in diesem Moment die Kampfjägerpilotin Commander Soncháki Mbasa, genannt „Sonya“, die unbemerkt eingetreten war. „Sie gibt mir auch immer solche Tipps, wenn ich mal wieder groggy bin.“

McLane schmunzelt etwas. „Ihr habt ja recht. Jetzt gib mir mal nen Whiskey!“

„Nein!!!“ Franka Doorn baut sich vor ihm auf und stemmt ihre Fäuste in die Hüften. „Wenn das kein dienstlicher Befehl ist, gibt es hier keinen Alkohol für Sie, bevor Sie mir nicht zugehört haben! - Was ich vorhin sagte, haben Sie nämlich nicht verstanden!“

Cliff schaut verdutzt auf und schürzt die Lippen. Doch die Afrikanerin ist in ihrem Element und lässt ihn nicht zu Wort kommen. Sie tritt vor und nimmt wieder eine vertrauliche Stellung ein. „Ich erzähle Ihnen jetzt eine kleine Geschichte und möchte, dass Sie genau zuhören, nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem ganzen Herzen“. Dabei legt sie ihre rechte Hand an ihre linke Brust: „God save Africa – und alle, die zuhören und begreifen!“

Cliff nickt sanft und hört dann eine Geschichte, die er nie mehr vergessen und sich auch später immer wieder daran erinnern wird.

Franka Doorn legt sich wieder mit verschränkten Armen auf die Theke und schaut McLane verschwörerisch an. „Wissen Sie, Cliff, ich habe nicht mehr die weiten Ebenen der Savanne erleben können. Dafür bin ich tausende Jahre zu spät geboren. Auch Löwen habe ich selber nie gesehen. Sie sind ausgestorben durch die Gier einiger Milliardenschwerer Firmen und ihren Investoren, die die Savanne und die Berge durchstachen auf der Suche nach immer mehr Material, was zur Energiegewinnung dient: Ob Öl, Gas, Schiefer, Uran – nach allem suchten sie und zerstörten, wo sie kamen; wie eine Heuschreckenplage. Sie hinterließen eine tote Landschaft, die wie ein Schweizer Käse aussah.“

Sie macht eine kleine Pause und schaut McLane abwartend an. Als der sie ebenfalls fragend anschaut, weiß sie, dass Cliff auch den folgenden Teil verstehen wird.

„Vorher, als die Welt noch gesund war, reiste ein Mann über die Savanne und stieß auf einen Löwen. Natürlich floh er, was den Löwen dazu veranlasste, ihm zu folgen. Als der Mann an einen Abgrund kam, suchte er Halt an der Wurzel eines wilden Weinstocks und schwang sich über die Kante. Der Löwe kam und beschnupperte ihn nur vorsichtig von oben. Zitternd vor Angst schaute der Mann in die Tiefe, wo er weit unten einen anderen Löwen sah, der ebenfalls darauf wartete, ihn zu fressen. Nur der Wein hielt ihn fest. - Zwei Mäuse kamen, eine weiße und eine schwarze, und machten sich daran, nach und nach die Wurzel der Weinpflanze durchzubeißen. Der arme Mann sah die vielen Probleme rund um sich herum und fing an, sich selber zu bemitleiden. Dann erblickte er eine saftige Erdbeere neben sich. Und während er sich mit der einen Hand an der Weinwurzel festhielt, pflückte er mit der anderen Hand die Erdbeere. Er biss zaghaft hinein. Und was meinen Sie wohl, Cliff, wie süß sie ihm schmeckte!“

Franka wartet noch kurz, steht dann auf, dreht sich um und ergreift ein neues Tuch, um ihre Gläser weiter zu putzen.

Commander Sonya Mbasa, die auch die Führung der Jägerstaffel inne hat, räuspert sich, denn sie hat die Geschichte auch verstanden. „Wenn es Sie beruhigt, Cliff, werde ich Leutnant Wang auftragen, dass er in Zukunft etwas vorsichtiger sein soll. Dann sind Sie eine Sorge los. - Einverstanden?“

Cliff nickt lächelnd. „Danke ihr Beiden. Es hat gut getan, mit euch zu reden. - Und ... Franka: ich brauche jetzt keinen Whiskey mehr.“

„Das ist schön“, murmelt die gewichtige Köchin noch, als McLane den Raum schon längst wieder verlassen hat.



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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Di 9 Apr 2013 - 11:48

Leutnant Chester und Leutnant Wang machen sich an die Arbeit.

Lt Kira schaut bangend zu und ist sich vermutlich nicht Sicher, ob der Chester das überhaupt kann, da er ja eigentlich nur mit der Technik aus dem frühen 21. Jahrhundert vertraut sein müsste. Doch sieht es so aus als hätte er das schon tausendmal gemacht.

In heikler Situation versuchen die beiden Leutnants das Kontrollspannkabel zu überbrücken. Machen sie nur einen Fehler, dann könnte eine Zerstörung der Tau mitsamt den Passagieren drohen.
Nach einigen angespannten Minuten schaffen sie es endlich. Das Interface und der ZTG sollten jetzt glauben, dass die Röhre noch dort sei wo sie eingebaut wurde.

Lt Kira eilt zum angrenzenden Raum um dem Oberst und dem Professor Miester das Zeichen zu geben, dass sie jetzt soweit sind und mit Schritt 2 beginnen können.
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Atlan
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Mi 10 Apr 2013 - 3:28

„Ein blauer Planet. Genauso wie Arret“, durchzuckt es Atlan, als sie sich dem Planeten nähern. Ein blau/grüner Saphir, umgeben vom leuchtenden Blau seiner Atmosphäre, inmitten des tiefen Schwarz des Alls. Atlan dreht sich automatisch um, um symbolisch den Weg zurück zu verfolgen, den er gekommen war: „Jenseits der Säulen des Herakles“, nickt er und weiß gleichzeitig, dass Panga dasselbe denkt.

Auch Hochprofessor Dong stöhnt auf: „Atlantis ist versunken“, sinniert er, „und man hat auf der Erde nach Überresten einer Insel gesucht. Dabei ist Atlantis ein Planet jenseits der Säulen der Schöpfung, der, vom Adler begleitet, in ein anderes Universum versunken ist.“

„Ja!!!“ Panga hatte sich umgedreht und schaut den Professor mit großen Augen an. „Immer hatte ich diese Träume. Aber nie konnte ich sie fassen. Professor, ist das das Rätsel der Menschheit?“

„Es gehört dazu, mein Junge. Es ist ein Teil des Rätsels des Lebens. Ein winziger zwar, aber ein Teil eines unvorstellbaren Ganzen.“


Plötzlich werden sie von einer Stimme in ihrer Sprache unterbrochen: „Hier ist Kontrollpunkt Alpha-1. Bitte identifizieren Sie sich.“

Ares eilt zum Pult von Major Rubeta, der schon die Schaltung vorgenommen hatte. „Hier spricht Kommandant Ares vom Kampfraumer ARES. Ich bin an Bord des fremden Raumschiffes ATLANTICA, um sie einzuweisen. Ein Teil meiner Flotte fährt mir voraus. Mein Code lautet:“ - es folgt eine Reihe unverständlicher Laute - „Erbitte Warte- und Parkpositions-Koordinaten. Ares Ende“.

„Die Koordinaten lauten: XVB_2519_KRRRT. Bleiben Sie dort, bis wir Sie vollständig gescannt haben. Diese Korrespondenz wird weiterhin in der Sprache der Fremden gehalten. Wir erwarten dafür Kooperation in allen Fragen.“

Major Rubeta antwortet spontan: „Hier spricht der Mediaoffizier der ATLANTICA. Eine Kooperation von unserer Seite hatten wir bereits vorgesehen. Wir wissen, dass wir die Eindringlinge sind und werden uns dementsprechend verhalten. Ist dieses in ihrem Sinne?“

„Durchaus. Und wir freuen uns schon sehr auf unsere erste Begegnung. Dürfen wir schon erfahren, wer uns auf Atlantis besuchen wird?“

„Es werden die beiden Prinzen Atlan und Panga sein. Begleitet werden sie vom Chefwissenschaftler Hochprofessor Dong, Zivilkommandant Oberst House, Chefarzt Professor Dr. Reiden und Chefarchäologe Dr. Lindsay. Ist es Ihnen genehm, dass wir gleich mit einer Gruppe kommen?“

„Uns wäre ein Treffen mit nur zwei bis drei Personen durchaus lieber. Die Gespräche werden angenehmer sein.“

„Dann werden nur die beiden Prinzen und der Hochprofessor kommen.“

„Sehr gut. - Ihr Schiff und die Besatzung wurde soeben eingehend gescannt. Es ist alles in Ordnung. Bereiten Sie alles vor, damit ein Landefahrzeug auf einem ihrer Decks landen kann, um Sie zu uns zu bringen.“

„Sehr gut. Welche Größe hat das Fahrzeug?“

„Der Zubringer wird die erforderliche Größe haben. - Kontrollpunkt Alpha-1 Ende.“


Als der atlantische Zubringer näher kommt und auf dem Monitor zu sehen ist, bekommt Panga einen großen Schreck. „Dadada … ist es!!!“ ruft er stotternd aus und zeigt mit dem Finger auf dem Monitor. „Das Schiff aus meinem Traum!“

Jetzt erkennt auch Atlan, was da auf sie zukommt. Er hat das Schiff allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang in Erinnerung. Aus einem Bericht eines Mannes, ein uraltes Fragment von der Erde, wo der Mann die Ankunft eines Gottes beschreibt. Dieses Gefährt, worin er mitgenommen wird - die Helligkeit des Herrn - eine Halbkugel mit den vier Stelzen mit den Rotoren darunter …

Sie (Atlan, Panga, Dong und Ares) landen auf einem grünen Rasen. In unmittelbarer Nähe zu einem schneeweißen Gebäude mit vielen Türmen, geschmückt mit bunten Fahnen. Sie betreten das Haus und werden durch den Flur geführt von Männern und Frauen in schneeweißen Tuniken. Sie stehen vor einem Tor. Einem prachtvoll geschnitzten goldenen hohen Tor, dass sich automatisch öffnet. Sie schließen die Augen, weil ihnen ein helles Licht entgegen scheint. Sie gewöhnen sich schnell an die Helligkeit, die von zwei großen Fenstern kommt, durch die das Sonnenlicht mit geballter Kraft hinein scheint. Sie erkennen einen riesigen Raum, vergoldet und mit Edelsteinen besetzt, dazu wertvolle Teppiche an den Wänden und auf dem Boden, die mit kunstvollen Stickereien verziert sind. Wahrend Ares stehen bleibt, gehen sie auf einem an der gegenüber liegenden Wand stehenden Thron, der sie magisch anzieht, zu und erkennen eine Person, die bei ihrem Näherkommen aufsteht. Sie erschrecken etwas, als sie seinen schneeweißen Vollbart sehen und den ausdrucksvollen Speer in seiner Hand, beruhigen sich aber gleich wieder, als sie seine tiefe, ruhige und sonore Stimme hören:

„Seid willkommen in meinem Reich, Fremdlinge. Es freut mich sehr, weitere Söhne des Himmelsmeeres kennen zu lernen. Darf ich mich vorstellen?“ Dabei erhebt er seinen Dreizackspeer zum Gruß: „Mein Name ist Poseidon.“


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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Mi 10 Apr 2013 - 8:15

Lukenko und der Professor blicken erstaunt auf, als Lt Kira den Raum betritt und vermeldet das die beiden Piloten fertig mit ihrer Arbeit sind.

" Sehr schön, das ging schnell. Dann wollen wir mal...." Luke steht auf, gefolgt von Professor Miester und die drei gesellen sich zu den beiden Leutnants, die sich gerade leise unterhalten.

Leutnant Wang wendet sich interessiert dem Oberst zu :" Ich bitte um Entschuldigung für mein Verhalten vorhin. Der Ernst der Lage ist mir erst bewusst geworden. Wie geht es jetzt weiter Oberst?"

" Vergessen wir den kleinen unschönen zwischenfall einfach Leutnant..........ok, Während sie die Verbindungskabel überbrückt haben, haben Professor Miester und ich einen kleinen Betrüger gebaut. Er simuliert die Schaltspannungen der defekten Röhre, sowie wir diese ausgebaut haben und durch ihn ersetzt haben. Danach..........sofern uns nicht die Tau um die Ohren geflogen ist, weill wir einen Fehler gemacht haben, wird Leutnant Kira den zweiten Code in den ZTG eingeben. Danach wird der ZTG und der Schiffscomputer einen Selbsttest fahren und das ist die entscheidende Phase. Wenn alles gut geht, bleiben alle Lampen der Antimateriekammern auf dem Interface hinter der Röhre auf Rot, bis auf die eine , welche die Energieversorgung der Tau sichert. Sie bleibt nach wie vor grün.

Sollte allerdings eine weitere Lampe auf Grün springen beginnt eine superanstrengende, stressige und Lebensgefährliche Phase. Dann müssen die beiden Techniker der HEISENBERG die Decken bis zu der Ebene herausbrechen , auf der der Overkillprojektor steht. Wir müssen dann die Antimaterieversorgungsröhre der entsprechenden Kammer zum Umformer trennen, die Energieversorgung mit einer Batterie zusätzlich sichern und den Zylinder mit der Kontraterränen Energie durch die Löcher in den Decken auf die Overkillebene schaffen. Das Leutnant Wang und Leutnant Chester werden sie beaufsichtigen. Leutnant Kira wird den Projektorsockel freilegen und zur Aufnahme des Zylinders vorbereiten während Professor Miester und Ich den Overkillsteuercomputer umprogrammieren..........dann werden wir den gefährlichen Zylinder hoffentlich los.......Das allerdings wird nur Notwendig, wenn der, was wir nicht Hoffen wollen, schlimmste Fall eintritt."

Der Oberst übergibt den beiden Leutnants den Betrüger.

In einer bangen viertel Stunde entfernen die beiden mit einer Spezialzange die defekte Röhre und ersetzen sie durch das gebaute Gerät.

" Oberst Krikorow an Leutnant Kira.......geben sie nun den Code ein....."

" Leutnant Kira an der ZTG Konsole.....Code eingegeben und bestätigt. Selbsttest ist gestartet. "

Kurz darauf verlöschen alle Lampen.........springen kurz auf grün und ........bis auf die aktive Kammer springen alle Lampen wieder auf Rot .

" Selbsttest abgeschlossen. Selbstzerstörung ursprünglich angeordnet wurde wiederrufen. Selbstzerstörung deaktiviert." meldet die Computerstimme des Rechners.

Ein allgemeiner Jubel halt durch das Schiff.

" Sehr gute Arbeit, Vielen Dank Leute. Die Gefahr ist vorüber" bedankt sich der Oberst bei allen an Bord per BSA.

"Oberst Krikorow an ORION 18 , Sagittarius , Fettauge , Atlantica und HEISENBERG. Die Selbstzerstörung ist deaktiviert, unsere Aufgabe beendet. Leutnant Wang und Leutnant Kira kehren mit der GiITTA zurück, die GITTA kann Leutnant Wang dann an sein Schiff übergeben. Leutnant Chester, die Techniker und das Material kehren mit dem ORBITER 1 zur HEISENBERG zurück. Ich werde mit Professor Miester nochmal die Steuerantriebe der TAU nachjustieren und möchte dann von einer LANCET abgehlot werden."

Aber bevor alle an Bord ihrer Transportmittel gehen, übergibt der Oberst Leutnant Wang und Leutnant Chester zwei Holzkistchen mit einem weissen Kreuz auf Rotem Grund.

" Damit möchte Ich mich für ihre gute Arbeit beom Improvisieren bedanken. Es ist ein altes Terranisches Universalwerkzeug, lange vor der Zeit Leutnant Chesters erfunden.
Die alte Armee des Terranischen Landes Schweiz hat es an ihre Offiziere als Ausrüstungsgegenstand ausgegeben. Berühmt geworden ist dieses Universalmesser durch eine Fersehactionserie der 80er Jahre des 20ten Jahrhunderts .........sie hiess Mc Gyver und der besagte Herr hat damit gar unglaubliche Dinge gebastelt. Ich fand es pasend für sie."

Die beiden Bedanken sich und nach und nach verlassen alle die TAU.

Gut zwanzig Minuten nach dem Start der GITTA holt eine Lancet der HEISENBERG die beiden Wissenschaftler ab.

Der ruhige Rückflug zum Forschungsraumschiff wird durch aufgeregten Funkverkehr gestört.

" HEISENBERG an ORBITER 1 ! Sie weichen vom Kurs ab............Leutnant Chester, gehen sie sofort wieder auf Automatik!"
" Orbiter 1 hier..........Ich bin auf Automatik!"
" Was ist da los Michiko?" ruft der Oberst.
" Die Automatische Steuerung der ORBITER 1 reagiert nicht. Wir ahen versucht den Orbiter ferngesteuert zurückzuholen. Starke Alpha -Wellen überlagern hier alles.....der Orbiter beschleunigt und verschwindet aus unserer Kontrolle.........ORION 18 Kommt ihr daran? Wir sind zu weit weg und müssen auch die LAncet abfangen"

Die nächsten Minuten vergehen mit dem Einfangen der LANCET mit Miester und Krikorow. Kurz nach der Landung stürtzt der Oberst sofort auf die Brücke.

" Der Kontakt ist abgebrochen..........hier der Kurs des ORBITER......"

" Krikorow an ORION 18 .......könnt ihr den Orbiter erreichen??"




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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Mi 10 Apr 2013 - 13:01

Lai Mant Chu hatte schon lange vorher, bevor der Ruf der HEISENBERG kam, erkannt, dass mit dem kleinen Transporter etwas geschehen wird. Cliff McLane ist nicht auf der Brücke, weshalb Johnny van Hallen momentan das Kommando hat.

„Johnny, schau dir das mal an. Da passiert gerade etwas.“

Leutnant-Commander van Hallen richtet sich aus seinem Schlaf der Gerechten auf: „Leg's auf den Hauptschirm.“

Auf dem riesigen Wandmonitor sieht man ein kleines Schiff sich urplötzlich von der HEISENBERG entfernen, statt in den Landeschacht einzufahren. Gleichzeitig kommt auch die erste Meldung des wachhabenden Offiziers Michiko:

Zitat :
"Die Automatische Steuerung der ORBITER 1 reagiert nicht. Wir haben versucht den Orbiter ferngesteuert zurückzuholen. Starke Alpha-Wellen überlagern hier alles.....der Orbiter beschleunigt und verschwindet aus unserer Kontrolle.........ORION 18 Kommt ihr daran? Wir sind zu weit weg und müssen auch die LAncet abfangen"

Johnny reagiert prompt: „Alarmstufe Rot. Abfangjäger ORION β raus. Commander Michael North: Verfolge sofort das Beiboot! - Daten folgen!“

Dann kommt schon die nächste Nachricht von der HEISENBERG, diesmal von Oberst Krikorow persönlich:

Zitat :
"Krikorow an ORION 18 .......könnt ihr den Orbiter erreichen??"

„Oberst, wir sind dran“, meldet Alfons und wischt sich seinen Schweiß von der Stirn: „Mann Johnny. So schnell hätte noch nicht mal Cliff reagiert!“

„Ruhe im Karton. Sind die Daten übertragen?“

„Ja, sind sie, Johnny. Da ist aber ...“ Alfons verstummt. Denn im gleichen Moment ist das Beiboot vom Monitor verschwunden.

„Was ist denn da los?!! - Ortung, Chu!!!“

Die angesprochene Astrogatorin braucht etwas, um ihren Schock zu verdauen: „Du Johnny, das Schiff ist weg. Keine Ortung mehr.“

Im gleichen Moment meldet sich Jäger ORION β: „Hier ist Michael. Leute, wollt ihr mich auf den Arm nehmen? Da ist kein Signal mehr. Aber da ist was an mir vorbeigeflogen. Mit 'nem Affenzahn, sag ich euch. Hatte mindestens 100.000 drauf. Ich überspiele euch die Aufzeichnung und komme dann zurück. Commander North Ende.“

Johnny van Hallen schaut entsetzt auf seine Kameraden. „100.000 km pro Sekunde??? - Aber das kann sie ja gar nicht!!! - Eine Lancet erreicht gerade mal, mit absolut vollen und frischen Kammern, knapp ein Zwanzigstel!“

Lai Mant Chu schaltet sich wieder dazwischen: „Aber es war ein Orbiter der HEISENBERG, Johnny! Die sind viel langsamer. Aber tröste Dich: Ich habe messen können, in welche Richtung sie verschwunden ist. Und: es ist identisch mit der Aufzeichnung von Commander North.“

„Ja, auf was wartest du denn? Sag schon wohin!?“

Die schöne Astrogatorin dreht sich um. „Majoroberst Temari hatte schon mal davon gesprochen, erinnerst Du dich? Und zwar von den von ihr identifizierten Planeten entgegengesetzt der Richtung, die die ATLANTICA eingeschlagen hat!“



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Zuletzt von Cliff McLane am Do 11 Apr 2013 - 0:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Geschwindigkeit der Lancet war zu hoch)
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Mi 17 Apr 2013 - 9:13

" Oberst, wir können nichts tun.Wenn wir dem Orbiter Folgen, laufen wir Gefahr selbst vom Verband getrennt zu werden. Wenn wir ihm nicht Folgen.......akzeptieren wir den Verlust des Orbiters , Leutnant Chesters und der Techniker. Was sind ihre Befehle" Commander Monning ist sehr Kühl und Analytisch . Man sieht ihr aber an, wie sehr sie von dem ereigniss ergriffen ist.

" Ja, Ich weiss Petra. Wir werden dem Orbiter nicht folgen. Der Einsatz des Jägers war nicht von Erfolg gekrönt und es erscheint mirauch wichtiger, den Verband zusammenzuhalten. Warten wir ab, was General Mc Lane dazu zu sagen hat. Verdammt!! Wir Lösen ein Problem und bekommen dafür ein viel grösseres. Langsam schwindet mir das Freundschaftlich-Diplomatische Gefühl für unsere GASTGEBER. Ich habe den Verdacht, die spielen ein Spiel mit uns. Ein Spiel dessen Regeln sie bestimmen ohne uns davon in Kenntniss zu setzen. Also werden wir unser Schiff dazu benutzen, seine Bestimmung zu erfüllen. Mein Befehl an alle Stationen des Schiffes...........Zerlegen sie jeden Bestandteil unserer bisherigen Erlebnisse seid dem Sporenunfall in Segmente ........... Fassen sie alle Lösungen, aber auch alle neuen Probleme zusammen .
Scheuen sie nicht davor zurück , waghalsige Theorien zu entwickeln. Die Projektleiter werden die Ergebnisse mit allen anderenProjektleitern Koordinieren.
Ich möchte eine Risiokoanalyse für jeden ihrer Handlungsvorschläge . Professor Miester und Ich werden mit einer Spezialistengruppe Lösungsansätze verifizieren........
Hoffen wir, das unsere neuen FREUNDE uns genugZeit lassen ihre Spielregeln zu erkennen."



Der Oberst macht einen tief erschütterten aber auch sehr , sehr verärgerten Eindruck.

" HEISENBERG, Dr. Krikorow an ORION 18 , General MCLane! Ich halte eine Konferenz für Sinnvoll..............ohne die GASTGEBER.Aberdie sind ja wohl nur an Bord der ATLANTICA" Luke hofft, das Cliff McLane mit dem Bewussten vermeiden des Dienstgrades durch ihn erkennt, das er keinesfalls eine militärische Konferenz anstrebt, sondern vielmehr eine persönliche, mehr auf wissenschaftlicher Ebene angesiedelte wünscht.

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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Do 18 Apr 2013 - 8:09

An Bord der Gitta...

...hat Lt. Kira Kurs auf die SAGITTARIUS genommen, nachdem sie Lt. Wang auf der ORION 18 abgesetzt hat. Das Verschwinden der ORBITER hat ihr eine Sorgenfalte auf die Stirn gemalt. Auch ihre Instrumente können keine Spur des Shuttles ausmachen.

"GITTA an SAGITTARIUS, bereit zum Landeanfllug."

"Verstanden, Kira, ich öffne den Schacht", antwortet ihre Schwester Miri.

Während Kira ihr Beiboot auf Landekoordinaten hält, bemerkt sie eine Abweichung auf dem Raumüberwachungskanal. Irgendetwas ist dort, etwas unsichtbares, etwas...

"Temari, ich erhalte einen merkwürdigen Impuls", ruft sie in das Funkgerät.
"Fertig zur Notlandung..." doch weiter kommt sie nicht, denn von einer Sekunde zur anderen - ist sie weg.

An Bord der SAGITTARIUS...

...ist Temari an das Funkgerät gehechtet:

"Kira, melde dich! Wir haben dich nicht mehr in der Ortung!"

Doch aus dem Funkgerät ertönt nur rauschen. Die GITTA ist ebenso abrupt verschwunden, wir kurz zuvor die ORBITER der HEISENBERG. Mit dem Unterschied, dass Kira noch einen kurzen Funkspruch absetzen konnte und Temari geistesgegenwärtig einen Ortungsstrahl auf die GITTA gelegt hat, der ihr nun zumindest die Richtung angibt, in die das Beiboot verschwunden ist.

Für einige Sekunden herrscht bedrücktes Schweigen in der Kommandokanzel. Dann bedient Temari erneut das Funkgerät:

"SAGITTARIUS an ORION 18, General McLane:

Cliff, du hast mitverfolgt, was gerade passiert ist. Ich habe eine ungefähre Richtung, in die die GITTA verschwunden ist. Anhand unserer Aufzeichnungen kann ich sehen, dass sie sich auf die Koordinaten eines der Planeten zubewegen muss, die wir als Quelle für die Signale ermittelt haben. Erbitte Erlaubnis, ihr zu folgen."
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Do 18 Apr 2013 - 11:28

„Temari! - Bist Du denn meschugge?? Dann bist Du auch weg! - Nein, das kommt überhaupt nicht in Frage. Erlaubnis verweigert. - Das gilt auch für Lukenko!“

McLane war während der letzten Worte von Johnny und Lai Mant Chu auf die Brücke gekommen und hatte dabei noch das Spektakel auf der SAGITTARIUS mit der Frage von Majoroberst Temari gehört. Er läuft energisch über die Brücke und schaut dabei Johnny an, der sichtlich erleichtert aufatmet. Der ahnt schon, was sein Chef vorhat und programmiert vorsorglich schon die Zielkoordinaten ein.

Ziemlich verärgert kommen Cliff's Worte über den internen Flotten-Lichtspruchkanal, damit ihn alle Schiffe gut verstehen können: „Ich weiß nicht, was hier los ist. Seit dem Start der Flotte werden wir verfolgt von Signalen, in andere Universen gezogen, Schiffe sind entweder kurz vor dem Explodieren oder verschwinden in unbekannte Gefilde, nur das größte Schiff scheint noch ziemlich eigenmächtig handeln zu können. Wir anderen stehen hier in einem fremden Raum und lassen uns nach und nach auseinanderreißen. - Das kotzt mich an!!!“

Er schaut seine Kameraden der Reihe nach an und denkt an das Gespräch im Bordcasino. „Oberst Krikorow: Sie und Ihre Mannschaft werden alle wissenschaftlichen Sinne beisammen haben müssen, wenn wir unser Ziel erreichen. Deshalb reiht sich die HEISENBERG hinter der ORION in gerader Linie ein, gefolgt von Commander Randomir mit seiner FA-2790. Majoroberst Temari: Sie übernehmen mit der SAGITTARIUS die Rückendeckung und werden zusammen mit Oberst Krikorow unseren Versorger beschützen. Die ORION 18 läuft in voller Kampfbereitschaft voraus. Die Zielkoordinaten werden Euch jetzt gerade übermittelt.“

Cliff schaut Johnny van Hallen fragend an. Der Blick bedeutet: „Die richtigen Daten eingegeben?“. Johnny nickt und Cliff fährt fort, doch etwas heftiger, als er wollte: „Wir werden der Sache jetzt mal auf den Grund gehen. Da die verschwundenen Schiffe zwei verschiedene Richtungen ansteuerten, werden wir vorher im Kreuzungspunkt halten, um weitere Hinweise zu erforschen; Ihre Konferenz sozusagen, Luke. - Die Offiziere für Raumüberwachung aber werden ab jetzt mit voller Unterstützung der Astrogatoren nichts anderes tun, als den Raum nanometergenau abzusuchen, ihre Ohren dabei spitzen und auf jeden Laut horchen, der von wer-weiß-woher kommt. Verstanden?“

Während Lai Mant Chu und Alfons Müller nicken und sich an die Arbeit machen, startet Johnny die Maschinen: „Und rückwärtsgewandt sollte immer eine Leitung für die TAU-12 frei sein. Damit wir immer wissen, wo wir sind.“

McLane bestätigt, jetzt wieder ruhiger: „Wenn keine weiteren Fragen mehr sein sollten, starten wir. - Sicherheitsalarm Gelb bzw. Stufe 2. - Alle Jäger im Streubereich voraus.“



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Zuletzt von Cliff McLane am So 21 Apr 2013 - 11:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Kleinen Rechtschreibfehler beseitigt)
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BeitragThema: Re: 3. Abschnitt, gefangen in einer Raumblase?   Fr 19 Apr 2013 - 7:47

Hinter Temari, die am großen zentralen Bildschirm der SAGITTARIUS steht, öffnet sich der Lift und Miri stürzt völlig aufgelöst in die Kommandokanzel:

"Aber wir müssen doch Kira zu Hilfe kommen! Temari, du kannst doch nicht tatenlos zusehen, wie sie einfach ins Nichts verschwindet!"

"Ruhig, Miri, Cliff hat Recht..."

"Nein, ich bin nicht ruhig. Wir lassen kein Manschaftsmitglied im Stich, wir sind..."

"Miri, halt den Mund, das ist ein Befehl!"

Temari dreht sich abrupt zu der jungen Frau um.

"Der General hat Recht, die Flotte muss geschlossen bleiben! Wir sind hier in unbekanntem Terrain. Wenn wir jetzt die Nerven verlieren, kann der gesamte Verband in Gefahr geraten, wir können alle dabei draufgehen! Wir werden Kira finden, das verspreche ich Dir, aber alles zur rechten Zeit. Jetzt gehe in den Maschinenraum, Du übernimmst Kiras Position!"

Miri starrt ihre Kommandantin fassungslos an, dann lässt sie die Schultern sinken, murmelt: "Jawohl, Kommander", und verschwindet wieder im Lift.

Erleichtert wendet sich Temari nun an die übrigen Mannschaft:

"Ihre habt es gehört: Alarmbereitschaft Stufe 2, Kurs Programmieren, wir sichern den Verband als Nachhut. Paul, Du hast die letzten Kursdaten der GITTA gespeichert?"

"Selbstverständlich, Temari."

"Sie ist ein großes Mädchen, sie wird schon zurecht kommen", Temari versucht, zuversichtlich zu klingen. Insgeheim hofft sie, dass Kira noch am Leben ist. Im Moment ist jedoch das Vorgehen des Generals der bessere Weg.

"SAGITTARIUS an General McLane und Flottenverband, wir sind auf Position. Raumüberwachung zeigt keine sich nähernden Fremde Objekte. Von uns aus kann es losgehen."


...

Hier geht es weiter: http://raumpatrouille.forumieren.de/t379-4-abschnitt-abenteuer-und-entdeckungen


Zuletzt von Admin am Di 23 Apr 2013 - 8:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Weiter-Link eingefügt)
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