Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 1. Abschnitt, System Fomalhaut

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BeitragThema: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 29 Mai 2012 - 2:05

Der erste Teil der Mission mit der neuen Forschungsflotte soll in das Sonnensystem Fomalhaut führen, welches 25 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Dort soll die HEISENBERG die Entstehung von Leben beobachten. Denn die Sensoren vorbeifliegender Erztransporter haben beim automatischen Scan der Planetenoberfläche das Vorhandensein von Sporen festgestellt, obwohl dieser Kleinstplanet ansonsten als leblos katalogisiert worden war.

Zum System Fomalhaut sagt die
Wikipedia: "Fomalhaut (α Piscis Austrini) ist der hellste Stern im Sternbild Südlicher Fisch und der 18. in der Liste der hellsten Sterne am Himmel. Der Name bedeutet „Maul des Wals“ (arab. ‏فم الحوت‎ fam al-ḥūt). Andere Namen: Difda al Auwel, Hastorang, Os Piscis Meridiani."

Einen fotografischen Sternführer, der für den Verlauf dieser Mission dienlich ist, gibt es hier:
http://www.allthesky.de/constellations/const-d.html

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Alle Erkenntnisse liegen in den Sternen
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Atlan
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 29 Mai 2012 - 8:08

Atlan startet den lichtschnellen Kampfjäger anstandslos wie immer und fragt sich, wieso man auf der Erde nicht mehr dieser vorzüglichen Startbahnen baut wie diese hier auf der Hochebene von Nazca. Denn von der Tiefseebasis Pazifik-1 bis zu dieser Start- und Landebahn und von der wieder bis zur ATLANTICA, die in der Mondumlaufbahn parkt, ist es eigentlich nur ein Katzensprung. - Atlan muss schmunzeln: Katzensprung. Schon wieder einer dieser Begriffe, die er von den terranischen Menschen, insbesondere von Cliff McLane, übernommen hatte.

Keinen Humor hat er aber beim Problem Professor Dong. Aber er hat schon eine Idee. Denn Professor Dong war ja eigentlich nur ein Mittel zum Zweck, oder anders ausgedrückt: Er wurde ein Opfer der aufständischen Atoniden, die es verhindern wollen, dass die Erde die Führung in der jungen Planetenföderation übernimmt. Um ganz ehrlich zu sein, passt ihm selber diese Tatsache auch nicht.

Aber es gibt ein Sprichwort, was er in ähnlicher Form sogar auf der Erde gefunden hat, welches lautet: „Wenn du einen Feind nicht besiegen kannst, dann verbünde dich mit ihm!“ Und wenn sein väterlicher Freund Ghiri Thot, der Oberbefehlshaber über die atonidische Flotte, die Meldung verbreiten könnte, dass sogar General Cliff McLane eine Führungsrolle der terranischen Hochwirtschaft ablehnt, dann könnte…

Ja, dann! - Urplötzlich hat Atlan wieder bessere Laune und startet den Kampfjäger durch.

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Temari
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 30 Mai 2012 - 22:33

Temari und ihre Mannschaft haben sich in der Tiefseebasis versammelt und warten auf die Genehmigung, an Bord der SAGITTARIUS zu gehen. Während das Schiff noch mit Vorräten beladen wird, studieren die vier Chroma-Frauen und der junge Mann von der Erde den Einsatzplan.

In Gedanken ist Temari noch beim gestrigen Abend. Nachdem Cliff durch seinen Aufruf im Casino ihren letzten Tanz mit Manuel unsanft unterbrochen hatte, war sie zunächst sehr aufgeregt und voller Vorfreude auf die Mission gewesen. Doch dann hatte Major Zava unversehens den Raum verlassen. Die anschließenden Diskussionen und Unterhaltungen hatte Temari nur noch am Rande wahrgenommen, und war ihrem Freund und Kollegen schließlich gefolgt. Sie würden sich eine sehr lange Zeit nicht sehen - zu lange, für ihren Geschmack. Sie musste an ihre vielen Abenteuer denken, die sie zusammen erlebt hatten, und daran, wie oft sie sich gegenseitig geholfen und sogar das Leben gerettet hatten...

Temari fährt zusammen, als ihr unsanft ein Ellbogen in die Seite geknufft wird. Es ist Samana, ihr erster Offizier, die sie fragend ansieht.

"Kommander, was ist los mit Dir? Träumst Du?"

"Nein nein, alles in Ordnung."

"Mir kannst Du nichts vormachen, Temari. Bist Du nicht gestern Major Zava hinterhergelaufen?" neckte die junge Frau weiter.

"Das geht Dich nichts an, Samana."

"Du warst zu lange unter Erdlingen, Temari. Wenn er Dir gefällt, dann..."

"Halt den Mund! Wir sind Kollegen und haben viele Jahre zusammen Dienst getan. Ich muss mich erst an den Gedanken gewöhnen, mit Major Zava nicht mehr auf demselben Schiff zu dienen. Noch dazu nicht einmal im selben Flottenverband. In letzter Zeit sind einfach zu viele gute Freunde aus meinem Leben verschwunden. Jetzt auch noch er."

Temari holt tief Luft. Nein, er würde nicht verschwinden, sondern nur sehr weit Weg sein. Aber was ist schon Entfernung in einem Zeitalter, wo Menschen im Hyperraum reisen konnten?

Eine Stimme reißt sie wiederum aus ihren Gedanken.

"Majoroberst Temari, Sie können jetzt an Bord gehen", teilt der Ordonnanzleutnant vom Kontrollpult der Tiefseebasis mit.

Temari nickt ihm zu und bedeutet ihrer Mannschaft, ihr zu folgen. Sie würde in den nächsten Monaten wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit haben, Vergangenem nachzuhängen. Dennoch verspürt sie einen großen Verlust.
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 31 Mai 2012 - 3:05

Oberst Krikorow nimmt die Meldung der Brückenwache gelassen entgegen. Die Monteure sind von Bord und der ZTG ist fertig Installiert. Allerdings erwartet die HEISENBERG noch einiges an Material und das Flottenversorgungsamt steht in dem Ruf, nicht die allerschnellste Behörde zu sein. Leutnant van Heerse meldet sich kurz zu einem Gespräch an.
"Was gibt es Ingrid?"
"Luke, Ich habe alle Personalunterlagen nochmals geprüft, wie Du es mir aufgetragen hast. Wir können jetzt davon ausgehen das diesmal keine schwarzen Schafe an Bord sind"
" Nun, wenn jetzt immernoch irgendwo dort ein Korrupter sitzten würde müssten wir das gesamte Terranische Sicherheitskonzept überdenken. Und da in solchen Fällen drakonische Strafen verhängt werden, sollte das eine Abschreckung sein.Aber etwas anderes. Ich möchte, nein, Ich Befehle das vor unserer Abreise das gesamte Schiff mit Euphorin-Sniffern untersucht wird. Dieses verflixte Zeug hat schon mehr als eine Operation im All in Beinahe Katastrophen verwandelt. Falls etwas gefunden wird möchte Ich sofort unterrichtet werden davon. "
Leutnant van Heeres bestätigt dieses und verlässt das Arbeitszimmer des Oberst.
" Brücke an Kommandant! Leutnant Egenthorpe hier. Ich habe vom Terranischen Veterinäramt eine Anfrage. Die wollen wissen, ob wir unsere Bordkatze mit der Chipkennung : Norwegian Wood Cat 613 Artgerecht untergebracht haben? Ehrlich gesagt, Ich weiss nicht was Ich mit der Frage anfangen soll Chef."
Lukenko lacht in die BSA Kamera:
" Das geht in Ordnung, die Katze gehört Professor Bienlein vom Biologielabor. Der hat sich so aufgeregt als TRAV ihm mitteilte das er sie nicht mit an Bord nehmen dürfe das es zu einer Ausnahmegenehmigung gekommen ist. Der wäre sonst glatt nicht mitgeflogen. Sag denen, die Katze ist im Quartier des Professors untergebracht und darf darüberhinaus auf dem gesamten Mannschaftsdeck herumstreunen. Es gibt unter den Besatzungsmitgliedern keine Allergiker, das war Voraussetzung sie überhaupt an Bord zu bekommen. Matou ist schon fast der Liebling bei den Wissenschaftlern. Dich hat er noch nicht Besucht??"
Grinsend unterbricht der Leutnant die Verbindung.
Der Oberst verlässt sein Büro und steigt über die Wendeltreppe hinab in sein Quartier. Die Brückenwache hat Instruktionen ihn über die Beendigung der Ladearbeiten zu Informieren und so lässt er sich auf Courbusier-Liege, einen Original aus dem den 1960 Jahren der Erde nieder um in seiner Biographie von Vize-Admiral, Lord Horatio Nelson weiterzulesen.

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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
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Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Temari
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 31 Mai 2012 - 8:35

Die Mannschaft der SAGITTARIUS verlässt den Lift. Während Miri sich an ihren Arbeitsplatz im Maschinenraum begibt, betreten Samana, Kiara, Temari und Paul die Kommandokanzel. Paul schwingt sich unternehmungslustig in seinen Sessel vor der Navigationskonsole, während Kiara sich am Zentralcomputer mit der Eingabe der Zielkoordinanten von Formalhaut zu schaffen macht. Temari steht vor dem großen Monitor in der Mitte der Kanzel und versucht, sich ausschließlich auf den Start zu konzentrieren.

"Kommandant an Maschine: Wie sieht's aus, Miri? Können wir abfahren?"

"Positiv, Kommander! Wandler für Startphase auf 0,25 %. Alles Systeme arbeiten einwandfrei."

"Gut", murmelt Temari. Dann ertönt eine Stimme aus dem Lautsprecher:

"Startkontrolle Basis 113 an SAGITTARIUS: Sie sind freigegeben zum Start. Gehen Sie unmittelbar nach Verlassen des Kanals auf Koordinaten Luna 5-3-9. Wir übergeben an Erdaussenstation 3. Guten Flug!"

"Danke, Basis!" Temari setzt sich auf den Kommandantensessel, während eine sanfte, weibliche Stimme den Minus-10-Countdown herunterzählt.

"Kiara?"
"Kommander?"
"Tust Du mir einen Gefallen?"
"Sicher."
"Mach bitte die Zigarette aus!"
Temari dreht sich mit ihrem Sessel zur der jungen Biologin um, die ein eingeschnapptes Gesicht macht, als sie erkennt, dass es keine Bitte war, sondern ein Befehl.

"Ihr wisst, dass den Raumfahrern auf Terra der Tabakgenuss seit über 100 Jahren verboten ist. Ich werde es hier an Bord nicht so eng sehen, solange Ihr nur in Euren Quartieren raucht. Was mich betrifft: ich habe eine starke Abneigung gegen Nikotin und erwarte deshalb, dass alle anderen Einrichtungen der SAGITTARIUS absolut rauchfrei sind! Ich hoffe, wir haben uns verstanden!"

Die Mannschwaft schweigt, während der Countdown bei "Null" ankommt und sich die SAGITTARIUS langsam in Bewegung setzt.

"Jawohl, Kommander", lenkt Kiara schließlich ein, und Temari dreht sich zufrieden wieder zurück.

"Dann kann's ja losgehen. Formalhaut, wir kommen!"

Langsam steigt die SAGITTARIUS in dem Strudel auf, erhebt sich über die Meeresoberfläche des Carpentaria-Golfes, durchquert die Atmosphäre und entschwebt ins dunkle All.

...

"Raumüberwachung an Kommandant: Wir erreichen Sammelpunkt-Koordinate
Luna 5-3-9", meldet Paul Cushing die Position der SAGITTARIUS.

"Danke, Paul. Dann warten wir mal auf den Rest der Truppe."

Nickend gibt der junge Mann einige Zahlen in sein Terminal ein.
"Sind auf Warteposition, relative Geschwindigkeit: Null."

Temari atmet hörbar aus.
"Schön,
die ORION 18 dürfte bald eintreffen. Die HEISENBERG und die LACERTA
werden von XERXES aus dazustoßen. Machen wir es uns solange gemütlich.
Die zweite Etappe geht nach Pluto-3, dann müssen wir den Kurs noch
einmal berechnen."

Die Stimmung entspannt sich ein wenig, während
man auf die ORION wartet. Doch Kiara muss das Thema von vorhin noch
einmal aufgreifen:

"Mal ehrlich, Temari: was ist auf der Erde eigentlich nicht verboten?"

Temari
muss lachen. Sie hat derartige Diskussionen befürchtet. Dennoch hat sie
vollstes Vertrauen in ihre Mannschaft und deren Fähigkeiten. Der
Umstand, dass die drei Frauen von Chroma kamen, macht die Zusammenarbeit
allerdings etwas delikater. Ein Mann wäre niemals in der Lage, diese
Mannschaft zu führen. Mit einer Ausnahme vielleicht.

"Kiara, mach
Dir mal keine Sorgen. Du bist nicht auf der Erde! Alles was ich von
Euch verlange, ist die Einhaltung gewisser Regeln, die ich für uns und
dieses Schiff aufgestellt habe."

Temari verschwieg, dass es sich
dabei zum Großteil um Vorschriften aus dem TRAV-Katalog handelt,
ansonsten könnte es Probleme geben. Man musste den Mädels diese
Vorschriften nur richtig "verkaufen".

Kiara seufzte.
"Weißt
Du, der einzige Grund, warum wir uns für dieses Kommando gemeldet haben,
ist, dass die Mission von Cliff McLane geleitet wird."
"Genau", fällt Samana ein. "Er ist eine Legende, sogar auf Chroma!"

Jetzt dreht sich Paul zu der Frauengruppe um.

"Dann haben wir ja etwas gemeinsam", sagt er mit einem frechen Grinsen im Gesicht.

Temari
mochte den jungen Mann. Er hatte einen unbestechlichen Humor und war
vor allem in der Lage, auch über sich selbst zu lachen. Eine wichtige
Eigenschaft, wenn man als Mann mit einer ansonsten ausschließlich
weiblichen Mannschaft von Chroma zusammenarbeiten wollte. Er würde sich
schon behaupten.

Auf der Konsole blinkte der Impulsnehmer.

"Ist das die ORION?" wollte Temari wissen.


Zuletzt von Temari am Fr 1 Jun 2012 - 7:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 31 Mai 2012 - 23:55

Commander Soncháki Mbasa, die dunkelhäutige Pilotin des Abfangjägers ORION a, die gerne kurz und bündig „Sonja“ genannt werden möchte, wartet bereits an der Abschussrampe auf McLane: „Hallo Commander. Möchten Sie nicht mal selber so 'n Ding fliegen?“

McLane wehrt mit erhobenen Händen ab: „Oh Nein! Lieber nicht. Die Dinger sind mir zu klein zum Selberfliegen. Da vertraue ich lieber auf was größeres. Sind die anderen schon an Bord?“

„Soviel ich weiß, fehlt nur noch die neue Köchin. Dorn heißt sie glaub’ ich. - Steigen Sie ein. Helm auf, anschnallen, Fenster und Türen schließen, wir heben in wenigen Augenblicken ab.“

McLane klettert die Stufen zum Cockpit des zweirümpfigen Jägers hoch und setzt sich in den hinteren Sitz. „Leutnant Franka Dorn ist ihr Name. Richtig. Eine wunderbare Person. Sie macht die schmackhaftesten Gerichte.“

„Das ist auch gut so. Für lange Raumfahrten braucht man was für Leib und Seele.“

McLane schmunzelt: „Und wer ist für die Seele zuständig?“

„Darüber schweige ich ehrenhaft, Sir. - Ich starte jetzt. - ORION, wir kommen. Stellt schon mal die Gläser kalt.“



Kurze Zeit später gleitet der Jäger sanft in die Landebucht der ORION 18. Leutnant-Commander Johnny van Hallen steht schon parat und spricht leise in die BSA: „Kommandant an Bord. Alles fertigmachen zum Start.“


Als McLane umständlich aus dem Jäger steigt, eilt er ihm entgegen: „Hallo Cliff. Na, wie war der Flug? Ah, ich sehe schon, Pardon. Wir sind mit den Vorbereitungen soweit. Wir können starten.“

McLane schaut Van Hallen an und ein Schmunzeln geht über sein Gesicht. „Zur ersten Frage: Danke, der Flug war gut. Die Sonja ist aber auch wirklich gut. Ich glaube, sie ist die beste Jägerpilotin zwischen Erde und Pferdekopfnebel. Zu deiner Bemerkung wegen meines Zustandes sage ich nichts. Und wenn ihr mit den Vorbereitungen soweit seid, warum startest du denn nicht? Du bist doch schon alt genug und Majoroberst Temari wartet sicher nicht so gerne.“

Lachend entfernen die beiden sich, wobei Van Hallen wieder zur Brücke eilt und McLane zuerst sein Quartier aufsucht, um sich frisch zu machen. Wenig später hört er über BSA, dass die Köchin auch angekommen ist, sie hatte sich beim Checken der Waren vertrödelt, und Fähnrich Panga seinen Platz auf der Brücke eingenommen hat. Als er dann aus dem Fenster schaut, um einen Blick zurück auf die Erde zu werfen, sieht er stattdessen den Mond schon zum Greifen nahe.

„Na gut, dann wolln wir mal,“ murmelt er, streicht gedankenverloren seine Uniform glatt und verlässt das Quartier.



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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle (Albert Einstein)
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 3 Jun 2012 - 8:07

„Alles an Bord Oberst. Das V-Amt hat die Vollzähligkeit bestätigt und Leutnant Fouche den Empfang.“ Leutnant Monning empfängt Luke mit diesen Worten auf der Brücke.
Der Oberst lässt sich schwungvoll in den Sessel fallen und und fährt mit einer Rasanten Drehung in Richtung Leitstand.
„ OK Petra, sind die Koordinaten für die Sammelstelle der Flotille programmiert?
„Ja Chef, alles im Rechner und mit den EAS Leitstellen abgestimmt. Wir haben Freigabe nach ermessen.“
Luke betätigt einige Schalter vor sich und danach den für die Sprechverbindung zur Flugleitung der Station: „ HEISENBERG ist Startklar, erbitte Countdowneinsprungzeit für die Abkopplung der Dockklammern.“
„Flugleitung hier........Abkopplungssequenz läuft bei Minus 30“
„Kommandant an Astrogator..........Manöverdüsen klar bei abkopplung zum verlassen des Docks.“
„Maschine klar........Manöverdüsen klar“
„10....9....8....7....6....5....4....3....2....1.......0“
„Klammern frei Manöverdüsen ein viertel Impuls, Kurskorrektur sowie frei vom Dock. „

„EAS 2 an HEISENBERG..........Automatikflugkontrolle zum Sammelkorridor angelaufen berechnete Flugzeit …... 1 Stunde 45 Minuten.“

„Michiko................eine Verbindung zur Sagittarius und Orion 18 . Setzen sie beide Schiffe von unserer geplanten Ankunftszeit in Kenntnis“.

Armierungsoffizier, Ingenieur und Astrogator/1.Offizier verlassen mit einem Kopfnicken die Brücke, während Lukenko gemeinsam mit der Funkoffizierin die Brückenwache übernimmt.

Entspannt legt der Oberst seine Füsse auf den Leitstand und lauscht dem regen Funkverkehr innerhalb des Sonnensystems.

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Wirich
Stammt von fremdem Sternsystem, Terra-Integriert, Kommandant der LACERTA
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 3 Jun 2012 - 12:43

Als Wirich mit seinen Leuten nach dem Zwischenfall mit dem betrunkenen Eifersüchtling und den sich daraus ergebenden Ereignissen endlich wieder im Besprechungsraum 1 des Starlight-Casinos eintraf, lag dieser bereits verwaist da.
,Da hätte ich mir die Einstimmung auf ihre zukünftigen Kameradinnen und Kameraden auch sparen können', dachte er bei sich, während er stattdessen sagte: „Ä-h-mm, da werden wir wohl unseren Drink alleine genießen."
Denn Wirich hatte den Grundsatz „Ein Mann, ein Wort" verinnerlicht und also wandte er sich mit seiner Crew den Tresen zu, um den versprochenen Drink auszugeben. An der Theke angekommen, wurde er kurz darauf von einer aufmerksamen Ordonnanz über den geplanten Abflug des Verbandes informiert. Er bedankte sich, stieß noch in aller Ruhe mit seinen Leuten an, dann tranken sie aus und machten sich auf den Weg.



* * * * *



An Bord der LACERTA angekommen, besetzt jeder umgehend seine Station. Worte sind nicht viele nötig, die 4 dienen seit über 20 Jahren zusammen, man kennt sich, die gegenseitigen Stärken und Schwächen, die Arbeitsabläufe, die Formalien, die Pflichten und den Umgang miteinander, das Ziel usw. So dauert es nicht lange, bis Wirich von allen Stationen Klarmeldungen erhält und noch einen weiteren kurzen Moment darauf Wunna ihm „Klar Schiff auf allen Stationen, Schiff klar zum Start" meldet.

Otwin war da schon längst zu seinen Maschinen verschwunden. Endlich „gehören" diese großartigen Aggregate ihm, nach einem guten Jahrzehnt mit den - wie er sich gerne auszudrücken beliebt - „vorsintflutlichen Motoren der EFRA 77" kann er es kaum noch erwarten, endlich diese nagelneuen Hyperrraumbezwinger unter seine Fittiche zu nehmen. Schon bei den Einweisungen auf die LACERTA war er kaum von den Wandlern und sonstigen Bestandteilen des Maschinenraums wegzukriegen, jetzt hätte es nur noch eine seiner zahlreichen anderen Pflichten vermocht, ihn von diesem „Quantensprung als Bordingenieur", wie er seinen neuen Arbeitsplatz empfindet und auch nennt, wegzulotsen.

Wirich lächelt still in sich hinein, als er Otwins Begeisterung sieht. Auch wenn Otwin nur unwesentlich älter ist als er, ist dessen Begeisterung trotzdem noch ungebrochen - etwas, was Wirich gefällt.
,Gute Leute muß man haben', denkt er nicht zum ersten Mal, ,dann klappt's auch.'

Noting hat sich ebenfalls unaufgefordert an seine Astrogatorstation begeben und ist dort konzentriert zugange. Auch nach seiner „Astrogator: Station klar"-Meldung bleibt er weiterhin konzentriert beschäftigt. Das ist auch bitter nötig, aufgrund der Umstände gehören die Navigation, die Raumüberwachung und der Funk zu seinen primären Aufgabengebieten hier an Bord der LACERTA.

Wunna beschäftigt sich gerade mit dem Hauptrechner. Auch sie hat, gerade auch als 1. Offizierin und Stellvertreterin Wirichs und zusätzlich aufgrund der besonderen Umstände dieses Fluges mehr als genug zu tun: 1. WO, Rechnerverantwortung, Ersatzpilot und Armierungsoffizier sowie das Einspringen nach Bedarf, insbesondere dem Funk, gehören zu ihren Standardpflichten.

Wirich setzt sich in seinen Kommandantensessel, er wird die LACERTA nicht nur kommandieren, sondern neben verschiedenen anderen Aufgaben hin und wieder auch fliegen. Zumeist wird wohl die Automatik die routinemäßige Fliegerei übernehmen.
Aber der Aufbruch in den schier unendlich erscheinenden Raum und das Vorstoßen in die eisige Kälte des Weltalls ist in all den Jahrzehnten des Raumdienstes und bis heute nichts, was Wirich als Routine empfindet. Der Moment des Ablegens, wenn die Verbindungen endgültig abgebrochen sind und von da an ab jetzt bis zum erfolgreichen Ende der jeweiligen Aufgaben nun nur noch das eigene Schiff, die eigene Besatzung, die eigenen Entscheidungen und die eigenen Leistungen zählen, das ist und bleibt für Wirich ein ganz besonderer Moment und ein ganz besonderes Erleben.
Routine ist DAS bestimmt nicht und das darf es auch nicht werden - denn von nun an sind sie, egal, ob im Flottenverband oder auch nicht, letztlich auf sich allein gestellt, sind sie in erster Linie auf sich selbst angewiesen.

Erst recht, da sie unterbesetzt fliegen. Denn mit der LACERTA haben sie zwar einen schnellen Raumkreuzer bekommen, aber das dafür erforderliche Personal ist immer noch nicht eingetroffen. Schnelle Raumkreuzer werden üblicherweise von mindestens 5 Astronauten bedient, sie aber sind nur zu viert. Bis jetzt hat sich niemand Abkommandiertes zum Dienst an Bord gemeldet. Ob in diesen letzten Minuten vor dem Start noch jemand kommt? Falls ja, wer? Weder sind ihm entsprechende Akten zugegangen noch hat es sonst irgendwelche Informationen über eine evtl. personelle Verstärkung gegeben. Als Ergebnis dessen hat er bereits während der Einweisungen auf ihr neues Schiff seine Bordkameraden auf vermehrte Einsatzbereiche vorbereitet. Eine Maßnahme, die sich nun auszahlt.
Die aber auch nur mit solchen Profis, wie seine Leute es sind, möglich ist.

Ein leichtes Gefühl der Zuneigung zu seiner Mannschaft fliegt ihn kurz an, als ihm gerade bewußt wird, mit welch großartigen Kameraden er da seit Jahren fliegen darf.
,Hoffentlich gelingt es mir auch diesmal, sie wieder alle heil und unversehrt nach Hause zu bringen, sie haben es wirklich verdient', denkt er, ,auch wenn ich sie jetzt für eine geraume Zeit standardmäßig erhöhten Belastungen auszusetzen habe.'

Wobei, und das weiß seine Mannschaft auch, diese erhöhten Belastungen auch und gerade auch für ihn gelten. Wirich hat in der Vergangenheit schon dauerhaft bewiesen, daß es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist, mit gutem Beispiel voranzugehen und nur das von seinen Leuten zu verlangen, was er selbst auch zu geben bereit ist - zahlreiche Narben und auch unsichtbare Verletzungen belegen das ebenso eindrucksvoll wie die Erlebnisse seiner Crew, die ja seit Jahrzehnten von dieser grundlegenden Einstellung ihres Kommandanten profitiert.

Also atmet Wirich tief durch und in diesem Moment ist ihm klar, daß er bereit ist - bereit für die vermehrten Anforderungen und bereit auf eine Forschungsmission, auf die er sich schon freut, seit er weiß, daß er neben all den anderen ebenfalls dazu ausersehen ist.



Ob noch jemand Neues in quasi allerletzter Minute an Bord zu kommen bittet? Fast, nein, nicht fast, sondern eigentlich wünscht sich Wirich jetzt keinen Neuzugang mehr. Seine Leute sind mit der Lage vertraut gemacht, sie sind eingewiesen, die Aufgaben sind verteilt, sie sind ein eingespieltes Team und lieber 4 miteinander vertraute, verläßliche und zuverlässige Mannschaftsmitglieder, als noch 1 oder 2 Neue, die man nicht kennt, die sich erst einzugewöhnen und an ihre auch für sie neuen Bordkameraden und den Stil hier auf der LACERTA zu gewöhnen haben und, und, und, ... Nein, das kann Wirich jetzt eigentlich auch nicht mehr brauchen. Außerdem mag er es nicht, wenn Neue schon gleich am Anfang auf den letzten Drücker kommen, das bringt nur Druck und Unruhe. Aber vielleicht kommt ja auch gar keiner mehr.
„Schaun mer mal", murmelt er leise vor sich hin, als er an das Personalproblem denkt.

„Hast du was gesagt?", hört er gleich darauf Wunna fragen.
Wunna, die Frau mit den kleinen Ohren, die aber dafür um so besser hören, hat doch tatsächlich trotz all ihrer konzentrierten Arbeit und den Geräuschen eines sich auf einen Start vorbereitenden Schiffes Wirichs leises Brummen gehört.
„Was, äh, nein, nein, es ist alles in Ordnung, ich habe nur laut gedacht", beeilt sich Wirich zu sagen, um erst gar keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen und klarzumachen, daß er hier voll auf dem Kewief ist und sich keiner Sorgen um den Kommandanten zu machen braucht. Das kann er jetzt nicht brauchen, daß seine Leute unkonzentriert sind bzw. sich auf das Falsche konzentrieren. Nicht wegen ihm und nicht zu diesem Zeitpunkt.
„Na, dann ist's ja gut", antwortet ihm Wunna und er sieht, wie sie sich wieder ihren Kontrollen zuwendet, den zahlreichen Anzeigen und Schaltern und sonstigen Bedienelementen.



In diesem Moment hört Wirich auch schon, wie sich Noting korrekt meldet: „Astrogator an Kommandant: die HEISENBERG legt ab."

„Danke, Astrogator." Wirichs Antwort ist keine reine Höflichkeit, sondern schlichte Notwendigkeit: damit bestätigt er den Empfang der Meldung und enthebt so den Meldenden der Pflicht, seine Meldung zu wiederholen und gibt dem Melder damit auch die Möglichkeit, sich wieder anderen Aufgaben zuzuwenden.
Außerdem ist er natürlich auch tatsächlich dankbar für diese Meldung, denn funktionierende und mithin erfolgreiche Kommunikation ist eines der üblicherweise unumgänglichen Schlüsselelemente des Erfolges.

„Dann wollen wir mal abfahren", sagt er.



Wirich schaltet die Bordsprechanlage auf Rundruf: „Kommandant an alle - die HEISENBERG startet gerade. Wir folgen ihr im vorgegebenen Rahmen mit der besprochenen Geschwindigkeit und unter Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes.
Egal, ob noch jemand kommt - die Schotten bleiben ab jetzt bis auf anderslautende Befehle geschlossen.
Dann werden wir eben diese Mission so fliegen, wie wir es ja schon besprochen haben.
Ist mir auch lieber so - bei euch weiß ich wenigstens, was ich an euch habe.
Wunna, programmiere bitte die Koordinaten der Sammelstelle unserer Flotte und stimme dich bitte mit den EAS-Leitstellen ab.
Noting, erledige die Astrogation und gib die Werte an Wunna, dann übernimm die Raumüberwachung und achte auf den Funkverkehr.
Otwin, jetzt beweise uns mal, daß deine Begeisterung für die neuen Maschinen gerechtfertigt ist, wir starten umgehend. Anschließend will ich mich nicht mit der LACERTA blamieren - du wirst uns also die ganze Reise über mit erstklassiger Maschinenleistung zu versorgen haben.
Commander an alle: Los geht's!"



In rascher Folge kommen unverzüglich erneut die Klarmeldungen, Wirich hört die Arbeitsgeräusche, die Stimmen des Funkverkehrs mit den EAS-Leitstellen, Rede und Gegenrede, Meldungen und Gegenmeldungen, er spürt das ganz leichte Vibrieren der Bodenplatten und schließlich des ganzen Schiffs, als ihm kontrollierte und doch gigantische Energien zur Verfügung gestellt werden und dann ist es soweit: der Rechner zählt die letzten Sekunden, die Kunststimme hallt laut und deutlich dröhnend durch das ganze Schiff - damit auch Otwin etwas davon hat, hat Wirich die BSA auf allgemeinen Rundruf eingeschaltet gelassen.

„...3...2...1...0" - Wirich spürt die ungeheure Kraft der technisch gebändigten Energien, die der Maschinenraum ihm zur Verfügung stellt, während er die Kontrollen bedient und das Schiff konzentriert und vorsichtig, für Außenstehende aber flüssig und quasi schwerelos leicht ausssehend, ablegt und dann auf Kurs bringt, der HEISENBERG hinterher und zu den programmierten Koordinaten hin zum Bereitstellungsraum der Forschungsflotte.
Die LACERTA reagiert unwahrscheinlich exakt auf seine Steuereingaben. Damit kann sich die EFRA 77 definitiv nicht einmal ansatzweise messen. Wirich kann gar nicht verhindern, daß sich ihm ein erst innerlich erlebtes Lächeln dann auch äußerlich sichtbar auf seine Lippen stiehlt. Wenn die LACERTA sich ihm auch weiterhin auf diesem Niveau darbietet, dann hat er damit das beste Schiff seiner langen Laufbahn bekommen.
,Nun werd nicht übermütig', ermahnt er sich gleich darauf, als ihm seine Begeisterung bewußt wird, ,das ist gerade mal der erste Start. Wart's ab, wie's weitergeht.'
Dann kann er endlich das Schiff, welches er nun in den freien Raum gebracht und auf Kurs eingesteuert hat, der Bordautomatik übergeben. Präziser und ausdauernder als jeder Mensch, jede Chromanerin, jeder Arretaner und auch Luitwiner es je könnte, wird nun mit allergrößter Wahrscheinlichkeit dieses Wunderwerk der Technik die LACERTA mit ihrer Besatzung an das programmierte Ziel bringen.



Endlich wieder im freien Raum, wieder einmal der Enge des bebauten Raumes auf der Erde entkommen und die samtene Schwärze des Weltalls vor Augen, eine frische und problemlos agierende Besatzung, von denen er jede und jeden stolz zu seinen Freunden zählen darf, auch wenn das hier an Bord, der strengen Borddisziplin wegen, äußerlich auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen ist und ein fehlerfrei funktionierendes Schiff - das ist einer der seltenen Momente, wo Wirich wirklich einmal für einen Moment einfach nur glücklich ist.
Freilich, lange wird dieser Augenblick nicht anhalten - zu sehr ist Wirich als Kommandant der Gegenwart mit all ihren Aufgaben und Erfordernissen verpflichtet - aber trotzdem empfindet er diesen Moment, er registriert ihn und will die Erinnerung an ihn festhalten, am liebsten speichern. Mit gesteigerten Sinnen und geschärfter Aufmerksamkeit genießt er diesen Augenblick.
Seit Wirich im terrestrischen Hoheitsgebiet gestrandet und ihm klar geworden ist, daß er aller Voraussicht nach nicht mehr in seine Heimatwelt heimkehren wird, hat er sich im Rahmen seiner Möglichkeiten mit Sprachen und Schriften, mit der Geschichte und Kultur seiner neuen Umgebung vertraut gemacht. Und so fällt ihm in diesem Moment ein menschliches Zitat ein. Wer hatte das geschrieben? Wo hatte er das gelesen? Ging es auch wirklich so, wie es ihm gerade durch den Kopf ging? Ach, egal, es paßte: „Werd ich zum Augenblicke sagen, verweile doch, du bist so schön."

Eine Bewegung, die er aus einem Augenwinkel heraus registriert, beendet jäh die Ungestörtheit dieses schönen Augenblicks.
Er dreht den Kopf - es ist nichts Besonderes, Wunna bedient nur die Kontrollen der Raumüberwachung, so daß sich Noting auf die Navigation konzentrieren kann.
Gerade jetzt am Anfang ist die gegenseitige Hilfe doppelt wichtig, denn sie alle haben sich an das neue Schiff zu gewöhnen. Die Technik haben sie schon gelernt, jetzt gilt es, das Gelernte zu vertiefen und ein Gefühl dafür zu bekommen, damit sie, wenn es je dazu kommen sollte, beim Auftreten entsprechender Gefahren schneller und besser reagieren und damit die Überlebenschancen erhöhen können.

Wirich registriert befriedigt, wie gut seine Mannschaft zusammenarbeitet und so kann er noch einen Augenblick dem sich bereits wieder verflüchtigenden Glücksgefühl nachspüren.

Schließlich beendet er entschlossen diese kleine „Auszeit" und mit einem innerlichen Ruck wendet er sich wieder seinen Aufgaben zu: „Kommandant an Astrogator. Frage ETA?"

Auch das zeichnet Wirichs Mannschaft aus - daß sie mitdenkt. In diesem Fall ist es Noting, der natürlich weiß, daß Wirich früher oder später, üblicherweise eher früher, wissen will, wann die geschätzte Ankunftszeit, die Estimated Time of Arrival, die ETA, ist und so kann er wie aus der Pistole geschossen antworten: „Wie berechnet, Commander."

„Danke, Astrogator."

Wirich steht auf und geht zur „Funkbude", wie die Luitwiner die Funkstation in ihrem eigenen Bordjargon nennen: „Flottenverband, hier LACERTA. Sind gestartet, ETA wie geplant, HEISENBERG im Flug vor uns, keine besonderen Vorkommnisse, LACERTA Ende."

Damit beendet Wirich die Außenverbindung und er drückt wieder einen Knopf der Bordsprechanlage: „Otwin, schalte bitte deine Maschinen auf Automatik und komm für die besprochenen Modifikationen nach oben." Ohne Otwins Antwort abzuwarten, schaltet er die BSA wieder aus und wendet sich anschließend direkt an Wunna: „Kommandant an 1. WO, bitte übernimm die Brücke, ich mache einen Rund- und Kontrollgang durch das Schiff."

Wunna nickt: „Ist gut, ich wollte mich sowieso noch mit der Brückentechnik vertrauter machen, da paßt mir das ganz gut."

Wirich bestätigt ihre Erklärung mit den Augen, er will jetzt los.
Um Noting braucht er sich im Moment nicht weiter zu kümmern, der weiß von alleine, daß er die nächste Freiwache hat.
Als Wirich auf den Lift zuschreitet, geht gerade dessen Tür auf und Otwin betritt mit einem Werkzeugkasten die Brücke. Nein, nicht „irgendein" Werkzeugkasten, sondern „seine" Kiste. Wirich registriert es beiläufig. Erkennbar ist Otwins Werkzeugkiste an der Farbe, der etwas größeren Größe und den speziellen Aufklebern, die das Wappen seiner Familie zeigen. Diese Wappenaufkleber hat Otwin sich nach langer Suche bei einem terrestrischen Geschäft machen lassen, welches tatsächlich Aufkleber zum Selbermachen anbietet. Und so rennt er seitdem mit seinem eigenen Werkzeug durch die Raumflottengegend. Auch das war typisch Otwin, anstatt mit dem von der Terrestrischen Raumflotte kostenfrei zur Verfügung gestellten, erstklassigem Arbeitsgerät lieber beträchtliche Summen seines Verdienstes in eigenes Werkzeug zu investieren.
,Nun gut, soll er. Solange seine Leistung darunter nicht leidet, hat er meine Unterstützung. Wenn's ihn glücklich macht, was soll's', so denkt Wirich, während er in den Lift einsteigt und er seinen Rundgang durch das neue, große Schiff antritt.
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Sa 9 Jun 2012 - 8:09

Ordonnanzleutnant Arthur Braun-Springer läuft aufgeregt durch sein Büro. Ausgerechnet ihm musste so was passieren. Ihm, der die Korrektheit und Disziplin schon mit der Muttermilch eingesogen hatte. Die Haare raufend bleibt er stehen. Hatte sein Onkel, der berühmte Leutnant und später zum Major beförderte Spring-Brauner, seinerzeit Adjutant von General Wamsler, nicht auch mal so ein Problem gehabt? Aber das war eine viel wichtigere Sache gewesen.

Braun-Springer beginnt, seinen Hin- und Herlauf wieder aufzunehmen. Er muss es jetzt riskieren, auch wenn er sich dadurch einen Rüffel von Generalmajor Sanchez einhandelt. Kurzentschlossen greift er zum Lichtspruchschalter, hält aber mitten in der Bewegung inne: Und wer soll bitteschön den fünften Mann zur LACERTA bringen?

Die Hände fahren schon automatisch nach oben, um die zu Berge stehenden Haare zu beruhigen. - Aber Moment. Kommt ihm da nicht soeben eine kleine Idee, verbunden mit einem Hoffnungsschimmer? Denn die ANTARES unter Commander Ryther startet, soweit er informiert ist, heute noch. Sie muss dann auch an Pluto vorbei, wo sich der Verband sammelt. Also könnte sie doch einfach den Mann mitnehmen und an Commander Wirich übergeben, oder?

Fragend und sich den Plan durch den Kopf gehen lassend steht Arthur Braun-Springer noch eine Weile herum, wobei ihm außerdem noch siedendheiß einfällt, dass dieser 5. Mann eine 5. Frau ist. Oje, auch das noch. - Aber dann packt ihn plötzlich die Hektik und seine Hände sind überall: Commander Ryther verständigen, sein Ja abwarten, die Frau verständigen, die nach seiner Information abflitzt wie der Blitz, und dann - die schwierigste Mission: die LACERTA rufen und die Verstärkung der Mannschaft melden, ohne es sich anmerken zu lassen, dass er … naja … nicht ganz ordnungsgemäß … äh … gehandelt hat. - Kurz: dass er ... äh - hm ... was vergessen hat.

Aber da muss er jetzt durch: „Ich rufe den schnellen Raumkreuzer LACERTA unter dem Kommando von Commander Wirich. Hier ist das TRAV-Ordonnanzbüro Leutnant Braun-Springer. LARCERTA bitte melden.“

Das kurze Knacken der Automatik ist zu hören, aber noch bevor sich jemand melden kann, spricht Braun-Springer schon seinen Text, der ihm innerlich sehr schwer fällt: „Commander Wirich, Ihnen ist von TRAV und General McLane ein fünftes Besatzungsmitglied zugeteilt worden, welche in der kurzen Zeit der Startvorbereitungen nicht die Gelegenheit hatte, zu Ihnen an Bord zu kommen. Dieses Mitglied Ihrer Crew ist von uns sorgfältig ausgewählt worden, sodass sie Ihren Bedürfnissen an Bord der LACERTA sehr nahe kommt. Sie wird sich bald bei Ihnen vorstellen, wenn sie von der ANTARES zu Ihnen gebracht wird. Die ANTARES ist sowieso auf dem Weg zu Ihnen, wo dann Ihr fünftes Crewmitglied mit einer Lancet übersetzen kann. - Hier ist Ordonnanzleutnant Braun-Springer. TRAV Ende.“

Schnell drückt er die Ende-Taste und lässt sich schnaufend in seinen Sessel zurück fallen. Das wars. Jetzt ist er sehr gespannt, wer zuerst kommt, um ihn einen Kopf kleiner zu machen.




Zwei Stunden später startet die ANTARES und nähert sich bald der LACERTA: „Hier ist der schnelle Raumkreuzer ANTARES unter dem Kommando von Commander Ryther. Commander Wirich, wir bringen Ihnen Ihr fünftes Besatzungsmitglied. Öffnen Sie bitte einen Lancetschacht, damit wir eine Lancet zu Ihnen rüberschicken können. Ryther Ende.“




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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 12 Jun 2012 - 4:05

Versorgungsfrachter FA-2790


Commander Randomir steht etwas argwöhnisch vor seinem Kommandantensessel und beobachtet angespannt die Annäherung an das irdische Sol-System. Die ferne gelbe Sonne macht ihm keine Sorgen. Aber er muss mit der FA-2790 durch diese zwei Planetoiden- und Asteroidengürtel, die auch Kleinstplaneten beheimaten, die genauso schnell wie Asteroiden sind und hier dicht an dicht um ihre Sonne kreisen. Der eine Gürtel wird von den Terranern Kuipergürtel genannt, der andere, den er zuerst durchqueren muss, die Oortsche Wolke. Diese Wolke, deren innerer Rand etwa 1,6 Lichtjahre von seiner Sonne entfernt ist und aus Millionen von Gesteins-, Staub- und Eiskörpern unterschiedlicher Größe besteht, ist der gefährlichere Teil der Annäherung. Für kleine Flitzer, wie Raumkreuzer, schnelle Aufklärer oder auch schwere Forschungsschiffe, ist es kein Problem. Aber für Kugelraumer mit knapp über zwei Kilometer Durchmesser wie der FA-2790 schon. Aber Commander Randomir hatte ja versprochen, in der Nähe von Pluto, der im nächsten Gürtel, dem Kuipergürtel, um die Sonne kreist, Wartestellung zu beziehen.

„Commander, die Dichte der Staubkörper nimmt zu. Soll ich die Schirmstärke um einen Grad erhöhen?“

Randomir dreht sich um: „Nein. Erhöhen Sie gleich auf Stärke 10. Wenn die Eiskristalle auf uns eindringen, wissen wir nicht, wie sich unser Schutzschirm verhält. Sicher ist also sicherer.“

„Ey-ey, Commander. Wir hätten uns von der ATLANTICA die Erfahrungsdatei kopieren sollen.“

„Wir haben es aber nicht getan. Genauso dumm, den Treffpunkt Pluto zu bestätigen.“

„Da kann ich Sie entlasten, Commander. Es war keinem von uns bekannt, und hat uns auch keiner gesagt, dass Pluto innerhalb der Oortschen Wolke liegen soll.“

Randomir muss zwar innerlich grinsen, geht aber trotzdem mit einem ernsten Gesicht auf seinen Astrogator zu. „Hören Sie mal: Wenn uns jemand so reden hört, der fragt sich, mit was für einem Kindergarten er es eigentlich zu tun hat, weil wir von nichts wissen. Und recht hat er. Wir haben null Ahnung und wissen tatsächlich nichts. Und woran liegt es, Leutnant Kresi? Weil wir uns nicht schlau gemacht haben. Sehr richtig und gut formuliert, Leutnant Kresi.“

Er nickt nachdrücklich mit dem Kopf und macht eine Pause, während er wieder zu seinem Platz geht und sich setzt. „Und dann sorgen Sie dafür, Leutnant Kresi, dass wir alle erforderlichen Daten auf unserem Rechner haben. Ich sagte: Alle! - Wo Sie die jetzt herholen, ist mir ziemlich wurscht, und wenn sie die irgendwoher klauen sollten. Aber ich will jetzt nie mehr eine Diskussion führen müssen mit den Worten, dass wir es nicht gewusst haben. Ist das klar?“

„Ja, Commander.“ kommt kleinlaut die Antwort.

Randomir nickt zufrieden. Dann wendet er sich an seine Offizierin der Raumüberwachung: „Leutnant Goranik, verständigen Sie jetzt die ORION 18 und die SAGITTARIUS, dass wir uns zurzeit inmitten der Oortschen Wolke befinden und beim vereinbarten Treffpunkt Pluto Warteposition beziehen werden.“


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Zuletzt von NSC am Mi 13 Jun 2012 - 2:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 12 Jun 2012 - 4:43

Auf dem riesigen Wandmonitor ist nicht nur die SAGITTARIUS zu sehen, sondern auch die HEISENBERG, die LACERTA und …

„Was ist das für ein Schiff?“ fragt McLane, als er die Brücke der ORION 18 betritt und einen Blick auf den Monitor wirft.

„Das ist die ANTARES. Sie bringt gerade das vermisste Crewmitglied für die LACERTA“, antwortet Alfons Müller, der Offizier für Raumüberwachung.

McLane lacht auf: „Wetten, das war wieder mal unser allseits geschätzter Braun-Springer, der vergessen hat, die Papiere zu checken? - Und schickt mir bitte einen netten Gruß zur ANTARES.“ Er setzt sich in seinen gemütlichen Sessel, ohne seinen Blick vom Wandbildschirm zu nehmen. „Irgendwelche Vorkommnisse?“

„Keine“, meldet der erste Offizier und Maschinist Johnny van Hallen.

„Und bei Ihnen, Mister Panga?“

„Ich sehe auch keine, Commander“, gibt Fähnrich Panga unbekümmert zur Antwort. „Nur Fettauge unter Commander Randomir wird sich gleich melden.“

Alfons Müller stutzt und schaut zuerst seine Instrumente, dann den Fähnrich erstaunt an: „Potzblitz Cliff, das stimmt. Die kommt gerade rein. Die FA-2790 meldet, dass sie gerade in der Oortschen Wolke sind und am vereinbarten Treffpunkt warten.“

Cliff schmunzelt leicht. „Na gut. Meldung bestätigen. Und dann gib mir mal eine Verbindung zu allen Schiffen.“

Als von Alfons Müller die freie Leitung bestätigt wird, steht McLane auf: „An alle Schiffe, die an der ersten Mission unseres neuen Raumverbandes beteiligt sind: Ich freue mich, dass Sie alle mit dabei sind und diese Mission, egal, was sie uns bringt oder nicht bringt, zum Erfolg führen wollen.“

McLane holt tief Luft und fährt gleich weiter fort: „Sie wissen, worum es geht in dieser Mission: Wir sollen laut Auftrag von ORB und TRAV außerhalb der von der Erde beanspruchten 900-Parsec-Raumkugel und damit einem Herrschaftsgebiet, welches auch Chroma, Arret und Aton einschließt, nach neuen Planeten suchen, die unsere Industrie ausbeuten kann. Sie wissen weiterhin, wie sehr ich diesen Anspruch ablehne und auch innerhalb der ORB schon mehrfach darauf gedrängt habe, alle unsere Verbündeten als gleichberechtigte Partner zu betrachten, wo keiner über den anderen herrscht, sondern eine friedliche und freie Partnerschaft besteht, die wir auch nach draußen tragen können. Außerdem sehe ich nicht ein, warum die Bürger, die diese Forschungs-Mission finanziell tragen, dafür bezahlen sollen, damit die Wirtschaftskönige mit unseren Ergebnissen dann ihren Profit erringen, ohne dem Bürger für seine Einlagen zu entschädigen.“

Wieder macht er eine Pause, nicht nur, weil er überrascht über seine eigene Rede ist, sondern auch, weil es jetzt besser wäre, zum Kern zu kommen.

„Deshalb habe ich den eigentlichen Auftrag erweitert um Fahrten und Forschungen, die zuerst einmal für uns selber und dann für die Wissenschaft interessant sind. Unser erstes Ziel liegt deshalb auch sozusagen vor unserer Haustür. Die Sonne Fomalhaut liegt nur knapp 25 Lichtjahre entfernt, hat aber einen Kleinplaneten, der eigentlich tot sein sollte. Den Ergebnissen normaler Routine-Scanner vorbei fliegender Erzfrachter nach zu beurteilen aber den Beginn von Leben trägt. Diese Tatsache hat seinerzeit unseren beliebten, leider viel zu früh verstorbenen, Professor Glaser interessiert. Da aber in der Zwischenzeit das Forschungsschiff HEISENBERG fertiggestellt wurde und wir vom Science Center nicht nur einen Piloten, sondern dazu auch einen außerordentlich begabten Wissenschaftler als Kommandanten erringen konnten, kann ich dieses Paradoxon guten Gewissens angehen und einige Forschungen nach dem Grund des plötzlichen Lebens in die Wege leiten. Unsere chromanischen Freunde werden sicher ein ebenso großes Interesse daran haben - vielleicht ähnelt es ja einem Experiment, was sie vor 50 Jahren mal durchgeführt haben. Anschließend werden wir dann den Flug zum Rand der Raumkugel fortsetzen.“

McLane macht schnell eine Pause, als er erkennt, dass dieser Plan bei allen bekannt ist und hebt abwehrend die Hände: „Ich weiß, ich wiederhole fast meine Rede aus dem Starlight, aber es war mir wichtig, dieses noch einmal zu betonen. Ich wünsche dieser Mission deshalb, auch aus eigenem Interesse, viel Erfolg und uns alle … nicht unbedingt ZU ruhige Erlebnisse. - McLane Ende.“

Johnny van Hallen ist der erste, der anerkennend nickt. Dann gibt er einige Befehle und die ORION setzt sich langsam in Richtung Pluto in Bewegung, um von dort neue Instruktionen und die zum Zeitpunkt des Durchgangs durch die Oortsche Wolke besten Flugkoordinaten zu erhalten.



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Di 12 Jun 2012 - 10:17

Mit dem Tiefraumortungssystem beobachtet Oberst Krikorow die Annäherung des Arretischen Kugelraumers. Die Sensorwerte beunruhigen ihn ein wenig. Irgendwie hat es die Fa-2790 geschafft sich durch die Turbulenten Gegebenheiten der Asteroidengürtel zu wursteln. Allerdings sagt ihm sein Raumfahrerverstand, das die Schiffsführung des riesigen Raumers mehr Glück als Verstand gehabt hat. Ohne Meteoritenabwehrschirm ist der Durchflug eines derart grossen Schiffes so etwas wie Russisches Roulette.Nun, es ist offenbar geschafft, allerdings muss der Gigant auch zumindest den halben Weg wieder zurückfliegen, wenn sich der Verband in Bewegung setzt, um einen freien Korridor für Hyperspacebeschleunigung zu bekommen.

Obwohl es ihm persönlich Missfällt in Flottillenaufstellungspläne einzugreifen , trifft er eine Entscheidung.

"Michiko ......eine Verbindung zur ORION 18. Mit Interkosmozerhacker....!!!! "
" Verbindung steht"
" Oberst Krikorow von der HEISENBERG hier. General McLane. Ich erbitte um Erlaubnis der FA-2790 vorauszufliegen wenn wir den Verband in Bewegung setzen und ihr mit unserem Meteoritenabwehrschirm einen angemessenen Schutz zu geben.Ehrlich......so einem Stunt wie eben möchte Ich einem so wichtigen Schiff wie unserem Versorger nicht noch einmal als unbeteiligter Beobachter zuschauen. Ich hab das eben verschlüsselt gesendet um den tapferen Kommandanten nicht zu beleidigen . Desweiteren .......Cliff, darf Ich es wagen Temari um die Daten der Sonnenanheizung vor 50 Jahren zu bitten? Wir könnten beim Anflug bereits unsere Daten mit den damaligen Simultan Parallel im Rechner vergleichen. Unsere Schleppscanner sind dazu in der Lage. Das würde Zeit sparen und Eventuelle Fehler bei der späteren Datenvergleichseingabe minimieren. Übrigens.......Ich gehe mit deinen Ausführungen zur Erforschung des Weltalls völlig konform. Das Angebot der UNIVERSUM MINING COMPANY mich bei ihnen unter Kontrakt zu stellen war Juristisch Legal aber Gesellschaftlich und Moralisch ein Skandal. Selbst für ein vielfaches der mir angebotenen 1,5 Millionen Credits Jährlich würde Ich den Schwur aller Raumfahrer auf die Grundsätze der Akademie , den Weltraum friedlich und ohne Habgier zu Erforschen und darüberhinaus in allen Situationen die Erde als Diplomat und Repräsentant zu vertreten, nicht brechen und schändlich hintergehen. Lukenko Krikorow , mit einer verschlüsselten Meldung an General Cliff McLane.......Standby."

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Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 13 Jun 2012 - 0:15

Neue Tastatur. Eben hat's mir über eine Stunde Schreibarbeit zerhackstückt. :-((((!!!! Nur, damit ihr euch nicht wundert, warum dieser Beitrag so untypisch geschrieben ist.









* * * * *



Wirich geht seinen Rund- und Kontrollgang durch das neue Schiff. Gerade befindet er sich vor dem Labor und damit an einer der am weitesten von der Brücke, der Maschine, den Quartieren, dem Arsenal und den Vorratsräumen entfernten Stelle.
Da erreicht ihn über sein ASG ein Anruf Wunnas, die oben auf der Brücke ihren Dienst versieht:
,,Commander" - natürlich kennen sich die beiden schon seit über 20 Jahren, aber Wunna weiß, daß Wirich an Bord äußersten Wert auf Borddisziplin legt und sie weiß ja auch, daß er damit recht hat, deshalb spricht sie ihn korrekt an - ,,hier Brücke: Eintreffender Funkspruch von TRAV."

,,Wirich hört. Geben Sie ihn mir bitte auf mein ASG."

,,Funkspruch kommt."

Und unverzüglich hört der inzwischen mitten auf dem Gang stehengebliebene Wirich, wie über sein Armsprechgerät die weit entfernte Stimme von Leutnant Braun-Springer zu ihm übertragen wird:
„Commander Wirich, Ihnen ist von TRAV und General McLane ein fünftes Besatzungsmitglied zugeteilt worden, welche in der kurzen Zeit der Startvorbereitungen nicht die Gelegenheit hatte, zu Ihnen an Bord zu kommen. Dieses Mitglied Ihrer Crew ist von uns sorgfältig ausgewählt worden, sodass sie Ihren Bedürfnissen an Bord der LACERTA sehr nahe kommt. Sie wird sich bald bei Ihnen vorstellen, wenn sie von der ANTARES zu Ihnen gebracht wird. Die ANTARES ist sowieso auf dem Weg zu Ihnen, wo dann Ihr fünftes Crewmitglied mit einer Lancet übersetzen kann. - Hier ist Ordonnanzleutnant Braun-Springer. TRAV Ende.“

Einen Moment lang läßt Wirich diese Informationen in sich nachklingen. Dann hebt er mit einer entschlossenen Bewegung sein ASG wieder vor seinen Mund und fragt:
,,Brücke, hier Commander. Haben Sie das mitgehört, Wunna?"

,,Natürlich, der Funkspruch war ja offen und ich habe ihn ja entgegengenommen."

,,Wissen Otwin und Noting schon Bescheid?"

,,Otwin und Noting stehen hier beide noch ganz ungeduldig, sie wissen ja, daß ein Funkspruch kam, aber ich hab ihnen noch nichts gesagt. Ich hab gedacht, daß Sie das machen wollen?"

Wirich nickt. Ja, das ist seine Aufgabe und in diesem Fall eine Aufgabe, die er einerseits gerne - wegen der Verstärkung - und andererseits nur mit gemischten Gefühlen - wer weiß schon, wer da kommt, also kann das quasi ,,alles und nichts" bedeuten bzw. mit sich bringen - erledigt. So antwortet er:
,,Das haben Sie richtig gemacht, vielen Dank. Ja, ich mache das dann gleich. Wo steht die ANTARES jetzt?"

,,Commander, hier Astrogation. Die ANTARES ist noch ungefähr 2 Stunden entfernt."

,,Danke, Noting, gut gemacht. Commander an alle: ich beende meinen Rundgang nachdem ich noch das Labor überprüft habe und werde in ungefähr einer Viertelstunde auf der Brücke sein. Dort erwarte ich euch und informiere euch dann. Commander, Ende."






* * * * *
2 Stunden später:
„Hier ist der schnelle Raumkreuzer ANTARES unter dem Kommando von Commander Ryther. Commander Wirich, wir bringen Ihnen Ihr fünftes Besatzungsmitglied. Öffnen Sie bitte einen Lancetschacht, damit wir eine Lancet zu Ihnen rüberschicken können. Ryther Ende.“

Commander Wirich antwortet von seinem Kommandantensitz aus:
,,ANTARES, hier LACERTA. Vorbereitungen sind abgeschlossen: eine unserer Lancets ist ausgeschleust und elektromagnetisch außerhalb der LACERTA an das Schiff angekoppelt, so daß Landeschacht 4 jetzt frei ist. Ihr Anflug ist freigegeben. Im Anflug sehen Sie, daß ich soeben die Landeschachtbeleuchtung für Lancetschacht 4 eingeschaltet habe. Sie können also auch gerne frei anfliegen. Ist freies Manövrieren möglich oder sollen wir Sie auf einem Landestrahl per Automatik reinlotsen?"



Genaue Beschreibung dieses Treffens siehe gesondertes Unterform "Treffen der LACERTA mit der ANTARES": http://raumpatrouille.forumieren.de/t349-treffen-der-lacerta-mit-der-antares


Zuletzt von Admin am Mi 20 Jun 2012 - 6:43 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Link zum Unterforum eingefügt)
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 13 Jun 2012 - 2:11

Versorgungsfrachter FA-2790


Ganz ruhig sitzt Commander Randomir auf seinem Platz und gibt nur ab und an kurze Befehle. Dann steht er auf, läuft nach vorne zu den Steuerungspulten der Piloten und bleibt hinter einem jungen Offizier stehen.

„Fähnrich Kuuska, wie sieht die Situation aus?“

„Ganz gut, Commander“, antwortet der Angesprochene. „Unsere automatische Abwehr ist bisher nur zweimal zum Einsatz gekommen. Wir manövrieren uns ganz gut durch.“

Randomir klopft dem Fähnrich auf die Schulter. „Sie leisten auch ganze Arbeit, mein Lieber. Mein Bericht an die Akademie wird sicher hervorragend aussehen. Lieber wäre es mir allerdings, wenn Sie bei mir an Bord bleiben würden.“

Fähnrich Kuuska strahlt übers ganze Gesicht. „Wenn das ginge, Commander, das wäre wunderbar.“

„Schon gut, Fähnrich. Rufen Sie jetzt den Rest der Brückenbesatzung zusammen. Und, Leutnant Goranik, fragen Sie die ORION, wo denn die ATLANTICA mit den Technikern bleibt. Wir haben dieses ganze Spielchen nämlich noch einmal bei Fomalhaut, wo ähnliche Bedingungen mit dicken Staub- und Partikelschichten herrschen. - Leutnant-Commander Verdini, übernehmen Sie bitte. Und schicken Sie mir den Chef de Cuisine in mein Büro.“

Kurze Zeit später meldet sich der Küchenchef an und betritt nach dem Anklopfen das großräumige Büro des Kommandanten, der gleichzeitig auch Oberbefehlshaber des „Fettauge“ genannten Versorgungsfrachters FA-2790 ist.

„Sie haben nach mir rufen lassen, Commander?“

„Ja, Meister Borboun. Ich möchte mich nur nach dem großen Empfangsbuffet erkundigen.“

„Oh Commander, das sieht sehr gut aus“, ereifert sich der Küchenchef und ein Strahlen geht über sein Gesicht. „Wir sind gerade dabei, die riesigen Tafeln für die gesamte Flotte in unserem Obstplantagedeck unter den Apfelbäumen herzurichten. Prinz Atlan und General McLane werden begeistert sein. Sieben Gänge habe ich zusammen gestellt. Soll ich Ihnen die einzelnen Gänge aufzeigen?“

Randomir schüttelt schmunzelnd den Kopf. „Nein Meister Borboun, ich vertraue Ihnen. Alkoholische Getränke haben Sie doch nicht dabei, oder?“

Der Chef de Cuisine schüttelt entsetzt den Kopf: „Oh Nein. Gott bewahre!! - Ich brauche den Alkohol überaus sparsam zum reizvollen Verzieren meiner Kreationen, nicht zum unterwürdigen Trinken zwecks eines Rauschzustandes. Es muss nur ein Hauch von einem Hauch zu spüren sein“, - er wedelt mit den Fingern unter seiner Nase - „und der köstliche Geruch muss die Natürlichkeit der erlesenen Nahrungsmittel und den damit zubereiteten genussvollen Speisen zart unterstreichen, und nicht übertönen - noch nicht mal zum Anschein. Und wenn dann …“

Er wird unterbrochen von einer Meldung von Fähnrich Kuuska: „Commander, wir sind durch den Gürtel durch. Der Kleinplanet Pluto ist schon in Sicht.“

„Danke Fähnrich. Ich komme.“ Und schmunzelnd zum Küchenchef gewandt: „Ich danke Ihnen, Meister Borboun. Ich freue mich nach Ihren Schilderungen schon sehr auf das Festmahl mit der gesamten Flotte.“

Beide verabschieden sich und gehen zurück an ihre Arbeitsplätze.


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mi 13 Jun 2012 - 3:25

McLane hatte es sich gerade etwas in seinem kleinen Büro gemütlich gemacht, um mal wieder seiner „Lieblingsbeschäftigung“ (?), das Durchblättern von wichtigen Akten, nachzugehen, als sich Johnny van Hallen meldet.

„Du Cliff. Commander Randomir hat angefragt, wann die ATLANTICA mit den Technikern kommt. Ich habe ihm schon geantwortet, dass wir es nicht wissen, weil Prinz Atlan noch eine Sache auf Arret klären muss. Und dann ist da Oberst Krikorow auf Interkosmos. Der will nur was von Dir. Ich stelle rüber.“

„In Ordnung. Danke Johnny. - Hier McLane. Hallo Luke. Was gibt es denn so Geheimnisvolles?“

Als er sich alles angehört hat, geht ein Schmunzeln über sein Gesicht. Genauso hatte er sich das vorgestellt. Nicht umsonst hatte er die fähigsten Leute in diesem Raumverband zusammengestellt: Leute, die mitdenken, statt bedingungslos, und manchmal auch blödsinnigen, Befehlen zu gehorchen.

„Luke, Deine Bedenken sind berechtigt. Das es so gekommen ist, hat aber zwei Gründe, die Du wissen solltest. Grund A: Auf dem „Fettauge“ wird als Überraschung eine große Zusammenkunft stattfinden mit den Besatzungsmitgliedern aller beteiligter Schiffe. Ein großes Festessen wartet also auf uns, deshalb hatte ich die Pluto-Umlaufbahn als gemeinsamen Treff festgesetzt. Und deshalb auch musste Commander Randomir durch die Oortsche Wolke; keine Sorge: sie hat eine vollautomatische Abwehr mit mehreren Lichtwerferbatterien an Bord. - Grund B: Die ATLANTICA bringt Techniker mit, die auf der FA-2790 genau die Meteoritenabwehr installieren, die Du auch auf der HEISENBERG hast. Das heißt: Die Technik ist schon da, aber die Software war noch nicht funktionsfähig und muss angeschlossen werden. Das kostet uns aber viel Zeit, woran ich absolut nicht gedacht hatte und jetzt erst sehe, wo Du dieses ansprichst. Deshalb nehme ich Deinen Vorschlag dankend gerne an, dass Du voraus fliegst und den Weg freihältst. Dann können wir schon starten, während die Techniker noch an Bord sind. Fabelhaft. Das ist eine sehr gute Idee. - Was allerdings das Thema Chroma und ihren Sonnenversuchen betrifft, solltest Du Dich direkt an Majoroberst Temari wenden. Das sind chroma-interne Daten, zu der noch nicht mal ich Zugriff habe. Aber frage sie doch einfach. Wobei ich allerdings nicht denke, dass Chroma für solch einen Fall die Genehmigung geben wird. Aber ich lasse mich gerne überraschen. - Halte mich bitte auf dem Laufenden. - McLane Ende“


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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 14 Jun 2012 - 6:57

„Michiko, Bitte öffnen sie einen Kanal zur SAGITTARIUS.“
„Kanal steht!“
„ Hier Oberst Krikorow. Ich habe eine Anfrage für Majoroberst Temari.“
„Generaloberst Temari ist nicht auf der Brücke, Sir“
„ Dann zeichnen sie meine Anfrage bitte auf , richten ihr einen herzlichen Gruß aus und bitten sie, mich zurückzurufen.“
„Geht in Ordnung Oberst, beginnen sie mit der Übertragung.“
„ Hallo Majoroberst Temari. Die derzeitigen Vorgänge auf dem Planeten der Sonne Fomalhaut verlangen nach Intensiven Scans, wodurch und in welchem Umfang dieser Entwicklungsschub stattgefunden hat. Unsere Schleppscanner werden daher Messwerte aufnehmen , welche die Gammastrahlungsintensität, die Spektralintensität und das gesamte Prismenfach der niederen Hyperstrahlungsbündelung beinhalten.
Der Vorgang der Räumlichen Darstellung dieser dann zur Verfügung stehenden
Dreidimensionalen Isometrischen Projektion wird mit Hilfe eines Datenausschlussverfahrens erstellt welches den Namen Chevigny-Loipars Methode trägt. Diese Methode ist seid den Anfängen der Digitalen Vermessung des Weltraumes durch Messchiffe bekannt. Um eventuelle Paralelen zu den Wachstumsschüben auf der Asteroidengruppe von Sol nach der Chromanischen Sonnananheizuung ziehen zu können und daraus schliessen zu können, das Fomalhaut eventuell selbst dafür Verantwortlich ist oder dieses eben auszuschliessen, würde Ich gerne die Chevigny-Loipars Daten der messchiffe Chromas in unser System einspeisen. Damit meine Ich lediglich die sicher von ihren Wissenschaftlern gesammelten einleitend beschriebenen Strahlungsarten.

Ich gehe davon aus, das die Methode der Sonnenanheizung der Geheimhaltung unterliegt und es ist für unsere Forschung auf Fomalhaut auch völlig ohne Belang. Mir geht es lediglich um von ihnen gesammelte Datenpakete , welche nach einer zum damaligen Zeitpunkt sowohl Terra als auch Chroma bekannten Methode gesammelt wurden und Bitte sie darum. Es würde unsere gemeinsame Forschungsarbeit im Fomalhautprogramm um den Wegfall verifizierender Datensammlungen beschleunigen.
Ich Grüße sie und Bitte sie um einen Rückruf......
Krikorow Ende.“

Die SAGITTARIUS bestätigt die Aufzeichnung und beendet den Kontakt.

Leutnant Monning spricht den Oberst an.
„ Sollen wir Fettauge rufen wegen des Meteoritenschirmes?“
„Nein Petra, sowie wir den Marschbefehl für den Verband erhalten werden wir das Schiff Informieren.Eventuell trifft die ATLANTICA ein und die Techniker sind vor dem Abflug fertig. Dann wäre unsere ganze Aufregung unnötig gewesen. Ich möchte aber das ihr euch um den Sekundärwandler 4 kümmert. Wir haben laut Maschinenüberwachungsprotokoll während des Transfers hierher vier Spannungsspitzenüberschreitungen gehabt. Normalerweise liegt das ja im Toleranzbereich, das Ding ist aber Brandneu und nach unserer Alpha Centauri Aktion ausgetauscht worden. Eventuell stimmt in den Koordinierungsschaltungen mit den anderen Wandlern etwas nicht. Sollte das nicht der Fall sein, haben die Wartungstechniker etwas übersehen. Eventuell haben wir einen defekten Pufferschaltungsregler. Soetwas haben wir nicht in unsrer Bastelkiste und wenn das Ding im Eimer ist können wir Eventuell keinen Ersatz mehr auftreiben wenn wir erst unterwegs sind. Ich glaube zwar an die Vollständigkeit unserer Ersatztelsammlung an Bord des Versorgers …....aber wir müssen ja nicht vor dem Abflug schon das Lager Plündern.“

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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Do 14 Jun 2012 - 7:50

Versorgungsfrachter FA-2790


Als Commander Randomir auf dem Wandmonitor sieht, dass fast alle Schiffe versammelt sind und der Rest sich im Anflug befindet, lässt er sich sofort eine Lichtspruchleitung zu den Schiffen geben.


„Leutnant Goranik, geben Sie mir eine Verbindung gleichzeitig zu allen Schiffen, wie es mit Prinz Atlan und General McLane abgesprochen wurde.“

„Leitung steht, Commander. Sie können frei sprechen.“

„Danke Leutnant. - Hier ist der Versorgungsraumer FA-2790 von der Planetenföderation Arret unter dem Kommando von Oberst Randomir. Wir haben Ihnen allen eine große Überraschung bereitet und laden Sie zu einem gemeinsamen Festschmaus mit der gesamten Belegschaft Ihrer Schiffe ein. Die Tische sind mit den feinsten Köstlichkeiten gedeckt, damit wir alle gut gestärkt den neuen Auftrag antreten können. Stellen Sie Ihre Schiffe unter Alarmbereitschaft und fahren mit Ihren Beibooten auf Hangar 2 ein. Das ist ganz unten in der Kugel, wo sich gerade das Tor öffnet und rote Lichter zu sehen sind. Meine Leute werden Sie dort empfangen und Sie sicher zu unserer Festwiese begleiten. - Randomir Ende.“



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 15 Jun 2012 - 0:31

Im großen Sitzungszimmer der ATLANTICA herrscht eine frostige Stimmung. Atlan hatte mit der Hilfe von Professor Dong und Admiral Thot eine Gruppe atonidischer „Rebellen“ eingeladen, um mit ihnen über den Ernst der Lage zu sprechen. Soeben hatte der Wortführer der Atoniden ziemlich deutlich klargelegt, dass sie die Erde weiterhin bekämpfen, wenn deren Regierung nicht endlich dafür sorgen wird, dass deren Wirtschaft mit dem alleinigen Herrschaftsanspruchsdenken aufhört.

„…und deshalb sage ich: das All gehört entweder keinem oder alle, aber nicht gewissen Individuen, die sich auf Kosten anderer bereichern wollen!“ beendet gerade Anhor, der Wortführer der „Aufständischen“, seine Rede.

„Ich bin ja durchaus eurer Meinung“, lenkt Atlan ein, erteilt aber sofort eine scharfe Rüge: „Das berechtigt aber noch lange nicht, solche Manöver zu starten, wie ihr es getan habt. Erpressung und Bestechung sind Mittel, die ich genauso ablehne, wie den Einsatz von Gewaltanschlägen und Morddrohungen.“

„Was nutzt es, wenn von der einen Seite Mord und Gewalt abgelehnt wird, auf der anderen Seite aber munter ein Planet nach dem anderen ausgeschlachtet wird. Sogar im Beisein des arretischen Prinzenschiffes, welches am liebsten…“

„STOPP!“ wird er hart von Admiral Thot unterbrochen. „Zügel deine Worte! - Du meinst die Bohrungen auf Alpha Centauri 4. Vielleicht solltest du deine Informationen dringend erneuern, bevor du hier los schreist. - Hör’ zu: Diese Bohrung wurde als erstes gemeinsames Projekt von allen vier Regierungen beschlossen: Terra, Chroma, Arret und Aton. Dieses Projekt dient allen, weil hier Rohstoffe vermutet wurden, die teilweise sehr selten sind und dringend benötigt werden. Von allen vier Völkern. Die Bohrungen der HEISENBERG haben die Vermutungen mehr als nur bestätigt, wären allerdings fast nicht zustande gekommen, weil es von euch boykottiert wurde. Ihr solltet, und ich sage es noch einmal, die neuesten Informationen einholen, bevor ihr solche Aktionen startet, wo durch Unwissenheit und Dummheit so ein Dilemma entsteht und unschuldige Personen in der Öffentlichkeit geschädigt werden.“

Anhor schaut den Admiral entsetzt an: „Ja, aber dann können die Regierungen ja tun und lassen, was sie wollen, wenn sie von der Wirtschaft und der Finanzwelt bestochen werden und dann einfach nur das behaupten, was ihnen von der Geldmafia vorgekaut wird!“

„Du meinst: so wie ihr es mit Professor Dong gemacht habt?“ Atlan blickt ihm ernst in die Augen.

„Äh…“ Anhor schluckt und senkt den Kopf. „Ich weiß. Eigentlich ist das ja auch nicht mein Stil.“ Dann schaut er wieder auf und blickt Prinz Atlan und Admiral Thot fast flehend an: „Aber was können wir denn sonst machen gegen diese herrschende Klasse, die dabei ist, mit ihrer Gier nach mehr Macht und Geld alles zu zerstören, was wir und unsere Vorfahren in mühevoller Kleinarbeit mit unseren eigenen Händen aufgebaut haben???“

Atlan schaut seinen väterlichen Freund Ghiri Thot fragend an und antwortet dann: „Momentan könnt ihr nichts anderes tun, als nur sanften Widerstand zu leisten. Gewalt oder solche Aktionen, wie geschehen, bringen nichts und führen zu nichts, außer, dass auf der Gegenseite mit anderen, schärferen Mitteln geantwortet wird. Vertraut vorerst auf uns. General McLane von der Erde ist auch auf unserer Seite, ich werde später noch zu ihm und dem neuen Raumverband stoßen. Habt Vertrauen und tut nichts Unüberlegtes. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Und ihr wisst ja: von Seiten der Gewalt sitzen die anderen vorerst am längeren Hebel.“

„Ich hoffe, nicht mehr lange“, antwortet Anhor und steht auf. „Also gut. Ich vertraue euch, Prinz Atlan und Admiral Thot. Wir versprechen, dass wir uns bei zukünftigen Aktionen mit euch absprechen werden. Aber nachlassen mit unserem nicht nur stillen Protest tun wir nicht. Die müssen es spüren, dass sie etwas falsch machen. Und zwar da, wo es ihnen am meisten weh tut. - Für das Gewesene bitten wir um Entschuldigung. Auch und ganz besonders bei Ihnen, Professor Dong.“


Mit einem guten Gefühl schließt Atlan die Sitzung, verabschiedet sich von Admiral Thot und begibt sich in seine Wohnung, von wo aus er den Start ins Sol-System zum Planeten Pluto anordnet.





*/offtopic: Anhor ist in der ägyptischen Mythologie der
Kriegs- und Jagdgott. Ich dachte, das würde hier gut passen: http://de.wikipedia.org/wiki/Anhor.

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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Fr 15 Jun 2012 - 21:13

Temari befindet sich bei Miri im Maschinenraum, als Paul Cushing den Funkspruch der HEISENBERG empfängt. Sogleich ruft der junge Mann seine Kommandantin:

"Raumüberwachung an Kommandant, ich habe eine Nachricht von Oberst Krikorow für aufgezeichnet. Soll ich sie runterstellen?"

Temari schaut auf zu dem Monitor, auf dem Pauls ernstes Gesicht zu sehen ist. Die Nachricht scheint also nicht gerade erfreulich zu sein.

"Na, dann stell mal durch!"

Kurz darauf hört sich Temari die Bitte des Freundes an:

„ Hallo Majoroberst Temari. Die derzeitigen
Vorgänge auf dem Planeten der Sonne Fomalhaut verlangen nach
Intensiven Scans, wodurch und in welchem Umfang dieser Entwicklungsschub
stattgefunden hat. Unsere Schleppscanner werden daher Messwerte
aufnehmen , welche die Gammastrahlungsintensität, die Spektralintensität
und das gesamte Prismenfach der niederen Hyperstrahlungsbündelung
beinhalten.
Der Vorgang der Räumlichen Darstellung dieser dann zur Verfügung stehenden
Dreidimensionalen
Isometrischen Projektion wird mit Hilfe eines Datenausschlussverfahrens
erstellt welches den Namen Chevigny-Loipars Methode trägt. Diese
Methode ist seid den Anfängen der Digitalen Vermessung des Weltraumes
durch Messchiffe bekannt. Um eventuelle Paralelen zu den
Wachstumsschüben auf der Asteroidengruppe von Sol nach der Chromanischen
Sonnananheizuung ziehen zu können und daraus schliessen zu können, das
Fomalhaut eventuell selbst dafür Verantwortlich ist oder dieses eben
auszuschliessen, würde Ich gerne die Chevigny-Loipars Daten der
messchiffe Chromas in unser System einspeisen. Damit meine Ich lediglich
die sicher von ihren Wissenschaftlern gesammelten einleitend
beschriebenen Strahlungsarten.

Ich gehe davon aus, das die
Methode der Sonnenanheizung der Geheimhaltung unterliegt und es ist für
unsere Forschung auf Fomalhaut auch völlig ohne Belang. Mir geht es
lediglich um von ihnen gesammelte Datenpakete , welche nach einer zum
damaligen Zeitpunkt sowohl Terra als auch Chroma bekannten Methode
gesammelt wurden und Bitte sie darum. Es würde unsere gemeinsame
Forschungsarbeit im Fomalhautprogramm um den Wegfall verifizierender
Datensammlungen beschleunigen.
Ich Grüße sie und Bitte sie um einen Rückruf......
Krikorow Ende.“

Nachdenklich schaltet Temari die Bordsprechanlage aus. Sie und Miri tauschen wissende Blicke.

"Eine Genehmigung von Chroma für die Freigabe der Daten des Sol-Turbos", Temari schüttelt den Kopf. "Trotz all meiner guten Beziehungen, so schnell bekomme ich die nicht."

Miri pflichtet ihr bei. "Wenn überhaupt! Und dann sicher nur auszugweise."

"Aber ich habe eine Idee. Wir benötigen ja nicht die Original-Pläne. Ich denke, für Luke wären schon die technischen Daten unseres Energiewandlers für die Lichtwerfer hilfreich. Vom System her funktionieren die genauso. Luke hat erstklassige Wissenschaftler, die können diese Daten ohne weiteres für ihre Zwecke verarbeiten. Und..." Temari holt tief Luft, "die technischen Systemdaten der SAGITTARIUS unterliegen nicht der Geheimhaltung, sofern sie für die Mission von Wichtigkeit sind und an Mitglieder des Verbandes weitergegeben werden sollen."

Ein weiteres Mal erreicht sie der Ruf von Paul aus der Kommandokanzel:

"Ein Funkspruch der FA-2790!"

Dann die Stimme von Commander Randomir:

"Hier ist der
Versorgungsraumer FA-2790 von der Planetenföderation Arret unter dem
Kommando von Oberst Randomir. Wir haben Ihnen allen eine große
Überraschung bereitet und laden Sie zu einem gemeinsamen Festschmaus mit
der gesamten Belegschaft Ihrer Schiffe ein. Die Tische sind mit den
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ist ganz unten in der Kugel, wo sich gerade das Tor öffnet und rote
Lichter zu sehen sind. Meine Leute werden Sie dort empfangen und Sie
sicher zu unserer Festwiese begleiten. - Randomir Ende.“


Temari grinst.

"Sehr schön. Miri, lade alle verfügbaren Daten des Sol-Wandlers auf einen Kristall. Ich werde ihn Oberst Krikorow bei diesem kleinen Bankett persönlich übergeben. Ich werde allerdings keinen Eintrag hierüber im Bordbuch machen - falls auf Chroma doch jemand etwas dagegen hat. Was sicher der Fall ist, auch wenn ich nicht gegen die Regeln verstoße."

Dann bedient Temari das BSA:

"Also, Mädels, macht Euch hübsch. Wir sind eingeladen. Bordüberwachung auf Automatik. Wir treffen uns in Lancetschacht 1."
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Sa 16 Jun 2012 - 0:25

Auch die Mannschaft der ORION 18 hat die Einladung von „Fettauge“ erhalten. Auf die Frage von Johnny van Hallen hin, ob Cliff McLane das gewusst hatte, antwortet der, dass Oberst Randomir bei der Bereitstellung des Schiffes schon davon gesprochen hatte, ein Festessen für die Flotte zu veranstalten. „Wir machen unsere Lager einfach übervoll, dann klappt das schon“, hatte er geantwortet. Und jetzt ist es soweit, alle Schiffe sind am Treffpunkt Pluto eingetroffen und gleich heißt es „Kerzenlichtdinner und Mitternachtsparty in Pluto’s Schatten“. - Aber…

„Wir wechseln uns ab. Die eine Hälfte der Mannschaft zuerst, dann die andere. Dann haben wir unsere perfekte Bordwache“, erklärt McLane. Und als Alfons Müller mault, meint er: „Wir wissen alle, dass die ORION bestens bewaffnet ist, unsere kleine Flottille alleine zu beschützen. Also keine Widerrede, wenn andere Schiffe komplett unter Automatik stellen. Wir sind für sie verantwortlich. Werden aber trotzdem unseren Spaß haben. Alles klar?“

„Alles klar.“

„Na also. Wir nehmen die Transport-Lancet. Da passen wir alle rein.“ - McLane drückt die Taste für BSA: „Commander North und Commander Wagner, hier spricht Commander McLane. Sie übernehmen mit Jäger 2 und 3 die erste Außenwache. Gehen Sie auf einen Abstand von fünf Megameter und umkreisen den Verband, bis Sie abgelöst werden. McLane Ende.“

Mit den Worten: „Dann übernehme ich die erste Bordwache“ erklärt sich Van Hallen bereit und ergänzt: „Bei mir bleiben dann Leutnant Lai Mant Chu, Dr. Woloshyn, Stephen McNamarra und die beiden Jägerpiloten. Einverstanden?“

McLane lächelt zustimmend: „Klar. Der Rest folgt mir jetzt. Wir erzählen euch, wie’s war.“


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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Sa 16 Jun 2012 - 20:38

Schnitt…

Viele sagen auch Cut, das englische Pendant dazu, um eine Szene zu beenden, weil es von der Handlung her nichts weiter zur Geschichte beitragen würde. Man macht dann an einer anderen Stelle weiter, wo es wieder spannend wird. Aber was passierte in der Zwischenzeit?

Da ist zum einen das Festmahl, was wirklich allen mundete. Nicht allzu sehr mundete Oberst Krikorow das Datenpaket, was er von Majoroberst Temari erhielt, weil er sich etwas mehr erhofft hatte. Aber wer weiß, welche weiterführenden Theorien seine Wissenschaftler der HEISENBERG trotzdem noch daraus entwickeln können. - Zum anderen wurde auch der Kugelraumer an sich bewundert, weil es schon ein Wunder der Technik ist. Mitten im Schmaus unter den grünen Apfelbäumen auf Deck 3 platzten dann aber endlich die Techniker der ATLANTICA, die die Software für die Meteoritenabwehr installieren sollten. Ganz klar, dass sie es wegen der Kürze der verbliebenen Zeit nicht schafften, es vor dem Abflug fertig zu bekommen. Denn es ist schon ein Unterschied, ob man ein einfaches Programm oder einen kompletten Abwehrschirm für ein Schiff mit zwei Kilometer Durchmesser einrichtet. Also wurde der Vorschlag von Oberst Krikorow aufgegriffen und die HEISENBERG setzte sich vor „Fettauge“, um seinen eigenen Schirm schützend vor dieses große Schiff zu halten, während sie langsam die Oort'sche Wolke durchquerten. Die Spitze der kleinen Flottille übernahmen die schnellen Kreuzer LACERTA und die SAGITTARIUS, während die ORION und die ebenfalls riesige ATLANTICA die Nachhut bildeten. Kleinere Jäger umschwirrten den Verband, um notfalls die erste Abwehrmaßnahme zu ergreifen.

Und so nähern sie sich jetzt langsam, aber sicher, ihrer ersten Etappe zum Endziel, nämlich dem Sonnensystem Fomalhaut. Schon von weitem erkennen sie den deutlich sichtbaren Staub-, Gas- und Gesteinsgürtel, der Fomalhaut umgibt. Und mitten drin einen kleinen von seiner Sonne angestrahlten Planeten …


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BeitragThema: Letzter Beitrag   So 17 Jun 2012 - 4:15

Es wird ein schönes und problemloses, allen gut mundendes Treffen. Die Kameradinnen und Kameraden sind gut drauf und die „FETTAUGE" ist ein schönes und vor allem großes Schiff mit einer Ausstattung, die es einfach angenehm macht, sich auf ihr aufzuhalten. Leider viel zu schnell ist diese Feier vorbei.
Dann treten wieder die Pflichten in den Vordergrund.
Der Schnelle Raumkreuzer LACERTA übernimmt zusammen mit dem Schnellen Raumkreuzer SAGITTARIUS die Spitze der kleinen Flottille.
Inzwischen nähern sie sich jetzt dem Sonnensystem Fomalhaut.
Während dieser Verbandsführungsarbeit als Schiffe an der Spitze wurde den LACERTA-Leuten eindrucksvoll vor Augen geführt, daß sie hier tatsächlich mit den Besten der Besten der 4 Welten zusammenarbeiten dürfen. Es gab bei dieser Arbeit der beiden vordersten Schiffe überhaupt keine Probleme. Die Mannschaft der SAGITTARIUS navigierte und flog äußerst zuverlässig und mithin erstklassig, es bestand zu keinem Zeitpunkt Kollisionsgefahr, notwendige Absprachen per Funk wurden umgehend wie besprochen umgesetzt und angewendet, so daß es für die Profis der LACERTA überhaupt kein Problem war, ihre Pflichten an der Spitze des Verbandes zusammen mit den Profis der SAGITTARIUS wahrzunehmen.
Natürlich nicht nur, aber eben doch auch, dieser reibungslosen Arbeit der beiden Führungsschiffe ist es zu verdanken, daß die ganze Armada sich zwar langsam, aber dafür umso sicherer, dem Sonnensystem Fomalhaut nähert. Und damit auch einem kleinen Planeten, der dort von seiner Sonne angestrahlt wird.



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   So 17 Jun 2012 - 10:42

Langsam nähert sich die HEISENBERG, noch im Verband der Sonne Fomalhaut.

Nach dem Ende der Hyperspacephase des Fluges hat sich der Verband Befehlsgemäss so aufgeteilt das HEISENBERG und SAGITTARIUS gemeinsam anfliegen.

Nun, ca 65 AE von Fomalhauts Kleinplaneten F-034-Little entfernt beginnt das Wissenschaftliche Programm der Untersuchung.

In der Bodenschale des Schiffes öffnen sich am Rand zwei Ovale Öffnungen jeweills Back und Steuerbord. Aus jeder der Öffnungen kommt nun ein Pfeilförmiger Triebkopf zum Vorschein. Dabei handelt es sich um die Gehäuse mit den Impulstriebwerken zum Straffziehen der Schleppscanner.

Das folgende sieht für einen Beobachter aus, als würden die Scannerköpfe still im All stehen und die HEISENBERG sich von ihnen entfernen, In wirklichkeit entfernt sich das Raumschiff zwar schneller von den Scannerköpfen.....aber die Relative Geschwindigkeit der Schleppscanner ist auch nicht gleich Null. Während des Vorganges wickeln sich jeweills 100 Kilometer pro Scanner aus dem Inneren des Schiffes ab.

Funkoffizier Hayashi startet eine Warnübertragung an alle im Sektor befindlichen Schiffe, nicht die Theoretische „Heckwasser“ -Ebene des Schiffes zu kreuzen um die Scanner nicht zu beschädigen oder abzureissen.

„ Scannerbetrieb für SC1 und SC2 startet bei erreichen der Abrolllänge. Scanbereiche eingestellt „

„ Kontakt zu SAGITTARIUS und dem Expeditionsführungsschiff ORION 18 „

„Kontakt steht“

„ Oberst Krikorow von der HEISENBERG hier. Wir haben unsere Schleppscanner zum erfassen von Strahlungswerten der Sonne Fomalhaut justiert und sind Einsatzbereit. Vorgesehen ist eine Spiralkursannäherung, bei der jede Umkreisung nicht nur näher an die Planetenbahn heranführt sondern ausserdem möglichst alle Richtungen zum Scannen erfasst werden. Die Kursannäherung ähnelt einem Wollknäuel, deshalb heißt die Kursprogrammierung auch so. Dieser Vorgang dauert bei der effektiven Datenmenge natürlich eine Weile. Unsere Datenerfassung benötigt ein Zeitfenster von 16 Stunden. Wir bereiten an Bord in der Zeit den Landgang unserer Expeditionsteams vor. Bei einer angemessenen Annäherung auf 300 000 Kilometer setzen wir unsere Orbitdrohnen aus um Oberflächenscans zu erhalten deren Werte nicht von den Impulstriebwerken des Schiffes verfälscht werden. Diese Werte ergänzen wir mit denen der bereits vorher in den Orbit eingeschwenkten
SAGITTARIUS . Temari, es ist absolut unnötig das sie mit ihrem Schiff unserem Spiralkurs folgen. Die Zeit nutzen sie bestimmt lieber für eigene Messungen und wir wollen sie nicht ausbremsen. ..

General McLane, wenn alles klar ist, werde Ich mit dem Anlauf beginnen. HEISENBERG Ende“

Der Oberst lehnt sich in seinem Sessel zurück und lauscht den Statusmeldungen der Brückenbesatzung und den Visiophonmeldungen der anderen Stationen.

„ Luke, liegt Dir der Hummer mit der feinen Mayonaise noch im Magen, oder warum bist Du so reserviert? „ Leutnant Egenthorpe blickt über die Armaturen seiner Station zum Leitstand .

„ Ich möchte zum gegebenen Zeitpunkt nicht darüber sprechen. Ich bin im Sonnenlabor. Leutnant Monning........die Brücke gehört ihnen.“

Leutnant Monning übernimmt die Brücke und startet den Anlauf.

„Maschine!! Ein viertel Impuls …...Scannerdatenerfassung starten bei Countdown Null“

10-9-8-7-6-5-4-3-2-1-0

„Maschine an Kommandant.Ein Viertel Impuls erreicht Kurs in Kreisbahn WOLLKNÄUEL liegt an.“

„ Scanner steuerung klar........Datenerfassung läuft. Paralele Eingabe in Auswertung und weitergabe der Daten an SAGITTARIUS steht“

Mit mäßiger Geschwindigkeit spult die HEISENBERG ihren seltsam anmutenden Kurs ab.

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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 18 Jun 2012 - 2:19

Die ORION 18 gleitet aus dem Hyperraum und Johnny van Hallen sieht mit Entsetzen, wie die HEISENBERG sogleich die Arbeit aufnimmt.

„Du Cliff, schau mal, was die HEISENBERG da macht. Sie hat noch keine Befehle dazu bekommen, zumindest nicht von mir!“

Kopfschüttelnd schaut auch McLane sich die Sache an. Kurzentschlossen drückt er, inzwischen ziemlich sauer geworden, die Lichtspruchverbindung: „Oberst Krikorow, stellen Sie augenblicklich die Aktion ein und warten Sie weitere Befehle ab!! Ich dulde in fremden Systemen keine Eigenmächtigkeiten. Ist das klar?! - McLane Ende.“

Dann dreht er sich zu seinem Offizier für Raumüberwachung um: „Alfons, kompletter Scan durch das System. Jäger 1 raus zur weiteren Überwachung.“

„Scan läuft“, meldet sich kurz danach Alfons Müller. „Jäger 1 startet … jetzt.“



„Jäger ORION a, Commander Mbasa an ORION 18: Commander McLane, ich dringe jetzt in die Wolke ein. --- Außenscan normal, Strahlung normal. --- Konsistenztest: Ich kann kohärente und nichtkohärente Materie mittlerer Dichte im Übergangsbereich feststellen. Also keine Änderung zu früheren Scans. --- Ich stoße jetzt zum Planeten vor.“


„Scan des Systems verlief genauso, Cliff.“ Alfons Müller schaut von seinen Instrumenten auf. „Aber von irgendwo her erhalte ich ein Signal. Es lässt sich nur nicht orten.“

„Vielleicht erhalten wir gleich von Sonja eine Antwort“, meint die Astrogatorin Lai Mant Chu. „Sie müsste gleich durch sein.“

„Commander McLane. Ich erhalte genau das gleiche unbekannte Signal, aber auch mit meinen Instrumenten nicht ortbar. Es deutet aber vielmehr nach außerhalb des Systems. Was das hier betrifft, denke ich, dass Sie runterkommen können und die HEISENBERG kann beginnen.“

„Deckt sich das mit deinen Ergebnissen?“ wird Alfons Müller gefragt.

„Ja Chef, das könnte es exakt sein. Sonja hat recht, denn es geht quer durch das ganze System. Ohne Anfang und ohne Ende“

„Nagut, vorerst ein Okay. Verfolge aber dieses Signal weiter und melde jede Abweichung. - Fähnrich Panga, haben Sie Deutungen?“

„Nein Commander, dieses Signal scheint mir auch von außerhalb zu kommen.“

„Können Sie es etwa spüren?“

„Ja Commander, sogar mitunter sehr deutlich, denn es ist nahe und es ist fern. Sehr fern, dann aber wieder sehr nah. Und wie schon gesagt wurde: es scheint weder Anfang noch Ende zu haben. Ich weiß im Moment wirklich nichts damit anzufangen.“

„Danke Fähnrich Panga. - Commander Mbasa, Sie können zurück kommen. Oberst Krikorow, Sie können mit Ihren Tests beginnen. Die anderen Schiffe tauchen ebenfalls in die Wolke ein und versammeln sich im Orbit von Fomalhaut-A. Die SAGITTARIUS nimmt die Messungen der Teste der HEISENBERG zwecks Vergleiche vor. Die LACERTA übernimmt die Rücksicherung. McLane Ende.“



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Zuletzt von Cliff McLane am Mi 20 Jun 2012 - 1:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Wirich
Stammt von fremdem Sternsystem, Terra-Integriert, Kommandant der LACERTA
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Charakterbogen
Name der Person: Wirich
Zugehörig: Fremde Lebensform
Beruf: Forscher und Kommandeur

BeitragThema: Re: 1. Abschnitt, System Fomalhaut   Mo 18 Jun 2012 - 7:27

Commander Wirich läßt seine Funkerin, Leutnant-Commander Wunna, die Anweisung von der ORION 18 bestätigen und dann erteilt er seinen Bordkameraden die entsprechenden Befehle. Daraufhin nimmt die LACERTA die ihr zugewiesene Position ein. Leutnant-Commander Noting übernimmt im Wechsel mit Leutnant-Commander Wunna die Raumüberwachung, Leutnant-Commander Otwin führt seine technischen Arbeiten im Schiff durch, Leutnant Rodelind nimmt die Scanner in Betrieb und ihre wissenschaftliche Arbeit auf, während Commander Wirich die verschiedenen Stationen auf volle Leistungsfähigkeit überprüft und er sich auch um seine sonstigen Pflichten kümmert. Die Bordroutine geht ihren Gang.
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1. Abschnitt, System Fomalhaut
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