Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen

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Lukenko Krikorow
Hochrangiger Wissenschaftler des Science Center und Kommandant der HEISENBERG
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BeitragThema: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mo 22 Apr 2013 - 23:20

Nachdem die HEISENBERG ihre angewiesene Position imVerband erreicht hat und Bestätigt, zieht sich der Oberst in seinen Arbeitsraum zurück.
Die ganze Situation entwickelt sich immer unübersichtlicher und Luke macht sich berechtigte Sorgen, das die Zivilen Besatzungsmitglieder aus ihrer Unruhe heraus in soetwas wie eine Aufrührerische Stimmung verfallen. Insbesondere die mit Wissenschaftlichen Hilfsarbeiten betrauten Männer und Frauen machen ihm Sorgen.Daher hat er Leutnant van Helse noch auf der Brücke beauftragt, den Wissenschaftlichen Bereichen Besondere Aufmerksamkeit angedeien zu lassen.

Er kann dieLeute verstehen. Sie sind zwar Spezialisten ihres Gebietes, aber von Wissenschaftlichen und Militärischen Gesamtinformationen völlig ausgeschlossen.

Luke beschliesst das zu ändern..
Er betätigt die BSA Tastatur vor sich und blickt in die kleine Kamera.

" Oberst Krikorow an die Besatzung des Forschungsraumschiffes HEISENBERG.Mit dem Auftreten des ersten Problems mit dem Sporenbefall ist der gesaqmte Verband von Sonderbaren Ereignissen Heimgesucht worden...........für die auch die Schiffs und Verbandsführung keine Zufriedenstellende Erklärung abgeben kann.

Wir sind in ein uns unbekanntes Universum versetzt worden und haben bisher insgesamt drei Schiffe aus unserer Kontrolle verloren.Den schnellen Raumkreuzer LACERTA unser Beiboot ORBITER 1 und eine LANCET GITTA des Chromanischen Kreuzers SAGGITTARIUS. Wenn auch keine Beweise dafür vorliegen, das die Schiffe angegriffen wurden und eventuell zerstört wurden, müssen wir,das ist der Grund für die Alarmstufe und die Gefechtsbereitschaft davon ausgehen,das die dafür Verantwortlichen Wesen möglicherweise eine andere Auffasung von Moral und Ethik haben als wir. Das sie nicht unmittelbar feindlich sind , darauf deutet die Tatsache hin,das es an Bord der TAU 12 kein Gemetzel gegeben hat, sondern die Besatzung offenbar zu Gesprächen oder was auch immer von Bord geholt wurde.

Ich bitte sie daher als Kommandant dieses Schiffes.......auch wenn es derzeit nur einen spärlichen Informationsfluss gibt; Ohne Informationen kann man auch nichts weitergeben, arbeiten wir alle mit Hochdruck an einer Lösung dieses Problems..........unterstützen sie das Wissenschaftliche Personal ihrer Abteilungen und vermeiden sie sich in kleinen Gesprächsrunden mit Thesen und Theorien zu belasten, die nur unruhe bringen. Alle FAchabteilungen werden darüberhinaus mit Aufgaben ausgelastet sein und sie werden in den nächsten Stunden sicher wenig Zeit finden sich in irgendetwas zu versteigen. Auch wenn es ihnen vieleicht nicht richtig erscheint, es wird keine Preväntiven Militärischen Massnahmen von unserer Seite aus geben,bevor uns nicht alle Fakten der derzeitigen Situation bekannt sind.Wir sind hier die Eindringlinge ,wenn auch nicht freiwillig.

Aber niemand kann derzeit sagen,ob die einzigen Wesen zu denen wir hier bisher Kontakt haben auch für unseren Dimensionswechsel verantwortlich sind. Es spricht einiges dafür,mindestens genausoviel aber dagegen. Unser Verband geht derzeit geschlossen auf die Suche nach den Ursachen.......abgesehen von der ATLANTICA, die einer Einladung des Flaggschiffes der Fremden gefolgt ist.

Sollte jemand von ihnen sich persönlich so angespannt fühlen,das Panik oder Angstattacken zu befürchten sind,scheuen sie nicht davor zurück sich an ihre vorgesetzten zu wenden oder die Krankenstation aufzusuchen.Wir müssen in dieser Situation als Mannschaft des Schiffes zusammenhalten,auch wenn nur ein kleiner Teil der Besatzung Militärisch ist.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit. Oberst , Dr. Krikorow Ende"

Mit einem Seufzer lehnt er sich in seinem Sessel zurück.
Mit leisen Schritten nähert sich ihm Commander Monning,gefolgt von Professor Miester.

" Nun Professor, Ich hoffe der unfreiwillige AUfenthalt auf der HEISENBERG bereitet ihnen kein unbehagen.Aber wir sind numalnicht annähernd so gross wie die ATLANTICA"

" Ich fühle mich hier ganz wohl Oberst.Gut das sie daran gedacht haben zu der Besatzung zu sprechen.Ich sah hier an Bord einige sehr sehr besorgte Gesichter und einigen von ihnen kann man die Angst direkt ansehen. Es ist,soweit Ich weiss das erste Schiff seiner Art? Dann ist es auch nicht verwunderlich das solche Situationen,in die normalerweise nur Flottenangehörige mit entsprechender Ausbildung kommen,eine grosse Unruhe an Bord hervorrufen.
Der eigentliche Grund , weshalb Ich Commander Monning bat mich zu ihnen zu führen........Glauben sie,das die Besitzer der SChiffe ATLANTISCHER Bauart zu solchen Technischen Leistungen wie dem Öffnen eines Dimensionskanales fähig sind........insbesondere weill sie ja schon richtigerweise bemerkt haben das ihre Antriebssysteme unserer derzeitigen Technologie gegenüber völlig veraltet sind??"

" Lass uns alleine Petra" schickt der Oberst seinen ersten Offizier hinaus.

Luke weist auf einen Sessel vor seinem Schreibtisch und der Professor setzt sich.

Zwischen den beiden entwickelt sich ein Hochwissenschaftliches Gespräch das Bereiche der Technik, der Evolution und der Soziologie abdeckt.

Die beiden Wissenschaftler wissen das es im Moment nichts anderes gibt als mit Überlegung und Diskussion die mageren Fakten nach Hinweisen abzusuchen.

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je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
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Atlan
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Di 23 Apr 2013 - 5:49

Atlantisgeschichte aus Platons Kritias schrieb:
„Der Gott der Götter aber, Zeus, welcher nach den Gesetzen herrscht und solches wohl zu erkennen vermag, beschloss, als er ein treffliches Geschlecht schmählich herunterkommen sah, ihnen Strafe dafür aufzuerlegen, damit sie, durch dieselbe zur Besinnung gebracht, zu einer edleren Lebensweise zurückkehrten. Er berief daher alle Götter in ihren ehrwürdigsten Wohnsitzen zusammen, welcher in der Mitte des Weltalls liegt und eine Überschau aller Dinge gewährt, welche je des Werdens teilhaftig wurden, und nachdem er sie zusammengerufen hatte, sprach er...“

Und einer dieser Wohnsitze der Götter war Atlantis. Es lag, von der Erde aus betrachtet, dort, wo der Adler vom Himmel stürzt, jenseits der Säulen der Schöpfung, die von den Erdenmenschen auch Säulen des Herakles genannt werden, bis es urplötzlich im großen Himmelsmeer versank. Es sind seit Platons Erzählungen weitere 3000 Jahre vergangen. Dieses ist jetzt die wahre Geschichte:

Atlantisgeschichte aus Platons Kritias schrieb:
„Vor allem wollen wir uns zunächst ins Gedächtnis zurückrufen, dass im ganzen neuntausend Jahre vergangen sind seitdem, wie erzählt wurde, jener Krieg zwischen den Menschen außerhalb der Säulen des Herakles und all denen, die innerhalb derselben wohnten, stattfand, von dem ich jetzt genau berichten werde....“




Poseidon schreitet zu einer langen Tafel, die überreich mit Obst, Früchten, Gemüse, Fleisch und Fisch bedeckt ist, und lädt seine Gäste mit einer Handbewegung ein, Platz zu nehmen. Atlan, Panga und Dong nehmen die Einladung mit Freude an. Gleichzeitig werden ihnen Poseidons Söhne vorgestellt, die die weiteren Könige von Atlantis sind:

Zuerst natürlich Atlas, dem dritten Herrscher nach Poseidon und Ares, und sein jüngerer Zwillingsbruder Gadeiros. Dann folgen Ampheres, Euaimon, Mnaseas, Autochton, Elasippos, Mestor, Azaes, Diaprepes; jeder herrschte im jungen Alter bereits über einen Teil von Atlantis.

„Ich habe von meinem Bruder Ares gehört, wie ihr in unser Reich gefunden habt“, beginnt Poseidon und setzt sich selber. „Es ist für euch sicher eine schlimme Sache. Aber bedenkt bitte, dass es nicht aus Zufall geschah.“

Panga schaut den König erstaunt und gleichzeitig grimmig erregt an. „Nicht aus Zufall, sagst Du? War das etwa die gleiche Unverschämtheit wie das, wo Ares uns unserer Gefühle beraubte, als wir auf der ATLANTICA zu euch fuhren?“

„Panga, beruhige dich!“, flüstert Atlan seinem Bruder zu.

Aber Ares hatte es schon gehört. „Lass ihn, Atlan. Er hat ja Recht. Denn ich habe euch immer wieder vertrösten müssen, bis ihr jetzt endlich die Wahrheit erzählt bekommt. Und dabei müsst ihr dann auch noch erfahren, dass wir viel tricksen mussten, um euch hierher zu bekommen.“

Atlan zieht die Stirn kraus: „Wieso tricksen?! Wir waren auf der Suche nach euch und hätten euch sowieso gefunden!“

„Nein, hätten wir nicht“, mischt sich Hochprofessor Dong ein. „Denn auf die Idee, dass tatsächlich mehrere Universen nebeneinander existieren, wären wir erst ganz am Schluss gekommen. Und wenn früher, dann hätten wir nicht gewusst: a) welche Raumblase, b) wie wir da hineinkommen sollten und c) ob wir das tatsächlich gewollt hätten.“

„Richtig“, bestätigt Poseidon nickend. „Jetzt aber greift zu. Oder schmeckt euch unsere Küche nicht?“

„Poseidon!“, ermahnt Ares ihn. „Wäre es nicht besser, wenn sie zuerst erfahren, aus welchem Grunde sie zu uns gestoßen sind? Sollten sie nicht zuerst erfahren, dass wir alle, einschließlich Erde, Chroma, Arret und Aton, bedroht werden von drei Planeten, die uns schon seit langen Zeiten Irrlichter und Signale schicken?“

„Moment!“ Panga horcht auf. „Meinst du damit die Anderen, worüber du uns nichts erzählen wolltest?“

Ares druckst herum und sieht seinen Bruder Poseidon verlegen an, bis dieser schließlich antwortet. „Ja. - Sie machen gefährliche Experimente. - Sie können Illusionen erzeugen. - Sie sind uns in vielen Dingen überlegen. - Und … wir haben keine Macht gegen ihre Illusionen. - Sie schicken immer stärkere und haben es schon geschafft, diese in unseren Träumen einzupflanzen. Wir werden immer verzweifelter und wissen uns keinen Rat mehr - vielleicht auch, weil auch wir Eindringlinge in diesem Universum sind. Deshalb haben wir Notrufe gesendet, in der Hoffnung, dass uns jemand hört.“

Atlan läuft es kalt den Rücken runter. 'Genau wie wir damals mit den Kornkreisen', überfällt ihn der Gedanke an die jahrzehntelangen Versuche, die Menschen der Erde auf sich aufmerksam zu machen, bis es endlich durch den Vater von Temari geglückt war. 'Temari...' - Er stöhnt laut auf: „Und Temari, Cliff und Luke sind auf dem Weg zu ihnen!“

Poseidon schaut ihn ernst an: „Hoffentlich machen sie nicht den gleichen Fehler wie die Weganer, die wir noch in letzter Sekunde retten konnten, bevor unsere Kraft uns verließ.“

„Die sind auch hier???“ Atlan ist entsetzt. „Und was war deren Fehler?“

Ares antwortet anstelle seines Bruders: „Sie haben die Anderen angegriffen, als sie gedanklich beeinflusst wurden ...“




Zuletzt von Atlan am Di 23 Apr 2013 - 20:07 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Kleinen Rechtschreibfehler beseitigt)
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Do 25 Apr 2013 - 3:44

Lai Mant Chu und Alfons Müller tun nichts anderes, als pausenlos den Raum vor und hinter ihnen abzusuchen nach fremden Signalen außer denen, die sie mit dem gesamten Verband folgen. Gesamten Verband? Übrig geblieben ist nur ein kläglicher Rest einer verheißungsvollen Forschungsgruppe, die ohne ersichtlichen Grund in eine Raumblase, in ein anderes Universum gezogen wurde: ORION 18, SAGITTARIUS, HEISENBERG und FA-2790. Die SPHINX blieb im Ursprungskontinuum zurück, die ATLANTICA ist zu ihren Vorfahren, die sich auch in dieser Blase befinden, die LACERTA verschwand in einem unerklärlichen Nebel, ein Orbiter der HEISENBERG mit drei Personen an Bord wurde einfach von ihnen hinweg katapultiert, ebenfalls eine GITTA der SAGITARIUS mit Leutnant Kira an Bord. Und jetzt nähern sie sich langsam einer orange glühenden Sonne. - Und Cliff McLane ist immer noch wütend.

Johnny van Hallen hatte die Koordinaten exakt berechnet: Sie stehen jetzt im Mittelpunkt eines gleichseitigen Dreiecks, welches bestimmt wird von den Spitzen, die jeweils auf die Koordinaten der verschwundenen Schiffe und auf ihren eigenen Ausgangspunkt zeigen.

„Daten?“ blafft McLane.

„Äquatordurchmesser 1.932.300 km, Masse 2,587·1030 kg, Mittlere Dichte 1,804 g/cm3 ... Moment mal, das sind ja fast die Daten unserer Sonne!!!“ staunt Harald Svensson. „Wasserstoff 92,8 %, Helium 7,1 %, Sauerstoff 450 ppm, Kohlenstoff 200 ppm, Neon 150 ppm, Stickstoff 80 ppm …“ Er dreht sich um. „Hältste sowas von möglich???“

McLane hatte den Bericht ebenfalls staunend zugehört. „Auf dem Wandmonitor“, befiehlt er. „Nicht irgend etwas Auffälliges?“

„Nichts, Cliff!“

Was stimmt da denn nicht? - Auch keine stärkere magnetische Anziehung? ... Und wieso leuchtet sie orange? Wie ist die Oberflächentemperatur?“

„Etwa 6200 K. Ebenfalls ähnlich unserer Sonne!“

„Mit so einer Farbtemperatur und dieser Stoffmenge in der Photosphäre müsste sie weiß leuchten, aber doch nicht orange!!!“

„Auch die Umgebung bringt nichts Neues, Cliff. Es ist ein ganz normaler Raum.“

„Sag nicht, es wäre normal. Nichts ist hier mehr normal, seit wir von Fomalhaut und Wega weg sind. - Planeten?“

„Ja, Cliff: Drei.“

Verwundert drehen McLane und Van Hallen sich zu Svensson: „Sagtest du drei?“ Johnny runzelt die Stirn. „Sind es die, von denen Majoroberst Temari sprach?“

„Das könnte sein.“ Harald ist sich diesbezüglich unsicher. „Aber sicher ist, dass von da die Signale kommen, die wir schon auf Fomalhaut empfangen haben.“ Er schaut die Beiden an: „Aber nicht die von der Wega!“

„Dann sind die von der Wega die, wo Atlan jetzt ist!“ folgert McLane. „Temari, Luke, könnt ihr irgendwas von unseren Ergebnissen bestätigen oder habt ihr andere?“

Plötzlich meldet sich Alfons Müller aufgeregt: „Cliff, die Jäger kommen zurück!“

„Wieso?!! - Wer hat den Befehl dazu gegeben?! - Sie sollen gefälligst weiter vorausfliegen!“

„Sie sagen, der Befehl käme von dir.“

„Wie bitte??? - Hat einer von euch mitbekommen, dass ich einen Befehl zum Rückzug gegeben habe?“

Johnny bleibt besonnen: „Computer, wer hat den Befehl gegeben, dass die Jäger zurück kommen sollen? Einer von uns?“

„Keiner von uns, Leutnant-Commander Van Hallen.“

„Wer denn sonst, verdammt nochmal?!“

„Es liegen keine Daten von innerhalb des Schiffes vor.“

Johnny wird ungeduldig. „Und von außen? - Überlege, Computer!!“

„Das wäre wahrscheinlich und ist deshalb nicht ausgeschlossen. - Darf ich mir eine Bemerkung erlauben, Leutnant-Commander Johnny van Hallen?“

„Ja, aber mach schnell!“

„Eine kleine Form der Höflichkeit hat noch keinem denkenden Wesen geschadet. Wie wäre es, bei der nächsten Frage mit dem Wort „Bitte“ zu beginnen?“ - Ein kurzer Laut verrät, dass der Computer seine Lautsprecher ausgeschaltet hat.



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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mi 1 Mai 2013 - 8:09

Die beiden Wissenschaftler sind seid einer geraumen Weile am Diskutieren als Luke plötzlich unterbrechend den Arm hebt.

Leise läuft der Brückensynchronfunk des Verbandes im Hintergrund und soeben kommen Daten .


Zitat :
............durchmesser 1.932.300 km, Masse 2,587·1030 kg, Mittlere Dichte 1,804 g/cm3
... Moment mal, das sind ja fast die Daten unserer Sonne!!!“ staunt
Harald Svensson. „Wasserstoff 92,8 %, Helium 7,1 %, Sauerstoff 450 ppm,
Kohlenstoff 200 ppm, Neon 150 ppm, Stickstoff 80 ppm

Luke senkt die HAnd wieder hört aber dem Verlauf des Brückengespräches auf der ORION 18 sehr genau zu .....

Zitat :
Wie ist die Oberflächentemperatur?“

„Etwa 6200 K. Ebenfalls ähnlich unserer Sonne!“

„Mit so einer Farbtemperatur und dieser Stoffmenge in der Photosphäre müsste sie weiß leuchten, aber doch nicht orange!!!“

Der Oberst schnellt aus seinem Sessel hoch und blickt aus dem Deckenbullauge seines Büros.
" Sind die Blind auf der ORION? Die Sonne ist Weiss....."
" In der Tat" bestätigt Professor Miester erstaunt die Beobachtung.

Ein kalter Schauer fährt über den Rücken des Oberst.
" Kommandant an Brücke haben sie eine Erklärung für das Farbphänomen?"
" Nein Oberst......McLane hat recht,eigentlich müsste die Sonne Weiss sein und nicht Orange "

" Notabschaltung Brückendaten und Kommunikationseinrichtungen.........Petra , Du fliegst auf Sicht...das ist ein Befehl!! "

Die beiden stürzen auf die Brücke und finden eine äusserst verwirrte Crew vor .

" Na Leute.........schönes Orange oder???? Sonst noch irgendwelche Ungereimtheiten?"

" Ja Chef.........die Jäger der ORION sind einfach umgekehrt.Offenbar mit Befehlder ORION .....der Befehl wurde dort aber nicht gegeben"

" Ein Kanal zur ORION auf , sofort!!"
" steht Chef !!"

"Oberst Krikorow an General McLane....TELENOSE.......Ich wiederhole TELENOSE!"

" Hoffentlich schalten die da drüben schnelloder überhaupt"

"Gar keine schlechte Idee!! Michiko . Das wa Ich eben über Funk an die ORION abgesetzt habe nochmal mit den Hochleistungsscheinwerfern in Richtung ORION 18 . Im Morsecode!!"

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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mi 1 Mai 2013 - 9:47

Was Oberst Krikorow zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, ist eine technische Eigenart der ORION. Denn die neue große ORION 18 war zwar als Prototyp unter dem Namen Kampfkreuzer WEGA auf Xerxes, eines terranischen Werftenplanetoiden, gebaut worden, sein biologischer Hauptrechner aber stammt aus der Computerschmiede von Arret. Und genau dieser Rechner hat die Möglichkeit, mittels eines arretischen Codes mit der ATLANTICA zu kommunizieren – oder umgekehrt. Dieses nimmt Atlan wahr, als er von Ares erklärt bekommt:

Zitat :
„Sie haben die Anderen angegriffen, als sie gedanklich beeinflusst wurden ...“

Schnell lässt er sich zur ATLANTICA bringen, um Cliff McLane die Warnung persönlich über den arretischem Geheimcode zu übermitteln. Leider muss er feststellen, dass Oberst Krikorow die Warnung „Telenose“ schon über den Subraumfunk bekannt gegeben hat. Der Feind ist also gewarnt. Aber noch gibt es keinen Grund zum Aufgeben.

Als er wieder im Palast des Königs von Atlantis eintritt, schaut ihn Panga erwartungsvoll an: „Es war schon zu spät. Oder?“

Atlan nickt. „Der Oberst hat es schon verbreitet. Alle Schiffe wissen Bescheid. Leider auch die Anderen.“

Poseidon und Ares seufzen gleichzeitig: „Dann ist alles verloren. Entweder sie polen sie um, damit sie uns angreifen, oder ...“

„Was oder?“ hakt Atlan nach.

Poseidon schaut ihn grimmig an. „Oder sie spielen mit ihnen ihr Spielchen!!!“

„Spielchen???“

Ares nickt: „Ein gefährliches Spiel, was sie schon mit vielen Planeten gespielt und sie damit unterjocht haben!“

„Aber wie können wir sie warnen, ohne dass die Anderen gleich die Informationen mitbekommen?!“ Atlan ist verzweifelt.

Plötzlich stößt ihn Panga an: „Ich weiß, wie wir das machen. Ich schnappe mir einen Jäger und fliege zuerst die HEISENBERG und dann die ORION an.“

„Super Idee!“ lobt Atlan seinen Bruder. „Nur direkte Nachrichten sind sicher. - Aber du nimmst einen Copiloten mit! Verstanden?“ Dann stutzt er. „Aber was willst du denen überhaupt sagen?!“

Auch Poseidon hatte den gleichen Gedanken: „Genau. Das wollte ich auch gerade fragen. Der Flug könnte nämlich lebensgefährlich werden!!!“

Panga schmunzelt wissend: „Wir stellen uns dumm und spielen ihr Spielchen mit. Aber das muss die Flotte erst mal wissen! - Keine Sorge, ich stelle mich jetzt schon doof. Aber so, dass Oberst Krikorow weiß, das ich etwas vorhabe!“


Nach vielen Belobigungen über diese Idee geht ein Lichtspruch an die HEISENBERG und damit auch an die Flotte ab: „Hallo Oberst Krikorow. Hier spricht Prinz Panga. Ich möchte auf die ORION zurück, komme aber vorher zu Ihnen, weil Sie ihre Käsestulle vergessen haben. Halten Sie bitte eine Landebucht frei; ich komme mit einem Jäger der ATLANTICA. - Panga Ende.“


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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mi 1 Mai 2013 - 10:40

Zitat :
Hallo Oberst Krikorow. Hier
spricht Prinz Panga. Ich möchte auf die ORION zurück, komme aber vorher
zu Ihnen, weil Sie ihre Käsestulle vergessen haben. Halten Sie bitte
eine Landebucht frei; ich komme mit einem Jäger der ATLANTICA. - Panga
Ende

"Da hat einer Infos für uns und ist vorsichtig" grinst der Oberst
"Petra , Du Antwortest , möglichst lax und so das es erscheint als ob der Despot an Bord der HEISENBERG schon Terror gemacht hat wegen der Stulle"

Commander Monning konzentriert sich um nicht laut loszulachen als sie Prinz Panga Antwortet.

" Prinz Panga , sie sind für die Landung in Schacht 4 Freigegeben. Ich bin Froh das sie die Stulle bringen .......der Chef kann ein schrecklicher Despot sein wenn etwas nicht so läuft wie er es angeordnet hat. Sie Retten die ganze Mannschaft vor einigen üblen Wutausbrüchen -----------ups ich muss beenden, der Cef kommt auf die Brücke zurück. CmdR Monning Standby."

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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Do 2 Mai 2013 - 0:52

Vorsichtig nähert sich Panga mit dem Jäger dem - im Vergleich zur ATLANTICA - winzigen Hangar der HEISENBERG. Er weiß: wenn er nicht rechtzeitig den Schub verringert, kracht er unweigerlich gegen die Wand des Landeschachtes. Insgeheim bedankt er sich bei seinem Bruder, der ihm einen Co-Piloten zugeteilt hat. Denn dieser gibt ihm laufend die aktuellsten Daten durch, sodass er sich voll auf die Einfahrt in den Hangar konzentrieren kann.

Jetzt volle Schubumkehrung. Und obwohl es im freien All keine Schwerkraft und kein oben und unten gibt, hat er das dumme Gefühl, dass er durchsacken würde. Instinktiv reißt er die Maschine hoch ...

Aber gottlob hat sein Co-Pilot die Situation vorhergesehen und steuert gedankenschnell dagegen. Ganz sanft gleitet der schnelle Jäger in den Landeschacht ein.

Draußen wartet schon Oberst Krikorow und ein Teil seiner Crew. Panga springt aus dem Jäger. Und während der Co-Pilot die Maschine wendet und einen Blitzstart zur ORION vorbereitet, eilt Panga auf den Oberst zu:

„Oberst, wir haben tatsächlich unsere Vorfahren gefunden. Es ist der Planet Atlantis, der vor tausenden von Jahren in ein anderes Universum versank. Aber dazu kommen wir später. Poseidon und Ares erzählten uns, dass die Anderen - das müssen die von den Planeten sein, die Majoroberst Temari entdeckte - mittels Telenosestrahlen das gesamte Weltall unterjochen wollen. Ich habe eine Idee, wie wir das ändern können.“

Er macht eine kleine Pause, um seine Worte wirken zu lassen. Als keine Gegenreaktion erfolgt und Oberst Krikorow darauf zu warten scheint, dass Panga weiter erklärt, fährt er auch gleich fort:

„Poseidon sagte: Wenn wir sie bekämpfen, vernichten sie uns, wie es beinahe auch den Weganern und den Atlantern ergangen wäre. Also machen wir ihr Spiel mit. Wir vermeiden aber alle Stellen und Situationen, wo wir den Telenosestrahlen ausgesetzt sind; also nach Sicht fliegen, selber rechnen statt Computer usw. Und dann tun wir so, als ob wir einfach KO gesetzt wurden und machen alles, was die uns diktieren. Dadurch lernen wir sie kennen, können vielleicht ihren Schwachpunkt entdecken und sie dann mit ihren eigenen Waffen schlagen. - Na, was halten Sie davon, Oberst?“


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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Fr 3 Mai 2013 - 4:40

Temari hat die letzten Stunden in ihrer Kabine verbracht. Eigentlich hatte sie vorgehabt, sich etwas auszuruhen um sich anschließend besser auf die Suche nach Kira und der GITTA konzentrieren zu können. Es war ihr nicht gelungen. Unaufhörlich waren ihre Gedanken um die jüngsten Vorfälle sowie der gesamten Mission gekreist, während sie sich unruhig auf ihrer gut gepolsterten Liege hin- und hergewälzt hatte. Schließlich hatte sie sich aufgesetzt. Im schummrigen Licht der Kabine war ihr Blick in die kleine Nische gewandert, in welcher eine hölzerne Skulptur steht: eine Miniatur der ORION 17, die sie einmal von Manuel Zava als Weihnachtsgeschenk bekommen hatte - vor einer Ewigkeit, wie es ihr schien.

Wie sie so im Halbdunkel auf der Bettkante hockt, kommt das kleine ORION-Modell auf sie zugeflogen. Temari lächelt und fängt es mit einer Hand auf, wirft es dann wieder in die Luft und beobachtet, wie der Miniaturkreuzer über ihrem Kopf einen Looping macht um sodann auf ihrer anderen Hand zu landen.

Merkwürdig, denkt Temari, mir ist bisher gar nicht aufgefallen, dass ein Motor eingebaut ist. Einen Moment spielt sie weiter versonnen mit dem Modell.
Merkwürdig, ein Motor, der keine Geräusche macht.
Schließlich setzt die Mini-ORION zur Landung auf ihrem Kopfkissen an und bleibt in maßstabsgerechtem Abstand schwebend darüber in der Luft hängen. Aus der Unterseite des Schiffes bewegt sich ein hölzerner Teleskop-Landeschacht hinab. Temari staunt über die Detailgenauigkeit. Fehlt nur noch, dass Menschen aussteigen...
Die Chromarin kneift überrascht die Augen zusammen, als in der nächsten Sekunde genau das passiert.

Hier stimmt doch etwas nicht, ganz und gar nicht...

"Leutnant Samana an Majoroberst Temari", ertönt eine aufgeregte Stimme vor ihrer Kabinentür. "Nun mach endlich auf! Was ist eigentlich los mit Dir? Du wirst im Kommandostand gebraucht!"

Mit einem Schlag ist Temari zurück in der Realität. Kopfschüttelnd wirft sie einen Blick auf ihr Kopfkissen: da ist nichts! Dann in die Nische: das ORION-Modell steht an seinem angestammten Platz.

Temari springt auf und eilt zur Tür. Noch etwas benommen betätigt sie den Öffner und sieht sogleich in das besorgte Gesicht ihres ersten Offiziers.

"Ich dachte schon, ich bekomme dich gar nicht mehr wach, Chef. Los, alles ist in heller Aufregung. Wir haben es offensichtlich mit einer besonders heftigen Form von Telenosestrahlen zu tun."


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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Sa 4 Mai 2013 - 15:22

Der Oberst hört sich die Ausführungen des Prinzen Panga an und nickt langsam mit dem Kopf.

" Die erste Reaktion der HEISENBERG war, alle Kommunikation auf der Brücke vom Computer zu trennen und das Schiff auf Sicht zu fliegen. Ich sehe Paralelen zu den lange zurück liegenden Ereignissen die im Zusammenhang mit dem Sektor AC1000 stattgefunden haben. Damals hat die Orion 8 unter McLane genauso gehandelt..........so getan als wollten sie dem Telenose Befehl folgen. Damals wurde die Station der Frogs im AC 1000 durch Overkill vernichtet."

Der Oberst redet während er Panga in den Besprechungsraum neben der Brücke führt.

" Derzeit wird die HEISENBERG von der Notbrücke geführt. Ihre Computer haben eine verstärkte Diamagnetische Abschirmung und die Handlungen auf dieser Brücke werden mit einem Audiovisuellen Kanal überwacht, welcher keine Verbindung zu irgendwelchen Computer oder Hilfssystemen des Schiffes hat, weill ereine Kabelverbindung alter Bauart ist. Die Hauptbrücke ist inzwischen wieder mit dem Computer verbunden. Allerdings steht es uns frei, eventuelle Telenose Befehle zu Missachten oder ihnen zu gehorchen. Denn die Steuerbefehle von der Brücke werden ebenfalls abgeschirmt überwacht.........falls es den Fremden gelingen sollte auch die Notbrücke mit eigenen Befehlen zu beschicken können wir, wenn wir wollen auch diese Brücke umgehen und das Schiff direkt Manuell steuern. Dazu besteht derzeit aber keine Veranlassung, es kommen bis jetzt keine solchen an. Es ist Beruhigend zu Erfahren das zumindest auf der ATLANTICA die richtigen Schlüsse gezogen werden können, da das Schiff offenbar nicht davon betroffen ist. Ihre Idee ist Grossartig Panga..........sofern weder die ORION als auch die Sagittarius uns beschiessen, wenn wir dann auf einen Möglichen Beeinflussungsversuch so Reagieren wie sie es vorgeschlagen haben. Wir werden also, sowie die Hauptbrücke unter Telenose steht das Schiff so von der Notbrücke aus steuern wie DIEes von uns wollen..........dann kommen sie uns möglicherweise nicht auf die Schliche und hoffen wir das sie nichts von der Notbrücke Wissen. Denn umfangreiche Aktionen rein Manuell auch unter Umgehung dieser durchzuführen ist äusserst Risikoreich.

Ich muss ihnen allerdings sagen...........Ich halte die Frogs nicht für die eigentlichen Verursacher. Denn schon das Studium der Aktionen der Frogs damals lässt darauf schliessen das diese Rasse ebenfalls unter Telenose und Umformung gehandelt hat. Die haben damals einige ganz besonders Dumme Aktionen gemacht. Es gab zu keiner Zeit einen direkten Nutzen für die Frogs, die Erde überhaupt anzugreifen. Ich kann mich irren wie auch meine Spezialisten.........aber wir glauben..........da dreht ganz wer anders dran. Lassen sie uns das herausfinden. Es ist Beruhigend , sie an Bord zu haben."

Dazu nickt auch der Anwesende Professor Miester sehr Entschlossen.

Der Oberst lächelt :" Lassen sie uns dieser Operation den Namen BRAINTICKET geben..........Ich finde das passend, denn meine Offiziere auf der Hauptbrücke werden uns dann ihren Beeinflussten Gedanken folgend die Fahrkarte zum Schlüssel dieses Problems werden. "



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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Sa 4 Mai 2013 - 23:19

Rückblick, bevor Prinz Panga zur HEISENBERG kam:


Oberst Krikorow schrieb:
"Oberst Krikorow an General McLane....TELENOSE.......Ich wiederhole TELENOSE!"

Die Warnung von der HEISENBERG schallte durch das ganze Schiff und machte nicht nur bei Cliff McLane ein deutlich hörbares „Klack“ im Kopf. Dann sah er es vom Bruchteil einer Sekunde auf die andere: Die Sonne vor ihnen war weiß, nicht orange.

„Kommunikation und Hauptcomputer aus, Schotten schließen, Notsystem umleiten auf ZTG, höchste Alarmstufe, Monitor volle Ausrichtung nach vorne, wir fliegen nach Sicht, Überwachungskameras nach allen Richtungen plus 7 verstärken, Maschinenraum: Impuls fallend auf eins, Harald: Gefechtsbereitschaft!“

Im selben Moment, wo er seine Befehle gab, kam ihm der erschreckende Gedanke, dass er einen schweren Fehler gemacht hatte. Ausgehend von der lauten Warnung von Oberst Krikorow, was an sich ja schon ein Riesenfehler gewesen war, hatte er jetzt der ganzen Welt gezeigt, dass sie, die Flotte, gewalttätig ist. - Verdammter Mist!!! - Er atmete tief durch, versuchte dabei, sich zu beruhigen, und ballte wütend über sich selbst die Fäuste.

„Kommandos alle zurück. Es war ein Fehlalarm. Wir verhalten uns unauffällig. - Dr. Woloshyn auf die Brücke.“

„Aber Cliff, wir wurden mit Telenose angegriffen und ...“

„Tu, was ich dir sage und stelle fest, woher die Strahlen kamen und welche Geräte betroffen sind!“

„Ja Cliff. Es ist übrigens gerade eben ein Jäger der ATLANTICA bei der HEISENBERG eingefahren.“

„Dann gibt es da sicher was Neues. Und vielleicht hat Atlan ja auch mitbekommen, dass wir von Telenosestrahlen beeinflußt werden.“

Lai Mant Chu drehte sich entsetzt um: „Und wenn die ATLANTICA von den Anderen ebenfalls in so eine Falle gelockt wurde?“

„Bei dieser Größe kaum. Da gehört schon einiges dazu, so ein riesiges Schiff komplett unter Kontrolle zu bekommen.“



Aktuelle Geschehnisse:


„Cliff, ich habe die allernächste Quelle der Strahlen gefunden: Es ist Jäger β, der gerade einfliegt. Von da geht es über die Kommunikation. Sonst sind keine Anlagen betroffen, noch nicht mal der Computer.“

„Danke Alfons.“

„Willst du da nichts unternehmen?“

Cliff schmunzelt. „Nein. Warum denn?!“

„Weil, weil … wir angegriffen werden!“

„Aber nicht unmittelbar. - Hör mal zu, Alfons: Ich hatte so etwas ähnliches schon mal vor 50 Jahren. Damals waren es die Frogs, die die ORION haben wollten wegen ihrer Overkill-Anlage. Sie sandten uns Telenosestrahlen auf den Bordrechner. Und jeder, der in der Nähe des Elektronen-Ei's kam, wurde beeinflußt, die Koordinaten von AC1000 einzugeben, als unsere Zielkoordinate also.“

„Ja, ich kenn' die Geschichten mit deinen Heldentaten“, mault Alfons und setzt sich die Ohrmuscheln wieder auf. „Hat ja sogar 'ne Verfilmung davon gegeben!“

„Und das tollste ist ja“, Johnny kommt lächelnd näher und stemmt eine Faust in die Seite, wie es Hasso seinerzeit immer getan hatte, „dass ihr zum Schein darauf eingegangen seid und die Basis der Frogs zerstören konntet. Du Cliff, so könnten wir es heute auch machen.“

McLane schüttelt heftig den Kopf: „Wir wissen noch nicht, was die vorhaben. Wir haben weder eine Richtungsänderung erfahren, noch ein feindliches Zeichen. Wir wissen noch nicht mal, wo und wie die Auswirkungen sind, außer diesen illusionären Vorspiegelungen. Und solange wird nichts unternommen. Konzentriert euch auf jedes noch so kleine Zeichen. - Chu, ist es sicher, dass der Computer nicht betroffen ist?“

„Ganz sicher, Cliff.“

„Und die anderen Schiffe?“

„Auf der HEISENBERG wird Oberst Krikorow bestimmt den Notcomputer auf seiner zweiten Brücke einschalten. Und die SAGITTARIUS hat den kleinen Bruder von unserem Schwätzer dort“ - sie nickt mit den Kopf zur Wand hinter sich - „an Bord. Fettauge ebenfalls.“

„Gut. Dann werden sich nur die Computer der Schiffe miteinander unterhalten. Unser Zentralcomputer kann sprechen, die anderen nicht. Na und? Luke und Temari werden es erkennen und wissen, was zu tun ist. Über die normale Kommunikation werden nur belanglose Gespräche geführt, solange, bis von da klare Daten kommen. - Doktor Woloshyn, Sie beobachten Leutnant Lai Mant Chu und Leutnant Alfons Müller ganz genau und analysieren ihr Verhalten. Alles klar?“

Der Bordarzt nickt und setzt sich auf den Platz des 1. Offiziers, den Johnny bereitwillig räumt.

„Soll ich es den anderen Schiffen über KosmoNet 77.0 mitteilen?“

„Ich bitte darum, Johnny. Und benutze zusätzlich den Dechiffrierer mit Code Alpha B2x. Du kannst ihnen auch den biologischen Virenscanner mitschicken, den wir von der SPHINX erhalten haben.“



Ohne Vorwarnung schrillen plötzlich die akustischen Alarmsirenen, der Computer verriegelt automatisch alle Schotts und eine aufgeregte Stimme aus dem Hangar ist zu hören:

„Cliff, hier ist Sonya Mbasa. Wir sind alle an Bord. Aber jetzt drehen Commander North und Leutnant Iken von Jäger β komplett durch. Sie versuchen, die Selbstzerstörung der Jäger zu aktivieren!!!“



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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mo 6 Mai 2013 - 12:29

Sir Rodney Chester und die zwei Techniker waren auf den Weg zurück zur HEISENBERG. Doch was geschah auf dem Orbiter 1 als die Brücke der HEISENBERG feststellen musste, dass sie nicht mehr auf direkten Kurs zum Forschungsschiff flogen?


~ ~ ~ ~ ۞ ~ ~ ~ ~


Sir Chester betritt den Orbiter und hält das Geschenk des Oberst in der Hand.
Das gute alte Schweizer Taschenmesser, denkt er sich, So eines müsste ich eigentlich auch dabei gehabt haben. Muss ich wohl verloren haben. Vielleicht liegt es irgendwo in der LUNATIS.

Der Orbiter 1 ist nicht so groß wie sein Schiff, obwohl man nicht vergessen darf, dass die LUNATIS auch nicht sonderlich riesig ist. Abgesehen von den Gleitflügeln, ist sie vom Innenraum vielleicht nur drei bis fünf Meter in alle Richtungen größer als der Orbiter.


Rodney geht schnellen Schrittes zielstrebig zum Pilotensessel und die Techniker betreten ebenfalls den Orbiter und nehmen Platz. Dann startet er die Maschinen und lässt daraufhin den Orbiter manuell aus der TAU schweben.
„Läuft ja wie geschmiert! Jetzt nur noch auf Autopilot stellen... Fertig. So und jetzt, liebe Techniker, können wir uns die Zeitvertreiben. Hat jemand Spielkarten dabei?“, scherzt Rodney, „Nein? Dann können wir uns ja auch für's Erste bekannt machen. Ich bin Sir Rodney Chester und über 1000 Jahre alt. Sie haben es sicher schon mitbekommen, denn ich bin erst seit kurzem bei dieser Mission dabei und wurde von ihrer Flotte wieder zurück aus dem Schlaf geholt – aus einer Kälteschlafkammer eines für sie uralten Raumschiffes. Und wer sind sie?“, erzählt er und gibt den Technikern die Hand.

Der braunhaarige Techniker, dessen Haare anscheinend bereits anfangen grau zu werden, antwortet als erstes: „Ich höre auf den Namen Ulrich Eichmann. Und wahrscheinlich, trotz der Angabe Ihres Alters, bin ich womöglich dennoch biologisch der älteste von uns dreien. Aber lass uns nicht von unserem Alter erzählen, denn auf das kommt es ja nicht an, wenn man tatkräftig bei allen Dingen dabei ist.“
„Ach hör auf Ulrich. Die Erfahrung durchs Alter zählt doch im Leben auch! Du erzählst doch immer von Anekdoten und von deinen Erfahrungen die du gemacht hast.“ unterbricht ihn der andere Techniker.
„Und“ betont Ulrich Eichmann „ich war immer tatkräftig dabei! Und jetzt ist es, glaube ich, an der Zeit, dass Du dich vorstellst!“
„Jawohl! Ich bin Tarik Pesch – Der jüngste von uns. Aber wir wollen ja nicht vom Alter reden. Sie haben es ja vor gemacht Sir Chester.“

„Ja das stimmt. Mein wirkliches Alter hatte ich nicht genannt und das spielt auch nicht so eine wichtig Rolle, wie der Herr Eichmann bereits sagte, denn in einem Team kann auch jung mit alt arbeiten. Und deshalb muss ich jetzt mal unser kleines Kennlernkaffeekränzchen beenden, denn ich brauche mal eben dieses Team.“, antwortet Rodney und schaut stirnrunzelnd auf das flackernde Anzeigelämpchen vom Autopiloten. „Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass das nicht richtig ist. Das Lämpchen dort dürfte eigentlich nicht flackern. Ihr seid ja hier die Techniker. Habt ihr eine Ahnung?“


Ohne dass einer von ihnen antworten kann ertönt die Bordsprechanlage:

Funkspruch schrieb:
" HEISENBERG an ORBITER 1 ! Sie weichen vom Kurs ab............Leutnant Chester, gehen sie sofort wieder auf Automatik!"




Zuletzt von Sir Chester am Mo 13 Mai 2013 - 10:10 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Fr 10 Mai 2013 - 9:59

Nachdem Panga auch General McLane, Majoroberst Temari und Commander Randomir von seinem Plan unterrichtet hatte, war er wieder zur ATLANTICA zurück geflogen und setzt sich in diesem Moment auf einen gemütlichen Sessel in einem Raum, den man, zusammen mit allen Einrichtungsgegenständen, getrost als antik bezeichnen kann. Er hatte sich, schon bei der Aufnahme von Beziehungen zur Erde, sehr für deren Geschichte interessiert, die so ganz anders als die von Arret war. Da war er zwar erst acht Jahre alt gewesen, aber er hatte die kunstvollen Einrichtungen der Schlösser im Tal der Loire oder die Märchenschlösser im Land der Bajuwaren oder die Winterpaläste der Zaren mit ihren Bernsteinzimmern, sehr bewundert. Und auch jetzt staunt er über die prachtvollen Gemälde an der Decke, den gewaltigen Wandteppichen und den geschwungenen Beinen von Tischen, Schränken und anderer Möbel, aber ganz besonders der Stühle mit den kunstvoll gestickten Sitzbezügen.

Er hält mit dem Betrachten inne und horcht auf, als sein Bruder eine Frage stellt, die ihn brennend interessiert:

„... und zum anderen wüsste ich gerne, wie ihr es geschafft habt, in dieses ganz andere Universum zu gelangen.“

„Oh, das war nicht nur unser Verdienst“, räuspert sich Poseidon und schaut Ares dabei ärgerlich an. „Es ist so, dass wir, also unsere Wissenschaftler, durch Zufall etwas entdeckt hatten, was wir als Blasentheorie bezeichnen: Und zwar, dass unser Universum, in dem wir leben und unzählige andere Leben beherbergt, nicht das einzige Universum ist in einer noch viel größeren Blase. - Und wir entdeckten die Wand, die uns voneinander trennt.“

Ares nickt und erklärt weiter. „Der Grund, warum Poseidon sauer auf mich ist, ...“

„... aus gutem Grund, das weißt du!“

„Ja, ich weiß. Und das haben wir schon Millionenfach geklärt. Aber immer wieder fängst du damit an. - Wie ich sowas hasse!!!“

„Ich wollte nicht damit anfangen, wenn du nicht...“

„...was heißt hier: wenn du nicht? Soll ich etwa nicht das Recht haben, meine Sicht der Dinge ...“

„... Deine Sicht der Dinge??? - Das ich nicht lache!“

„Dann lass' es doch!!!“

„LEUTE, BITTE!“ Atlan war aufgestanden und hatte mit dem kräftigen Ruf erreicht, dass beide in ihrem Streit inne halten. „Wer jetzt Schuld hatte oder nicht, ist doch total unwichtig. Wir sind nun mal hier und ich will wissen, wie ihr hier reingekommen seid. Vielleicht finden wir dabei ja einen Weg wieder hinaus. Oder?“ Seinen Kopf etwas schief legend mustert er grinsend die beiden Streithähne, die sich augenblicklich wieder setzen.

Als aber dann keiner der Beiden Anstalten macht, weitere Erklärungen abzugeben, richtet Panga sich tief seufzend auf: „Die Stühle sind zwar sehr gemütlich. Aber alle Gemütlichkeit bringt mir nichts, wenn ich andauernd auf diesem Stuhl hin- und her rutsche und mir vor Ungeduld meinen Hintern wund gescheuert habe, bevor ich endlich die letzte Wahrheit erfahren werde...“

Erstaunt blickt Ares ihn an. „Ja, du hast recht. - Also: Es ist in diesem Universum etwa 30 Jahre her. In unserem und auch eurem Universum geschah dieses aber vor knapp 18.500 Jahren; ein Zeitsprung also. Ich war damals verantwortlich für den Aufklärungsflug zum Rand der Blase. Sie war nur mit den Instrumenten zu erkennen, ansonsten unsichtbar. Ich gab den Auftrag, mit der ARES so nah wie möglich an das Phänomen heranzufahren. Wir hatten fast Null-Geschwindigkeit erreicht, als es ganz leise „Klock“ machte und eine kaum fühlbare Erschütterung durch das Schiff ging. Später haben wir die Berührung mit dem anderen Universum einen „Nasenstüber“ genannt. Aber dieser Stüber löste eine Kette von Ereignissen aus. - Erzähl du weiter.“

Poseidon steht auf und läuft gestikulierend durch den Raum, während er erzählt: „Diese Ereignisse begannen damit, dass kurz nach Rückkehr von Ares und seiner Flotte der Rand begann, sich zu verfärben, und zwar dort, wo die ARES ihn berührt hatte; er wurde praktisch sichtbar. Und die Fläche – ich weiß nicht, wie ich es sonst bezeichnen sollte – also diese Fläche, sie begann sich zu bewegen. Sie waberte und pulsierte, als würde sie leben. Aber nicht ganz plötzlich, sondern nach und nach. Und am stärksten, umso näher wir dieser Fläche kamen. Als hätte dieser Nasenstüber eine Krankheit ausgelöst, die immer schlimmer wurde. - Dann kamen die Signale!“

Poseidon bricht ab. Alle schauen ihn an, aber keiner wagt es, ihn anzusprechen.


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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Sa 11 Mai 2013 - 18:10

Nachdem sich Luke mit Prinz Panga unterhalten und ihm versichert hat die HEISENBERG zum Schein auf eventuelle Telenoseangriffe eingehen zu lassen,verabschiedet er den Bruder Atlans herzlich und triftt sofort vorkehrungen.

Auf der Notbrücke sind ausser ihm noch Commander Monning und der Armierungsoffizier. Die anderen Offiziere hat er zu einem möglichst unauffälligen Dienstrythmus auf der Brücke abkommandiert.

kurz nach dem Start des Prinzlichen Jägers von Fettauge meldet die Brücke an ihn, im Glauben er sei in seinem Arbeitsraum; das der Jäger vom Kurs abweicht und Kurs auf die Koordinaten nimmt die Temari angegeben hatte.

" Oberst, der Jäger steuert auf einen der drei Planeten zu und Antwortet nicht. "

Petra schüttelt den Kopf und der Oberst sieht das der Jäger völlig Planmässig die ATLANTICA ansteuert.

" Geben sie einen Kurs ein den Jäger zu verfolgen um herauszufinden wo er landet und gehen sie auf Gefechtsbereitschaft. Aber um Himmels Willen nicht schiesen, wir könnten den Prinzen Gefährden. "

"Verstanden Oberst..........HEISENBERG geht auf Abfangkurs!"

"Petra einen Kanal zur Flotte bitte!"

"Kanal steht Oberst!"

" Hier Oberst Krikorow von der HEISENBERG! Wir versuchen den Prinzen zu retten und gehen wie der Jäger auf Hyperspace 4 .......Es folgen die Koordinaten unseres Kurses ."

" Petra .........gib zusätzlich folgendes durch: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Cliff und danke für die Käsestulle Pangalein! Cliff Ich habe die Scene aus dem Film erkannt die Du mir als Rätsel gestellt hast sie lautet im Original ...und wieder einmal spielen wir unser Gefährliches Spiel gegen unseren Gegner...Die Amerikanische Navy. Aber während sie bisher vor dem Geräusch unerer Waffen zitterten, werden sie wieder Zittern, vor dem Geräusch unserer Lautlosigkeit. Und während sie uns verzweifelt durch die weiten des Atlantiks jagen, werden wir durch ihre Sonarschirme fahren uns vor ihre grösste Stadt legen und uns ihren Rock'n Roll anhören. Es ist natürlich Jagd auf Roter Oktober, ein Film aus den 1980er Jahren der Erde. Auf dem Gebiet legst Du mich nicht rein alter Gauner."

Diesesmal will Luke unbedingt vermeiden, das die grossen unbekannten überhaupt nur ahnen , das an Bord der HEISENBERG jemand gemerkt hat was los ist.Gleichzeitig hofft er, das alle schnell genug schalten.



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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mo 13 Mai 2013 - 10:12

„Orbiter 1 hier. Ich bin auf Automatik!“, ruft Sir Rodney Chester durch die Sprechanlage zurück.

„Bitte geben sie mir Informationen über ihr Steuerpult! Wie sind die Einstellungen?“

„Wie ich sagte: Alles steht auf Automatik und ...Nein warte! ...Was ist den jetzt los!? Die Hebel und Anzeigen bewegen und regulieren sich von alleine!“

„HEISENBERG an ORBITER 1! Bitte geben sie schnellstmöglich eine Antwort auf die soeben gestellte Frage! Ohne sie verfüge ich nicht genug an wichtige Informationen für weitere Handlungen.“

„Wie bitte?“, wundert sich Rodney, „Ich hab doch soeben...“

„Ich glaube, man kann uns nicht mehr hören, Sir“, unterbricht ihn Tarik Pesch, „Und ich glaube nicht, dass wir so schnell etwas dagegen unternehmen können.“

„In der Tat spielt der Orbiter 1 vollkommen verrückt. Sehen sie: Dort auf der Anzeige zeigt er uns, dass wir uns mit rasanter Geschwindigkeit von unserem Ursprungsziel entfernen“, stimmt Ulrich Eichmann zu.

In Rodneys Gesicht macht sich ein nachdenklich und zugleich ernüchternder Blick breit.

„Also die Chance, dass uns ein Verbandsmitglied einfangen kann, steht wohl auch nicht in greifbarer Nähe. Welches Ziel hat denn der Orbiter eingeschlagen?“

„Momentan sieht es so aus, als würde er auf einen dieser Planeten dort zusteuern. Wenn wir nicht die Geschwindigkeit drosseln, könnte dies zu einer gewaltigen Bruchlandung werden!“, antwortet Eichmann.

„Dann würde ich vorschlagen, Pesch und Eichmann, dass sie beide versuchen die Steuerung zurück zu erlangen oder zumindest die Geschwindigkeit senken, damit wir nicht morgen mit dem Allmächtigen Frühstücken! Ich behalte die Monitore im Auge und helfe wo ich kann.“
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Di 14 Mai 2013 - 12:07

Nachdem man im Jäger-Hangar die Piloten von β einigermaßen beruhigt hat, sitzt Cliff McLane schmunzelnd in seinem Sessel, wo er neben Dr. Illya Woloshyn ebenfalls die telenose-gefährdeten Nahtstellen beobachtet und den Lichtspruch von der HEISENBERG gehört hatte. „Gut gemacht, Luke!“ flüstert er leise und richtet sich etwas auf. Zu den anderen gewandt, ebenso leise, als würde er damit umgehen wollen, dass andere, fremde Wesen seinen Entschluß mithören könnten: „Und genau so machen wir es jetzt. Hoffentlich haben außer Temari auch Sir Chester und Leutnant Kira mithören können.“ Dann wendet er sich wieder etwas lauter an den Bordcomputer:

„Computer. Hast du momentan viel zu tun?“

„Nein, General. Nur die Überwachung der Absicherung der internen Systeme gegen Hacker-Angriffe von außen.“

„Gut. Dann setze bitte eine Meldung ab an die Computer der anderen Schiffe des Verbandes. Formulieren kannst du es selber ...“

„Aber General“, unterbricht ihn das arretische Elektronengehirn, „die anderen sind der Sprache nicht mächtig. Wie soll ich denen eine Nachricht zukommen lassen?! Die wissen nicht, dass auch eine Datendatei nicht über den Funkkanal ausgegeben werden darf, weil diese telenosegestört ist!“

McLane seufzt leicht und grinst Johnny an. „Richtig, Computer. Deshalb schaust du mal in deine Archive. Da wirst du etwas finden aus Zeiten, die vor deiner Geburt liegen und vorsintflutlich eMail genannt wurden. Suchst du bitte?“

Es dauert nur knapp drei Sekunden, als die Bestätigung kommt: „Gefunden, General: eMails gingen damals nicht über den Funkkanal, sie brauchten aber ein Netz oder eine Verbindung, die diese eMails von einem Ort zum anderen transportierten. Und das geht nicht, weil sie dann wieder in den Bereich der Telenosestrahlen gelangen.“

Cliff steht auf: „Da sagt man, dass Computer das intelligenteste sind, was Menschen je gebaut haben. Und dann checken sie noch nicht mal die logische Konsequenz aus dieser Tatsache. - Computer, bist du noch da?“

„Ja, General. Aber das, was Sie vorhaben, ist gefährlich!“

„Nicht gefährlicher als alles das, was dann noch folgen wird. Aber wir tricksen sie aus: Wir schicken die Meldungen huckepack auf den von ihnen selbstgelegten Telenosestrahlen. Im Bruchteil einer Nanosekunde wird es geschehen sein. Hattest du dasselbe Ergebnis, Computer?“

„Ja, Kommandante. Erfolgschancen gleich 100 %.“

„Gut. Dann sage deinen Kollegen, dass wir uns nicht wehren gegen die Auswirkungen der Telenosestrahlen, sondern die Befehle ganz brav befolgen. Das Problem ist dabei, dass wir uns trennen müssen, sonst fällt es auf, dass wir den Plan erahnen. Denn jeder hat eine andere Koordinate erhalten: Der ORBITER rast auf den linken Planeten zu, die GITTA auf den rechten. Wir haben die Koordinaten vom rechten Planeten, die HEISENBERG hat, glaube ich, den mittleren. Welchen die SAGITTARIUS hat, weiß ich nicht, könnte aber derselbe wie bei uns sein. Luke, ich schicke Dir Commander Michael North und Leutnant Marejke Iken vom durchgeknallten Jäger β zu. Ich nehme an, dass sie wieder vernünftig reagieren werden, wenn sie aus dem Bereich unserer Telenosestrahlen raus sind. Panga sprach von einem Spiel, welches die „Anderen“ mit den Atlantern und den Weganern gespielt haben. Wir spielen jetzt auch ihr Spiel mit, dass wir aber nach und nach mit unseren Regeln durchsetzen werden.“

„Da brauche ich nichts neu zu formulieren“, meint der Computer trocken. „Soll das Kommando zum Start von hier kommen?“

„Nein, unter keinen Umständen. Das soll jeder Kommandant selbst entscheiden, sonst sieht es nach Absprache aus und das macht uns verdächtig!“

Der Computer zögert etwas, was McLane auffällt. „General, darf ich noch eine Frage stellen, bevor ich Ihren Befehl ausführe?“

„Aber sicher.“

Nochmals zögert der Computer. „General McLane. Ich verstehe nicht, warum wir keine Licht-Morsesignale verwenden. Die haben doch keinen Einfluß auf die Telenosestrahlen. Und es ist nicht anzunehmen, dass die Wesen dieses Universums Morsezeichen von Wesen eines anderen Universums kennen. Bedenken Sie bitte die unzähligen Galaxien und ...“

„Mein Riecher“, unterbricht McLane ihn lakonisch und setzt sich wieder in seinen Sessel. „Nachricht absenden.“




Kurz danach leuchten auf den Monitoren aller Bordcomputer des Verbandes kleine rote Schaltflächen auf, die stetig vor sich hinblinken und dabei einen feinen Ton von sich geben...



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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   So 19 Mai 2013 - 12:35

Auf der Notbrücke der HEISENBERG herrscht rege Betriebsamkeit. Ständig wird der eigene mit dem imaginären Kurs des Jägers mit Prinz Panga an Bord abgeglichen, welchem die Offiziere auf der Hauptbrücke mit ihren Steuerbefehlen folgen.

Mittlerweile sind einige 10 Minuten ins Land gegangen und es kristallisiert sich ein Generalziel heraus. Es ist der Mittlere von drei deutlich zeichnenden Planeten, welche eine alte schwach leuchtende Sonne der Klasse von Sol umkreisen. Name vergeben nach der Wissenschaftlerin CARINA McIlhenny Katalognummer 42956 / CARINA 42956 ), die wesentliche Merkmale der alternden Sonne der Systemdatenbank der Föderation der Erde zugeführt hat. ( Vakant bis Bestätigung durch Science Center und dem Stellaren Namensvergabeamt Terra/Chroma/Arret/Aton erfolgt oder Eigennamenvorschrift 34109-A-35 greift)

„ Der Planet ist ein Planet der K2 Klasse, stark Erdähnlich und ein drittel ( Umfang :53.3333.0000 Kilometer) grösser als Terra.Dem Radiosignal Audioisiert folgend haben wir dem Planeten den Namen AFTAF ( Eigensignalfolge A-F-T-A-F / Vakant...bei Auffinden Intelligenter Lebensformen erfolgt Namensvergabe nach Eigennamenvorschrift 34109-A-35) gegeben. Er wird von zwei Gegenläufigen Monden umkreist und zwar in Abenteuerlichen aber stabilen Bahnen,welche enge vorbeiflüge aber keine Kollisionen beinhalten. Der Planet hat eine deutlich schwächer geneigte Achse als Terra, also sind seine Klimatischen Wechsel zwar vorhanden aber nicht so stark ausgeprägt. Eigenrotation 38,553 Terranische Stunden Maximales Achsenverschiebungsintervall 8 Monate zu 8Monate,Zeitgleich mit Sonnenumlauf,16 Monate .Beide Pole sind überwiegend Wolkenfrei, was man vom Rest des Riesen nicht behaupten kann. Das sowieso schon schwache Licht der Sonne wird durch eine nahezu vollständig geschlossene Wolkendecke abgelenkt. Unsere Scanner messen aber ausreichend UV Licht um Leben , auch höherer Art zuzulassen. Der Magnetische Nordpol hat Wechselnd grosse Eisfelder wohingegen der Südpol eine Konstante Eisausdehnung hat. Die Verdunstung des Wassers ist enorm aufgrund des langsam laufenden , natürlichen Treibhauseffektes. Grosse Land, aber auch Gigantische Wasserflächen und riesige Gebirge zeichnen die Geografie des Planeten aus.“

Die Meldungen von der Hauptbrücke sind verlässlich, denn sie werden ständig verifiziert.

Trotzdem grinst Luke Petra an als die Meldung kommt das das Landegebiet des Jägers ermittelt wurde.

„ Unsere Messgeräte zeigen nichts an.........trotzdem scheint es als ob jemand wollte, das wir ausgerechnet dort runtergehen und nachschauen. „ Petra schaut den Oberst fragend an.

„ Wir gehen unter die Wolkendecke um sehen zu können bei der dicken Brühe werden die Scanergebnisse verfälscht. „ Befiehlt der Oberst.

Die riesige HEISENBERG wird von den Turbulenten Atmosphäreschichten nicht einmal geschaukelt. Sie durchbrechen die Wolkendecke über einem riesigen Dschungelgebiet mit Flussläufen und herausragenden Bergen.

„ Oberst, wir können nichts erkennen, was wie ein Raumhafen aussieht“meldet die Hauptbrücke.

„ Ist ja auch kein Wunder Du Dussel …... da ist ja auch keiner!“ feixt Luke fast unhörbar Leise Petra und Professor Miester zu.

Der Anblick ist allerdings überwältigend. Staunend überfliegen sie einen Hufeisenförmigen Wasserfall dessen Offene Enden des Hufeisens dreihundert Kilometer offen stehen.

Nun fliegen sie einen fast 300 Meter hohen Tafelelberg an mit einer Kreisrunden völlig Ebenen Tafel von ungefähr 800 Metern durchmesser.

Nur noch wenige Kilometer sind sie von dem Ding entfernt...............da bricht an Bord der HEISENBERG die Hölle aus.

Anders als bei Taktischen Alarmen schrillen hinter den Verkleidungen jedes Ganges angebrachte Glocken mit Ohrenbetäubendem Getöse los und Signalisieren so einen Technischen Katastrophenfall. Gleichzeitig erlischt die gesamte Beleuchtung und die meisten Hauptstromversorgten Geräte stellen ihre Funktion ein. Die Notbeleuchtung des Notnuklearreaktors springt zwar sofort ein aber die Sirenen der Computer und Steuergeräte heulen im Verein mit den Glocken.

„ Totaler Energieausfall..........Kein Antrieb, keine Schilde , keine Bewaffnung.Oberst!! Wir haben ….......keine Antimaterieversorgung mehr. In den Sicherheitskammern schweben stattdessen Feste Bälle aus eben dieser unserer Antimaterie. Aber sie hat nicht mehr ihre Eigenschafften“ Ruft der Bordingenieur verzweifelt. „Die Umformerbänke sind völlig Energielos. Das Schiff schwebt auf das Plateau zu ohne das wir etwas machen können“

„ Er hat recht Luke, das ist keine Telenose, sondern echt.“ ruft Petra .

Kurz darauf kommt das Schiff schwebend über dem Plateau zur Ruhe.......in exakt der Höhe, die Notwendig ist um den Landeschacht auszufahren.

„ Endstation“ Kommentiert Luke verbissen.

„ Der ganze Tafelberg besteht aus Hochverdichteter Materie. Das Ding wiegt mehr als ein schwarzes Loch. Aber die Frequenz der Gravitation betrifft nicht alle Materie des Schiffes und seiner Besatzung sondern ausschliesslich unsere Antimaterie........Da hat ganz entschieden einer dran gedreht Oberst“ Kommentiert Professor Miester von der Notstromversorgten Wissenschaftsstation der Notbrücke.

„ Ich gehe Richtig in der Annahme das wir auch keinerlei Verbindung zur Flotte haben? Fragt Luke auf die Hauptbrücke.

„ Kein Licht Kein Ton im Funkofon Chef!“ versucht Michiko die Situation mit verkrampfter Komik zu entspannen.

„ Das nenn Ich mal eine Raumfalle! „seufzt Luke. „ Und Ich verwette meinen Arsch darauf das das Ding keine Natürliche Ursache hat.“ setzt er gereizt hinzu.

„ Gewonnen!! „ grinst Professor Miester säuerlich.

„ IHR WERDET GEPRÜFT, EUER VERWEILEN AUF DIESER WELT DAUERT AN BIS IHR DES RÄTSELS LÖSUNG HABT“ Donnert es plötzlich aus den Lautsprechern des Schiffes.

„ Woher das kam weiss Ich nicht Chef.....die Verstärker sind Stromlos. „ kommentiert Michiko.

„ Keinerlei Anzeichen für Telenose!“ setzt Professor Miester hinterher.

„ Ist ja auch nicht Notwendig. Die haben uns da wo sie uns haben wollten............auf ihrem verdammten Spielfeld“ flucht der Oberst.

„ Krisensitzung in 5 Minuten im Besprechungsraum“ Ordnet der Oberst an.



Operationszentrale , 5 Minuten später:

„ Fassen wir zusammen..........wir wurden mit Telenosestrahlen, denen wir mit Hilfe eines Tricks gefolgt sind, meine Bitte um Entschuldigung an die uneingeweihte Brückencrew, auf diesen Planeten gelockt. Die bisher Fremden haben mit einer uns völlig unbekannten Technologie ein Gravitationswellenprotokoll Simuliert und unsere gesamte Antimaterie mit Schwerkraftfrequenzen bis zur Abschaltung der relevanten Anlage unbrauchbar gemacht. Ich schlage daher vor, wir untersuchen den Planeten mit unseren nach wie vor ausserordentlich guten Möglichkeiten und lösen das Problem. Es ist nach wie vor unbekannt, ob die Fremden auf diesem Planeten beheimatet sind oder diesen nur für ihre Zwecke Missbrauchen. Daher gilt es unsere Herangehensweise Massvoll zu gestalten um mögliche Kolateralschäden unbedingt zu verhindern. Wir betreten möglicherweise eine jungfräuliche, in die Sache nicht direkt Involvierte Welt.Aber auch bei Beteiligung gilt es eine Eskalation unbedingt zu vermeiden und als Priorität die friedliche Lösung des Konfliktes anzustreben. Bei deutlichen Anzeichen , das e nicht zu einer friedvollen Lösung kommen kann, ermächtige Ich alle an der künftigen Expedition beteiligten Personen nach kurzer Absprache zur Anwendung jedes zur Verfügung stehenden Machtmittels um einen möglichen Konflikt zu Gunsten der Föderation zu lösen.. Wir müssen davon ausgehen, die Aktion TAU war ein Test inwieweit wir über Technologien verfügen, Antimaterie zu beherrschen. Das Impliziert, die Fremden haben ein völlig anderes Verständniss von Ethik und Moral , Reagieren daher unter Umständen mit unverhältnissmässigen Gewaltanwendungen.Und …....sie könnten uns mit Feinden Konfrontieren, die sich als Beeinflusste Opfer herausstellen und nicht die Eigentlichen Verursacher der Momentanen Krise sind.. Bei all unseren Aktivitäten dürfen wir nicht.....niemals vergessen; Die Fremden haben bereits Schiffe , Personen und Mannschaften entführt. Sie sind vermutlich auch verantwortlich für Lebensgefährliche Situationen in denen sich Teile der Gesamtexpedition bereits befunden haben........Wir haben es daher vielleicht mit einem auf Krieg ausgerichteten Gegner zu tun, auf jeden Fall aber einem, der ohne Skrupel Leben in Gefahr bringt,mit Leben spielt und den Wert des Individuums nicht zu Wertschätzen vermag.Aus welchen Gründen auch immer. Es liegt in unserer Verantwortung, unsere Gesellschaftlichen Normwerte in die Waagschale eine Komunikation zu werfen. Unsere Interessen, die Interessen der Menscheit und aller befreundeten Rassen und Völker müssen wir jetzt vertreten. Wir müssen verständnissvolle Diplomaten, aber auch Konsequent fordernde Verhandlungsführer sein. Es geht um uns …......unser Fortbestehen und unsere Allianzen. Seien sie sich dessen in allem was sie tun jederzeit bewusst.

Ich erwarte nun Vorschläge !!!“


_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)


Zuletzt von Admin am So 19 Mai 2013 - 18:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Text wegen Boardstörung neu formatiert)
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   So 19 Mai 2013 - 23:45

„Cliff, die Daten stimmen vorne und hinten nicht. Schau dir nur mal die Entfernung zum Planeten an.“ Lai Mant Chu muss gegen den Lärm anschreien und ist obendrein völlig verzweifelt, weil sich bei jedem Restart die Zahlen ändern, statt kontinuierlich zu fallen.

Seit Johnny van Hallen meldete, dass sich die HEISENBERG in Bewegung gesetzt hatte und McLane mit seinem bezeichnenden „Dann mal hinterher zu unserem Überraschungs-Ei!“ antwortete, ist auf der Brücke der Vorhof zur Hölle geöffnet: Die Verbindung zur Flotte brach schlagartig ab, auch über den Computer, der als Gegenreaktion alle Schotten verriegelte und Alarmstufe Rot gab, welches er erst nach langem guten Zureden wieder freigab. Jetzt zeigen alle Instrumente Werte an, die beim besten Willen und Dafürhalten nie und nimmer real sein können; alle Waffen und sogar die Jäger sind plötzlich nicht mehr einsatzfähig - und auf der Brücke tobt ein brüllender Herbststurm mit abgestorbenen Blättern und faulen Früchten, die wie Wurfgeschosse durch den Raum sausen, während in den Gängen und Räumen faulig riechende Pflanzen und Obstsorten aller Art wachsen, die von Fledermäusen, Werwölfen und Fliegenden Fischen gefressen werden.

„Wir fahren nach Sicht und den Koordinaten, die wir vorher ermittelt haben“, schreit McLane zurück und weicht einem angebissenen Apfel aus, obwohl er genau weiß, dass dieses, wie alles andere, eine Illusion ist. „Denkt immer daran, dass hier an Bord Idioten sind, die nichts anderes wollen, als mit der ORION zu den Feinden überzulaufen!“

„Cliff, Resonanzkontakt!“ meldet Alfons und wischt gedankenlos einen unterarmdicken Wurm weg, der quer über seinen Monitor gekrochen war. „Aber nur unverständliche und unidentifizierbare Laute.“

„Weiter horchen und unauffällig tun!“ murmelt Cliff, während er aufsteht, weil sich direkt über ihm eine fette fußballgroße Spinne von der Decke hangelt.

Am großen Wandmonitor, der schon halb vom Herbstlaub bedeckt ist und von Tausendfüßlern durchwühlt wird, sieht man langsam den Planeten näher kommen. Ein blaugrüner Planet. Johnny, der wütend in die Hände klatscht, weil auch die Spinne, die er zerdrücken wollte, eine Illusion war, kommt näher und versucht vergeblich, einen Teil der braunen Blätter beiseite zu fegen.

„Das bringt mich zur Weißglut!“ schimpft er und stampft wie ein kleines bockiges Kind mit dem Fuß auf.

„Immer mit der Ruhe, mein Alter. Das wollen sie ja nur. Aber sie sollen auch wissen, dass wir nicht auf alles reinfallen, was sie uns anbieten.“ Cliff schaut ihn lächelnd an. „Wir haben ja noch was zu sehen. Und was wir sehen, ist äußerst interessant.“

„Wenn das nicht auch eine Täuschung ist“, bemerkt Lai Mant Chu. „Die Daten und Werte des Planeten sind denen der Erde verdammt ähnlich!“

Alle Augenpaare schauen abrupt auf sie und ihren Monitor. „Wie ähnlich?!“

Chu nickt ernst. „Bis auf die Wolkenformationen, die uns die freie Sicht nehmen.“

„Und wenn du den Scanner einsetzt?“

„Fehlanzeige. Funktioniert nicht. Wir werden schon runter müssen.“

„Aber nicht mit der ORION. Wir nehmen die Mannschafts-Lancet. Die ORION bleibt in der Umlaufbahn.“

„Und wenn sie das nicht zulassen?“

„Warten wir's ab.“



In diesem Moment lässt der Sturm nach, verebbt und verschwindet schließlich ganz, mitsamt fauligen Pflanzen, wurmstichigen Äpfeln, Fledermäusen, Werwölfen, Raupen, fliegenden Fischen, Tausendfüßlern, Spinnen und dem schön gefärbten Herbstlaub …



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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Sa 15 Jun 2013 - 22:05

„Was waren das für Signale?“

„Dann seid ihr auch mit Gewalt hier hineingezogen worden?“

„Moment!“ Poseidon muss die Fragenkanonade der beiden arretischen Prinzen Atlan und Panga bremsen. Er hatte ihnen soeben erklärt, wie sie dieses Universum entdeckt hatten und wollte gerade auf die Signale zu sprechen kommen, als ein Atlanter, wahrscheinlich ein Bote des Hermes, hereintritt und Ares etwas ins Ohr flüstert. Dieser springt wie elektrisiert auf und stellt leise noch einige Fragen. Dann hört man laut:

„Bist du sicher?!“

„Ja Herr, aber sie haben sich getrennt.“

„Getrennt? Du meinst: jeder zu einem anderen Planeten?“

Der Bote nickt: „Genau so ist es, mein Herr.“

„Verdammt. Dann sind sie in größter Gefahr!“

Atlan und Panga haben staunend zugehört, während Poseidon langsam näher tritt. „Über was sprecht ihr da. Was ist los, Ares?!“

Ares räuspert sich, verabschiedet sich von dem Boten des Hermes und dreht sich um. „Ich habe den Auftrag gegeben, die, die mit den Prinzen kamen, zu beobachten. Sie sind, wie wir wissen, von Telenosestrahlen eingefangen worden, konnten diese aber umgehen. Dann kamen die Signale, die einen vernünftigen Flug nicht mehr garantieren konnten, und sie taten das, was besprochen wurde.“

„Ja, dann ist doch alles in Ordnung!“ bemerkt Panga fröhlich, während Atlan den Kopf schüttelt: „Wahrscheinlich nicht. Oder was hast Du mit 'Getrennt' gemeint?“

Ares seufzt tief: „Aus irgend einem Grund haben sie verschiedene Signale erhalten. Zwei kleinere Beiboote sind in undefinierbarer Richtung verschwunden und die drei großen Schiffe haben Kurs auf jeweils einen anderen Planeten genommen.“

Betretendes Schweigen breitet sich aus, welches Panga als erster bricht: „Was ist jetzt mit den Signalen gewesen, Poseidon?“

Poseidon schreckt aus seinen Gedanken auf und hüstelt verlegen: „Die Signale. Ja richtig. Diese Wesen dort – wir haben sie noch niemals zu Gesicht bekommen – haben Fähigkeiten, oder auch Techniken, Signale zu senden, die Trugbilder erzeugen. Wir hatten den ersten Kontakt auf einem Planetoiden, der karg, öd und leer war und wegen seiner Nähe zu seiner Sonne auch niemals Leben tragen würde. Aber dort wuchs ein Urwald von solcher Schönheit und Größe, dass wir an unseren Verstand zweifelten. Wir entdeckten auch eine kleine Siedlung mitten im Dschungel. Aber – und das hat uns wieder zur Realität gebracht – es war kein Laut zu hören. Weder das Geräusch von Wind und Blätterrauschen, noch den Klang tierischen Lebens. Auch der Geruch fehlte gänzlich und die Instrumente zeigten jegliches Fehlen von Flüssigkeit an. Bis wir dann das Signal entdeckten, es mit einem Spiegel umlenkten und der ganze Hokuspokus verschwand.“

Atlan nickt nachdenklich: „Dann ist es auch auf Fomalhaut und Wega so gewesen. Wir hatten auf einem Kleinstplaneten von Fomalhaut eine üppige Vegetation, obwohl es nicht sein konnte, und auf einem Planeten der Wega fleischfressende Pflanzen, die uns angriffen. Und auch da die Signale, die General McLane und Majoroberst Temari als erste nachgingen.“

Ares schmunzelt sauer: „Um dann in den Bannstrahl zu geraten, vermute ich mal. Und euch allen ist es nicht gelungen, dem Zug des Bannstrahles in dieses Universum entgegen zu treten.“

Atlan nickt nur, während Poseidon erklärt: „So erging es uns dann schließlich auch, damals. Und als wir es neulich zusammen mit den Weganern versuchten, die Mauer wieder zu durchbrechen, öffnete sich die Blase an anderer Stelle und die TAU-12 kam herein.“

Panga wurde während des ganzen Gespräches immer nachdenklicher. „Bei diesem ganzen Schlamassel, in dem wir stecken, frage ich mich, wie wir da jemals wieder nach Hause kommen. Wenn überhaupt!“

In diesem Moment betritt ein uniformierter Terraner, der die letzten Sätze mitgehört hatte, den Raum. „Es gibt einen Weg, meine Herren. Darf ich mich aber zuerst einmal vorstellen?“ Er macht eine kurze angedeutete Verbeugung und schmunzelt wissend. „Ich bin Oberst Cunningham, Kommandant des GSD-Kreuzers TAU-12. Und der Weg zur Befreiung führt über die Anderen, die Fremden, die Bedrohung, oder wie immer ihr sie nennt. Wenn einer eurer Leute das Spiel gegen die Anderen gewinnt, sind wir frei. Aber ich versichere euch: es wird ein schwieriger und tödlicher Weg. Und alles, was sie tun oder nicht tun, hat Auswirkungen auf unser eigenes Universum und unsere Heimatplaneten!“

Atlan runzelt düster die Stirn. „Was für ein Spiel?!! - Und woher wissen Sie das?!!!“

Oberst Cunningham senkt den Kopf, holt tief Luft und schaut Atlan direkt in die Augen: „Sie spielen ein Rollenspiel, mein Prinz. Und ich habe meines bereits verloren!“


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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mo 24 Jun 2013 - 9:28

Während die ORION 18 langsam auf den sonderbaren Planeten zufliegt, der der Erde in fast allen Äußerlichkeiten so ziemlich gleicht, steht die versammelte Mannschaft, außer Johnny van Hallen, der Brückenwache hält, im Bord-Casino, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Cliff McLane teilt gerade die Mannschaft ein, die auf den Planeten landen wird:

„Das Kommando über die ORION wird Leutnant-Commander Stephen McNamarra übernehmen. Geht das klar?“

Der Techniker des Maschinenraums nickt: „Selbstverständlich, General.“

„Und mitkommen auf den Planeten werden außer mir: Leutnant-Commander Johnny van Hallen, Leutnant Alfons Müller, Leutnant Lai Mant Chu, Dr. Illya Woloshyn, Franka Doorn und Commander Soncháki Mbasa. - Johnny, bist du einverstanden?“

Keine Antwort.

Stattdessen: „Du Cliff, Alfons ist weg...“

Alle starren Sonya an und dann die Stelle, wo soeben noch Alfons Müller gestanden hatte. „Was soll das??! Wo ist er hin?!!“

Commander Mbasa zuckt mit den Schultern. „Keine Ahnung, Cliff. Wahrscheinlich hat man uns eine Entscheidung schon abgenommen!“

„Du meinst: sie erwarten uns, sobald wir landen?“

„So denk ich mir das!“

„Okay, uns bleibt keine Wahl: Einsteigen und Abfahrt. Stephen, Sie geben das Kommando von der Brücke aus.“

„Ay-Ay, General!“



Kurze Zeit darauf landen sie, gesteuert von einer fremden Macht, in einer kargen Landschaft, die von einem sanften, aber trockenen Wind durchzogen wird, der einige vertrocknete Büschel aus Präriegras vor sich hertreibt. Ein Schild steht am Rande eines staubigen Weges, auf dem in ausgebleichten Großbuchstaben der Name einer Stadt steht: „SILVERTON – 15 miles“. Alle drehen sich spontan um, als ein leichtes Summen hinter ihnen ertönt, und sehen gerade noch, wie sich die Mannschafts-Lancet vor ihren eigenen Augen buchstäblich in Nichts auflöst.

„Verdammi... Das gibt’s doch nicht!“ flucht McLane leise, stockt dann aber, als er seine Mannschaft und sich selber in Westernkleidung sieht, wie er sie aus dem Nostalgie-Kino der 1900er Jahre kennt, aus Bonanza, High Chaparall, Westlich von Santa Fe, von Westernhelden wie John Wayne, James Stewart, Robert Taylor, Robert Mitchum, Dean Martin und Jack Elam.

„Wie haben die das gemacht?“ staunt Lai Mant Chu, als sie sich selber in ihrer schicken Kluft bewundert.

Bevor jemand eine Antwort geben kann, schreit Franka Doorn laut auf: „Cliff, da hinten liegt jemand. Neben dem Pony.“

Sofort eilen alle zur angegebenen Stelle. Lai Mant Chu ist als erste da und ruft verwundert aus: „Alfons, was tust du denn hier und wieso bist du vorhin an Bord so plötzlich verschwunden?!“

Der Angesprochene rappelt sich mühselig auf, massiert mit der einen Hand sein Hinterteil, greift mit der anderen Hand seinen Hut und bemerkt ärgerlich: „Mein Name ist Henry McCarty, Miss. Und fassen Sie mich gefälligst nicht an; ich kann selber wieder aufsitzen!“ Dabei macht er Anstalten, den Sattel des Ponys wieder zu besteigen, rutscht aber vom Steigbügel wieder ab.

Dr. Illya Woloshyn hatte den Namen des Mannes gehört, stößt Cliff McLane unauffällig an und flüstert leise: „Cliff, ich weiß, wer das ist. Das da ist Henry McCarty, der später Billy the Kid genannt werden wird. Und wenn mich nicht alles täuscht, befinden wir uns im Jahre 1876 … zur Zeit des Wilden Westens.“

Cliff schaut ihn verwundert an und wendet sich dann an den Fremden: „Wo wollen Sie jetzt noch hin, Mister? Sie sind verletzt und können nicht reiten.“

„Das geht ihnen, mit Verlaub, einen Dreck an, Sir. Sie sind ja schließlich schuld daran, dass mein Pferd mich abgeworfen hat. Wenn Sie nicht so plötzlich aus dem Gebüsch getreten wären, wäre ich schon lange auf dem Weg nach Tucson.“

Cliff merkt, dass Alfons Müller seine Rolle als Pony-Express-Reiter nicht nur echt spielt, sondern dass er in diesem Moment wirklich der zukünftige Billy the Kid ist. „Dann möchte ich mich im Namen meiner Kameraden bei Ihnen entschuldigen. Bleiben Sie doch die Nacht hier bei uns. Morgen ist Ihre Verletzung dann geheilt.“

Henry McCarty winkt mürrisch ab: „Ne, das geht nicht. Ich muss vorher noch einen umlegen.“

Sonya Mbasa schluckt merklich: „Muss das denn wirklich sein, Mister?“

„Ja, das muss sein. Dieser neue Kassierer in Las Cruces nervt mich nämlich jetzt schon. Der meint wohl, nur weil er einen Namen mit drei Wörtern hat, kann er sich alles erlauben!“

Dr. Woloshyn regt sich: „Cliff, er meint Leutnant-Commander Johnny van Hallen. Johnny-van-Hallen: drei Wörter“, flüstert er Cliff McLane ins Ohr.

Cliff reagiert: „Dann leg dir doch auch einen Namen mit drei Wörtern zu. Du bist jung. Wie wäre es mit … Billy the Kid?!“

Henry McCarty schrickt zusammen, zieht seinen Revolver, tritt auf McLane zu und hält ihm das Schießeisen direkt vor die Nase. „Das Kind??? - Das Kind??? - Mister, wenn Sie nicht lebensmüde sind, dann gehen Sie sofort auf die Knie vor mir und bitten mich um Verzeihung!!! - Wird's bald???“

Hinter ihm klackt es: „Wenn Sie so langsam ihre Waffe ziehen, Sir, dann wird es nichts mit umlegen, weil Sie dann selber viel eher fällig sind.“ Franka Doorn hatte eine kleine Pistole aus ihrem Strumpfband gezogen. „Und jetzt: Runter mit dem Ding!“

Gehorsam lässt Henry McCarty den Arm mit dem Revolver sinken, blickt McLane nochmal tief in die Augen, läuft dann mit hängenden Schultern zu seinem Pferd und lässt sich an dessen Seite zu Boden sinken. „Nichts klappt so richtig, seitdem ich versuche, als Pony-Express-Reiter einen anständigen Job zu machen. Jesse hat mich schon gewarnt vor dem, was dann passieren wird.“ Ganz plötzlich wird er hellwach und schaut Cliff misstrauisch mit entsetzten Augen an: „Was seid ihr für eine Bande? Wer hat euch geschickt?“

Cliff und Franka treten auf ihn zu: „Wir sind eine Bande des Friedens. Wir werden dir nichts tun. Wir werden dir sogar helfen, wenn du versprichst, den neuen Kassierer in Ruhe zu lassen.“

Henry ist misstrauisch geworden. „Wie wollt ihr mir helfen?“

„Morgen früh. Zuerst versprich uns, dass du einen großen Bogen um den Kassierer machen wirst.“

„Na gut. Versprochen. Und eure Hilfe?“

Franka und Cliff werfen sich einen Blick zu. Beide wissen, dass die Geschichte nicht so gelaufen ist, wie sie geschichtlich geschrieben steht. Sie erkennen daraus ihr Fazit, dass die fremden Wesen, die sie mittels Telenosestrahlen auf diesen Planeten geführt haben, mit ihnen ein Rollenspiel spielen, bei dem so einiges falsch ist und berichtigt werden muss. „Du trägst deinen Revolvergürtel falsch“, meint Franka daher locker und lächelt ihn an.

Henry McCarty schaut zuerst ungläubig und lacht dann schallend los: „Falsch??? - Meine liebe schwarze Signora. Ich trage meinen Gürtel schon seit meiner Kindheit so. Ich als Mann müsste es ja auch wohl besser wissen, was gut ist.“

Cliff lässt nicht locker: „Du wirst in deinem weiteren Leben aber viele Männer kennenlernen, die schneller sind als du. Wenn du überleben willst, musst du sie überraschen.“

„Überraschen! - Das ist ein Argument. Zeigt es mir. - Und wenn es mir gefällt, bin ich in eurer Schuld.“


Am nächsten Morgen zeigen Cliff und Franka dem zukünftigen Billy the Kid, dass er seinen Revolver an der linken Seite tragen soll, um ihn mit der rechten Hand zu greifen. Billy trainiert an mehreren Kakteen und stellt fest, dass diese Methode schneller, leichter und effizienter für ihn ist.

„Ich danke euch, Freunde. Es ist einfach fabelhaft. Bei jedem Schuss ein Treffer ins Schwarze. Wie kann ich euch danken?“

Franka Doorn tritt auf ihn zu und legt ihre schweren Hände auf seine Schultern. „Indem du den Kassierer in Ruhe lässt und dich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Das Schießen ist jetzt schneller geworden. Das bedeutet aber nicht, dass es damit häufiger geschehen muss. Nur in absoluter Not, Billy. Versprich mir das, bitte.“

Henry McCarty alias Billy the Kid schaut ihr tief in die Augen. „Jawohl, Madame. Wenn Sie mich so darum bitten …“

Mit diesen Worten dreht er sich um, besteigt sein Pferd und wendet sich an alle: „Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ihr mir Glück gebracht habt. Ich danke euch. Ich werde es auch meinen Freunden Jesse Evans und Melquiades Segura erzählen. Lebt wohl, Freunde.“



In dem Moment, wo Billy the Kid ihnen den Rücken zuwendet, verändert sich schlagartig die Umgebung und Cliff & Co. finden sich in ihrem Mannschafts-Lancet wieder. Auch Johnny und Alfons sitzen wieder an ihren Platz.

Cliff seufzt tief: „Puh. Auftrag scheint erledigt zu sein. Schade, dass Billy trotzdem viel später von Sheriff Pat Garrett aus dem Hinterhalt getötet wurde. Selber hat er aber nur fünf Menschen getötet … und nicht einundzwanzig, wie es in vielen Legenden über ihn geschrieben wurde. Unsere Entführung hat also etwas Gutes bewirkt.“

„Ob unsere fremden Entführer mit sowas gerechnet haben und sie jetzt sauer sind?“ Johnny ist noch skeptisch.

„Mir egal“, murmelt McLane. „Auf zur ORION.“

In diesem Moment summt es wieder in ganz hohen Tönen, das Lancet ist verschwunden und sie sehen sich in einer ganz anderen Umgebung wieder ...



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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   So 14 Jul 2013 - 6:22

"Ich erwarte  nun Vorschläge" endet der Oberst seine kleine Ansprache.
In die nun entstandene Stille platzt die Funkerin Michiko,welche auch Brückenwache hat.

"Von wegen keine Telenose. Der nacherfolgte Energieausfall ist echt, wir haben eine Störung im Antimateriekompensator. Unser Chefbastler meint,in ein bis zwei Tagen haben wir unsere Energie zurück. Aber das ganze drumherummit unserer Landung und so weiter war Telenose Trara.Diese Welt hat in Wirklichkeit sehr starke Ähnlichkeit mit dem Trias der Erde.Unsere Scans , sie scheinen jetzt anzuzeigen was sie tatsächlich orten und nicht was wir sehen sollen, verzeichnen eine unglaubliche Vielzahl an Lebewesen. Einige von ihnen sind 10 mal so gross wie unsere Lancet`s . Die Luftzusammensetzung ist ähnlich der Irdischen...........wenn wir uns die Schadstoffe wegdenken.Hier könnte man einen Luftkurort einrichten."

Zum Beweis schaltet sie den Mainscreen des Besprechungsraumes an. Ein Kamerarundschwenk zeigt die unterhalb des Plateaus gelegene Landschaft an.In der Ferne rauchende Vulkanschlote und gewaltige schneebedeckte Gebirge.Davor eine unendliche Weite aus Langhalmgrastundra durchzogen von Flüssen und Seen, abwechselnd mit Gingkowäldern bedeckt.Auch einige gewaltige Farne sind zu sehen und sehr hohe Dichtblätterige Bäume.

" Hier  einer der Vertreter der Planetenbewohner...." Michiko stoppt die Kamerafahrt und fokussiert auf ein Lebewesen. Sein wuchtiger Körper, die Säulenartigen Beine,der Lange beim gehen hin und her schwingende Schwanz und der lange Hals mit dem imVerhältniss zum Restkörper kleinen Kopf lassen keinen Zweifel..

" Ein Apatosaurus...........ein echter Apatosaurus. " entfährt es Lukenko.
" Ein Diplidocus" Korrigiert einer der Anwesenden Wissenschaftler.
" Ein Apatosaurus IST ein Diplidocus" feixt Professor Miester.
Beim weiteren Schwenk der Kamera sieht man auch noch weitere Exemplare aus der Urzeit der Erde.

" Nun, das macht usere Expedition wenigstens Interessant, wenn auch nicht ganz ungefährlich. In erster Linie müssen wir herausfinden, worin die Aufgabe unseres SPIELES besteht......sicherlich nicht darin, auf eine Safari zu gehen und den grossen Allosaurus oder Tyrannosaurus Rex zu jagen. Unser hiersein hat einen bestimmten Sinn. Wenn unsere Handlungen auf dieser Welt direkte Auswirkungen auf unsere Heimaterde haben,müssen wir unbedingt den Zusammenhang herausfinden." Lukenko weist wieder auf die bevorstehende Erkundung des Planeten hin.

Zwei Tage später; Eine grosse Gruppe Wissenschaftler hat ca 500 Kilometer von der Heisenberg entfernt ihr Lager aufgeschlagen; Auch der Oberst und Professor Miester befinden sich dabei.

Vor einer der Aufgeblasenen Wohnkuppeln sitzt Luke neben dem Professor und betrachtet Nachdenklich den Hocheinergiezaun, welcher das ganze Lager umschliesst. Zusätzlich flimmert über ihren Köpfen ein Energieschirm, welcher gegen die Milliarden lästiger Insekten schützt. Insekten deren Vertreter in grössen von wenigen Millimetern bis hin zu zwanzig bis dreissig Zentimeter langen Monstern anzutreffen sind sind.

Ihre Suche hat zwar faszinierende Erkenntnisse hinsichtlich der Irdischen Urzeit gebracht, allerdings bis jetzt keinen Hinweis auf ihre Aufgabe.

Die Welt, auf der sie sich befinden ist offenbar eine Kopie der Erde in der Urzeit.
Einige Lebenszeiträume von Tieren,welche bisher bestimmten Epochen zugeordnet werden konnten,mussten sie schon revidieren.Aber Spektakuläre Erkenntnisse waren bislang nicht dabei.

" Ich denke Professor, es ist für unsere Aufgabe unerheblichdas unsere neuerworbenen Erkenntnisse zeigen das sich Tiere unterschiedlicher Epochen offenbar überschnitten und das nicht nur um einen Evolutionären Verdrängungsprozess einzuleiten. Diese Erkenntnisse der letzten Tage haben mich Nachdenklich gemacht......"

" Vergiss es Luke............die Entwicklung der Säugetiere steckt hier auf dieser Welt noch in den Kinderschuhen. Die Beutel und Plazentasäuger sind noch viel zu primitiv um die Macht zu übernehmen wie auf der Erde. Das bringt mich aber auf einen Gedanken. Wie Intelligent sind eigentlich die Sauropoden? Wir haben Hinweise auf extrem ausgefeiltes Rudelverhalten mit ziemlich verschlagenen Jagdtaktiken.Das bei den gerade etwas kleineren Sauriern.Auch hier auf dieser Welt gibt es natürlich den Deidonychus und auch den viel kleineren Veloziraptor.
Beide gehören zur selben Familie und sind ausserordentlich Intelligent. Aber wie Intelligent und ob sie die Spitze der Saurierevolution darstellen, wissen wir nicht.
Die beiden uns bekannten Intelligentesten Vertreter der Saurier werden sich nicht viel weiterentwickeln. Ihre Körpereigenen Werkzeuge reichen aus um ihre ARten zu erhalten."

Luke grinst den Professor,mittlerweile ein wirklich guter Freund, an.
"Ein alter Evolutionsforscher auf der Erde hat einmal gesagt.........je mehr eine Spezies angepasst und Spezialisiert ist,destoweniger schnellentwickelt sie sich weiter. Bishin zum völligen Stillstand.Auf der Erde sind einige Spezies ausgestorben weill sie die Notwendigkeit zur weiterentwicklung quasi verschlafen haben"
" Ja Ich weiss...der Mann war umstritten aber nach wie vor Genial zu Lesen, trotz des Alters seiner Schriften."

Mit seinem Knochigen Finger kratzt sich der Professor grinsend am Nasenflügel:
" Ja, der Charles Darwin wäre in unserer Zeit sicher ein Besatzungsmitglied der HEISENBERG" neckt er den Oberst,von dessen Stolz auf seine Manschaft er selbstverständlich weiss."

" Wir suchen in der falschen Ecke"
"Bitte???"
"Wir suchen in der falschen Ecke Professor............hier in dieser Gegend hat es möglicherweise seid Millionen von Jahren keine Notwendigkeiten gegeben sich ausser einigen kleinen Spezialisierungen, sprunghaft weiterzuentwickeln.... Wir brauchen eine Umgebung in Bewegung.Eine Umgebung die es solchen Tieren wie den Veloziraptoren oder dem Deidonychos aufzwingt, einen Teil der Intelligenz zur weiterentwicklung des Verhaltens zu nutzen. Erst wenn Lebewesen sich nicht nur auf ihre Körperfunktionen beschränken,sondern anfangen sowohl ihr verhalten anzupassen als auch die Nutzung von Hilfsmitteln  in Erwägung ziehen, kommt es zu einem Evolutionären Sprung."

" Und dann drehen sich die Raptoren am Lagerfeuer eine Zigarre aus Sumpfgras und handeln mit einer Währung aus seltenen Muschelschalen???..... Luke! Geh aus der Sonne"

Aber man sieht trotz des bei den beiden üblichen Ätzenden Spottes ,wenn einer eine gewagte These aufstellt,das der Professor sehr wohl verstanden hat, worauf Luke hinaus will.

Nach einer weile sagt er:" Es muss kälter sein als hier,die Beute muss Klettern können.....mir fallen auf anhieb noch ein paar Bedingungen ein.........Luke lass das Lager abbrechen,wir müssen nach Süden. Wir brauchen kalte Tropen und Mangrovensümpfe im Wechsel mit steilen Gebirgen und reissenden Flüssen. Etwas wo jeder Hektar Jagdrevier etwas anderes erfordert.Und deutlich reduzierte Population der Beutetiere."

Nach wenigen Stunden erinnert nur eine plattgewalzte Fläche in der Landschaft in Form eines Kreises,das hier ein Aussenteam des Irdischen Forschungsraumschiffes HEISENBERG gelagert hat.

Fortsetzung folgt:D 





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Atlan
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Mo 15 Jul 2013 - 9:24

Sie spielen ein Rollenspiel, mein Prinz. Und ich habe meines bereits verloren!“ Dieser Satz von Oberst Cunningham geht Atlan nicht aus dem Kopf. Dabei merkt er nicht, dass er den Oberst anstarrt, dieser seinen Blick aber missversteht, einen Schritt zurücktritt und verlegen antwortet:

„Verzeihung, Prinz Atlan. Ich hoffe nicht, dass ich Ihnen zu nahe getreten bin.“

Atlan schreckt aus seinen Gedanken auf: „Nein, durchaus nicht. Der Fehler lag bei mir. - Aber sagen Sie, Oberst: Wenn Sie das Spiel, also Ihr ureigenes Rollenspiel, verloren haben, … wie zum Teufel sind Sie da wieder herausgekommen??? - Äh, entschuldigen Sie bitte den irdischen Fluch … man nimmt doch mehr von anderen an, als man glaubt ...“ Leicht verlegen schmunzelt Atlan Oberst Cunningham zu.

Aber der Oberst hat längst verstanden. „Durch die Atlanter. Die wussten, wo wir sind und haben uns gerettet.“

„Deshalb war euer Schiff leer!“

Der Oberst nickt.

Atlan wendet sich an Poseidon: „Und woher wusstet ihr das?“

Poseidon räuspert sich: „Wir ... äh ... haben gewisse Techniken, um ... äh ... den gesamten Raum um uns herum zu durchleuchten. Und wenn ...“

„Dann wisst ihr auch, wo sich unsere Schiffe befinden?“ unterbricht Panga ihn und Atlan wundert sich, dass sein Bruder wahrscheinlich denselben Gedankengang hat.

Poseidon nickt leicht verlegen. „Ich nehme an, dass ihr brennend daran interessiert seid, wie es dort im Moment ...“

„WAS DENN SONST??!“ donnert Atlan ihm wütend entgegen. „Wir hätten dann ja schon längst mit ihnen Kontakt aufnehmen können! Wo sind sie jetzt und was machen sie?!“

Ares sieht man an, dass er verärgert ist. „Kommt mit, hier entlang. - Aber eines muss ich euch noch sagen: Wir schätzen die Gastfreundschaft sehr. Aber wenn ihr noch einmal so mit dem König von Atlantis umspringt, lasse ich euch ...“

„... in Ketten legen, wolltest Du sagen?“, unterbricht Panga den Vizekönig. „Bedenke aber bitte, dass es jetzt schon das dritte Mal ist, wo ihr uns hintergeht. Von meinen Gefühlen und Sinnen ganz zu schweigen.“

Mittlerweile hatten sie den Saal verlassen, den Gang betreten und stehen jetzt im Eingang eines Raumes, dessen Wände mit Monitore dicht an dicht bepflastert sind. Ares führt sie zu einem Platz, wo der davor sitzende Mann aufspringt und salutiert, als er die königliche Schar erblickt.

„Deine Gefühle und Sinne hast Du in diesem Moment zurückerhalten“, meint Ares locker in Panga's Richtung. Und zum Offizier gewandt: „Wo befinden sich die ORION und die HEISENBERG?“

Der scheint vollends im Bilde zu sein, worauf Ares sich schon wieder einen Minuspunkt bei Panga einhandelt, und zeigt mit dem Finger auf einen Punkt auf einem der Planeten: „McLane scheint zu wissen, dass er in einem Rollenspiel die Hauptrolle spielt. Er hat auch vorsorglich die ORION in der Umlaufbahn gelassen und ist mit der Fähre gelandet. Im Moment durchleben sie ein Wildwest-Abenteuer.“

„Und die SAGITTARIUS und die HEISENBERG?“, will Atlan wissen.

„Die SAGITTARIUS steht unbeweglich im Raum. Warum dort nichts geschieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Die HEISENBERG allerdings ist komplett runter zum Planeten. Was sie dort sollen, weiß ich noch nicht. Ich habe auch nicht die geringste Ahnung. Und ob der Oberst weiß, dass er ein Rollenspiel spielt ...“ - Der Offizier zuckt unschlüssig mit der Schulter - „Ich tippe eher auf Negativ.“

„Er weiß es also nicht!“ vermutet Panga.

Der Offizier nickt: „So sehe ich das auch. - Aber es ist definitiv der Planet Erde in einer sehr frühen Epoche.“

Plötzlich fällt Atlan etwas auf: „Wie früh?!“

Der Offizier seufzt: „Ich kann es noch nicht in Jahren sagen, aber es könnten schon Lebewesen vorhanden sein. Echsen vielleicht, das hatten wir nämlich schon mal auf der ...“

„... Wega!“ bestätigt Atlan erstaunt. Dann zeigt er auf ein sehr kleines Objekt, welches sich dem Planeten schnell nähert: „Was ist das da?!!!“

Der Offizier springt auf, eilt zu einem anderen Monitor und tippt mit fliegenden Fingern mehrere Daten ein. Dann schnellen seine Hände mit den Worten „Bei allen Göttern. Das ist zu früh!!!“ in seine Haare und raufen sich dort fest.

Atlan springt auf ihn zu und schüttelt ihn. „Was ist zu früh?! Mann, so reden Sie doch. Was ist da los?!“

Der Offizier setzt sich zitternd. „Da rast ein Komet auf den Planeten zu und wird ihn treffen!“

Es ist urplötzlich still im Raum, so still, dass eine fallende Stecknadel das Geräusch eines Peitschenknalls verursachen würde. Bis schließlich Panga die Stille durchbricht: „Was passiert dann?“

Der Offizier schaut ihn traurig an: „Es wird alles vernichtet. Nicht nur die Erde, sondern auch alle, die nach diesem Moment in der Vergangenheit gelebt haben. - Bedenkt bitte, ihr Prinzen von Arret: Es ist ein Rollenspiel, wo alles, was auf dem Rollenspielplaneten passiert, reale Auswirkungen auf die Original-Erde, ihre Geschichte und ihre Beziehungen und Verpflichtungen hat.“

Atlan schluckt: „Das bedeutet, dass auch wir dann aufhören zu existieren.“ Dann fasst er sich wieder: „Sie sagten, dass dieser Komet zu früh kommt?“

„Ja. Er ist zu früh und auch zu groß. Eine kleinere Ausführung wird als Asteroid die Erde später treffen und damit die Dinosaurier vernichten. Aber dieser Komet war nie da und ist so groß, dass die Erde vollständig zerstört werden wird.“

Atlan denkt nach und schaut dabei Oberst Cunningham an. „Es ist ein virtuelles Spiel mit realen Auswirkungen, nicht wahr?“ - Als der Oberst nickt, fährt Atlan fort: „Gibt es eine Möglichkeit, die Katastrophe zu verhindern?“ - Bevor der Oberst antworten kann, gibt sich Atlan die Antwort schon selber: „Ja. Indem der Komet entweder zerstört oder abgelenkt wird. - Neue Frage: Wie erhält Oberst Krikorow die Eingebung, dass es ein echtes Rollenspiel ist, ohne dass wir uns direkt einmischen?“

„Von mir!“ antwortet Panga.

Alle Augen wandern ruckartig zu Panga und Ares stellt die Frage, die allen auf der Zunge liegt: „DU?? - Wie willst Du das denn machen?“

„Du selber hast vorhin gesagt, dass ich meine Gefühle und Sinne wieder zurück erhalten habe. Und ja, es stimmt – ich konnte wieder in eure Gedanken schauen.“

„Aber Panga“, unterbricht Atlan seinen Bruder zweifelnd. „Die Entfernung ist zu groß. Wie willst du die überbrücken?!“

Panga schaut ihn an: „Gib mir den schnellsten Jäger der ATLANTICA. Mit ihm fliege ich mit Höchstlast zu dem Schmetterling, den Oberst Krikorow gelegt hat. In dessen Mitte befindet sich das atonidische Handteleskop. Über ihn setze ich mich mit der HEISENBERG gedanklich in Verbindung und erkläre ihm … ja, was denn?“

Der atlantische Offizier mischt sich wieder ein: „Wenn Ihr Geist stark genug ist, erklären Sie ihm das, was ich soeben errechnet habe. Er muss zuerst aber erfahren, dass es ein wirkliches Rollenspiel ist, was abläuft, und dass alle seine Handlungen direkte und sofortige Auswirkungen auf die Realität haben. Den Kometen muss er so beschießen, dass er nicht nur von dem Planeten abgelenkt wird, sondern in zwei Teile zerbricht. Da ist Fingerspitzengefühl angesagt, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf. Denn einer dieser Teile, der größere, wird später wiederkommen und die Erde treffen, womit die Geschichte dann korrigiert wird und die Erde ironischerweise gerettet ist. Was allerdings weiter im Rollenspiel passiert, weiß ich nicht. - Können Sie sich übrigens dann auch richtig mit ihm unterhalten, wenn Sie sich in seine Gedanken eingeschaltet haben?“

Panga schüttelt den Kopf: „Nein, das Gehirn der Erdenmenschen ist noch nicht darauf ausgelegt. Er wird nur den Gedanken erhalten und noch nicht mal wissen, dass es von mir kommt. Er wird denken, es seien die Ergebnisse seiner eigenen Überlegungen.“

Der Offizier schmunzelt leicht. „Dann können wir nur hoffen, dass er die richtigen Schlüsse zieht.“

Panga nickt und wendet sich an Atlan. „Einverstanden, großer Bruder?“

Atlan umarmt ihn lächelnd: „Viel Glück, kleiner Bruder.“




Fünf Minuten später ist Panga unterwegs zu seinem Rendezvous mit dem Schmetterling – und dem Versuch, die HEISENBERG telepathisch zu erreichen...
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Fr 19 Jul 2013 - 4:20

Während das Aussenteam den Standort verlagert, kehren der Oberst und der Professor zur Heisenberg zurück.
Im angenehm halbdunklen Casino sitzen beide über ihren Tellern.
" Sag mal Luke......Ich wollte es vorhin nicht ansprechen um niemanden zu verunsichern.......
von was für einem Spiel sprichst Du eigentlich?"

Der Oberst legt seine Essstäbchen auf den Tellerrand und schaut den Professor an.

" Wenn Ich ein gläubiger Mensch wäre, Ich würde es für eine plötzliche Eingebung halten. Der Gedanke kam mir schon ein paar Stunden zuvor.....frag mich nicht aber ich glaube es einfach."

" Das wird auch wenig mit Telenose zu tun haben..." grinst der Professor.
" Wie meinst Du das? Die grossen unbekannten verarschen uns wieder??"
" Nein Ich glaube Du hast recht......die meinen das Bitterernst.Aber das was Du gehabt hast war keine Eingebung.............es war eine Sendung!" Mit noch breiterem Grinsen lässt der Professor demOberst Zeit nachzudenken.
" Telepathie??"
" Heiss!"
"Die Regeln der Fremden?"
" Kälter"
"Die Atlanter?"
"Eiskalt!"
Nun grinst auch der Oberst plötzlich....
" Prinz Panga....nur er ist stark genug um eine unterbewusste Telepathische Nachricht zu senden..........dazu muss er sich in nicht unerhebliche Gefahr begeben haben.....umuns mitzuteilen das wir ein Spiel spielen.Mit der Geschichte der Erde. Alles, was wir hier verändern, wirkt sich auf die tatsächliche Erde ausund wir befinden uns derzeit im...."

"Trias" beendet der Professor den Satz.
" Bevor die Riesenechsen ausstarben und mit ihnen ein grossteil der Vegetation und der Tierarten, weill ein Asteroid die Erde traf und eine Ökologische Katastrophe auslöste mit weitreichenenden langanhaltenden Klimatischen Veränderungen. Aber wenn Ich mir einige der bereits in den Katalog aufgenommenen Tierarten dieses Planeten anschaue, haben wir noch ein paar hundertausend Jahre wenn nicht Millonen Jahre Zeit."
" Demzufolge ist deine Suche nach Intelligenten Sauriern eine feine Idee aber ein Sprichwörtlicher Holzweg.Obwohl......."

Fast gleichzeitig springen die beiden auf und eilen auf die Brücke.
" Wie weit ist unsere Energie??"
" 80% bis auf den Antrieb läuft alles wieder."
"Sofortiger Tiefraumscan des gesamten Sonnensystems von hier aus und Ich will 10 Drohnen im Weltraum haben, die Wahlweise gesteuert oder Ferngesteuert werden mit der Aufgabe nach Asteroiden, Kometen oder sonstigen Ereignissen zu suchen..........Petra, Du als Astronomin übernimmst die Systematische Untersuchung aller Himmelskörper ohne eine Planetoid feste Umlaufbahn um diese Sonne. Die Ergebnisse bitte so schnell wie möglich.
Armierungsoffizier!! Wie sieht es mit unserer Gefechtsbereitschaft aus??"
" Nun Oberst,abgesehen davon, das der Vogel noch nicht wieder fliegt.....Strahlprojektoren, Lichtwerfer , Overkill und Flugkörperwerfer sind Einsatzbereit."
" OK..........Krikorow an Aussenteam.macht alleine weiter aber lasst euch nicht fressen.Ich möchte die Intelligenzentwicklung der Sauropoden bei dieser Gelegenheit trotzdem Untersuchen so lange wir hier sind.Eine solche Möglichkeit auf einer Prähistorischen Erde zu Forschen dürfen wir uns auch dann nicht entgehen lassen, wenn wir in einer Gefährlichen Situation stecken."

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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Sa 20 Jul 2013 - 2:10

Verwundert reiben sich Cliff McLane, Johnny van Hallen, Lai Mant Chu, Alfons Müller, Dr. Illya Woloshyn, Franka Doorn und Soncháki Mbasa die Augen. Sie sind umgeben vom dichten Grün bewaldeter Berge, weitflächigen Tälern und engen wilden Schluchten. Der Weg, auf dem sie stehen, führt schnurgerade und sanft ansteigend zu einem bewaldeten Plateau, macht vorher aber noch eine Biegung, nur um weiter hinten und etwas höher, kurz vor dem Plateau, erneut aufzutauchen.

„Ich tippe auf China“, meint Alfons, der soeben noch Billy the Kid gewesen war.

Franka schüttelt den Kopf: „Ne, China nicht. Und Afrika auch nicht, obwohl ich gerade dachte, einige Ausläufer der Drachenberge gesehen zu haben.“

„Wo stehen Pyramiden?“ will Chu wissen.

„In Ägypten“, weiß Alfons.

„Und in Meso- und Südamerika. Ansonsten sind sie auf der ganzen Welt verteilt, einschließlich des Planeten Aton – von denen hat die Menschheit nämlich die Pyramidenform geerbt. Außerdem hält in unserem eigenen Universum ein Schiff für uns Wache: die SPHINX. Schon vergessen?“, erinnert Cliff und zeigt dann mit dem linken Zeigefinger auf den Berg vor ihnen: „Schaut mal da, auf dem Plateau, diesem abgeflachten Berg dort. Das sieht so aus, als ob die Spitze eines Teleskop-Gebäude des 19. bis 20. Jahrhunderts über den Bäumen aufragt.“

„Du Cliff, das habe ich schon mal gesehen“, meint Johnny aufgeregt. Er weiß nicht mehr, dass er als Bank-Kassierer im Wilden Westen kurz vorher fast erschossen worden wäre. „Auf einen von deinen Videochips.“

„Du meinst Mexiko?“

„Genau. Wenn unsere Gastgeber alles richtig plaziert haben, müsste das das Observatorium von Monte Albán sein. Einer Hauptstadt, ein Zentrum, des Zapotekenreiches, vielleicht in einer Zeit, als für die Christen ihr Heiland geboren wurde. Und dann befinden wir uns auch knapp 2000 Meter über Null.“ - Als ihn alle anderen Expeditionsmitglieder staunend anschauen, dreht er sich um sich selbst. - „Ja was denn? Darf man seine überragenden Geschichtskenntnisse nicht mal mehr zum Besten geben?“

Die anderen prusten laut los, aber als Johnny sich trotzig in Bewegung setzt, um den Weg weiter zu besteigen, klopfen ihm alle freundschaftlich auf die Schulter.

Weit kommen Sie aber nicht, denn plötzlich treten ihnen bewaffnete Männer in bunter Kleidung mit Federschmuck entgegen und richten ihre Speere auf sie. Zwei der Männer kommen näher und fangen an, die ORION-Crew nach versteckten Waffen zu durchsuchen, wobei sie die Frauen auf dieselbe Art abtasten wie die Männer. Die dann mit dem Speer folgenden Andeutungen einer der Männer, wahrscheinlich der Anführer der Wache, ist eindeutig und sie folgen ihnen den Weg hinauf bis ans Tor, wo sie anderen bewaffneten Männern übergeben werden. Die gleiche wortlose Durchsuchungsprozedur wie vorhin. Als sie endlich fertig sind, tritt ein kleinerer Mann auf sie zu, der bisher in einer dunklen Ecke gestanden hatte. An der langen Schwanzfeder des Quetzals erkennen sie, dass es sich um einen Priester, wenn auch wegen nur einer Feder mit niedrigem Rang, handeln muss. Eine scharfe, aber nicht laute Stimme durchschneidet zischend den Raum:

„Wo wart ihr so lange? Warum kommt ihr so spät???“

 

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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Fr 26 Jul 2013 - 10:11

Im Orbiter geht es hektisch zu. Eichmann und Pesch versuchen schnellstmöglich die Geschwindigkeit der kleine Raumkapsel zu senken und Rodney schaut auf die Monitore und auf die Steuerung die immer noch verrückt spielt.

Doch wie von Geistesblitz getroffen, springt er von seinem Platz auf.

„Sind wir denn unterbelichtet?!“

„Haben sie eine Idee, Sir?“ ruft ihm Tarik Pesch zu.

„Die Steuerung des Orbiters spielt nicht verrückt! Sie führt genau die Bewegungen aus, die ich machen müsste um sie zu diesem Planeten zu steuern.“

„Sie haben tatsächlich Recht und ich arbeite daran, dass wir sie wieder zurück bekommen, damit wir den Orbiter verlangsamen können“, reagiert Ulrich Eichmann.

„Und wenn das nicht funktioniert, suche ich derweil einen anderen Weg – wie eigentlich schon die ganze Zeit über“, wirft Pesch ein.

„Genau das ist es, Herr Eichmann. Sie versuchen die ganze Zeit die Steuerung zurück zu bekommen. Aber wenn die, wer auch immer das ist, nur das Steuerpult bedienen, dann verwenden die bestimmt auch kein Traktorstrahl. Also warum unterbrechen wir nicht einfach den Stromkreis? Kein Strom, kein aktives Steuerpult!“, erklärt Rodney ihnen.

„Stimmt“, entgegnet Eichmann, „ aber wir werden dennoch nicht merkbar langsamer. Wir werden zwar nicht mehr angetrieben, aber großartig hilft uns das auch nicht weiter.“

„Sie denken nicht weit genug, Herr Eichmann. Hier im All hilft uns das wirklich nicht, aber sobald wir in die Atmosphäre dieses Planeten eindringen wird uns der Luftwiederstand bremsen. Der Antrieb wird uns dann nicht mehr beschleunigt auf den Boden aufprallen lassen“, erwidert ihm Rodney.

„Dennoch würden wir sehr hart aufschlagen!“ wirft Pesch erneut ein.

„Ja, aber unser Plan war es auch, dass wir nicht mit voller Wucht aufschlagen. Der Rest ist reines Glück, das wir brauchen“, antwortet er ihm und macht dabei kein glückliches Gesicht. Rodney und die Techniker scheinen nun an dem Punkt angelangt zu sein, bei dem ihnen bewusst wird, dass sie nur noch wenig Zeit zu Leben haben könnten. Rodney hat ja eh nichts mehr zu verlieren, aber vor allem den Technikern fällt der Gedanke schwer. Dennoch besteht ein Chance auf überleben, weshalb sie sofort die Verbindungen des Stromkreislaufes trennen.




~ ~ ~ ~ ۞ ~ ~ ~ ~


Eine Weile später: Der Orbiter tritt in die Atmosphäre des Planeten ein und stürzt hinab Richtung Boden.


Zuletzt von Sir Chester am So 28 Jul 2013 - 7:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 4. Abschnitt, Abenteuer und Entdeckungen   Sa 27 Jul 2013 - 4:05

Atlan läuft unruhig auf der Brücke auf und ab. Seit er seinen Bruder im Hangar der ATLANTICA verabschiedet hat, sind 5 Stunden vergangen, und immer noch ist Panga nicht zurück. Oberst Thorens runzelt ebenfalls die Stirn:

„Das kann einfach nicht sein. Er müsste längst zurück sein. Major Rubeta, checken Sie noch mal mit der Tiefenortung den Raum. Beziehen Sie auch den Schmetterling und die TAU-12 mit ein.“

Aber alles nutzt nichts: Im Raum um sie herum ist kein Prinz Panga zu entdecken. Auch eine Anfrage an den Planeten Atlantis, in dessen Umlaufbahn sie parken, ergibt nichts Neues. Die einzigen Lebewesen sind nur auf dem Planeten, der ATLANTICA, dem Suchgeschwader und, in einigen Lichtjahren Entfernung, den Spieleplaneten der Anderen zu orten.

Plötzlich meldet sich Oberstmajor Amaro von seinen Navigationspulten: „Ich habe hier ein eigenartiges Signal auf den Instrumenten. Es pulsiert ziemlich stark und kommt schnell näher.“

„Auf den Schirm!“, befiehlt Oberst Thorens.

Kurz darauf sieht man einen energetisch-pulsierenden Lichtpunkt, der, aus der Richtung der drei Planeten der Anderen kommend, immer größer erscheint, wobei die Form des weißen ausgehenden Lichts flackert wie bei einer unruhig brennenden Kerze. Die Instrumente fangen an, verrückt zu spielen.

„Was ist das???“ will Atlan wissen.

Oberst Cunningham, der auf dem Planeten Atlantis mit der ATLANTICA in Verbindung steht, meldet sich: „Das sind sie.“

„Wer: sie?!“

„Die Anderen. Wahrscheinlich sind sie sauer.“

Noch bevor Atlan eine Gegenfrage stellen kann, ist überall um sie herum eine gewaltige befehlsgewohnte Stimme zu hören:

EINDRINGLINGE. IHR HABT UNSERE REGELN UND VEREINBARUNGEN GEBROCHEN!!!

Oberst Thorens bleibt gelassen: „Welche Regeln?! Welche Vereinbarungen?! Mir ist nicht bekannt, dass wir uns vorher schon mal begegnet sind.“

SCHWEIG – DU WURM!!! - EINER VON EUCH, DER SICH PRINZ PANGA NENNT, HAT DAS SPIEL GESTÖRT. DAFÜR MÜSST IHR BÜßEN

Oberst Thorens lässt sich nicht beirren, obwohl ihn alle mit ihren Blicken warnen: „WIR haben keine Regel gebrochen und haben auch mit Dir keine Vereinbarung, gleich welcher Art, getroffen, der Dich berechtigt, uns in feindlicher Absicht gegenüber zu treten. Wer bist Du, dass Du es wagst, uns zu drohen?!“

ICH HATTE GESAGT: SCHWEIG!!!

Ein rötlicher Blitz fegt über die Kommandobrücke, trifft Oberst Thorens und lässt ihn lautlos zu Boden sinken. Atlan eilt sofort zu ihm, fühlt seinen Puls und schaut hoch zum Wandschirm, wo das weiße Energiebündel heftiger flackert als vorher:

„Was hast Du mit ihm gemacht. Wir sind in friedlicher Absicht gekommen und in dieses Universum ohne unser Wollen gedrängt worden. Zeige Dich endlich, damit wir uns Auge in Auge gegenüber stehen können!“

MUTIGE WORTE, PRINZ ATLAN. ABER DU SIEHST MICH DOCH: ICH BIN DAS, WAS DU AUSSERHALB DEINES SCHIFFES ALS WEISSE ENERGIE SIEHST.

Atlan erschrickt und steht mit wackligen Beinen auf, als Major Rubeta ihm die Daten der fremden Lebensform zeigt, die jenseits allen Messbaren liegen. Trotzdem klingen seine Worte klar und deutlich: „Warum hast Du ihn getötet?!!“

ER IST NICHT TOT. ER IST NUR AUS DER ZEIT GENOMMEN UND SCHLÄFT IN EINER ANDEREN DIMENSION. ICH ABER FRAGE DICH: WARUM IST DAS RAUMSCHIFF, DAS GERADE EINE MEINER MISSIONEN FLIEGT, MIT INFORMATIONEN VERSORGT WORDEN? - WARUM HABT IHR EUCH EINGEMISCHT IN DINGE, DIE EUCH NICHTS ANGEHEN UND VON DENEN IHR NICHTS VERSTEHT???

„Wir haben uns nirgends eingemischt. Ich sagte ja bereits: Wir sind unfreiwillig hier und ...“

DU LÜGST!!!“ donnert die Stimme. „UND DESHALB WIRD DEIN BRUDER IN GEWAHRSAM BLEIBEN, DAMIT ER NICHT NOCH MEHR SCHADEN ANRICHTEN KANN. ER WIRD ERST DANN WIEDER FREIGEGEBEN, WENN EURE FREUNDE DIE AUFGABE BESTANDEN HABEN!!! - DANN HÖRST DU WIEDER VON MIR. UND ERST DANN ENTSCHEIDE ICH, WAS ICH MIT DIR MACHE!

Das Licht hört auf zu flackern und entfernt sich schnell.

Hochprofessor Dong hatte während der ganzen Zeit still an seinem Terminal gesessen, die Szene beobachtet, Daten gesammelt und miteinander verglichen und ist gerade im Begriff, die Brücke zu verlassen, als er sieht, dass Atlan ihn flehend anschaut.

„War das Gott, Professor?“

Dong schüttelt den Kopf. „Nein - aber das ist nur meine persönliche Meinung. Sicher ist, dass es eine Form von reinster und intelligenter Energie war, die eine Art Lebensform darstellt. Vielleicht, und auch das ist eine These, wäre das die höchste Form aller geistigen Zustände, die anzustreben ist. Ein Aggregatzustand, der nicht mehr auf Materie in Form eines Körpers angewiesen ist.“

Atlan seufzt. „Was mache ich nun, Professor. Ohne meinen Bruder und Oberst Thorens.“

Der Professor lächelt knapp: „Abwarten, mein Junge. Abwarten.“


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