Raumpatrouille - Am Rande der Unendlichkeit

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 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse

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Temari
Chromageborene, Wissenschaftlerin und Kommandantin der SAGITTARIUS
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BeitragThema: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 27 Jul 2012 - 5:35

Temari ist bekanntlich weder eine Medizinerin noch eine
Biologin. Dennoch steht sie dem wissenschaftlichen Team der HEISENBERG zur
Seite, als dieses fieberhaft an der Herstellung des dringend benötigten
Medikamentes für die sporenverseuchten Expeditionsmitglieder arbeitet. Die Zeit
arbeitet leider gegen sie. Auch wenn es den Betroffenen dank Temaris
Erste-Hilfe-Trank besser geht, ist dies keine Dauerlösung. Sie rechnet damit,
dass schon in wenigen Stunden die Wirkung nachlässt und Krikorow und seine
Kameraden von heftigen Hustenanfällen geplagt werden. Am Ende dieses
Krankheitsverlaufes wird sich bei allen Lungenversagen einstellen und der
Erstickungstod eintreten.



„Kommander“, es ist Kira, die Laborantin der SAGITTARIUS,
„meinst Du, wir sollten den Löwenzahnanteil erhöhen? Das Extrakt, das uns vom
Fettauge geschickt wurde, ist zwar von guter Qualität, aber die Pflanzen an
sich beinhalten weniger von dem benötigten Wirkstoff. Hätten wir Pflanzen von
Chroma...“



„Haben wir aber nicht“, unterbricht sie Temari und wirft
einen Blick in das Mikroskop. Naturheilkunde ist auf Chroma ein wesentlicher
Bestandteil der angewandten Medizin. Die Böden des Planeten sind besonders
nährstoffreich, weshalb die Vegetation sehr üppig ist und die Pflanzen besonders gute Qualität zur Herstellung von
Medikamenten haben. Man pflegt uraltes Wissen, das auf der Erde längst in
Vergessenheit geraten ist.



„Ja, wir werden den Löwenzahnanteil erhöhen.“ Temari
bespricht sich kurz mit Sabine, die die Information an ihr Laborteam weitergibt.



So vergehen Stunden mit Experimenten auf der Suche nach der
richtigen Zusammensetzung. Es bleibt keine Zeit, das Medikament auf seine
Wirksamkeit und Verträglichkeit zu testen, es muss im ersten Anlauf gelingen.



Endlich hält Sabine eine Phiole mit einer gelb-grünlichen
Flüssigkeit in der Hand.



„Wir beginnen mit 5 Tropfen alle halbe Stunde, reduzieren
dann auf 5 Tropfen stündlich, dann anderthalbstündlich. Und hoffen wir, dass es
unter den Patienten keine Allergiker gibt!“



„Gut“, Temari lässt sich auf einen Hocker fallen. „Ich bin
dafür, dass vorsorglich alle Expeditionsmitglieder das Medikament bekommen.
Entsprechenden Funkspruch an Lukenko Krikorow.“



Temaris ASG piepst, ein eingehender Funkspruch.


„Bordwache SAGITTARIUS an Kommandant: Wir haben einen
Funkspruch von der ORION 18 erhalten. Ich stelle durch.“



Temari lauscht den Anweisungen von General McLane und
runzelt die Stirn.



„Sieht nach einem Ausflug zum Adlernebel aus“, murmelt sie. „Kira,
mach die Lancet startklar.“



Die junge Frau nickt bestätigend und verlässt das Labor.


„Temari an SAGITTARIUS: Funkspruch der ORION bestätigen, wir
machen uns sofort auf den Weg. Wir werden hier ohnehin nicht mehr gebraucht.
Den Rest schafft Sabine und ihr Team auch alleine.“


Zuletzt von Admin am Fr 27 Jul 2012 - 6:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Titel geändert, damit es chronologisch bleibt)
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Wirich
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   So 29 Jul 2012 - 6:29

Commander Wirich hat zusammen mit seinem Astrogator, Leutnant-Commander Noting und seiner Leitenden Wissenschaftlerin, Leutnant Rodelind an Bord ihrer LANCET IV mit dieser inzwischen abgehoben und den Rückflug zu ihrem Schnellen Raumkreuzer LACERTA angetreten. Gerade haben sie einen Abstand zu dem Kleinplaneten F-035 erreicht, der es ihnen ermöglicht, aus den übergroßen Bullaugen der Lancet heraus die Kugel mit einem Blick ihrer eigenen Augen zur Gänze zu erfassen.
In diesem Moment trifft der Funkspruch von Oberst Krikorow von dem Forschungsraumschiff HEISENBERG ein. Gemeinsam lauschen die 3 Astronauten den Worten ihres hochrangigen Raumfahrerkameraden:

"HEISENBERG an AT-035. Oberst Krikorow hier. Commander Wirich, Ich würde gerne die angekündigte Rückkehr der ATLANTICA abwarten. Diese Sonde sollte von einem oder mehreren EXO-Technik Experten untersucht werden. Wir haben zwei an Bord und mit ihnen bzw. ihren Spezialisten sind es wenigstens schon 3. Ich würde gerne die Expertise der ATLANTICA abwarten und dann gegebenenfalls eine Gemeinschaftsaktion durchführen wollen. Die Frogs sind verteufelt Trickreich. Auch wenn Ich persönlich glaube, das sie in diesem speziellen Fall genauso Opfer sein könnten wie wir und diese Sonde lediglich eine Reaktion auf etwas vergangenes darstellt...........wir wissen es nicht genau und wenn wir einfach an dem Ding rumfummeln sind bestenfalls Daten und verwertbare Ergebnisse futsch. Schlimmer wäre es, wenn uns der Apparat um die Ohren fliegt.Ein Aufzeichnungstransponder in der nähe der Sonde wäre allerdings schön. Dann können wir mitschneiden was das Ding anstellt wenn sie wieder gestartet sind.Es kann nicht mehr lange dauern, bis die ATLANTICA eintrifft.......dann wird es sicher sowohl neue Erkenntnisse als auch eine Besprechung geben.Guten Flug, Krikorow Ende."

Eine kurze Besprechung zwischen Wirich und Rodelind folgt. Dann betätigt der Commander die Funkanlage der Lancet:

„HEISENBERG, hier AT-035, Commander Wirich. Konnte Sie gut aufnehmen. Teile Ihre Einschätzung. Gemeinsame Untersuchung auch mit den Spezialisten der ATLANTICA erscheint mir sinnvoll. Vor allem auch, weil die Sonde durchaus auch eine Reaktion der Frogs auf uns noch völlig Unbekanntes sein kann, das wissen wir ja noch nicht.
Leutnant Rodelind hatte in weiser Voraussicht einen Aufzeichnungstransponder in der Lancet mitgenommen. Wir landen noch mal, platzieren das Gerät bei der Sonde, stellen es auf automatische Übertragung und starten dann erneut zur LACERTA. Gute Besserung und viel Erfolg, Ende."
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Lukenko Krikorow
Hochrangiger Wissenschaftler des Science Center und Kommandant der HEISENBERG
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 31 Jul 2012 - 10:38


Oberst Krikorow hört den Funkspruch von Commander Wirich.Er hebt sich schwer aus seinem Sessel. Dunkle Fetzen ziehen vor seinem Gesichtsfeld vorbei. Mit rasselndem Atem und sich ständig an den Pulten der Brücke abstützend wankt der Mann zum Pult des Bordbuches.
"Krankenstation an Brücke ! Leutnant Silvano Ferucci ist soeben seiner Erkrankung erlegen. Luke......Ich konnte nichts mehr machen......" alle auf der Brücke hören das aufschluchzen des Doktors,
" Er ist mir unter den Händen weggestorben , Ich konnte nichts tun ......es tut mir Leid "
" Danke Doktor........Ich fürchte, er wird nicht der letzte sein. Bitte schicken sie ihre Pfleger........Ich kann nicht mehr!!

Krikorow drückt mit schweissnassem Gesicht die Aufzeichnungstaste des Bordbuches .

"Oberst Krikorow , Kommandant des Forschungsraumschiffes HEISENBERG . Nach vorheriger Absprache mit General McLane befördere Ich Leutnant Petra Monning , Diensttuender erster Offizier des Schiffes zum Commander bis zur Bestätigung durch TRAV/ORB . Ich trete aus Gesundheitlichen Gründen von meinem Kommando zurück. In diesem Zustand bin Ich nicht länger in der Lage das Kommando zu führen. Commander Monning!! Ich weiss nicht, ob Ich je auf meine Position zurückkehren kann. Ich hoffe es. Mit sofortiger Wirkung sind sie laut Raumdienstordnung 631a44 Kommandant dieses Schiffes . Behandeln sie die Leute............gut............Ich hätte ihnen ihre Beförderung gerne unter glücklicheren Umständen Mitgeteilt.....Aber was immer der Dienst verlangt, ist Pflicht"

Dann bricht der Oberst Bewusstlos zusammen.

Mit Tränennassem Gesicht ruft Commander Monning die Aussenstation 1.

" HEISENBERG , Commander Monning........verdammt beeilt euch mit dem Zeug. Ferucci ist Tod und der Oberst Bewusstlos ..........Sabine .........er ist dein Freund . Tu etwas ........BITTE!"

Dann strafft sich die kleine Offizierin.

"Bestattungszeremonie für Leutnant Ferucci vorbereiten. Ich möchte das es vor dem Eintreffen der ATLANTICA erledigt ist ........Meldung an alle Schiffe des Verbandes über die Entwicklungen hier an Bord........helft mir Leute, Bitte!"






_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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Atlan
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 31 Jul 2012 - 12:11

" HEISENBERG , Commander Monning........verdammt beeilt euch mit dem Zeug. Ferucci ist Tod und der Oberst Bewusstlos ..........Sabine .........er ist dein Freund . Tu etwas ........BITTE! --- Bestattungszeremonie für Leutnant Ferucci vorbereiten. Ich möchte das es vor dem Eintreffen der ATLANTICA erledigt ist ........Meldung an alle Schiffe des Verbandes über die Entwicklungen hier an Bord........helft mir Leute, Bitte!"

„Wieso können wir auch den Funkspruch hören?“ Mediaoffizier Major Rubeta ist verblüfft.

„Die haben vergessen, die Anlage abzuschalten“, erklärt Atlan. „Viel wichtiger ist aber, was da los ist. Professor Dong sofort auf die Brücke!“

Die Forschungs-Truppe hatte mittlerweile den Planeten Wega-Alpha verlassen, auf der ATLANTICA wieder Quartier bezogen und war jetzt im Anflug durch den Hyperraum auf das System Fomalhaut, um die anderen Schiffe der kleinen Flotte zu treffen. - Und in genau diesem Moment betritt Professor Dong nach dem dringenden Aufruf die Brücke.

„Professor, hören Sie sich das an. Da scheint es sehr ernste Probleme auf der HEISENBERG zu geben!“

Als Dong sich den Funkspruch angehört hat, ergehen blitzschnell Befehle von ihm: „Sofortige Lichtspruchverbindung mit der HEISENBERG!“

„Verbindung steht, Professor.“

„Hallo HEISENBERG. Hier Professor Dong von der ATLANTICA. Bringen Sie Oberst Krikorow sofort!!! in die Kälteschlafkammer. Minus 25 Grad bei Zeit Minus 15. Sofort - Schnell!!! - Dann warten Sie, bis wir da sind. Dieses ist ein Befehl der ATLANTICA!!!“

Dann wendet er sich an Atlan: „Verzeihung, mein Prinz. Das war eine Kompetenzüberschreitung von mir. Aber es eilt, wenn es schon so weit fortgeschritten ist.“

Atlan versteht: „Alles klar, Professor. - Kommandant an Maschine: HS-35!“

„Aber Prinz Atlan, das ist die Höchstlast!!!“

„Egal. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Es geht hier um den besten Wissenschaftler, den wir zurzeit haben. - HS-35 habe ich gesagt. - Verstanden?“

„Ja, mein Prinz.“



Knapp drei Stunden später taucht die ATLANTICA neben der HEISENBERG aus dem Hyperraum auf und Professor Dong fährt mit weiteren Medizinern und einem wirksamen Quickmedikament in einem extra zu diesem Zweck an Bord befindlichen Lancet zur HEISENBERG.

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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 3 Aug 2012 - 9:36

In diesem Posting, übernehme Ich nach Absprache mit Marcel sein Besatzungsmitglied Professor Dong,zeitweilig.


Commander Monning hört den Lichtspruch der ATLANTICA und bestätigt ihn.

„HEISENBERG, Commander Monning an ATLANTICA , Professor Dong. Ich habe ihren Funkspruch empfangen und wir führen die Anweisung durch. Sie haben bei eintreffen sofortige Landefreigabe in Lancetschacht 2. Die Frequenzen für den Leitstrahl übermitteln wir bei ihrer Meldung , HEISENBERG Ende.“

Der Oberst wird in eine der Kälteschlafkammern gebracht und eingefroren.

Inzwischen ist Professor Klingenberg mit Kira und Professor Bienlein an Bord der HEISENBERG gekommen.

( Of Topic: Ich gehe davon aus, das KIRA noch nicht wieder auf der SAGITTARIUS ist, sondern nur Temari. Ansonsten ändere Ich das ab.)

Die drei Wissenschaftler und auch der Schiffsarzt sind von der Massnahme, den Oberst einzufrieren, nicht begeistert.
Aber Commander Monning bleibt hart.
„ Ich habe die Verantwortung für Schiff und Besatzung und es ist in diesem speziellen Fall nicht einmal ansatzweise klar, das die Erhöhung der Dosis hilft. Professor Dong sprach von einem speziellen Mittel. Sowie er an Bord ist werden sie alle ihre Massnahmen Koordinieren. Bisher hat das Chromanische Mittel den Prozess nur kurzfristig aufgehalten. Es ist zu keiner wirklichen Besserung der Symptome gekommen. Nur zu einer Verlangsamung des Prozesses. Dafür bin Ich ihnen persönlich und auch im Namen des Oberst Dankbar.Ich bin sicher das auch Professor Dong das so sehen wird. „


Während der Wartezeit auf das Arretische Flaggschiff wird Leutnant Ferucci mit allen Militärischen Ehren in einer leeren Sondenkapsel bestattet und auf die Reise in die Sonne Fomalhaut geschickt.

Dann, viel eher als erwartet, Materialisiert das gewaltige Raumschiff neben der HEISENBERG. Augenblicklich fliegen die Funksprüche hin und her und kurz darazf senkt sich die Arretische Lancet in den Landeschacht.

Commander Monning und der Doktor empfangen den Professor und sein Team, der alles Protokoll verwerfend, zur Eile drängt.

„Ich werde dem Oberst ein Antimycozyticum Injizieren, welches durch Zufall bei Militärischen Forschungen Entdeckt wurde. Es hat eine Nanoverbundsruktur und wirkt direkt auf die Partien des Gehirnes, welche das Immunsystem steuern. Es ist ein Mutatives Genmedikament welches die Eindringlinge erkennt, da sie nicht die selbe DNA haben wie die Zellen des Oberst. Das Medikament erzeugt seinerseits eine Zellstruktur, welche die Angreifer Neutralisiert und das zerstörte Gewebe anregt sich zu Regenerieren. Die Bestandteile des Medikamentes werden auf dem Weg des normalen Stoffwechsels ausgeschieden sowie sie ihre Aufgabe erfüllt haben.
Und , Kira...........ihr Medikament von Chroma sollte in der erhöhten Darreichungsform nach Beendigung des Sauarbeit durch MY44A wenigsten drei bis vier Monate verabreicht werden um die Schleimhäute des Lungengewebes zu beruhigen. Es ist ein sehr gutes Therapeutisches Mittel. „

Dann wird der Professor sehr ernst.

„ Ich muss sie, Doktor und sie Commander darauf Aufmerksam machen.MY44A ist als Psychoktiva entwickelt worden. Ich habe es persönlich verändert aber die Temporären Nebenwirkungen sind …....furchtbar.Der Oberst wird das Mittel in sediertem Zustand bekommen aber ausser ihnen beiden darf niemand, nicht einmal Ich, im Behandlungszimmer sein. Ich verfolge die Behandlung an medizinischen Monitoren. Aber was der Oberst ihnen während seiner fast 12 Stündigen Fieberwahnquälerei erzählt.Das sollte nur ihnen zugänglich sein. Ich vertraue ihrem Medizinischen Eid der Erde Doktor und ihrer Verpflichtung als Kommandierende Offizierin Commander.Es ist eben im Grunde ein Verhörserum geblieben.“

„Lohnt das Risiko?“
„ Keine Sorge Doktor......der Oberst wird nach der Fieberphase sehr schnell wieder zu vollem Bewusstsein kommen und mit kräftiger Nahrung steht er morgen wieder auf der Brücke.“

„Dann los Professor“ streckt sich Commander Monning.

Nach zwölf Stunden kommen Petra und der Doktor mit tiefen Ringen unter den Augen aus dem Behandlungszimmer.

„ Ein Wort des gehörten dringt an mein Ohr und......Commander oder nicht, Ich versohle Dir den Hintern Petra.“

„ Und Ich verspreche meinerseits.......ein Wort an mein Ohr........und Du wirst nie wieder auch nur eine Stubenfliege Behandeln.“

Ernst reichen sich die beiden die Hände.

„ Professor Dong.......das Fieber ist gefallen und der Oberst ist bei Bewusstsein. Er verlangt etwas zu Essen. „

„Geben sie ihm reichhaltig und der erhöhte Stoffwechsel sorgt für schnellen Abtransport des Mittels. In einem Stoffwechselzyklus wird die Flashbackgefahr gebannt sein und er ist wieder der alte. Und Kira....und Sabine , Professor Bienlein. Ich sage es noch einmal. Ohne ihren Einsatz wäre es auch für meine Behandlung zu spät gewesen. Ich kann ihnen, auch im Namen von Prinz Atlan nicht genügend danken. Commander, Ich wünsche einen Kanal zur ATLANTICA und danach verordne Ich ihnen beiden Petra und Doktor, einen ausgedehnten Schlaf......sie sehen furchtbar aus. Ich selbst würde die Gastfreundschaft der HEISENBERG bis morgen gerne in Anspruch nehmen, selbst ein wenig schlafen und erst danach auf die ATLANTICA zurückkehren.

„Kanal steht, Professor. „

„ Professor Dong an Bord des Terranischen Forschungsraumschiffes HEISENBERG.
Mein Prinz, Ich habe den Oberst erfolgreich behandelt. Mit der Chromanischen Nachbehandlung ist er bald wieder der alte. Ich bleibe bis zum Ende des Ausscheidungsprozesses an Bord des Schiffes und kehre danach zurück.Professor Dong auf HEISENBERG, Ende.“

Commander Monning ordnet das verlassen der Aussenbasen an und befiehlt für das Schiff eine Ruhephase.






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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 7 Aug 2012 - 3:03

Erleichtert lehnt sich Hochprofessor Miester zurück, als er die Nachricht der HEISENBERG hört, die ihm von Major Rubeta weiter geleitet wurde. Gleichzeitig macht sich aber wieder der alte Konkurrenzgedanke in ihm breit, den er zu verdrängen geglaubt hatte und für ihn eine immerwährende Existenzangst bedeutet. Wenn Professor Dong mit dieser erneuten Leistung an Bord zurückkehrt, dann wird es über kurz oder lang einen Wechsel in der Wissenschaftsführung geben: Er, Hochprofessor Miester, wird wieder zurück zum Professor degradiert, und Professor Dong nimmt wieder seinen alten Posten und Titel als Hochprofessor ein.

Soweit darf es nicht kommen. Dong darf ihm nicht wieder seinen Platz in der Gesellschaft wegnehmen. Professor Miester steht grimmig auf und sinnt hin und her. Und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ein sehr böser Plan langsam Gestalt annimmt, zu dem es ohne seine Eifersucht und der Gier nach Macht und Ruhm nie gekommen wäre.



Sein Gesicht hat sich verhärtet, als er durch die Gänge schleicht. Sein Ziel ist der untere Hangar, wo in Kürze die Lancet, von der HEISENBERG kommend, einfliegen wird. Schon von weitem sieht er, dass die Schleuse weit geöffnet ist. Also steht die Ankunft von Dong unmittelbar bevor. Aber er eilt nicht weiter zur Schleuse, sondern schleicht sich, den Kameras geschickt ausweichend, zu einem Schaltraum, in dem sich eine besondere Vorrichtung befindet. Denn jedes Schiff Arrets hat eine Notvorrichtung, um feindlichen Jägern das Eindringen bei geöffneter Schleuse unmöglich zu machen: das Energieschott. Eine unsichtbare und nicht zu ortende Tür aus purer weißer Energie, wogegen feindliche Schiffe beim Eindringen unweigerlich prallen, würden sie es versuchen.

Mit seinem Spezialschlüssel, den er als Hochprofessor inne hat, öffnet er die Tür zum Schaltraum, entsichert die Schaltung und aktiviert das Energieschott. Dann verlässt er ebenso schnell und unsichtbar, wie er gekommen ist, den Ort seiner Schandtat.



Kurze Zeit später betritt der wachhabende Offizier den Hangar, um die Lancet mit Professor Dong an Bord in Empfang zu nehmen, ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, dass ihn der Zusammenprall der Lancet mit dem Energiefeld für immer taub machen wird.


Die Lancet schwebt wie üblich mit hoher Geschwindigkeit heran, um erst im Hangar selber zu bremsen. Der Pilot sieht nicht die Energiebarriere, keine Anzeige zeigt ein Hindernis an …


Der Aufprall ist so gewaltig, dass die Absorber hoch aufheulen und dann ihren Geist aufgeben, was zur Folge hat, dass die Lancet wie ein Pingpong-Ball zurück schnellt und wie ein Geschoss ins All hinausfliegt, bevor sie jenseits von Fomalhaut’s Staubgürtel ins Trudeln gerät und sich immer weiter entfernt. - Der Hydro- und Oxygentank zeigen jeweils nur noch 10% …


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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 7 Aug 2012 - 7:40

Ungeduldig geht Temari im Kommandostand der SAGITTARIUS auf und ab. In den letzten Stunden hatte sie wieder und wieder die von der ORION 18 übermittelten Aufzeichnungen studiert. Die TAU 12 war bei Koordinaten ZX900-7-25G offensichtlich in eine Notlage geraten und Cliff plante eine Rettungsmission.

Weitere Meldungen treffen ein. Es gibt einen Todesfall. Temari übermittelt ihre Beileidsbekundung. Dann vergehen lange Stunden, in denen sie auf Kira wartet. Eigentlich hatte sie mit der Biologin gemeinsam zur SAGITTARIUS zurückkehren wollen. Doch diese wollte sicherstellen, dass das nach Chroma-Methoden hergestellte Medikament korrekt verabreicht wird, und so hatte Temari sich zunächst allein an Bord der Lancet begeben, und diese sodann mit Autopilot zurückgeschickt.

Die Wartezeit hat Temari genutzt, die bevorstehende Mission zu planen und alle vorliegenden Informationen zu studieren.

Endlich spricht die Ortung an. Paul Cushing meldet: "Lancet 1 im Landeanflug, Kommander."

"In Ordnung, bring sie rein und dann nichts wie los, McLane erwartet uns!"
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 10 Aug 2012 - 8:13

„Ooops! Was war das?!“ Lai Mant Chu hatte mit ihren Sensoren etwas bemerkt, konnte es aber nicht so schnell deuten. „Das flutschte ja so schnell an uns vorbei, dass die Instrumente nur ne Bewegung registrierten. Hast Du was erfasst?“

Die Frage war an Alfons Müller gerichtet, der heftig nickt: „Das war die Lancet der ATLANTICA. Wo saust die denn hin?!“

„Moment, haben wir gleich. - Oh!“

„Was heißt hier: Oh?!“

„Die ist mit einer Fluchtgeschwindigkeit von Mach 53 auf dem Weg ins Zentrum der Galaxis!“

„Mach keinen Blödsinn. Was will sie denn da?!!!“

„Warte-warte, sie durchfliegt jetzt den Staubgürtel. - Mann, schon durch. - Aber jetzt kommt sie ins Trudeln. - Alfons, die ist… Cliff, komm schnell her. Ich glaub, da hat eine Lancet Mist gebaut!“

Cliff McLane sieht die Daten: „Auf den Hauptschirm!“ Ein Blick und er hat die Lage erfasst: „Jäger 1 und 2 raus und abfangen!“



Es dauert nur knapp 30 Sekunden, dann sieht man auf dem Hauptschirm schon zwei der weißen doppelrümpfigen Kampfjäger dem verunglückten Lancet nachfliegen.

„Hier Jäger ORION α, Commander Mbasa. ORION, wir werden die Lancet mit Magnetstrahlen stoppen und mit einem Kaskaden-Magnetkissen stabilisieren. Irgendwelche Einwände?“

„Nein ORION α, keine Einwände. Viel Erfolg.“ McLane beobachtet die Aktion am Hauptmonitor. „Automatikzoom auf die Jäger. Wer war da eigentlich an Bord der Lancet?“

Johnny van Hallen schaut auf seinem kleinen Kontrollmonitor. „Hier steht, dass die Lancet mit Professor Dong und einigen Medizinern der ATLANTICA besetzt war, die den Notfall Oberst Krikorow erfolgreich behandelt haben.“

„ORION, wir sind jetzt dran. Beginnen mit dem Manöver.“

Kurzes Warten…

„ORION, die Lancet ist gestoppt. Stabilisierungsphase beginnt.“

Wieder warten …

„ORION, die Lancet ist stabilisiert und hat äußerlich außer einer großen Delle an der Seite keinen Schaden. Ich sehe fünf Personen, zusammengesunken. Wahrscheinlich bewusstlos, da Lebenszeichen messbar sind. Sollen wir umsteigen oder sie zurückbringen?“

McLane schaut Johnny und die anderen an und seufzt leicht: „Wie stehen die Chancen auf Rettung und wie lange dauert das Zurückbringen?“

„Wenn ihr sie lebendig haben wollt, müssen wir umsteigen. Zurückbringen bedeutet Schieben oder Ziehen mit einem Traktorstrahl. Und das dauert lange.“

„Also steigen Sie um!“

„Okay, Commander.“

Auf Johnny’s Monitor sieht man jetzt, wie sich von beiden Jägern jeweils ein Punkt entfernt und auf die Lancet zuschwebt. Dann sind die Punkte, die Piloten oder Copiloten, mit der Lancet verschmolzen, um kurz darauf mit größerer Geschwindigkeit wieder zu den Jägern zu schweben. Sie machen sich an den Außentanks zu schaffen und transportieren anschließend zwei Behälter zur Lancet zurück. - McLane weiß, dass er jetzt nicht durch Fragen stören darf, aber …

„Verdammt, Sonja. Was ist da los!“

„Der Sauerstofftank war nur noch auf 2%. Wir sind in letzter Sekunde gekommen, Cliff.“

„Wie immer", murmelt McLane. Dann laut: "Und was ist mit den Insassen?“

„Alle gesund. Wir bringen sie zurück zur ATLANTICA. Dort müssen sie sofort auf die Krankenstation. Verständigt ihr die ATLANTICA?“

„Geht klar. - Ich möchte nur wissen, wer dafür verantwortlich war!“



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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle (Albert Einstein)
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Lukenko Krikorow
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Sa 11 Aug 2012 - 8:00


Oberst Krikorow hat es sich trotz der Tatsache, das er noch etwas wackelig auf den Beinen ist nicht nehmen lassen, Professor Dong und sein Team zur Lancet zu begleiten und sie zu verabschieden.
Kurz darauf betritt er zum ersten Mal seid seinem Zusammenbruch die Brücke und wird Zeuge der Havarie der Lancet.
"Mein Gott, wie ist das denn passiert? Da hat der Pilot wohl vergessen das Schutzfeld zu deaktivieren, welches nur kurz zum Eintauchen in den Schacht nach öffnen des Hangars abgeschaltet wird" bemerkt Michiko entsetzt.

" Blödsinn.....die Lancetbesatzung hat in der Endphase des Anfluges keinen Einfluss auf das Feld. Das ist bei allen Schiffen, auch unserem so. Nicht einmal die Brückencrew kann das beeinflussen. Der Vorgang ist vollautomatisch und eine Fehlfunktion........nun, die Arretischen Techniker sind die besten in dem uns bekannten Universum.Ausserdem müssten mehrere Automatiken gleichzeitig versagt haben. Einschliesslich der Brückenkontrolleinrichtung. Da hat einer dran gedreht.Aber das werden die mit Sicherheit selbst herausfinden" bemerkt Leutnant Ben Mariff, der Bordingenieur der HEISENBERG.

" Das meine Ich auch Jesiah. Prinz Atlan wird den Vorfall sicher bereits untersuchen lassen. Ein Glück das die ORION 18 so schnell reagiert hat. Mit der HEISENBERG hätten wir die Lancet niemals einfangen können ohne Strukturelle Hüllenbrüche und auch die ATLANTICA stand für eine Rettung nicht zur Disposition. Aber warten wir ab, was aus der Rettung wird. Die haben die Besatzung der Lancet ja bereits abgeborgen. Wenn das Wrack geborgen ist wird sich herausstellen ob ein Annäherungstransmitter versagt hat, das Feld auf der ATLANTICA nicht deaktiviert wurde oder kurz vor dem Aufprall wieder aktiviert wurde.Keine Funksprüche also. Die werden genug zu tun haben......auf beiden Schiffen. " Oberst Krikorow nimmt im Kommandantensessel Platz, den ihm Commander Monning nach dem Betreten der Brücke lächelnd geräumt hat.

" Alle Aussenteams sind vom Planeten zurück Oberst. Wir sind gerade dabei das Grossgerät abzubergen und im grossen Hangar zu desinfizieren. Gebäude und Roboter kommen mit den letzten Flügen zurück. " meldet ihm Commander Monning.
" Gut, Ich glaube das wir hier demnächst abfliegen werden. Rechne aber mit einer vorherigen Besprechung. "

"Sie wollen dem General nicht........." Petra wird rot und verstummt.
" Was möchte Ich den General nicht? Petra!"
" Ach, nichts Oberst" stammelt sie .

Krikorow geht auf den Vorfall nicht weiter ein. Längst hat man ihn davon in Kenntnis gesetzt, das sie und der Doktor wohl einiges von ihm zu hören bekommen haben. Und er kann sich gerade genau denken, woran sich Petra erinnert hat und wieso ihre Frage beinahe herausgerutscht wäre. Er selbst ist unruhig und ungeduldig, dem General und auch Temari und Atlan seine Ergebnisse im Zusammenhang F034/F035 mitzuteilen.

" Das, worauf sie gerade zu sprechen kommen wollten, hat noch Zeit Commander. Ich unterbreite es den Verantwortlichen Leitern lieber in einem persönlichen Gespräch, als über den Äther." lächelt Lukenko.

" Ansonsten.......sie haben während meiner Abwesenheit das Schiff sehr gut geführt......und sie alle hier haben auch unter dem Kommando meiner Stellvertreterin gut zusammengearbeitet. So wie Ich es von ihnen erwarte. Danke sehr."

In den folgenden Stunden ist die Besatzung der HEISENBERG intensiv damit beschäftigt, die beiden Aussencamps restlos abzubauen, bzw. den Abbau zu überwachen.



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Atlan
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Sa 11 Aug 2012 - 20:06

Während man anderenorts vermutet hätte, nach solch einem Vorfall, wo hochrangige Mitglieder des Führungspersonals des Prinzenschiffes der arretischen Föderation fast zu Tode gekommen wären, wäre Verwirrung und Hektik an Bord ausgelöst worden, der irrt sich. An Bord der ATLANTICA geht alles seinen gewohnten Gang. Die Spurensicherung hat ihre Ergebnisse dem Prinzen vorgelegt und wartet auf Bestätigung.

Apropos Spurensicherung: Es gab mal eine Zeit, da waren die kleinen Rillen der Fingerkuppen und auch die Iris der Augen ein untrüglicher Beweis für die Identität einer Person bzw. grundsätzlich eines Lebewesens. Auch eine Speichelprobe war für die Ermittler vergangener Zeiten durchaus hilfreich. - Aber heute sind sie nur Kinkerlitzchen, denn ein Handschuh hätte früher einen Beweis sofort vernichtet, weil dieser keine Fingerabdrücke hinterließ. Heute ist das System soweit eingerichtet, dass - und das vordergründig bei Mitgliedern der Flotte, der Hochfinanz, der Wirtschaft und der Regierung - die erfasste Atemluft, die Füllmenge an atembarer Luft, die Transpiration der eindringenden Lebewesen, die Verdrängung, und auch die DNA der an allen erdenklichen Körperregionen austretenden kaum messbaren Körperflüssigkeiten schon dazu ausreichen, eine lebende Person und deren momentanen Aufenthaltsort genaustens zu identifizieren.

Das war es, was Prof. Miester trotz seines akademischen und in der gesamten Flotte akzeptierten Titels des Hochprofessors nicht bedachte. Soeben hat Prinz Atlan das Wort:


„… und so entscheide ich Kraft meines Amtes und auch mit Zustimmung der Akademie der Wissenschaften des Planeten Arret, dass Sie, Yukos Miester, nicht nur Ihres Amtes enthoben sind, sondern auch mit sofortiger Wirkung alle Titel verlieren, die Sie jemals errungen haben.“

„Alle Titel? Für immer?“, jammert Miester. „Aber ich wollte …“

„SIE HABEN einen Mordanschlag aus niederen Gründen auf ein führendes Mitglied unserer Gesellschaft und noch vier weiteren Personen verübt!“, donnert Atlan Yukos Miester entgegen. „Und dann meinen Sie, noch Ansprüche stellen zu können???“

„Nein mein Prinz. Aber …“. Er seufzt schwer. Es hat keinen Sinn mehr, etwas zu verteidigen. Seine Wut, seine Eifersucht, sein Ehrgeiz, sein Hass, hatten ihm selber den Garaus gemacht. Jetzt sitzt er tief in der Tinte. Und wer weiß, wer ihn da je wieder rausholen könnte.

Atlan schaut ihn an. Er selber ist jetzt ebenfalls in einer gewissen Not, denn es ist schon der zweite Vorfall an Bord seit der Zeit, wo er sich mit der ATLANTICA dem Flottenverband des General McLane angeschlossen hat. Schon vor geraumer Zeit hatte Admiral Ghiri Thot, sein Mentor, väterlicher Freund und Kommandant des atonidischen Pyramidenraumers SPHINX, ihn darauf hingewiesen, dass Zucht und Ordnung das beste Mittel wären, um jegliche Unruhen entgegen zu wirken und schon im Keim zu ersticken. Er ist da anderer Ansicht und sieht immer noch die Freundschaft und das Vertrauen in einer demokratischen und freien Umgebung als das A und O der Beziehungen an, gleich welcher Größe. Das hatte auch Anhor, der Rebell und Aufständler, der gegen jede Art von Herrschaft, ganz besonders der Erde ist, begriffen und ist ihm seither tief verbunden.

„Ich korrigiere: Bis auf unbestimmte Zeit. Gehen Sie jetzt, Yukos Miester. Und seien Sie froh: Denn früher setzte man Verbrecher auf einen unbewohnten Planeten aus, wo sie dann noch das unverschämte Glück hatten, einen verborgenen Schatz zu entdecken, den sie dann nicht bergen konnten. Ich mache es anders und schließe Sie in eine Arrestzelle ein. - Abführen!“

Atlan steht auf und drückt gleichzeitig seine Sprechtaste für die ORION: „General McLane, hier Prinz Atlan von Arret. Cliff, Du kannst mit der SAGITTARIUS zusammen abfahren. Wir halten hier die Stellung und warten auf die Ergebnisse unserer eigenen Untersuchungen im System Wega-Alpha und auf die der HEISENBERG und der LACERTA. Wir werden nachkommen, sobald die Sache und die Lage geklärt ist. Ich bitte außerdem darum, dass Oberst Krikorow in der Zwischenzeit die Leitung der Restflotte als Dein Stellvertreter einnimmt, da ich in vielen Dingen befangen bin. - ATLANTICA Ende.“

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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   So 12 Aug 2012 - 14:22

Commander Wirich läßt es sich nicht nehmen, die letzten Überprüfungen selbst durchzuführen. Dann ist es endlich soweit. Gespannt verfolgt die gesamte Mannschaft der LACERTA, wie ihr Commander sich räuspert und dann den Schalter der Funkanlage an seinem Kontrollpult betätigt: „FLOTTENVERBAND, hier LACERTA. Wir sind wieder da! Könnt ihr uns hören? Ich wiederhole: Wir sind wieder da! Könnt ihr uns hören?"

* * *

Eine viel zu lange Zeit davor.
Bei routinemäßigen Fristenheftwartungsarbeiten kommt es zu einem plötzlichen Stromausfall in einem Generatormodul. Durch die aktuelle Triebwerkskonfiguration in Verbindung mit den bordinternen Umrüstungs- und Modernisierungsarbeiten sowie einem bisher unerkannt gewesenen Softwarefehler eines der zahlreichen miteinander vernetzten Bordsysteme kommt es innerhalb von Sekundenbruchteilen zu einem schiffsweiten Totalausfall aller elektrisch betriebenen Bordsysteme: rien ne va plus, nichts geht mehr.
Zu allem Überfluß springen auch die Notstromaggregate nicht mehr an, im Schiff herrscht fast völlige Dunkelheit. Mit Ausnahme des schwachen Sternenlichts, welches an den Außenräumen - und auch nur da - durch die Spezialglasfenster in das Schiffsinnere dringt. Die Lebenserhaltungssysteme sind ebenso ausgefallen wie die Funkanlage. Damit ist es der LACERTA unmöglich, den Flottenverband von ihrer mißlichen Lage zu unterrichten, denn kein Schiff ist auf Signalscheinwerferreichweite an der LACERTA dran.

Die miteinander verbundenen und sich kumulativ auswirkenden Fehlerquellen sind der Besatzung anfangs unbekannt. Die schnell fallende Innentemperatur erzwingt in kurzer Zeit ein unbequemes und erschwertes Arbeiten in den Raumanzügen. Viel zu lange bleibt die Küche kalt. Es kommen im Laufe der Zeit hygienische Probleme erschwerend dazu.

Es ist der auffallenden Besonnenheit und ruhigen Überlegtheit bei gleichzeitig zügigem und aktivem sowie konstruktivem Arbeiten der gesamten Mannschaft zu verdanken, daß letztlich die Probleme gelöst werden und die LACERTA wieder betriebsbereit gemeldet werden kann. Seinen Anteil am Erhalt der Moral und Einsatzbereitschaft der Mannschaft hat unbestritten ihr Kommandeur, der genauso überrascht, genauso in fast völliger Dunkelheit, genauso frierend und genauso den erschwerten Bedingungen ausgesetzt ist und innerhalb kürzester Zeit sowohl Lösungsansätze zu finden als auch rationale und rationelle erfolgversprechende Abläufe in Gang zu setzen und in Gang zu halten hat, indem er seine Mannschaft zusammenzuhalten und die verschiedenen Besatzungsmitglieder mit ihren Schwächen und Stärken zu koordinieren und einzusetzen hat. Dabei hat er auch ganz besonders auf das Zusammenwirken der einerseits weltraum- und krisenerprobten Luitwiner mit dem bisher nur wenig weltraum- und noch weniger krisenerfahrenen Neuzugang zu achten. Nichtsdestotrotz ist das Meistern dieser Krise ein unbestreitbares Verdienst der gesamten Mannschaft.

Als die Stromversorgung wiederhergestellt ist und die Maschinen wieder anlaufen, wird bald klar, daß bei dem Zusammenbruch so einige Dateien „zerschossen" worden sind: viele Anzeigen stimmen einfach nicht, immer noch ist kein Funkkontakt mit der Außenwelt möglich, die Astrogation hat Strom, aber keine Bilder usw.
Es wird noch eine ganz geraume Zeit dauern, um auch noch diese Probleme zu beheben. Um die Anzeigen mit der Realität in Deckung zu bringen, sind auch schon Ideen vorhanden.

Aber am vordringlichsten erscheint es dem Commander, zuerst die Kommunikation mit dem Flottenverband wiederherzustellen.
Einerseits, um die Kameradinnen und Kameraden auf den anderen Schiffen von der mißlichen Lage der LACERTA zu unterrichten.
Andererseits, um selbst auf den aktuellsten Stand gebracht zu werden. Was ist mit den Erkrankten auf der HEISENBERG, ist die Krankheit schon besiegt oder hat sie im Gegenteil vielleicht sogar schon weitergehende Opfer gefordert, hat das Überwachungsmodul auf dem Planeten irgendwelche Daten gesendet und falls ja, welche, ist die ATLANTICA mit all ihren riesigen Möglichkeiten inzwischen eingetroffen, ist die Versorgung durch die „FETTAUGE" weiterhin gesichert, wo stehen inzwischen die SAGITTARIUS und die ORION 18, war die ORION 18 inzwischen erfolgreich, hat sie etwas entdeckt und falls ja, was und was konnte sie ausrichten und, und, und, ...?

Schließlich ist es soweit: die Stellvertreterin des Commanders, Leutnant-Commander Wunna, meldet nach Absprache mit dem LI, Leutnant-Commander Otwin, die Funkanlage „nach unserem Ermessen" wieder einsatzbereit. Und so verfolgt dann die ganze Besatzung gespannt, wie es jetzt weitergeht.

* * *

Commander Wirich läßt es sich nicht nehmen, die letzten Überprüfungen selbst durchzuführen. Dann ist es endlich soweit. Gespannt verfolgt die gesamte Mannschaft der LACERTA, wie ihr Commander sich räuspert und dann den Schalter der Funkanlage an seinem Kontrollpult betätigt: „FLOTTENVERBAND, hier LACERTA. Wir sind wieder da! Könnt ihr uns hören? Ich wiederhole: Wir sind wieder da! Könnt ihr uns hören?"
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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Mo 13 Aug 2012 - 8:44

Johnny van Hallen hatte gerade eben mit Fähnrich Panga zusammen noch mal die Signale verfolgt und auch die eigenen Ergebnisse mit den Daten von der ATLANTICA verglichen, als der Lichtspruch von der ATLANTICA kommt. Der General ist nicht auf der Brücke, also nimmt er diese Meldung an, die ihm Alfons Müller übermittelt:

Zitat :
„… Ich bitte außerdem darum, dass Oberst Krikorow in der Zwischenzeit die Leitung der Restflotte als Dein Stellvertreter einnimmt, da ich in vielen Dingen befangen bin…“

Sofort antwortet er: „Habe die Nachricht erhalten, Atlan. Aber das kann ich nicht alleine entscheiden. Warte kurz, ich werde Cliff fragen…“

Als McLane diese Frage und Bitte gehört hat, schaltet er sich von seinem Büro aus direkt in den Lichtspruchverkehr ein: „Atlan, eigentlich kannst Du es selber entscheiden. Aber ich nehme an, wegen der Generalvollmacht für ihn bist Du Dir unsicher. Nun, ich glaube, er hat in der Zwischenzeit nicht nur sein Können und seine Kompetenz unter Beweis gestellt, sondern auch seine Loyalität allen Schiffen der Flotte gegenüber. Seine Krankheit wurde vom Team Temari und von Professor Dong geheilt und steht deshalb für diese Angelegenheit nicht mehr zur Disposition. Also sehe ich durchaus keinen Grund, warum man ihm nicht ein solches Kommando der Flottenführung übergeben sollte. Es ist ja nicht von Dauer, wird aber seinen Erfahrungsschatz anreichern, auf den wir später mal zugreifen können.“

„Ja danke Atlan. Ich werde es ihm selber mitteilen. Natürlich hoffe ich auch, dass Admiral Thot bald eintreffen wird. … Wie? … Ja, sobald Temari fertig ist, starten wir. Mir brennt es schon unter den Fingernägeln … Ja, du kennst mich ja …Wie geht es übrigens den fünf Havarierten? … Na, das freut mich … Gut, Atlan. Bis später dann. - McLane Ende.“

„Wichtiger Lichtspruch an die Schiffe HEISENBERG, LACERTA, FA-2790 und ATLANTICA: Die ORION 18 wird zusammen mit der SAGITTARIUS die Flotte verlassen, um einen Hilferuf eines befreundeten Schiffes und seines Kommandanten zu folgen. Das Schiff befindet sich nahe des uns von ORB und GSD befohlenen Einsatzortes. Während unserer Abwesenheit übertrage ich das Flottenkommando mit allen Konsequenzen an Oberst Lukenko Krikorow, der damit, abseits von weiteren Kommandogruppen, nur sich und seinem Gewissen verantwortlich ist. Demnächst wird die SPHINX unter Admiral Thot eintreffen und die Flotte unterstützen. Auch er hat sich der von mir eingesetzten Flottenkommandantur unterzuordnen. Übrigens LACERTA: Es ist schön, Commander Wirich, dass Sie sich wieder gemeldet haben. - General Cliff Allister McLane, Ende.“

„Lichtspruch an die SAGITTARIUS, Majoroberst Temari. Seid ihr bereit zum Abflug?“



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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Mo 13 Aug 2012 - 8:54

"Raumüberwachung an Kommandant: Wir nähern uns Koordinaten der ORION!"
"Danke Paul. Miri, Geschwindigkeit zurücknehmen, in Parallelflug überegehen!"

Wieder meldet sich Paul: "Eingehender Lichtspruch, es ist der General!"

"Ich höre." Dann tönt Cliffs Stimme durch die Kommandokanzel:

"Temari, seid Ihr bereit zum Abflug?"

Die Halb-Chromanerin lächelt und schaltet den Sichtschirm ein. Das Gesicht von Clif erscheint und Temaris Lächeln wird breiter.

"Wir sind bereit, Chef! Tut mir Leid, dass es etwas länger gedauert hat. Ich dachte schon, die havarierte Lancet reißt Euch mit! Wir haben Euer Bergungsmannöver mitverfolgt. Das war knapp! Cliff, ich habe alle Daten im Zentralgehirn, die SAGITTARIUS und ihre Besatzung stehen für die Mission TAU bereit! Wie ist Dein Plan?"
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Mo 13 Aug 2012 - 9:16

McLane wird ruckartig aus dem befreienden, streckenden und zufriedenen Indensesselzurücklehnen gerissen, als sich Majoroberst Temari ziemlich schnell meldet: „Temari Mädchen. Schön Dich persönlich zu sehen. Ja, wenn Du bereit bist, starten wir. Ich weiß nicht, was uns dort erwartet. Aber lassen wir die TAU nicht länger warten!“



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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Mo 13 Aug 2012 - 22:30

Temaris Lächeln wird zu einem Grinsen. „Hoffentlich haben
wir Dich nicht bei etwas Wichtigem gestört.“


Dann wird sie ernst.

"Wir sollten uns beeilen. Ich habe den Kurs, den Du durchgegeben hast, bereits programmiert. Lassen wir die TAU und ihre Besatzung also nicht länger warten."


Zuletzt von Temari am Fr 17 Aug 2012 - 2:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Mi 15 Aug 2012 - 1:33

OFF TOPIC: In diesem Posting bereite Ich mal unverbindlich den Fund des Raumschiffes mit Sir Chester in der Stasekammer vor. Obwohl Ich es tatsächlich als grosse Herausforderung ansehe, diesen Technischen und Kulturellen Schock auszuspielen, den der Arme Mann da erleiden wird. Daher nur die Vorbereitung in der Hoffnung das sich noch Mitspieler zu den Umsetzungsmöglichkeiten im entsprechenden Thread zu Wort melden.


Oberst Krikorow nimmt es gelassen hin das er soeben von General McLane in dessen und Temaris Abwesenheit das Kommando über den im System Fomalhaut bleibenden Verband bekommen hat.
Er bestätigt das und wendet sich der LACERTA zu, die einige Zeit wegen Technischer Probleme ausgefallen war.


" HEISENBERG an LACERTA, Commander Wirich. Schön das der Kreuzer wieder zur Verfügung steht, Commander Wirich . Wenn das Schiff vollständig einsatzbereit ist,würde Ich von ihnen gerne einige Umkreisungen des Planeten F035 verlangen. Sie haben ein Sonargerät an Bord. Einige der bei Koordinaten ........ ( Blabla ) liegenden tiefen Spalten enthalten geschmolzenes Wasser. Ich wüsste gerne, wie lange der Schmelzprozess schon im gang ist und wie tief das freie Wasser inzwischen ist. Es steht zu vermuten, das der Schmelzvorgang in einigen der Spalten nicht unbedingt auf die Erwärmung des Planeten durch die Bahnveränderung zurückzuführen ist,sondern das mit der Lageveränderung ebenfalls in Bewegung geratene Schwerefeld des Planeten den Flüssigen Kern in Bewegung gebracht hat. Das ist der Grund, weshalb wir vorsorglich die in Tiefebenen gelegenen Camps geräumt haben. Ihre Messergebnisse in Kombination mit den unseren kann Aufschluss darüber geben, wie hoch wir eventuelle neue Camps anlegen müssen um nicht in eine Gefahrenzone zu kommen,gleichzeitig aber dicht genug am geschehen sein können...HEISENBERG Ende."

"HEISENBERG an ATLANTICA. Ist es Sinnvoll und in ihrem Interesse Prinz Atlan, wenn wir uns zum Austausch über unsere bisherigen Funde und Erkenntnisse zu einer Konferenz treffen? Da wir derzeit aus Sicherheitsgründen unsere Aussencamps aufgelöst haben bis uns von der LACERTA Messergebnisse über den zu erwartenden Anstieg des Wassers auf F035 vorliegen, sind unsere Wissenschafter auch gerade alle wieder an Bord. Die Mutationsfähigkeiten der Sporen sind erstaunlich und sollten näher untersucht werden. Es würde mich Interessieren, zu welchen Erkenntnissen die Wissenschaftler der ATLANTICA inzwischen gekommen sind.Im überigen, meine besten Grüsse an Professor Dong und sein Team und vielen Dank für die Hervorragende Arbeit, die zu meiner Genesung geführt hat. HEISENBERG ENDE."






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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Do 16 Aug 2012 - 10:57

" HEISENBERG an LACERTA, Commander Wirich. Schön das der Kreuzer wieder zur Verfügung steht, Commander Wirich . Wenn das Schiff vollständig einsatzbereit ist,würde Ich von ihnen gerne einige Umkreisungen des Planeten F035 verlangen. Sie haben ein Sonargerät an Bord. Einige der bei Koordinaten ........ ( Blabla ) liegenden tiefen Spalten enthalten geschmolzenes Wasser. Ich wüsste gerne, wie lange der Schmelzprozess schon im gang ist und wie tief das freie Wasser inzwischen ist. Es steht zu vermuten, das der Schmelzvorgang in einigen der Spalten nicht unbedingt auf die Erwärmung des Planeten durch die Bahnveränderung zurückzuführen ist,sondern das mit der Lageveränderung ebenfalls in Bewegung geratene Schwerefeld des Planeten den Flüssigen Kern in Bewegung gebracht hat. Das ist der Grund, weshalb wir vorsorglich die in Tiefebenen gelegenen Camps geräumt haben. Ihre Messergebnisse in Kombination mit den unseren kann Aufschluss darüber geben, wie hoch wir eventuelle neue Camps anlegen müssen um nicht in eine Gefahrenzone zu kommen,gleichzeitig aber dicht genug am geschehen sein können...HEISENBERG Ende."



Commander Wirich läßt es sich nicht nehmen, selbst die Funkanlage zu bedienen: „HEISENBERG, hier LACERTA. Oberst, wir fahren gleich los. Leutnant Rodelind bestätigte mir, daß sie sich freut, mit dem Sonargerät den Schmelzprozeß erforschen zu können, sie hat mich mit irgendwelchen geologischen und biologischen Fachausdrücken malträtiert, denen ich letztlich nur entnehmen konnte, daß sie sich freut. Die Ergebnisse werden dann gleich zu Ihnen rübergegeben, halten Sie bitte den Wissenschaftskanal 3 dafür frei, vielen Dank. Ah, ich bekomme gerade grünes Licht von meinem LI und den anderen Stationen. Oberst Krikorow, wir fahren jetzt ab, LACERTA Ende."

* * *

Auf Bitten von Leutnant Rodelind bringt Commander Wirich bei jeder Umkreisung von F-035 die LACERTA auf eine etwas niedrigere Umlaufbahn. Somit werden sowohl gute Übersichts- als auch gute Detailmessungen ermöglicht.
Leutnant Rodelind ist in ihrem Element: messen, auswerten, bewerten, Schlüsse ziehen.
Die anderen 3 Brückenmitglieder amüsieren sich leicht, aber freundlich, über die hörbare Begeisterung der jungen Wissenschaftlerin, die doch trotz ihrer relativen Jugend schon mehrere bedeutende Wissenschaftspreise gewonnen hat. Dadurch, daß der LI, Leutnant-Commander Otwin, auf der Brücke eine Wissenschaftsstation eingerichtet hat, auf der Rodelind die einkommenden Meßdaten ihres Sonargeräts ablesen kann, können Wirich, Wunna und Noting live mitverfolgen, mit welcher konzentrierten Ernsthaftigkeit und gleichzeitigen Begeisterung ihr Neuzugang bei der Sache ist.

Bei der 5. Umkreisung schreit Leutnant Rodelind plötzlich kurz auf: „Was? Das gibt's doch nicht?! Commander! Commander!"

„Was ist denn los? Ruhig Blut, ganz ruhig!"

„Commander, ich habe da etwas entdeckt. Über welchem Planquadrat sind wir gerade?"

Der Leutnant-Commander und Astrogator Noting antwortet wie aus der Pistole geschossen: „Wir überfliegen gerade das Planquadrat FX34 in Höhe 25.000."

„Commander, bitte, halten Sie die LACERTA über diesem Planquadrat und gehen Sie bitte auf 10.000 runter. Wenn das stimmt, was ich da an Sonardaten auswerte,..." Sie spricht den Satz nicht zu Ende.

„Du meine Güte, was werten Sie denn da aus?"

„Bitte, Commander, bitte."

„Von mir aus". Seufzend wendet sich Commander Wirich wieder seinen Kontrollen zu und bringt die LACERTA auf die geforderte Höhe, während er statt der bisherigen Umkreisung des Planeten nun über dem aktuellen Planquadrat zu kreisen beginnt.
Bereits im Anflug auf die neuen Positionen kann er Leutnant Rodelinds aufgeregtes Atmen hören, das mit jeder weiteren Annäherung deutlicher wird.
Ein Blick zu seiner Stellvertreterin, Leutnant-Commander Wunna, sie ist genau so gespannt wie sein Astrogator Noting und auch er selbst, sie alle sagen aber nichts und warten nur gespannt darauf, was Rodelind ihnen demnächst liefert.
Nur Leutnant-Commander Otwin ist von alledem unberührt. Er ist leise vor sich hin pfeifend im Maschinenraum bei „seinen" Maschinen und bekommt deshalb zur Zeit von dem überraschenden Geschehen auf der Brücke gar nichts mit.

Dann ist es soweit, Rodelind erhebt sich von ihrem Sonarbildschirm und sagt in die Runde der 3 gespannt auf sie Wartenden: „Commander, Wunna, Noting, jetzt steht es definitiv fest - Ich habe etwas entdeckt!"


Zuletzt von Wirich am Do 6 Sep 2012 - 1:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Sa 18 Aug 2012 - 9:19

Schon seit Stunden rasen die beiden Schiffe ORION 18 und SAGITTARIUS Seite an Seite durch den Hyperraum und nähern sich dabei langsam aber sicher der Grenze des von der Erde beanspruchten Weltraumes, einer gedachten Kugel mit 900 Parsec Durchmesser und dem irdischern Sonnensystem mit der Sonne Sol als Mittelpunkt. Wer aber denkt, dieses sei eine gemütliche Flugreise, der irrt sich in gewisser Beziehung. Denn was die Besatzung betrifft … die kann es durchaus gemütlich haben mit Beine hochlegen, etwas rumdösen oder ein Buch lesen. Die Maschinen allerdings haben unglaubliches zu leisten. Diese Reise findet nämlich mit HS-25, das heißt: Hyperspace 25, einer 25-fachen Lichtgeschwindigkeit, im Hyperraum statt. Daß diese Geschwindigkeit nicht im Normalraum stattfinden kann, erscheint einleuchtend, denn die Kräfte, die dann auf das Schiff einwirken würden, könnten es förmlich zerquetschen wie eine überreife Tomate. Deshalb sind alle Fahrzeuge der Vakuumlichtgeschwindigkeit c als die maximale Geschwindigkeit, mit der sich Masse bewegen kann und Energie und Information in unserem Universum übertragen werden können, der von Einstein entwickelten Relativitätstheorie unterworfen, wo es heißt: Teilchen ohne Masse, wie die Photonen, bewegen sich stets mit dieser Grenzgeschwindigkeit, alle massebehafteten Teilchen stets langsamer.

Das ist im Hyperraum anders. Denn dort bewegen wir uns in einer anderen Dimension, die nicht mehr der Zeit untergeordnet ist. Alle Gesetze, die Menschen ersonnen haben, funktionieren hier nicht mehr. Es ist ein Raum der freien Grenzen, wo sogar das Licht wie eine Schnecke wirken kann, je nachdem, wie es definiert wird. Der Hyperraum ist reine Energie, weshalb auch nicht die Gefahr besteht, mit einem Kometen, einem Planeten oder sogar einer Sonne zu kollidieren. Es ist von der Funktion am ehesten vergleichbar mit Einsteins Beispiel der Raumkrümmung. Man durchquert nicht die Täler dieser Krümmung, die als Sinuskurven zu betrachten sind, sondern springt von Bergspitze zu Bergspitze.



„Commander“, meldet sich Fähnrich Panga, „ich spüre etwas Ungeheuerliches, was immer näher kommt.“


Alle Gesichter wenden sich ihm zu. „Was uns näher kommt, oder wem wir näher kommen?“ will Cliff McLane wissen.

„Das zweite, Commander“, antwortet der Fähnrich, und Lai Mant Chu ergänzt: „Meine Instrumente zeigen auch Aktivitäten an.“

„Alles, was uns auffällt, auch immer an die SAGITTARIUS weitergeben“, ordnet McLane an. „Wie ist der Abstand zu den letzten Koordinaten der TAU 12?“

„Noch fünfzehn Minuten bis zum Check.“

„Kommandant an Raumüberwachung: Mitteilung an die SAGITTARIUS, daß die ORION zuerst auftauchen wird, um eventuelle Hindernisse aus dem Weg zu räumen.“

„Cliff, die TAU ist nicht mehr da!“

„Wie: Nicht mehr da?!“

„Auf den Koordinaten, wo die TAU stehen sollte, habe ich jetzt das Signal, was wir von Fomalhaut kennen und wo Prinz Atlan sagte, es wäre das Gleiche wie auf der Wega.“

„Sprichst du von meiner Theorie?“ mischt sich Johnny van Hallen ein.

„Kinder, hört zu. Wir tauchen in wenigen Minuten aus dem Hyperraum auf. Dann sehn wir, was Sache ist. Wahrscheinlich ist sie auch abgetrudelt und inzwischen schon jenseits der 900er Kugel.“

„Und da müssen wir sowieso hin“, ergänzt Harald Svensson.

„Richtig“, bestätigt McLane. „Und in der Zwischenzeit hören Chu, Alfons und Panga den Raum ab.“



„Wir sind soweit, Cliff!“

„Also gut. Kommandant an Kampfstand: Aktivierung aller Einheiten. Kommandant an Maschine: Geschwindigkeit drosseln, fertig machen zum Auftauchen.“

„Aye aye, Commander.“



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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   So 19 Aug 2012 - 4:57

Oberst Krikorow schrieb:
"HEISENBERG an ATLANTICA. Ist es Sinnvoll und in ihrem Interesse Prinz Atlan, wenn wir uns zum Austausch über unsere bisherigen Funde und Erkenntnisse zu einer Konferenz treffen? […] Die Mutationsfähigkeiten der Sporen sind erstaunlich und sollten näher untersucht werden. Es würde mich Interessieren, zu welchen Erkenntnissen die Wissenschaftler der ATLANTICA inzwischen gekommen sind."
„Erkenntnisse ist gut. Der macht wohl Witze“, spöttelt Wissenschaftsoffizier Major Dr. Ali Gator. „Der Katalog ist riesig - und die daraus entstehenden Fragen doppelt so viel!“

„Oder es gibt nur eine Antwort“, sinniert Atlan. „Nur eine einzige…“ Er steht auf und läuft brütend über die Brücke, während ihn die anderen staunend nachschauen.

„Oberst Krikorow möchte sicher gerne eine Antwort, mein Prinz. Was soll ich ihm sagen?“ Mediaoffizier Major Rubeta ist ungeduldig, weil er die Leitung so lange geöffnet halten muss.

„Sagen Sie ihm, er bekommt eine Kopie der Aufzeichnung des gerade laufenden Gesprächs. Wenn er ähnliche Schlüsse zieht, brauchen wir keine weiteren Diskussionen und er kann entscheiden, was zu tun ist. Wenn aber dadurch offene Fragen entstehen, lade ich ihn und sein Wissenschaftsteam, plus Commander Wirich und seinen Wissenschaftsoffizier, auf die ATLANTICA ein, um alles genau zu erörtern.“

Oberst Thorens, seines Zeichens erster Offizier, technischer Kommandant und als Freund des Königshauses auch Duz-Kamerad des Prinzen, steht jetzt ebenfalls auf und baut sich direkt vor Atlan auf: „Du sagtest gerade, dass es vielleicht nur eine einzige Antwort gäbe. Was hast Du damit gemeint?“

Atlan ist es unangenehm, denn der Oberst überragt ihn um genau einen Kopf und er muss deswegen seinen Kopf in den Nacken legen. Aber höflich, wie er nun mal ist, setzt er seinen Fuß nochmal um einen kleinen Schritt nach vorne, worauf der andere gezwungen ist, zurück zu weichen. „Fassen wir doch einmal zusammen“, beginnt er und lächelt Oberst Thorens freundlich zu, der seinerseits eine hilflose Geste der Entschuldigung andeutet. Denn in Wirklichkeit wissen sie, dass Prinz und Oberst sich blind aufeinander verlassen können. Und der notwendige Abstand trägt durchaus dazu bei.

„Von Fomalhaut wussten wir schon lange, dass dort auf zwei Planeten eine Flora am gedeihen ist. Vorbeifahrende Erzfrachter entdeckten dieses und die HEISENBERG konnte es bestätigen und gleichzeitig die Ursache heraus finden. Wega wurde von solchen Routen nicht behelligt, weil dort früher auch menschliche Wesen gelebt haben und es dadurch noch ein tabuisiertes Gebiet ist. Nur weil wir dort in den alten Ruinen der vielleicht ausgestorbenen Weganer etwas suchen wollten, fuhren wir den dortigen Planeten an und erkannten, als reinen Zufall, eine üppige Pflanzenwelt mit ihren gefräßigen Abarten. Dass aber diese so genannten Mörderpflanzen erwachsene Exemplare der Sporen sind, die die HEISENBERG auf Fomalhaut entdeckte, hat unser Labor erst später feststellen können und ist sicherlich kein Zufall und von meiner Sicht aus sehr erschreckend anzusehen. Habe ich was vergessen?“

„Ja, die Art des Tötens!“ Major Altus, der auf Wega-Alpha auch Kommandant der Jägerstaffel war, zuckt alleine bei dem Gedanken daran schon zusammen und er muss mehrmals schlucken.

Archäologe Dr. Lindsay, der von der Erde stammt und seit nunmehr einem Jahr zur Besatzung des Prinzenschiffes gehört, stimmt Major Altus nickend zu: „Das ist wahr. Es ist grausam und ich bin überzeugt davon, dass diese Pflanzen es waren, weshalb es keine lebenden Weganer mehr gibt. Es muss so begonnen haben wie auf Fomalhaut F035: Zuerst waren sie noch klein und als Sporen hefteten sie sich über die Atmung an jeden Eiweißbaustein, den sie fanden. Dem Lebewesen wurde die Lunge zerstört und von innen her gefressen oder aufgelöst. Je mehr lebendiges Eiweiß, desto größer und gefräßiger. Oberst Krikorow hat noch mal Glück gehabt. Aber bei anderen und zukünftigen Opfern steht kein Professor Dong zur Verfügung!“

„Aber sie kamen irgendwo her“, mischt sich jetzt Professor Dong ein, der soeben in seiner flinken Art die Brücke betritt, „und danke für die Blumen, Dr. Lindsay.“ Er nickt freundlich in die Runde und fährt fort: „Vergessen wir nicht die Leitstrahlen und die Projektionen intelligenter Echsen, die die Pflanzen bekämpften. Sie wurden von irgendwo her gesteuert.“ Er macht wieder eine kleine Pause und schaut Atlan dabei an: „Und jetzt erkenne ich auch, worauf Prinz Atlan hinaus will, wenn er meint, dass es da nur eine einzige Antwort gibt: Es wurde gezüchtet, ist ausgebrochen, und nun versucht man, die Kolonien zu zerstören, damit es sich nicht weiter im All ausbreitet. - War es das, was Sie meinten, mein Prinz? Und meinten Sie als Züchter die Weganer, die deshalb geflohen sind?“

Atlan nickt beklommen. Aber bevor er antworten kann, spricht Major Gator eine Frage aus, die eigentlich keiner hören will: „Und was ist, wenn sich schon irgendwo anders eine Mutterpflanze gebildet hat?“


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Temari
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 21 Aug 2012 - 6:12

An Bord der SAGITTARIUS steht Temari hinter Paul Cushing und lauscht den Anweisungen, die ihr der Funker der ORION 18 mitteilt.

"SAGITTARIUS hat verstanden, wir stehen in Auftauchposition und warten auf Ihr Zeichen für Normalraumflug."

Angespannt bedeutet sie noch, den Funkkanal offen zu lassen, und sudiert dann ein weiteres Mal die Daten, die McLane ihr übermittelt hat.

"Verschwunden, einfach so", murmelt die Chromanerin. Samana, ihre erste Offizierin, tritt leise an die Kommandantin heran.

"Kein Raumkreuzer verschwindet einfach so, Temari, auch nicht wenn er vom Galaktischen Sicherheitsdienst der Erde stammt."

Die Angesprochene lächelt schief.

"Oh doch, einen solchen Vorfall hat es schon einmal gegeben, vor etwa 50 Jahren, und das Schiff hieß ebenfalls TAU. Damals waren exoterrestrische Mächte im Spiel, und mein Bauchgefühl sagt mir, dass es diesmal wieder so sein könnte. Ich wünschte, wir hätten auch so ein junges Genie wie Prinz Panga an Bord."

"Auf jeden Fall können die Raumabtaster keine Schiffe der FROGS ausmachen", wirft Paul ein.

"FROGS vielleicht nicht, aber vielleicht gibt es etwas, das wir noch nicht kennen. Ganz sicher sogar. Wir stehen am Rand des von der Erde bisher bereisten Teils des Weltraums. Mal sehen, was uns dahinter erwartet."

Gespannt schweigen alle und warten auf das Zeichen der ORION.
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 21 Aug 2012 - 8:14

Nur Leutnant-Commander Otwin ist von alledem unberührt. Er ist leise vor sich hin pfeifend im Maschinenraum bei „seinen" Maschinen und bekommt deshalb zur Zeit von dem überraschenden Geschehen auf der Brücke gar nichts mit.

Dann ist es soweit, Rodelind erhebt sich von ihrem Sonarbildschirm und sagt in die Runde der 3 gespannt auf sie Wartenden: „Commander, Wunna, Noting, jetzt steht es definitiv fest - Ich habe etwas entdeckt!"

* * *

„Nu mach's nicht so spannend", drängt Wirich, „was haben Sie denn entdeckt?"

„Wollen Sie es sich vielleicht lieber selbst ansehen?" fragt Rodelind zurück.

Statt eines weiteren Wortes tritt der Commander an Rodelinds Station, beugt sich über ihren Bildschirm und gibt damit die Antwort. Er braucht nicht lange, dann nickt er und pfeift dabei leise durch die Zähne. Dann richtet er sich auf, blickt erst seine Stellvertreterin Wunna und dann seinen Astrogator Noting an und sagt: „Das solltet ihr euch auch mal anschauen."
Und zu Rodelind gewandt: „Das haben Sie wirklich gut gemacht. Sehr aufmerksam. Gute Arbeit. Was halten Sie davon, Leutnant?"

„Na ja", beginnt die Wissenschaftsoffizierin, während sie sieht, wie die beiden anderen Brückenoffiziere zu ihrer Station gehen. Da unterbricht der Commander sie und schaltet kurz die BSA ein: „LI auf Brücke, jetzt."

Als der Bordingenieur den Befehl bestätigt, schaltet Wirich die Bordsprechanlage wieder ab und wendet sich wieder Rodelind zu: „Bitte entschuldigen Sie, aber ich meine, daß das etwas ist, was auch Otwin gesehen haben sollte, meinen Sie nicht auch?"

„Ja sicher, Commander".

„Nun, dann erklären Sie mir doch jetzt bitte, was Sie von dieser Entdeckung halten."

„Ich finde es einerseits beeindruckend und andererseits erforschenswürdig. Ich würde Sie gerne darum bitten, dort landen und mir das ansehen zu dürfen."

Commander Wirich lächelt ein bischen: „Sie würden..."

Rodelind versteht: „Ich bitte Sie, mich dort abzusetzen, damit ich mir das genauer und direkt aus der Nähe anschauen kann."

Jetzt grinst der Commander über das ganze Gesicht: „Na also, geht doch."
Und zu Wunna gewandt, fragt er: „Wunna, haben Sie irgendwelche Einwände gegen eine solche Landung?"

Wunna hebt den Kopf vom Bildschirm, tritt zur Seite und läßt Noting schauen, während sie selbst sich der Beantwortung von Wirichs Frage widmen will.

In diesem Moment öffnet sich die Aufzugstür und Leutnant-Commander Otwin betritt die Brücke. Ohne ein weiteres Wort winkt ihn Wirich, der ebenfalls das Eintreten Otwins bemerkt hat, per Handzeichen zu Rodelinds Station, an der sich jetzt gerade Astrogator Noting über den Bildschirm beugt.

Nun antwortet Wunna: „Eigentlich sollten wir doch jetzt noch ein paar Umkreisungen und Messungen für die HEISENBERG machen. Aber nachdem, was ich da eben gesehen habe,... Also ich bin der Meinung, daß wir den Oberst von der Entdeckung verständigen sollten und ihn darüber informieren sollten, daß wir mit einer Lancet runtergehen und uns das anschauen.
Wir sind ja weit genug weg von der ehemaligen Station und all unsere Bio-Scans waren negativ, also eigentlich sollte uns da keine Gefahr drohen.
Um das Risiko weiter zu minimieren, schlage ich vor, daß Leutnant Rodelind mit offenen Visio- und Audioverbindungen alleine fliegt, sie hat ja ihren Lancet-Schein für freien Flug schon lange gemacht und auch jedes Jahr erneuert. Und nachdem wir erlebt haben, wie sie während der Stationsuntersuchung vorgegangen ist, traue ich ihr das zu."

Rodelind nickt Wunna dankbar zu. Dann schaut sie wieder zu ihrem Commander, der das zu entscheiden hat. Sie sieht, wie es in ihm arbeitet. Gespannt hält sie die Luft an.

Dann hat sich der Commander entschieden: „In Ordnung, Wunna, Sie verständigen die HEISENBERG. Der Oberst ist ein verständiger Mann, er wird verstehen, warum Leutnant Rodelind und ich gar nicht anders können, als da selbst nachzuschauen."

Und als Wirich die Gesichter seiner Bordkameraden sieht, fügt er hinzu: „Hier ist viel zu viel los und viel zu viel Unbekanntes im Spiel, da lasse ich doch keinen von euch völlig alleine losstolpern. Keine Diskussion. Ihr kennt mich und ihr versteht das auch, das weiß ich von euch.
Der Leutnant und ich nehmen die bereits bewährte Lancet IV und starten gleich im Anschluß an diese Ansagen.
Wunna, Sie führen die befohlenen Umkreisungen weiter fort, Befehl ist Befehl, und Sie melden weiterhin die Ergebnisse über den Wissenschaftskanal 3 an die HEISENBERG.
Noting, Ihre Expertise als Astrogator ist momentan nicht so wichtig wie Ihre Fähigkeiten mit dem Sonargerät. Sie übernehmen Rodelinds Station und messen schön fleißig, damit die auf der HEISENBERG auch mal ein bischen was zu tun haben..."
Allgemeines Schmunzeln.

„In Ordnung, Leute, soweit alles klar?"
Einheitliches Nicken.

„Dann legen wir jetzt wie besprochen los. Leutnant Rodelind, wir treffen uns bei der Lancet IV in 5 Minuten. Wunna, Sie haben die LACERTA. Bis bald, Leute."
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 21 Aug 2012 - 9:51

Eine kurze Information für die Leser unseres Rollenspiels


Viele haben es schon erkannt. Aber für diejenigen, die die momentane Handlung nicht ganz verfolgen können, eine kurze Erklärung:

1. Alle beteiligten Schiffe sind gemeinsam mit der Flotte unterwegs.

2. Jetzt zu diesem Zeitpunkt haben sie sich jedoch getrennt ...

3. Und zwar die beiden Schiffe ORION 18 unter dem Kommando von General Cliff McLane (Farbe Hellblau/Cyan) und SAGITTARIUS unter dem Kommando von Majoroberst Temari (Farbe Gelb).

4. Alle anderen Schiffe sind nach wie vor im System Fomalhaut und sind mit mehreren Entdeckungen und Feststellungen beschäftigt. Es sind die Schiffe HEISENBERG (Farbe Lila/Violett, Kommando Oberst Lukenko Krikorow), LACERTA (Farbe Orange, Kommando Commander Wirich), ATLANTICA (Farbe Weiß, Kommando Prinz Atlan) und FA-2790 (Farbe Rot, Kommando Oberst Randomir).

5. Das heißt also, dass Hellblau und Gelb ein Extra-Abenteuer erleben.



Okay?








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Cliff McLane
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Di 21 Aug 2012 - 12:17

„Majoroberst Temari, wir tauchen jetzt auf. Bleibt in unserem Schatten, bevor nicht sicher ist, dass auch wirklich keine Falle lauert!“

„Aber Commander, da ist nichts“, zweifelt Fähnrich Panga den Lichtspruch an die SAGITTARIUS an.

„Ich weiß, Fähnrich. Und das ist es ja gerade. Wenn ein Schiff eine Panne hat und in eine Notlage gerät, und sogar noch einen Notruf sendet, dann ist es zumindest noch ortbar, wenn es abgetrieben sein sollte. Aber die TAU-12 ist überhaupt nicht da. Genau, wie Sie sagen: Da ist nichts!“

„Cliff, Countdown steht bei Minus 10. Soll ich weiterfahren?“

„Ja natürlich, was denkst du denn!? Sollen wir hier vielleicht Wurzeln schlagen?“

Alfons Müller schluckt seine Entgegnung lieber runter. Er weiß ja, dass der Chef üble Laune hat, seit feststeht, dass die TAU-12 nach ihrem letzten Notruf und der Angabe der Koordinaten spurlos verschwunden ist. Schweigend drückt er die Taste zum Countdown:

„10 ... 9 ... 8 ... 7 ... 6 ... 5 ... 4 ... 3 ... 2 ... 1 ...“



Sanft und majestätisch gleitet die ORION 18 aus dem Hyperraum, dicht gefolgt von der SAGITTARIUS. Eine Weile verharren die beiden Schiffe auf ihrer Position, bevor sie wie auf ein geheimes Kommando nach beiden Seiten ausscheren, dort wieder Position beziehen und den sie umgebenden Raum scannen.

„Nichts!“ seufzt Lai Mant Chu und zuckt die Schultern. „Und was machen wir nun?“

„Das, was unser Auftrag ist: Planeten zum Ausbeuten suchen!“ brummt McLane und begibt sich zum Lift. „Ich geh was essen.“

„Der Kommandant geht nicht essen!“ widerspricht im Alfons Müller. „Schau dir das mal an. Ich habe hier die zwei Signale, die wir von Fomalhaut und Wega kennen. Der Unterschied: Ich kann sie jetzt direkt verfolgen.“

Als McLane zurück geht und auf den riesigen Wandmonitor schaut, worauf der Offizier für Raumüberwachung die Daten seines Terminals verlegt hat, muss auch er erst einmal kräftig schlucken.

Johnny van Hallen kommt näher, als auch er es erkennt: „Das sind ja meine Daten, die ich euch mal gezeigt habe. Panga, was ist das hier?!“

„Ich weiß es nicht, was hier abläuft, Sir“, entgegnet der. „Aber ich schlage vor, wir folgen den Daten mit den Signalen. Soweit ich erkennen kann, führen sie direkt zum Adler-Nebel.“

„Zum oder in der Richtung von?“

„Ich weiß nicht, Commander. Es ist etwas Unbestimmtes. Und es sieht nicht unbedingt nach Gefahr aus. Aber es ist definitiv die Richtung, in der die TAU-12 mit Oberst Cunningham verschwunden ist.“

„Sind Sie sicher?“

„Absolut sicher, Sir!“

„Okay. Meldung an die SAGITTARIUS über das Vorgefallene und unser Vorhaben.“

„Aber Cliff, ob das gut ist? Das könnte gegen die Vorschriften sein.“ Harald Svensson hat Einwände und Bedenken, wird aber sofort von McLane zurück gepfiffen:

„Habe ich mir jemals um Vorschriften und sonstigen Behördenkram Gedanken gemacht? - Hier steht die Besatzung der TAU-12 auf dem Spiel. - Also los, wir folgen den Koordinaten.“



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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Do 23 Aug 2012 - 9:45


"Oberst. Wir haben zwei Übertragungen. LACERTA ,meldet etwas ungewöhnliches gefunden zu haben. Sie starten eine Lancet zur Untersuchung..........und eine Übertragung einer Diskussion an Bord der ATLANTICA."

"OK Michiko. sag der LACERTA........Freigabe zur Untersuchung.Viel Glück und Vorsicht,Commander Wirich. Lass die Übertragung der ATLANTICA laufen,von Anfang an."

Oberst Krikorow hört die Diskussion der ATLANTICA Spezialisten mit. Mit tiefen Falten auf der Stirn geht er auf der Brücke auf und ab.Irgend etwas an den Schlussfolgerungen der Arreter kommt ihm falsch vor,allerdings kann er nichts wirklich falsches finden. Ausser.....

"Oberst, Ich bitte sie um eine persönliche Unterredung" meldet sich Commander Monning zu Wort.

"Kommen sie in mein Büro Petra."
-----

Im Büro des Kommandanten.

"Oberst......wir sind unter uns........die Bahnabweichungen der beiden Planeten! Ohne diese Informationen mussten die Arreter auf der ATLANTICA zu diesem Folgerungen kommen. aber wenn......"

" Ich weiss Petra......OK Du hast recht. Ich werde Prinz Atlan von unseren Ergebnissen Berichten. Aber nicht in einer Konferenz, sondern persönlich.Danke........Und keine Sorge, Du hast nach bester Tradition der Flotte gehandelt."

Der Oberst betätigt das BSG " Verbindung zur ATLANTICA"
"Verbindung steht Chef"
"Prinz Atlan........Ich würde gerne mit einer Lancet zu ihnen an Bord kommen. Ich bringe Berechnungen und Messergebnisse mit, welche möglicherweise zu anderen Ergebnissen führen als sie an Bord erlangt haben. Aber da eine mir übergeordnete Autorität fehlt und sie meines Erachtens die Tragweite unsere Ergebnisse , nun sagen wir mal.........neutraler Bewerten können........wie dem auch sei mein Prinz.......Ich bitte sie darum. Niemandem ist mit einer Panik gedient.Ich hoffe, sie denken nicht, Ich würde mich vor einer Verantwortung drücken.......aber dieses ist eine gemeinsame Aktion.Sie müssen es erfahren.Auch wenn General McLane es möglicherweise anders sieht.Oberst Krikorow, Übertragung der HEISENBERG, Ende"




_________________
Zufälle sind das Ergebnis uns zum Eintritt eines Ereignisses treffende Zusammenspiel  unbekannter Faktoren,
je tiefer wir in die Materie eindringen und mit dem Entdecken solcher Faktoren verliert der Zufall sein Überraschungsmoment. ( Lukenko Krikorow,Wissenschaftler im Science Center und Kommandant der HEISENBERG )
Hängt als Spruch im Esszimmer des Kapitäns
……………………………………..

Wir können nicht beobachten, ohne das zu beobachtende Phänomen zu stören, und die Quanteneffekte, die sich am Beobachtungsmittel auswirken, führen von selbst zu einer Unbestimmtheit in dem zu beobachtenden Phänomen. ( Werner Heisenberg)
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BeitragThema: Re: 2. Abschnitt, faszinierende Erkenntnisse   Fr 24 Aug 2012 - 7:33

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Ort der Handlung: Großer Konferenzsaal der Obersten Raumbehörde (ORB). Eingefunden haben
sich:


1. der erste Stellvertreter des Chefs des Galaktischen
Sicherheitsdienstes (GSD), Oberst Karl Brandt, sowie


2. dessen Adjutantin Caroline Marx,


3. der Wissenschaftliche Leiter der Abteilung für
Astrobiologie des Science Center, Prof. Dr. Dr. Jean-Jacque
Pierot,


4. der Minister für Extraterrestrische Angelegenheiten,
Siegfried Leue,


5. die Ministerin für Terrestrische Sicherheit, Myrna Szcrypcak,



6. die Sonderbeauftragte für Ethische Fragen in
Exobiologischen Angelegenheiten, Karina Meyer-Wartenberg, sowie


7. Ordonanzleutnant Braun-Springer.


Es herrscht Schweigen, gespannte Nervosität. Ein Stuhl in
der Runde ist noch frei. Verlegen hüstelt Braun-Springer und wirft den
Anwesenden einen entschuldigenden Blick zu.


„Generalmajor Sanchez müsste gleich hier sein“, versichert
er und schaut immer wieder unruhig in Richtung Tür – die sich endlich öffnet.
Generalmajor Consuela Francesca Sanchez betritt mit energischem Schritt und
verschlossener Miene den Raum, ihre Absätze klappern auf dem blankpolierten
Fußboden, und setzt sich schwungvoll auf ihren Stuhl.


„Meine Damen, meine Herren“, beginnt sie ohne Umschweife,
„ich habe diese Sitzung auf ausdrücklichen Wunsch von GSD-Chef Meo einberufen,
der, wie ich feststellen muss, nicht anwesend ist.“ Sie sieht Oberst Brandt
scharf an, der kühl zurücklächelt.


„Der Oberst lässt sich entschuldigen“, erklärt er trocken,
„er wird sich später mit Ihnen in Verbindung setzen.“


Frances nickt und denkt
,Das sieht ihm ähnlich‘, verkneift sich jedoch einen Kommentar.


„Wie sie inzwischen alle wissen“, fährt Generalmajor Sanchez fort,
„ist der Grund für diese Besprechung das Verschwinden des schnellen
Raumkreuzers ORION 18 unter dem Kommando von General McLane und dem
chromanischen Aufklärer, der unter dem Namen SAGITTARIUS unter Majoroberst
Temari operierende Prototyp einer neuen
Schiffsklasse.“


Der Vertreter des Science Center, Prof. Dr. Dr. Pierot, und
die Sonderbeauftragte für Ethische Fragen, Karina Meyer-Wartenberg, sehen sich verwundert an, dann ergreift Pierot
das Wort: „Ich dachte, es geht um die Entdeckung einer neuen, bisher
unbekannten Lebensform im System Fomalhaut?“


„Sicher, auch dies wird Teil dieser Konferenz sein.
Allerdings macht das Verschwinden der ORION und der SAGITTARIUS eine Änderung
der Tagesordnung notwendig.“


Nun meldet sich Caroline Marx zu Wort: „Oberst Sanchez, die
zwei Schiffe sind sicher nicht einfach so verschwunden. McLane und Temari haben
gegen ihren Auftrag und klaren Befehl gehandelt und eine Kursänderung
vorgenommen. Nach unseren Messungen sind sie in Richtung Adlernebel verschwunden, wenn Sie es so nennen
wollen. Berechnungen haben ergeben, dass sie im Grenzbereich der 900
Parsec-Raumkugel den Hyperraum verlassen haben müssen, eine genaue Ortung der
Schiffe ist allerdings zur Zeit nicht möglich.“


Wow, denkt Frances, die ist ja 1 A informiert. Der GSD
scheint überall seine Schnüffler zu haben.


„Das ist korrekt. Die Schiffe haben sich, ohne dass der ORB
oder TRAV hierfür ein Grund bekannt ist, von dem übrigen Flottenverband
getrennt.“


„Oberst Sanchez, wie Ihnen bekannt ist, hat der GSD das
Signal des Kreuzers TAU 12 verloren. Die letzten Notrufe des Schiffes kamen aus
eben jener Region, in der wir die ORION und die SAGITTARIUS vermuten! Ich frage
Sie: Stehen die Vorfälle in einem Zusammenhang? Und wenn ja, wie konnten
General McLane und Oberst Temari vom TAU-Vorfall wissen?“


Aha, so läuft der Hase also. Frances wird Einiges klar. Der
GSD hat mal wieder einen geheimen Alleingang gewagt, etwas ist schiefgegangen,
und – wie es in der Vergangenheit bereits vorgekommen war – Cliff McLane hat
hiervon Wind bekommen und sich aufgemacht, um zu retten, was zu retten ist, was
dem Sicherheitsdienst jedoch ganz und gar nicht passt. Denkt sie. Behält diese
Gedanken jedoch wiederum für sich und entgegnet sachlich: „Niemand weiß, ob die
Vorgänge einen Zusammenhang haben. TRAV, der ORB und vor allem mir persönlich
geht es lediglich um die Sicherheit der Schiffsbesatzungen!“


„Womit Sie das Stichwort für ein weiteres Problem geben“,
meldet sich nun Jean-Jacque Pierot erneut zu Wort. „Die Berichte der HEISENBERG
weisen darauf hin, dass das Forschungsteam unter Oberst Lukenko Krikorow eine
neue außerirdische Lebensform entdeckt haben. Hier ist von Pflanzen die Rede,
die mit äußerst aggressiven Sporen ausgestattet sind, die das menschliche
Lungengewebe angreifen.“


„Eine überaus beunruhigende Entdeckung“, unterbricht ihn
Vize-GSD-Chef Brandt. „Wenn Sie mich fragen, sollte man das Gemüse ohne lange
zu fackeln vernichten, ehe davon Ableger oder Sporen auf die Erde geraten.“


Ein Raunen geht durch die Versammlung und wird von der
empörten Ethik-Beauftragten Meyer-Wartenberg übertönt: „Das sieht Ihnen wieder
ähnlich. Typisch GSD! Wir wissen noch nicht einmal, womit wir es genau zu tun
haben, und Sie wollen das vermeintliche Problem lösen, indem Sie eine Bombe
drauf fallen lassen. So wäre der GSD am liebsten auch mit den FROGS verfahren,
nicht wahr?“


Nun tritt die Ministerin für Terrestrische Sicherheit auf
den Plan: „Die HEISENBERG hat als Forschungsschiff selbstverständlich Proben
der besagten Pflanzen und Sporen an Bord genommen. Früher oder später werden
also diese Proben auf der Erde eintreffen. Wer garantiert, dass nicht
versehentlich Sporen aus den Laboren herausgetragen werden und sich
unkontrolliert auf der Erde verbreiten? Ich denke, der Einwand von Oberst Brandt
ist durchaus gerechtfertigt.“


„Wir sind in den Weltraum gegangen, um zu forschen, nicht um
zu vernichten“, entgegnet Pierot hitzig.


„Die Sicherheit der Erdbevölkerung geht vor“, wettert Myrna
Szcrypcak.


„Bitte, beruhigen Sie sich“, ruft Frances quer über den
Tisch. „Eine Vernichtung irgendwelcher Lebensformen, bekannt oder unbekannt,
steht selbstverständlich nicht zur Debatte! Oberst Brandt, ich möchte Sie
bitten, solche und ähnliche Bemerkungen zu unterlassen.“


Generalmajor Sanchez gelingt es, die Runde wieder zu Sachlichkeit
und Ordnung zurückzuführen. Sie hofft inständig, dass nicht auch noch die
Berichte von Prinz Atlan bis zum GSD vorgedrungen waren. Das wäre fatal!

- Fortsetzung folgt -
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